Ein Jahr ist vorbei, ein neues steht vor der Tür und deshalb blicken wir noch einmal zurück. Heute präsentieren wir euch die 5 besten Filme 2025 unserer Redaktion.
Jedes Redaktionsmitglied hat sich den Kopf zerbrochen und so eine individuelle Top 5 erstellt, die wir euch im folgenden vorstellen wollen. Und erneut zeigte sich: auch 2025 war ein sehr vielfältiges und gutes Filmjahr, man musste nur hin und wieder etwas tiefer schürfen und abseits der großen Namen suchen.
Beitrag und Einleitung von Martin K, in Zusammenarbeit mit Riley, Lennart, Maddin, Flo und Rick
2025 in Review
Denn wenn man sich die großen Blockbuster anschaut, bekommt man schnell den Eindruck, 2025 bot wenig Einprägsames und Beeindruckendes. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, 2025 war ein Filmjahr der Gegensätze. Einerseits dominierten weiterhin große Marken die Aufmerksamkeit. Andererseits zeigte sich deutlicher denn je, dass internationale Vielfalt und originelle Stoffe das Kino lebendig halten. Nachdem die Kinolandschaft in den letzten Jahrzehnten immer Hollywood zentriert war, offenbarte sich 2025 ein neuer Trend. Hollywood war erstmals seit Langem nicht mehr der alleinige Taktgeber – weder qualitativ noch finanziell. Internationales Kino rückte spürbar ins Zentrum, während US-Produktionen stellenweise nur noch eine Nebenrolle im globalen Gespräch einnahmen.
Besonders Animation wurde zum weltweiten Schaufenster. Neben den bekannten Namen von Disney, die mit „Zoomania 2“ einen echten Kassenschlager boten, war es der asiatische Raum, welcher imposante Animationen lieferte. Anime-Filme wie „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba – Infinity Castle“ wurden zum weltweiten Phänomen. „KPop Demon Hunters“ löste einen globalen Mega-Hype aus und mit „Ne Zha 2“ wurde ein chinesischer Mega-Blockbuster zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres. Zudem gab es mit dem poetischen Arthouse-Erfolg „Flow“ einen echten Geheimtipp aus Estland zu bestaunen.
Superhelden-Dämmerung und Horror-Hype

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Parallel dazu setzte sich der Abwärtstrend des Marvel-Kinos fort. Trotz drei neuer MCU-Filme fühlte sich 2025 endgültig wie der Moment an, in dem Superheldenfilme keine Selbstläufer mehr sind. Auch bei den ganz großen Eventtiteln blieb eine gewisse Ungewissheit. Mit „Avatar: Fire and Ash“ kehrte James Cameron zwar erneut auf die größte Bühne zurück. Doch ob der Film an frühere Erfolge anschließen kann, muss sich erst zeigen. Ich bin auf jeden Fall skeptisch.
Umso bemerkenswerter war, dass 2025 ein starkes Jahr für originäre Stoffe wurde. Zwar gab es einzelne Ausnahmen wie „Ein Minecraft Film“, die ihren Erfolg auf eine starke IP bauen können. Doch besonders im Horror-Bereich zeichnete sich ein gewisser Mut zur Originalität ab. Titel wie „Weapons“, „Bring Her Back“ und „Blood & Sinners“ überzeugten sowohl Kritiker als auch das Publikum und brachten frischen Wind ins Horror-Genre.
Gleichzeitig meldete sich zeitaktuelles, politisches Kino eindrucksvoll zurück. „Eddington“ ging zwar unter, traf aber dennoch den Nerv der Gegenwart. Währenddessen bot „One Battle after Another“ trotz gespaltener Reaktionen ambitioniertes, unbequemes Großkino. Ein Zeichen dafür, dass kritische Filme auch im großen Maßstab noch ihren Platz haben.
Die 5 besten Filme 2025 – Die Top 5 der Redaktion
Egal ob nischiges Arthouse, groß angelegte Blockbuster oder gehypter Horror – das Kinojahr 2025 zeigte sich in all seiner Vielseitigkeit. Und genau diese Bandbreite spiegelt sich nun in unserer Auswahl der 5 besten Filme 2025 wider.
Die 5 besten Filme 2025 – Rileys Top 5
5. After the Hunt
Luca Guadagninos Film „After the Hunt“ greift aktuelle, gesellschaftliche Themen auf, die bereits über Jahrhunderte existieren. Seine Figuren lässt er hierbei geschickt, in unangenehme Situationen schlittern. Der Film ist bespickt mit zahlreichen Themen wie Akzeptanz, Feminismus, sexualisierte Gewalt, Queerness und vieles mehr und stellt ebenso Frauen, die sich in Männerberufen behaupten müssen in den Fokus. Und welche Opfer sie dafür bringen mussten. Meiner Meinung nach wird das in dem Film ziemlich gut beleuchtet, zusätzlich bietet „After the Hunt“ fesselnde Dialoge und durch die Machart mit intensiven Soundgeräuschen und eingängigen, künstlerischen Kameraperspektiven, sehr kunstvoll.
4. The Ugly Stepsister
In mangelndem, märchenhaften Glanz zeigt Emilie Kristine Blichfeldt eine rohere Fassung der Aschenputtel Geschichte, diesmal aus der Sicht einer der bösen Stiefschwestern. „The Ugly Stepsister“ ist ein vielschichtiges Werk, das noch lange nachhallt. Emilie Kristine Blichfeldt konzipierte die Geschichte in einen Body Horror und formt daraus eine schöne Gesellschaftskritik. Das Ganze ist sensationell inszeniert, jedoch nichts für einen schwachen Magen. Untermalt wird die Szenerie mit modernen Musikstücken und Klassik Elementen, die die norwegische Songwriterin Vilde Tuv komponiert hat. Auch die Kostüme und das Setting ist großartig gemacht und lassen das Publikum direkt in die Zeit zurückreisen.
3. Urchin
Harris Dickinsons Regiedebüt „Urchin“ ist ein tiefgreifendes Drama über Menschen, die vom sozialen System in die Knie gezwungen werden. In authentischen Bildern zeigt der junge Filmschaffende eine rohe Welt auf den Straßen Londons. Getragen wird das Werk von Frank Dillane, der das Publikum emotional nah an seinen Charakter heranlässt. Ebenso gelungen ist der Einsatz des Soundtracks im Einklang mit den stimmigen Bildern.
2. Das Mädchen mit der Nadel
Magnus von Horns „Mädchen mit der Nadel“ ist wunderschön in schwarz-weiß gefilmt. Er nimmt das Publikum auf eine tragische und intensive Reise einer jungen Frau, die sich in einer von Krieg geplagten Zeit herumschlagen muss. Die realistische Darstellung geben dem Streifen einen gewissen Horror Touch im Einklang mit einem intensiven Drama, das Zusehende erschreckt und berührt zu gleich. Ein realistischer Blick auf einer Zeit in der sich jede Person selbst die nächste war und Menschen zu unfassbaren Mitteln greifen mussten, um zu überleben.
1. KPop Demon Hunters

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Animationsfilme und ich, das ist ja schon länger eine schwierige Geschichte. Aber mit Anime bin ich dennoch catchy. Wenn beides aufeinandertrifft, ist das meistens ein Hit und so war es auch mit „KPop Demon Hunters“. Der Film macht einfach Spaß und lädt zum herzhaften Lachen ein. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und die poppigen Songs bleiben sofort im Ohr. „KPop Demon Hunters“ ist ein herzlicher, lustiger und kreativer Film! Die Animationen und Zeichnungen sind großartig, ebenso die Charakterzeichnung. Jede Figur hat etwas Besonderes. Zusätzlich liefert der Film eine originelle Story, die „Sailor Moon“ Fanherzen höherschlagen lässt.
Die 5 besten Filme 2025 – Martins Top 5
5. F1
Joseph Kosinksi holt die Formel 1 auf die Kinoleinwand und das auf überaus eindrucksvolle Weise. Die Rennszenen bieten ein immersives Erlebnis und für Fans des Rennzirkus zeigt er eine enorme Detailverliebtheit. Über so manche Absurdität in der Story konnte ich leicht hinwegsehen, denn was Kosinski hier zeigt ist klassisches Motorsportkino in seiner besten Form.
4. Blood & Sinners
Erneut zeigt Ryan Coogler, warum er einer der interessantesten Regisseure unserer Zeit ist. Mit einer originellen Idee, die an Klassiker erinnert, aber dennoch so frisch wirkt, vermischt er nicht nur Genres. Er entführt uns in eine vergangene Zeit und erzeugt einen Sog aus Stimmung, Gesellschaft und vor allem Musik, der vor allem inszenatorisch überzeugt.
3. Nosferatu
Mit „Nosferatu“ entstaubt Robert Eggers einen echten Klassiker des Horrorkinos. Auch wenn das Original seinen Platz in der Filmgeschichte verdient hat, schafft es Eggers hier seine eigene Vision auf wunderschöne und melancholische Art zu kreieren und damit aus den großen Fußstapfen von Friedrich Murnau zu treten.
2. Juror No. 2
Noch kurz vor Jahresende habe ich mir Clint Eastwoods neuesten (und vielleicht letzten) Film endlich angeschaut. Und er wurde zu einem echten Highlight. Klassischer Justiz-Thriller trifft auf tiefgreifendes Charakter-Drama und verleiht der Geschichte somit Facetten, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Es geht hier um so viel mehr, als nur um die Frage: ist der Täter schuldig oder unschuldig?
1. Der Graf von Monte Christo

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Bezeichnend für das vergangene Jahr steht auf meiner 1 ein europäischer Film. Mit „Der Graf von Monte Christo“ wird eine Geschichte erzählt, die man schon sehr oft bestaunen durfte. Und natürlich stellt sich da die Frage: braucht es eine weitere Verfilmung? Die Antwort liefert der Film selbst auf sehr souveräne Art. Er bietet klassisch inszeniertes und erzähltes Historienkino auf höchstem Niveau, erzeugt trotz langer Laufzeit eine immense Spannung und ließ mich von Minute Eins an nicht los. Es war der erste aktuelle Film des Jahres, den ich gesehen habe. Und seitdem konnte er seinen 1. Platz in meinem Ranking behaupten und hielt auch dem Rewatch zuhause stand.
Die 5 besten Filme 2025 – Lennarts Top 5
5. Superman
Eigentlich hatte ich mich das ganze Jahr davor gedrückt – ich hatte einfach nie die Zeit, die Ruhe und alles andere. Aber als ich mir buchstäblich heute Morgen (27.12. – Redaktionsschluss des Artikels) endlich James Gunns „Superman“ angesehen habe, habe ich etwas gespürt, das ich seit gut zehn Jahren bei einem Superheldenfilm nicht mehr verspürt hatte. Auch wenn ich einige persönliche Kritikpunkte habe, kann ich nichts anderes sagen, als dass dies das Beste ist, was das Genre uns seit Gunns letztem Eintrag ins MCU beschert hat.
4. The Running Man
Es ist keine Überraschung, dass der neue Edgar-Wright-Film in meinen Top 5 gelandet ist – eher schon, dass er nicht auf Platz 1 steht. Dazu habe ich bereits einiges in meiner Kritik ausgeführt, aber um es kurz zusammenzufassen: Mir war es etwas zu viel Popcorn-Kino, es fehlte die Prise geniales Autorenkino, und es gab einen Hauch zu viel King oder etwas Ähnliches. Am besten, Sie lesen noch einmal die Langfassung (Sorry Martin, aber die Eigenwerbung musste sein). Unabhängig davon hatte der Fan in mir trotzdem einen der besten Kinobesuche des Jahres.
3. F1
Wo wir gerade bei Fans und Kinobesuchen waren: Das hier war definitiv der beste Kinobesuch dieses Jahr für mich. Ich kann einfach nicht anders, als hinter die Marketing-Fassade dieses Werbefilms zu blicken und ein unglaublich geniales Skript eines Sportfilms zu erkennen, wie er im Buche steht. Da schlug mein Fanherz einfach höher, auch trotz der generischen Schwächen des Genres, die für mich sowieso nie mehr als ein paar Schönheitsfehler darstellen. Natürlich ist das hier kein „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“. Aber so wie „Barbie“ funktioniert das trotz aller Wahrscheinlichkeit für mich viel zu gut. Und landet wahrscheinlich nur auf der Drei, weil ich nicht damit gerechnet hatte, wie gut er mir am Ende gefallen würde.
2. Wake Up Dead Man
Es war zu erwarten, dass Rian Johnson für mich einen der Top-Plätze dieses Jahr belegt, aber ich bin erstaunt, dass er es so weit nach oben geschafft hat – mit einem Film, der jede Erwartungshaltung zerkaut und ausgespuckt hat (auch hierzu gibt es eine Kritik). Ich kann mich an diesem Franchise nicht sattsehen, bin aber immer noch ganz schön sauer, dass ich ihn nicht im Kino sehen konnte. Umso schöner war es, den Film dann mit meiner Verlobten auf der Couch zu sehen, die genauso begeistert war wie ich.
1. Nosferatu

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Vor 52 Wochen sagte ich in meiner Kritik genau das, was ich hier wiederholen werde: Der erste Film des Jahres, und es wird schwer, diesen zu überbieten. Traditionell schaue ich mir zum Jahresbeginn meinen Film des (Vor-)Jahres an, und ich kann es kaum erwarten, mir „Nosferatu“ noch einmal anzusehen. Die 4K Blu-ray liegt bereit, denn diese hypnotisierenden Bilder gehen mir seit Januar nicht mehr aus dem Kopf. Ich denke, ich bin dem Film sogar etwas unrecht geworden, aber das wird der Rewatch zeigen, ob ich da noch einmal etwas nach oben korrigieren muss. Aber für mich hat Robert Eggers hier völlig den Vogel abgeschossen.
Die 5 besten Filme 2025 – Flos Top 5
5. Der Tiger
Kriegsfilme und der der deutsche Film sind eine Konstante, welche durch „Der Tiger“ erneut bestätigt wird. Ein grandios bebildertes Panzerdrama, welches von fantastischen Darstellerleistungen, nervenzerfetzenden Spannungsmomenten und einem diskussionswürdigen Ende, welches einige faszinierende Denkansätze mitbringt, lebt.
4. Der Graf von Monte Christo
Die Franzosen können spektakuläres Historienkino und haben mit „Der Graf von Monte Christo“ erneut ein Meisterwerk geschaffen. Die Story der literarischen Vorlage ist dankbar, wird aber brillant und mit der notwendigen Ruhe umgesetzt, während Schauspiel und Bildgewalt das Werk abrunden.
3. Flow
Über keinen Oscargewinner konnte ich mich dieses Jahr mehr freuen. Ein kleiner lettischer Animationsfilm, der ohne Worte und Menschen viel mehr erzählen konnte, als alle anderen gegenwärtige Animationsfilme. „Flow“ ist ein stiller aber bemerkenswerter Geniestreich.
2. Dhurandhar
„Dhurandhar“ stellt augenscheinlich einen Rekord darin auf, wie kurz sich 214 Minuten anfühlen können. Eine Mischung aus Agententhriller und Mafiaepos mit politischer Sprengkraft, welche in eine düstere, verkommene und schockierende Welt ohne echte Heldenfiguren hineinzieht, die man dennoch nach einmaligen Betreten am liebsten nie wieder verlassen würde. Zudem liefert Akshaye Khanna die mit Abstand stärkste Performance des Jahres ab.
1. Beating Hearts

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„Beating Hearts“ ist mehr als nur ein Film. Er ist das Gefühl zweier schlagender Herzen, welches einen nie mehr loslassen wird. Gilles Lellouche gelang ein modernes und emotionales Märchen voller kunstvoller Einstellungen, gekonnter Provokationen und Charakteren, mit denen man bereit ist durch dick und dünn zu gehen. Nicht nur der beste Film des Jahres, sondern einer der besten Filme aller Zeiten.
Die 5 besten Filme 2025 – Maddins Top 5
5. Der Tiger
Mitreißendes Action-Spektakel mit toller Optik, interessanten Charakteren und einer Handlung die gar nicht mal so offensichtlich ist. Für mich die deutsche Genre-Film-Überraschung 2025 und nach „Im Westen Nichts Neues“ der nächste exzellente Weltkriegs-Film aus Deutschland. Ein Film für das Kino, der am besten auch dort genossen werden sollte. Um das Grollen des berühmten Panzers so richtig spüren zu können.
4. In die Sonne schauen
Auch der nächste deutsche Film hat etwas einzigartiges. Die Handlung verknüpft genial die Leben verschiedener Frauen über die Jahrzehnte. Auch optisch bietet der einiges (sage nur „Heutunnel“), teilweise auch makabres. Ein Film mit einer Botschaft, ohne diese den Zuschauenden direkt auf die Nase zu binden. Zu Recht der deutsche Oscar-Kandidat in dieser Saison.
3. Der Brutalist
Ein weiterer Film, der gar nicht mal so einfach zu durchschauen oder zu fassen ist. Der einen mit seinen brutalistischen Bildern und Emotionen fast erschlägt, aber am Ende doch irgendwie ein rundes, interessantes Ganzes ergibt. Fantastisch spielen auch Adrien Brody, Guy Pierce und Felicity Jones, vielleicht sogar ihre besten Leistungen der Karriere. Der Film spart auch nicht mit Kritik an der amerikanischen Gesellschaft (Skepsis gegen alles Fremde, starke Religiösität, kapitalistische Herrschaft). Und ist damit aktuell er denn je.
2. Mickey 17
Ich habe den Film auf der Berlinale gesehen und da hat er mich nachhaltig beeindruckt und auch sehr gut unterhalten. Anfangs war er Top 1 bei mir, doch irgendwie hat sich dann ein anderer Film dorthin geschlichen. Jedenfalls ist diese SciFi-Satire mit Robert Pattinson, Mark Ruffalo, Naomi Ackie und Steven Yeun einfach köstlich. Regisseur Bong Joon Ho analysiert das System-Trump messerscharf und treibt es in einem entfernten SciFi-Setting auf die Spitze. Ich hatte damals im Kino jedenfalls sehr viel Spaß mit dem Witz, den tollen Bildern und einem gutaufgelegten Pattinson in Mehrfachrollen.
1. From The World of John Wick: Ballerina

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War ursprünglich nicht auf der 1, doch jetzt habe ich mich unentschieden, da hier das Gesamtpaket entscheidend ist. Ich durfte nämlich für Passion of Arts auf dem roten Teppich Ana de Armas kurz interviewen und das war schon eine ziemlich surreale Erfahrung. Der Film ist ein Action-Spektakel im John-Wick-Stil, der sich aber dem Kampfstil einer kleinen zierlichen Frau angepasst hat. Mit der Flammenwerfer-Action hat er außerdem auch etwas neues geschaffen, was mit buchstäblich weggeblasen hat. Natürlich gibt es auch wieder stylische Neon-Gefechte in coolen Clubs.
Kommt vielleicht insgesamt nicht an die Größe eines „John Wick: Kapitel 4“ heran, aber das ist auch nicht so schlimm. Im Grunde ein bisschen geerdeter und kleiner als dieser. Auch hat die Figur hier endlich mal eine verständliche Motivation für mich (Rache an den Mördern ihrer Familie). Für mich ein gelungenes Spin-off der John-Wick-Reihe und ich freue mich schon auf die nächsten Teile mit der super sympathischen Ana de Armas.
Die 5 besten Filme 2025 – Ricks Top 5
5. Predator Badlands
Die Predator Reihe hat unter Regisseur Dan Trachtenberg endlich sein Potential mehr nutzen können. Und „Predator: Badlands“ ist der krönende Abschluss, auch wenn hier und da durchscheint, dass Disney das ganze bezahlt. Etwas weniger Humor in Form von Sidekicks und Onelinern hätte gut getan. Dennoch kann das den mitreißenden Flow des Films, den Kniff den damaligen Antagonisten als Identifikationsfigur und vor allem die Fülle und Reichhaltigkeit der Alien Welt nicht aufhalten. Und mit Alien Welten kriegt man mich halt.
4. Frankenstein
Del Toros Variante der klassischen Monster Geschichte mag erzählerisch zu teilen langatmig und zu wenig herausfordernd sein, doch visuell und atmosphärisch ist es ein Film des Regisseurs durch und durch. Was bedeutet, dass ich 150 Minuten lang in Sets und Kostümen schwelgen konnte wie sonst kaum woanders. Jacob Elordi überrascht außerdem mit einer richtig aufwühlenden Performance als die Kreatur.
3. KPop Demon Hunters
Anfangs für den Titel von mir belächelt, kann ich letztlich nur wieder sagen, dass Vorurteile niemandem was bringen. „KPop Demon Hunters“ ist nicht nur fantastisch detailreich animiert. Er hat auch ein absolutes Gespür für emotional packende Momente und humorvolles Aufbrechen. Die Charaktere darüber hinaus schön kantig und die Message, wenn auch nicht neu, wichtig und gut verpackt. Und dann gibt’s da noch die Songs. Allesamt Banger und perfekt in den Film integriert.
2. 28 Years Later
Dieser dritte Teil der Infizierten Story ist vor allem radikal und gibt sich nicht den Erwartungen hin. Danny Boyle experimentiert in Look and Feel, im Editing. Er schreibt ein Ende, das überall im Gespräch war und auch bleiben wird. Und dann ist der Film abgesehen von diesen handwerklichen Highlights und Herausforderungen auch noch ziemlich emotional und thematisch clever in die reale Welt eingefädelt.
1. Chainsaw Man The Movie: Reze Arc

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Nicht ganz fair, denn prinzipiell ist das hier mehr eine lange, aufwendige finale Folge für die erste Staffel der Serie. Aber der Film schafft es die Absurdität der Gewalt- und Humorexzesse und die darunter liegende Coming of Age Thematik so gut zu vereinen, dass er auch das absolute Highlight der IP bis hierher darstellt. Zudem sind die Animationen verspielt und außergewöhnlich und der Score ein Ohrwurm nach dem anderen.
Fazit zu den 5 besten Filmen 2025
Diese Top-5-Listen machen vor allem eines klar: 2025 war ein Kinojahr ohne klare Schubladen. Arthouse und Blockbuster, politisches Autorenkino, wuchtiger Horror und internationale Animations-Highlights standen gleichberechtigt nebeneinander – von „Flow“ und „Nosferatu“ über „F1“ bis hin zum popkulturellen Phänomen „KPop Demon Hunters“. Unsere Auswahl ist deshalb kein strenger Kanon, sondern ein ehrliches Stimmungsbild – geprägt von persönlicher Begeisterung, unterschiedlichen Blickwinkeln und einem Filmjahr, das gezeigt hat, wie lebendig Kino 2025 sein konnte. Das waren unsere 5 besten Filme 2025, doch was konnte euch überzeugen?
Was sind eure 5 besten Filme 2025?
MARTIN – Autor
Als Kind der 90er und frühen 2000´er entwickelte ich schon früh eine Liebe für das Medium Film. Waren es Anfangs noch die Disney-Klassiker, wie mein erster Kinobesuch „Herkules“, trat schon bald Harry Potter in mein Leben und prägte meine filmische Jugend. Später kamen Franchises wie Star Wars oder das MCU, bevor mich „Interstellar“ dazu brachte, meinen filmischen Horizont mehr und mehr erweitern zu wollen, wodurch ich inzwischen so gut wie alle Arten von Filmen liebe. Über mehrere Umwege führte mich meine filmische Reise zu Letterboxd, wo ich seit 2016 mein Filmtagebuch führe und seit 2020, mal mehr, mal weniger ausführlich auch meine Meinung zu den gesehenen Filmen auf das digitale Papier bringe. Lieblingsgenre könnte ich keines benennen, ich bin offen gegenüber allem, auch wenn ich besonders empfänglich für Horror, Action und Sci-Fi bin.
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6 Kommentare
Alles Gute im neuen Jahr, liebes Passion-of-Arts-Team!
Bin heute auch mal wieder dabei:
https://mwj2.wordpress.com/2026/01/01/die-5-besten-filme-2025/
Ein Frohes Neues Jahr an dieser Stelle von mir. Mit Rangfolgen tue ich mich schwer – außerdem hatten es für meine Begriffe so einige Filme schwer, gegen „Flow“, den ich mir vor lauter Begeisterung zweimal angesehen habe, anzukommen. Es wäre für mich sehr einfach gewesen, „Flow“ zum besten Film des Jahres zu erklären, aber: ich hatte ihn schon in den 5 besten Filmen der ersten Jahreshälfte und wollte ihn nicht noch einmal nennen.
Meine „5 Besten“ findet ihr hier:
https://blaupause7.wordpress.com/2026/01/01/die-5-besten-am-donnerstag-die-besten-filme-aus-2025/
Ich wünsche ein Frohes Neues Jahr allerseits.
Es gab dieses Jahr erstaunlich viele eigenständige Filme abseits von Remakes und Fortsetzungen. Konnte nicht unbedingt mit jedem was anfangen, aber es waren doch ein paar dabei die ich mochte. Dieses Mal ranke ich auch die Filme.
1. Heldin: Eine Spätschicht im Krankenhaus aus Sicht einer Krankenschwester. Meine beste Freundin ist Krankenschwester und sie fühlte sich nach dem Film als ob sie von der Spätschicht kommt. Sie meinte das ist eine ziemlich normale Schicht die da gezeigt wird. Klar gibt es bessere, es geht aber auch schlimmer. Ein sehr wichtiger Film. Unglaublich intensiv, realistisch und von Leonie Benesch fantastisch gespielt.
One Battle After Another: Der Film mag die Gemüter spalten. Aber er ist ein Paradebeispiel für perfekte Inszenierung. Während heutige Blockbuster zunehmend nicht nur eine Videospiel-Ästhetik zelebrieren, sondern auch zunehmend das stümperhafte inszenieren und Storytelling eines alten B-Movies haben. Schafft es Paul Thomas Anderson einer der rasantesten Verfolgungsjagden der letzten Jahre zu zeigen in dem er eine Straße filmt. Hinzu kommt, ich hatte sehr viel Spaß am Plot, am Schauspiel, das hervorragend von allen ist. Meiner Meinung nach zurecht auf vielen Bestenlisten.
September 5: Leonie Benesch zum zweiten. Momentan wahrscheinlich das Aushängeschild des deutschen Schauspiels. Aber das ganze Ensemble spielt sehr gut. Es geht um die Anschläge auf die israelische Olympiamannschaft 1972 in München während der Spiele. Aus Sicht des ABC-Teams das eigentlich da war um über die Spiele zu berichten und nur etwa 100 Meter davon entfernt war. Inszeniert als Kammerspiel um journalistische Verantwortung. Packend und ergreifend.
The ugly Stepsister. Aschenputtel aus der Sicht der Stiefschwester. Es ist dann kein Märchen für Kinder mehr. Body Horror mit einem sehr bissigen, bösen und feministischen Blick auf Schönheits- und Optimierungswahn in dem der edle Prinz ein mieses Schwein ist. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich einer der werkgetreusten Adaptionen des Märchens. Ich war stellenweise schockiert und hatte gleichzeitig viel Spaß mit diesem mal ganz anderen Blick auf ein bekanntes Märchen. Einer der Filme die mich dieses Jahr mit am meisten begeistert haben.
The Life of Chuck: Ein weiterer Beleg dafür, dass die besten King-Verfilmungen nicht unbedingt die von seinen Horrorgeschichten sind. Ein episodenhafter erzählter Film in dem es am Anfang um den Untergang der Welt geht und sich erst später alles offenbart. Ein sehr schöner und berührender Film mit einer tollen Tanzsequenz.
Heldin fand ich auch ganz stark.
Ein frohes Neues ans ganze Team! 🙂
Hier meine Top 5: https://moviescape.blog/2026/01/01/die-5-besten-filme-des-jahres-2025/
Frohes Neues!
Während es hier noch ordentlich böllert, hier meine 5 für heute: https://filmlichtung.wordpress.com/2026/01/01/die-5-besten-am-donnerstag-die-5-besten-filme-2025/