In schwarz-weißen Bildern streift eine Frau vor mehreren Jahrhunderten durch das heutige Deutschland und gibt sich als Mann aus. Das ist Rose, der neue Film mit Sandra Hüller, welcher dieses Jahr auf der Berlinale seine Premiere feierte und mittlerweile in den deutschen Kinos läuft. Auf den ersten Blick klingt dies nach einem sperrigen und verkünstelten Stoff, der wieder mal nur für ein Arthouse-Publikum inszeniert wurde. Möglicherweise entspricht dies auch einem Teil der Wahrheit, aber nicht vollständig. Rose ist sperrig, aber entwickelt gleichzeitig auch einen Sog, wenn einmal Zugang gefunden wurde. Dabei setzt sich Schleinzer mit mehreren Themen auseinander, die keinesfalls so angestaubt sind, wie man meinen könnte.
Ein Beitrag von: Florian