In the Grey – Filmkritik

Filmstill zu In the Grey: Henry Cavill, Eiza González und Jake Gyllenhaal stehen gemeinsam vor Palmen im Sonnenlicht, alle mit Sonnenbrillen, während links im Bild eine Filmklappe, Popcorn und das Wort „Film“ auf einer Tafel liegen. Die Komposition verbindet Kino‑Ästhetik mit einem Promo‑Look der drei Hauptdarsteller.

In the Grey ist der neue starbesetzte Film von Regisseur Guy Ritchie. Ich hatte die Gelegenheit den Film bereits vor Kinostart am 21. Mai 2026 bei einer Pressevorführung zu sehen. In meiner Kritik verrate ich euch, ob sich der Kinobesuch mit Eiza González, Henry Cavill und Jake Gyllenhall lohnt oder ob ihr lieber auf eine Streamingveröffentlichung warten solltet, um euch ein eigenes Bild zu machen.
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Ein Beitrag von: Maddin

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Das Drama – Filmkritik

Collage zu Das Drama mit Filmklappe, Popcorn und einem Hochzeitsfoto von Zendaya und Robert Pattinson, die sich lächelnd ansehen – eine visuelle Verbindung von RomCom‑Ästhetik und den dramatischen Themen des Films.

Nach Sick of Myself (2022) und Dream Scenario (2023) ist Das Drama nun der dritte Langfilm des norwegischen Filmregisseurs und Drehbuchautors Kristoffer Borgli und bewegt sich erneut in den vertrauten Gefilden der Gesellschaftskritik. Während Borgli sich in seinen vorherigen Werken mit Narzissmus, öffentlicher Wahrnehmung und den Mechanismen der Cancel Culture auseinandersetzte, dringt er in Das Drama noch tiefer in die psychologische Dialektik von Selbstbild und Fremdbild ein.

Das Marketing des Films war ein Geniestreich: Erste Bildmaterialien, Teaser und Trailer suggerierten eine klassische romantische Komödie, im Zentrum ein Paar, das seinen vermeintlich schönsten Tag im Leben plant. Die Hochzeit. Filmkritiker:innen, die an Pressevorführungen teilnahmen, mussten eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnen, um Plotdetails, narrative Wendungen und die Figurenentwicklung geheim zu halten. So erwartete das Publikum eine leichte, herzerwärmende RomCom aus dem bekannten Baukasten der romantischen Erzähltradition.

Das Drama: ein Film, der seine eigene Fassade sprengt

Doch Das Drama entpuppt sich als eine pechschwarze Komödie über Moral, soziale Kontrolle im Mikrokosmos eines Freundeskreises und die fragile Konstruktion menschlicher Identität. Borgli seziert mit chirurgischer Präzision die Dynamiken von Schuldprojektion, moralischer Performanz und kollektiver Selbsttäuschung. Und zeigt, wie schnell vermeintliche Integrität zur bloßen Fassade wird. 🎭🖤🔍

Der Film folgt einem Paar kurz vor der Hochzeit, das durch ein scheinbar harmloses Spiel unter Freund:innen in eine moralische Zerreißprobe gerät. Ein Geständnis bringt die sorgfältig kuratierte Harmonie ins Wanken und legt offen, wie rasch Nähe in Misstrauen umschlagen kann, wie brüchig moralische Selbstbilder sind und wie sehr soziale Gruppen dazu tendieren, Schuld zu externalisieren, statt Verantwortung zu übernehmen.

All das bildet den Rahmen für einen Film, der weit mehr ist als seine Prämisse vermuten lässt. Im Folgenden möchte ich genauer betrachten, wie Borgli diese moralische Versuchsanordnung inszeniert, welche Dynamiken sich daraus entfalten und warum Das Drama so nachhaltig verstört. 🥀🎢📣🎭

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Kill Bill: The Whole Bloody Affair – Filmkritik

Flatlay‑Szene auf Holzuntergrund mit Filmrequisiten: links eine kleine Tafel mit dem Wort „FILM“, daneben eine schwarz‑weiße Filmklappe und eine Schale Popcorn. Rechts liegt ein schwarz‑weißes Porträt von Uma Thurman als ikonische Figur aus „Kill Bill“, die ein Katana senkrecht vor ihr Gesicht hält. Darüber steht in handschriftlicher Typografie „Kill Bill – The Whole Bloody Affair“, umgeben von dekorativen weißen Federn.

Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ erscheint Quentin Tarantinos vierter Film nun endlich in jener Fassung, die der Kultregisseur seit jeher geplant hatte. Über 20 Jahre hat es gedauert, bis wir dieses Racheepos in der Form sehen können, wie es ursprünglich gedacht war.

Eine Vision, die nun beide Filme zu einem gewaltigen Epos vereint. Eine Version, die lange Zeit fast schon mythologisch verklärt wurde. Als der „wahre Kill Bill“, als das vollständige Werk, als das fehlende Puzzlestück.

Doch was bedeutet das eigentlich? Wie verändert sich die Wirkung dieser zwei für sich genommen schon starken Filme? Wird daraus nun das versprochene Meisterwerk – oder ist es am Ende doch „nur“ eine alternative Schnittfassung für Fans?

Ich durfte diese Version nun endlich auf der großen Leinwand erleben und kann eines vorweg sagen. „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ ist weit mehr als nur das Zusammenfügen zweier Filme zu einem.

Ein Beitrag von: Martin K.

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The Watermelon Woman – Filmkritik

Filmklappe, Popcorn und pink‑violettes Poster zu „The Watermelon Woman“ auf Holzoberfläche, dekoriert mit weißen Federn – cineastische Still‑Life‑Szene mit Fokus auf klassischem Filmequipment und ikonischem Poster.

The Watermelon Woman ist ein queerer Kultfilm und war vor 30 Jahren der erste Film seiner Art. Gemacht von einer schwarzen, lesbischen Frau stellt er auch heute noch einen wichtigen Schritt im Queer Cinema da und prägte Generationen von jungen Filmemachenden. Ich konnte der Wiederaufführung auf der Berlinale 2026 beiwohnen, wo auch Regisseurin Cheryl Dunye und Produzentin Alexandra Juhasz Rede und Antwort standen. Beide verrieten interessante Fakten und erzählten wie damals die Produktion ablief. Wen euer Interesse geweckt ist, lest gerne rein!
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Ein Beitrag von: Maddin

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Gelbe Briefe – Filmkritik

Filmklappe mit der Aufschrift ‚Film‘ und einer Schale Popcorn auf Holzuntergrund; daneben ein Foto zweier eng beieinandersitzender Personen hinter einem Fenster mit dem handschriftlichen Titel ‚Gelbe Briefe‘.

Mit Gelbe Briefe legt Regisseur İlker Çatak ein spannendes politisches Drama vor, dessen Thema so universell ist, dass es praktisch überall funktioniert. Mittlerweile ist die Meinungsfreiheit nicht nur in Diktaturen in Gefahr, auch in Demokratien gerät sie immer mehr unter Druck. Dies schafft Çatak auch durch einen besonderen Kniff perfekt darzustellen: der Film spielt zwar in der Türkei, gedreht wurde er aber in Deutschland und zwar in Berlin und Hamburg. Wenn ihr mehr über dieses interesssante Drama erfahren wollt, dann lest euch in den Artikel rein!
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Ein Beitrag von: Maddin

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Sentimental Value – Filmkritik

Filmisches Stillleben mit Popcorn, Filmklappe und einem Poster zum Film „Sentimental Value“, das drei emotional inszenierte Porträts zeigt; dekorative Federn rahmen die Szene und betonen das nostalgische, gefühlvolle Thema des Films.

Gegen Ende des Jahres 2025 erschien mit „Sentimental Value“ ein Film, der mittlerweile bereits bei zahlreichen Preisverleihungen eine tragende Rolle spielte. Joachim Trier war schon zuvor ein fabelhafter Regisseur, doch nun hat er sich selbst nochmal übertroffen. Die Geschichte über intergenerationale Konflikte und Familie ist tiefgründig und nuanciert geschrieben. Lediglich Schauspiel und Inszenierung können das brillante Drehbuch noch übertreffen. Warum diese Elemente allesamt so meisterhaft in „Sentimental Value“ zusammenarbeiten erfahrt Ihr in der folgenden Filmkritik.

Ein Beitrag von: Florian

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Der Astronaut – Filmkritik

Filmstill aus Der Astronaut mit Ryan Gosling neben Filmklappe und Popcorn auf Holzuntergrund, cineastisch inszeniert.

Als Der Astronaut angekündigt wurde und klar war, dass Ryan Gosling die Hauptrolle übernehmen würde, war meine Neugier sofort geweckt. Nicht nur, weil Andy Weirs Roman in Science-Fiction-Kreisen längst Kultstatus genießt, sondern auch, weil die Geschichte eine dieser seltenen Mischungen aus Humor, Wissenschaft und echter emotionaler Tiefe ist. Eine Mischung, die auf der Leinwand leicht verloren gehen kann. Oder zu etwas ganz Besonderem werden könnte.

Sechs Jahre nach der ersten Ankündigung ist der Film nun endlich im Kino, und ich wollte wissen: Hält die Adaption, was die Vorlage verspricht? Wie viel Andy Weir steckt wirklich drin? Und kann ein Film, der fast vollständig auf einer einzigen Figur basiert, die gleiche Faszination auslösen wie das Buch?

Ich habe mich in den Kinosaal gesetzt, bereit für alles und wurde überrascht. Von der technischen Umsetzung, von der Wärme der Figuren, von der Dynamik zwischen Ryland und Rocky. Und, zu meiner eigenen Verwunderung, habe ich mehrmals laut gelacht, weil der Film an den richtigen Stellen wirklich komisch ist.

Was Der Astronaut als Film leistet, wo er brilliert, wo er anders erzählt als das Buch und warum manche Entscheidungen mich noch immer beschäftigen. All das möchte ich in dieser Kritik beleuchten. 🚀🌕🛰️✨🌌🪐

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Marty Supreme – Filmkritik

Das Bild repräsentiert das Titelbild zur Filmkritik zum Film Marty Supreme mit Timothée Chalamet

Marty Supreme war für mich eine der beeindruckendsten Marketingaktionen der letzten Jahre. Zwei Monate Wartezeit bis zum deutschen Kinostart können sich ziehen – vor allem dann, wenn der Hype bereits Wellen schlägt, während man selbst nur von außen zusieht. Doch spätestens mit der diesjährigen Berlinale war meine Vorfreude wieder entfacht. Ein neuer Film aus dem Hause A24 – und dann auch noch ein Sportfilm? Für mich fühlte sich das fast wie eine Verpflichtung an.

Ich hatte mir frühzeitig in der Redaktion ein Sichtungsticket gesichert. Natürlich. Es ist ein Sportfilm. Und wer mich kennt, weiß: Sportfilme sind mein Terrain. Ich wollte diesen Film sehen. Ich wollte ihn mögen. Vielleicht wollte ich ihn sogar lieben.

Doch was ich an diesem Abend im Kinosaal erlebt habe, hatte nur wenig mit dem zu tun, was ich erwartet hatte.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

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