Willkommen zum Media Monday #786! đ«ïžđŹđ
Manchmal habe ich das GefĂŒhl, die Welt ist ein bisschen zu laut geworden. Nicht nur im wörtlichen Sinne, sondern auch in der Art, wie Menschen miteinander umgehen. Meinungsverschiedenheiten werden zu GrundsatzkĂ€mpfen, RĂŒcksichtnahme scheint immer öfter verloren zu gehen und selbst die kleinen Momente des Alltags fĂŒhlen sich manchmal an wie ein permanentes Hintergrundrauschen. Begegnungen, GerĂ€usche und Reize sammeln sich an, bis aus einem normalen Tag eine echte Herausforderung wird.
Gerade deshalb sehne ich mich immer mehr nach den leisen Momenten und nach Orten, an denen ich einfach sein kann. Ich sehne mich nach Geschichten, die mich nicht nur unterhalten, sondern etwas in mir auslösen. Nach Filmen, die mich berĂŒhren, ĂŒberraschen oder auch einfach nur fĂŒr ein paar Stunden aus dieser lauten Welt entfĂŒhren.
Doch natĂŒrlich bleibt auch die Filmwelt nicht frei von Diskussionen. WĂ€hrend manche Werke bereits vor ihrem Erscheinen in den Himmel gelobt oder zerrissen werden, frage ich mich manchmal, wo eigentlich die Vorfreude geblieben ist. Gleichzeitig gibt es Filme, die mich trotz kleiner SchwĂ€chen faszinieren, weil sie einen Moment, eine Szene oder ein Finale besitzen, das lange nachwirkt. Genau solche Entdeckungen machen fĂŒr mich den Reiz von Kino aus.
Im Media Monday #786 geht es deshalb um ganz unterschiedliche Facetten, wie den Wunsch nach mehr Ruhe, Filme, die mich begeistern oder ratlos zurĂŒcklassen. Und um Grenzen bei bestimmten Genres, sowie die Vorfreude auf ein ganz besonderes Kinoerlebnis mit dem QUEER-Streifen Regensburg. Zwischen Found Footage, japanischer Filmkunst, Horror, Nostalgie und persönlichen Gedanken ist wieder alles dabei, was mich in den letzten Tagen und Wochen beschĂ€ftigt hat.
Also macht es euch gemĂŒtlich, schenkt euch einen Kaffee oder Tee ein â und begleitet mich durch den Media Monday #786. Vielleicht findet ihr dabei ja den ein oder anderen Gedanken, Film oder Moment, der euch ebenfalls nicht mehr loslĂ€sst. đđïž
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Was ist der Media Monday?
Der Media Monday ist ein wöchentlicher LĂŒckentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefĂŒllt wird đđ
Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum fĂŒr eine persönliche Kolumne ĂŒber Queerness đ, Lebenserfahrungen đ, Filme & Filmkunst đïžđ€ â mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der groĂen Leinwand.
Ein Ort fĂŒr Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten âšđșđ
1. Der Wunsch nach leiser leben in einer lauten Welt im Media Monday #786 đ«ïžđ€«đ

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Ich wĂŒrde mir ja wĂŒnschen die Menschen wĂŒrden wieder respektvoller und rĂŒcksichtsvoller miteinander umgehen. Irgendwie scheint die Mehrzahl zu glauben, ihre Meinung ist die einzig wahre und sie wĂ€hren ganz allein auf der Welt. Egal wo man ist, die Menschen sind laut. Die ganze Welt ist laut. Im Bus wird laut Musik gehört, laut gelacht, sich von den Kurven hin und her gewogen und dir auf die FĂŒĂe getreten. Egal ob man selbst Musik mit Kopfhörern hört, man hört alles andere noch immer. Und ja, ich weiĂ, dass es Noice Cancelling Kopfhörer gibt, aber wenn man aus gesundheitlichen GrĂŒnden, am unteren Rand der Gesellschaftsschicht lebt, kann man sich sowas nicht leisten. Danke fĂŒr diesen wertvollen Tipp. Ich kann auch nicht mein restliches Leben mit Kopfhörern rumlaufen.
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Und wenn die Leute nicht laut Musik hören, dann telefonieren sie. Inzwischen vermisse ich die Zeit, in der alle nur noch Nachrichten geschrieben hatten und Telefonieren aus der Mode kam. Nach dem Telefonieren kommen die Menschen, die sich Reels anschauen. NatĂŒrlich auch laut aufgedreht. Ach ja die Menschen die Nachrichten schauen und den ganzen Zug damit beschallen, die habe ich noch vergessen. Und die Kinder, die auf den Tablets Serien schauen. Langsam frage ich mich, ob die anderen gar nichts mehr mitbekommen.
Hören die, diesen LĂ€rm nicht? Ich wĂŒrde ja gar nicht mehr aus dem Haus gehen, wenn es zu Hause ruhiger wĂ€re, aber auch hier ist er Verkehr – in der SeitenstraĂe in der ich wohne, wohl gemerkt – exorbitant geworden. Inzwischen fĂŒhlt sich das hier an wie eine HauptstraĂe, die eigentlich parallel durchs Dorf fĂŒhrt. Aber alle fahren hier durch und halten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung 30 khm/h.
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Letzte Woche wurde bei mir gemessen, was mich stresst. Das nennt sich Biofeedback. Ich habe das in der Vergangenheit schon mal getan. Und es sind andere Menschen. Andere Menschen stressen mich einfach. Egal ob im Verkehr, in den LĂ€den oder in der Familie. Dazu kommt jetzt auch der LĂ€rm. Denn viele glauben wohl, wie bereits erwĂ€hnt, sie wĂ€ren alleine auf der Welt. Lauter Fernseher, der ĂŒber den ganzen Gang schallt, lautes Gerede, Geschreie und nicht zu vergessen, TĂŒren zu knallen. Die haben ja keinen Griff. Ich merke jetzt, als ich diese Zeilen schreibe, wie mich das auch schon wieder stresst. Und ist euch auch schon aufgefallen, dass in jedem Laden, auĂer den BĂŒcherlĂ€den, Musik dudelt? Ich kann das alles nicht mehr ….
2. & 3. Possession: Zwischen Wahnsinn & Meisterwerk đ„đ©žđ

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Possession von Andrzej Zulawski braucht jetzt eigentlich kein Remake, denn der Film ist auf seine Weise einzigartig. Nicht nur das kalte Farbbild, das Zulawski damals fĂŒr den Film zeichnete, sondern auch die Darstellenden sind kaum zu ĂŒbertreffen. Von den Filmen, die ich bisher mit Sam Neill (Ruhe in Frieden) gesehen habe, finde ich, dass seine Performance in Possession einer seiner besten ist. Das Ensemble spielt sich hier um Kopf und Kragen, besonders Isabelle Adjani liefert eine Performance ab, die unĂŒbertrefflich ist.
Der Film ist nicht nur ein Horrorfilm mit Body-Horror-EinschlĂ€gen, sondern thematisiert auch Berlin der 1980er Jahre, eine Zeit von Ăberwachung und Misstrauen. ZusĂ€tzlich sprechen H. P. Lovecraft Fans davon, dass Possession eine Anlehnung an die Cosmic Horror Geschichten des Autors ist. Das Lexikon des internationalen Films urteilte, dass die Produktion höchst irritierend sei, allenfalls fragmentarisch mit seiner Handlung und gefĂŒllt mit kafkaesken Dimensionen. Das trifft es auch ziemlich genau, denn der Film ist wie ein Fiebertraum. Eine Sog, der sein Publikum ins Verderben stĂŒrzt.
Ich zweifle nicht daran, dass Margaret Qualley die Hauptrolle genau so groĂartig spielen wird, wie Isabelle Adjani. Allerdings glaube ich nicht, dass man diesem Filmkunstwerk mit einem Remake einen Gefallen tut. Im Mai 2024 erschien laut Wikipedia sogar bereits ein indonesisches Remake. Es gibt so viele Geschichten, auch von H. P. Lovecraft, die noch nicht verfilmt wurden. Warum nimmt man nicht mal was neues, statt alte Filme, die fĂŒr sich bereits Kunstwerke sind, neu zu gestalten?
Wenn es stimmt, was man schreibt ist es keine Fiktion, sondern RealitÀt.
4. Media Monday #786: Mein nĂ€chstes Kino-Highlight heiĂt QUEER-Streifen Regensburg đđż

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Das QUEER-Streifen Regensburg verspricht, ein echtes Highlight in meinem Kinojahr 2026 noch zu werden. Immerhin gibt es jetzt keinen Film mehr, auf den ich mich so richtig freue und einen Kinobesuch plane. Die, die mich interessiert hatten, habe ich jetzt gesehen oder sie sind, wie so ĂŒblich, nicht in meinem Kino gelaufen. Also ist das Festival mein nĂ€chstes groĂes Highlight im Kino und ich bin schon sehr gespannt. Vielleicht schaffe ich es dieses Mal an mehreren Veranstaltungen teilzunehmen und mir auch ein paar Langfilme anzusehen.
Eigentlich wollte ich ja zu Christopher Nolans Die Odyssee ins Kino und hatte mir in der Redaktion dafĂŒr eine Review reserviert. Diese habe ich inzwischen meinem Kollegen Martin abgegeben, denn mir ist die Lust vergangen. Wenn gewisse Personen schon im Vorfeld alles schlecht reden, was an dem Film „so ScheiĂe“ aussieht, nur weil sie den Trailer gesehen haben, bin ich dann irgendwann nur noch genervt. Ich glaube aber auch nicht daran, dass mir der Film gefallen wĂŒrde, denn mit Christopher Nolan hab ich persönlich so meine Probleme.
Nach Inception (2010) war ich sehr begeistert von Christopher Nolan. Aber seine anderen Werke holen mich einfach nicht so richtig ab. Die Batman Trilogie finde ich langweilig und der total gehypte Interstellar (2014) ist meiner Meinung nach total vorhersehbar. Einzig Tenet (2020) konnte mich noch irgendwie begeistern. Vermutlich wird er einem Rewatch aber auch nicht standhalten. Die Chemie zwischen John David Washington und Robert Pattinson hatte mir gefallen. Und ich fand den Film irgendwie spannend. Naja. Die Odyssee werde ich mir irgendwann im Stream ansehen, wenn er verfĂŒgbar ist.
5. Found Footage? Nein, danke! đčđ«
Backrooms | © Constantin Film
Es hĂ€tte nicht viel gefehlt, um mich davon zu ĂŒberzeugen, mir den Film Backrooms von Kane Parsons anzusehen. Jemand meinte, der Film hĂ€tte viel von David Lynch, das hatte mein Interesse geweckt. Da ich kein Fan von Found Footage bin, haderte ich. Aber man meinte, da wĂ€re nur 10 Minuten Found Footage Material drin. Mmh. Aber der Film wird als Found Footage bezeichnet und nein, ich will da nicht schon wieder durch. Das ist einfach nicht mein Genre. Aber irgendwie haben ganz viele andere Gefallen daran. Das verstehe ich nicht, muss ich aber auch nicht. Jede Person kann ja mögen, was sie möchte.
Was ich aber dann doch etwas grenzwertig finde ist, wenn man das in eine Challenge packt und das immer wieder und ich dann sage, „ich kann da nicht wieder durch, das pack ich nicht“ und dann Argumente fallen wie „aber so Challenges sind doch dafĂŒr da, dass man aus seiner Komfortzone raus geht“. Das ist fĂŒr mich kein einfaches „aus der Komfortzone raus gehen“, weil Found Footage fĂŒr mich einfach unertrĂ€glich ist. Immerhin habe ich es mit mehreren Filmen schon versucht, aber ich pack das nicht.
Diese Wackelkamera, die plumpen Stories und die Schocker, die halt keine sind, das stresst mich einfach nur. Und ich hab keine Lust mehr, mir Filme anzusehen, bei denen ich mich dann auch noch mindestens 60 Minuten langweilen muss.
6. & 7. Zerbrechliches Schicksal: Das Meisterwerk steckt im letzten Akt đŹâš

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Der Film The Castle of Sand aus dem Jahr 1974 punktet mit seinem auĂergewöhnlich starken Schlussakt. Der Film hĂ€tte mich vermutlich ĂŒber die gesamte Laufzeit hinweg begeistert, wĂŒrde er sich konsequent auf diesen konzentrieren. Gerade dort offenbart sich eine tief bewegende Familientragödie. Ein Film, der gewissermaĂen im Inneren eines anderen verborgen liegt. Die Kriminalhandlung fungiert dabei zwar als schlĂŒssiger narrativer Rahmen, doch die Dramaturgie investiert zu viel Zeit in ihre nĂŒchtern und beinahe dokumentarisch inszenierte Ermittlungsarbeit. Ăber weite Strecken fehlte mir dadurch die emotionale Anbindung an das Geschehen, sodass mich der Film bereits nach kurzer Zeit verlor und ich mich regelrecht durch die Handlung arbeiten musste.
Wie eingangs erwĂ€hnt, hĂ€tte The Castle of Sand fĂŒr mich das Potenzial zu einem herausragenden Film mit Höchstwertung besessen, wenn die Narration konsequent aus Wagas Perspektive erzĂ€hlt worden wĂ€re und ihren Fokus auf die Familientragödie gelegt hĂ€tte. Gerade diese Perspektivierung verleiht dem letzten Akt eine enorme emotionale IntensitĂ€t und macht die Figuren erstmals wirklich greifbar. Erst hier entfaltet der Film seine eigentliche Tragweite und kulminiert in einem auĂergewöhnlichen Finale, dessen emotionale Wucht den langen Weg dorthin letztlich belohnt.
Zuletzt habe ich mir noch eine Tasse Tee eingeschenkt und das war gut, weil ich unbedingt viel mehr trinken muss. Also habe ich mir eine Kanne Tee gemacht. Inzwischen ist der Tee schon kalt, aber das ist auch nicht schlimm, weil er erfrischend zitronig ist und auch kalt genieĂbar.
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Das war der Media Monday #786 đ«ïžđŹđ.
GeprĂ€gt von der Sehnsucht nach mehr Ruhe in einer Welt, die sich oft viel zu laut anfĂŒhlt. Von Momenten der Ăberforderung, von Reizen, die sich sammeln, und von der Frage, wie viel LĂ€rm ein Mensch eigentlich aushalten kann. Aber auch von Geschichten, die einen auffangen, von Filmen, die faszinieren, und von der Vorfreude auf neue Kinoerlebnisse, die wieder etwas Leichtigkeit zurĂŒckbringen können.
Zwischen Alltag, der manchmal zu viel wird, Diskussionen, die mehr Energie kosten als sie geben, und der Erkenntnis, dass nicht jede Herausforderung die eigene Komfortzone bereichern muss, bleibt doch eines bestehen: die Liebe zu Geschichten. Zu Filmen, die berĂŒhren, verstören, ĂŒberraschen oder einfach einen Gedanken zurĂŒcklassen, der noch lange nach dem Abspann weiterlebt.
Vielleicht liegt genau darin ein kleiner Gegenpol zu dieser lauten Welt: Orte und Momente zu finden, in denen man wieder bei sich ankommen kann. Ein Film, der einen emotional erreicht oder ein Festival, auf das man sich freut. Eine Tasse Tee, die wÀhrend des Schreibens langsam kalt wird und trotzdem noch gut schmeckt. Kleine Dinge, die vielleicht unscheinbar wirken, aber trotzdem Halt geben können.
Danke, dass ihr mich durch diese Mischung aus Gedanken, Filmleidenschaft, Frust, Vorfreude und persönlichen Momenten begleitet habt. Ich wĂŒnsche euch fĂŒr die kommenden Tage, dass ihr ebenfalls kleine Inseln der Ruhe findet . Sei es mit einem guten Film, einem stillen Moment oder Menschen, bei denen ihr einfach ihr selbst sein könnt. đżâđïž
Jetzt seid ihr dran! Der LĂŒckentext des Media Monday #786 fĂŒr euch:
1. Ich wĂŒrde mir ja wĂŒnschen ____ .
2. ____ braucht jetzt eigentlich ____ .
3. Wenn es stimmt, was man schreibt ____ .
4. ____ verspricht, ein echtes Highlight ____ .
5. Es hÀtte nicht viel gefehlt, um ____ .
6. ____ punktet mit ____ .
7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .
Ăber den Autor:

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
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Meine Lieblingsfilme definiere ich als die, die mir ein gutes GefĂŒhl geben, mich aufbauen, wenn ich traurig bin oder einfach Filme, die ich immer wieder ansehen kann.
Das sind unter anderem:
The Nice Guys, Begabt â Die Gleichung eines Lebens, Mr. Nobody, Barbie, The Fall Guy, Eiskalte Engel, Wolf of Wall Street, La La Land, Blade Runner 2049, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Notting Hill, Sex and the City und Titanic.
Filmreihen:
Lethal Weapon, ZurĂŒck in die Zukunft, High School Musical, Indiana Jones, Mission Impossible und Herr der Ringe.
RILEY
Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. âšđđ
Filme konsumiere ich eigentlich schon, seit ich denken kann, immerhin waren meine Eltern selbst Film- & Serienjunkies. Als Kind der spÀten 80er bin ich nicht nur mit der Welt von Walt Disney aufgewachsen, sondern auch mit zahlreichen Anime-Serien, die damals im TV liefen. Mit meinem ersten Kinobesuch im Jahr 1998 formte sich auch mein eigener Filmgeschmack. Inzwischen habe ich ein Zuhause im Arthaus Kino gefunden und Disneyfilme weit hinter mir gelassen. Somit widme ich mich mehr und mehr den Werken der Filmkunst und lasse mich immer seltener einfach berieseln, sondern schaue Filme, die mich fördern.
Vor allem Meilensteine der Filmgeschichte oder das Queer Cinema können mich begeistern. Ich finde es spannend zu entdecken, welche Filme, die Filmwelt geprĂ€gt haben und wie sie Kunst auf ganz eigene Weise formen. Im Queer Cinema fĂŒhle ich mich geborgen, denn es erzĂ€hlt Geschichten, von denen ich mich verstanden fĂŒhle.
Neben meiner Leidenschaft fĂŒr Filme, liebe ich auch die Musik ohne die ich nicht atmen kann. Und wenn ich nichts auf den Ohren haben möchte, tauche ich in die Welt der BĂŒcher ein.
Filmrezensionen schreibe ich jetzt schon viele Jahre und seit 2014 auch hier professionell auf meiner eigens gegrĂŒndeten Webseite Passion of Arts | Dein Fenster zur Filmkunst.
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