Liebe Passioner, heute wird es für die ein oder andere Person vielleicht nostalgisch, denn wir suchen die 5 besten Anime-Serien. Viele von uns sind mit dem RTL 2 Nachmittagsprogramm aufgewachsen und haben daher einige Animes konsumiert. Lange bevor wir überhaupt wussten, dass es Animes sind. Denn die Manga Welle war noch nicht ganz so richtig zu uns rüber geschwappt. Das sind nämlich die „Comic“-Bücher auf die Animes oftmals basieren. In den 90er Jahren entstand auch in Deutschland ein regelrechter Hype um diese Bücher und vor allem um die Serien.
Serien wie Sailor Moon, Dragonball, Pokémon, Wickie und die starken Männer oder Heidi füllten unsere kindlichen Nachmittage mit Geschichten um Abenteuer, Erwachsenwerden und Freundschaft. Die Protagonist:innen tauchten oftmals in fantastische Abenteuer ab und wurden dabei immer wieder selbst zu Held:innen. Anime ist jedoch nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Ebenso in den 90er Jahren wurden Mangas und Anime mit Erwachsenenthemen immer populärer. Dazu entstanden auch sogenannte Hentais, die vor allem sexuelle Liebesgeschichten mit schwulen Protagonisten beinhalteten. Als Kind der 90er habe ich die Welle der Mangas, Animes und Hentais in Deutschland miterlebt.
Anime für Erwachsene im Spätprogramm
In meiner Jugendzeit den frühen 2000ern entwickelten sich, wie bereits erwähnt auch Anime-Serien für Erwachsene. Das waren Serien wie Cowboy Bebop, Golden Boy, Angel Sanctuary, Elfen Lied und viele mehr. Meistens wurden sie spät Abends oder Nachts auf MTV ausgestrahlt. Anime begleitet uns seit Jahren, sei es im TV als Serie oder im Kino. Und auch wenn ich Anime immer wieder aus den Augen verliere, kehre ich doch hin und wieder zurück. Lese dann den ein oder anderen Manga oder tauche in eine Serie ab. Wie zuletzt in Cyberpunk Edgerunners. Oder ich schaue mir einen Film an. Meistens von Studio Ghibli.
Für den Artikel bekam ich Unterstützung aus dem Team. Somit suchen Martin K. und ich heute gemeinsam mit euch die 5 besten Anime-Serien. Und stellen euch auch unsere Favoriten vor.
Die Auflistung heute ist kein Ranking, wir haben es einfach fair aufgeteilt.
Ein Beitrag von: Martin K. & Riley Dieu Armstark
Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥
Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen. Und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.
Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren Beiträgen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfältige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. 💬🌟
Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚
Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨
5. Die 5 besten Anime-Serien: Usagi Drop (2011 – 2012)

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Rahmeninfos zu Usagi Drop
Usagi Drop (jap. うさぎドロップ, Usagi Doroppu) ist eine Anime‑Serie des Studios Production I.G, die vom 8. Juli bis 16. September 2011 im Programmblock noitaminA von Fuji TV ausgestrahlt wurde. Die Serie umfasst elf Episoden mit jeweils rund 24 Minuten Laufzeit. Sowie vier kurze OVAs, die später auf DVD und Blu‑ray erschienen. Regie führte Kanta Kamei. Die Musik stammt von Suguru Matsutani, der Vorspanntitel Sweet Drops von Puffy und der Abspannsong High High High von Kasarinchu. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen Josei‑Manga von Yumi Unita, dessen Handlung und Figuren nahezu vollständig übernommen und in animierter Form umgesetzt wurden.
Worum geht es in Usagi Drop?
Die Handlung beginnt mit der Beerdigung von Daikichi Kawachis Großvater. Daikichi, dreißig Jahre alt und beruflich stark eingespannt, trifft dort auf die kleine Rin, ein stilles und ungewöhnlich reifes Mädchen, das niemand in der Familie zu kennen scheint. Erst durch seine Mutter erfährt er, dass Rin die uneheliche Tochter seines Großvaters ist, deren Existenz die Familie bisher verschwiegen hat. Während die Angehörigen darüber diskutieren, wie man die Verantwortung für das Kind möglichst abgeben könnte, entscheidet sich Daikichi spontan, Rin bei sich aufzunehmen – gegen den ausdrücklichen Rat seiner Verwandten.
Für Daikichi beginnt damit ein völlig neuer Alltag. Er muss seine Arbeitszeiten anpassen, eine geeignete Vorschule finden und lernen, was es bedeutet, ein Kind großzuziehen. Rin überrascht ihn immer wieder mit ihrer Ernsthaftigkeit und Sensibilität. Daikichi merkt schnell, dass er genauso viel von ihr lernt wie sie von ihm. Durch Rin knüpft er neue Kontakte, darunter zu Yukari Nitani, der alleinerziehenden Mutter von Rins lebhaftem Freund Kōki. Zwischen Yukari und Daikichi entsteht eine leise, vorsichtige Nähe, während Rin und Kōki eine enge Freundschaft entwickeln.
Usagi Drop | 2011 – 2012 © Amazon Prime Video | Aniverse, Trailer: ©AniMoon Publishing
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Usagi Drop: Eine kleine Geschichte über Nähe & Verantwortung
Die Serie Usagi Drop aus dem Jahr 2011 hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Bis mich ein Freund darauf aufmerksam machte. Inzwischen gibt es auch eine Realverfilmung dazu, die es meiner Meinung nach, natürlich nicht braucht. Gemeinsam haben wir die Serie dann geschaut. Und ich war sehr angetan von der Geschichte, die einerseits ziemlich verrückt, aber auch unglaublich herzlich ist. Da die Probleme, die es mit sich bringt, ein Kind großzuziehen immer mit einer Warmherzigkeit und einer Prise Humor erzählt werden, driftet Usagi Drop nie richtig in ein ernsthaftes Drama ab. Was der Serie eine gewisse Leichtigkeit verleiht.
Der Stil wirkt teilweise wie Aquarellkunst und wie aus einem Bilderbuch entnommen. Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Daikichi und Rin entwickelt. Anfangs wirkt Daikichi überfordert und stolpert regelrecht in die Verantwortung hinein, doch genau diese Unsicherheit macht ihn so greifbar. Rin dagegen ist ein stilles, beobachtendes Kind, das mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und kindlicher Offenheit auf die Welt blickt. Die beiden wachsen nicht nur miteinander, sondern auch aneinander, und genau diese leise, alltägliche Nähe macht Usagi Drop so besonders.
— RILEY
4. Die 5 besten Anime-Serien: Hellsing Ultimate (2006)

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Darum geht es in Hellsing Ultimate
Hellsing Ultimate ist eine zehnteilige OVA-Animeserie, die zwischen 2006 und 2012 erschien und auf dem gleichnamigen Manga von Kōta Hirano basiert. Im Gegensatz zur früheren TV-Serie erzählt die OVA die Geschichte weitgehend werkgetreu und gilt als die definitive Umsetzung des Mangas. Mit ihrer kompromisslosen Inszenierung, aufwendigen Animationen und einer Mischung aus Horror, Action und düsterem Fantasy-Epos zählt sie heute zu den bekanntesten Vampir-Animes überhaupt.
Die geheime britische Hellsing-Organisation unter der Führung von Sir Integra Hellsing (Yoshiko Sakakibara) schützt Großbritannien seit Jahrhunderten vor Vampiren, Ghulen und anderen übernatürlichen Bedrohungen. Ihre stärkste Waffe ist der legendäre Vampir Alucard (Jōji Nakata). Der mit nahezu unvorstellbaren Kräften gegen die Feinde der Organisation kämpft. Unterstützung erhält er von der ehemaligen Polizistin Seras Victoria (Fumiko Orikasa). Die nach einem schicksalhaften Einsatz selbst zu einem Vampir wurde und ihren Platz in der Hellsing-Organisation finden muss. Während immer häufiger künstlich erschaffene Vampire auftauchen, tritt schließlich die geheimnisvolle Organisation Millennium unter der Führung des Majors (Nobuo Tobita) auf den Plan. Gemeinsam mit der fanatischen Vatikan-Organisation Iscariot um Alexander Anderson (Norio Wakamoto) entwickelt sich der Konflikt zu einem erbitterten Krieg, in dem nicht nur England, sondern das Schicksal der gesamten Welt auf dem Spiel steht.
Hellsing Ultimate | 2006 © Madhouse | OVA Films, Trailer: © Crunchyroll
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Die 5 besten Anime-Serien – Kurzes Vorwort von Martin
Als Riley mich fragte, ob ich Plätze für die 5 besten Anime-Serien übernehmen möchte, kamen mir natürlich sofort die großen Klassiker meiner Kindheit und Jugend in den Sinn. Serien wie „Dragon Ball“, „Pokémon“ oder „Digimon“ haben mich schließlich über viele Jahre begleitet und meine Begeisterung für Anime überhaupt erst geweckt. Doch statt mich auf diese allseits bekannten Werke zu konzentrieren, wollte ich bewusst einen anderen Weg einschlagen. Ich habe mich für zwei Serien entschieden, die ich erst deutlich später für mich entdeckte, die beide mit nur einer Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzählen und gerade deshalb eine ungeheure erzählerische Wucht entwickeln. Zwei düstere, kompromisslose Anime, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie erwachsen, vielschichtig und emotional dieses Medium sein kann.
Eine blutige Gothic-Oper voller Mythologie
Den Anfang macht dabei Hellsing Ultimate. Während viele Anime als klassische Fernsehserien entstehen, wurde diese Adaption als sogenannte OVA veröffentlicht – also als Reihe hochwertig produzierter Original Video Animations, die direkt für den Heimmarkt produziert wurden. Gleichzeitig existiert mit „Hellsing“ aus dem Jahr 2001 bereits eine TV-Serie, die den Manga allerdings nur teilweise adaptiert, eigene Handlungswege einschlägt und aufgrund ihrer Fernsehausstrahlung einige Szenen entschärft. Erst Hellsing Ultimate erzählt die Geschichte vollständig und kompromisslos so, wie sie ursprünglich gedacht war. Die zehn OVA-Episoden gelten deshalb bis heute als die definitive Version dieses modernen Klassikers.
Eine ungewöhnliche Mischung, die überraschend perfekt funktioniert
Vampire, die katholische Kirche, fanatische Kreuzritter und eine Armee von Nazis – auf dem Papier klingt Hellsing Ultimate wie eine vollkommen absurde Idee. Tatsächlich gelingt es der Serie aber erstaunlich mühelos, all diese Elemente zu einer stimmigen Welt zu verweben. Statt wie ein wahlloser Genre-Mix wirkt alles wie Teil einer großen düsteren Legende, in der sich klassische Horrormythen, religiöse Symbolik und historische Motive gegenseitig ergänzen und eine faszinierende Mythologie erschaffen.
Natürlich gehört Hellsing Ultimate gleichzeitig zu den kompromisslosesten Anime überhaupt. Blutfontänen, zerstörte Körper und grotesk überzeichnete Kämpfe gehören zum Markenzeichen der Serie. Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass diese Gewalt bloß provozieren oder schockieren soll. Sie ist vielmehr Teil einer bewusst stilisierten Inszenierung, die perfekt zu dieser düsteren Welt voller Monster, Fanatiker und übernatürlicher Wesen passt. Das Ergebnis ist ein Anime, der zwar permanent an die Grenzen des guten Geschmacks geht, dabei aber nie den Eindruck erweckt, seine Brutalität sei reiner Selbstzweck.
Die 5 besten Anime-Serien – Alucard und die Faszination des Monsters

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Im Mittelpunkt steht dabei Alucard – für mich einer der ikonischsten Antihelden des gesamten Mediums. Kaum eine Figur verkörpert Macht, Arroganz und Charisma so selbstverständlich wie er. Gleichzeitig bleibt er aber stets unberechenbar. Mal erscheint er als Beschützer, im nächsten Moment als das furchteinflößendste Monster der gesamten Geschichte. Gerade diese Ambivalenz macht jeden seiner Auftritte zu einem Ereignis und trägt entscheidend dazu bei, dass „Hellsing Ultimate“ bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Hellsing Ultimate ist deshalb weit mehr als ein blutiges Action-Spektakel. Hinter den literweise vergossenen Blutfontänen verbirgt sich eine ebenso spannende wie überraschend vielschichtige Geschichte über Monster, Glauben, Krieg und Menschlichkeit. Genau diese Mischung aus kompromissloser Härte, faszinierender Mythologie und großartiger Unterhaltung macht die Serie für mich bis heute zu einem der eindrucksvollsten düsteren Anime überhaupt.
— MARTIN
3. Die 5 besten Anime-Serien: Cowboy Bebop (1998 – 1999)

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Welche Geschichte erzählt die Serie Cowboy Bebop?
Cowboy Bebop ist eine 26‑teilige japanische Anime-Serie aus dem Jahr 1998, die international große Popularität erlangte. Und die Abenteuer einer Gruppe von Kopfgeldjäger:innen erzählt, die im Jahr 2071 mit dem Raumschiff Bebop durch das Sonnensystem reisen. Die Serie, deren Originaltitel カウボーイビバップ lautet, wurde von Sunrise produziert. Während Shin’ichirō Watanabe Regie führte und Keiko Nobumoto die Drehbücher schrieb.
Die Handlung beginnt mit der Konstruktion von Hyperraumringen im Jahr 2021, deren Defekt zu einer Explosion führt. Diese sprengt ein großes Stück des Mondes weg. Und macht die Erde unbewohnbar. Sodass die Menschen auf andere Planeten wie Venus, Mars, Ganymed, Europa oder rauere Monde wie Kallisto, Io und Titan ausweichen. Die fiktive Währung heißt Woolong und entspricht ungefähr dem Wert des japanischen Yen. Die Bebop wird zunächst von Spike Spiegel und Jet Black bewohnt. Später schließen sich Faye Valentine, Ed und der hochintelligente DataDog Ein an. Die Serie zeigt sowohl die Kopfgeldjagden als auch die persönlichen Schicksale der Figuren, deren Vergangenheit und Ambitionen sich nach und nach offenbaren.
Einflüsse & Prägungen von Cowboy Bebop
Die Serie ist stark von westlichen und chinesischen Einflüssen geprägt. Und mischt Elemente aus Western, Kung‑Fu‑Filmen, Blaxploitation, Science-Fiction und amerikanischen Krimiserien. Viele Episodentitel sind nach bekannten Songs benannt, darunter Honky Tonk Woman, Sympathy for the Devil, Bohemian Rhapsody, My Funny Valentine, Ballad of Fallen Angels, Heavy Metal Queen, Jupiter Jazz und Mushroom Samba. Der Name des Schiffs Bebop stammt von der Jazzrichtung Bebop.
Die Serie wurde international vielfach ausgestrahlt, unter anderem in Italien, Frankreich, Spanien, Kanada, Australien und den USA, wo sie Teil des Adult‑Swim‑Programms wurde. Zahlreiche DVD‑ und Blu‑ray‑Versionen erschienen in Japan, Deutschland, Frankreich und den USA, und später wurde die Serie auch auf Streaming-Plattformen wie Hulu, Funimation, Crunchyroll und Netflix veröffentlicht.
Cowboy Bebop | 1998 – 1999 © MTV | Animaze Germany, Trailer: © IGN Movie Trailers
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Cowboy Bebop: Cyberpunk, Jazz & Weltraumabenteuer
Mit Science-Fiction wurde ich früher irgendwie gar nicht so warm. Vor allem Weltraumgeschichten konnten mich nicht abholen. Schon erstaunlich, dass ich schon damals als die Serie Cowboy Bebop auf MTV ausgestrahlt wurde, großer Fan davon war. Ich mochte die Prämisse, Spike Spiegel fand ich übermäßig cool und ich fand das Team von Anfang an sympathisch. Auch die Story war fesselnd und ging weit über die Case of the Week Erzählung hinaus. Dafür boten die vielschichtigen Charaktere ein breites Spektrum an Erzählungen und Stück für Stück wurden ihre Geheimnisse und Vergangenheiten aufgedeckt.
Die Serie mischt Science-Fiction mit Action und bietet außerdem Martial-Arts und Gun-Fu Einschläge. Cyberpunk hat mich aber auch schon immer begeistert, selbst wenn mich die erste Sichtung von Ghost in the Shell (1995) nicht auf dem richtigen Ton getroffen hat. Dafür waren Filme wie Matrix (1999) bei mir hoch im Kurs. Zumindest hatte ich doch schon immer ein Faible für solche Geschichten, wie sie in Cowboy Bebop erzählt werden. Früher sagte ich immer ich kann weder mit Science-Fiction, Dystopien oder Utopien etwas anfangen. Es kommt wohl auf die Prämisse und Erzählweise an. Aber inzwischen bin ich all diesen Genres doch auch recht zugetan.
Spike Spiegel ist für mich auf jeden Fall bis heute einer der coolsten und lässigsten Anime-Serien-Helden.
— RILEY
2. Die 5 besten Anime-Serien: Elfen Lied (2004)

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Worum geht es in Elfen Lied?
Elfen Lied ist eine 13-teilige Anime-Serie aus dem Jahr 2004, die auf dem gleichnamigen Manga von Lynn Okamoto basiert. Die Mischung aus Horror, Dark Fantasy, Psychothriller und tragischem Drama machte die Serie weltweit bekannt und sorgte gleichermaßen für Begeisterung wie Kontroversen. Besonders der Kontrast zwischen extremer Gewalt, emotionaler Charakterentwicklung und philosophischen Fragen über Menschlichkeit, Ausgrenzung und Traumata machte „Elfen Lied“ zu einem der einflussreichsten Anime seiner Zeit.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lucy/Nyu (Sanae Kobayashi), ein sogenannter Diclonius – eine mutierte menschenähnliche Lebensform mit unsichtbaren telekinetischen Armen, den sogenannten Vektoren. Nach ihrer spektakulären Flucht aus einer geheimen Forschungseinrichtung verliert sie durch eine Kopfverletzung einen Teil ihrer Erinnerungen und entwickelt eine zweite, kindlich-naive Persönlichkeit namens Nyu. Am Strand wird sie von den Studenten Kohta (Chihiro Suzuki) und Yuka (Mamiko Noto) gefunden, die sie bei sich aufnehmen. Während Lucy versucht, ihre Vergangenheit zu verarbeiten, setzt die Forschungseinrichtung alles daran, sie zurückzubringen oder zu töten. Gleichzeitig geraten weitere Diclonii wie Nana (Yuki Matsuoka) und Mariko (Tomoko Kawakami) in den Konflikt, während nach und nach dunkle Geheimnisse aus Kohtas Vergangenheit ans Licht kommen. Zwischen blutigen Auseinandersetzungen und tragischen Schicksalen entwickelt sich eine Geschichte über Schuld, Vergebung, Einsamkeit und den Wunsch nach Zugehörigkeit.
Elfen Lied | 2004 © ADV Films | KSM Anime
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Die 5 besten Anime-Serien – Wenn die wahre Brutalität nicht aus Blut besteht
Während „Hellsing Ultimate“ Gewalt als stilistisches Mittel und Teil seiner düsteren Mythologie nutzt, schlägt Elfen Lied einen völlig anderen Weg ein. Der Anime erschien 2004 und entwickelte sich trotz seiner kurzen Laufzeit schnell zu einem modernen Kultklassiker. Bis heute wird die Serie vor allem wegen ihrer kompromisslosen Gewaltdarstellung in Erinnerung behalten – nicht zuletzt aufgrund ihrer legendären Eröffnungsszene, die wohl zu den schockierendsten Anfängen der Anime-Geschichte zählt.
Genau diese Szene war es auch, die mich vor fast zwanzig Jahren zum ersten Mal mit Elfen Lied in Berührung brachte. Eine nackte Frau bricht aus einer Forschungseinrichtung aus und hinterlässt dabei eine Spur aus Blut, abgetrennten Gliedmaßen und explodierenden Köpfen. Für mein jugendliches Ich war das natürlich genau die Art von kompromissloser Härte, die sofort neugierig machte. Trotzdem sollte es viele Jahre dauern, bis ich die Serie endlich vollständig nachholte. Und kaum ein Anime hat mich dabei so überrascht wie dieser. Heute würde ich sogar sagen: Diese berühmte Anfangsszene ist gleichzeitig die größte Stärke und die größte Täuschung der gesamten Serie.
Hinter dem Schock steckt eine zutiefst menschliche Geschichte
Natürlich spart Elfen Lied nicht mit expliziter Gewalt. Abgerissene Gliedmaßen, literweise Blut und schockierende Bilder gehören untrennbar zur Identität der Serie. Doch je länger sie dauert, desto deutlicher wird, dass all das niemals Selbstzweck ist. Vielmehr dient die Brutalität als Türöffner für eine Geschichte über Einsamkeit, Ausgrenzung, Missbrauch, Angst und den verzweifelten Wunsch nach Liebe und Geborgenheit. Die eigentlichen Wunden dieser Figuren sind nicht die körperlichen, sondern die seelischen.
Gerade dadurch entfaltet Elfen Lied seine größte Stärke. Die schmerzhaftesten Momente entstehen nicht während der blutigen Auseinandersetzungen, sondern in den ruhigen Augenblicken, wenn die Figuren ihre Verletzlichkeit zeigen. Fast unbemerkt wachsen sie einem ans Herz und man beginnt, mit ihnen zu leiden, auf ein glückliches Ende zu hoffen und sich zu fragen, ob sie jemals eine Chance auf ein normales Leben hatten. Dabei stellt die Serie immer wieder dieselbe unbequeme Frage: Werden Monster geboren – oder werden sie erst von den wahren Monstern erschaffen?
Die 5 besten Anime-Serien – Brutalität trifft auf melancholische Schönheit

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Einen großen Anteil daran hat auch die außergewöhnliche Inszenierung. Das von Gustav Klimt inspirierte Opening wirkt beinahe wie ein eigenes Kunstwerk, während die melancholische Musik die gesamte Serie wie ein trauriger roter Faden begleitet. Dadurch entsteht ein faszinierender Kontrast zwischen poetischer Schönheit und erschütternder Gewalt. Selbst die grausamsten Szenen wirken nie billig oder reißerisch, sondern seltsam traurig und nachdenklich.
Genau diese Atmosphäre sorgt dafür, dass Elfen Lied den Zuschauer emotional immer tiefer in seine Welt hineinzieht. Die Gewalt verliert mit jeder Folge mehr an Bedeutung, während die Menschlichkeit ihrer Figuren immer stärker in den Vordergrund rückt. Ich begann die Serie wegen ihres legendären Rufs und ihrer kompromisslosen Brutalität – geblieben bin ich wegen ihrer Figuren, ihrer Zerbrechlichkeit und ihrer emotionalen Wucht. Kaum ein anderer Anime hat mir so eindrucksvoll gezeigt, dass die schlimmsten Verletzungen oft jene sind, die man nicht sehen kann.
— MARTIN
1. Die 5 besten Anime-Serien: Sailor Moon Crystal (2014 – 2016)

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Darum geht es in der Serie Sailor Moon Crystal
Sailor Moon Crystal ist eine japanische Animeserie, die als zweite Anime-Adaption und insgesamt dritte Serienumsetzung des Mangas Sailor Moon von Naoko Takeuchi entstand. Sie wurde anlässlich des 20. Jubiläums des Franchises produziert und umfasst drei Staffeln mit insgesamt 39 Episoden sowie zwei spätere Filmreihen. Im Gegensatz zur ersten Anime-Adaption verzichtet Sailor Moon Crystal vollständig auf Füllepisoden und orientiert sich enger am Manga.
Die Geschichte von Sailor Moon Crystal beginnt mit Usagi Tsukino, einem 14‑jährigen Mädchen, das eher durch Tollpatschigkeit als durch Heldentum auffällt. Ihr Alltag besteht aus Schule, Freund:innen und kleinen Dramen – bis sie der sprechenden Katze Luna begegnet. Luna offenbart ihr, dass in Usagi eine besondere Kraft schlummert: die Fähigkeit, sich in Sailor Moon zu verwandeln, eine magische Kriegerin, die dazu bestimmt ist, die Erde vor dunklen Mächten zu schützen.
Usagi muss sich in diese neue Rolle erst hineinfinden. Sie ist unsicher, ängstlich, schnell überfordert – aber sie besitzt ein großes Herz und eine starke Intuition. Schritt für Schritt entdeckt sie, dass sie nicht allein ist. Weitere Mädchen aus ihrer Umgebung erwachen ebenfalls zu ihren wahren Identitäten. Das sind Ami Mizuno als Sailor Mercury, Rei Hino als Sailor Mars, Makoto Kino als Sailor Jupiter und Minako Aino als Sailor Venus. Gemeinsam bilden sie ein Team, das sich den Angriffen einer finsteren Organisation entgegenstellt, die nach einer mysteriösen, mächtigen Energiequelle sucht: dem Magischen Silberkristall.
Fünf Mädchen & ein wachsendes Universum
Während die Bedrohung immer stärker wird, wachsen die fünf Mädchen nicht nur als Team zusammen, sondern auch persönlich. Jede von ihnen bringt eigene Stärken, Unsicherheiten und Konflikte mit, die sie erst überwinden müssen, um ihre Kräfte vollständig zu entfalten. Usagi lernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und sich selbst zu vertrauen – etwas, das ihr anfangs schwerfällt.
Parallel dazu taucht ein geheimnisvoller junger Mann auf, der immer wieder in kritischen Momenten erscheint: Tuxedo Mask. Seine Motive sind zunächst unklar, und Usagi weiß nicht, ob sie ihm trauen kann. Doch seine Präsenz wird zunehmend wichtiger, sowohl für die Kämpfe als auch für Usagis persönliche Entwicklung.
Mit jeder Episode weitet sich die Welt von Sailor Moon Crystal. Neue Verbündete treten auf, neue Gegner:innen erscheinen, und die Hintergründe der magischen Kräfte werden immer komplexer. Die Mädchen stoßen auf Rätsel, die weit über ihre eigene Zeit und ihren eigenen Planeten hinausreichen. Es geht nicht mehr nur um den Schutz ihrer Stadt – sondern um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und Zukunft, Hoffnung und Verzweiflung.
Sailor Moon Crystal | 2014 – 2016 © Toei Animation | Kazé Germany, Trailer: © Crunchyroll Extras Deutschland
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Sailor Moon Crystal: Zwischen Kindheit & Erwachsenwerden
Wer mich jetzt schon viele Jahre kennt, weiß wie sehr mein Herz an Sailor Moon (1995) hängt. Bisher habe ich die Mangas noch immer nicht gelesen. Ich weiß auch nicht, ob ich das mal nachholen werde, aber mal sehen. Zumindest kenne ich einige Artbooks, die ich sehr mochte und daher gefällt mir Sailor Moon Crystal noch einen Ticken mehr. Damals als Kind war Sailor Moon toll. Magisch, abenteuerlich und aufgedreht. Ich war zwar nie ein aufgeregtes Kind, aber die Verspieltheit, Albernheit und Kindlichkeit von Bunny gefielen mir. Selbst, wenn meine liebste Sailor Kriegerin immer Sailor Jupiter war. Und auch immer noch ist. Für die damalige Zeit passte Sailor Moon einfach ins TV, denn die 90er waren laut, bunt und überdreht.
Man könnte sagen Sailor Moon Crystal ist die Erwachsenen-Version von Sailor Moon. Zwar ist Bunny immer noch Bunny, aber sie ist weniger überdreht und das macht die Serie weniger anstrengend. Ja ich finde Sailor Moon inzwischen ein bisschen anstrengend für mein schwaches Nervensystem. Dennoch behalte ich die Serie aus den 90ern in liebevoller Erinnerung. Sailor Moon Crystal ist etwas ruhiger, der Zeichenstil ist näher am Manga und somit auch viel schöner, meiner Meinung nach. Außerdem gibt es keine Füllepisoden wie das Monster of the Week, sondern erzählt die Geschichte einfach Episode für Episode. Daher ist das „Remake“ auch kürzer als die alte Serie.
Die Geschichte rund um Sailor Moon und die Sailor Kriegerinnen hat mir schon immer gefallen. Einfache Schulmädchen, die sich in Kriegerinnen verwandeln um die Welt zu retten. Das ist Feminismus pur und ich habe schon damals alles davon in mich aufgesogen. Die Serie ist außerdem auch queer, wie ich schon öfter erwähnt habe. Vielleicht sprach mich die Geschichte deswegen schon früh als Kind an. Aber Sailor Moon Crystal ist auch magisch, tatsächlich auch Science-Fiction, denn Usagi ist ein Mondprinzessin und vieles in der Serie spielt im Weltall oder bewegt sich in dessen Kreisen.
Sailor Moon Crystal macht unfassbar spaß, berührt und entführt Generationen von Fans in eine magische Welt.
— RILEY
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- Heidi (1977 – 1978)
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- Cat’s Eye – Ein Supertrio (1995 – 1996)
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- Attack on Titan (2013 – 2023)
- Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba (2019-2024)
- Yu-Gi-Oh! (2000 – 2006)
- Eine fröhliche Familie (1994)
- Missis Jo und ihre fröhliche Familie (1996)
- Wunderbare Pollyanna (1993)
- Rascal Does Not Dream of Bunny Girl Senpai (2018)
Die 5 besten Anime-Serien: ein paar letzte Worte
Je älter ich werde, desto mehr merke ich, dass Anime für mich nie einfach nur ein Genre waren. Als Kind waren sie Abenteuer, Magie und ein fester Bestandteil meiner Nachmittage. Heute entdecke ich in ihnen Themen wie Einsamkeit, Verantwortung, Identität oder Menschlichkeit. Vielleicht schaue ich inzwischen einfach anders hin als früher. Und genau das macht Anime für mich so besonders. Sie wachsen mit uns. Manche begleiten uns seit unserer Kindheit, andere begegnen uns erst viele Jahre später und treffen uns dennoch genau im richtigen Moment.
Gemeinsam mit Martin wollte ich deshalb nicht nur die üblichen Verdächtigen aufzählen, sondern zeigen, wie unterschiedlich Anime sein können. Von warmherzigen Alltagsgeschichten über melancholische Science-Fiction bis hin zu kompromisslosen Horror-Erzählungen ist hier alles vertreten. Und trotzdem haben all diese Serien etwas gemeinsam: Sie erzählen Geschichten über Menschen. Oder über Wesen, die uns manchmal mehr über das Menschsein lehren als wir selbst.
Jetzt seid ihr an der Reihe. Welche Anime-Serien haben euch geprägt? Mit welchen Figuren seid ihr aufgewachsen und welche Geschichten lassen euch bis heute nicht los? Verratet uns eure persönlichen 5 besten Anime-Serien in den Kommentaren. Vielleicht entdecken wir dabei ja sogar den nächsten Anime, den wir unbedingt sehen müssen.
Welche sind eure besten Anime-Serien?
Über die Autoren
MARTIN
Redakteur
Filmenthusiast, Mainstream-Verfechter & begeisterter Entdecker
Als Kind der 90er und frühen 2000´er entwickelte ich schon früh eine Liebe für das Medium Film. Waren es Anfangs noch die Disney-Klassiker, wie mein erster Kinobesuch „Herkules“, trat schon bald Harry Potter in mein Leben und prägte meine filmische Jugend. Später kamen Franchises wie Star Wars oder das MCU, bevor mich „Interstellar“ dazu brachte, meinen filmischen Horizont mehr und mehr erweitern zu wollen, wodurch ich inzwischen so gut wie alle Arten von Filmen liebe.
Meine Faszination für fremde Welten weckte auch die Leidenschaft des Geschichten schreiben in mir, die inzwischen jedoch mehr in das Schreiben über Filme überging.
Filme sind für mich Unterhaltung, Emotionen, Leidenschaft und eine Flucht vor dem Alltag in fremde Welten.

»Der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann. Es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht.«
– Rocky in Rocky Balboa –
⁙⁙⁙
Meine Lieblingsfilme sind:
Interstellar, Harry Potter, Die 12 Geschworenen, The Wrestler und Alien
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»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
⁙⁙⁙
Meine Lieblingsfilme definiere ich als die, die mir ein gutes Gefühl geben, mich aufbauen, wenn ich traurig bin oder einfach Filme, die ich immer wieder ansehen kann.
Das sind unter anderem:
The Nice Guys, Begabt – Die Gleichung eines Lebens, Mr. Nobody, Barbie, The Fall Guy, Eiskalte Engel, Wolf of Wall Street, La La Land, Blade Runner 2049, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Notting Hill, Sex and the City und Titanic.
Filmreihen:
Lethal Weapon, Zurück in die Zukunft, High School Musical, Indiana Jones, Mission Impossible und Herr der Ringe.
RILEY
Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Filme konsumiere ich eigentlich schon, seit ich denken kann, immerhin waren meine Eltern selbst Film- & Serienjunkies. Als Kind der späten 80er bin ich nicht nur mit der Welt von Walt Disney aufgewachsen, sondern auch mit zahlreichen Anime-Serien, die damals im TV liefen. Mit meinem ersten Kinobesuch im Jahr 1998 formte sich auch mein eigener Filmgeschmack. Inzwischen habe ich ein Zuhause im Arthaus Kino gefunden und Disneyfilme weit hinter mir gelassen. Somit widme ich mich mehr und mehr den Werken der Filmkunst und lasse mich immer seltener einfach berieseln, sondern schaue Filme, die mich fördern.
Vor allem Meilensteine der Filmgeschichte oder das Queer Cinema können mich begeistern. Ich finde es spannend zu entdecken, welche Filme, die Filmwelt geprägt haben und wie sie Kunst auf ganz eigene Weise formen. Im Queer Cinema fühle ich mich geborgen, denn es erzählt Geschichten, von denen ich mich verstanden fühle.
Neben meiner Leidenschaft für Filme, liebe ich auch die Musik ohne die ich nicht atmen kann. Und wenn ich nichts auf den Ohren haben möchte, tauche ich in die Welt der Bücher ein.
Filmrezensionen schreibe ich jetzt schon viele Jahre und seit 2014 auch hier professionell auf meiner eigens gegründeten Webseite Passion of Arts | Dein Fenster zur Filmkunst.
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11 Kommentare
Bitte sehr: https://www.sneakfilm.de/2026/07/23/die-5-besten-am-donnerstag-472-die-5-besten-anime-serien/
Überraschung: Auch ich bin heute wieder mit dabei – obwohl ich im Juni noch was anderes behauptet hatte. Von den Anime-Serien in euren Top 5 ist mir nur Sailor Moon vom Namen her ein Begriff, und so setzt sich meine Top 5 komplett aus Serien der ’70er Jahre zusammen:
https://blaupause7.wordpress.com/2026/07/23/die-5-besten-am-donnerstag-anime-serien/
Später habe ich das Genre komplett aus den Augen verloren.
@blaupause7
Ha! I knew it!
Dachte mir, dass du doch noch auftauchen wirst mit einer Liste und freue mich, dass ich recht hatte. Bin gespannt, was du aus dem Hut gezaubert hast.
Da ich in dem Thema sehr zu Hause bin, biete ich mal eine Top 10 an.
1. Fullemtal Alchemist Brotherhood
2. Frieren
3. Vinland Saga
4. Hunter X Hunter
5. Food Wars
6. Toradora!
7. Sekunden in Moll
8. Violett Evergarden
9. Haikyuu!!
10. Clannad
Da ich mit Moviepilot jetzt endgültig fertig bin, werde ich hier ab jetzt vielleicht auch hin und wieder mal wieder meinen Senf abgeben.
@klaathu
Kenne tatsächlich keine davon. „Fullemtal Alchemist Brotherhood“ wollte ich mal anfangen, aber hab es wegen diesem einen pikanten Detail dann gelassen. Pack ich nicht.
Eine Übereinstimmung haben wir. Hier sind meine 5:
https://filmlichtung.wordpress.com/2026/07/23/die-5-besten-am-donnerstag-die-5-besten-anime-serien/
Davon kenne ich nur einige Serien vom Hören, deshalb sieht meine Top 5 ganz anders aus. Eher so wie von @klaathu 🙂
https://moviescape.blog/2026/07/23/die-5-besten-anime-serien/
Live ab Mitternacht 🙂
Dachte bei dem Thema wäre ich raus, aber ich kenne doch mehr als ich dachte und die mir bis heute etwas bedeuten.
Captain Future (1978-79): Die Serie finde ich jetzt als Erwachsener sogar noch besser. Als Kind habe ich vieles nicht verstanden, aber manche Geschichten, die auch über mehrere Episoden erzählt werden sind relativ komplex. Außerdem sind die Charaktere großartig und die Musik von Christian Bruhn einfach genial.
Heidi (1977-78): In meiner Jugend war es mir manchmal etwas peinlich zugestehen das ich Heidi mag. Aber jetzt stehe ich voll und ganz dazu. Auch wenn es kindgerechter ist, gilt diese Serie immer noch als recht werkgetreue Adaption des Romans. Hayao Miyazaki arbeitete damals daran mit und dort hat er gelernt Landschaften richtig zu gestalten. Heidi ist wunderbar erzählt und berührend, auch für Erwachsene.
Biene Maya (1975-80): Ich bin und bleibe Maya Fan. Flip und Willi sind auch super. Hatte sogar Hörspiele davon. Liebevoll gezeichnet und Maya war einer meiner ersten Heldinnen. Die war neugierig und hat einfach gemacht und niemanden vorverurteilt. Die alte Zeichentrickserie ist immer noch top.
Cowboy Bebop: Klar muss ich die auch auf meiner Liste setzen. Auf MTV sah ich die damals als erstes und war sofort begeistert. Science Fiction ist eh mein Ding und dann noch mit Western-Elementen und ambivalenten Charakteren und dieser süffisante Humor, mag ich sehr.
Saber Rider und die Starsheriffs (1987-88): Zugegeben, nicht wirklich gut gezeichnet. Aber die Serie macht immer noch Spaß, tolles Setting und World Building und der geile Titelsong kommt nie aus der Mode.
Die ersten drei, die du genannt hast, habe ich auch.
@klaathu
Ich dachte mir, dass du da schon was für dich findest. 😁
„Captain Future“ hab ich nie geguckt, aber ich hab schon öfter festgestellt, wie tiefgründig viele Anime-Serien und Filme aus der Zeit schon waren. Für Kinder gar nicht so verständlich, aber als erwachsene Person dann doch. Und auch die Themenvielfalt, wie Umwelt, Queerness, Identitäten, andere Welten und vieles mehr.
Schön, dass du „Heidi“ nennst und auch inzwischen dazu stehen kannst. Finde die Serie hat so 100% Wohlfühlfaktor. Das Buch hab ich nicht gelesen, aber ich muss auch sagen, dass mir die Serie von allen Adaptionen am besten gefällt.
„Saber Rider und die Starsheriffs“ habe ich auch nicht gesehen, aber den Titel kenne ich.
@neon_dreamer:
Ich muss gestehen, das Buch habe ich auch nicht gelesen. Ich habe nur darüber gelesen das die Zeichentrickserie als ziemlich werkgetreue Adaption gilt. Der Großvater soll im Roman mürrischer und unnahbarer sein und der Geißenpeter eigentlich nicht sympathisch. Das wurde kindgerecht gestaltet. Ansonsten kommt wohl so alles im Roman vor. Mir gefällt die Adaption bis heute auch am besten.
Vor einigen Jahren habe ich mit „Captain Future“ wieder angefangen und war zunächst skeptisch, ob es mir als Erwachsener noch gefällt. Was ich gar nicht mehr genau wusste, gleich in der ersten Folge sterben bereits Leute, was für eine Zeichentrickserie damals schon ungewöhnlich war. Klar hat man manches versucht kindgerecht zu gestalten. Aber manche Geschichten sind echt düster und ernst oder eben auch nicht einfach zu verstehen für Kinder. Nach der Sichtung wurde ich nochmal ganz neu Fan der Serie, eigentlich noch ein weitaus größerer Fan, als ich als Kind jemals war.