Film

Lilo & Stitch

Veröffentlichungsjahr: 2002 | Genres: Abenteuer, Animation, Drama, Fantasy, Komödie, Science-Fiction, Familienfilm, Zeichentrickfilm, Buddy-Movie
Originaltitel: Lilo & Stitch
Schauspieler: Daveigh Chase, Chris Sanders, Tia Carrere, David Ogden Stiers, Kevin McDonald, Ving Rhames, Zoe Caldwell, Jason Scott Lee, Kevin Michael Richardson, Susan Hegarty, Amy Hill, Steve Alterman, Emily Anderson, Jack Angel, Bill Asing, Erica Beck, Bob Bergen, Steve Blum, Rodger Bumpass, Catherine Cavadini, Jennifer Darling, Alexandra Deary, John DeMita, Judi M. Durand, Greg Finley, Jeff Fischer, Valerie Flueger Veras, Jess Harnell, Aszur Hill, Barbara Harris, Daamen J. Krall, Todd Kurosawa, Chloe Looper, Mickie McGowan, Kunewa Mook, Courtney Mun, Mary Linda Phillips, Patrick Pinney, Paige Pollack, David Randolph, Noreen Reardon, Debra Rogers, Susan Silo, Kath Soucie, Melanie Spore, Doug Stone, Drew Lexi Thomas, Miranda Paige Walls, Karle Warren, Ruth Zalduondo

Lilo & Stitch ist ein US‑amerikanischer Zeichentrickfilm der Walt Disney Company aus dem Jahr 2002, inszeniert von Dean DeBlois und Chris Sanders, die auch das Drehbuch verfassten. Produziert von Clark Spencer und mit Musik von Alan Silvestri erzählt der 85‑minütige Film, der 2003 für den Oscar als Bester Animationsfilm nominiert wurde, die Geschichte eines illegal erschaffenen außerirdischen Experiments namens 626, das nach einer Flucht auf der hawaiischen Insel Kauaʻi landet. Dort begegnet es dem einsamen Mädchen Lilo, das mit ihrer Schwester Nani zusammenlebt, und wird von ihr – als vermeintlicher Hund – adoptiert und Stitch genannt. Während Lilo versucht, ihrem ungewöhnlichen neuen Freund mithilfe von Elvis‑Presley‑Songs gutes Benehmen beizubringen, kämpft Nani darum, dem Sozialarbeiter Cobra Bobo zu beweisen, dass sie ihrer Schwester ein stabiles Zuhause bieten kann. Gleichzeitig sind mehrere Aliens, darunter Dr. Jumba Jookiba und Agent Pliiklii, damit beauftragt, Stitch wieder einzufangen, was zu chaotischen, humorvollen und emotionalen Situationen führt, in deren Zentrum das hawaiische Konzept von ʻohana – Familie, die man nicht im Stich lässt – steht.

Der Film wurde überwiegend in den Disney‑MGM‑Studios in Orlando produziert und ursprünglich für einen Schauplatz in Kansas konzipiert, bevor die Entscheidung für Kauaʻi der Geschichte eine neue Richtung gab. Die Bedeutung von ʻohana, die dem Team während einer Recherche-Reise erklärt wurde, prägte das Grundthema des Films maßgeblich. Die Hintergründe wurden – erstmals seit Dumbo (1941) – wieder in traditionellen Wasserfarben gestaltet, was dem Film seinen charakteristischen, warmen Look verleiht. Nach den Ereignissen des 11. September 2001 wurde das ursprünglich geplante actionreiche Finale vollständig überarbeitet und durch eine weniger realweltbezogene Sequenz ersetzt.

Die deutsche Synchronisation entstand bei der Berliner Synchron unter der Dialogregie von Frank Lenart. Zu den Sprecher*innen gehören unter anderem Shir‑Aviv Hommelsheim (Lilo), Bob van der Houven (Stitch), Vanessa Petruo (Nani), Tilo Schmitz (Cobra Bobo) und viele weitere. Für die deutsche Fassung wurden 79 Sekunden gekürzt, um eine FSK‑Freigabe ohne Altersbeschränkung zu erhalten; ungekürzt erschien der Film später auf Blu‑ray. Lilo & Stitch erhielt mehrere Fortsetzungen, darunter Stitch & Co. (2003), Lilo & Stitch 2 (2005), die Serie Lilo & Stitch, sowie Leroy & Stitch (2007) und die japanische Reihe Yuna & Stitch.

Ein Realfilm‑Remake wurde 2018 angekündigt, dessen Dreharbeiten 2023 begannen und dessen Veröffentlichung 2025 erfolgte. Kritisch wurde der Film sehr positiv aufgenommen, mit 87 % auf Rotten Tomatoes und einem Metascore von 74. Die Namen der Figuren haben teils hawaiische, teils deutsche Ursprünge: „Nani“ bedeutet „schön“, „lilo“ kann „verloren“ oder „verwandeln“ bedeuten, während „Stitch“ im Deutschen „Stich“ oder „Faden“ meint.

Pressematerial © The Walt Disney Company
Trailer © Rotten Tomatoes 
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)


Regie: Dean DeBlois, Chris Sanders
Drehbuch: Chris Sanders, Dean DeBlois
Produzent: Lisa M. Poole, Clark Spencer
Musik: Alan Silvestri
Schnitt: Darren T. Holmes

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