Die 5 besten Queer Cinema Serien

Rue Bennett (Zendaya) aus „Euphoria“ in emotionaler Nahaufnahme mit farbigem Neonlicht und sichtbarer Träne; darüber der Schriftzug „Die 5 besten Queer Cinema Serien“ mit Regenbogen‑Icon.

Liebe Passioner ✨. Diese Woche tauchen wir nicht in ferne Galaxien ein, sondern in Welten, die uns oft viel näher sind, als wir denken. Wir begeben uns auf eine Reise durch das Queer Cinema 🌈 und werfen einen Blick auf die 5 besten Queer Cinema Serien. Das Thema wurde von @moviescape vorgeschlagen und erscheint passend eine Woche vor dem Pride Month.

Queere Serien sind mehr als nur Unterhaltung. Sie sind Zufluchtsorte, Spiegel, Wegweiser. Manche erzählen von leisen Momenten der Selbstfindung, andere von lauten Aufbrüchen. Manche sind zärtlich, andere radikal. Und doch haben sie eines gemeinsam: Sie zeigen Menschen, die sich selbst suchen, sich neu erfinden oder endlich den Raum einnehmen, der ihnen zusteht. Vielleicht begegnen wir Figuren, die uns an uns selbst erinnern. Vielleicht solchen, die uns neue Perspektiven eröffnen. Oder solchen, die uns spüren lassen, dass wir nicht allein sind.

Also macht es euch gemütlich, nehmt euch einen Kaffee oder ein kühles Getränk, denn heute öffnen wir die Tür zu Geschichten voller Identität, Liebe, Mut und Echtheit. Welche queeren Serien haben euch geprägt, begleitet oder überrascht? 🌈💫📺

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥

Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.

Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren Beiträgen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfältige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. 💬🌟

Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚

Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨

🌈 Hinweis zur Diskussionskultur

Beim Artikel der 5 besten Queer Cinema Filme kam es damals zu Kommentaren, in denen Identitäten von Community‑Mitgliedern nicht nur hinterfragt, sondern ausdrücklich abgelehnt wurden. Zudem wurde gefordert, diese Identitäten zu „erklären“ oder zu rechtfertigen. Solche Aussagen entsprechen nicht dem Umgang, den wir hier erwarten.

In unserer Community ist Platz für unterschiedliche Perspektiven auf Filme und Serien. Was jedoch nicht zur Debatte steht, sind die Identitäten der Menschen, die hier mitdiskutieren. Geschlechtsidentitäten, sexuelle Orientierungen und persönliche Erfahrungen sind keine Meinungsthemen, sondern Teil der Realität derjenigen, die sie leben.

Wir möchten deshalb daran erinnern, dass Diskussionen sich auf Inhalte beziehen sollen und nicht auf die Existenz oder Gültigkeit von Identitäten. Respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage dafür, dass sich alle hier sicher fühlen und teilnehmen können.

Wer noch Fragen zu den Themen hat, kann sich selbstständig informieren oder das Queer Lexikon 🌈benutzen.

Meine Auswahl der 5 besten Queer Cinema Serien 🌈✨📺

Die Auswahl meiner 5 besten Queer Cinema Serien besteht aus Produktionen, die mich persönlich geprägt, emotional abgeholt oder auf eine Weise berührt haben, die weit über reine Unterhaltung hinausgeht. Sie erzählen Geschichten, in denen ich mich wiederfinde. Sei es in Momenten der Selbstfindung, in queeren Liebesgeschichten oder in Figuren, die mit denselben Fragen ringen wie ich. Gleichzeitig zeigen sie eine Form von Repräsentation, die im Mainstream lange gefehlt hat, wie komplexe queere Charaktere, die nicht auf Klischees reduziert werden, sondern eigene Wünsche, Konflikte, Verletzlichkeiten und Stärken mitbringen. Jede dieser Serien eröffnet meiner Meinung nach einen anderen Blick auf queere Identität. Mal leise, mal laut und mal radikal oder zärtlich. Doch immer ehrlich und nahbar. Vielleicht bedeuten sie mir deshalb so viel, weil sie mir das Gefühl geben, gesehen zu werden und weil sie zeigen, dass queere Geschichten genauso universell, vielschichtig und erzählenswert sind wie jede andere Form des Storytellings.

Diese 5 Serien zählen zu meinen Lieblingsserien, dennoch habe ich versucht, ein Ranking zu erstellen, das weniger eine objektive Qualitätsbewertung ist, sondern vielmehr ein persönliches Gefühl, das widerspiegelt, wie sehr mich jede dieser Geschichten auf ihre eigene Weise begleitet hat.

5. Sailor Moon (1992 – 1997) / Sailor Moon Crystal (2014 – 2016)

Sailor Starlights aus „Pretty Guardian Sailor Moon Cosmos“ in heroischer Pose unter warmem Spotlight; Kou Seiya, Kou Taiki und Kou Yaten als genderfluid dargestellte Sailor‑Kriegerinnen, zentrale Figuren queerer Repräsentation im Sailor‑Moon‑Universum. | Die 5 besten Queer Cinema Serien
Die Sailor Starlights: drei Figuren, die schon in den 90ern mutige queere Identität verkörperten und bis heute zeigen, wie selbstverständlich Genderfluidität im Sailor‑Moon‑Universum verankert ist — Pretty Guardian Sailor Moon Cosmos | 2023 ©Toei Animation
Werbebild für Anime-Produkte im Thalia-Shop: Ein großer, stilisierter Mecha-Roboter vor blauem Himmel mit Wolken. Oben links steht der Schriftzug ‚ANIMES IM THALIA SHOP!‘, darunter ein Button mit ‚SHOP NOW‘ und dem Thalia-Logo.

Worum geht es in Sailor Moon?

Sailor Moon (jap. 美少女戦士セーラームーン, Bishōjo Senshi Sērā Mūn, deutsch etwa „Schöne Mädchenkriegerin Sailor Moon“) ist eine Mangareihe der japanischen Zeichnerin Naoko Takeuchi, die von Februar 1992 bis März 1997 im Magazin Nakayoshi des Verlags Kōdansha erschien. Das Werk, das den Genres Fantasy, Shōjo und Magical Girl zugeordnet wird, umfasst in seiner ursprünglichen Veröffentlichung 18 Bände und wurde später in einer zwölfbändigen Neuauflage erneut herausgegeben. Aufgrund seines großen Erfolgs wurde Sailor Moon in zahlreiche Medienformen adaptiert, darunter eine international bekannte Animeserie, mehrere Kinofilme, Videospiele, Musicals sowie das 2014 erschienene Remake Sailor Moon Crystal.

Die Animeserie, produziert von Tōei Animation, lief von 1992 bis 1997 auf TV Asahi und umfasst insgesamt 200 Episoden in fünf Staffeln (Sailor Moon, Sailor Moon R, Sailor Moon S, Sailor Moon SuperS und Sailor Moon Sailor Stars). Die Folgen haben eine Laufzeit von etwa 25 Minuten und wurden unter anderem von Jun’ichi Satō, Kunihiko Ikuhara und Takuya Igarashi inszeniert, während die Musik von Takanori Arisawa stammt. Im deutschsprachigen Raum wurde die Serie erstmals 1995 im ZDF ausgestrahlt.

Im Mittelpunkt von Manga und Anime steht die Schülerin Usagi Tsukino, die von der sprechenden Katze Luna erfährt, dass sie die magischen Kräfte einer Sailor-Kriegerin besitzt. Als Sailor Moon kämpft sie gemeinsam mit ihren Freundinnen – den weiteren Sailor-Kriegerinnen – gegen das finstere Königreich des Dunkeln, das die Erde bedroht. Die Heldinnen setzen sich für Liebe, Freundschaft und Gerechtigkeit ein und entdecken nach und nach ihre eigenen Kräfte, ihre Bestimmung und die Geheimnisse ihrer Vergangenheit.

Sailor Moon zählt zu den weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Manga- und Animewerken und gilt als einer der wichtigsten Titel, die das Magical‑Girl‑Genre prägten und den internationalen Durchbruch japanischer Popkultur maßgeblich beeinflussten.

Sailor Moon Crystal | 2014 – 2016 © Tōei Animation | Crunchyroll Extras Deutschland

K‑Pop‑inspirierte animierte Figuren aus „K‑Pop Demon Hunters“ performen auf einer farbenfrohen Bühne; dynamische Konzertatmosphäre mit Mikrofonen und Neonlicht, offizielles Promo‑Artwork von Sony Pictures Animation, beworben als EMP‑Merch.

Die 5 besten Queer Cinema Serien: Die Queerness in Sailor Moon 💛🌙✨🏳️‍⚧️

Ich habe schon oft erzählt, wie sehr ich die Serie Sailor Moon als Kind geliebt habe. Die Vorstellung, dass ein ganz normales Mädchen sich in eine Superheldin verwandeln kann, hat mich sofort begeistert. Auch der Zeichenstil hat mich fasziniert, der im Manga sogar noch schöner sein soll. Gelesen habe ich ihn zwar nie, aber meine Schwester besaß einige Artbooks, deren Illustrationen mich völlig verzaubert haben. Das spätere „Remake“ Sailor Moon Crystal (2014) orientiert sich stärker an diesem Stil und erzählt die Handlung kompakter, mit weniger Füllepisoden, aber demselben emotionalen Kern.

Bis heute begleiten mich die Mondprinzessin und ihre Sailor‑Kriegerinnen. Und ja, es sind ausschließlich Kriegerinnen, keine Krieger. Gerade dieses Konzept fand ich schon als Kind unglaublich spannend. Besonders beeindruckt haben mich die Sailor Starlights. Drei „heiße“ Jungs, die als Boygroup Three Lights auftraten und von den Mädchen der Serie angehimmelt wurden. Es waren die 90er und wir Teenies waren mitten im Boygroup‑Hype. Doch die Three Lights hatten zwei große Geheimnisse: Sie stammten nicht von der Erde und suchten inkognito nach Prinzessin Kakyuu. Und sie waren in Wahrheit Sailor‑Kriegerinnen, die auf der Erde männlich und auf ihrem Heimatplaneten Kinmoku weiblich erschienen.

Schon im Manga der 90er Jahre erschuf Naoko Takeuchi Figuren, die eindeutig queer waren. Noch bevor die Three Lights auftauchten, kam Haruka Tenou hinzu. Und sowohl Usagi als auch Minako waren sofort in „ihn“ verliebt. Doch Haruka war kein junger Mann, sondern eine junge Frau und zudem lesbisch. Mit den Three Lights führte Takeuchi später Figuren ein, die wir heute als trans, genderfluid oder nichtbinär bezeichnen würden und niemand in der Serie stellte das infrage. Genau das macht es so großartig für mich! Die Figuren sind selbstverständlich Teil der Welt, ohne dass ihre Identität problematisiert wird.

Als Kind kannte ich diese Begriffe natürlich nicht. Aber ich fand es unglaublich cool, dass Kou Seiya, Kou Taiki und Kou Yaten sowohl weiblich als auch männlich sein konnten. Ich habe das nicht hinterfragt und oft habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn ich mich selbst verwandeln könnte.

4. Sex Education (2019 – 2023)

Cal Bowman (gespielt von Dua Saleh) aus „Sex Education“ in Moordale‑Schuluniform unter dramatischem Bühnenlicht; nichtbinäre Figur, die Themen wie Identität, Selbstfindung und queere Repräsentation verkörpert. | Die 5 besten Queer Cinema Serien
Cal Bowman (Dua Saleh) bringt in Staffel 3 von „Sex Education“ eine wichtige nichtbinäre Perspektive ein – ein Charakter, der Identität, Selbstfindung und queere Sichtbarkeit authentisch verkörpert — Sex Education | 2019 – 2023 ©Netflix

Davon handelt die Serie Sex Education?

Sex Education ist eine humorvolle und zugleich einfühlsame Serie, die sich mit den Herausforderungen von Teenagern in Bezug auf Sexualität, Beziehungen und Selbstfindung auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht Otis Milburn (Asa Butterfield), ein unsicherer Teenager, dessen Mutter (Gillian Anderson) als Sexualtherapeutin arbeitet. Obwohl er selbst unerfahren ist, beginnt er gemeinsam mit seiner Mitschülerin Maeve Wiley (Emma Mackey) eine inoffizielle „Sex-Therapie-Klinik“ an seiner Schule.

Die Serie beleuchtet auf einfühlsame Weise die Probleme und Unsicherheiten der Schüler:innen, während sie mit ihrer Identität, Liebe und sozialen Erwartungen kämpfen. Mit einer Mischung aus Comedy und Tiefgang erzählt Sex Education Geschichten, die alle Altersgruppen ansprechen, und setzt sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Geschlechterrollen, sexuelle Orientierung und psychischer Gesundheit auseinander. Die Serie überzeugt durch einen charmanten Cast und komplexe Charaktere, die sowohl lustige als auch berührende Momente schaffen.

Sex Education | 2019 – 2023 © Netflix

Die 5 besten Queer Cinema Serien: Die Serie, die 19 Jahre zu spät kam: Sex Education 💙🍆📋

Ich habe die Serie Sex Education spät entdeckt. Viel zu spät. Als 2019 die erste Staffel auf Netflix erschien, haben gefühlt alle darüber gesprochen und die Serie gehypt. Ich war damals in einer ganz anderen Blase, und diese Jahre sind für mich heute teilweise verschwommen. Auf diesen Hype‑Train wollte ich jedenfalls nicht aufspringen. Vielleicht dachte ich auch, dass ich nicht schon wieder eine Coming‑of‑Age‑Serie über Jugendliche brauche, die unbedingt zum ersten Mal Sex haben und den ersten Kuss erleben wollen.

Allerdings ist Sex Education so viel mehr als das.

Für mich kam die Serie 19 Jahre zu spät. Gesehen habe ich sie erst letztes Jahr, gebraucht hätte ich sie aber im Jahr 2000, als ich 14 war und die Pubertät mir das Leben zur Hölle machte. Sexuelle Aufklärung? Fehlanzeige. Niemand wäre damals auf die Idee gekommen, offen über Sex, Sexualität oder alles, was dazugehört, zu sprechen. Wir hatten die Bravo, die „ein bisschen“ aufklärte. Aber kaum über Homosexualität, Genderfluidität, Transidentität und vieles mehr. Heute weiß ich, warum ich mich damals so „lost“ fühlte. Denn hätte ich eine Serie wie Sex Education gehabt, hätte ich mich viel früher mit dem kompletten Umfang von Queerness auseinandersetzen können. Shit happens, würde man sagen. Ich bin aber froh, dass jüngere Generationen heute mehr Möglichkeiten bekommen, sich selbst zu verstehen und es mehr Serien dieser Art gibt.

Sex Education hat mich auf vielen Ebenen begeistert. Die Themenvielfalt ist enorm. Es geht nicht einfach darum, wie ein Jugendlicher mit sozialen Hemmungen endlich „zum Schuss“ kommt. Sex Education stellt Sexualität infrage, bringt Unsicherheiten ans Licht und rückt Geschlechtsidentitäten in den Fokus. Die Serie zeigt unterschiedliche Wahrnehmungen, Grenzen und kulturelle Hintergründe. Es geht um Akzeptanz, Selbstfindung und den Umgang mit der eigenen Sexualität und Identität.

Dabei wirkt die Serie weder überdramatisiert noch beschönigend. Sie beleuchtet auch die Schattenseiten wie Homophobie, Mobbing oder Ausgrenzung. Und trotzdem fühlt sie sich nicht bedrückend an. Neben der Aufklärung rund um Sexualität und Identität behandelt Sex Education auch Themen wie Alleinerziehende, Scheidungen und Verlustängste. Man fühlt sich in vielen Bereichen irgendwie aufgehoben. Auch die Probleme Erwachsener – in Beziehungen, in der Sexualität, in der Ehe – werden gezeigt.

An vielen Stellen fühlte ich mich komplett abgeholt. Als Scheidungskind. Als introvertierte, schüchterne Person. Und als jemand, der sich oft im falschen Körper gefühlt hat und es noch immer tut. Bei Sex Education hatte ich oft das Gefühl, da ist endlich jemand, der mir zuhört.

3. DRUCK (2018 – 2022)

Isi (gespielt von Eren M. Güvercin) aus der Serie „DRUCK“ in emotionaler Nahaufnahme unter blau‑violettem Licht; eine nichtbinäre Figur, die Themen wie Identität, Selbstfindung und queere Repräsentation verkörpert. | Die 5 besten Queer Cinema Serien
Isi (Eren M. Güvercin) ist eine Figur, die Genderfluidität, Identität und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt eindrucksvoll sichtbar macht — Druck | seit 2018 ©Bantry Bay Productions | FUNK
Schwarz-weiß-Werbung von Thalia mit dem Titel „QUEER LOVE STORYS“. Links steht der Schriftzug in großen schwarzen Großbuchstaben. Darunter ein Button mit der Aufschrift „Shop Now“ und dem Thalia-Logo mit einem kleinen Vogel. Rechts im Bild küssen sich zwei Personen mit langen, hellen Haaren zärtlich. Die Szene vermittelt Intimität, Liebe und Sichtbarkeit queerer Beziehungen. | Media Monday #751

Welche Geschichte erzählt die Webserie DRUCK?

DRUCK ist eine deutsche Jugend-Webserie, die das Leben von Schüler:innen an einem Berliner Gymnasium begleitet und Themen wie Freundschaft, Liebe, Identität, soziale Dynamiken und den Übergang ins Erwachsenenleben behandelt. Die Serie ist die deutsche Adaption des norwegischen Formats SKAM und übernimmt dessen besondere Erzählweise: Die Handlung wird in kurzen Clips veröffentlicht, die in Echtzeit erscheinen und am Ende der Woche zu einer vollständigen Episode zusammengeführt werden. Ergänzt wird das Geschehen durch Instagram-Profile und Chatverläufe der Figuren, wodurch ein immersives, transmediales Erzählen entsteht, das den Alltag der Jugendlichen besonders authentisch abbildet.

Jede Staffel rückt eine andere Hauptfigur in den Mittelpunkt und erzählt deren persönliche Perspektive auf Herausforderungen wie Freundschaftskonflikte, erste Beziehungen, Selbstfindung, familiäre Erwartungen, kulturelle Identität oder psychische Belastungen. Dabei bleibt die Serie nah an der Lebensrealität junger Menschen, zeigt deren Fehler, Wachstum und Beziehungen und legt großen Wert auf Diversität und gesellschaftliche Themen.

Mit insgesamt acht Staffeln und einem breiten Ensemble an Figuren entwickelte sich DRUCK zu einem der erfolgreichsten Jugendformate im deutschsprachigen Raum. Die Serie wurde mehrfach für den Grimme-Preis nominiert und gilt als wichtiger Beitrag zu moderner, digital erzählter Coming-of-Age-Fiktion.

Druck | 2018 – 2022 © Bantry Bay Productions | FUNK

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Die 5 besten Queer Cinema Serien: DRUCK – authentisch, divers und überraschend tiefgründig 💚🌈🍾

Ähnlich wie Sex Education ist die deutsche Webserie DRUCK konzipiert, die auf dem norwegischen Format SKAM basiert. Die Themen sind ebenso vielschichtig wie realitätsnah. Wenn man in die Jahrzehnte zurückblickt, hatten Jugendliche immer ähnliche Probleme: überforderte oder alkoholabhängige Eltern, Schulstress, die erste Liebe, Sexualität, Identität, Trauer, Verlust und Depressionen. Schon in den 70ern wurde das in Christiane Fs Wir Kinder vom Bahnhof Zoo sichtbar – familiäre Belastungen, Überforderung und Schmerz, die junge Menschen in die Abhängigkeit trieben. Vieles davon ist heute nicht anders.

Viele dieser Themen finden in DRUCK ihren Platz. Dazu kommen Rassismus, Integration, Mobbing und vor allem Queerness. Die Serie begleitet junge Menschen, die ihren Weg suchen. In der Liebe, in der Schule, im späteren Leben. Sie spricht über Sexualität, Überforderung, Depressionen und Lernschwächen wie Dyskalkulie und tut das erstaunlich feinfühlig. Dadurch können sich junge Menschen auf vielen Ebenen abgeholt fühlen. Und natürlich geht es auch um Freundschaft – echte, komplizierte, verletzliche Freundschaft.

Richtig gepackt hat mich die 3. Staffel über Matteo Florenzi (Michelangelo Fortuzzi), der herausfindet, dass er auf Jungen steht. Diese Staffel war für mich die konfliktreichste und tiefgründigste der frühen Staffeln. Und die 7. Staffel mit Ismail „Isi“ Inci (Eren M. Güvercin) hat mich komplett abgeholt, denn sie bietet weniger Romance, dafür aber mehr Identität. Isi, als männlich geborene Person, die sich feminin kleidet und sich nicht in ein Schema pressen lässt, hat mich persönlich tief erreicht.

In meiner Jugend hätte ich mir so eine Serie gewünscht. Manchmal macht es mich traurig, dass ich erst so spät gemerkt habe, dass ich trans bin. Wie schon erwähnt fehlten mir Zugang, Sprache und Aufklärung. Wenn ich DRUCK sehe, wünsche ich mir manchmal, ich hätte auch so eine queere Jugend gehabt. Mit 39 ist das lange vorbei. Und damals hätte niemand verstanden, was „nicht-binär“ bedeutet. Heute gibt es mehr Sensibilität für diese Thematik und gleichzeitig Menschen, die behaupten, das gäbe es nicht. Aber das ist nicht deren Entscheidung.

Für mich ist DRUCK ein ganz persönlicher Weg, Dinge in meinem Leben zu verstehen. Eben weil die Themen so vielschichtig sind. Weil die Serie Figuren zeigt, die mit Problemen hadern, die meinen eigenen so ähnlich sind – damals wie heute.

2. Prisma (2022 – 2024)

Daniele Tramet (gespielt von Lorenzo Zurzolo) und Andrea Risorio (gespielt von Mattia Carrano) aus der Serie „Prisma“ lehnen nachdenklich an einer farbigen Wand am Meer; visuelle Darstellung von Identitätssuche, queerer Selbstfindung und dem italienischen Setting der Serie. | Die 5 besten Queer Cinema Serien
Daniele Tramet (Lorenzo Zurzolo) und Andrea Risorio (Mattia Carrano): zwei junge Menschen, die Identität, Mut und die vielschichtige queere Selbstfindung der Serie verkörpern — Prisma | 2022 – 2024 ©Amazon Prime Video
Das Bild ist eine Werbeanzeige zu Filmen von Pedro Almodóvar im Thalia Shop
Foto ©LEONINE Studios | La mala educación – Schlechte Erziehung

Worum geht es in der Serie Prisma?

Prisma ist eine italienische Coming-of-Age-Serie, die die komplexen Themen rund um Identität, sexuelle Orientierung, äußere Erscheinung und persönliche Träume junger Menschen behandelt. Die Handlung spielt in der Stadt Latina und begleitet eine Gruppe von Teenagern auf ihrer Suche nach sich selbst in einer Welt, die sich ständig verändert.

Im Zentrum stehen die eineiigen Zwillinge Andrea Risorio und Marco Risorio (beide gespielt von Mattia Carrano), die äußerlich identisch sind, aber innerlich völlig unterschiedliche Kämpfe austragen. Andrea ist bisexuell und erlebt seine Geschlechtsidentität als fließend. Er versteckt seine feminine Seite, trägt heimlich Röcke und Make-up und führt online ein geheimes Profil, über das er mit Daniele Tramet (Lorenzo Zurzolo) kommuniziert – einem Schwimmkollegen seines Bruders, in den er sich verliebt. Marco hingegen ist introvertiert und sportlich, mit einer Leidenschaft fürs Schwimmen. Er erlebt eine komplizierte Beziehung mit Carola (Chiara Bordi), die durch einen Vertrauensbruch und ein virales Video erschüttert wird.

Prisma | 2022 – 2024 ©Amazon Prime Video

Schwarz-weiß-Werbegrafik mit zwei eng aneinander liegenden Personen, die einander sinnlich berühren. Links steht in großen orangefarbenen Buchstaben „QUEER LOVE STORYS“. Rechts unten befindet sich ein Button mit „SHOP NOW“ sowie das Thalia-Logo.

Die 5 besten Queer Cinema Serien: Prisma – eine Serie über Identität und Selbstfindung 🌈💜🎭

Wie es selten der Fall ist, hat mich die Serie Prisma schon mit der ersten Episode total abgeholt und ich konnte gar nicht aufhören zu schauen. Als dann das Staffelfinale lief und Amazon Prime mich fragte, ob ich den Abspann sehen möchte, war ich erst einmal verwirrt. Da wurde mir klar, dass nur eine Staffel verfügbar ist. Und jetzt ärgere ich mich ein bisschen, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Ich hoffe, ich erfahre es bald.

Ich mag die Serie sehr, auch wegen ihres Settings. Italien ist wirklich ein schönes Land. Ich war leider noch nie dort, aber irgendwann möchte ich unbedingt hinreisen. Vielleicht sogar direkt nach Latina, wo die Serie spielt. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Andrea Risorio und Marco Risorio (beide gespielt von Mattia Carrano). Andrea merkt schon früh, dass er gerne Kleider trägt, und hat das als Kind heimlich immer öfter getan. Mit 17 ist er an einem Punkt angekommen, an dem er sich immer mehr ausprobiert: femininer Ausdruck, Make-up, Pumps. Er erstellt sogar einen Instagram-Account, auf dem man ihn eher als Frau wahrnimmt – ohne sein Gesicht zu zeigen.

Andrea verliebt sich außerdem in Daniele Tramet (gespielt von Lorenzo Zurzolo) und merkt, dass er bisexuell ist. Prisma spielt stark mit dem Thema Identität als Prozess und lässt Andrea sich erst einmal finden, statt ihn in eine Schublade zu stecken. Deshalb ist seine Figur auch nicht klar als trans definiert. Gleichzeitig spielt die Serie auch mit Sexualität: Die Protagonist:innen probieren sich aus, sind offen für verschiedene Beziehungen und lassen sich nicht in feste Muster pressen.

Für mich ist Prisma eine dieser Serien, die nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern etwas in mir anstoßen. Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, warum sie mich so berührt: Sie zeigt Menschen, die sich selbst suchen und genau das begleitet mich schon mein ganzes Leben. Vielleicht erkenne ich mich deshalb so sehr in Andreas Suche nach Identität wieder. Vielleicht, weil die Serie zeigt, wie viel Mut es braucht, sich selbst treu zu bleiben. Oder weil sie mir das Gefühl gibt, dass es nie zu spät ist, sich neu zu entdecken. Andrea erinnert mich daran, sich selbst Raum zu geben. Für Zweifel, für Mut, für Veränderung. Am Ende sehe ich in Prisma nicht nur eine Serie, sondern auch ein Stück von mir selbst.

1. Euphoria (seit 2018)

Rue Bennett (gespielt von Zendaya) aus „Euphoria“ sitzt nachdenklich auf dem Rücksitz eines Autos, in warmes Licht getaucht; eine visuelle Darstellung von Verletzlichkeit, emotionalem Druck und der düsteren Coming‑of‑Age‑Atmosphäre der Serie. | Die 5 besten Queer Cinema Serien
Rue Bennett (Zendaya) ist eine Figur, deren Kampf mit Trauma, Sucht und emotionaler Überforderung die Serie zu einem der eindringlichsten Jugenddramen macht— Euphoria | seit 2019 © A24 | Home Box Office (HBO) | Little Lamb

Darum geht es in der Serie Euphoria:

Euphoria ist eine US‑amerikanische Dramaserie, die das Leben einer Gruppe Jugendlicher begleitet, die in einer Welt aus emotionalem Druck, sozialen Medien, Identitätssuche und familiären Konflikten ihren Platz finden müssen. Im Mittelpunkt steht die 17‑jährige Rue, die nach einem Entzug versucht, ihren Alltag und ihre Beziehungen wieder unter Kontrolle zu bringen, während sie mit psychischen Belastungen und Abhängigkeit kämpft.

Die Serie erzählt in intensiven, oft schonungslosen Bildern von Themen wie Liebe, Sexualität, Selbstwert, Traumata, Gewalt, Sucht und der Frage, wie junge Menschen in einer überfordernden, hypervernetzten Gegenwart erwachsen werden. Jede Figur bringt ihre eigene Perspektive und Verletzlichkeit ein, wodurch ein vielschichtiges Bild moderner Jugend entsteht – geprägt von Sehnsucht, Selbstzerstörung, Loyalität und dem Wunsch nach Zugehörigkeit.

Euphoria | seit 2018 © HBO Max | Rotten Tomatoes

Das Bild ist eine Werbeanzeige zu Queere Geschichten auf Thalia im Shop

Die 5 besten Queer Cinema Serien: Euphoria Ästhetik, Identität & Queerness 💚✨🌈

Last but not least … Euphoria. Eine Serie, die mich von Anfang an begeistert hat und es bis heute tut. Sie ist nicht nur optisch eine Wucht, sondern erzählt ihre Geschichte in einer ganz eigenen, intensiven Bildsprache. Während die frühen Folgen im Neonlicht ertrinken und an die düstere Ästhetik eines Nicholas‑Winding‑Refn‑Films erinnern, trägt die dritte Staffel – wie ich im letzten Media Monday beschrieben habe – plötzlich Quentin‑Tarantino‑Vibes in sich. Euphoria erfindet sich ständig neu, ohne seine Grundstimmung zu verlieren.

Auch thematisch ist die Serie radikal und konsequent. Queerness ist hier kein erklärungsbedürftiges Element, sondern selbstverständlich Teil der Welt. Niemand stellt Rues (Zendaya) Lesbischsein infrage, niemand wundert sich über ihre Beziehung zur Transfrau Jules Vaughn (Hunter Schafer). Die Serie zeigt queere Identitäten nicht als Ausnahme, sondern als Realität, die einfach existiert.

Gleichzeitig scheut Euphoria nicht davor zurück, die problematischen Seiten sichtbar zu machen, besonders im Umgang mit Jules. Ihre Sexualisierung, die Fetischisierung von Transfrauen und die Verknüpfung mit Sexarbeit werden nicht beschönigt, sondern aus ihrer eigenen Perspektive erzählt. Die Serie zeigt, wie verletzlich Transfrauen in einer Welt sind, die sie gleichzeitig begehrt und abwertet. Ein Gegenpol dazu ist Cal Jacobs (gespielt von Eric Dane), Nates Vater. Seine heimlichen Begegnungen mit queeren Männern und Transfrauen zeigen die zerstörerische Wirkung eines Lebens, das von Scham, Verdrängung und internalisierter Homophobie geprägt ist. Seine Geschichte macht deutlich, wie viel Leid entsteht, wenn Menschen nicht offen leben dürfen. Und wie sich dieses Leid in Gewalt, Lügen und Missbrauch entlädt.

Inmitten all dieser Themen müssen die Jugendlichen ihren Platz in einer Welt finden, die sie mit emotionalem Druck, familiären Konflikten, sozialen Medien und Identitätsfragen überfordert. Drogenabhängigkeit, toxische Beziehungen, Gewalt und Selbstzerstörung ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Geschichten. Jede Figur bringt ihre eigene Perspektive und Verletzlichkeit ein, wodurch ein vielschichtiges Bild moderner Jugend entsteht: geprägt von Sehnsucht, Chaos, Loyalität und dem Wunsch nach Zugehörigkeit.

Stilistisch wie erzählerisch bleibt Euphoria eine Ausnahmeerscheinung: visuell kraftvoll, atmosphärisch dicht und emotional kompromisslos. Die Serie gilt zu Recht als eine der prägendsten Coming‑of‑Age‑Produktionen der letzten Jahre und wurde international für ihre Darstellung psychischer Gesundheit, queerer Identitäten und sozialer Dynamiken gewürdigt.


Weitere Queer Cinema Serien aus der Redaktion

💖 WLW / Lesbische Figuren

  • The Wilds | 2020–2022 | sapphisches Ensemble
  • Eine Klasse für sich (A League of Their Own) | 2022 | lesbische Hauptfiguren
  • Gentleman Jack | 2019–2022 | lesbische Hauptfigur (historisch)
  • Dickinson | 2019–2021 | sapphische Hauptfigur
  • Feel Good | 2020–2021 | WLW‑Beziehung
  • Spuk in Bly Manor | 2020 | sapphische Liebesgeschichte
  • First Kill | 2022 | WLW‑Romance
  • Carmilla | 2014–2016 | lesbische Hauptfigur
  • The L Word | 2004–2009 | lesbisches Ensemble
  • The L Word: Generation Q | 2019–2023 | lesbisches Ensemble
  • Disenchantment | 2018–2023 | lesbische Hauptfigur

💙 MLM / Schwule Figuren

  • Heartstopper | 2022– | schwules Coming‑of‑Age
  • Young Royals | 2021–2024 | schwule Liebesgeschichte
  • It’s a Sin | 2021 | schwules Ensemble
  • Looking | 2014–2015 | schwules Ensemble
  • Please Like Me | 2013–2016 | schwules Coming‑of‑Age
  • Queer as Folk | 2000–2005 | schwules Ensemble
  • Schitt’s Creek | 2015–2020 | pan-/schwule Liebesgeschichte
  • Smiley | 2022 | schwule Liebesgeschichte

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💚 Queeres Ensemble / Gemischte LGBTQ+‑Besetzung

  • Our Flag Means Death | 2022–2023 | queeres Ensemble
  • The Boys | 2019– | queeres Ensemble (bisexuelle Figuren, LGBTQ‑Themen)
  • Grey’s Anatomy | 2005– | queeres Ensemble
  • American Crime Story | 2016– | queere Themen
  • Scream Queens | 2015–2016 | queer codiertes Ensemble
  • The New Normal | 2012–2013 | schwule Familienkomödie
  • Doctor Who | 2005–heute | queere Hauptfigur
  • Skam France | 2018– | queeres Ensemble
  • Orange Is the New Black | 2013–2019 | queeres Ensemble
  • American Horror Story | 2011– | queeres Ensemble
  • Das Rad der Zeit (The Wheel of Time) | 2021– | queeres Ensemble
  • Good Omens | 2019–2023 | queer codiertes Duo
  • Glee | 2009–2015 | queeres Ensemble
  • Stranger Things | 2016–2026 | queere Nebenfiguren / Ensemble

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💜 Queer‑codiert / Geschlechtsnonkonform / Androgyn

  • Die Rosen von Versailles (Lady Oscar) | 1979–1980 | geschlechtsnonkonforme Tomboy‑Heldin
  • Georgie | 1983–1984 | GNC / queer‑codiert
  • Prinzessin Fantaghirò | 1991–1996 | Tomboy‑Heldin
  • X‑Men: Die Animationsserie | 1992–1997 | queer‑codiert
  • Die Legende von Korra | 2012–2014 | sapphische Elemente
  • Revolutionary Girl Utena | 1997 | androgyn / queer‑codiert
  • She‑Ra und die Rebellen‑Prinzessinnen | 2018–2020 | sapphisches Ensemble
  • Steven Universe | 2013–2020 | queer‑codiert / nonbinär codiert
  • The Owl House | 2020–2023 | sapphisch / nonbinär codiert
  • Fünf Freunde | 1978 | Tomboy‑Figur
  • Black Doves | 2024 | queer‑codiert / WLW‑Subtext
  • Sex and the City | 1998–2004 | queer‑codiert / Gay‑Culture‑Bezüge
  • And Just Like That… | 2021– | queeres Ensemble / queer‑codiert
  • Zoey’s Extraordinary Playlist | 2020–2021 | genderfluide Nebenfigur
  • House of the Dragon | 2022–heute | homosexuelle Andeutungen
  • Wir Kinder vom Bahnhof Zoo | 2021 | queere Andeutungen / Subtext

💛 Trans / Nichtbinär

  • Pose | 2018–2021 | trans Ensemble
  • Transparent | 2014–2019 | trans Hauptfigur
  • Sort Of | 2021–2022 | nichtbinäre Hauptfigur
  • Gen V | 2023– | nichtbinäre Hauptfigur
  • Clean Slate | 2024– | trans Hauptfigur
  • Sense8 | 2015–2018 | trans & queeres Ensemble
  • Star Trek: Discovery | 2017–2024 | trans & nichtbinäre Figuren
  • Das Geheimnis des Flusses | 2024 | trans & queeres Ensemble

Die 5 besten Queer Cinema Serien: ein paar letzte Worte

Die Reise durch die 5 besten Queer Cinema Serien 🌈📺💫 zeigt einmal mehr, wie viel Kraft in Geschichten steckt, die queere Identität nicht erklären, sondern einfach leben lassen. Jede dieser Serien öffnet ein eigenes kleines Universum. Voller Sehnsucht, Mut, Schmerz, Humor und all den Zwischentönen, die queeres Leben ausmachen. Manche haben mich tief berührt, andere haben mir neue Perspektiven geschenkt, wieder andere haben mir das Gefühl gegeben, endlich verstanden zu werden. Doch alle haben eines gemeinsam: Sie erzählen nicht nur queere Geschichten, sondern menschliche.

Diese Serien erinnern mich daran, wie wichtig Sichtbarkeit ist. Wie wertvoll es ist, Figuren zu sehen, die fühlen wie ich, zweifeln wie ich, kämpfen wie ich. Sie zeigen, dass Queerness nicht am Rand stattfindet, sondern mitten im Leben. Laut, leise, widersprüchlich, schön. Und vielleicht ist das der Grund, warum sie mich so nachhaltig begleiten: weil sie mir Räume öffnen, in denen ich mich wiederfinden kann, ohne mich erklären zu müssen.

Am Ende bleibt für mich die Erkenntnis: Queere Geschichten sind kein Trend, sondern ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur. Und wir stehen erst am Anfang dessen, was sie erzählen können.

Das waren die 5 besten Queer Cinema Serien 🌈✨📺 aus meiner Feder. Jetzt seid ihr dran!

Welche sind eure besten Queer Cinema Serien?


Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trägt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise über seine Augen fällt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-Porträts verstärkt.

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Ein Kommentar

  1. Schön zu sehen, wie sehr du hier aus dem Vollen schöpfen kannst und wie dich die genannten Serien begleiten. Mit „Sex Education“ haben wir eine Übereinstimmung und es freut mich sehr zu sehen, wie viel auch dir die Serie gibt, selbst wenn sie für dich zu spät kam. Meine anderen Nennungen sind keine reinen Queer-Serien, sondern solche, in denen mir die Darstellung von queeren Charakteren positiv aufgefallen ist:

    https://moviescape.blog/2026/05/28/die-5-besten-queer-cinema-serien/

    Wie immer live ab Mitternacht 🙂

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