Media Monday #788: Von La La Land bis Tarkovsky

Schwarzweißes Porträt des Jungen Iwan, gespielt von Kolja Burljajew in Andrei Tarkovskys Film „Iwans Kindheit“ von 1961. Das Gesicht ist nah aufgenommen, feucht und stark verschattet, wodurch die ernste Stimmung des Films betont wird. Über dem Bild liegt ein weißer Rahmen mit dem eingeblendeten Schriftzug „MEDIA MONDAY #788“, der als grafisches Overlay klar sichtbar ist.

Willkommen zum Media Monday #788! 🎬🌿✨
Manchmal merkt man erst im Rückblick, wie sehr sich der eigene Blick auf Dinge verändert hat. Filme, die einen früher nicht erreicht haben, wachsen plötzlich ans Herz, während andere Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Zwischen großen Blockbustern, zeitlosen Arthauswerken und Geschichten, die noch lange nach dem Abspann nachwirken, entdecke ich immer wieder neue Facetten der Filmkunst.

In dieser Woche geht es um die Suche nach dem perfekten Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und künstlerischem Anspruch, um Andrei Tarkovskys eindrucksvolle Bildsprache, eine ganz persönliche Pendler-Odyssee und die Entwicklung des queeren Kinos. Außerdem nehme ich euch erneut mit in die stille, mystische Welt von You Won’t Be Alone und erzähle, warum manchmal kleine Rituale wie eine Tasse Tee an heißen Tagen besonders wertvoll werden können.

Macht es euch also gemütlich, mit einem Kaffee, einer Tasse Tee oder eurem Lieblingsgetränk und begleitet mich durch den Media Monday #788. 🎞️🍵

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍

Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.

Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖

1. Media Monday #788: Zwischen Blockbuster & Arthaus – Wie sich mein Filmgeschmack verändert hat 🍿🎭

Emma Stone als Mia Dolan und Ryan Gosling als Sebastian Wilder in einer stilisierten Szene aus „La La Land“. Beide gehen aneinander vorbei, Mia in einem dunklen Kleid und Sebastian im hellen Anzug, während im Hintergrund eine Tür mit der Aufschrift „Stage Door“ zu sehen ist. Die gesamte Szene ist in einem monochromen Türkiston gehalten und wirkt wie ein ruhiger, filmischer Moment hinter der Bühne. | Media Monday #788
Manche Filme entfalten ihre ganze Magie erst beim zweiten oder dritten Mal. La La Land ist für mich der beste Beweis — La La Land | 2016 ©Studiocanal GmbH Filmverleih
Emma Stone als Mia Dolan und Ryan Gosling als Sebastian Wilder tanzen eng beieinander vor einem farbenfrohen, gemalten Stadtpanorama. Über dem Bild liegt ein Werbeoverlay mit den Texten „Arthaus Kino für zu Hause“, „Shop Now!“ und „Thalia“. Unten steht der Bildnachweis „Foto: La La Land | 2016 ©STUDIOCANAL“.

Großes Blockbuster-Kino reizt mich irgendwie gar nicht mehr so. Natürlich habe ich mich auf Der Astronaut sehr gefreut, aber mich hat die Geschichte auch angesprochen und deshalb hatte ich mir auch das Hörbuch angehört. Und der Film war auch wirklich toll gemacht. Habe ihn inzwischen zu Hause nochmal zweimal gesehen und beim letzten Rewatch sogar aufgewertet. Aber der Film ist trotzdem in meinem bisherigen Kinojahresranking (falls man das überhaupt so nennen kann) nicht an erster Stelle. Filme wie Das Drama – Noch einmal auf Anfang oder Hamnet haben mich irgendwie mehr begeistert. Allerdings muss ich zugeben, dass ich den Blockbusterfilm dann doch öfter schauen würde. Einfach, weil er Fun macht.

Ich liebe Arthausfilme und liebe die Kunst dahinter. Sie faszinieren mich durch ihre Machart und dennoch schaue ich die wenigsten noch einmal an. Selbst, wenn ich sie großartig fand. Einfach weil die Geschichten oftmals viel zu tragisch sind, als dass ich dieses Filmerlebnis wiederholen möchte. Und manchmal hab ich auch Angst, dass der Film dann anders auf mich wirkt, wenn ich ihn noch einmal sehen. Allerdings habe ich bei La La Land aus dem Jahr 2016 festgestellt, dass der Film immer besser wird, je öfter ich ihn schaue. Schon wild, damals im Kino hat er mir gar nicht gefallen und jetzt hat er sich zu einem meiner Lieblingsfilme etabliert.

Zwischen MCU und Arthaus: Wohin zieht es meine Lieblingsstars?

Schade finde ich jedoch, dass meine liebsten Filmschaffenden immer weiter ins Blockbuster Kino eintauchen. Ryan Goslig, Margot Robbie und Chris Evans scheint da gar nicht mehr raus zu kommen. Offenbar hat er ja doch wieder ins MCU zurück gefunden, dabei würde ich ihn mir in ernsteren, arthausigeren Rollen lieber ansehen. Nicht falsch verstehen, er spielt Steve Rogers großartig, das will ich auf gar keinen Fall abstreiten. Aber in einer kleinen Indie Produktion könnte er besser zeigen, was er kann.

Schön zu sehen ist allerdings, dass Emma Stone mehr und mehr ins Arthaus Kino einsteigt und ich liebe es! Bugonia habe ich leider noch nicht gesehen, aber bin dennoch gespannt drauf. Finde ihre Entwicklung großartig und liebe die Zusammenarbeiten mit Yorgos Lanthimos. Cool wäre es, wenn Ryan Gosling wieder mehr ins Arthaus Kino zurück finden würde und wieder mal so eine Rolle wie Luka Glanton wie in The Place Beyond the Pines aus dem Jahr 2012 spielen würde. Eine Zusammenarbeit mit Emma Stone und dann in einem Yorgos Lanthimos Film, optional mit Willem Dafoe. Das wäre ein Traum! Aber Ryan Gosling möchte jetzt aktuell eher Filme für seine Kinder machen. Bin dann mal auf den Ghost Rider gespannt.

2. Zwischen Traum & Trauma: Andrei Tarkovskys Iwans Kindheit und die Macht der Bilder 🌊🎞️🕊️

Ein schwarzweißes Porträt des Jungen Iwan, gespielt von Kolja Burljajew in Andrei Tarkovskys Film „Iwans Kindheit“ von 1962. Er blickt ernst nach vorn, trägt einen grob gestrickten, hochgeschlossenen Pullover, während der Hintergrund unscharf bleibt und eine weitere Person sowie architektonische Elemente nur angedeutet sichtbar sind. | Media Monday #788
Andrei Tarkovskys Erstlingswerk ist ein visuelles Meisterwerk — Iwans Kindheit | 1962 ©Mosfilm
Dramatisches Gemälde mit mehreren leidenden Figuren in dunklen Rot‑ und Brauntönen; darüber weißer Werbetext ‚Literatur zum 30‑jährigen Krieg – Shop now! – Thalia‘.
©Design mit Rawpixel Designs erstellt

Iwans Kindheit aus dem Jahr 1962 von Andrei Tarkovsky beeindruckt nicht nur optisch sondern auch dramaturgisch und narrativ. Der sowjetische Filmemacher verstand sein Handwerk und schuf mehrere, visuelle Meisterwerke. Ich dachte ich würde mir als erstes Stalker von ihm ansehen, ein Film, der in allen Film Communitys groß gefeiert und gelobt wird. Allerdings kam es anders und meine erste Berührung mit dem Regisseur, war tatsächlich sein Erstlingswerk. Und bereits dort kristallisierte sich sein Gespür für eindrucksvolle Bilder heraus. Der Kameramann Wadim Jussow brachte faszinierende Bilder auf die Leinwand und fing die Atmosphäre, sowie die Protagonist:innen gekonnt ein.

Dazu gesellt sich ein tief greifender Soundtrack, komponiert von dem russischen Komponisten Wjatscheslaw Owtschinnikow. Stellenweise gibt es in Iwans Kindheit keine Melodie zu hören, sondern einfach nur Wasserplätschern. Dies unterstreicht die Gefühlswelt von Iwan, denn Wasser ist ein Schlüsselmerkmal zu seiner Vergangenheit. Selbst wenn der Junge behauptet er fürchte sich nicht und er will im Kriegs Geschehen dabei sein, holt ihn seine Vergangenheit stets ein. Das Unterbewusstsein kann vieles beherbergen und so gibt es auch in Iwans Seele einige versteckte Ängste und Traumata, die er verdrängt.

Krieg aus der Perspektive eines verletzten Kindes

Der damals 16-jährige Nikolai Burljajew spielt diese innere Zerrissenheit eines Kindes, das viel zu schnell erwachsen werden musste, mit Bravour und lässt das Publikum spürbar den Krieg durch die Augen eines Kindes sehen. Leere Städte und zerstörte Häuser sind atmosphärisch auf die Leinwand projiziert und zeigt ein trostloses Bild, fernab der Grausamkeiten in den Schützengräben. Michail Papawa, der das Drehbuch schrieb, fokussierte sich mehr auf das psychologische Profil des Protagonisten, der in dieser Zeit aufwächst, statt auf den Krieg selbst. Und genau das, macht den Film noch greifbarer und erschütternder.

3. Zwischen Pendler-Odyssee & Bahnchaos im Media Monday #788: Mein täglicher Weg zur Arbeit 🚉🚌🛤️

Ein Zug der London Underground steht an einem Bahnsteig. Die silbernen Wagen mit roten Türen tragen das typische London‑Underground‑Logo. Der Bahnsteig ist teilweise überdacht, mit Beleuchtung und einem gelben Blindenleitstreifen am Rand. Im Hintergrund sind gemauerte Bögen und darüberliegende Gebäude zu sehen. | Media Monday #788
Ups, das ist nicht die Deutsche Bahn, sondern die U-Bahn in London. Hab ich auf die Schnelle nicht geblickt. Passiert … Foto © Ivan Mani
Werbung für Thalia mit dem Slogan „Literarisch um die Welt – eBook-Romane nach Ländern entdecken & sparen“. Im Hintergrund ist eine malerische Szene aus Venedig zu sehen: Gondeln gleiten durch einen Kanal, umgeben von historischen Gebäuden. Die Anzeige lädt dazu ein, literarisch verschiedene Länder zu bereisen – von Italien bis Island – und dabei bei ausgewählten eBooks zu sparen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ich eine weite und lange Strecke aufnehme, um zu einer Arbeitsstelle oder ähnliches zu kommen. Inzwischen fahre ich auch für medizinische Termine sehr viel weiter, als ich sollte, aber wenn es hier in der Umgebung nichts gibt, was soll man tun? Aber das ist ein anderes Thema. Ab heute habe ich meine neue Stelle angetreten und es ist gar nicht so verrückt, wenn man im Normalzustand auf die Zugverbindung schaut und eine Stunde und 30 Minuten auf der Anzeige liest. Einfach versteht sich. Ich bin früher auch ähnlich lange zur Schule oder zur Ausbildungsstelle gefahren, denn wenn man auf dem Dorf lebt, dann bleibt einem gar nichts anderes übrig. Über das Verkehrsnetz brauchen wir uns hier an der Stelle allerdings auch nicht aufregen. Das hat sich seit 26 Jahren nicht geändert, was will ich mich darüber noch echauffieren?

Für meine Arbeitsstelle in Eching bei Freising, bin ich auch täglich einfach 72 Kilometer gefahren allerdings hatte ich damals ein Auto. Und in die Berufsschule waren es mit Bus und Bahn auch so eine Stunde und 30 Minuten. Also was solls? Warum diese Odyssee nicht wieder auf sich nehmen, allerdings doch ein bisschen verrückt für einen 31 Stunden die Woche Job. Im Prinzip wäre das auch gar nicht so schwer zu handeln, könnte man sich auf die Bahn verlassen. Wir alle wissen, dass das niemand kann. Ich habe befreundete Schweizer:innen, die gar nicht glauben konnten, was hier abgeht. Bis sie selbst in diesem Elendsumpf geschwommen sind.

Weil alles nicht so glatt läuft und die Bahn immer noch eines drauf setzt, ist jetzt überall Schienenersatzverkehr und es endet im Chaos. Meine Fahrt dauert jetzt einfach beinahe drei Stunden, kommt drauf an, wie ich den Bus oder Zug erwische. Manche Busse kommen gar nicht und von den Zügen brauchen wir gar nicht erst reden. Es ist zum heulen. Und bei der Hitze einfach ein besonderes Vergnügen.

4. Queeres Kino im Wandel: Von Pionieren, Visionen & kritischer Betrachtung im Media Monday #788 🌈🏳‍🌈🎬

Rosa von Praunheim steht auf einer Bühne beim Teddy Award 1999 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Er trägt ein auffälliges rotes Kostüm mit großen Federflügeln und hält eine goldene Preisfigur in der Hand. Neben ihm steht eine weitere Person in dunkler Kleidung und blickt zu ihm hinüber. Beide sind vor einem dunklen Hintergrund zu sehen. | Media Monday #788
Rosa von Praunheim bei der Teddy Award Feier 1999, festgehalten in einem lebendigen Moment auf der Bühne im Haus der Kulturen der Welt | Foto: Brigitte Dummer / TEDDY Award Archive / CC BY-SA 4.0
Zwei Gesichter sind in einer Nahaufnahme eng nebeneinander zu sehen, weich ausgeleuchtet und sehr intim komponiert. Über dem Bild steht in weißer Schrift „Queere Geschichten“. Darunter befindet sich ein Button mit der Aufschrift „Shop Now!“ sowie das Thalia‑Logo.

Pedro Almodóvar ist regelrecht visionär, wenn es um feministisches und queeres Kino geht. Allerdings hat er auch Werke in seiner Filmographie, die ich etwas fragwürdig finde. Und das verstehe ich nicht. Zugegeben sind das ältere Werke wie beispielsweise Womit hab’ ich das verdient? aus dem Jahr 1984 oder Sprich mit ihr von 2002. Besonders letzteres geht mit Frauen sehr unfair und unsensibel um. Besonders problematisch ist, dass der Film, sofern ich mich erinnere, sexualisierte Gewalt enthält und diese mehr oder weniger romantisiert oder unter den Teppich gekehrt wird. Das finde ich sehr verwunderlich, wenn ich seine Werke Alles über meine Mutter (1999), Volver – Zurückkehren (2006) oder Parallele Mütter (2021) ansehe. Vielleicht hat er aus seinen Fehlern aber auch gelernt, aber ich müsste jetzt recherchieren, ob er sich darüber mal geäußert hat.

Mehr möchte ich mich jetzt mit den Werken von Rosa von Praunheim befassen, der als einer der wichtigsten Vertreter des neuen Deutschen Films gilt. Zusätzlich rechnet man ihn auch zu den  Autoren- und Avantgardefilmern und das macht ihn besonders für mich interessant. Naja und die Tatsache, dass Rosa von Praunheim ein  Aktivist der LGBTQ-Bewegung in Deutschland und ein Pionier des queeren Kinos war. Letztes Jahr im Dezember ist er im Alter von 83 Jahren verstorben. Mein bester Freund hat mir ein Buch von ihm zum Lesen mitgebracht, auf das ich schon gespannt bin. Außerdem möchte ich mir ein paar seiner Filme ansehen.

Aktuell kann man Ausschnitte aus seinen Werken in der Ausstellung Inventing Queer Cinema in Berlin bestaunen, die @maddin809 kürzlich besucht hat. Zu gerne würde ich sie mir auch ansehen, aber eine Reise nach Berlin ist derzeit nicht in Aussicht.

5., 6. & 7. Sommerhitze & stillen Welten: You Won’t Be Alone ist eine Reise durch Identitäten 🌲🌿

Noomi Rapace in einer Nahaufnahme aus Goran Stolevskis Film „You Won’t Be Alone“ von 2022. Sie blickt ernst nach oben, ihr Gesicht ist von natürlichem Licht betont, während eine weitere Person dicht hinter ihr steht. Der Hintergrund ist unscharf und deutet eine Außenumgebung an. | Media Monday #788
Noomi Rapace brilliert ohne Worte in — You Won’t Be Alone | 2022 ©Causeway Films | Focus Features
Passion of Arts Dein Fenster zur Filmkunst. Spendabler Kaffee.

Man muss neidlos anerkennen, dass es in anderen Regionen jetzt kühler ist. Aber ich führe hier jetzt keine Wetterdebatte auf. Ich finde den Sommer inzwischen beinahe unerträglich, weil 36 Grad und mehr, mein Körper einfach nicht mehr verträgt. Und ich bin nur noch froh, wenn der Sommer endlich wieder vorbei ist.

Der Film You Won’t Be Alone von Goran Stolevski aus dem Jahr 2022 hat nun wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient und es ist eine Schande, dass der Film immer noch keinen deutschen Kinostart oder Verleih bekommen hat. Der Film ist ein vielschichtiges Drama, das Horror- und Folkelemente miteinander verbindet. Goran Stolevski, der nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb, beschäftigt sich intensiv mit menschlicher Identität, Zugehörigkeit und den Verhaltensweisen verschiedener Gemeinschaften. Dadurch entsteht eine faszinierende Auseinandersetzung mit der Frage, was einen Menschen eigentlich ausmacht und wie sehr die eigene Umgebung die eigene Wahrnehmung prägt.

Die innere Zerrissenheit der Protagonistin, unter anderem gespielt von Noomi Rapace und Sara Klimoska, trifft auf ruhige und eindringliche Bilder, die die Schönheit und Kraft der Natur einfangen. Gleichzeitig stehen diesen Aufnahmen dunkle Höhlen, erdige Farbtöne und triste Stallungen gegenüber. Aus diesen Gegensätzen entsteht eine beeindruckende visuelle Atmosphäre, die den Film zu einem besonderen Erlebnis macht.

Besonders spannend ist dabei, wie die Protagonistin ihre Umwelt wahrnimmt. Fast so, als würde sie die Welt mit den Augen eines Kindes entdecken. Neugierig, unvoreingenommen und gleichzeitig voller Unsicherheit.

Zuletzt habe ich Tee getrunken und das war gut, weil ich bei der Hitze sehr durstig bin. Ich trinke generell zu wenig, daher koche ich mir nun täglich eine Kanne Tee mit Minze, Zitrone, Orange oder Ingwer. Ich mische da immer mal durch und der Tee hat einen frühlingshaften und frischen Geschmack. Dazu schneide ich ein paar Zitronenscheiben hinein. Die ersten beiden Tassen trinke ich heiß und im Laufe des Tages wird der Tee kalt. Klar kann ich die Kanne auf ein Stövchen stellen, aber das möchte ich nicht. Denn wenn der Tee kalt ist, ist er dann besonders erfrischend. 🍵🍋


※※※

Das war der Media Monday #788 🎬🌿
Und damit endet wieder ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt zwischen Filmkunst, Alltag und den kleinen Herausforderungen, die das Leben manchmal mit sich bringt.

Diese Ausgabe hat mir wieder einmal gezeigt, wie unterschiedlich die Wege sein können, auf denen Filme uns begegnen. Ob in großen Blockbustern, die einfach Spaß machen und unterhalten. Oder in stillen, besonderen Werken, die uns noch lange beschäftigen, nachdem wir sie ausgeschaltet haben. Manchmal entdeckt man einen Film erst beim zweiten Blick und merkt, dass er genau zur richtigen Zeit gekommen ist.

Neben all den Geschichten auf der Leinwand begleiten uns natürlich auch die ganz persönlichen Geschichten des Lebens. Ein langer Arbeitsweg, heiße Sommertage oder eine Tasse Tee am Nachmittag mögen auf den ersten Blick ganz alltäglich wirken, aber auch darin liegen kleine Momente, die uns durch den Tag tragen.

Bis zum nächsten Media Monday bleibt also nur zu sagen: Macht es euch gemütlich, entdeckt Filme, die euch berühren, gebt manchen Werken vielleicht eine zweite Chance und vergesst nicht, euch zwischendurch auch Zeit für die kleinen Dinge zu nehmen. 🍵🎞️

Danke, dass ihr mich durch den Media Monday #788 begleitet habt.


Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #788 für euch:

1. Großes Blockbuster-Kino ____ .

2. ____ beeindruckt nicht nur optisch ____ .

3. Es wäre nicht das erste Mal, dass ____ .

4. ____ ist regelrecht visionär, wenn ____ .

5. Man muss neidlos anerkennen, dass ____ .

6. ____ hat nun wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient und ____ .

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .


Über den Autor:

Künstlerisches Ölgemälde-Porträt von Riley Dieu Dietzel, Chefredakteur von Passion of Arts. Riley trägt ein schwarzes Langarmshirt und blickt mit ruhigem Ausdruck direkt in die Kamera. Im Hintergrund sorgen warme Farben und ein Bücherregal für eine cineastische Atmosphäre.

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