Liebe Passioner, heute wird es fĂŒr die ein oder andere Person vielleicht nostalgisch, denn wir suchen die 5 besten Anime-Serien. Viele von uns sind mit dem RTL 2 Nachmittagsprogramm aufgewachsen und haben daher einige Animes konsumiert. Lange bevor wir ĂŒberhaupt wussten, dass es Animes sind. Denn die Manga Welle war noch nicht ganz so richtig zu uns rĂŒber geschwappt. Das sind nĂ€mlich die „Comic“-BĂŒcher auf die Animes oftmals basieren. In den 90er Jahren entstand auch in Deutschland ein regelrechter Hype um diese BĂŒcher und vor allem um die Serien.
Serien wie Sailor Moon, Dragonball, PokĂ©mon, Wickie und die starken MĂ€nner oder Heidi fĂŒllten unsere kindlichen Nachmittage mit Geschichten um Abenteuer, Erwachsenwerden und Freundschaft. Die Protagonist:innen tauchten oftmals in fantastische Abenteuer ab und wurden dabei immer wieder selbst zu Held:innen. Anime ist jedoch nicht nur fĂŒr Kinder, sondern auch fĂŒr Erwachsene. Ebenso in den 90er Jahren wurden Mangas und Anime mit Erwachsenenthemen immer populĂ€rer. Dazu entstanden auch sogenannte Hentais, die vor allem sexuelle Liebesgeschichten mit schwulen Protagonisten beinhalteten. Als Kind der 90er habe ich die Welle der Mangas, Animes und Hentais in Deutschland miterlebt.
Anime fĂŒr Erwachsene im SpĂ€tprogramm
In meiner Jugendzeit den frĂŒhen 2000ern entwickelten sich, wie bereits erwĂ€hnt auch Anime-Serien fĂŒr Erwachsene. Das waren Serien wie Cowboy Bebop, Golden Boy, Angel Sanctuary, Elfen Lied und viele mehr. Meistens wurden sie spĂ€t Abends oder Nachts auf MTV ausgestrahlt. Anime begleitet uns seit Jahren, sei es im TV als Serie oder im Kino. Und auch wenn ich Anime immer wieder aus den Augen verliere, kehre ich doch hin und wieder zurĂŒck. Lese dann den ein oder anderen Manga oder tauche in eine Serie ab. Wie zuletzt in Cyberpunk Edgerunners. Oder ich schaue mir einen Film an. Meistens von Studio Ghibli.
FĂŒr den Artikel bekam ich UnterstĂŒtzung aus dem Team. Somit suchen Martin K. und ich heute gemeinsam mit euch die 5 besten Anime-Serien. Und stellen euch auch unsere Favoriten vor.
Die Auflistung heute ist kein Ranking, wir haben es einfach fair aufgeteilt.
Ein Beitrag von: Martin K. & Riley Dieu Armstark
Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklĂ€rt đđ„
Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen. Und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu fĂŒhren, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, BĂŒcher oder anderer kreativer Themen.
Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren BeitrĂ€gen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfĂ€ltige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. đŹđ
Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zĂ€hlt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration fĂŒr Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. đ„đ„đ
Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fĂŒnf Favoriten ihr fĂŒr die kommende Woche auf eurem Radar habt. DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure BĂŒhne! đđżâš
5. Die 5 besten Anime-Serien: Usagi Drop (2011 â 2012)

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Rahmeninfos zu Usagi Drop
Usagi Drop (jap. ăăăăăăă, Usagi Doroppu) ist eine AnimeâSerie des Studios Production I.G, die vom 8. Juli bis 16. September 2011 im Programmblock noitaminA von Fuji TV ausgestrahlt wurde. Die Serie umfasst elf Episoden mit jeweils rund 24 Minuten Laufzeit. Sowie vier kurze OVAs, die spĂ€ter auf DVD und Bluâray erschienen. Regie fĂŒhrte Kanta Kamei. Die Musik stammt von Suguru Matsutani, der Vorspanntitel Sweet Drops von Puffy und der Abspannsong High High High von Kasarinchu. Die Serie basiert auf dem gleichnamigen JoseiâManga von Yumi Unita, dessen Handlung und Figuren nahezu vollstĂ€ndig ĂŒbernommen und in animierter Form umgesetzt wurden.
Worum geht es in Usagi Drop?
Die Handlung beginnt mit der Beerdigung von Daikichi Kawachis GroĂvater. Daikichi, dreiĂig Jahre alt und beruflich stark eingespannt, trifft dort auf die kleine Rin, ein stilles und ungewöhnlich reifes MĂ€dchen, das niemand in der Familie zu kennen scheint. Erst durch seine Mutter erfĂ€hrt er, dass Rin die uneheliche Tochter seines GroĂvaters ist, deren Existenz die Familie bisher verschwiegen hat. WĂ€hrend die Angehörigen darĂŒber diskutieren, wie man die Verantwortung fĂŒr das Kind möglichst abgeben könnte, entscheidet sich Daikichi spontan, Rin bei sich aufzunehmen â gegen den ausdrĂŒcklichen Rat seiner Verwandten.
FĂŒr Daikichi beginnt damit ein völlig neuer Alltag. Er muss seine Arbeitszeiten anpassen, eine geeignete Vorschule finden und lernen, was es bedeutet, ein Kind groĂzuziehen. Rin ĂŒberrascht ihn immer wieder mit ihrer Ernsthaftigkeit und SensibilitĂ€t. Daikichi merkt schnell, dass er genauso viel von ihr lernt wie sie von ihm. Durch Rin knĂŒpft er neue Kontakte, darunter zu Yukari Nitani, der alleinerziehenden Mutter von Rins lebhaftem Freund KĆki. Zwischen Yukari und Daikichi entsteht eine leise, vorsichtige NĂ€he, wĂ€hrend Rin und KĆki eine enge Freundschaft entwickeln.Â
Usagi Drop | 2011 â 2012 © Amazon Prime Video | Aniverse, Trailer: ©AniMoon Publishing
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Usagi Drop: Eine kleine Geschichte ĂŒber NĂ€he & Verantwortung
Die Serie Usagi Drop aus dem Jahr 2011 hatte ich so gar nicht auf dem Schirm. Bis mich ein Freund darauf aufmerksam machte. Inzwischen gibt es auch eine Realverfilmung dazu, die es meiner Meinung nach, natĂŒrlich nicht braucht. Gemeinsam haben wir die Serie dann geschaut. Und ich war sehr angetan von der Geschichte, die einerseits ziemlich verrĂŒckt, aber auch unglaublich herzlich ist. Da die Probleme, die es mit sich bringt, ein Kind groĂzuziehen immer mit einer Warmherzigkeit und einer Prise Humor erzĂ€hlt werden, driftet Usagi Drop nie richtig in ein ernsthaftes Drama ab. Was der Serie eine gewisse Leichtigkeit verleiht.
Der Stil wirkt teilweise wie Aquarellkunst und wie aus einem Bilderbuch entnommen. Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Daikichi und Rin entwickelt. Anfangs wirkt Daikichi ĂŒberfordert und stolpert regelrecht in die Verantwortung hinein, doch genau diese Unsicherheit macht ihn so greifbar. Rin dagegen ist ein stilles, beobachtendes Kind, das mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und kindlicher Offenheit auf die Welt blickt. Die beiden wachsen nicht nur miteinander, sondern auch aneinander, und genau diese leise, alltĂ€gliche NĂ€he macht Usagi Drop so besonders.
â RILEY
4. Die 5 besten Anime-Serien: Hellsing Ultimate (2006)

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Darum geht es in Hellsing Ultimate
Hellsing Ultimate ist eine zehnteilige OVA-Animeserie, die zwischen 2006 und 2012 erschien und auf dem gleichnamigen Manga von KĆta Hirano basiert. Im Gegensatz zur frĂŒheren TV-Serie erzĂ€hlt die OVA die Geschichte weitgehend werkgetreu und gilt als die definitive Umsetzung des Mangas. Mit ihrer kompromisslosen Inszenierung, aufwendigen Animationen und einer Mischung aus Horror, Action und dĂŒsterem Fantasy-Epos zĂ€hlt sie heute zu den bekanntesten Vampir-Animes ĂŒberhaupt.
Die geheime britische Hellsing-Organisation unter der FĂŒhrung von Sir Integra Hellsing (Yoshiko Sakakibara) schĂŒtzt GroĂbritannien seit Jahrhunderten vor Vampiren, Ghulen und anderen ĂŒbernatĂŒrlichen Bedrohungen. Ihre stĂ€rkste Waffe ist der legendĂ€re Vampir Alucard (JĆji Nakata). Der mit nahezu unvorstellbaren KrĂ€ften gegen die Feinde der Organisation kĂ€mpft. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt er von der ehemaligen Polizistin Seras Victoria (Fumiko Orikasa). Die nach einem schicksalhaften Einsatz selbst zu einem Vampir wurde und ihren Platz in der Hellsing-Organisation finden muss. WĂ€hrend immer hĂ€ufiger kĂŒnstlich erschaffene Vampire auftauchen, tritt schlieĂlich die geheimnisvolle Organisation Millennium unter der FĂŒhrung des Majors (Nobuo Tobita) auf den Plan. Gemeinsam mit der fanatischen Vatikan-Organisation Iscariot um Alexander Anderson (Norio Wakamoto) entwickelt sich der Konflikt zu einem erbitterten Krieg, in dem nicht nur England, sondern das Schicksal der gesamten Welt auf dem Spiel steht.
Hellsing Ultimate | 2006 © Madhouse | OVA Films, Trailer: © Crunchyroll
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Die 5 besten Anime-Serien â Kurzes Vorwort von Martin
Als Riley mich fragte, ob ich PlĂ€tze fĂŒr die 5 besten Anime-Serien ĂŒbernehmen möchte, kamen mir natĂŒrlich sofort die groĂen Klassiker meiner Kindheit und Jugend in den Sinn. Serien wie âDragon Ballâ, âPokĂ©monâ oder âDigimonâ haben mich schlieĂlich ĂŒber viele Jahre begleitet und meine Begeisterung fĂŒr Anime ĂŒberhaupt erst geweckt. Doch statt mich auf diese allseits bekannten Werke zu konzentrieren, wollte ich bewusst einen anderen Weg einschlagen. Ich habe mich fĂŒr zwei Serien entschieden, die ich erst deutlich spĂ€ter fĂŒr mich entdeckte, die beide mit nur einer Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzĂ€hlen und gerade deshalb eine ungeheure erzĂ€hlerische Wucht entwickeln. Zwei dĂŒstere, kompromisslose Anime, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, wie erwachsen, vielschichtig und emotional dieses Medium sein kann.
Eine blutige Gothic-Oper voller Mythologie
Den Anfang macht dabei Hellsing Ultimate. WĂ€hrend viele Anime als klassische Fernsehserien entstehen, wurde diese Adaption als sogenannte OVA veröffentlicht â also als Reihe hochwertig produzierter Original Video Animations, die direkt fĂŒr den Heimmarkt produziert wurden. Gleichzeitig existiert mit âHellsingâ aus dem Jahr 2001 bereits eine TV-Serie, die den Manga allerdings nur teilweise adaptiert, eigene Handlungswege einschlĂ€gt und aufgrund ihrer Fernsehausstrahlung einige Szenen entschĂ€rft. Erst Hellsing Ultimate erzĂ€hlt die Geschichte vollstĂ€ndig und kompromisslos so, wie sie ursprĂŒnglich gedacht war. Die zehn OVA-Episoden gelten deshalb bis heute als die definitive Version dieses modernen Klassikers.
Eine ungewöhnliche Mischung, die ĂŒberraschend perfekt funktioniert
Vampire, die katholische Kirche, fanatische Kreuzritter und eine Armee von Nazis â auf dem Papier klingt Hellsing Ultimate wie eine vollkommen absurde Idee. TatsĂ€chlich gelingt es der Serie aber erstaunlich mĂŒhelos, all diese Elemente zu einer stimmigen Welt zu verweben. Statt wie ein wahlloser Genre-Mix wirkt alles wie Teil einer groĂen dĂŒsteren Legende, in der sich klassische Horrormythen, religiöse Symbolik und historische Motive gegenseitig ergĂ€nzen und eine faszinierende Mythologie erschaffen.
NatĂŒrlich gehört Hellsing Ultimate gleichzeitig zu den kompromisslosesten Anime ĂŒberhaupt. BlutfontĂ€nen, zerstörte Körper und grotesk ĂŒberzeichnete KĂ€mpfe gehören zum Markenzeichen der Serie. Dennoch hatte ich nie das GefĂŒhl, dass diese Gewalt bloĂ provozieren oder schockieren soll. Sie ist vielmehr Teil einer bewusst stilisierten Inszenierung, die perfekt zu dieser dĂŒsteren Welt voller Monster, Fanatiker und ĂŒbernatĂŒrlicher Wesen passt. Das Ergebnis ist ein Anime, der zwar permanent an die Grenzen des guten Geschmacks geht, dabei aber nie den Eindruck erweckt, seine BrutalitĂ€t sei reiner Selbstzweck.
Die 5 besten Anime-Serien – Alucard und die Faszination des Monsters

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Im Mittelpunkt steht dabei Alucard â fĂŒr mich einer der ikonischsten Antihelden des gesamten Mediums. Kaum eine Figur verkörpert Macht, Arroganz und Charisma so selbstverstĂ€ndlich wie er. Gleichzeitig bleibt er aber stets unberechenbar. Mal erscheint er als BeschĂŒtzer, im nĂ€chsten Moment als das furchteinflöĂendste Monster der gesamten Geschichte. Gerade diese Ambivalenz macht jeden seiner Auftritte zu einem Ereignis und trĂ€gt entscheidend dazu bei, dass âHellsing Ultimateâ bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Hellsing Ultimate ist deshalb weit mehr als ein blutiges Action-Spektakel. Hinter den literweise vergossenen BlutfontĂ€nen verbirgt sich eine ebenso spannende wie ĂŒberraschend vielschichtige Geschichte ĂŒber Monster, Glauben, Krieg und Menschlichkeit. Genau diese Mischung aus kompromissloser HĂ€rte, faszinierender Mythologie und groĂartiger Unterhaltung macht die Serie fĂŒr mich bis heute zu einem der eindrucksvollsten dĂŒsteren Anime ĂŒberhaupt.
â MARTIN
3. Die 5 besten Anime-Serien: Cowboy Bebop (1998 â 1999)

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Welche Geschichte erzÀhlt die Serie Cowboy Bebop?
Cowboy Bebop ist eine 26âteilige japanische Anime-Serie aus dem Jahr 1998, die international groĂe PopularitĂ€t erlangte. Und die Abenteuer einer Gruppe von KopfgeldjĂ€ger:innen erzĂ€hlt, die im Jahr 2071 mit dem Raumschiff Bebop durch das Sonnensystem reisen. Die Serie, deren Originaltitel ă«ăŠăăŒă€ăăăă lautet, wurde von Sunrise produziert. WĂ€hrend ShinâichirĆ Watanabe Regie fĂŒhrte und Keiko Nobumoto die DrehbĂŒcher schrieb.
Die Handlung beginnt mit der Konstruktion von Hyperraumringen im Jahr 2021, deren Defekt zu einer Explosion fĂŒhrt. Diese sprengt ein groĂes StĂŒck des Mondes weg. Und macht die Erde unbewohnbar. Sodass die Menschen auf andere Planeten wie Venus, Mars, Ganymed, Europa oder rauere Monde wie Kallisto, Io und Titan ausweichen. Die fiktive WĂ€hrung heiĂt Woolong und entspricht ungefĂ€hr dem Wert des japanischen Yen. Die Bebop wird zunĂ€chst von Spike Spiegel und Jet Black bewohnt. SpĂ€ter schlieĂen sich Faye Valentine, Ed und der hochintelligente DataDog Ein an. Die Serie zeigt sowohl die Kopfgeldjagden als auch die persönlichen Schicksale der Figuren, deren Vergangenheit und Ambitionen sich nach und nach offenbaren.
EinflĂŒsse & PrĂ€gungen von Cowboy Bebop
Die Serie ist stark von westlichen und chinesischen EinflĂŒssen geprĂ€gt. Und mischt Elemente aus Western, KungâFuâFilmen, Blaxploitation, Science-Fiction und amerikanischen Krimiserien. Viele Episodentitel sind nach bekannten Songs benannt, darunter Honky Tonk Woman, Sympathy for the Devil, Bohemian Rhapsody, My Funny Valentine, Ballad of Fallen Angels, Heavy Metal Queen, Jupiter Jazz und Mushroom Samba. Der Name des Schiffs Bebop stammt von der Jazzrichtung Bebop.
Die Serie wurde international vielfach ausgestrahlt, unter anderem in Italien, Frankreich, Spanien, Kanada, Australien und den USA, wo sie Teil des AdultâSwimâProgramms wurde. Zahlreiche DVDâ und BluârayâVersionen erschienen in Japan, Deutschland, Frankreich und den USA, und spĂ€ter wurde die Serie auch auf Streaming-Plattformen wie Hulu, Funimation, Crunchyroll und Netflix veröffentlicht.
Cowboy Bebop | 1998 â 1999 © MTV | Animaze Germany, Trailer: © IGN Movie Trailers
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Cowboy Bebop: Cyberpunk, Jazz & Weltraumabenteuer
Mit Science-Fiction wurde ich frĂŒher irgendwie gar nicht so warm. Vor allem Weltraumgeschichten konnten mich nicht abholen. Schon erstaunlich, dass ich schon damals als die Serie Cowboy Bebop auf MTV ausgestrahlt wurde, groĂer Fan davon war. Ich mochte die PrĂ€misse, Spike Spiegel fand ich ĂŒbermĂ€Ăig cool und ich fand das Team von Anfang an sympathisch. Auch die Story war fesselnd und ging weit ĂŒber die Case of the Week ErzĂ€hlung hinaus. DafĂŒr boten die vielschichtigen Charaktere ein breites Spektrum an ErzĂ€hlungen und StĂŒck fĂŒr StĂŒck wurden ihre Geheimnisse und Vergangenheiten aufgedeckt.
Die Serie mischt Science-Fiction mit Action und bietet auĂerdem Martial-Arts und Gun-Fu EinschlĂ€ge. Cyberpunk hat mich aber auch schon immer begeistert, selbst wenn mich die erste Sichtung von Ghost in the Shell (1995) nicht auf dem richtigen Ton getroffen hat. DafĂŒr waren Filme wie Matrix (1999) bei mir hoch im Kurs. Zumindest hatte ich doch schon immer ein Faible fĂŒr solche Geschichten, wie sie in Cowboy Bebop erzĂ€hlt werden. FrĂŒher sagte ich immer ich kann weder mit Science-Fiction, Dystopien oder Utopien etwas anfangen. Es kommt wohl auf die PrĂ€misse und ErzĂ€hlweise an. Aber inzwischen bin ich all diesen Genres doch auch recht zugetan.
Spike Spiegel ist fĂŒr mich auf jeden Fall bis heute einer der coolsten und lĂ€ssigsten Anime-Serien-Helden.
â RILEY
2. Die 5 besten Anime-Serien: Elfen Lied (2004)

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Worum geht es in Elfen Lied?
Elfen Lied ist eine 13-teilige Anime-Serie aus dem Jahr 2004, die auf dem gleichnamigen Manga von Lynn Okamoto basiert. Die Mischung aus Horror, Dark Fantasy, Psychothriller und tragischem Drama machte die Serie weltweit bekannt und sorgte gleichermaĂen fĂŒr Begeisterung wie Kontroversen. Besonders der Kontrast zwischen extremer Gewalt, emotionaler Charakterentwicklung und philosophischen Fragen ĂŒber Menschlichkeit, Ausgrenzung und Traumata machte âElfen Liedâ zu einem der einflussreichsten Anime seiner Zeit.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lucy/Nyu (Sanae Kobayashi), ein sogenannter Diclonius â eine mutierte menschenĂ€hnliche Lebensform mit unsichtbaren telekinetischen Armen, den sogenannten Vektoren. Nach ihrer spektakulĂ€ren Flucht aus einer geheimen Forschungseinrichtung verliert sie durch eine Kopfverletzung einen Teil ihrer Erinnerungen und entwickelt eine zweite, kindlich-naive Persönlichkeit namens Nyu. Am Strand wird sie von den Studenten Kohta (Chihiro Suzuki) und Yuka (Mamiko Noto) gefunden, die sie bei sich aufnehmen. WĂ€hrend Lucy versucht, ihre Vergangenheit zu verarbeiten, setzt die Forschungseinrichtung alles daran, sie zurĂŒckzubringen oder zu töten. Gleichzeitig geraten weitere Diclonii wie Nana (Yuki Matsuoka) und Mariko (Tomoko Kawakami) in den Konflikt, wĂ€hrend nach und nach dunkle Geheimnisse aus Kohtas Vergangenheit ans Licht kommen. Zwischen blutigen Auseinandersetzungen und tragischen Schicksalen entwickelt sich eine Geschichte ĂŒber Schuld, Vergebung, Einsamkeit und den Wunsch nach Zugehörigkeit.
Elfen Lied | 2004 © ADV Films | KSM Anime
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Die 5 besten Anime-Serien â Wenn die wahre BrutalitĂ€t nicht aus Blut besteht
WĂ€hrend âHellsing Ultimateâ Gewalt als stilistisches Mittel und Teil seiner dĂŒsteren Mythologie nutzt, schlĂ€gt Elfen Lied einen völlig anderen Weg ein. Der Anime erschien 2004 und entwickelte sich trotz seiner kurzen Laufzeit schnell zu einem modernen Kultklassiker. Bis heute wird die Serie vor allem wegen ihrer kompromisslosen Gewaltdarstellung in Erinnerung behalten â nicht zuletzt aufgrund ihrer legendĂ€ren Eröffnungsszene, die wohl zu den schockierendsten AnfĂ€ngen der Anime-Geschichte zĂ€hlt.
Genau diese Szene war es auch, die mich vor fast zwanzig Jahren zum ersten Mal mit Elfen Lied in BerĂŒhrung brachte. Eine nackte Frau bricht aus einer Forschungseinrichtung aus und hinterlĂ€sst dabei eine Spur aus Blut, abgetrennten GliedmaĂen und explodierenden Köpfen. FĂŒr mein jugendliches Ich war das natĂŒrlich genau die Art von kompromissloser HĂ€rte, die sofort neugierig machte. Trotzdem sollte es viele Jahre dauern, bis ich die Serie endlich vollstĂ€ndig nachholte. Und kaum ein Anime hat mich dabei so ĂŒberrascht wie dieser. Heute wĂŒrde ich sogar sagen: Diese berĂŒhmte Anfangsszene ist gleichzeitig die gröĂte StĂ€rke und die gröĂte TĂ€uschung der gesamten Serie.
Hinter dem Schock steckt eine zutiefst menschliche Geschichte
NatĂŒrlich spart Elfen Lied nicht mit expliziter Gewalt. Abgerissene GliedmaĂen, literweise Blut und schockierende Bilder gehören untrennbar zur IdentitĂ€t der Serie. Doch je lĂ€nger sie dauert, desto deutlicher wird, dass all das niemals Selbstzweck ist. Vielmehr dient die BrutalitĂ€t als TĂŒröffner fĂŒr eine Geschichte ĂŒber Einsamkeit, Ausgrenzung, Missbrauch, Angst und den verzweifelten Wunsch nach Liebe und Geborgenheit. Die eigentlichen Wunden dieser Figuren sind nicht die körperlichen, sondern die seelischen.
Gerade dadurch entfaltet Elfen Lied seine gröĂte StĂ€rke. Die schmerzhaftesten Momente entstehen nicht wĂ€hrend der blutigen Auseinandersetzungen, sondern in den ruhigen Augenblicken, wenn die Figuren ihre Verletzlichkeit zeigen. Fast unbemerkt wachsen sie einem ans Herz und man beginnt, mit ihnen zu leiden, auf ein glĂŒckliches Ende zu hoffen und sich zu fragen, ob sie jemals eine Chance auf ein normales Leben hatten. Dabei stellt die Serie immer wieder dieselbe unbequeme Frage: Werden Monster geboren â oder werden sie erst von den wahren Monstern erschaffen?
Die 5 besten Anime-Serien – BrutalitĂ€t trifft auf melancholische Schönheit

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Einen groĂen Anteil daran hat auch die auĂergewöhnliche Inszenierung. Das von Gustav Klimt inspirierte Opening wirkt beinahe wie ein eigenes Kunstwerk, wĂ€hrend die melancholische Musik die gesamte Serie wie ein trauriger roter Faden begleitet. Dadurch entsteht ein faszinierender Kontrast zwischen poetischer Schönheit und erschĂŒtternder Gewalt. Selbst die grausamsten Szenen wirken nie billig oder reiĂerisch, sondern seltsam traurig und nachdenklich.
Genau diese AtmosphĂ€re sorgt dafĂŒr, dass Elfen Lied den Zuschauer emotional immer tiefer in seine Welt hineinzieht. Die Gewalt verliert mit jeder Folge mehr an Bedeutung, wĂ€hrend die Menschlichkeit ihrer Figuren immer stĂ€rker in den Vordergrund rĂŒckt. Ich begann die Serie wegen ihres legendĂ€ren Rufs und ihrer kompromisslosen BrutalitĂ€t â geblieben bin ich wegen ihrer Figuren, ihrer Zerbrechlichkeit und ihrer emotionalen Wucht. Kaum ein anderer Anime hat mir so eindrucksvoll gezeigt, dass die schlimmsten Verletzungen oft jene sind, die man nicht sehen kann.
â MARTIN
1. Die 5 besten Anime-Serien: Sailor Moon Crystal (2014 â 2016)

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Darum geht es in der Serie Sailor Moon Crystal
Sailor Moon Crystal ist eine japanische Animeserie, die als zweite Anime-Adaption und insgesamt dritte Serienumsetzung des Mangas Sailor Moon von Naoko Takeuchi entstand. Sie wurde anlĂ€sslich des 20. JubilĂ€ums des Franchises produziert und umfasst drei Staffeln mit insgesamt 39 Episoden sowie zwei spĂ€tere Filmreihen. Im Gegensatz zur ersten Anime-Adaption verzichtet Sailor Moon Crystal vollstĂ€ndig auf FĂŒllepisoden und orientiert sich enger am Manga.
Die Geschichte von Sailor Moon Crystal beginnt mit Usagi Tsukino, einem 14âjĂ€hrigen MĂ€dchen, das eher durch Tollpatschigkeit als durch Heldentum auffĂ€llt. Ihr Alltag besteht aus Schule, Freund:innen und kleinen Dramen â bis sie der sprechenden Katze Luna begegnet. Luna offenbart ihr, dass in Usagi eine besondere Kraft schlummert: die FĂ€higkeit, sich in Sailor Moon zu verwandeln, eine magische Kriegerin, die dazu bestimmt ist, die Erde vor dunklen MĂ€chten zu schĂŒtzen.
Usagi muss sich in diese neue Rolle erst hineinfinden. Sie ist unsicher, Ă€ngstlich, schnell ĂŒberfordert â aber sie besitzt ein groĂes Herz und eine starke Intuition. Schritt fĂŒr Schritt entdeckt sie, dass sie nicht allein ist. Weitere MĂ€dchen aus ihrer Umgebung erwachen ebenfalls zu ihren wahren IdentitĂ€ten. Das sind Ami Mizuno als Sailor Mercury, Rei Hino als Sailor Mars, Makoto Kino als Sailor Jupiter und Minako Aino als Sailor Venus. Gemeinsam bilden sie ein Team, das sich den Angriffen einer finsteren Organisation entgegenstellt, die nach einer mysteriösen, mĂ€chtigen Energiequelle sucht: dem Magischen Silberkristall.
FĂŒnf MĂ€dchen & ein wachsendes Universum
WĂ€hrend die Bedrohung immer stĂ€rker wird, wachsen die fĂŒnf MĂ€dchen nicht nur als Team zusammen, sondern auch persönlich. Jede von ihnen bringt eigene StĂ€rken, Unsicherheiten und Konflikte mit, die sie erst ĂŒberwinden mĂŒssen, um ihre KrĂ€fte vollstĂ€ndig zu entfalten. Usagi lernt, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, Entscheidungen zu treffen und sich selbst zu vertrauen â etwas, das ihr anfangs schwerfĂ€llt.
Parallel dazu taucht ein geheimnisvoller junger Mann auf, der immer wieder in kritischen Momenten erscheint: Tuxedo Mask. Seine Motive sind zunĂ€chst unklar, und Usagi weiĂ nicht, ob sie ihm trauen kann. Doch seine PrĂ€senz wird zunehmend wichtiger, sowohl fĂŒr die KĂ€mpfe als auch fĂŒr Usagis persönliche Entwicklung.
Mit jeder Episode weitet sich die Welt von Sailor Moon Crystal. Neue VerbĂŒndete treten auf, neue Gegner:innen erscheinen, und die HintergrĂŒnde der magischen KrĂ€fte werden immer komplexer. Die MĂ€dchen stoĂen auf RĂ€tsel, die weit ĂŒber ihre eigene Zeit und ihren eigenen Planeten hinausreichen. Es geht nicht mehr nur um den Schutz ihrer Stadt â sondern um das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit, Vergangenheit und Zukunft, Hoffnung und Verzweiflung.
Sailor Moon Crystal | 2014 â 2016 © Toei Animation | KazĂ© Germany, Trailer: © Crunchyroll Extras Deutschland
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Sailor Moon Crystal: Zwischen Kindheit & Erwachsenwerden
Wer mich jetzt schon viele Jahre kennt, weiĂ wie sehr mein Herz an Sailor Moon (1995) hĂ€ngt. Bisher habe ich die Mangas noch immer nicht gelesen. Ich weiĂ auch nicht, ob ich das mal nachholen werde, aber mal sehen. Zumindest kenne ich einige Artbooks, die ich sehr mochte und daher gefĂ€llt mir Sailor Moon Crystal noch einen Ticken mehr. Damals als Kind war Sailor Moon toll. Magisch, abenteuerlich und aufgedreht. Ich war zwar nie ein aufgeregtes Kind, aber die Verspieltheit, Albernheit und Kindlichkeit von Bunny gefielen mir. Selbst, wenn meine liebste Sailor Kriegerin immer Sailor Jupiter war. Und auch immer noch ist. FĂŒr die damalige Zeit passte Sailor Moon einfach ins TV, denn die 90er waren laut, bunt und ĂŒberdreht.
Man könnte sagen Sailor Moon Crystal ist die Erwachsenen-Version von Sailor Moon. Zwar ist Bunny immer noch Bunny, aber sie ist weniger ĂŒberdreht und das macht die Serie weniger anstrengend. Ja ich finde Sailor Moon inzwischen ein bisschen anstrengend fĂŒr mein schwaches Nervensystem. Dennoch behalte ich die Serie aus den 90ern in liebevoller Erinnerung. Sailor Moon Crystal ist etwas ruhiger, der Zeichenstil ist nĂ€her am Manga und somit auch viel schöner, meiner Meinung nach. AuĂerdem gibt es keine FĂŒllepisoden wie das Monster of the Week, sondern erzĂ€hlt die Geschichte einfach Episode fĂŒr Episode. Daher ist das „Remake“ auch kĂŒrzer als die alte Serie.
Die Geschichte rund um Sailor Moon und die Sailor Kriegerinnen hat mir schon immer gefallen. Einfache SchulmĂ€dchen, die sich in Kriegerinnen verwandeln um die Welt zu retten. Das ist Feminismus pur und ich habe schon damals alles davon in mich aufgesogen. Die Serie ist auĂerdem auch queer, wie ich schon öfter erwĂ€hnt habe. Vielleicht sprach mich die Geschichte deswegen schon frĂŒh als Kind an. Aber Sailor Moon Crystal ist auch magisch, tatsĂ€chlich auch Science-Fiction, denn Usagi ist ein Mondprinzessin und vieles in der Serie spielt im Weltall oder bewegt sich in dessen Kreisen.
Sailor Moon Crystal macht unfassbar spaĂ, berĂŒhrt und entfĂŒhrt Generationen von Fans in eine magische Welt.
â RILEY
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Die 5 besten Anime-Serien: ein paar letzte Worte
Je Ă€lter ich werde, desto mehr merke ich, dass Anime fĂŒr mich nie einfach nur ein Genre waren. Als Kind waren sie Abenteuer, Magie und ein fester Bestandteil meiner Nachmittage. Heute entdecke ich in ihnen Themen wie Einsamkeit, Verantwortung, IdentitĂ€t oder Menschlichkeit. Vielleicht schaue ich inzwischen einfach anders hin als frĂŒher. Und genau das macht Anime fĂŒr mich so besonders. Sie wachsen mit uns. Manche begleiten uns seit unserer Kindheit, andere begegnen uns erst viele Jahre spĂ€ter und treffen uns dennoch genau im richtigen Moment.
Gemeinsam mit Martin wollte ich deshalb nicht nur die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen aufzĂ€hlen, sondern zeigen, wie unterschiedlich Anime sein können. Von warmherzigen Alltagsgeschichten ĂŒber melancholische Science-Fiction bis hin zu kompromisslosen Horror-ErzĂ€hlungen ist hier alles vertreten. Und trotzdem haben all diese Serien etwas gemeinsam: Sie erzĂ€hlen Geschichten ĂŒber Menschen. Oder ĂŒber Wesen, die uns manchmal mehr ĂŒber das Menschsein lehren als wir selbst.
Jetzt seid ihr an der Reihe. Welche Anime-Serien haben euch geprĂ€gt? Mit welchen Figuren seid ihr aufgewachsen und welche Geschichten lassen euch bis heute nicht los? Verratet uns eure persönlichen 5 besten Anime-Serien in den Kommentaren. Vielleicht entdecken wir dabei ja sogar den nĂ€chsten Anime, den wir unbedingt sehen mĂŒssen.
Welche sind eure besten Anime-Serien?
Ăber die Autoren
MARTIN
Redakteur
Filmenthusiast, Mainstream-Verfechter & begeisterter Entdecker
Als Kind der 90er und frĂŒhen 2000ÂŽer entwickelte ich schon frĂŒh eine Liebe fĂŒr das Medium Film. Waren es Anfangs noch die Disney-Klassiker, wie mein erster Kinobesuch âHerkulesâ, trat schon bald Harry Potter in mein Leben und prĂ€gte meine filmische Jugend. SpĂ€ter kamen Franchises wie Star Wars oder das MCU, bevor mich âInterstellarâ dazu brachte, meinen filmischen Horizont mehr und mehr erweitern zu wollen, wodurch ich inzwischen so gut wie alle Arten von Filmen liebe.
Meine Faszination fĂŒr fremde Welten weckte auch die Leidenschaft des Geschichten schreiben in mir, die inzwischen jedoch mehr in das Schreiben ĂŒber Filme ĂŒberging.
Filme sind fĂŒr mich Unterhaltung, Emotionen, Leidenschaft und eine Flucht vor dem Alltag in fremde Welten.

»Der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann. Es zĂ€hlt bloĂ, wie viele SchlĂ€ge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht.«
– Rocky in Rocky Balboa –
âââ
Meine Lieblingsfilme sind:
Interstellar, Harry Potter, Die 12 Geschworenen, The Wrestler und Alien
â»â»â»

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
âââ
Meine Lieblingsfilme definiere ich als die, die mir ein gutes GefĂŒhl geben, mich aufbauen, wenn ich traurig bin oder einfach Filme, die ich immer wieder ansehen kann.
Das sind unter anderem:
The Nice Guys, Begabt â Die Gleichung eines Lebens, Mr. Nobody, Barbie, The Fall Guy, Eiskalte Engel, Wolf of Wall Street, La La Land, Blade Runner 2049, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Notting Hill, Sex and the City und Titanic.
Filmreihen:
Lethal Weapon, ZurĂŒck in die Zukunft, High School Musical, Indiana Jones, Mission Impossible und Herr der Ringe.
RILEY
Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. âšđđ
Filme konsumiere ich eigentlich schon, seit ich denken kann, immerhin waren meine Eltern selbst Film- & Serienjunkies. Als Kind der spÀten 80er bin ich nicht nur mit der Welt von Walt Disney aufgewachsen, sondern auch mit zahlreichen Anime-Serien, die damals im TV liefen. Mit meinem ersten Kinobesuch im Jahr 1998 formte sich auch mein eigener Filmgeschmack. Inzwischen habe ich ein Zuhause im Arthaus Kino gefunden und Disneyfilme weit hinter mir gelassen. Somit widme ich mich mehr und mehr den Werken der Filmkunst und lasse mich immer seltener einfach berieseln, sondern schaue Filme, die mich fördern.
Vor allem Meilensteine der Filmgeschichte oder das Queer Cinema können mich begeistern. Ich finde es spannend zu entdecken, welche Filme, die Filmwelt geprĂ€gt haben und wie sie Kunst auf ganz eigene Weise formen. Im Queer Cinema fĂŒhle ich mich geborgen, denn es erzĂ€hlt Geschichten, von denen ich mich verstanden fĂŒhle.
Neben meiner Leidenschaft fĂŒr Filme, liebe ich auch die Musik ohne die ich nicht atmen kann. Und wenn ich nichts auf den Ohren haben möchte, tauche ich in die Welt der BĂŒcher ein.
Filmrezensionen schreibe ich jetzt schon viele Jahre und seit 2014 auch hier professionell auf meiner eigens gegrĂŒndeten Webseite Passion of Arts | Dein Fenster zur Filmkunst.
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Created by Gorana Guiboud | Header Elements: Die 5 besten Anime-Serien – Passion of Arts Design | Hellsing Ultimate | 2006 © Madhouse | OVA Films
2 Kommentare
Davon kenne ich nur einige Serien vom Hören, deshalb sieht meine Top 5 ganz anders aus. Eher so wie von @klaathu đ
https://moviescape.blog/2026/07/23/die-5-besten-anime-serien/
Live ab Mitternacht đ
Dachte bei dem Thema wÀre ich raus, aber ich kenne doch mehr als ich dachte und die mir bis heute etwas bedeuten.
Captain Future (1978-79): Die Serie finde ich jetzt als Erwachsener sogar noch besser. Als Kind habe ich vieles nicht verstanden, aber manche Geschichten, die auch ĂŒber mehrere Episoden erzĂ€hlt werden sind relativ komplex. AuĂerdem sind die Charaktere groĂartig und die Musik von Christian Bruhn einfach genial.
Heidi (1977-78): In meiner Jugend war es mir manchmal etwas peinlich zugestehen das ich Heidi mag. Aber jetzt stehe ich voll und ganz dazu. Auch wenn es kindgerechter ist, gilt diese Serie immer noch als recht werkgetreue Adaption des Romans. Hayao Miyazaki arbeitete damals daran mit und dort hat er gelernt Landschaften richtig zu gestalten. Heidi ist wunderbar erzĂ€hlt und berĂŒhrend, auch fĂŒr Erwachsene.
Biene Maya (1975-80): Ich bin und bleibe Maya Fan. Flip und Willi sind auch super. Hatte sogar Hörspiele davon. Liebevoll gezeichnet und Maya war einer meiner ersten Heldinnen. Die war neugierig und hat einfach gemacht und niemanden vorverurteilt. Die alte Zeichentrickserie ist immer noch top.
Cowboy Bebop: Klar muss ich die auch auf meiner Liste setzen. Auf MTV sah ich die damals als erstes und war sofort begeistert. Science Fiction ist eh mein Ding und dann noch mit Western-Elementen und ambivalenten Charakteren und dieser sĂŒffisante Humor, mag ich sehr.
Saber Rider und die Starsheriffs (1987-88): Zugegeben, nicht wirklich gut gezeichnet. Aber die Serie macht immer noch SpaĂ, tolles Setting und World Building und der geile Titelsong kommt nie aus der Mode.