An diesem Donnerstag suche ich die 5 Besten Fußball-Filme, zu denen ich persönlich ein eher ambivalentes Verhältnis habe. Der Rundballsport begeistert Millionen, vielleicht sogar Millarden Menschen, bei mir sorgt er allerdings meist eher für Stirnrunzeln als für Gänsehaut. Doch als Filmkritiker und Sportfan gehört es auch dazu, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die nicht unbedingt zur eigenen Komfortzone gehören. Gerade weil rund um große Turniere immer wieder gesellschaftliche und politische Diskussionen entstehen, lohnt sich ein Blick darauf, wie das Kino den Mythos Fußball erzählt – manchmal überraschend vielschichtiger als das Spiel selbst. ⚽🎬
Ein Beitrag von: Lennart Goebel in Zusammenarbeit mit Florian
Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥
Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.
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Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚
Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. Die 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨

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Die 5 Besten Fußball-Filme: Außerhalb der Komfortzone
Es ist wieder so weit: Der Coach schreibt eine neue Top-5 über Sportfilme.
Diesmal allerdings zum ersten Mal nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf ausdrücklichen Wunsch eines Lesers. An dieser Stelle: Danke für den Themenvorschlag blaupause7. Vielleicht also ein bisschen aus Pflichtgefühl. Vielleicht sogar ein wenig widerwillig. Aber das ändert nichts an der Sache: Wenn ich mir selbst den Anspruch gebe, Sportfilme ernsthaft zu betrachten, dann gehört eben auch der Rundballsport dazu.
Und das, obwohl mein persönlicher Zugang zu Fußball – sagen wir – überschaubar ist.
Neben dem Motorsport, zu dem ich emotional ebenfalls kaum einen Draht habe, ist Fußball wohl der Sport, der mich am seltensten dazu bringt, freiwillig den Fernseher einzuschalten. Beim Motorsport kann ich zumindest filmisch immer wieder etwas abgewinnen – zuletzt etwa dem letztjährigen F1. Fußball hingegen hat es bei mir deutlich schwerer.
Meine Berührungspunkte mit dem realen Spiel sind überschaubar: gelegentliche solidarische Public-Viewing-Besuche während einer Weltmeisterschaft, bei denen das gemeinsame Bier im Vordergrund steht, oder ein Dorfderby, wenn der Cousin meiner Verlobten mit seiner Mannschaft aufläuft – zufällig in derselben Liga wie der Verein, dessen Sportplatz jahrelang praktisch vor meiner Haustür lag.
Mehr Fußball ist in meinem Alltag eigentlich nicht.
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Im Gegenteil: Der Zweitligaverein meiner Heimatstadt genießt dort eine fast religiöse Stellung. An Heimspieltagen wird die halbe Stadt zur Sicherheitszone. Vom Bahnhof im Süden bis in die Nordstadt zieht sich ein undurchdringlicher Korridor aus Polizeiabsperrungen, Fanströmen und gesperrten Straßen. Der öffentliche Nahverkehr steht zeitweise still, während sich rivalisierende Fangruppen durch die Innenstadt bewegen.
Kurz gesagt: Es ist genau die Art von Spektakel, die meine persönliche Skepsis gegenüber der Fankultur eher bestätigt als widerlegt.
Dazu kommt noch eine andere Sache, mit der ich mich vermutlich endgültig als Fußballbanause oute: Ich habe nie verstanden, was an Pyrotechnik so faszinierend sein soll. Bengalos, Rauchschwaden und dazu hundertfach gesungene Stadionhymnen – für viele gehört das zum Erlebnis dazu. Für mich bleibt es ein Rätsel. Vielleicht bin ich dafür einfach zu sehr Anti-Fan.
Und trotzdem habe ich in diesem Jahr ein gewisses Mitgefühl mit den Sportlern selbst. Denn rund um die 2026 FIFA World Cup stehen wir als Zuschauer einmal mehr vor einer moralischen Diskussion: Boykott oder Begeisterung? Einschalten oder bewusst wegsehen?
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Als ehemaliger Sportler fällt es mir schwer, jungen Athleten vorzuwerfen, dass sie diese Chance wahrnehmen. Für viele von ihnen ist eine Weltmeisterschaft der Moment, auf den sie ihr ganzes Leben hingearbeitet haben. Ihnen diesen Traum abzusprechen, wäre ebenso unfair wie naiv.
Aber als Zuschauer kann man dennoch eine Entscheidung treffen. Meine persönliche fällt dieses Jahr relativ klar aus: Der Fernseher bleibt aus. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich die sommerlichen Biergarten-Abende mit Freunden vor einer großen Leinwand wahrscheinlich ein wenig vermissen werde.
Und doch gibt es eine Alternative. Denn auch wenn ich mit dem Rundballsport nie richtig warm geworden bin, lässt sich nicht leugnen, dass Fußball ein fester Bestandteil unserer Popkultur ist. Er steckt in Kindheitserinnerungen, in Sommerabenden, in Bolzplatzgeschichten und in Momenten kollektiver Euphorie.
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Genau deshalb funktioniert Fußball im Kino manchmal erstaunlich gut. Filme erlauben es, die Emotionen dieses Spiels zu erleben, ohne sich durch Tabellenstände, Transfergerüchte oder Fanrivalitäten kämpfen zu müssen. Sie destillieren das Ganze auf das, was im Kern übrig bleibt: Drama, Hoffnung, Rivalität und manchmal auch ein bisschen Nostalgie.
Und als gebürtiger Wolfenbütteler, ehemaliger „Wilder Kerl“ auf staubigen Hinterhofplätzen und Kind der 90er habe ich durchaus ein paar solcher Filme im Gedächtnis.
Meine heutige Top 5 versammelt daher fünf sehr unterschiedliche Fußballfilme – erstaunlich viele davon aus Deutschland – die zeigen, dass dieses Spiel auf der Leinwand manchmal interessanter sein kann als auf dem echten Rasen.
5. Die Wilden Kerle (2003)

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Wovon handelt Die wilden Kerle?
Eine Gruppe fußballbegeisterter Freunde um ihren geliebten Bolzplatz, den Teufelstopf. Anführer Leon (Jimi Blue Ochsenknecht) und seine Crew werden vom „Dicken Michi“ und seiner Gang vertrieben. Um ihr Revier zurückzugewinnen, fordern sie die Rivalen zu einem alles entscheidenden Fußballmatch heraus.
Unterstützt vom Kioskbesitzer und Trainer Willi (Rufus Beck) bereiten sich die Kinder intensiv vor. Eine zentrale Rolle spielt dabei Vanessa (Sarah Kim Gries), die sich als erstes Mädchen gegen alle Vorurteile einen Platz im Team erkämpft.
Die Wilden Kerle | 2023 © Croco Filmverleih
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Die 5 Besten Fußball-Filme: Alles ist gut….
…Solange du wild bist!
Das war damals unser Motto. Und ich meine das vollkommen unironisch.
Ich bin Jahrgang 1995 und ohne übertreiben zu wollen: Diese Filme aus dem Hause SamFilm haben meine Freunde und mich wahrscheinlich mehr geprägt, als es zehn Jahre später die großen Superheldenfilme für die Generation nach uns getan haben. Für uns war das damals kein Kinderfilm – das war ein Lebensgefühl.
Wir haben T-Shirts und improvisierte Trikots selbst bemalt. Wir haben uns mit den älteren Jungs auf dem Bolzplatz unserer Ortschaft angelegt, als wären wir wirklich eine rivalisierende Bande. Irgendwann haben wir sogar eine Art inoffiziellen „Verein“ gegründet, mit halbwegs ernst gemeintem Fußballtraining und – ich schwöre, das ist kein Witz – einem selbst organisierten Freundschaftsspiel.
All das nur, weil wir diesen Film – und später auch seine zunehmend obskuren Fortsetzungen – für das Coolste hielten, was das deutsche Kino damals zu bieten hatte.
Rückblickend wirkt vieles daran herrlich überdreht. Die Kleidung, die einzelnen Charakterdesigns, die dramatische Zeitlupen, übertriebene Dialoge, die selbst für Kinderfilme manchmal erstaunlich pathetisch klingen. Der Film basiert auf den Büchern von Joachim Masannek, der hier auch selbst Regie führte – und man merkt der ganzen Sache durchaus an, dass hier mehr Enthusiasmus als filmische Perfektion am Werk war.
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Qualitativ gesehen ist das Ganze, um ehrlich zu sein, selbst für deutsche Maßstäbe kein großes Kino. Schauspiel, Drehbuch und Inszenierung bewegen sich auf einem Niveau, das man heute vermutlich eher als charmant niedlich bezeichnen würde.
Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – funktionierte der Film.
Denn Die Wilden Kerle verstehen etwas, das viele aufwendigere Sportfilme komplett vergessen: Fußball beginnt nicht in großen Stadien. Er beginnt auf Bolzplätzen. Zwischen Schulranzen und Fahrrädern, auf matschigen Wiesen oder auf improvisierten Feldern zwischen Reihenhäusern der Vorstadt. Dort, wo Tore aus Jacken gebaut werden und wo ein Nachmittagsspiel sich plötzlich wie ein WM-Finale anfühlt.
Für uns war dieser Film damals genau das: eine überhöhte Version unserer eigenen Realität. Ein bisschen größer, ein bisschen cooler, aber im Kern erstaunlich nah an dem, was wir selbst erlebt haben.
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Natürlich weiß ich heute, dass vieles daran nostalgisch verklärt ist. Vermutlich wäre es sogar eine schlechte Idee, den Film noch einmal zu schauen. Manche Erinnerungen funktionieren besser, wenn man sie genau dort lässt, wo sie entstanden sind: irgendwo zwischen Kindheit und Sommerferien.
Ein Highlight bleibt allerdings bis heute unantastbar: der Soundtrack.
Die Bananafishbones liefen damals in meinem CD-Player in einer Frequenz, die meine Nachbarn wahrscheinlich bis zur Weißglut getrieben hat. Und selbst heute habe ich immer noch ein nie enden Ohrwurm von dem ein oder anderen Song im Kopf, jedes mal wenn der Satz „Alles ist gut.“ gesagt wird.
4. Deutschland. Ein Sommermärchen (2006)

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Worum geht es in Deutschland. Ein Sommermärchen?
Die packende Dokumentation fängt die einmalige Euphorie der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein und zeigt den Weg der deutschen Nationalelf unter Trainer Jürgen Klinsmann. Sönke Wortmann erhielt als erster Filmemacher uneingeschränkten Zugang zur Mannschaft, wodurch Zuschauer private Momente in der Kabine, taktische Besprechungen und die pure Emotion nach den Siegen sowie die Tränen nach dem Halbfinal-Aus gegen Italien miterleben.
Der Film wurde zu einem riesigen Erfolg, da er nicht nur die sportlichen Highlights, sondern vor allem das neue deutsche Nationalgefühl und die Begeisterung auf den Fanmeilen porträtiert. Mit ikonischen Szenen von Spielern wie Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und dem Torschützenkönig Miroslav Klose bleibt das Werk das ultimative Zeitzeugnis eines Sommers, der ganz Deutschland veränderte.
Deutschland. Ein Sommermärchen 2006 © Studiocanal GmbH
Die 5 Besten Fußball-Filme: Der Sommer den wir nie vergessen
Wenn ich an Weltmeisterschaften denke, denke ich nicht zuerst an Wuwuzelas, an den Titel 2014 oder das diesjährige weltpolitische Embargo. Ich denke an den Sommer 2006.
Ich war damals zehn Jahre alt und habe diese WM als meine erste „richtige“ Weltmeisterschaft erlebt. Klar, Turniere gab es auch vorher schon, aber das war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, wirklich zu verstehen, was da gerade passiert, auch wenn ich das ausmaß noch nicht realisierte hatte,, was es bedeutet die Wm im eigenen Land zu haben.
Deutschland war Gastgeber der 2006 FIFA World Cup, und plötzlich schien für ein paar Wochen alles ein bisschen anders zu sein. Fahnen hingen aus Fenstern, jede Stadt hatte eine eigen Fanmeilse, Biergärten und Vereinsheime in jedem Ort waren voll, und selbst Leute, die sonst nichts mit Fußball zu tun hatten wie mein Vater, saßen plötzlich gemeinsam vor großen Leinwänden, Fernseher die in die Gärten Getragen worden, oder in den Wohnzimmern der Nachbarn. Public Viewing wurde damals praktisch zum Massenphänomen, der Flashmop bevor es Flashmops gab.
Für mich ist dieses Turnier deshalb bis heute die Weltmeisterschaft. Nicht unbedingt wegen der Spiele selbst – die erinnere ich nur noch bruchstückhaft – sondern wegen dieser merkwürdigen, fast schon euphorischen Stimmung, die überall in der Luft lag. Genau dieses Gefühl versucht der Film einzufangen.
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Regisseur Sönke Wortmann begleitete damals die deutsche Nationalmannschaft während des gesamten Turniers und bekam Zugang zu Bereichen, die man sonst nur selten zu sehen bekommt: Kabinen, Mannschaftsbesprechungen, Trainingsplätze und diese seltsamen Momente zwischen den Spielen, in denen plötzlich ganz normale Menschen hinter den Nationalspielern sichtbar werden.
Der Film interessiert sich dabei erstaunlich wenig für taktische Analysen oder sportliche Details. Stattdessen zeigt er vor allem die Dynamik innerhalb der Mannschaft – und wie sich ein Team während eines Turniers langsam verändert.
Man sieht Trainer Jürgen Klinsmann bei Ansprachen, beobachtet Spieler wie Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger in Momenten zwischen Konzentration und Erschöpfung und merkt dabei schnell, dass diese Spieler zwar Profis sind, aber eben auch einfach junge Männer unter enormem Druck.
Was den Film dabei besonders macht, ist weniger das sportliche Ergebnis als die Atmosphäre. Man spürt in vielen Szenen, dass hier etwas passiert, das über den Fußball hinausgeht. Ein Turnier, das plötzlich zu einem gesellschaftlichen Ereignis wird.
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Heute wird der Begriff „Sommermärchen“ oft ein wenig ironisch benutzt, aber damals fühlte sich das tatsächlich so an. Für ein paar Wochen war dieses Land ungewohnt gelassen, fast ein bisschen ausgelassen. Wir zeigten stolz deutschland fahnen ohne das es poltisch wurde, ich habe manchmal das gefühl das war das letzte mal das deutschland so eng zusamenstand.
Natürlich weiß man heute, dass vieles davon rückblickend romantisiert wird. Große Sportereignisse funktionieren immer auch als Projektionsflächen für nationale Gefühle. Aber gerade deshalb ist dieser Film interessant: weil er diesen Moment konserviert, bevor die Nostalgie ihn komplett überformt.
Für mich persönlich bleibt er deshalb vor allem eine Zeitkapsel. Eine Doku, die mich sofort wieder in diesen Sommer zurückversetzt. Zu langen Abenden, vollen Plätzen, improvisierten Leinwänden – und zu diesem Gefühl, dass Fußball plötzlich überall stattfand. Selbst für jemanden wie mich, der mit dem Sport sonst eher auf Distanz bleibt.
3. Der Ganz große Traum

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Wovon handelt Der ganz große Traum?
Der ganz große Traum spielt im Jahr 1874 und erzählt die Geschichte des jungen Lehrers Konrad Koch (Daniel Brühl), der nach einem Aufenthalt in England an ein konservatives deutsches Gymnasium zurückkehrt. Um seine Schüler für die englische Sprache und Kultur zu begeistern, führt er ein in Deutschland völlig unbekanntes Spiel ein: Fußball. Was als pädagogisches Experiment beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Bewegung, die starre Traditionen herausfordert.
Der ganz große Traum | 2011 © Wildbunch Germany
Die 5 Besten Fußball-Filme: Damals in Wolfenbüttel
Dieser Film trifft bei mir einen Nerv, der mit Fußball eigentlich gar nicht so viel zu tun hat – dafür aber mit Heimat.
Denn Der ganz große Traum spielt dort, wo ich geboren wurde: in Wolfenbüttel. Und auch wenn Filme natürlich immer ein bisschen Fiktion sind, fühlt sich dieser hier für mich trotzdem sehr regional an. Nicht zuletzt, weil er in meiner Heimat und der unmittelbaren Umgebung gedreht wurde.
Ich erinnere mich noch gut daran, was das damals für eine kleine Welle der Euphorie ausgelöst hat. Plötzlich war da dieses Gefühl, dass hier – in Braunschweig und Umgebung – tatsächlich ein Film entsteht. Auch wenn der zweite 7 Zwerge film es ein paar Jahre zu vor auch tat, aber das ist hier echt ne Seltenheit. Kein riesiges Hollywoodprojekt natürlich, aber doch etwas, das Aufmerksamkeit auf eine Region lenkte, die sonst eher selten auf der Kinoleinwand auftaucht. Für viele Menschen hier war das schon ein bisschen etwas Besonderes.
Der Film nutzt diesen historischen Ausgangspunkt für eine klassische Coming-of-Age-Geschichte. Die Schüler lernen nicht nur ein neues Spiel kennen, sondern auch Teamgeist, Fairness und ein Stück Selbstbewusstsein. Gleichzeitig steht Koch selbst unter Druck – von Kollegen, vom Schulsystem und von einer Gesellschaft, die Veränderungen eher skeptisch gegenübersteht.
Gespielt wird er von Daniel Brühl, und für mich war das damals tatsächlich der erste bewusste Kontakt mit ihm als Schauspieler. Heute kennt man ihn aus internationalen Produktionen, aber hier trägt er den Film noch sehr klassisch als Hauptfigur eines historischen Dramas.
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Was mir damals besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Sportgeschichte und persönlicher Entwicklung. Der Film funktioniert gleichzeitig als kleines historisches Lehrstück und als Geschichte über Jugendliche, die über ein Spiel lernen, ihren Platz in der Welt zu finden.
Und ganz nebenbei steckt darin noch etwas, das man hier in der Region durchaus mit einem gewissen Stolz wahrnimmt: die Idee, dass der Sport, der heute das ganze Land begeistert, zumindest ein Stück weit hier seinen Ursprung hat. Natürlich weiß man, dass Geschichte selten so sauber verläuft, wie Filme sie erzählen. Aber das Gefühl, dass ausgerechnet diese kleine Region Teil dieser Geschichte sein soll, hat für viele Menschen hier trotzdem etwas Charmantes.
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Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich diesen Film immer mit einem gewissen regionalen Stolz verbinde. Nicht, weil er perfekt wäre – sondern weil er ein Stück lokale Geschichte aufgreift und daraus einen überraschend warmherzigen Film macht. Und ganz ehrlich: In einer Zeit, in der der deutsche Kinomarkt gefühlt vor allem aus Fremdscham-Komödien und romantischen Til-Schweiger-Variationen bestand, wirkte Der ganz große Traum damals erstaunlich frisch.
Die 5 Besten Fußball-Filme: Zeit für eine Auswechslung
Das ist der Moment an dem ich dem hektisch gestikulieren Trainer einen enttäuschenden Blick zuwerfe, anschließen Hände in die Luft gestreckt mit heruntergelassenem Kopf Klatschend zur Seitenlinie trotte und ein anderer sich die Stutzen zurechtrückt.
In unserer kleinen filmischen Partie übernehme ich an dieser Stelle also die klassische Fußballtradition: Auswechslung zur zweiten Halbzeit.
Die verbleibenden beiden Plätze dieser Liste übernimmt mein Kollege Flo – und damit geht es vom Bolzplatzkino und WM-Dokumentationen hin zu zwei Filmen, die das Fußballgefühl noch einmal aus ganz anderen Perspektiven betrachten.
2. Kick It Like Beckham (2002)

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Worum geht es in „Kick It Like Beckham“?
Die britische Filmkomödie „Kick It Like Beckham“ (Originaltitel Bend It Like Beckham) aus dem Jahr 2002 wurde von der Regisseurin Gurinder Chadha inszeniert. Der Titel spielt auf den berühmten englischen Fußballspieler David Beckham und dessen charakteristische Freistöße mit starkem Effet an. Der Film verbindet eine humorvolle Coming-of-Age-Geschichte mit Themen wie kulturelle Identität, familiäre Erwartungen, Migration und die Rolle von Frauen im Sport. Dabei wird das Leben einer jungen Britin mit indischen Wurzeln gezeigt, die gegen gesellschaftliche und familiäre Erwartungen ihren Traum verfolgt, Fußball zu spielen.
Im Mittelpunkt steht Jesminder „Jess“ Bhamra (Parminder Nagra), eine fußballbegeisterte Jugendliche aus einer traditionellen indischstämmigen Familie in London. Während ihre Eltern erwarten, dass sie sich stärker an kulturelle Traditionen hält und typische Rollenbilder erfüllt, träumt Jess davon, wie ihr Idol David Beckham Fußball zu spielen. Durch Zufall lernt sie Juliette „Jules“ Paxton (Keira Knightley) kennen, die sie dazu überredet, in einem Frauenfußballteam mitzuspielen. Dort trainiert sie unter Trainer Joe (Jonathan Rhys Meyers) und entdeckt ihr großes Talent für den Sport. Während Jess versucht, ihre Leidenschaft vor ihrer Familie zu verbergen und gleichzeitig den Erwartungen ihrer Eltern gerecht zu werden, geraten Freundschaften, Familie und persönliche Ziele zunehmend miteinander in Konflikt.
Kick It Like Beckham | 2002 © Highlight Film | Capelight Pictures
Die 5 Besten Fußball-Filme: Frauen-Fußball und kulturelle Differenzen
Mit der Einwechslung wechseln wir auch einmal, zumindest für diese eine Nennung, den Blick auf den Fußball. Ist der Sport doch wie so viele Sportarten von Männern dominiert, nahm die Aufmerksamkeit für den Frauenfußball in den letzten Jahren doch merklich zu. Dementsprechend muss auch in dieser Auflistung ein Film mit weiblichem Fokus auftauchen, zumal „Kick It Like Beckham“ auch vollkommen zurecht einer der besten Fußballfilme ist.
Dabei geht es in der Tragikomödie von Regisseurin gar nicht nur um Fußball. Viel mehr handelt es sich um einen klassischen Coming-of-Age-Film, der sich zusätzlich auch noch mit kulturellen Unterschieden auseinandersetzt. Neben der Thematik des Frauenfußballs und Vorurteilen gegenüber Geschlechtern, setzt sich Regisseurin Gurinder Chadha auch mit daraus resultierenden kulturellen Zwängen auseinander, welche die Hauptfigur Jess, stammend aus einer indischstämmigen Familie, zunehmend einengen.
Die 5 Besten Fußball-Filme: Ein unterhaltsamer Wohlfühlfilm

Diese Themen allein sind bei „Kick It Like Beckham“ schon lobenswert, darüber hinaus handelt es sich aber auch tatsächlich einfach um einen richtig guten Film. Zugegeben, eine Tragikomödie, die recht generisch daherkommt. Überraschungen in der Handlung wird man nicht finden und angesprochenen Themen werden zwar behutsam, aber auch oberflächlich behandelt. „Kick It Like Beckham“ verläuft nach einem bekannten Muster. Eifersüchteleien und die große Liebe machen einen Großteil der Konflikte aus, welche sich am Ende allerdings in Wohlgefallen auflösen.
Allerdings behält sich der Film dabei durchwegs seinen Charme. Die Sympathien sind „Kick It Like Beckham“ gewiss, weil er sich trotz mancher Überspitzung nie allzu sehr über die Figuren lustig macht. Dabei bleiben diese ganz im Gegenteil sehr nahbar, was auch mit dem Schauspiel zusammenhängt. Im Grunde schaut man den Film für Keira Knightley und Paminder Nagra, die den Film einfach mit ihrer fröhlich beschwingten Art tragen. Aber auch Jonathan Rhys Meyers muss positiv erwähnt werden.
Am Ende ist „Kick It Like Beckham“ zwar ein erwartbarer, aber auch sehr schöner und warmherziger Wohlfühlfilm über verschiedene Kulturen und natürlich die Liebe zum Fußball, welche nicht zu kurz kommt.
1. Das Wunder von Bern (2003)

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Worum geht es in „Das Wunder von Bern“?
„Das Wunder von Bern“ ist ein deutscher Sport- und Familienfilm aus dem Jahr 2003 unter der Regie von Sönke Wortmann, der gemeinsam mit Rochus Hahn auch das Drehbuch schrieb. Der Film verbindet die historische Geschichte des überraschenden Sieges der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern – bekannt als das „Wunder von Bern“ – mit der fiktiven Geschichte einer Familie im Nachkriegsdeutschland.
Im Jahr 1954 kehrt der Bergmann Richard Lubanski (Peter Lohmeyer) nach über zwölf Jahren Kriegsdienst und sowjetischer Gefangenschaft in seine Heimat im Ruhrgebiet zurück. Seine Familie hat in seiner Abwesenheit gelernt, ohne ihn zu leben: Seine Frau Christa (Johanna Gastdorf) führt selbstständig eine Kneipe, der ältere Sohn Bruno (Mirko Lang) interessiert sich für politische Ideen des Kommunismus, Tochter Ingrid (Birthe Wolter) orientiert sich an der neuen westlichen Jugendkultur, und der jüngste Sohn Matthias (Louis Klamroth) verehrt den Fußballstar Helmut Rahn (Sascha Göpel) als großes Vorbild. Während Richard Schwierigkeiten hat, seinen Platz in der Familie wiederzufinden, verfolgt ganz Deutschland gespannt die Spiele der Nationalmannschaft unter Trainer Sepp Herberger (Peter Franke) bei der Weltmeisterschaft. Die Ereignisse rund um das Turnier und die persönliche Entwicklung der Familie verlaufen parallel und zeigen, wie Hoffnung, Zusammenhalt und neue Perspektiven langsam in das Leben der Menschen zurückkehren.
Das Wunder von Bern | 2003 © Senator Film | Universal Pictures
Die 5 Besten Fußball-Filme: Die Liebe zum Fußball
Das Singen der Fans lässt den Boden des Stadions im Takt Heben und Senken. Anspannung, Freude und Frust verwickeln sich in ein nicht enden wollendes Wechselspiel und elektrisieren eine unvorstellbare Menschenmasse. 50.000 Menschen, die sich an einem Ort zusammenfinden, um gemeinsam ihre Mannschaft anzufeuern, mitzufiebern und mitzuleiden. Kollektives Aufstöhnen bei jedem Angriff des Gegners, jubeln bei jeder erfolgreichen Grätschen und Stürme der Euphorie, wenn die von einem unterstützte Mannschafft das runde Leder im Netz des Gegners unterbringt. Rund 90 Minuten pure Emotionen, hautnah dabei.
Ich kann mich noch an meinen ersten Stadionbesuch erinnern. Es war ein Samstag im Oktober des Jahres 2010, als ich im Alter von 10 Jahren erstmals ein großes Fußballstadion betrat. Zwar hatte mich Sport schon im Sommer jenes Jahres fasziniert, schließlich war im Kindergarten zum Zeitpunkt der Fußball WM 2010 kein anderes Thema wichtiger und prominenter, doch die Liebe zum Sport, die entstand an jenem Tag, bei jenem Bundesligaspiel. Eine Liebe, die bis heute anhält. Nicht allein zum Sport, sondern auch zu dem Verein, welchem ich seit Jahren die Daumen drücke und bei dem ich selbst auch Mitglied bin.
Die 5 Besten Fußball-Filme: Der Blick eines Kindes
Doch was haben diese persönlichen Ausführungen nun mit „Das Wunder von Bern“ zu tun? Die Antwort ist einfach. Sönke Wortmanns Film zelebriert die Liebe zum Sport und das Fantum, wie kaum ein anderes Werk. Insbesondere der kindliche Blick macht den Film einmalig. Was habe ich damals vor dem Fernseher gejubelt als Mario Götze Deutschland im Jahr 2014 zum Weltmeister in Brasilien schoss. Fußball kann eben magisch sein.
Insbesondere durch die Kinderaugen, welche in „Das Wunder von Bern“ so zentral sind. So folgt der Film von Sönke Wortmann in seiner erinnerungswürdigsten Geschichte dem elfjährigen Matthias Lubanski, der Fußball liebt, wie kaum etwas sonst. Befreundet mit einem Spieler der deutschen Nationalmannschaft, wurde dieser Spieler zu einem Vorbild für ihn. Es ist Matthias Blick auf den Sport, seine Faszination und Liebe dafür, die „Das Wunder von Bern“ beständig antreibt. Auch weil Louis Klamroth fantastisch aufspielt und es unmöglich ist nicht mit ihm mitzufühlen und auch zu leiden. Wenn am Ende sein großer Traum in Erfüllung geht, brechen auch beim Publikum zwangsläufig alle Dämme.
Die 5 Besten Fußball-Filme: Die Folgen des Krieges

Allerdings ist „Das Wunder von Bern“ noch viel mehr. Es sind die vielen zusätzlichen Aspekte, die den Film von einem sehr guten Sportdrama zu einem Meisterwerk machen. So ist „Das Wunder von Bern“ eben auch ein Portrait der Nachkriegszeit. Hier geht Sönke Wortmann immer wieder in die Tiefe und beleuchtet die unterschiedlichen Perspektiven, die sich ergeben. Wie sind die Menschen damit umgegangen, dass ihre Heimat in Trümmern lag. Die Mutter, die zur Trümmerfrau wurde und der mittlerweile erwachsene Sohn, der die deutsche Vergangenheit derart verachtet, dass er die Zukunft ausschließlich im Kommunismus sieht.
Die zentralste und vielschichtigste Figur ist dabei die des Vaters, der über zehn Jahre in Kriegsgefangenschaft verbrachte und nun endlich nach Hause zurückkehrt. Doch Richard ist nicht mehr der, der er einmal war. „Das Wunder von Bern“ beschönigt die Konflikte nicht, wirkt hart und unbarmherzig, bis langsam die Hoffnung auf einen Neuanfang einsetzt. Peter Lohmeyer ist dabei das Herz des Films, denn er spielt Richard so tragisch, dass es weh tut. Umso mehr weicht auch das Publikum ihm gegenüber auf, wenn es ihm schließlich gelingt, sich wieder seiner Familie zu
Die 5 Besten Fußball-Filme: Fußball verbindet
„Das Wunder von Bern“ ist ein Film über das zerrüttete Deutschland der 1950er Jahre. Aber auch ein Film darüber, wie der Mut und das Leben zurückkamen. Ein Land, welches nichts, mehr hatte, worauf es stolz sein konnte und dies durch den Sport wieder geschenkt bekam. Ein Stolz, an dem nichts falsch ist, der im positivsten Sinne verbindet. Natürlich ist „Das Wunder von Bern“ etwas romantisierend und in vielen Belangen auch vereinfacht, doch das darf der Film als Märchen auch sein.
Schließlich war es das damals. Der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft durch die deutsche Nationalmannschaft war ein Fußballmärchen. „Das Wunder von Bern“ zelebriert dieses Märchen, dieses Wunder und somit die positivste Wirkung, die der Sport haben kann, er verbindet. Das macht „das Wunder von Bern“ nicht nur zum mit Abstand besten Fußballfilm, sondern auch zu einem der besten Sportfilme überhaupt. Den ersten Platz bei Die 5 besten Fußballfilme hat er auf jeden Fall zurecht.
Und damit ist dieses Spiel abgepfiffen und ich gebe das Wort wieder zurück an Lennart.
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Fazit zu Die 5 Besten Fußball-Filme: Das Runde muss ins Eckige
Wenn ich nach diesem kleinen filmischen Partie also ein Fazit ziehen müsste, würde es wahrscheinlich so klingen wie ein etwas übermüdetes Interview nach Abpfiff:
„Ja gut… am Ende ist Fußball halt doch mehr als nur ein Spiel.“
Und auch wenn ich vermutlich weiterhin zu den Menschen gehören werde, die während einer Weltmeisterschaft eher das Kinoprogramm als den Spielplan studieren – gerade in diesem Jahr – ein bisschen verstehe ich aber schon, warum dieses Spiel so viele Menschen begeistert.
Vielleicht ist es am Ende genau das, was der große Pelé einmal sagte:
„Fußball ist das einfache Spiel der Welt – aber es bringt Menschen zusammen wie kaum etwas anderes.“
Und wenn man das reale Turnier dieses Jahr vielleicht bewusst auslässt, gibt es immerhin eine ziemlich gute Alternative:
Ein paar Freunde, eine Bratwurst vom Grill, ein kaltes Bier – und einen guten Fußballfilm.
Welche sind eure 5 besten Fußball-Filme?
LENNART – Autor
Seit November 1995 mache ich das Internet unsicher und nachdem ich viel zu früh gesehen habe, wie ein Anwalt von einem Tyrannosaurus-Rex gefressen wurde, ein Feuchtfarmer die Galaxy rettet und ein Waisenjunge erfährt, dass seine Eltern Zauberer waren, seitdem ist es um mich geschehen. Filme sind für mich das Medium Nummer 1, auch wenn ich so gut wie jeder Form von Kunst etwas abgewinnen kann, ist es das bewegte Bild, das mein Herz am meisten eingenommen hat. Abgesehen vom American Football, der mich 22 Jahre begleitet hat und durch Filme wie „Remember the Titans“ meine eigenartige Vorliebe für den Sportfilm geweckt hat, weswegen man mich auf Letterboxd nur als den Coach kennt.
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7 Kommentare
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2. Am Borsigplatz geboren (2015)
3. Diego Maradona (2019)
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5. Tom meets Zizou (2011)
Das kommt davon, wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt und verkündet, man könne zum Thema Fußball mehr beisteuern als zu Football – dass daraus ein ernstgemeinter Vorschlag wird, der auch noch so früh im Jahr kommt, damit hätte ich allerdings nie gerechnet.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich meine „5 Besten“ allerdings schon beisammen und sie jetzt in diesem Beitrag in Form gebracht:
https://blaupause7.wordpress.com/2026/03/19/die-5-besten-am-donnerstag-fusballfilme/
Das heutige Thema musste ich ein wenig umformulieren, da ich mit Fußball nur wenig anfangen kann und auch noch keinen dedizierten Fußball-Film gesehen habe. In meinen gewählten Filmen spiel Fußball zumindest eine (Neben-)Rolle:
https://moviescape.blog/2026/03/19/die-5-besten-filme-in-denen-auch-fussball-eine-rolle-spielt/
Tja, meine besten Fußballfilme habe ich ja schon beim Football verwurstet.
Dann gibt es heute eben den Schlechtesten: https://filmlichtung.wordpress.com/2026/03/19/die-5-besten-am-donnerstag-die-5-besten-fusball-filme-oder-doch-eher-der-eine-schlechteste/
Ich werde diese Woche mal aussetzen. Ich selber bin Fußballfan. Habe in meiner Jugend auch selbst gespielt. Aber aus meiner Sicht gibt es kaum gute Filme darüber. Ein ganz großer Traum, oder auch Trautmann, kann man sich auf jeden Fall mal anschauen. Aber so richtige Filme über Fussball, mit mitreißenden Feldszenen, auch einer spannenden Geschichte ohne Kitsch. Die auch mal das Geschäft dahinter beleuchtet, das wurde bis jetzt einfach noch nicht gedreht. Schade, dass ausgerechnet Fußball in den USA keine große Rolle spielt, dann hätte man vielleicht mal einen vernünftigen Film. Aber auch der Versuch von Sönke Wortmann mit „Das Wunder von Bern“ ist aus meiner Sicht völlig missglückt, dabei bietet die Geschichte sehr viel, die wurde nur nicht wirklich erzählt.
Mal nebenbei: Die meisten Fußballfans lehnen Pyrotechnik in Stadions ab, ich genauso.
Pyrotechnik im Stadion ist für mich mit einer der Gründe, warum ich ein Stadion nur zu Konzerten besuche und nicht zu Sportveranstaltungen… Ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen als von so einem brennenden Gegenstand getroffen zu werden und übelste Verletzungen davon zu tragen.
@blaupause7:
Kann ich absolut nachvollziehen. Ich war vor einigen Wochen mal wieder im Stadion bei einem Spiel. Da war zum Glück auch niemand mit Pyrotechnik. Es ist eigentlich auch verboten. Frage mich auch jedesmal wenn ich das im Fernsehen sehe wie die es schaffen das da rein zu schmuggeln.