Die 5 besten Filme im Grünen

Christopher McCandless (Emile Hirsch) sitzt in kariertem Hemd und braunen Hosen auf einem kleinen Hocker vor dem grünen Bus der ‚Fairbanks City Transit System‘, umgeben von dichtem Grün und Pflanzen. Über dem Bild steht der Schriftzug ‚Die 5 besten Filme im Grünen‘.

Die 5 besten Filme im Grünen entstehen genau aus dem Spannungsfeld zwischen Sommer, Kino und dem Bedürfnis, trotzdem nicht den ganzen Tag drinnen zu bleiben. Dabei geht es mir keineswegs nur um dichten Wald oder tiefen Dschungel, sondern vielmehr um Filme, die die Natur als echtes Gefühl transportieren: Freiheit, Weite, Abenteuer und dieses schwer greifbare Verlangen, einfach rauszugehen und die Welt wieder etwas direkter zu erleben. Natur und Wildnis als Charakter, oder als Idee, Filme die nicht per se Grün sind, nicht Öko Propaganda, oder Filme über verschollene Charaktere, Filme die Lust machen in den Park zu spazieren, Frische Waldluft zu atmen, Filme die Lust auf das Open-Air Kino machen, oder Filme die gegen jeder Erwartung einfach nur Grün im Titel haben? Lasst euch überraschen…

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥

Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.

Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren Beiträgen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfältige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. 💬🌟

Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚

Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨

Die 5 besten Filem im Grünen: Wenn das Kino Lust auf Natur macht

Es ist Sommer. Eigentlich die perfekte Zeit, um die Filme kurzzeitig hinter sich zu lassen und das gute Wetter zu genießen – gäbe es da nicht die herrlich klimatisierten Kinosäle oder die lauen Nächte im Open-Air-Kino. Nun ja, so ganz wird man seine cineastische Leidenschaft dann eben doch nicht los. So ungefähr geht es mir aktuell auch mal wieder mit einem neuen Top-5-Beitrag. Warum ich mir diese Arbeit eigentlich immer wieder antue? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Diesmal bin ich sogar komplett selbst auf die Idee gekommen. Nach einer dieser klassischen Eingebungen direkt nach dem Aufwachen dachte ich mir: Die 5 besten Filme im Grünen, das klingt doch eigentlich nach einem verdammt guten Plan.

Das Problem an der Sache war anfangs nur: Kenne ich überhaupt genügend Filme, die wirklich exakt zu diesem Thema passen? Die Antwort lautet wohl Jain. Denn wenn man rein intuitiv an typische Sommerfilme denkt, dann assoziiert man damit meistens eher gelbliche Bilder, malerische Sonnenuntergänge und flimmernde Hitze als die tiefgrüne Farbe unberührter Landschaften.

Also hieß es für mich: zurück ans Reißbrett. Was meine ich überhaupt im Kern mit „Filmen im Grünen“? Die exakte Farbe selbst ist dabei gar nicht so wichtig und ich meine damit logischerweise auch nicht die digitale Code-Welt aus der Matrix. Mit Grün meine ich vielmehr die Natur an sich. Wobei wir den Beitrag dann fälschlicherweise eigentlich auch „Top 5 Filme draußen“ nennen könnten, aber das klingt irgendwie auch nicht richtig.

Die 5 besten Filem im Grünen: Wie definiert man ein komplett undefiniertes Genre?

Deshalb habe ich versucht, das Thema für mich etwas anders zu greifen. Diese Liste hat absolut nichts damit zu tun, wie viele Bäume letztendlich im Bild stehen. Aber es geht hier auch keineswegs um staubige Naturdokumentationen. Es geht vielmehr um Filme, welche die Natur spürbar machen. Mal inszeniert als ultimative Freiheit, als packendes Abenteuer, oder als nackte Bedrohung. Und manchmal einfach als schmerzhafte Erinnerung daran, dass es außerhalb der eigenen vier Wände noch eine echte Welt gibt.

Direkt schoss mir dabei ein ganz bestimmter Film in den Kopf, bei dem ich sofort dachte: „Ja, der passt perfekt.“ Gleichzeitig war ich mir jedoch sicher, dass er eigentlich gar nicht das ausdrückt, was ich mit dieser Liste ursprünglich bezwecken wollte. Trotzdem habe ich ihn schlussendlich aufgenommen. Vielleicht fällt euch beim Lesen ja spontan auf, welcher Kandidat das ist.

An diesem Punkt stellte sich natürlich die nächste große Frage: Wie nennt man das Ganze überhaupt verständlich? Also macht man heute einfach das, was man immer tut, wenn man spontan nicht mehr weiterweiß: Man fragt kurz Chatti. Das KI-Ergebnis war am Ende allerdings ungefähr so überzeugend wie die Entwicklung der RAM-Preise der letzten Jahre. Oder noch nahbarer, die aktuellen Spritpreise. Aber bevor ich mich jetzt wieder in irgendwelchen emotionalen Nebenschauplätzen verliere, kommen wir lieber zum eigentlichen Thema: die 5 besten Filme im Grünen.

Also: Filme, die Lust machen, sofort rauszugehen. Filme, die Freiheit vermitteln. Filme, die dieses schwer zu beschreibende Gefühl auslösen, einfach mal frische Luft schnappen zu wollen. Und wenn man über solche Werke spricht, kommt man an einem Urgestein eigentlich nicht vorbei.

5. Into the Wild (2007)

Ein Gebrauchter Van innerhalb eines saftig grünen Walde mit Bergen im Hintergrund | Die 5 besten Filme im Grünen
Irgendwo im Nirgendwo, mit dem Van raus ins Grün — Into the Wild | 2007 © TOBIS Films
Illustratives, farbintensives Motiv einer Person mit geschlossenen Augen, die in blau‑grünen Wasserfarben zu treiben scheint; warme Orange‑Akzente erzeugen eine sommerliche, träumerische Atmosphäre. Darüber liegt typografisch der Buchtitel ‚Restsommer‘ von Kea von Garnier.
Foto © Blessing Karl Verlag

Die 5 besten Filem im Grünen: Darum geht es in Into the Wild

Into the Wild ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2007, inszeniert von Sean Penn, der auch das Drehbuch schrieb und dabei auf der gleichnamigen Reportage von Jon Krakauer aufbaut. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Christopher McCandless (Emile Hirsch), einem jungen Mann aus wohlhabendem Elternhaus, der nach seinem Collegeabschluss beschließt, sein bisheriges Leben radikal hinter sich zu lassen. Er spendet sein gesamtes Erspartes, trennt sich von Besitz und Identität, nimmt den Namen „Alexander Supertramp“ an und begibt sich auf eine zweijährige Reise quer durch die Vereinigten Staaten, die ihn schließlich in die Wildnis Alaskas führt. Die Erzählstruktur ist nicht linear: Rückblenden zeigen sein schwieriges Verhältnis zu seinen Eltern Billie (Marcia Gay Harden) und Walt McCandless (William Hurt) sowie die enge Bindung zu seiner Schwester Carine (Jena Malone). Immer wieder werden seine Tagebuchnotizen eingeblendet, die seine Suche nach Freiheit, Sinn und Selbstbestimmung spiegeln.

Auf seinem Weg begegnet Chris verschiedenen Menschen, die ihn prägen und ihm alternative Lebensentwürfe vor Augen führen: dem Farmer Wayne Westerberg (Vince Vaughn), dem Hippiepaar Rainey (Brian Dierker) und Jan Burres (Catherine Keener), der jungen Musikerin Tracy Tatro (Kristen Stewart) und dem älteren Veteranen Ron Franz (Hal Holbrook). Er jobbt, trampt, lebt zeitweise obdachlos, paddelt den Colorado River bis nach Mexiko und reist auf Güterzügen durch den Westen der USA. Viele der Menschen, die er trifft, bieten ihm Nähe, Gemeinschaft oder sogar familiäre Bindung an, doch Chris lehnt all dies ab, weil er glaubt, sein Glück nur in radikaler Unabhängigkeit und Einsamkeit finden zu können.

Schließlich erreicht er Alaska und zieht sich in die abgelegene Wildnis nahe des Denali-Nationalparks zurück, wo er in einem verlassenen Linienbus – dem später berühmten „Magic Bus“ – lebt. Dort versucht er, sich allein durchzuschlagen und ein einfaches Leben im Einklang mit der Natur zu führen. Doch die Herausforderungen der Umgebung, die Härte des Klimas und die Grenzen seiner eigenen Vorbereitung stellen ihn vor immer größere Schwierigkeiten. 

Into the Wild | 2007 © TOBIS Films

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Die 5 besten Filme im Grünen: Der Wunsch nach Freiheit

Wisst ihr, was das absolut Geilste an diesen Top-5-Beiträgen ist? Man setzt sich endlich wieder ganz bewusst hin. Man sichtet gezielt großartige Filme. Viele davon verstaubten vorher viel zu lange auf der eigenen Watchlist. Genau dieses emotionale Erlebnis hatte ich im Zuge dieser Vorbereitung mit Into the Wild.

Ich glaube fest an eine Sache. Dieser Film ist die ultimative Blaupause für ein komplett undefiniertes Genre. Ich bastle mir dieses Genre hier gerade mühsam zusammen. Sowohl ich als auch meine Redaktionskollegen hatten sofort diesen einen Titel im Kopf. Das Thema kam auf und der Film stand fest.

Welches Werk steht schließlich mehr für den radikalen Wunsch nach einem Ausbruch? Dabei geht es mir nicht einmal primär um die Flucht aus dem Job. Es geht nicht nur um den stressigen Alltag. Vielmehr fliehen wir vor einem ganz bestimmten, bleiernen Gefühl. Wir wollen nicht mehr permanent funktionieren müssen.

Chris McCandless trifft in der Geschichte eine folgenschwere Entscheidung. Die wenigsten von uns würden diesen extremen Schritt im echten Leben tatsächlich gehen. Man sollte seine Reise retrospektiv auch keinesfalls unreflektiert romantisieren. Trotzdem bleibt der tiefere Gedanke dahinter absolut universell.

Es bedeutet einfaches, kopfloses Losziehen. Man muss keine lästigen Termine mehr einhalten. Man spürt keinerlei gesellschaftliche Verpflichtungen mehr. Vor dem Auge liegt nur die endlose Straße. Das nächste große Abenteuer wartet irgendwo hinter dem Horizont.

Wer von uns hat nicht schon einmal heimlich vom Aussteigen geträumt? Der Gedanke an eine kleine Hütte an einem norwegischen Fjord ist verlockend. Auch ein Leben mitten in den einsamen Bergen klingt nach Freiheit. Genau dieses unbändige Gefühl transportiert Into the Wild wie kaum ein anderer Film der Kinogeschichte. Deshalb war dieser Pick für mich der logische Ausgangspunkt für die gesamte Kolumne über die 5 besten Filme im Grünen.


4. Auslöschung (2018)

Zwei anscheinen mutierte Rehe starren die Protagonisten und entsprechend den Zuschauer direkt an. | Die 5 besten Filme im Grünen
Anmutendschön und verzerrt erscheint der Schimmer und alles was von ihm eingenommen wurde — Auslöschung | 2018 © Paramount Pictures | Netflix

Die 5 besten Filem im Grünen: Davon handelt der Film Auslöschung

Auslöschung (Originaltitel Annihilation) ist ein amerikanisch‑britischer Science-Fiction-Horrorfilm von Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland, basierend auf dem Roman von Jeff VanderMeer. Im Mittelpunkt steht die Biologin Lena (Natalie Portman), die nach dem rätselhaften Wiederauftauchen ihres schwer verletzten Mannes Kane (Oscar Isaac) in eine geheime Forschungseinrichtung der US-Regierung gebracht wird. Dort erfährt sie von einem mysteriösen Phänomen, dem sogenannten „Schimmer“, einer sich stetig ausbreitenden Zone an der südlichen Küste, die seit einem Vorfall an einem Leuchtturm existiert und in der Naturgesetze, biologische Strukturen und Wahrnehmung auf unheimliche Weise verändert erscheinen.

Da Kane als einziger Überlebender einer früheren Expedition zurückgekehrt ist, schließt sich Lena einem neuen, rein weiblichen Forschungsteam an: der Psychologin Dr. Ventress (Jennifer Jason Leigh), der Physikerin Josie Radek (Tessa Thompson), der Geomorphologin Cass Sheppard (Tuva Novotny) und der Sanitäterin Anya Thorensen (Gina Rodriguez). Gemeinsam dringen sie in die Zone vor, wo sie auf mutierte Flora und Fauna, verstörende Spuren früherer Teams und zunehmend auch auf Veränderungen an sich selbst stoßen. Während die Gruppe immer weiter Richtung Leuchtturm vordringt, verschärfen sich die inneren und äußeren Konflikte und Lena wird mit der Frage konfrontiert, was im Kern des Schimmers wirklich geschieht und welche Rolle sie selbst darin spielt. 

Auslöschung | 2018 © Paramount Pictures | Netflix

Das Bild zeigt eine Person im Raumanzug. Sie hat den Rücken in unsere Richtung gekehrt und trägt einen Helm. Vor ihr breitet sich eine Landschaft mit Bergen und mehreren Planeten aus. Der Schriftzug "Erkunde die düstere Welt des Cosmic Horror" ziert den oberen Bildrand. Rechts unten steht unterstrichen "Shop Now"
©Design mit Rawpixel Designs erstellt

Die 5 besten Film im Grünen: Natur als Gegenspieler

Kaum ein Film sieht visuell so aus wie Auslöschung. Das gesamte konzeptionelle Fundament dieses Science-Fiction-Trips ist die permanente Veränderung. Es geht schlicht um biologische Mutation. Wir betreten hier eine völlig fremde Natur. Diese hält sich an keinerlei Regeln. Wir als Menschen können diese Welt weder verstehen noch kontrollieren.

Innerhalb des mysteriösen Schimmers verschmilzt stattdessen alles unaufhaltsam miteinander. Pflanzen wachsen plötzlich in unheimlichen, menschlichen Formen empor. Tiere übernehmen die biologischen Eigenschaften völlig anderer Spezies. Am Ende scheint die gewohnte Realität selbst nicht mehr richtig zu funktionieren.

Die meisten anderen Filme auf dieser Liste inszenieren das Grüne als idyllischen Sehnsuchtsort. Dieser Film macht psychologisch jedoch genau das Gegenteil. Die Natur heilt hier nicht von unseren modernen Wunden. Sie tröstet den Menschen auch nicht in seiner tiefen Trauer.

Stattdessen entwickelt sich diese Welt einfach radikal weiter. Sie nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf uns. Es ist ihr egal, ob wir evolutionär mit diesem brutalen Tempo mithalten können. Gerade deshalb musste dieser Film für mich aber zwingend in die 5 besten Filme im Grünen. Wenn wir im Alltag von Natur sprechen, dann romantisieren wir oft nur ihre schöne Seite. Wir reden von dichten Wäldern, majestätischen Bergen und klassischen Postkartenmotiven. Er erinnert uns stattdessen schmerzhaft an eine ganz andere Facette. Natur kann gleichzeitig etwas zutiefst Fremdes sein. Sie ist unheimlich und absolut unkontrollierbar.

Klar, der klassische Freiheits-Vibe steht hier zu keiner Sekunde im Vordergrund. Ein unbeschwerter Sommer-Vibe ist nicht einmal spürbar vorhanden. Aber sein wir mal ehrlich. Jeder Filmfan denkt bei diesem Thema sofort an diesen bildgewaltigen Albtraum. Wer das bestreitet, hat beim Schreiben wahrscheinlich einfach an Predator gedacht.


3. Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers (1986)

Die 5 besten filmischen Sommerabenteuer: die vier Jungs stehen mit Sack und Pack im Wald und schauen entsetzt auf etwas im Dickicht. Hinter ihnen sieht man einen See | Die 5 besten Filme im Grünen
Gordie Lachance (Wil Wheaton), Chris Chambers (River Phoenix), Teddy Duchamp (Corey Feldman) und Vern Tessio (Jerry O’Connell) begeben sich auf das Abenteuer ihres Lebens — Stand by Me | 1986 ©Warner-Columbia
Zwei Gesichter sind in einer Nahaufnahme eng nebeneinander zu sehen, weich ausgeleuchtet und sehr intim komponiert. Über dem Bild steht in weißer Schrift „Queere Geschichten“. Darunter befindet sich ein Button mit der Aufschrift „Shop Now!“ sowie das Thalia‑Logo.

Die 5 besten Filem im Grünen: Welche Geschichte erzählt Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers?

Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers ist ein US‑amerikanischer Coming‑of‑Age‑ und Abenteuerfilm aus dem Jahr 1986 unter der Regie von Rob Reiner. Das Drehbuch stammt von Bruce A. Evans und Raynold Gideon, die den Stoff nach Stephen Kings Erzählung Die Leiche adaptierten. Produziert wurde der Film von Bruce A. Evans, Raynold Gideon und Andrew Scheinman, die Musik komponierte Jack Nitzsche, während Thomas Del Ruth für die Kamera und Robert Leighton für den Schnitt verantwortlich waren. Der Film spielt im Jahr 1959 in der fiktiven Kleinstadt Castle Rock in Oregon und erzählt die Geschichte von vier Jungen, deren Freundschaft und gemeinsames Abenteuer sie nachhaltig prägt.

Die Handlung wird aus der Perspektive des erwachsenen Gordon „Gordie“ Lachance (Richard Dreyfuss) erzählt, der sich an einen Sommer seiner Kindheit erinnert. Als Zwölfjähriger (Wil Wheaton) war Gordie Teil einer engen Freundesgruppe, zu der auch Chris Chambers (River Phoenix), Teddy Duchamp (Corey Feldman) und Vern Tessio (Jerry O’Connell) gehörten. Die Jungen erfahren, dass ein vermisster Junge namens Ray Brower tot in der Nähe einer Bahnstrecke liegen soll und beschließen, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um den Fundort zu erreichen. Was als aufregende Mutprobe beginnt, entwickelt sich zu einer zweitägigen Wanderung, die sie durch Wälder, über Bahngleise und an ihre eigenen Grenzen führt. Unterwegs begegnen sie Hindernissen, die sowohl körperlich als auch emotional herausfordernd sind, und sprechen offen über ihre Ängste, familiären Belastungen und Zukunftswünsche.

Gordie kämpft mit dem Gefühl, von seinen Eltern übersehen zu werden, besonders seit dem Tod seines Bruders Denny (John Cusack). Chris, der aus einer in der Kleinstadt verrufenen Familie stammt, zweifelt an seinem eigenen Wert und daran, ob er seinem Umfeld jemals entkommen kann. Teddy, geprägt von seinem traumatisierten Vater, schwankt zwischen Mut und Selbstzerstörung, während Vern oft mit seiner Angst und Unsicherheit ringt. Die Reise wird für alle vier zu einem Moment des Erwachsenwerdens, in dem sie lernen, einander zu vertrauen und sich selbst besser zu verstehen.

Parallel dazu erfährt das Publikum, dass die älteren Jugendlichen der Stadt – darunter der einschüchternde Ace Merrill (Kiefer Sutherland), Billy Tessio (Casey Siemaszko), Charlie Hogan (Gary Riley) und Richard „Eyeball“ Chambers (Bradley Gregg) – ebenfalls von der Leiche wissen und sich auf den Weg machen. Weitere Figuren, die das Bild der Kleinstadt abrunden, sind unter anderem Vince Desjardins (Jason Oliver), Mr. Lachance (Marshall Bell), Mrs. Lachance (Frances Lee McCain), der Lebensmittelhändler (Bruce Kirby), der Schrotthändler Milo Pressman (William Bronder), Bürgermeister Grundy (Scott Beach) und Lardass Hogan (Andy Lindberg).

Stand by Me: Das Geheimnis eines Sommers | 1986 © Columbia Pictures | Sony Pictures Entertainment

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Die 5 besten Filme im Grünen: Cinematografischer Sommer

Ach ja, Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers. Oder wie eingefleischte Stephen-King-Fans sagen würden: Die Leiche. Für mich ist das Werk die wahrscheinlich beste Stephen-King-Verfilmung überhaupt. Gut, der Vorwurf des billigen Ragebaits schreibt sich an dieser Stelle praktisch von selbst.

Aber ich stehe absolut zu dieser gewagten Aussage. Tatsächlich habe ich die literarische Vorlage bis heute nie gelesen. Ich habe den Film erst speziell für diese Liste endlich nachgeholt. Trotzdem versteht man als Zuschauer nach nur wenigen Minuten sofort den weltweiten Erfolg. Man begreift direkt, warum dieser zeitlose Streifen bis heute einen so phänomenalen Ruf genießt. Vielleicht ist dieser Film paradoxerweise sogar der Eintrag auf dieser Liste mit der am wenigsten tiefen Natur. Und gleichzeitig ist es eines der Werke, die sich beim Schauen am meisten nach draußen anfühlen.

Wir sehen einsame Waldwege und verlassene Bahngleise im flirrenden Licht. Die brennende Sommersonne untermalt das große Abenteuer der Jungs. Dazu kommt dieses unbezahlbare Gefühl unendlicher Freizeit. Man denkt einfach, dass die Sommerferien gefühlt noch eine Ewigkeit dauern werden. Der Film fängt eine ganz bestimmte Epoche im menschlichen Leben perfekt ein. Wahrscheinlich hat jeder von uns diese Phase irgendwann einmal so oder so ähnlich erlebt. Es ist diese magische Mischung aus jugendlicher Freiheit und purer Neugier.

Man spürt den Drang, einfach mit den besten Freunden kopflos loszuziehen. Dabei weiß man am Ende des Tages gar nicht, wo man eigentlich landet. Vielleicht ist genau das der Grund für den anhaltenden Erfolg. Der Film funktioniert auch Jahrzehnte später immer noch meisterhaft.

Das liegt nicht einmal primär an der makaberen Suche nach einer Leiche. Es liegt vielmehr an der beschwerlichen Reise der Jugendlichen. Diese fühlt sich für den Zuschauer einfach so verdammt echt an.


2. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (2013)

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty: Auf dem Bild ist ein Mann auf einem Longboard zu sehen und fährt eine Straße entlang | Die 5 besten Filme im Grünen
Ben Stiller auf dem Longboard über die unendlichen Straßen Islands — Das erstaunliche Leben des Walter Mitty | 2013 ©20th Century Fox
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Foto ©LEONINE Studios | La mala educación – Schlechte Erziehung

Die 5 besten Filem im Grünen: Worum geht es in Das erstaunliche Leben des Walter Mitty?

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist ein US‑amerikanisches Komödien‑Drama aus dem Jahr 2013, bei dem Ben Stiller sowohl die Regie übernahm als auch die Hauptrolle des Walter Mitty (Ben Stiller) spielt. Das Drehbuch stammt von Steve Conrad, produziert wurde der Film von Samuel Goldwyn Jr., John Goldwyn, Stuart Cornfeld und Ben Stiller. Die Geschichte basiert auf der Kurzgeschichte Walter Mittys Geheimleben von James Thurber und stellt nach der Verfilmung von 1947 die zweite Adaption des Stoffes dar. Die Musik komponierte Theodore Shapiro, die Kamera führte Stuart Dryburgh, und der Schnitt lag bei Greg Hayden. Der Film startete am 25. Dezember 2013 in den USA und am 1. Januar 2014 in Deutschland und spielte weltweit über 188 Millionen US‑Dollar ein.

Im Zentrum steht Walter Mitty (Ben Stiller), der das Fotoarchiv des traditionsreichen Life-Magazins leitet. Er ist ein zurückhaltender, gewissenhafter Mensch, der immer wieder in lebhafte Tagträume abgleitet, in denen er Abenteuer erlebt, Mut beweist und der Frau seiner Träume näherkommt. Diese Frau ist Cheryl Melhoff (Kristen Wiig), eine neue Kollegin, der Walter sich jedoch zunächst nicht zu nähern traut. Parallel dazu versucht der eHarmony‑Berater Todd Maher (Patton Oswalt), Walters Online‑Profil zu verbessern und ruft ihn regelmäßig an.

Als das Magazin bekannt gibt, dass es künftig nur noch digital erscheinen wird, übernimmt der selbstgefällige Manager Ted Hendricks (Adam Scott) die Umstrukturierung, die zahlreiche Kündigungen nach sich ziehen soll. Für die letzte gedruckte Ausgabe wird ein Foto des berühmten Fotografen Sean O’Connell (Sean Penn) benötigt, doch ausgerechnet das entscheidende Negativ ist verschwunden. Walter, dem O’Connell eine lederne Geldbörse als Anerkennung geschickt hat, steht unter Druck: Ohne das Foto droht ihm die Entlassung.

Da O’Connell ständig auf Reisen ist, beginnt Walter, ihm nachzuspüren. Seine Suche führt ihn zunächst nach Grönland, wo er einem Helikopterpiloten (Ólafur Darri Ólafsson) begegnet, später nach Island und schließlich weiter in entlegene Regionen, die ihn körperlich wie emotional herausfordern. Auf seiner Reise wächst Walter über sich hinaus, begegnet neuen Menschen wie Hernando (Adrián Martínez) und entdeckt Fähigkeiten, die er im Alltag nie genutzt hat. Gleichzeitig wird ihm bewusst, wie sehr er sich nach Verbindung, Mut und echtem Erleben sehnt.

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty | 2013 © 20th Century Fox

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Die 5 besten Filme im Grünen: Der Wunsch nach Erfüllung

Kein anderer Film auf dieser Liste macht mir nach dem Einsetzen des Abspanns mehr Lust, sofort die Schuhe zu schnüren und rauszugehen. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist wahrscheinlich mein absoluter Lieblings-Call-to-Adventure-Film überhaupt. Und gleichzeitig ist es vermutlich derjenige Eintrag, bei dem man in der Redaktion am ehesten darüber diskutieren kann, ob er überhaupt für die 5 besten Filme im Grünen passt. Denn streng genommen ist dieser Film optisch gar nicht mal besonders grün.

Aber das emotionale Gefühl, das er vermittelt, trifft den eigentlichen Kern dieser Liste vielleicht besser als jeder andere Film. Es muss am Ende schließlich nicht der waghalsige Sprung in den eisigen Nordatlantik sein. Es muss auch nicht das spontane Fußballspiel irgendwo in den abgelegenen Bergen des Himalayas sein. Und es muss schon gar nicht die komplette, radikale Selbstfindungsreise sein, die Walter hier durchlebt.

Manchmal reicht stattdessen auch einfach ein kleiner Spaziergang. Der bewusste Weg in den nächsten Park hilft bereits. Oft genügt das mutige Verlassen der eigenen Komfortzone. Der Film erinnert mich jedes Mal aufs Neue daran, dass packende Abenteuer nicht zwangsläufig irgendwo auf der anderen Seite des Planeten beginnen müssen.

Oftmals reicht dafür schon der erste, bewusste Schritt vor die eigene Haustür. Und als mir die Idee zu dieser Kolumne kam, hatte ich genau dieses befreiende Gefühl im Kopf. Filme, die Lust machen, rauszugehen. Natur, Freiheit und frische Luft intensiv zu erleben. Genau deshalb musste Walter Mitty hier einfach bedingungslos dabei sein.

Während ich also über Sommer, Freiheit und Natur nachgedacht habe, kam Kollege Rick mit einem ganz besonderen Pick um die Ecke. Dieser ist eigentlich so offensichtlich, dass es fast schon weh tut. Ich habe doch glatt einen meiner absoluten Lieblingsfilme vergessen.

Aber ich hätte im ersten Moment eh nicht daran gedacht. Ich habe lieber darüber nachgedacht, Predator auf die Liste zu nehmen. Den verdienten Platz eins übernimmt deshalb nun mein geschätzter Kollege Rick. Ich hätte diesen epischen Titel wahrlich nicht besser wählen können:

— Lennart


1. Jurassic Park (1993)

Das Bild zeigt die erste Begegnung von Dr. Alan Grant und Dr. Ellie Sattler mit einem lebendigem Saurier. | Die 5 besten Filme im Grünen
Alan (Sam Neill) und Ellie (Laura Dern) staunen beim Anblick des Brachiosaurus — Jurassic Park | 1993 ©Universal Pictures
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Foto © Universal Pictures

Die 5 besten Filem im Grünen: Worum geht es in Jurassic Park?

Jurassic Park ist ein US‑amerikanischer Science‑Fiction‑ und Abenteuerfilm aus dem Jahr 1993, inszeniert von Steven Spielberg, der gemeinsam mit Michael Crichton und David Koepp auch die Drehbuchgrundlage schuf. Der Film basiert auf Crichtons Roman DinoPark und wurde von Amblin Entertainment produziert. Kathleen Kennedy und Gerald R. Molen übernahmen die Produktion, die Musik stammt von John Williams, die Kamera von Dean Cundey und der Schnitt von Michael Kahn. Mit seinen bahnbrechenden Spezialeffekten setzte der Film neue Maßstäbe und wurde zu einem der erfolgreichsten Filme seiner Zeit.

Im Mittelpunkt steht der exzentrische Unternehmer John Hammond (Richard Attenborough), der auf der abgelegenen Insel Isla Nublar vor der Küste Costa Ricas einen spektakulären Vergnügungspark erschaffen hat – einen Park, in dem mittels moderner Gentechnologie echte Dinosaurier zum Leben erweckt wurden. Nach einem Unfall, bei dem ein Arbeiter ums Leben kommt, verlangen die Investoren eine unabhängige Sicherheitsprüfung. Hammond lädt daher den Paläontologen Dr. Alan Grant (Sam Neill), die Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und den Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) ein, den Park zu begutachten. Begleitet werden sie vom Anwalt Donald Gennaro (Martin Ferrero) sowie Hammonds Enkelkindern Lex (Ariana Richards) und Tim (Joseph Mazzello).

Während die Besuchenden zunächst fasziniert von den lebenden Dinosauriern sind, wächst zugleich die Sorge über die Risiken eines solchen Eingriffs in die Natur. Parallel dazu verfolgt der unzufriedene Programmierer Dennis Nedry (Wayne Knight) einen eigenen Plan: Er wurde von Lewis Dodgson (Cameron Thor) angeworben, Dinosaurier‑Embryos zu stehlen. Um seinen Diebstahl zu ermöglichen, sabotiert er das Sicherheitssystem des Parks – mit weitreichenden Folgen. Die Stromausfälle führen dazu, dass die automatisierten Fahrzeuge stehen bleiben und die elektrischen Zäune ausfallen. Dadurch geraten die Besuchenden in Gefahr, während sich verschiedene Dinosaurier frei auf der Insel bewegen.

Im Kontrollzentrum versuchen Ray Arnold (Samuel L. Jackson) und Hammond, die Systeme wiederherzustellen, während draußen der Wildhüter Robert Muldoon (Bob Peck) und Ellie Sattler nach Vermissten suchen. Weitere Figuren wie Dr. Henry Wu (B.D. Wong), Juanito Rostagno (Miguel Sandoval) und der Tierarzt Dr. Harding (Gerald R. Molen) ergänzen das Ensemble. Die Situation spitzt sich zu, als mehrere Dinosaurier – darunter Velociraptoren und der ikonische Tyrannosaurus rex – unkontrolliert durch den Park streifen. Die Überlebenden müssen sich ihren Weg zurück zum Besuchszentrum bahnen und einen Weg finden, die Insel sicher zu verlassen, während die Lage zunehmend außer Kontrolle gerät.

Jurassic Park | 1993 © Universal Pictures | United International Pictures (UIP)

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Foto © Universal Pictures

Die 5 besten Filme im Grünen legen mit dem los was sich im Grünen versteckt.

Steven Spielbergs Effektmeilenstein ist absolut prädestiniert für diese Kategorie der Top 5. Nahezu der gesamte Film spielt schließlich auf einer von der Natur beherrschten, tropischen Insel. Zudem hat das dichte Blatt- und Sträucherwerk oft einen dramaturgischen Aspekt. Es bietet weit mehr als nur schiere Bildgewalt, Schönheit und Faszination.

Sowohl die Saurier als auch die menschlichen Figuren nutzen das grüne Dickicht intensiv. Sie verstecken sich darin oder überraschen ihre Gegner. Durch die Einbindung dieser ganz natürlichen Umgebungen entsteht eine permanente Grundspannung im Film. Wobei selbstverständlich nicht alles im Park wirklich biologisch natürlich ist. Zumindest gilt das nicht bezogen auf unsere Moderne.

Neben den genmodifizierten Sauriern gibt es im Park nämlich auch prähistorische Pflanzen. Diese wurden zugunsten der Lebensräume jener Reptilien extra gezüchtet. Dr. Ellie Sattler erwähnt im ersten Drittel des Films sogar namentlich einige dieser ausgestorbenen Spezies. Das passiert noch vor der ersten Saurier-Sichtung und verleiht der Handlung sofort mehr Glaubwürdigkeit.

Spannend ist außerdem das Unterwegssein in der wilden Natur. Dieses hat hier noch sichtbare und spürbare Auswirkungen auf alle Figuren. Das Machtverhältnis von Mensch und Tier ändert sich massiv, sobald sich die Umgebung verändert.

In modernen Filmen werden solche Kleinigkeiten kaum noch dargestellt. Schlamm und Regen gezeichnete Kleidung oder Schweiß durch die sengende Sonne fehlen oft. Auch die Spuren von dichtem, nadelbesetzten Grün sieht man selten. Alles wirkt heute glatt und wenig greifbar.

Jurassic Park auch kräftezehrend und unangenehm. Urzeitliche Tiere sind in dieser Umgebung einfach klar im Vorteil. So entsteht neben der Action eine wichtige Dynamik zwischen Faszination und Ehrfurcht.

— Rick


Die 5 besten Filme im Grünen – Honorable Mentions: Ganz knapp gescheitert

Ganz knapp an den Top 5 gescheitert sind außerdem noch ein paar hochkarätige Kandidaten, die es genauso verdient hätten, hier namentlich erwähnt zu werden (oder schon erwähnt wurden sind):

  • Predator: Weil ich an keinen anderen Film denken konnte der so viel Grüne Kulisse um sich hat.
  • Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück: Wahrscheinlich der konsequenteste Film über ein Leben außerhalb der modernen Zivilisation, der zudem aus der weirden Subkategorie „Filme die ich unfreiwillig über Tik Tok kenne“ stammt.
  • The Green Mile: Der erste Film mit Grün im Titel… nicht weiter.
  • Call Me by Your Name: Nach Standby me der wohl häufigst genannte Film wenn es um das Sommergefühl. Bis zuletzt noch in der engsten Auswahl, aber letzten Endes doch nur hier auf der Ersatzbank.

Die 5 wollte ich wenigsten noch nenne, ohne ihnen groß viele Worte zu widmen. Jetzt bin ich aber gesappannt was die Kollegen noch genannt haben:

Die 5 besten Filme im Grünen: Weitere aus der Redaktion

  • The Green Knight (2021)
  • The Hunter (2011) (
  • Die versunkene Stadt Z (2016)
  • Der schmale Grat (1998)
  • Zwei Brüder (2004)
  • Der Zorn der Bestien – Jallikattu (2019)
  • Der Liebhaber meines Mannes (2022)
  • Lizzie Borden – Mord aus Verzweiflung (2018)
  • Elephant (2022)
  • Warum nicht! (1977)
  • The Wild Boys (2017)
  • Herr der Fliegen (1990)
  • Wildhood (2021)
  • The Power of the Dog (2021)
  • Das Dschungelbuch (1967)
  • Der wilde Roboter (2024)
  • Indiana Jones und der Tempel des Todes (1984)
  • Mein Nachbar Totoro (1988)
  • Lilies Not for Me (2024)
  • Hamnet (2025)
  • Dirty Dancing (1987)
  • The Quiet Girl (2022)
  • Call Me by Your Name (2017)
  • Der Fremde am See (2013)
  • Matrix (1999)
  • Close (2022)
  • Heavenly Creatures (1994)

Die 5 besten Filme im Grünen: Fazit – Die Welt da draußen wartet

Wenn ich im Nachhinein ehrlich bin, haben die 5 besten Filme im Grünen nie wirklich versucht, eine endgültige Antwort zu geben. „Filme im Grünen“ war für mich am Ende nur der Versuch, ein ganz bestimmtes Gefühl zu beschreiben. Dieses Gefühl lässt sich eben nur schwer in starre Kategorien pressen. Es sind Werke, die mich visuell sofort rausziehen. Sie holen mich raus aus der Wohnung und raus aus dem monotonen Alltag. Vor allem befreien sie mich aus diesem lähmenden Gefühl, ständig irgendwo festzuhängen.

Manche dieser Titel zeigen uns die unberührte Natur als nostalgischen Sehnsuchtsort. Andere Meisterwerke inszenieren die Wildnis dagegen als nackte Bedrohung. Wieder andere Filme nutzen das Grün lediglich als stimmungsvolle Kulisse. Sie erzählen von persönlichen Erinnerungen, großen Abenteuern oder kompletten Eskapismus-Fantasien.

Und vielleicht ist genau das der entscheidende Punkt dieser Liste. Es ist völlig egal, ob rein faktisch genug Bäume im Bild zu sehen sind. Es zählt vielmehr nur eine einzige Sache. Verspürt man nach dem Abspann kurz das dringende Bedürfnis, die Tür zu öffnen und einfach loszugehen?

Ob diese fünf Filme also wirklich alle reinrassig „im Grünen“ spielen, das lasse ich mal bewusst offen. Aber sie machen letztendlich genau das, was sie verdammt noch mal sollen. Sie erinnern uns alle daran, dass draußen noch eine riesige Welt auf uns wartet.

Das waren die 5 besten Filme im Grünen aus meiner Feder. Jetzt seid ihr dran!

Welche sind eure liebsten Filme, die in „im Grünen“ spielen?


Filmkritik: Indiana Jones und das Rad des Schicksals

 

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