Media Monday #788: Von La La Land bis Tarkovsky

Schwarzweißes Porträt des Jungen Iwan, gespielt von Kolja Burljajew in Andrei Tarkovskys Film „Iwans Kindheit“ von 1961. Das Gesicht ist nah aufgenommen, feucht und stark verschattet, wodurch die ernste Stimmung des Films betont wird. Über dem Bild liegt ein weißer Rahmen mit dem eingeblendeten Schriftzug „MEDIA MONDAY #788“, der als grafisches Overlay klar sichtbar ist.

Willkommen zum Media Monday #788! 🎬🌿✨
Manchmal merkt man erst im Rückblick, wie sehr sich der eigene Blick auf Dinge verändert hat. Filme, die einen früher nicht erreicht haben, wachsen plötzlich ans Herz, während andere Erwartungen nicht ganz erfüllen können. Zwischen großen Blockbustern, zeitlosen Arthauswerken und Geschichten, die noch lange nach dem Abspann nachwirken, entdecke ich immer wieder neue Facetten der Filmkunst.

In dieser Woche geht es um die Suche nach dem perfekten Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und künstlerischem Anspruch, um Andrei Tarkovskys eindrucksvolle Bildsprache, eine ganz persönliche Pendler-Odyssee und die Entwicklung des queeren Kinos. Außerdem nehme ich euch erneut mit in die stille, mystische Welt von You Won’t Be Alone und erzähle, warum manchmal kleine Rituale wie eine Tasse Tee an heißen Tagen besonders wertvoll werden können.

Macht es euch also gemütlich, mit einem Kaffee, einer Tasse Tee oder eurem Lieblingsgetränk und begleitet mich durch den Media Monday #788. 🎞️🍵

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Inventing Queer Cinema

Szene aus Something Must Break (2014): Rechts steht Saga Becker als Sebastian, im Hintergrund ist Iggy Malmborg als Andreas zu sehen. Beide befinden sich nachts in einer unscharf beleuchteten urbanen Umgebung mit farbigen Lichtpunkten. Über dem Bild steht in großen weißen Buchstaben der Text „INVENTING QUEER CINEMA“, unterstrichen von einer dünnen Linie mit kleinen Diamantformen.

Alle Kinoliebhabenden aufgepasst, denn die Deutsche Kinemathek in Berlin zeigt noch bis 13. September 2026 die Ausstellung Inventing Queer Cinema. Die Ausstellung widmet sich dabei Personen und Institutionen, welche das queere Kino in Deutschland geprägt und vorangebracht haben. Neben verschiedenen historischen Ausstellungsstücken und Filmausschnitten, werden auch ganztägig im Studiokino queere Filme gezeigt. Im Fokus der Ausstellung stehen insbesondere Manfred Salzgeber und Rosa von Praunheim.
🎥🎞️🏳️‍🌈

Ein Beitrag von: Maddin

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