Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben

Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben

Diese Woche suchen wir die Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben 🤠🐴. Sattelt die Pferde, legt euer Holster an, wir reiten gleich los!

Ein gut gemachter Western kann eine epische Reise durch die raue und doch faszinierende Landschaft des amerikanischen Westens bieten und uns tief in die Abenteuer und Konflikte dieser Zeit eintauchen lassen. Von wagemutigen Revolverheld:innen bis hin zu epischen Duellen in staubigen Städten – der Western hat eine ganz besondere Faszination.

Hier sind meine Top 5 Western-Filme, die dir die Sporen geben und dich auf eine unvergessliche Reise durch die Grenzgebiete des Wilden Westens mitnehmen. Meine Liste hat diesmal kein Ranking, da ich sie alle gut finde. Zusätzlich habe ich euch ein paar ruhigere Western rausgesucht, die nicht unbedingt die Sporen geben, vielleicht aber auch nicht allzu bekannt sind.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

5. True Grit

Auf dem Bild ist ein Mann und eine Mädchen, die jeweils auf einem Pferd sitzen und sich unterhalten
Oscar nominiert: Hailee Steinfeld (r.) brilliert an der Seite von Jeff Bridges im Remake „True Grit“ — True Grit | 2010 ŠSkydance Productions

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Worum geht es in „True Grit“?

True Grit“ ist ein Western aus dem Jahr 2010, inszeniert von den Coen-BrĂźdern (Joel und Ethan Coen). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Portis und ist eine Neuverfilmung des Klassikers von 1969. Die Hauptrollen spielen Jeff Bridges, Hailee Steinfeld, Matt Damon und Josh Brolin.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1878 und dreht sich um die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld), die entschlossen ist, den Mord an ihrem Vater zu rächen. Ihr Vater wurde von Tom Chaney (Josh Brolin) getÜtet, einem feigen Kriminellen, der daraufhin in das Indianerterritorium flieht.

Mattie heuert den abgehalfterten, trinkfreudigen und grimmigen U.S. Marshal Rooster Cogburn (Jeff Bridges) an, um Chaney zu finden und vor Gericht zu bringen. Trotz seiner rauen Art ist Cogburn bekannt fĂźr seine Hartnäckigkeit und seinen „True Grit“ – seinen wahren Mut. Zusammen mit LaBoeuf (Matt Damon), einem Texas Ranger, der ebenfalls hinter Chaney her ist, bildet sich eine ungleiche, aber entschlossene Truppe.

Die drei begeben sich auf eine gefährliche Reise durch das ungezähmte Territorium. Unterwegs müssen sie sich verschiedenen Gefahren stellen, einschließlich skrupelloser Banditen und der unbarmherzigen Natur. Matties Entschlossenheit und Mut stehen im Mittelpunkt der Geschichte, während sie nicht nur den Mörder ihres Vaters verfolgt, sondern auch eine komplizierte Beziehung zu den beiden Männern entwickelt, die sie begleiten.

Was macht „True Grit“ zu einem der Top 5 Western Filme?

Zugegeben ich kenne nur das Remake von „True Grit“ da ich gar nicht wusste, dass es bereits einen Film gab. „True Grit“ hatte mein Interesse wegen des Ensembles geweckt, außerdem war Hailee Steinfeld fĂźr ihre Performance fĂźr den Oscar nominiert. Die Geschichte von „True Grit“ ist fesselnd und gleichzeitig auch ruhig. Besonders hat mir Jeff Bridges in der Rolle des U.S. Marshal Rooster Cogburn gefallen. Seine raue Art konnte mich sofort begeistern, zusätzlich ist es bemerkenswert zu sehen, wie sich der Charakter im Lauf des Films entwickelt. Ebenso hat mich Hailee Steinfeld begeistert, die wirklich eine großartige Darbietung abliefert.

Mein Watch zu „True Grit“ ist schon eine Weile her, aber ich war damals sehr begeistert. FĂźr mich eine der Western-Filme, mit großartigem Setting, Ensemble und Storyline. Top!

4. The Wind

Top 5 Western Filme: Auf dem Bild ist eine Frau in der Prärie zu sehen, die eine Schrotflinte vor sich hält und zielt
Der Film „The Wind“ entpuppt sich zu einem atmosphärischen Horror-Western, mit Gänsehautfeeling — The Wind | 2018 ŠIFC Midnight

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Worum geht es in „The Wind“?

The Wind“ ist ein Horror-Western aus dem Jahr 2018, geschrieben von Teresa Sutherland und unter der Regie von Emma Tammi. Der Film spielt im späten 19. Jahrhundert in den trostlosen Weiten der amerikanischen Prärie.

Die Handlung konzentriert sich auf Lizzy Macklin (dargestellt von Caitlin Gerard) und ihren Ehemann Isaac (gespielt von Ashley Zukerman), die in einer abgelegenen Farm in der Wildnis leben. Die Isolation und die unerbittlichen Winde der Prärie setzen Lizzy zu und sie beginnt, unter Halluzinationen und paranormale Erscheinungen zu leiden.

Die Ankunft eines neuen Paares in der Nähe, Emma (Julia Goldani Telles) und Gideon (Dylan McTee), scheint die Dinge zu verkomplizieren. Während Lizzy versucht, eine Verbindung zu Emma aufzubauen, bemerkt sie seltsame und beunruhigende Ereignisse, die sie glauben lassen, dass eine dämonische Präsenz die Gegend heimsucht.

Durch eine Reihe von RĂźckblenden wird Lizzy’s zunehmend unruhige psychische Verfassung und die mĂśgliche Ursache fĂźr die ĂźbernatĂźrlichen Ereignisse offenbart. Die Grenzen zwischen Realität und Einbildung verschwimmen, und Lizzy kämpft darum, zwischen dem, was tatsächlich passiert, und ihren eigenen Wahrnehmungen zu unterscheiden.

Was macht den Horrorfilm „The Wind“ zu einem der Top 5 Western Filme?

Den Film „The Wind“ hatte ich irgendwie so gar nicht auf dem Schirm. Da ich mich von dem Horrorgenre oft gelangweilt und uninspiriert fĂźhle, stieß ich letztes Jahr im Horroroktober doch auf die eine oder andere Überraschung. So entpuppte sich auch „The Wind“ als ein kleines, ruhiges Meisterwerk, das mir ohne den Vorschlag von Amazon Prime, gar nicht Ăźber die Linse gekommen wäre.

Besonders fesselnd ist die Atmosphäre von „The Wind„. Der Film schafft es trotz seiner ruhigen Erzählweise und dezenten Horrorelementen, Zusehende zu fesseln. Emma Tammi setzt auch nicht gezielt, stereotypische Jumpscares ein, sondern lässt die Atmosphäre der dĂźsteren und ruhigen Prärie wirken. Die Stille ist es, die dem Publikum das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ebenso ist der Soundtrack so eingehend, dass er regelrecht Gänsehaut beschert. FĂźr mich ein wirklich positiver Pick aus dem Horrorgenre, der ebenso als großartiger Western durch geht.

3. The Power of the Dog

Das Bild zeigt einen Cowboy in der Prärie, der stattlich posiert. Im Hintergrund sind viele Hßgel zu sehen
Benedict Cumberbatch brilliert in „The Power of the Dog“ als charismatischer aber grausamer Ranger — The Power of the Dog | 2021 ŠNetflix

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Worum geht es in „The Power of the Dog“?

The Power of the Dog“ ist ein Drama aus dem Jahr 2021, das unter der Regie von Jane Campion entstand und auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Savage basiert. Die Hauptrollen spielen Benedict Cumberbatch, Kirsten Dunst, Jesse Plemons und Kodi Smit-McPhee.

Die Geschichte spielt im Jahr 1925 in Montana und dreht sich um die BrĂźder Phil und George Burbank, die gemeinsam eine erfolgreiche Ranch betreiben. Phil Burbank, gespielt von Benedict Cumberbatch, ist ein charismatischer, aber grausamer Mann, der seine Umwelt dominiert und nicht davor zurĂźckschreckt, seine Macht auszuspielen. Im Gegensatz dazu ist sein Bruder George, dargestellt von Jesse Plemons, ein sanfter und gutherziger Mensch.

Die Dynamik zwischen den Brßdern verändert sich drastisch, als George die Witwe Rose Gordon (Kirsten Dunst), heiratet und sie zusammen mit ihrem sensiblen Sohn Peter (Kodi Smit-McPhee) auf die Ranch zieht. Phil ist von Anfang an feindselig gegenßber Rose und Peter und macht es sich zur Aufgabe, sie zu schikanieren und zu demßtigen.

Peter, ein schßchterner und introvertierter Junge, wird zum Hauptziel von Phils Grausamkeiten. Doch im Laufe des Films entwickelt sich eine komplexe Beziehung zwischen Phil und Peter. Während Phil anfangs glaubt, Peter manipulieren und brechen zu kÜnnen, entdeckt er allmählich eine unerwartete Verbindung zu ihm. Diese Beziehung enthßllt verborgene Aspekte von Phils PersÜnlichkeit und Vergangenheit, die zu einem dramatischen und unerwarteten HÜhepunkt fßhren.

Wodurch zeichnet sich „The Power of the Dog“ zu einem der Top 5 Western Filme aus?

NatĂźrlich weckte „The Power of the Dog“ vor allem wegen Benedict Cumberbatch mein Interesse, der auch diesmal wieder eine authentische Performance abliefert. Auch diese Netflix-Produktion hat eine ruhige Erzählweise, die allerdings ebenso fesselnd ist. Neben den großartigen Panoramabildern, besitzt der Film auch eine KamerafĂźhrung, die regelrecht kĂźnstlerisch ist. Ari Wegner wechselt zwischen Totalen, Nahaufnahmen und Panoramen, was „The Power of the Dog“ zu einem ästhetischen Werk der Filmkunst macht.

Die Geschichte trägt ebenso zu einem großartigen Filmerlebnis bei, denn die Protagonist:innen müssen sich stark mit ihren eigenen Problemen und Emotionen auseinander setzen. Besonders Kodi Smit-McPhee gelingt es, das Publikum zu fesseln und emotional zu überzeugen.

The Power of the Dog“ ist ein wĂźrdiger Vertreter fĂźr diese Liste, selbst wenn er nicht die Sporen gibt, dafĂźr aber emotional und kĂźnstlerisch begeistern kann.

2. Slow West

Top 5 Western Filme: Auf dem Bild ist ein Cowboy neben seinem Pferd. Er befindet sich in einem Wald
Michael Fassbender besticht in jeder Rolle: Auch als rauer Cowboy in „Slow West“ — Slow West | 2015 ŠA24

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Worum geht es in dem Western „Slow West“?

Slow West“ ist ein Western aus dem Jahr 2015, geschrieben und inszeniert von John Maclean. Die Hauptrollen spielen Michael Fassbender, Kodi Smit-McPhee, Ben Mendelsohn und Caren Pistorius.

Die Handlung folgt dem jungen Jay Cavendish (Kodi Smit-McPhee), einem 16-jährigen schottischen Aristokraten, der im späten 19. Jahrhundert nach Amerika reist, um seine große Liebe Rose Ross (Caren Pistorius) zu finden. Rose und ihr Vater mussten aus Schottland fliehen und sind irgendwo im amerikanischen Westen untergetaucht.

Jay, völlig unerfahren und naiv in Bezug auf die raue und gefährliche Welt des Wilden Westens, trifft auf Silas Selleck (Michael Fassbender), einen wortkargen und desillusionierten Kopfgeldjäger. Silas bietet Jay an, ihn für eine Gebühr zu begleiten und zu beschützen. Was Jay nicht weiß, ist, dass auf Rose und ihren Vater ein Kopfgeld ausgesetzt ist und Silas seine eigenen Pläne verfolgt.

Während ihrer Reise durch die wilde und unbarmherzige Landschaft, mßssen sich Jay und Silas verschiedenen Gefahren stellen, darunter Gesetzlose und Kopfgeldjäger, die ebenfalls hinter Rose und ihrem Vater her sind. Unter den Verfolgern ist auch Payne (Ben Mendelsohn), ein charismatischer, aber skrupelloser Anfßhrer einer Bande von Gesetzlosen.

Wodurch zeichnet sich „Slow West“ zu einem der Top 5 Western Filme aus?

Noch ein ästhetischer Western ist „Slow West„, der mich natĂźrlich schon damit total in den Bann ziehen konnte. Ich bin einfach ein Fan von Nahaufnahmen, Bildern, die Wälder und Wiesen im Detail zeigen und dazu noch in die unendlichen Weiten fĂźhren. An sowas kann ich mich einfach nicht satt sehen. Hinzu gibt es natĂźrlich Michael Fassbender, den ich immer sehr gerne sehe und mich auch immer wieder Ăźberzeugt.

Slow West“ ist wie der Titel schon sagt, ebenso ein langsam erzählter Western, der sich Zeit nimmt, seine Charaktere vorzustellen und ihnen Raum fĂźr Entwicklung bietet. Der Showdown ist schlussendlich der hĂśchste Spannungsbogen in „Slow West„, dennoch kann er sein Publikum durchgehend an der Stange halten. Nicht nur durch schĂśne Bilder, sondern auch die Dialoge tragen zu einem angenehmen Filmerlebnis bei. Ebenso ein kĂźnstlerischer Arthaus-Western, der mich sehr begeistert hat.

1. Hidalgo

Top 5 Western Filme: Das Bild zeigt einen Cowboy, der zärtlich sein Gesicht an das seines Pferdes schmiegt
Die Chemie zwischen Hauptdarsteller Viggo Mortensen und dem Pferd TJ machen den Film „Hidalgo“ zu einem einzigartigen Westernerlebnis — Hidalgo | 2004 ŠBuena Vista Pictures

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Worum geht es in dem Abenteuer Western „Hidalgo“?

Hidalgo“ ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 2004, unter der Regie von Joe Johnston. Die Hauptrolle spielt Viggo Mortensen als Frank Hopkins, ein legendärer amerikanischer Distanzreiter.

Die Handlung spielt im Jahr 1890 und beginnt in den Vereinigten Staaten, wo Frank T. Hopkins als Kurierreiter fĂźr den Pony-Express arbeitet und später als Pferdestuntman in Buffalo Bill’s Wild West Show auftritt. Frank, der halb Lakota ist, ist bekannt fĂźr seine außergewĂśhnlichen Reitfähigkeiten und sein treues Pferd Hidalgo, ein Mustang.

Eines Tages wird Frank von einem Beduinen-Scheich namens Riyadh (Omar Sharif) herausgefordert, an einem gefährlichen und prestigeträchtigen Pferderennen namens „Ocean of Fire“ teilzunehmen. Dieses 3.000 Meilen lange Rennen fĂźhrt durch die arabische WĂźste und wird seit Jahrhunderten von den besten arabischen Pferden und Reitern dominiert. Der Scheich zweifelt an der Überlegenheit von Hidalgo, einem „minderwertigen“ Mustang, im Vergleich zu den edlen arabischen Pferden.

Frank nimmt die Herausforderung an und reist mit Hidalgo nach Arabien, um an dem Rennen teilzunehmen. Während des Wettkampfs muss er nicht nur gegen die erbarmungslose Hitze und den schwierigen Wßstenboden kämpfen, sondern auch gegen feindliche Mitstreiter:innen und kulturelle Vorurteile. Auf seinem Weg begegnet er Prinzessin Jazira (Zuleikha Robinson), die ihm in dieser fremden und feindseligen Umgebung Unterstßtzung bietet.

Das Rennen stellt eine physische und psychische Belastungsprobe dar, bei der Frank seine eigenen inneren Dämonen konfrontieren muss. Die Geschichte entwickelt sich zu einer Reise der Selbstfindung und des Mutes, während Frank und Hidalgo gegen alle Widrigkeiten kämpfen, um das Rennen zu beenden und ihren Wert zu beweisen.

Was macht den Abenteuerfilm „Hidalgo“ zu einem der Top 5 Western Filme?

Last but not least, „Hidalgo“ kennt ihr sicherlich alle, aber der darf auf meiner Liste einfach nicht fehlen. Als großer Fan von Viggo Mortensen, hat der Film einfach einen Platz in meinem Herz. Aber auch hier gibt es tolle Landschaftsaufnahmen und jede Menge Action und Spannung. Ich wĂźrde sagen, „Hidalgo“ ist der Film auf dieser Liste, der ein ordentliches Tempo vorlegt und damit nicht zu knapp bemessen ist.

Schon allein das Rennen ist reiner Nervenkitzel. Dazu liefert Viggo Mortensen eine tolle Performance und verleiht seinem Charakter Sympathie. Die Chemie zwischen ihm und dem Pferd TJ, so sein richtiger Name, ist denkbar spĂźrbar. Viggo Mortensen holte sich den Mustang sogar in seinen eigenen Stall nach Hause. Vor allem die Chemie zwischen Hauptdarsteller und Pferd machen „Hidalgo“ zu einem einzigartigen Erlebnis, da die Emotionen so noch deutlich spĂźrbarer sind.

Hidalgo“ ist und bleibt fĂźr mich eine der besten Western, die ich kenne. Da sattle ich gerne mein Pferd und steig ins Rennen ein.

Weitere Top Western Filme

  • The Revenant – Der RĂźckkehrer
  • Django Unchained
  • Ring of Fire
  • Der Schuh des Manitu
  • Cowboys & Aliens
  • Der mit dem Wolf tanzt
  • Lucky Luke – sein größter Trick
  • Dead Man
  • Spiel mir das Lied vom Tod
  • ZurĂźck in die Zukunft III
  • Maverick
  • Die Frau, die vorausgeht
  • The Dressmaker
  • Lone Ranger
  • In einem fernen Land
  • Lucky Luke – Daisy Town
  • FĂźr eine Handvoll Dollar
  • Schneller als der Tod
  • Von Mann zu Mann

Fazit zu den Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben

Die vorgestellten Filme bieten eine breite Palette von Themen und Stilen, die den Reiz des Western-Genres aufzeigen. Von epischen Abenteuern ßber dßstere Horrorgeschichten bis hin zu ruhigen Charakterstudien bieten diese Filme eine vielfältige Auswahl fßr Liebhaber:innen des Wilden Westens.

True Grit“ (2010) zeigt die Geschichte einer jungen Frau, die Rache fĂźr den Mord an ihrem Vater sucht und präsentiert dabei ein fesselndes Ensemble und eine mitreißende Handlung. Der Film „The Wind“ (2018) verwebt geschickt Elemente des Westerns mit Horror, um eine dĂźstere und faszinierende Geschichte Ăźber Isolation und Überlebenskampf in der Wildnis zu erzählen. „The Power of the Dog“ (2021) hebt sich durch seine eindrucksvolle Inszenierung und starke Charakterentwicklung hervor und bietet ein intensives Drama, das die menschliche Psyche und die Dynamik zwischen den Figuren erkundet.

Slow West“ (2015) präsentiert eine langsame, aber faszinierende Erzählweise und beeindruckende Landschaftsaufnahmen, die den Zuschauer in die Welt des Wilden Westens eintauchen lassen. Während „Hidalgo“ (2004) ein packendes Abenteuer und eine inspirierende Geschichte Ăźber Mut und Zusammenhalt, die durch die starke Bindung zwischen Mensch und Tier geprägt ist, bietet.

Insgesamt zeichnen sich diese Filme durch ihre einzigartigen Geschichten, beeindruckende visuelle Gestaltung und herausragende schauspielerische Leistungen aus, die sie zu unvergesslichen Werken des Western-Genres machen. Egal, ob man nach Action, Spannung, Drama oder einem Mix aus allem sucht, diese Filme haben fĂźr jeden Western-Fan etwas zu bieten.

Das waren meine Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben. Jetzt seid ihr dran. Jeder geht nun nochmal aufs Klo und dann reiten wir los.

Welche sind eure Top 5 Western Filme, die dir die Sporen geben?


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RILEY – Chefredakteur:in
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit ca. 14 Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Gastschreiber:in bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel fĂźr das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe fĂźr Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist Ăźberbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray. Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „Titanic“, „Herr der Ringe“ und „Back to the Future“.

Passion of Arts | 5 Drama-Filme die zum Nachdenken anregen

 


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25 Kommentare

  1. Hui, Western, eines meiner wohl liebsten Genres! Dann wollen wir mal sehen…

    Reihenfolge ist nicht zwingend 1:1 identisch mit dem Rating, baue die Liste eher „dramaturgisch“ auf falls das Sinn ergibt und aus GrĂźnden die ich gleich noch beleuchten werde sind das nichtmal unbedingt meine wirklichen Top 5, aber vielleicht auch schon, so genau weiß ich es selbst nicht mehr genau weil die meisten Sichtungen recht weit zurĂźck liegen.

    DJANGO UNCHAINED
    Mein allererster Western war tatsächlich selbst eine Hommage an das Genre des Italowesterns, gleichzeitig glaube ich sogar auch mein erster Tarantino und mein erster Film ab 16 im Kino (dabei war ich damals erst 15, pssst). Damals noch mein liebster Tarantino (also auch nachdem ich auch seine anderen Filme gesehen hatte haha) und auch wenn er diese Position aufgrund einiger Schwächen in der zweiten Hälfte wohl nicht mehr halten kann noch immer ein sehr guter und fĂźr mich persĂśnlich wichtiger Film, weswegen er auch in der Liste hier seinen Platz findet, obwohl vielleicht auch ein anderer Western hier stehen lĂśnnte. Sichtung ist sehr lange her, aber letzten Monat hab ich mein ewiges Blu-Ray Embargo beendet und einige Filme bestellt, darunter auch „Django Unchained“. Ein Rewatch ist also nur noch eine Frage der Zeit.

    THE HATEFUL 8
    Auch wenn ich ungern zwei Tarantinos hier aufliste, da das Westerngenre so vielfältig ist und es daher ein wenig „billig“ rĂźberkommt zwei von fĂźnf Plätzen mit einem Regisseur zu besetzen der sich vor allem der alten Filme bedient (auch wenn er dies auf meisterliche Weise tut), so muss „The Hateful 8“ auch hier rein wenn es „Django Unchained“ auch geschafft hat. Bestimmt ein Jahr lang(!) hab ich gebraucht um die lange Kutschfahrt zu Beginn zu Ăźberstehen, meine Aufmerksamkeitsspanne war damals gering, noch geringer als heute, und es passierte mir zu lang nichts. Auch wenn die Passage tatsächlich sehr langatmig ist mag ich sie inzwischen auch sehr gerne, doch das Kammerspiel welches Tarantino ab dem Eintreffen bei der HĂźtte einfädelt hebt den Film auf ein ganz neues Level und auch wenn eigentlich nichts passiert außer dass sich die Charaktere unterhalten entwickelt der Film einen ungeheuren Sog. Einer der ungewĂśhnlichsten und vielleicht auch deshalb einer meiner liebsten Tarantinos, auch wenn ich lange gebraucht habe um das zu realisieren.

    LEICHEN PFLASTERN SEINEN WEG
    Nach jahrelangem Verrotten auf meiner Watchlist hab ich den Film erst letzte Woche endlich gesehen und ich kann komplett nachvollziehen, warum er so hochgepriesen wird. Ein wunderbarer Film mit starker Kapitalismuskritik und einem scheußlichen Kinski, das Klischee des wortkargen Western-Antihelden wird zynisch auf die Spitze getrieben. Das Kapital schreibt die Gesetze und kontrolliert dessen Durchsetzung, während die arme Unterschicht kriminalisiert wird. Ein Aufbegehren gegen diese Ordnung verläuft erfolglos und in einem selbst heutzutage ungewöhnlich pessimistischem Finale. Passend dazu auch das Setting in der kargen und trostlosen Schneelandschaft.

    THERE WILL BE BLOOD
    Der wahrscheinlich beste Film von Paul Thomas Anderson und einer der besten Western aller Zeiten. Hier stehen keine Cowboys und Kopfgeldjäger, kein Konflikt mit Ureinwohnern oder sonstwas in die Richtung im Vordergrund, sondern zwei Männer die sinnbildlich fĂźr den Kampf um die vorherrschende Ideologie in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nicht nur eine Jahrhundertwende bricht an, sondern mit der Erschließung des ErdĂśls auch eine Zeitenwende. Der Kapitalismus, symbolisiert durch den „Oilman“ Daniel Plainview, lĂśst das Christentum, vertreten vom Prediger Eli, ab. Eine tragische Charakterstudie mit großartigem Soundtrack von Jonny Greenwood, Bandmitglied von Radiohead (an der Stelle merke ich dass ich den Soundtrack der anderen Filme bisher noch nicht erwähnt habe, der natĂźrlich gerade bei den beiden Morricone-Scores ebenfalls fantastisch ist).

    SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD
    Nicht die kreativste bzw. ungewöhnlichste Auswahl, aber was soll man machen. Sergio Leone perfektioniert seine Italowestern Formel mit diesem zeitlosen Meisterwerk. Eine mitreißende Geschichte, ein geradezu epischer Western, dreckig, mit tollen Bildern und einem wundervollen Soundtrack. Ihr merkt, ich werf hier mit Superlativen um mich rum weil meine letzte Sichtung schon so lange her ist dass ich kaum noch weiß was ich inhaltlich zum Film sagen soll, aber die Gefühle die ich empfunden habe sind mir noch in Erinnerung geblieben und ich zweifle nicht daran, dass sie wieder aufflammen werden sobald die nächste Sichtung ansteht (Blu-Ray ist ebenfalls gekauft).

    Ist jetzt deutlich länger geworden als ich erwartet hatte und es gibt sicher noch viele weitere Western die eine Erwähnung verdient hätten. “ For A Few Dollars More“ liebe ich auch sehr. „The Good, The Bad, The Ugly“ soll ja auch sehr gut sein, den Film hab ich leider nie wirklich verstanden und bin nicht wirklich reingekommen, aber ich zweifle nicht daran dass der Film ebenfalls toll ist und eine zweite Chance verdient hat. Dank der Berliner Bibliotheken hab ich auch endlich eine MĂśglichkeit gefunden an „Todesmelodie“ und „Der Gehetzte der Sierra Madre“ zu kommen, vielleicht ändert sich dann ja bald was an der Liste 😉

    1. @yarden

      Freut mich sehr, dass dir das Thema zusagt und du eine so ausfĂźhrliche Liste mit deinen EindrĂźcken erstellt hast. „Django Unchained“ ist auch mein Liebster Tarantino. Finde die Mischung einfach klasse, ebenso Story und vor allem die Musik. Der Film war auch mein erster Film ab 16, den ich im Kino gesehen habe und dann auch Ăźberraschenderweise ungeschnitten. Allerdings war ich schon viel älter 😀

      „The Hateful 8“ ist auch ein interessantes StĂźck Filmkunst. Mir dauert die erste Hälfte auch viel zu lang. Da passiert mir auch viel zu wenig. Hab den ebenso damals im Kino gesehen. Das Kammerspiel ist großartig, dennoch schaffte es der Film nicht, mich so zu begeistern wie andere. Vielleicht wage ich mal einen Rewatch.

      „Leichen pflastern seinen Weg“ hĂśrt sich nun wirklich interessant fĂźr mich an. Vielleicht leihe ich ihn mir die Tage wirklich mal aus, um endlich mitreden zu kĂśnnen 😀

      „There will be blood“ ist auch ein Film, der mich interessiert. Hab schon viel gutes davon gehĂśrt und leider auch schon leicht gespoilert worden.

      „Spiel mir das Lied vom Tod“ werde ich auch auf meine Rewatch Liste setzen. Dem war ich glaube ich beim ersten Mal recht undankbar gegenĂźber.

      Bibliotheken ist großartig. Wir haben auch eine, die eine enorme Auswahl an Filmen hat. Großartige Liste mit vielen interessanten Western Filmen.

      1. Ja, zum Glück sind die Bibliotheken in Berlin alle miteinander vernetzt, das heißt wenn nur eine Bibliothek am Stadtrand hat was ich will kann ich mir das in die nächstgelegene herbestellen. Dadurch ist der Katalog hier riesig.

  2. Sehr schÜnes Thema, bei dem mir auch gerade auffällt, wie viele Western ich auch mag. Theoretisch kÜnnte ich mehrere Listen erstellen, aber ich beschränke mich auf die fßnf, die mich auch immer wieder begeistern.

    Zwei glorreiche Halunken (1966): Sergio Leones Abschluss seiner Dollar-Trilogie. Ich habe immer wieder Spaß an dem Film. Die Musik, die KamerafĂźhrung, die zynischen Gags, die beiläufige und drei herausragende Darsteller. Vor allem Eli Wallach in seiner besten Rolle als „Ugly-Guy“. Ein zeitloses Meisterwerk.

    Spiel mir das Lied vom Tod (1968): Wieder Sergio Leone und an diesem Film kommt man einfach nicht vorbei. Inszeniert wie eine Oper, bildgewaltig und unvergesslich. Leone engagierte Henry Fonda als Killer Frank um auch das US-Publikum zu schockieren. Fonda der bis dahin nur Helden gespielt hat, spielt seine einzige BĂśsiwichtrolle so herausragend und bĂśse, dass es immer in Erinnerung bleibt.

    The Wild Bunch (1969): Sam Peckinpah, der Vater der modernen Filmgewalt und das vor allem mit diesem Film. Seine Regiearbeit ist schon sehr vom Italo-Western geprägt. Es gibt keine strahlende Helden, keine Moral, sondern nur ein Haufen Verbrecher die ohne RĂźcksicht Banken Ăźberfallen und in den Wirren des mexikanischen BĂźrgerkriegs geraten. Die GesetzeshĂźter sind nicht besser. Die auch in einer Menge unbewaffneter Frauen und Männer schießen wenn sie gerade im Weg stehen. Die Anfangssequenz mit den „spielenden Kindern“ zeigt bereits was den Zuschauer erwartet. Vieles von der Brutalität in dem Film, mag aus heutiger Sicht harmlos sein. Aber DurchschĂźsse, Blutspritzer, Massenschießereien usw. waren damals in der Form noch nicht zu sehen und schockierten das Publikum. Aber der Film hat weitaus mehr zu bieten. Es ist eine Reise ins Herz der absoluten Finsternis. Ab dem Film wurde auch der US-Western endlich, hart und gut.

    Leichen pflastern seinen Weg (1968): Was soll man ßber diesen Film noch sagen. Sergio Corbuccis Statement gegen sämtliche Sehgewohnheiten und Befindlichkeiten. Ein Western der komplett im Schnee spielt und ein Ende das man nie vergisst. Sergio Corbucci schuf nicht nur einen harten, ungewÜhnlichen Western, sondern auch eine deutliche Kapitalismuskritik. Ennio Morricone lieferte dazu einen melancholischen Soundtrack.

    Heavens Gate (1980): Ich springe von den 60er direkt in die 80er und zu dem Film, der das Westerngenre fĂźr Ăźber ein Jahrzehnt mehr oder weniger beendete. Michael Ciminos großes Scheitern. Die Produktionskosten explodierten, die Kritiker hassten den Film und er war einer der größten kommerziellen Misserfolge. Heute, vor allem in Europa, gilt der Film als visionäres Meisterwerk. Ein Western der Extreme, allein mit seiner Laufzeit von Ăźber drei Stunden. Die Geschichte spielt 1890 in Wyoming und erzählt wird das harte Leben osteuropäischer Einwanderer die durch Großgrundbesitzer brutal vertrieben werden sollen. Ein Marshall stellt sich auf die Seite der Einwanderer. Nicht einfach ein Western, sondern ein bitterer Abgesang auf den „American Way of Life“, den Michael Cimino als Mythos entlarvt. Ein Grund weshalb der Film vor allem in den USA immer noch umstritten ist.

    1. Danke dir @klaathu

      Dass die Dollar-Trilogie in deiner Liste auftaucht, war mir klar 🙂

      „Spiel mir das Lied vom Tod“ mĂźsste ich nochmal sehen. Fand den beim ersten Mal sehr langweilig. Vielleicht war ich aber auch nicht in der richtigen Stimmung dafĂźr.

      „The Wild Bunch“ kenne ich bisher nicht. Mal sehen, ob ich das ertragen kann, aber wenn du schreibst, dass es fĂźr heutige Verhältnisse nicht mehr so schlimm ist, kĂśnnte ich da vielleicht durch.

      „Leichen pflastern seinen Weg“ wollte ich im Rahmen einer Challenge schauen, aber der Film war leider nicht verfĂźgbar. Hab den noch auf dem Schirm.

      „Heavens Gate“ hĂśrt sich auch interessant an. Irgendwie immer schade, dass manche Filme so verkannt sind und erst später ihre WĂźrdigung erhalten.

      1. @neon_dreamer

        Ja manchmal bin ich sehr berechenbar:).
        Als Kevin Costner damals „Der mit dem Wolf tanzt“ drehte, sprachen in Hollywood zunächst alle von „Kevins Gate“ in Anspielung auf den Film weil sie einen Flop erwarteten. Wie man weiß, kam es anders.
        Deine Liste ist Ăźbrigens auch sehr gut und gerade auch „True Grit“ hätte genauso auf meiner stehen kĂśnnen. „The Power of the Dog“, steht schon lange auf meiner Whatchlist, habe ich aber noch nicht gesehen und von „The Wind“ habe ich noch gar nichts gehĂśrt, klingt aber interessant. Die anderen Filme mag ich auch und ja, „Hidalgo ist auch irgendwie ein schĂśner Film und Viggo Mortensen geht fĂźr mich auch immer, toller Schauspieler.

        1. @klaathu

          Ja manchmal kennt man sich halt dann doch irgendwann 🙂

          “Der mit dem Wolf tanzt” war ein kommerzieller Erfolg ja und ist bis heute sehr beliebt. Bin dann mal auf „Heavens Gate“ gespannt. Wirklich schade, dass die Karriere von Michael Ciminos dann irgendwie vorbei war.

          WĂźrde der Film heute raus kommen, wäre der hĂśchstwahrscheinlich der totale Hype. Ist ja bei „Limbo“ auch so. Ganz schlimm find ich den Film.

          Danke dir. Ich wĂźrde mal sagen „The Wind“ wĂźrde dir sehr gefallen.

          1. @neon_dreamer

            Ich denke Heavens Gate wäre heute auch ein kommerzieller Flop. Ja Der mit dem Wolf tanzt war bei Kritiker und Kritikerinnen und beim Publikum ein großer Erfolg, so haben sich damals die Insider im Vorfeld geirrt. Die Karriere von Cimino war nicht ganz vorbei. Er drehte 1986 „Im Jahr des Drachen,“ der damals auch umstritten war, aber heute als Actionklassiker und als einer der besten Filme mit Mickey Rourke gilt. War kein einfacher Regisseur.
            Auf „The Wind“ bin ich mal gespannt.

          2. @klaathu

            Okay dann mĂźsste ich den Film nun gesehen haben, um das ausloten zu kĂśnnen. Finde aber generell befremdlich, dass heutzutage Filme mit viel Gewalt so gut ankommen. Ein bisschen erschreckend.

            Verstehe. Vielleicht nehme ich den Regisseur mal genauer unter die Lupe.

          3. @neon_dreamer

            Was man von Michael Cimino kennen kĂśnnte, zumindest vom hĂśren sagen, „Die durch die HĂślle gehen.“ Gilt heute als Klassiker, auch wenn ich den nicht so gut fand.
            Die Darstellung von Gewalt in Filmen und deren Wandel wäre auch mal ein interessantes Essay-Thema.

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