Kill Bill: The Whole Bloody Affair – Filmkritik

Flatlay‑Szene auf Holzuntergrund mit Filmrequisiten: links eine kleine Tafel mit dem Wort „FILM“, daneben eine schwarz‑weiße Filmklappe und eine Schale Popcorn. Rechts liegt ein schwarz‑weißes Porträt von Uma Thurman als ikonische Figur aus „Kill Bill“, die ein Katana senkrecht vor ihr Gesicht hält. Darüber steht in handschriftlicher Typografie „Kill Bill – The Whole Bloody Affair“, umgeben von dekorativen weißen Federn.

Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ erscheint Quentin Tarantinos vierter Film nun endlich in jener Fassung, die der Kultregisseur seit jeher geplant hatte. Über 20 Jahre hat es gedauert, bis wir dieses Racheepos in der Form sehen können, wie es ursprünglich gedacht war.

Eine Vision, die nun beide Filme zu einem gewaltigen Epos vereint. Eine Version, die lange Zeit fast schon mythologisch verklärt wurde. Als der „wahre Kill Bill“, als das vollständige Werk, als das fehlende Puzzlestück.

Doch was bedeutet das eigentlich? Wie verändert sich die Wirkung dieser zwei für sich genommen schon starken Filme? Wird daraus nun das versprochene Meisterwerk – oder ist es am Ende doch „nur“ eine alternative Schnittfassung für Fans?

Ich durfte diese Version nun endlich auf der großen Leinwand erleben und kann eines vorweg sagen. „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ ist weit mehr als nur das Zusammenfügen zweier Filme zu einem.

Ein Beitrag von: Martin K.

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The Watermelon Woman – Filmkritik

Filmklappe, Popcorn und pink‑violettes Poster zu „The Watermelon Woman“ auf Holzoberfläche, dekoriert mit weißen Federn – cineastische Still‑Life‑Szene mit Fokus auf klassischem Filmequipment und ikonischem Poster.

The Watermelon Woman ist ein queerer Kultfilm und war vor 30 Jahren der erste Film seiner Art. Gemacht von einer schwarzen, lesbischen Frau stellt er auch heute noch einen wichtigen Schritt im Queer Cinema da und prägte Generationen von jungen Filmemachenden. Ich konnte der Wiederaufführung auf der Berlinale 2026 beiwohnen, wo auch Regisseurin Cheryl Dunye und Produzentin Alexandra Juhasz Rede und Antwort standen. Beide verrieten interessante Fakten und erzählten wie damals die Produktion ablief. Wen euer Interesse geweckt ist, lest gerne rein!
🎥🍉👩🏿

Ein Beitrag von: Maddin

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Gelbe Briefe – Filmkritik

Filmklappe mit der Aufschrift ‚Film‘ und einer Schale Popcorn auf Holzuntergrund; daneben ein Foto zweier eng beieinandersitzender Personen hinter einem Fenster mit dem handschriftlichen Titel ‚Gelbe Briefe‘.

Mit Gelbe Briefe legt Regisseur İlker Çatak ein spannendes politisches Drama vor, dessen Thema so universell ist, dass es praktisch überall funktioniert. Mittlerweile ist die Meinungsfreiheit nicht nur in Diktaturen in Gefahr, auch in Demokratien gerät sie immer mehr unter Druck. Dies schafft Çatak auch durch einen besonderen Kniff perfekt darzustellen: der Film spielt zwar in der Türkei, gedreht wurde er aber in Deutschland und zwar in Berlin und Hamburg. Wenn ihr mehr über dieses interesssante Drama erfahren wollt, dann lest euch in den Artikel rein!
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Ein Beitrag von: Maddin

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Die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten

In weißer Schrift: Die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Dahinter ist das rote Auge von HAL 9000 aus 2001: Odyssee im Weltraum zu sehen.

Heute präsentieren wir euch die 5 einflussreichsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Als Einstieg vollführen wir einen Rundumschlag durch die Filmhistorie und besuchen einige Höhepunkte, egal ob Mega-Metropolen, Monster-Kloppereien oder anarchistische Abenteuer. Dann reisen wir zunächst ins Jahr 2001 und wundern uns, dass wir immer noch keine Mondbasis haben. Als nächstes geht es auf die Jagd nach Replikant:innen und als Strafe müssen wir vor zwei Terminatoren flüchten. Der anschließende Urlaub auf Pandora ist nur kurz, bevor wir dann auf Arakis etwas Spice konsumieren, um uns zu beruhigen.
Die Auswahl an Filmen ist wieder sehr bunt und wie immer sollte für alle was dabei sein, also lest gerne rein!
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Unsere Liste ist diesmal eine chronologische Aufzählung.

Ein Beitrag von Maddin, Riley, Rick und Lennart

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Die Harry Potter-Serie: Gefangen zwischen Nostalgie und Zweifel

Daniel Radcliffe und Dominic McLaughlin als Harry Potter blicken von jeweils einem Ende des Bildes in die Mitte, im Hintergrund erkennt man Hogwarts und davor steht in weißen Lettern "Harry Potter Serie - Gefangen zwischen Nostalgie & Zweifel"

Liebe Passioner, vor ein paar Wochen erschien der Trailer für die Harry Potter-Serie – ein Trailer, der mich als riesigen Harry Potter-Fan und Potterhead natürlich nicht kalt ließ. Schon seit der Ankündigung der Serie trieben mich viele Gedanken um: Wie würde ich diese Serie aufnehmen? Mit welcher Haltung gehe ich überhaupt an sie heran? Zwischen vorsichtiger Vorfreude und klaren Vorurteilen entstand ein innerer Konflikt, der – ausgelöst durch den Trailer – nach einem Ventil verlangte. Und genau daraus ist dieser Text entstanden.

Deswegen soll dies keine nüchterne Abhandlung über die kommende Serie werden. Keine filmtechnische Analyse des Trailers. Es ist der Blick eines zwiegespaltenen Fans, der mit Skepsis auf die Harry Potter-Serie blickt. Eine Serie, von der ich weiß, dass ich sie hassen – aber trotzdem anschauen werde.

Ein Beitrag von Martin K., Titelbilddesign von Rick

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Jodie Foster und das Attentat auf den Präsidenten – Ein Hauch Historie

Jodie Foster als Iris in ‚Taxi Driver‘ sitzt geschminkt und nachdenklich in einem dunklen Raum; im Hintergrund brennt eine rote Kerze und der Bildtext verweist auf das Attentat auf den Präsidenten – dokumentarisch anmutende Filmszene.

Wenn man an Jodie Foster und den amerikanischen Präsidenten denkt, kommt einem vermutlich zuerst die jüngere Vergangenheit in den Sinn. Jodie Foster hat sich mehrmals gegen die Politik Donald Trumps ausgesprochen und seine Administration als „Tragödie“ bezeichnet. 2017 veranstaltete sie sogar eine Anti-Trump-Demonstration und spricht sich regelmäßig gegen die Waffengesetze der USA aus.

Lange Zeit vorher spielte Foster aber bereits eine Rolle im Leben eines anderen republikanischen Präsidenten, der – wie Trump – zuvor eine Karriere in der Entertainment- und Medienbranche hatte: Ronald Reagan.

Ihr wisst schon: Der Schauspieler, der Präsident ist, wenn Marty McFly in der Zeit zurückreist und Doc Brown im Jahr 1955 es nicht glauben kann, dass ein Schauspieler im Jahr 1985 Präsident ist. Das waren noch Zeiten, was?

Wie auch immer …

Jodie Foster und Ronald Reagan sind sich vermutlich niemals persönlich begegnet. Ihre Verbindung ist ein Mann, dessen Namen die meisten vermutlich gar nicht kennen. John Hinckley Jr. hat weder in einem Film mitgespielt noch war er Präsident der Vereinigten Staaten. Aber laut eigener Aussage ist er der Grund dafür, dass Jodie Foster lesbisch wurde. Und wenn das mal nicht ein Erfolg ist, den man sich gerne auf die Fahnen schreiben will, was dann? Wo das herkommt, lauert natürlich noch mehr Irrsinn. Und der beginnt im Jahr 1976 mit einem Taxi.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

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Top 5 Filme die besser sind als ihr Ruf

Das Bild zeigt Ryan Gosling in dem Film Only God Forgives

Es gibt Filme, die bei Release durchfallen, zerrissen oder einfach falsch verstanden werden – und Jahre später fragt man sich: War der wirklich so schlecht? Genau um diese Kategorie geht es heute. In unserer neuen Top 5 werfen wir einen Blick auf Filme, die eigentlich besser sind als ihr Ruf.

Ob Science-Fiction, Satire oder visuell ambitioniertes Blockbuster-Kino – viele dieser Filme sind nicht an mangelnder Qualität gescheitert, sondern an Erwartungen, Timing oder der öffentlichen Wahrnehmung. Manche wurden zu hart bewertet, andere schlicht missverstanden. Und genau deshalb lohnt es sich, ihnen heute nochmal eine zweite Chance zu geben.

Gemeinsam in der Redaktion haben wir fünf Filme ausgewählt, die polarisiert haben, diskutiert wurden – und die wir hier bewusst verteidigen wollen. Nicht, weil sie perfekt sind, sondern weil sie mehr zu bieten haben, als ihnen oft zugestanden wird.

Also: Wenn ihr euch schon einmal dabei ertappt habt, einen vermeintlich „schlechten“ Film heimlich zu mögen – dann seid ihr hier genau richtig.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel in Zusammenarbeit mit Florian & Riley

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Media Monday #773

Szene aus ‚Des Teufels Bad‘: Person in historischer Kleidung betrachtet einen Schmetterling auf dem Arm, unscharfe Figuren im Hintergrund; darüber der Schriftzug ‚Media Monday #773‘.

Willkommen zum Media Monday #773! 🎬✨💛
Diese Woche fühlt sich nach einer Mischung aus Kino‑Sehnsucht, persönlicher Reflexion und kleinen Alltagskämpfen an. Zwischen überfüllten Terminen, ÖPNV‑Odysseen und der Frage, ob ich The Drama mit Zendaya und Robert Pattinson überhaupt noch im Kino erwische, entsteht ein Media Monday, der näher an meinem echten Leben liegt als sonst. Ein bisschen erschöpft, ein bisschen genervt von der Schnelllebigkeit der Filmwelt und gleichzeitig voller Liebe für das, was Kino für mich bedeutet.

Es geht um Filme, die immer kürzer im Kino laufen, um verlängerte Kinorunden wie bei Der Astronaut, um steigende Preise, volle Nachmittage und die Bequemlichkeit des Streamings. Aber auch um Geschichten, die mich emotional erreichen: von der Wucht und Verletzlichkeit in Sound of Metal, über queere Sichtbarkeit und Heilung in der Webserie Druck, bis hin zu literarischer Meisterschaft in Harry Potter und der Frage, wie sich mein Filmgeschmack mit jeder Lebensphase verändert.

Zwischen Folklore‑Faszination in Des Teufels Bad, nostalgischen Serienmomenten, Inklusion, Identität und der Suche nach Kunst im Film entsteht ein Media Monday #773, der vielschichtig ist. Ehrlich, persönlich und filmverliebt.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee ☕ (ich genieße meinen nach der OP endlich wieder) und begleitet mich durch diese Woche voller Kino, Emotionen und Gedanken, die irgendwo zwischen Alltag und Filmkunst schweben. 🎥💫

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍

Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.

Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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