Liebe Passioner ✨. Diese Woche wollen wir uns in die unergründlichen Weiten des Kosmos begeben. Doch wir ergründen heute nicht das Weltall, Sternensysteme oder ferne Planeten, sondern die Wesen, die jenseits unserer Atmosphäre existieren. Ich suche mit euch die 5 liebsten Aliens 🛸🌌👁️. Und damit meine ich nicht nur die knuffigen, liebevollen Besucher, die wir uns problemlos ins Wohnzimmer setzen würden. Euer Favorit darf genauso gut ein biomechanisches Albtraumgeschöpf sein. Oder eine leere Hülle, die Menschlichkeit nur imitiert. Hier sind euch alle Freiheiten gegeben.
Vielleicht begegnen wir heute Wesen, die wir lieber nicht im Dunkeln treffen würden.
Vielleicht aber auch solchen, die uns mehr über uns selbst verraten als über das Universum.
Welche Aliens warten in euren Köpfen darauf, ans Licht zu kommen? 🌑🪐👽🧬
Ein Beitrag von: Maddin, Martin K. & Riley Dieu Armstark
Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥
Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.
Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren Beiträgen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfältige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. 💬🌟
Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚
Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. DIE 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨
Wie alles begann: eine unheimliche Begegnung mit der dritten Art 🌑👽🪐
Mit Aliens habe ich mich irgendwie noch nie so richtig beschäftigt. Also klar denke ich oft darüber nach, dass es sich noch andere Wesen im Kosmos gibt. Schließlich ist das Weltall groß, man sagt sogar unendlich, es wäre Irrsinn zu glauben, wir wären ganz alleine. Es soll ja noch ein Sonnensystem geben, das unserem ähnlich ist. Allgemein ist das ein spannendes Thema und ich bin immer offen für alles, was neu entdeckt wurde und welche Theorien dabei entstehen. Ob wir die Erde besiedelt haben, außerirdische Wesen bereits unter uns sind oder hier waren und wieder gegangen sind. Alles Dinge die möglich sind. Da verliere ich mich manchmal in Gedanken und überlege, wie das wohl wäre.
Und wie es wäre, würde ich mal einem außerirdischen Wesen begegnen. Mein erster Berührungspunkt war damals als Kind mit E.T. Aber viele Gedanken hatte ich mir dabei noch gar nicht gemacht. E.T. war einfach ein Wesen von einem anderen Planeten und ist auf der Erde zurück gelassen worden. Tatsächlich ein schöner Einstieg zum Thema für ein Kind. Die meisten Außerirdischen sind böse und wollen die Menschheit ausrotten. Oder sich den Planeten aneignen. Es gibt selten Wesen aus dem All, die gut und freundlich sind.
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Da ist es erfrischend, wenn einem so ein ausgeflipptes Wesen wie Stitch aus Lilo & Stitch (2002) begegnet. Oder aktuell im Kino Rocky aus Der Astronaut. Durch Rocky bin ich auf die Idee für diesen Beitrag gekommen. Ich wollte mal ergründen, welche Aliens es gibt, welche davon man lieben kann und welche einen faszinieren. Tatsächlich habe ich erst viel später bemerkt, dass die Serie Sailor Moon (1995) auch schon außerirdische Wesen behandelt, denn Sailor Moon, wie ihr Name schon sagt, kommt vom Mond. 🌙
Für den Beitrag habe ich mir Hilfe von meinen Kollegen geholt, daher ist die Auflistung heute kein Ranking, sondern einfach nur unsere Auswahl der 5 liebsten Aliens.
5. E.T. aus E.T. – Der Außerirdische (1982)

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E.T. ist ein kleines, friedliches und pflanzenkundliches Alienwesen, das versehentlich von seiner Crew auf der Erde zurückgelassen wird, als diese vor Regierungsagent:innen fliehen muss. Er versteckt sich in einem Vorort von Los Angeles im Geräteschuppen der Familie Taylor und wird dort vom zehnjährigen Elliott entdeckt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine starke, emotionale Verbindung, die weit über eine gewöhnliche Freundschaft hinausgeht.
Man erfährt nie, woher E.T. eigentlich stammt oder wie sein Heimatplanet heißt. Allerdings deutet er zumindest dessen ungefähren Standort an, als Elliott ihm mithilfe eines Buches das Universum zeigt. E.T. besitzt telekinetische Kräfte, kann heilen und Pflanzen neues Leben schenken. Außerdem lernt er Sprachen erstaunlich schnell und kann sich schon nach kurzer Zeit mit Gertie, Elliotts kleiner Schwester, unterhalten.
Auch sein richtiger Name bleibt unbekannt. Elliott nennt ihn schlicht E.T. – Extra‑Terrestrial –, also „der Außerirdische“.
Die 5 liebsten Aliens: E.T. ein Stück Abenteuer, ein Stück meiner Kindheit
Wie ich in meiner Einführung bereits erwähnt habe, war E.T. einer meiner ersten Berührungspunkte mit außerirdischem Leben. Vermutlich war ich damals sogar jünger als Elliott und machte mir noch keine großen Gedanken darüber. Genau das macht die Geschichte des Films E.T. – Der Außerirdische aus dem Jahr 1982 so besonders: Sie wird aus der Perspektive von Kindern erzählt. Und Kinder gehen mit allem Fremden ganz anders um als Erwachsene. Solche „Phänomene“ begegnen uns immer wieder im Laufe des Lebens. Elliott hinterfragt nie, ob E.T. ihm etwas Böses wollen könnte. Er nimmt ihn einfach freundlich auf, versteckt ihn in seinem Zimmer und gibt ihm etwas zu essen.
Für mich ist E.T. ein Stück Abenteuer, ein Stück meiner Kindheit. Diese außergewöhnliche Freundschaft zwischen E.T. und Elliott hat mich schon früh berührt und begeistert. Der Film vermittelt zudem, dass nicht alles, was fremd und unbekannt ist, automatisch gefährlich sein muss. Zugegeben: Die Szene, in der die beiden krank im Badezimmer liegen, hat mich als Kind ziemlich erschreckt. Aber gut, ich hatte damals auch Angst vor Edward mit den Scherenhänden.
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E.T. hat seit meiner Kindheit einen festen Platz in meinem Herzen. Schon damals fand ich ihn unglaublich süß. Das liegt nicht zuletzt an seinem Design: die großen, freundlichen Augen, der neugierige Blick, die sanfte Ausstrahlung. Er wirkt nie bedrohlich, sondern offen und warm. Und im Vergleich zu seinen Crew-Mitgliedern ist er deutlich kleiner, vielleicht ist er selbst noch ein Kind.
Am Ende ist der friedliche Außerirdische E.T. für mich mehr als nur ein Filmcharakter. Er steht für die kindliche Fähigkeit, dem Fremden mit Offenheit zu begegnen, für Freundschaft ohne Vorbehalte und für die Magie, die entsteht, wenn wir uns trauen, neugierig zu bleiben. Vielleicht berührt uns E.T. deshalb bis heute so sehr. Weil er uns daran erinnert, wie es sich anfühlt, die Welt mit staunenden Augen zu sehen.
»Er ist kein Bär,
– Elliott
er ist ein Weltraummann!«
— Riley
4. Der Xenomorph aus dem Alien Franchise

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Als uns Riley nach unseren liebsten Aliens fragte, hatte ich sofort mehrere Kandidaten im Kopf. Und ja – meine Wahl mag eine offensichtliche sein. Vielleicht sogar zu offensichtlich. Eigentlich wollte ich mich auch bewusst für ein anderes Wesen entscheiden. Zu oft habe ich bereits über meine Faszination für Science-Fiction-Horror und Cosmic Horror geschrieben, zu oft schon meine Liebe zum „Alien“-Franchise betont.
Doch je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir: Es fühlt sich einfach falsch an, ein anderes Alien zu wählen als eines der ikonischsten Filmmonster überhaupt – den Xenomorph.
Das ursprünglich nur als „Alien“ bekannte Wesen ist nämlich nicht einfach nur eine monströse Bestie. Es ist die perfekte Verschmelzung aus Design, Idee und Wirkung. Und für mich eines der durchdachtesten Wesen, das das Kino je hervorgebracht hat.
Die Kreatur aus einer fremden Welt
Schon bei seinem ersten Auftreten in Ridley Scotts Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) wird klar, dass wir es hier nicht mit einer klassischen Kreatur zu tun haben. Der Xenomorph ist kein Wesen, das einfach angreift. Er ist ein Prozess, eine Idee. Ein biologischer Albtraum, der sich nicht nur durch seine Opfer frisst, sondern sich durch den gesamten Film entfaltet.
H. R. Gigers biomechanisches Design ist dabei weit mehr als nur ikonisch. Es erschafft etwas, das zugleich fremd und verstörend vertraut wirkt. Eine Kreatur, die sich jeder klaren Einordnung entzieht. Eine Mischung aus organischer, insektenähnlicher Fremdartigkeit und kalter, fast mechanischer Präzision, die nicht nur beeindruckt, sondern zutiefst verunsichert.
Doch es ist nicht nur sein Aussehen, das den Xenomorph so besonders macht, sondern seine Funktionsweise. Vom Facehugger über den Chestburster bis hin zur finalen Form ist er kein statisches Monster, sondern eine evolutionäre Kette des Schreckens. Eine Existenz, die einer perversen Logik folgt und in den späteren Filmen um verstörende Strukturen erweitert wird. Jeder Schritt seines Daseins ist darauf ausgelegt, den menschlichen Körper zu instrumentalisieren, ihn nicht nur zu zerstören, sondern ihn zu benutzen – und letztlich zu entweihen.
Die 5 liebsten Aliens: Der Xenomorph, der Schrecken aus dem Inneren

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Wenn sich erst der Facehugger auf dem Gesicht seiner Opfer festsetzt, sich wie ein Parasit Zutritt zum menschlichen Körper verschafft, nur um diesen als Brutkammer zu nutzen, zeigt sich die wahre Stärke des Xenomorphs: Er ist die Verkörperung von Kontrollverlust. Der Horror entsteht nicht nur durch seine physische Bedrohung, sondern durch die Erkenntnis, dass der eigentliche Angriff längst stattgefunden haben könnte. Dass das Grauen bereits in dir ist, lange bevor du überhaupt begreifst, was passiert.
Dieser Schrecken des Unbekannten ist es, worin eine weitere Faszination des Xenomorph liegt. Gerade zu Beginn der Geschichte ist die Bedrohung nicht greifbar, die Gefahr unbekannt. Sie lauert im Verborgenen. Doch selbst in dem Moment, in dem sie sichtbar wird, sich zeigt und zur realen, greifbaren Bedrohung wird, verliert das Alien nichts von seiner Faszination.
Auch seine Inszenierung trägt maßgeblich dazu bei. Selten sieht man den Xenomorph in seiner Gänze. Selten wird er vollständig greifbar. Stattdessen bewegt er sich durch Schatten, durch enge Gänge, durch Räume, die plötzlich zu Fallen werden. Er ist weniger ein sichtbares Monster als eine allgegenwärtige Bedrohung – etwas, das man nicht nur sieht, sondern vor allem spürt.
Die 5 liebsten Aliens: Eine Manifestation des Grauens
So wird der Xenomorph zu einer Manifestation des Cosmic Horror. Zu einem Wesen, das voller Symbolik steckt, zugleich aber auch konkreten Horror verkörpert. Er macht das Unsagbare greifbar, ohne es jemals vollständig zu entzaubern. Selbst seine Ursprünge, die im Laufe der Reihe immer weiter ausgebaut wurden, nehmen ihm nichts von diesem Mysterium. Sie erweitern es höchstens, ohne den Kern seiner Faszination wirklich aufzulösen.
Und genau deshalb konnte ich mich nicht gegen ihn entscheiden. Deshalb musste ich ein Alien wählen, über das bereits so viel gesagt wurde. Doch selbst nach Jahrzehnten verliert der Xenomorph nichts von seiner Faszination.
Denn am Ende gibt es Filmmonster – und es gibt den Xenomorph.
Oder um es mit den Worten von Ash zu sagen:
»Ich bewundere seine konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld oder Wahnvorstellungen ethischer Art. Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur.«
– Ash
— Martin K.
3. Wicket Wystri Warrick aus Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983)

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Die 5 liebsten Aliens: Nur süße Teddybären?
Die Ewoks sind schon ein sonderbares Völkchen. Auf den ersten Blick wirken sie wie kleine süße Teddybären und erinnern stark an die Glücksbärchis, welche bereits 1981 auf Grußkarten auftauchen und ab 1985 dann Filme und Serien bekommen. Doch der erste Schein kann trügen, denn diese kleinen Wollknäuels haben es faustdick hinter den süßen Puschelohren!
Zum Schutz vor Feinden am Waldboden, haben Sie sich ihre Hütten hoch oben in den Baumwipfeln gebaut. Doch anders als ihr Äußeres andeutet, sind sie keineswegs schutzlos. Sie haben einige Waffen auf Lager. So führen sie Speere gegen Feinde und Jagdtiere, können aber auch mit Pfeil und Bogen sowie Keulen und Steinschleudern umgehen. Auch bauen sie große Holzstammfallen und haben auch Katapulte, um Feinde über größere Distanzen zu attackieren.
Das Imperium sieht sie jedenfalls nicht als Gefahr und unterschätzen sie gnadenlos. Nicht nur verraten sie der Rebellion einen geheimen Eingang zum Schildgenerator, sie sorgen mit einer kleinen Armee auch für genug Ablenkung, damit die Rebellen dort eindringen können.
Menschenopfer für goldene Götter
Es darf außerdem nicht vergessen werden, dass die Ewoks anscheinend gerne Menschen opfern. Als Luke, Leia, Han und Chewbacca durch eine geschickt aufgestellte Falle in die Gefangenschaft der Ewoks geraten, sollen sie zu Ehren des goldenen, als Gott verehrten, C-3PO geopfert werden.
Nur durch Lukes Machttrick, der C-3PO schweben ließ und ihm so mehr Autorität verlieh, konnte er sie doch noch von diesem Vorhaben abbringen. Nach dem Sieg über das Imperium sind die Ewoks dabei zu beobachten, wie sie auf leeren Helmen von Imperialen spielen. Was sie wohl mit den Leichen der toten Sturmtruppler gemacht haben?
Die 5 liebsten Aliens: Ein kleiner Held ganz groß

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Unter all den Ewoks möchte ich aber einen ganz besonders hervorheben: Wicket Wystri Warrick (auch Wicket W. Warrick oder einfach nur Wicket genannt). Er zählt nicht nur zu den tapfersten sondern auch zu den neugierigsten Ewoks. Ohne ihn hätten es die Rebellen deutlich schwieriger gehabt.
Er begegnet Prinzessin Leia Organa als erstes im Wald von Endor und überwindet seine anfängliche Skepsis sowie Angst schnell, als sie ihm Essen anbietet. Danach trägt er maßgeblich dazu bei, dass sie ein paar imperiale Scout-Truppler besiegt und bringt sie sicher in sein Dorf. Später ist es dann u.a. Wicket, der die Rebellen zum geheimen Eingang des Schildgenerators führt. Dort hält er außerhalb Wache und als er sieht, dass die Rebellen in Schwierigkeiten sind, rennt er zurück zum Dorf und holt Hilfe. Im anschließenden großen Kampf schlägt er sich wacker.
Kein Wunder also, dass dann dieser tapfere kleine Kerl in der Ewok-Animationsserie (Die Ewoks, 1985-1986) sowie in den beiden Ewok-Filmen (Die Ewoks – Karawane der Tapferen von 1984 und Kampf um Endor von 1985) eine wichtige Rolle spielt.
Aufgrund meiner Größe du mich beurteilst?
Dies fragt Yoda den jungen Luke, der ungeduldig nach einem großen Krieger auf Dagobah sucht, aber nur einen alten verschrobenen Einsiedler findet. Und so ähnlich ist es auch mit den Ewoks. Ich mag sie deshalb so, weil sie uns lehren, dass Äußerlichkeiten trügerisch sein können. Die Ewoks sind nicht nur süße und knuffige kleine Bärchen, sie sind auch ein wichtiger Teil der Rebellion und eine schlagkräftige Armee.
Darüber hinaus verhalfen die Ewoks vielen kleinwüchsigen Schauspieler:innen zu ihren ersten Rollen. Viele starteten mit Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter ihre Schauspielkarriere und es könnte also gesagt werden, dass der Film damit für mehr Diversität im Filmgeschäft sorgte, auch wenn die meisten der Schauspieler:innen nicht ihr Gesicht zeigen. So konnte etwa Warwick Davis nach dem Erfolg von Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter in diversen weiteren Produktionen auftreten, zum Beispiel bei Willow (1988) und er hat auch immer wieder Cameo-Auftritte in vielen weiteren Star-Wars-Filmen.
— Maddin
2. Rocky aus Der Astronaut (2026)

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Rocky aus Der Astronaut ist ein hochintelligentes, völlig nicht‑humanoides Stein‑Krabben‑Alien, das über Töne kommuniziert, die wie musikalische Klick‑ und Summlaute klingen. Er sieht aus wie eine fünfbeinige Spinnen‑Krabbe aus Stein, mit einer harten, felsartigen Panzerung und mehreren Greifarmen. Seinen Namen erhält er nicht aus seiner eigenen Sprache, sondern von Ryland Grace, dem Molekularbiologen, dem Rocky auf seiner Mission begegnet. Ryland nennt ihn „Rocky“, weil sein Körper an einen Fels erinnert.
Eridianer leben in einer Umgebung, die für Menschen absolut tödlich wäre. Extrem hoher Druck, hohe Temperaturen und eine ammoniakbasierte Atmosphäre, die für uns giftig ist. Ihr Körper ist so gebaut, dass er kaum Kontakt zur Außenwelt zulässt. Nur für Nahrung und Abfall öffnen sich kleine Bereiche. Auf der Erde könnten Eridianer nicht überleben. Dort wäre es ihnen viel zu kalt, der Druck viel zu niedrig und der Sauerstoff würde sie sofort töten.
Die 5 liebsten Aliens: Die Sprache der Neugier
Das Spannende an Rocky ist seine außergewöhnliche Intelligenz. Auf seinem Heimatplaneten ist er ein Ingenieur, der komplexe Maschinen bauen und reparieren kann. Er löst mathematische und technische Probleme mit beeindruckender Geschwindigkeit. Ryland und Rocky ergänzen sich perfekt, denn Ryland bringt biologisches Wissen mit, Rocky brilliert in Mathematik und Technik.
Damit die beiden überhaupt kommunizieren können, entwickeln sie gemeinsam ein Sprachsystem, das auf Mathematik, Mustern und Rockys außergewöhnlicher Lernfähigkeit basiert. Rocky versteht Rylands Sprache nicht automatisch. Erst durch dieses gemeinsame System kann er Englisch sprechen und verstehen. Es ist ein Prozess, der zeigt, wie Neugier und Kooperation Brücken zwischen völlig fremden Lebensformen schlagen können.
»Wenn wir scheitern, wird das Letzte, was das
– Ryland Grace
Universum von uns hört, ein Wimmern sein.
Ich würde lieber mit einem Knall untergehen.«
Freundschaft jenseits der Sterne ✨🚀

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Die Beziehung der beiden erinnert an die von E.T. und Elliott, denn auch sie entsteht aus gegenseitigem Respekt, Loyalität und einer tiefen Verbundenheit. Rocky ist kein Monster, sondern ein warmherziges, freundliches Wesen. Ryland fürchtet anfangs, ihm könnte ein Xenomorph begegnen, doch das Gegenteil ist der Fall, denn Rocky ist eines der liebenswertesten Aliens der modernen Science‑Fiction.
Mich persönlich macht es traurig, wenn Fans sagen, Rocky habe „Glück gehabt“, Ryland getroffen zu haben. Denn Rocky würde die Erde nicht mögen. Die Menschheit würde ihn erforschen wollen, sezieren, kontrollieren. Und in einer Welt voller Unmut, Hetze und Chaos wäre für ein Wesen wie ihn kaum Platz.
Auch hier zeigt sich die Parallele zu E.T.: Beide Begegnungen entstehen auf Augenhöhe, ohne Vorurteile. Zwei völlig unterschiedliche Wesen wachsen in einer schwierigen Situation zusammen und werden zu den besten Freunden der Galaxie. Für mich ist Rocky ein Alien von außergewöhnlicher Wärme und seine kindliche Neugier ließ ihn sofort in mein Herz. 💜
— Riley
1. Stitch aus Lilo & Stitch (2002)

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Wenn ich an Aliens meiner Kindheit denke, kommt mir neben all den bedrohlichen Kreaturen und faszinierenden Wesen auch sofort Stitch in den Sinn. Nicht, weil er besonders herausragend designt war oder weil er einen der ganz großen Disney-Filme bekommen hat, sondern weil ich ihn schon damals vor allem eines fand: cool!
Ein kleines blaues Chaos-Monster, das alles kaputt macht, ständig Unsinn anstellt, frech ist, schneller und stärker als alle anderen wirkt und dabei trotzdem so süß und unglaublich witzig bleibt. Stitch war das Haustier, das man sich immer gewünscht hat. Aber eben auch der Freund, mit dem man selbst gerne Chaos angerichtet hätte. Eine Figur voller Energie, Klamauk und Überdrehtheit. Und genau diese Mischung machte ihn damals so faszinierend.
Doch mit dem Älterwerden merkt man, wie viel mehr eigentlich hinter dieser Figur steckt.
Mehr als nur der liebenswerte Chaot
Denn hinter dem Humor, hinter den Gags und dem ganzen Chaos verbirgt sich ein Wesen, das ursprünglich überhaupt nicht dafür geschaffen wurde, ein Freund zu sein oder Familie und Nähe überhaupt zu verstehen.
Stitch sollte kein Freund sein. Er wurde als biologische Waffe erschaffen. Ein Experiment, das darauf ausgelegt ist, zu zerstören. Und gerade deshalb funktioniert seine Entwicklung innerhalb der Geschichte so gut.
Denn je länger Lilo & Stitch dauert, desto deutlicher wird, dass hinter diesem zerstörerischen Verhalten vor allem Einsamkeit steckt. Stitch versteht nicht, wie Zugehörigkeit funktioniert. Er weiß nicht, wie man liebt oder geliebt wird. Und genau darin liegt die emotionale Stärke der Figur.
Besonders als Erwachsener nimmt man diese Geschichte plötzlich völlig anders wahr. Während man als Kind vor allem das Chaos und den Humor sieht, erkennt man später die eigentliche Sehnsucht dahinter. Den Wunsch, irgendwo dazuzugehören. Das Bedürfnis nach Nähe, von dem Stitch selbst lange gar nicht versteht, dass es überhaupt existiert.
Ohana bedeutet Familie
Gerade deshalb funktioniert auch das zentrale Thema von „Ohana“ so gut. Nicht als bloße Disney-Weisheit, sondern als emotionaler Kern des gesamten Films. Lilo & Stitch erzählt von Figuren, die alle auf ihre eigene Weise verloren wirken. Menschen und Wesen, die scheinbar nicht richtig in ihre Welt passen und trotzdem versuchen, irgendwo ihren Platz zu finden.
Dabei hilft auch die besondere Atmosphäre des Films enorm. Das Hawaii-Setting, die warmen Farben, die Elvis-Musik und diese eigene Mischung aus Humor, Klamauk und Verbundenheit verleihen Stitchs Geschichte eine Identität, die sich bis heute von vielen anderen Disney-Filmen abhebt. Selbst die Serie, die ich damals unglaublich gerne mochte und in der wir noch viele andere Aliens kennenlernen durften, schaffte es immer wieder, genau dieses Gefühl einzufangen.
Die 5 liebsten Aliens: Stitch, das Alien meiner Kindheit
Und obwohl der Film selbst in meinem persönlichen Disney-Ranking eher im Mittelfeld rangiert, sticht Stitch bis heute heraus. Vielleicht gerade deshalb, weil hinter dem niedlichen Design und den chaotisch-lustigen Momenten so viel Menschlichkeit steckt.
Oder vielleicht auch, weil man irgendwann erkennt, dass dieses kleine Alien nie einfach nur Chaos wollte.
Sondern eigentlich nur ein Zuhause.
— Martin K.
Weitere liebste Aliens aus der Redaktion
- Chewbacca (Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung, 1977)
- Alf (Alf, 1986-90)
- General Grievous (Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith, 2005)
- Nebula (Guardians of the Galaxy, 2014)
- Rocket (Guardians of the Galaxy, 2014)
- Yoda (Star Wars Saga)
- Prinzessin Serenity | Sailor Moon (Sailor Moon Universe)
- Sailor Pluto (Sailor Moon Universe)
- Andromeda (Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All, 1971)
- Jadoo (Sternenkind – Koi Mil Gaya, 2003)
- Leeloo (Das fünfte Element, 1997)
- Die Frau (Under the Skin, 2013)
- Arrival-Heptapoden (Arrival, 2016)
- Mr. Spock (Star Trek Universe)
- Groot (Guardians of the Galaxy, 2014)
- Sailor Jupiter (Sailor Moon Universe)
- Sailor Uranus (Sailor Moon Universe)
- Luna (Sailor Moon Universe)
Die 5 liebsten Aliens: ein paar abschließende Worte
Die Auswahl unserer 5 liebsten Aliens zeigt, wie vielfältig, überraschend und emotional reich das Science‑Fiction‑Genre sein kann. Von ikonischen Kindheitsbegleiter:innen wie E.T. und Stitch über die düstere Faszination des Xenomorphs bis hin zu den mutigen Ewoks und dem warmherzigen Rocky aus Der Astronaut – jedes dieser Wesen erzählt eine eigene Geschichte darüber, was uns im Fremden berührt.
Gemeinsam mit Maddin und Martin ist eine Liste entstanden, die nicht nur unsere persönlichen Favoriten widerspiegelt, sondern auch zeigt, wie unterschiedlich Nähe, Faszination, Angst und Empathie in Begegnungen mit dem Unbekannten aussehen können. Manche Aliens lehren uns Mut, andere spiegeln unsere Ängste, wieder andere erinnern uns daran, wie wichtig Freundschaft, Vertrauen und Neugier sind.
Am Ende beweisen diese fünf Wesen vor allem eines: Dass das, was wir „fremd“ nennen, oft viel mehr über uns selbst erzählt als über ferne Galaxien. Und dass die besten Geschichten jene sind, die uns daran erinnern, mit offenen Augen – und offenem Herzen – in die Sterne zu blicken.
Das waren die 5 liebsten Aliens 🛸🌌👁️ aus unserer Feder. Jetzt seid ihr dran!
Welche sind eure 5 liebsten Aliens 🛸🌌👁️👽?

MARTIN – Autor
Als Kind der 90er und frühen 2000´er entwickelte ich schon früh eine Liebe für das Medium Film. Waren es Anfangs noch die Disney-Klassiker, wie mein erster Kinobesuch „Herkules“, trat schon bald Harry Potter in mein Leben und prägte meine filmische Jugend. Später kamen Franchises wie Star Wars oder das MCU, bevor mich „Interstellar“ dazu brachte, meinen filmischen Horizont mehr und mehr erweitern zu wollen, wodurch ich inzwischen so gut wie alle Arten von Filmen liebe. Über mehrere Umwege führte mich meine filmische Reise zu Letterboxd, wo ich seit 2016 mein Filmtagebuch führe und seit 2020, mal mehr, mal weniger ausführlich auch meine Meinung zu den gesehenen Filmen auf das digitale Papier bringe. Lieblingsgenre könnte ich keines benennen, ich bin offen gegenüber allem, auch wenn ich besonders empfänglich für Horror, Action und Sci-Fi zu sein scheine.
MADDIN – Filmkritiker
Schon als Kind bin ich von Star Wars begeistert. Mein erster bewusst wahrgenommener Kinobesuch ist die Sichtung von Star Wars Episode I und mein 9-jähriges Ich war hellauf begeistert. Noch heute hat dieser Film einen großen Platz in meinem Herzen. Generell mag ich insbesondere SciFi-Filme und Fantasy (Herr der Ringe). Seit 2021 mache ich Letterboxd unsicher und seitdem hat sich mein Filmgeschmack auf alle möglichen Genres ausgedehnt. Sogar an Horrorfilme traue ich mich vermehrt heran.
※※※

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
RILEY – Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit mehreren Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel für das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe für Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist überbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray.
Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.
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19 Kommentare
Beim nächsten Mal bitte ohne Ewoks. 😉
Hier sind meine 5: https://www.sneakfilm.de/2026/05/14/die-5-besten-am-donnerstag-462-die-5-liebsten-aliens/
Ich habe ‚lieb‘ auch im Sinne von ‚liebenswert‘ interpretiert. Daher hat der Xenomorph diesmal keinen Recall-Zettel bekommen.
1. Jeriba Shigan aus „Enemy Mine“ (1985)
2. Chewbacca aus „Star Wars“
3. Mr. Spock aus „Star Trek“
4. Scott aus „Starman“ (1984)
5. E.T. aus „E.T. – Der Außerirdische“ (1982)
Der Xenomorph kann schon aus einem bestimmten Grund nicht in meiner Liste erscheinen: Ich habe die Alien-Filme nie gesehen – allerdings haben wir bei den fünf von mir ausgewählten Aliens 2 Überschneidungen.
https://blaupause7.wordpress.com/2026/05/14/die-5-besten-am-donnerstag-unsere-liebsten-aliens/
@blaupause7 Ich hab tatsächlich auch nur den ersten Alien Film gesehen.
Tja, ich habe mic hier auf liebenswerte Aliens beschränkt…
Hier meine 5: https://filmlichtung.wordpress.com/2026/05/14/die-5-besten-am-donnerstag-die-5-liebsten-aliens/
Ich mache es heute mal etwas kürzer und einfacher.
Xenomorph aus Alien: Der Film und der Xenomorph hat die Darstellung von Aliens komplett verändert. Aber so alptraumhaft und faszineierend ist es nie wieder gelungen.
Predator: Der Predator ist einfach die ultimative Bedrohung und sieht mega cool zugleich aus.
Heptapoden aus Arrival: Allein die Idee wie solche Aliens kommunizieren würden ist spannend und ich mochte die sehr.
Mr Spock aus Star Trek: Ich mag die Vulkanier generell, eine Spezies voller Missverständnisse. Sie besitzen Emotionen, haben nur gelernt sie zu unterdrücken und haben moralische Werte aus der Logik heraus. Liegt mir sehr.
ALF: Zwar aus einer Serie, aber wollte jetzt auch mal etwas knuddeliges nennen. Seine Sprüche weiß ich bis heute und ich liebe ALF.
Schöne Auswahl @klaathu vor allem, dass Mr. Spock dabei ist. Serienaliens sind ja auch okay es gab da keine Beschränkung.
Die Heptapoden finde ich auch sehr faszinierende Wesen. Und auch schön, dass sie nicht bösartig sind so wie die meisten. Finde das Konzept von „Arrival“ auch schön und kreativ.
@neon_dreamer
Interessanterweise sind in einigen der besten Science Fiction Filme die Aliens nicht bösartig. Sei es eben Arrival, Unheimliche Begegnung der dritten Art, 2001, Contact oder zuletzt Der Astronaut. Man muss nicht die Tausendste Alien-Invasion zeigen um eine gute und vor allem intelligente Geschichte zu erzählen.
@klaathu Das stimmt. Von den Alien Invasionen gibt es ja gefühlt tausende. „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ habe ich neulich endlich mal geschaut. Der war ganz cool gemacht gewesen.
Science-Fiction ist so breit gefächert, schon krass, dass ich das Genre früher gar nicht so mochte aber jetzt irgendwie überall Kontakt damit habe und es liebe.
@neon_dreamer
„Unheimliche Begegnung der dritten Art“ ist in meiner persönlichen Top 5 der besten Spielberg Filme.
Viele verbinden mit Science Fiction erst einmal Star Trek oder Star Wars, das kennt man halt. Aber stimmt, es ist sehr breit gefächert, auch in der Literatur. Ich finde die besten Science Fiction Geschichten beschäftigen sich auch weniger mit irgendwelchen futuristischen Techniken, die kommen dann höchstens mal vor. Sondern mit sozialen und philosophischen Fragen. Dafür ist das Genre immer noch am besten geeignet.
@klaathu Ich fand ihn ganz okay also irgendwas hatte mir noch gefehlt.
Das stimmt, das mag ich an dem Gerne auch am liebsten. Das Philosophische. Aber auch so neue Technologien. Das holt mich dann aus der Komfortzone, das macht mir Angst.
@neon_dreamer:
Neue futuristische Technologien holen mich auch ab, gerade wenn sie physikalisch theoretisch möglich sind. Vor allem auch die Auseinandersetzung damit. Angst macht mir das nicht, kann ich aber gut verstehen. Gerade wenn es um Technologien geht, die von der Realität ein wenig eingeholt werden und nicht mehr unbedingt Science Fiction sind oder immer weniger. KI ist da ein aktuelles Beispiel. Aber auch die Möglichkeiten moderner Überwachungstechnologien die Big Brother aus „1984“ wie einen Amateur dastehen lassen. Oder eben auch die Möglichkeiten moderner Gentechnologien gepaart mit einem immer stärker werdenden Selbstoptimierungswahn, was mich immer an den Film „Gattaca“ erinnert. Aber gerade hat dann Science Fiction ebenfalls seine Stäke. Die kritische, philosophische Überspitzung der Gegenwart im futuristischen Gewand.
@klaathu
Ja genau vor allem wenn es uns einholt. Finde es erschreckend wie vieles aus damaligen Science-Fiction Filmen inzwischen real geworden ist. „Gattaca“ habe ich noch immer nicht gesehen. Aber bei „Ghost in the Shell“ war das ja ähnlich und in „Cyberpunk“ gehen die Menschen da noch weiter. Selbstoptimierung durch Technik.
@neon_dreamer:
Zum Cyberpunk wollte ich auch schon längst mal was schreiben. Weil einiges von dem was im Cyberpunk behandelt wird, bereits da ist. Beim Cyberpunk wird gerne das Cyber aber weniger das Punk betont. Gerade da ist „Blade Runner“ zum Beispiel mehr Cyberpunk als irgendein Film sonst. Die Replikanten sind nicht Kybernetisch, sondern biologisch, genetisch. Aber sie lehnen sich auf, gegen die herrschende Autorität und das sind nicht die Blade Runner, sondern Tyrell, ein Konzern. Im Cyberpunk wird auch immer die omnipräsente Macht von Konzernen betont, die letztendlich der Gegner oder die bestimmende Macht sind. Da sind wir leider schon angekommen. Meta, Microsoft, Elon Musk, Jeff Bezos. Gerade Musk und Zuckerberg verschreiben sich der Verbesserung des Menschen durch Technologie. Aber vor allem von Auserwählten. Das ist eine Pervertierung der grundlegenden Philosophie die hinter Cyberpunk steckt, des Transhumanismus.
Gute Science Fiction kann Angst machen, aber sie kann auch ein Bewusstsein für die Gegenwart schärfen.
da bin ich ja nicht ganz so allein mit meinem Ausflug in Fernsehserien – da habe ich zwar nicht ALF, aber einen anderen aus einer Serie.
Ich habe lieb tatsächlich mit liebenswert interpretiert. Würde für eure Liste ja auch passen, nur das Xenomorph fällt irgendwie raus. Lange Rede, kurzer Sinn. Hier meine Top 5 der liebenswertesten Aliens:
https://moviescape.blog/2026/05/14/die-5-liebenswertesten-aliens-aus-filmen-und-serien/
Live ab Mitternacht 🙂
Dachte mir schon, dass es da Missverständnisse gibt @moviescape 🙈
Beim schreiben des Artikels dachte ich auch, ich hätte „Die 5 Lieblingsaliens“ nehmen sollen. Aber da war es schon zu spät. Hatte gehofft es reicht, wenn ich es dazu schreibe.
Aber das macht ja auch nichts. Bin auf deine Liste gespannt und ja es trifft hier auch ganz gut zu. Bis auf den Xenomorph der ist alles andere als kuschelig *AAAH!
Ach, gar nicht wild! Die Liste hat enorm viel Spaß gemacht, gerade weil ich schon oft das Xenomorph drauf hatte, aber noch nie liebenswerte Aliens. 😊
Freut mich, dass du Spaß bei der Liste hattest @moviescape. Ich hatte mich mit dem Xenomorph tatsächlich noch gar nicht so eingängig beschäftigt und fands spannend wie @apexpredatormk das beschrieben hatte. Wirklich ein faszinierendes Alien, das auch durchaus in die nächste Woche passt.
Bin sehr gespannt wen du auf der Liste hast, ich kenne gar nicht so viele Aliens, die liebenswert sind.