Willkommen zum Media Monday #788! 🎬🌿✨
Manchmal merkt man erst im Rückblick, wie sehr sich der eigene Blick auf Dinge verändert hat. Filme, die einen früher nicht erreicht haben, wachsen plötzlich ans Herz, während andere Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Zwischen großen Blockbustern, zeitlosen Arthauswerken und Geschichten, die noch lange nach dem Abspann nachwirken, entdecke ich immer wieder neue Facetten der Filmkunst.
In dieser Woche geht es um die Suche nach dem perfekten Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und künstlerischem Anspruch, um Andrei Tarkovskys eindrucksvolle Bildsprache, eine ganz persönliche Pendler-Odyssee und die Entwicklung des queeren Kinos. Außerdem nehme ich euch erneut mit in die stille, mystische Welt von You Won’t Be Alone und erzähle, warum manchmal kleine Rituale wie eine Tasse Tee an heißen Tagen besonders wertvoll werden können.
Macht es euch also gemütlich, mit einem Kaffee, einer Tasse Tee oder eurem Lieblingsgetränk und begleitet mich durch den Media Monday #788. 🎞️🍵
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Was ist der Media Monday?
Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍
Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.
Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖
1. Media Monday #788: Zwischen Blockbuster & Arthaus – Wie sich mein Filmgeschmack verändert hat 🍿🎭

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Großes Blockbuster-Kino reizt mich irgendwie gar nicht mehr so. Natürlich habe ich mich auf Der Astronaut sehr gefreut, aber mich hat die Geschichte auch angesprochen und deshalb hatte ich mir auch das Hörbuch angehört. Und der Film war auch wirklich toll gemacht. Habe ihn inzwischen zu Hause nochmal zweimal gesehen und beim letzten Rewatch sogar aufgewertet. Aber der Film ist trotzdem in meinem bisherigen Kinojahresranking (falls man das überhaupt so nennen kann) nicht an erster Stelle. Filme wie Das Drama – Noch einmal auf Anfang oder Hamnet haben mich irgendwie mehr begeistert. Allerdings muss ich zugeben, dass ich den Blockbusterfilm dann doch öfter schauen würde. Einfach, weil er Fun macht.
Ich liebe Arthausfilme und liebe die Kunst dahinter. Sie faszinieren mich durch ihre Machart und dennoch schaue ich die wenigsten noch einmal an. Selbst, wenn ich sie großartig fand. Einfach weil die Geschichten oftmals viel zu tragisch sind, als dass ich dieses Filmerlebnis wiederholen möchte. Und manchmal hab ich auch Angst, dass der Film dann anders auf mich wirkt, wenn ich ihn noch einmal sehen. Allerdings habe ich bei La La Land aus dem Jahr 2016 festgestellt, dass der Film immer besser wird, je öfter ich ihn schaue. Schon wild, damals im Kino hat er mir gar nicht gefallen und jetzt hat er sich zu einem meiner Lieblingsfilme etabliert.
Zwischen MCU und Arthaus: Wohin zieht es meine Lieblingsstars?
Schade finde ich jedoch, dass meine liebsten Filmschaffenden immer weiter ins Blockbuster Kino eintauchen. Ryan Goslig, Margot Robbie und Chris Evans scheint da gar nicht mehr raus zu kommen. Offenbar hat er ja doch wieder ins MCU zurück gefunden, dabei würde ich ihn mir in ernsteren, arthausigeren Rollen lieber ansehen. Nicht falsch verstehen, er spielt Steve Rogers großartig, das will ich auf gar keinen Fall abstreiten. Aber in einer kleinen Indie Produktion könnte er besser zeigen, was er kann.
Schön zu sehen ist allerdings, dass Emma Stone mehr und mehr ins Arthaus Kino einsteigt und ich liebe es! Bugonia habe ich leider noch nicht gesehen, aber bin dennoch gespannt drauf. Finde ihre Entwicklung großartig und liebe die Zusammenarbeiten mit Yorgos Lanthimos. Cool wäre es, wenn Ryan Gosling wieder mehr ins Arthaus Kino zurück finden würde und wieder mal so eine Rolle wie Luka Glanton wie in The Place Beyond the Pines aus dem Jahr 2012 spielen würde. Eine Zusammenarbeit mit Emma Stone und dann in einem Yorgos Lanthimos Film, optional mit Willem Dafoe. Das wäre ein Traum! Aber Ryan Gosling möchte jetzt aktuell eher Filme für seine Kinder machen. Bin dann mal auf den Ghost Rider gespannt.
2. Zwischen Traum & Trauma: Andrei Tarkovskys Iwans Kindheit und die Macht der Bilder 🌊🎞️🕊️

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Iwans Kindheit aus dem Jahr 1962 von Andrei Tarkovsky beeindruckt nicht nur optisch sondern auch dramaturgisch und narrativ. Der sowjetische Filmemacher verstand sein Handwerk und schuf mehrere, visuelle Meisterwerke. Ich dachte ich würde mir als erstes Stalker von ihm ansehen, ein Film, der in allen Film Communitys groß gefeiert und gelobt wird. Allerdings kam es anders und meine erste Berührung mit dem Regisseur, war tatsächlich sein Erstlingswerk. Und bereits dort kristallisierte sich sein Gespür für eindrucksvolle Bilder heraus. Der Kameramann Wadim Jussow brachte faszinierende Bilder auf die Leinwand und fing die Atmosphäre, sowie die Protagonist:innen gekonnt ein.
Dazu gesellt sich ein tief greifender Soundtrack, komponiert von dem russischen Komponisten Wjatscheslaw Owtschinnikow. Stellenweise gibt es in Iwans Kindheit keine Melodie zu hören, sondern einfach nur Wasserplätschern. Dies unterstreicht die Gefühlswelt von Iwan, denn Wasser ist ein Schlüsselmerkmal zu seiner Vergangenheit. Selbst wenn der Junge behauptet er fürchte sich nicht und er will im Kriegs Geschehen dabei sein, holt ihn seine Vergangenheit stets ein. Das Unterbewusstsein kann vieles beherbergen und so gibt es auch in Iwans Seele einige versteckte Ängste und Traumata, die er verdrängt.
Krieg aus der Perspektive eines verletzten Kindes
Der damals 16-jährige Nikolai Burljajew spielt diese innere Zerrissenheit eines Kindes, das viel zu schnell erwachsen werden musste, mit Bravour und lässt das Publikum spürbar den Krieg durch die Augen eines Kindes sehen. Leere Städte und zerstörte Häuser sind atmosphärisch auf die Leinwand projiziert und zeigt ein trostloses Bild, fernab der Grausamkeiten in den Schützengräben. Michail Papawa, der das Drehbuch schrieb, fokussierte sich mehr auf das psychologische Profil des Protagonisten, der in dieser Zeit aufwächst, statt auf den Krieg selbst. Und genau das, macht den Film noch greifbarer und erschütternder.
3. Zwischen Pendler-Odyssee & Bahnchaos im Media Monday #788: Mein täglicher Weg zur Arbeit 🚉🚌🛤️

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Es wäre nicht das erste Mal, dass ich eine weite und lange Strecke aufnehme, um zu einer Arbeitsstelle oder ähnliches zu kommen. Inzwischen fahre ich auch für medizinische Termine sehr viel weiter, als ich sollte, aber wenn es hier in der Umgebung nichts gibt, was soll man tun? Aber das ist ein anderes Thema. Ab heute habe ich meine neue Stelle angetreten und es ist gar nicht so verrückt, wenn man im Normalzustand auf die Zugverbindung schaut und eine Stunde und 30 Minuten auf der Anzeige liest. Einfach versteht sich. Ich bin früher auch ähnlich lange zur Schule oder zur Ausbildungsstelle gefahren, denn wenn man auf dem Dorf lebt, dann bleibt einem gar nichts anderes übrig. Über das Verkehrsnetz brauchen wir uns hier an der Stelle allerdings auch nicht aufregen. Das hat sich seit 26 Jahren nicht geändert, was will ich mich darüber noch echauffieren?
Für meine Arbeitsstelle in Eching bei Freising, bin ich auch täglich einfach 72 Kilometer gefahren allerdings hatte ich damals ein Auto. Und in die Berufsschule waren es mit Bus und Bahn auch so eine Stunde und 30 Minuten. Also was solls? Warum diese Odyssee nicht wieder auf sich nehmen, allerdings doch ein bisschen verrückt für einen 31 Stunden die Woche Job. Im Prinzip wäre das auch gar nicht so schwer zu handeln, könnte man sich auf die Bahn verlassen. Wir alle wissen, dass das niemand kann. Ich habe befreundete Schweizer:innen, die gar nicht glauben konnten, was hier abgeht. Bis sie selbst in diesem Elendsumpf geschwommen sind.
Weil alles nicht so glatt läuft und die Bahn immer noch eines drauf setzt, ist jetzt überall Schienenersatzverkehr und es endet im Chaos. Meine Fahrt dauert jetzt einfach beinahe drei Stunden, kommt drauf an, wie ich den Bus oder Zug erwische. Manche Busse kommen gar nicht und von den Zügen brauchen wir gar nicht erst reden. Es ist zum heulen. Und bei der Hitze einfach ein besonderes Vergnügen.
4. Queeres Kino im Wandel: Von Pionieren, Visionen & kritischer Betrachtung im Media Monday #788 🌈🏳🌈🎬

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Pedro Almodóvar ist regelrecht visionär, wenn es um feministisches und queeres Kino geht. Allerdings hat er auch Werke in seiner Filmographie, die ich etwas fragwürdig finde. Und das verstehe ich nicht. Zugegeben sind das ältere Werke wie beispielsweise Womit hab’ ich das verdient? aus dem Jahr 1984 oder Sprich mit ihr von 2002. Besonders letzteres geht mit Frauen sehr unfair und unsensibel um. Besonders problematisch ist, dass der Film, sofern ich mich erinnere, sexualisierte Gewalt enthält und diese mehr oder weniger romantisiert oder unter den Teppich gekehrt wird. Das finde ich sehr verwunderlich, wenn ich seine Werke Alles über meine Mutter (1999), Volver – Zurückkehren (2006) oder Parallele Mütter (2021) ansehe. Vielleicht hat er aus seinen Fehlern aber auch gelernt, aber ich müsste jetzt recherchieren, ob er sich darüber mal geäußert hat.
Mehr möchte ich mich jetzt mit den Werken von Rosa von Praunheim befassen, der als einer der wichtigsten Vertreter des neuen Deutschen Films gilt. Zusätzlich rechnet man ihn auch zu den Autoren- und Avantgardefilmern und das macht ihn besonders für mich interessant. Naja und die Tatsache, dass Rosa von Praunheim ein Aktivist der LGBTQ-Bewegung in Deutschland und ein Pionier des queeren Kinos war. Letztes Jahr im Dezember ist er im Alter von 83 Jahren verstorben. Mein bester Freund hat mir ein Buch von ihm zum Lesen mitgebracht, auf das ich schon gespannt bin. Außerdem möchte ich mir ein paar seiner Filme ansehen.
Aktuell kann man Ausschnitte aus seinen Werken in der Ausstellung Inventing Queer Cinema in Berlin bestaunen, die @maddin809 kürzlich besucht hat. Zu gerne würde ich sie mir auch ansehen, aber eine Reise nach Berlin ist derzeit nicht in Aussicht.
5., 6. & 7. Sommerhitze & stillen Welten: You Won’t Be Alone ist eine Reise durch Identitäten 🌲🌿

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Man muss neidlos anerkennen, dass es in anderen Regionen jetzt kühler ist. Aber ich führe hier jetzt keine Wetterdebatte auf. Ich finde den Sommer inzwischen beinahe unerträglich, weil 36 Grad und mehr, mein Körper einfach nicht mehr verträgt. Und ich bin nur noch froh, wenn der Sommer endlich wieder vorbei ist.
Der Film You Won’t Be Alone von Goran Stolevski aus dem Jahr 2022 hat nun wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient und es ist eine Schande, dass der Film immer noch keinen deutschen Kinostart oder Verleih bekommen hat. Der Film ist ein vielschichtiges Drama, das Horror- und Folkelemente miteinander verbindet. Goran Stolevski, der nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb, beschäftigt sich intensiv mit menschlicher Identität, Zugehörigkeit und den Verhaltensweisen verschiedener Gemeinschaften. Dadurch entsteht eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Frage, was einen Menschen eigentlich ausmacht und wie sehr die eigene Umgebung die eigene Wahrnehmung prägt.
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Die innere Zerrissenheit der Protagonistin, unter anderem gespielt von Noomi Rapace und Sara Klimoska, trifft auf ruhige und eindringliche Bilder, die die Schönheit und Kraft der Natur einfangen. Gleichzeitig stehen diesen Aufnahmen dunkle Höhlen, erdige Farbtöne und triste Stallungen gegenüber. Aus diesen Gegensätzen entsteht eine beeindruckende visuelle Atmosphäre, die den Film zu einem besonderen Erlebnis macht.
Besonders spannend ist dabei, wie die Protagonistin ihre Umwelt wahrnimmt. Fast so, als würde sie die Welt mit den Augen eines Kindes entdecken. Neugierig, unvoreingenommen und gleichzeitig voller Unsicherheit.
Zuletzt habe ich Tee getrunken und das war gut, weil ich bei der Hitze sehr durstig bin. Ich trinke generell zu wenig, daher koche ich mir nun täglich eine Kanne Tee mit Minze, Zitrone, Orange oder Ingwer. Ich mische da immer mal durch und der Tee hat einen frühlingshaften und frischen Geschmack. Dazu schneide ich ein paar Zitronenscheiben hinein. Die ersten beiden Tassen trinke ich heiß und im Laufe des Tages wird der Tee kalt. Klar kann ich die Kanne auf ein Stövchen stellen, aber das möchte ich nicht. Denn wenn der Tee kalt ist, ist er dann besonders erfrischend. 🍵🍋
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Das war der Media Monday #788 🎬🌿
Und damit endet wieder ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt zwischen Filmkunst, Alltag und den kleinen Herausforderungen, die das Leben manchmal mit sich bringt.
Diese Ausgabe hat mir wieder einmal gezeigt, wie unterschiedlich die Wege sein können, auf denen Filme uns begegnen. Ob in großen Blockbustern, die einfach Spaß machen und unterhalten. Oder in stillen, besonderen Werken, die uns noch lange beschäftigen, nachdem wir sie ausgeschaltet haben. Manchmal entdeckt man einen Film erst beim zweiten Blick und merkt, dass er genau zur richtigen Zeit gekommen ist.
Neben all den Geschichten auf der Leinwand begleiten uns natürlich auch die ganz persönlichen Geschichten des Lebens. Ein langer Arbeitsweg, heiße Sommertage oder eine Tasse Tee am Nachmittag mögen auf den ersten Blick ganz alltäglich wirken, aber auch darin liegen kleine Momente, die uns durch den Tag tragen.
Bis zum nächsten Media Monday bleibt also nur zu sagen: Macht es euch gemütlich, entdeckt Filme, die euch berühren, gebt manchen Werken vielleicht eine zweite Chance und vergesst nicht, euch zwischendurch auch Zeit für die kleinen Dinge zu nehmen. 🍵🎞️
Danke, dass ihr mich durch den Media Monday #788 begleitet habt.
Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #788 für euch:
1. Großes Blockbuster-Kino ____ .
2. ____ beeindruckt nicht nur optisch ____ .
3. Es wäre nicht das erste Mal, dass ____ .
4. ____ ist regelrecht visionär, wenn ____ .
5. Man muss neidlos anerkennen, dass ____ .
6. ____ hat nun wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient und ____ .
7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .
Über den Autor:

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
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Meine Lieblingsfilme definiere ich als die, die mir ein gutes Gefühl geben, mich aufbauen, wenn ich traurig bin oder einfach Filme, die ich immer wieder ansehen kann.
Das sind unter anderem:
The Nice Guys, Begabt – Die Gleichung eines Lebens, Mr. Nobody, Barbie, The Fall Guy, Eiskalte Engel, Wolf of Wall Street, La La Land, Blade Runner 2049, Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt, Notting Hill, Sex and the City und Titanic.
Filmreihen:
Lethal Weapon, Zurück in die Zukunft, High School Musical, Indiana Jones, Mission Impossible und Herr der Ringe.
RILEY
Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Filme konsumiere ich eigentlich schon, seit ich denken kann, immerhin waren meine Eltern selbst Film- & Serienjunkies. Als Kind der späten 80er bin ich nicht nur mit der Welt von Walt Disney aufgewachsen, sondern auch mit zahlreichen Anime-Serien, die damals im TV liefen. Mit meinem ersten Kinobesuch im Jahr 1998 formte sich auch mein eigener Filmgeschmack. Inzwischen habe ich ein Zuhause im Arthaus Kino gefunden und Disneyfilme weit hinter mir gelassen. Somit widme ich mich mehr und mehr den Werken der Filmkunst und lasse mich immer seltener einfach berieseln, sondern schaue Filme, die mich fördern.
Vor allem Meilensteine der Filmgeschichte oder das Queer Cinema können mich begeistern. Ich finde es spannend zu entdecken, welche Filme, die Filmwelt geprägt haben und wie sie Kunst auf ganz eigene Weise formen. Im Queer Cinema fühle ich mich geborgen, denn es erzählt Geschichten, von denen ich mich verstanden fühle.
Neben meiner Leidenschaft für Filme, liebe ich auch die Musik ohne die ich nicht atmen kann. Und wenn ich nichts auf den Ohren haben möchte, tauche ich in die Welt der Bücher ein.
Filmrezensionen schreibe ich jetzt schon viele Jahre und seit 2014 auch hier professionell auf meiner eigens gegründeten Webseite Passion of Arts | Dein Fenster zur Filmkunst.
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