Media Monday #752

Das Bild zeigt Julia Roberts als Anna Scott in "Notting Hill". In einem weißen Rahmen, steht in weißen Lettern "Media Monday #752"

Willkommen zum Media Monday #752! 🌟🎬 Diese Woche nehme ich euch wieder mit auf eine cineastische Reise, die sowohl Herz als auch Augen verwöhnt. Von der unvergesslichen Chemie zwischen Julia Roberts und Hugh Grant in Notting Hill, ĂŒber die fesselnde Performance von Ryan Gosling und Eva Mendes in The Place Beyond the Pines, bis hin zu Christopher Nolans großem Epos Oppenheimer – es geht um Filme, die uns begeistern, zum Nachdenken bringen oder einfach zum Staunen einladen.

Ich werfe einen Blick auf wahre Geschichten, die Hollywood auf die Leinwand bringt, beleuchte die Vielseitigkeit von Popstar Harry Styles in Filmrollen und bin auf der Suche nach queeren Weihnachtsfilmen. Und natĂŒrlich darf auch der klassische Hollywood-Charme nicht fehlen, von Audrey Hepburns ikonischer Rolle in FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany bis hin zu all den kleinen Momenten, die den Alltag im Film so lebendig machen.

In diesem Media Monday geht es um mehr als nur Unterhaltung: Es geht um Leidenschaft fĂŒrs Kino, um Details, Dialoge und Emotionen, die lange nachhallen. Holt euch einen Kaffee, macht es euch gemĂŒtlich und taucht ein in eine neue Woche voller Film, Herz und Inspiration. Viel Spaß beim Media Monday #752!

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher LĂŒckentext, der vom Medienjournal-Blog bereit gestellt wird und von unterschiedlichen Blogger:innen ausgefĂŒllt und prĂ€sentiert wird.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

1. Notting Hill: Peak Cinema im Media Monday #752 🎬 ⭐📚đŸšȘ

Das Bild zeigt Julia Roberts und Hugh Grant in einer FrĂŒhstĂŒckszene im Film "Notting Hill" | Media Monday #752
Wunderschöne Alltagsszenen und kleine Details: Der Film „Notting Hill“ ist peak Cinema — Notting Hill | 1992 ©United International Pictures | Working Title Films
Das Bild zeigt ein Paar unter einem Regenschirm, das sich innig zueinander wendet. Dazu steht rechts "romantische Filme & Serien" und links "shop now" mit dem Thalia Logo

Absolut großartig, was Roger Michell mit/in Notting Hill abliefert, denn der Film ist schon echt peak Cinema! Hier stimmt nicht nur die Chemie zwischen Julia Roberts und Hugh Grant, die das Publikum an den Bildschirm fesselt. Der Film hat auch sehr viele schrullige und auch liebenswerte Charaktere. Außerdem besitzt Notting Hill unzĂ€hlige Details. GegenstĂ€nde, die nicht wahllos gewĂ€hlt sind, sondern in jeder Szene ihren einzigartigen Auftritt haben. Wie die Taucherbrille mit SehstĂ€rke oder der Pullover, den Anna (Julia Roberts) in einer Szene auf dem Dach trĂ€gt und William (Hugh Grant) spĂ€ter in einer Szene in einem Restaurant.

ZusĂ€tzlich hat der Film so viele echte Momente und fesselnde Dialoge, die ein harmonischer Soundtrack untermalt. Und nicht zu vergessen die unglaublichen Kulissen. Angefangen bei dem detailverliebten Buchladen, bis hin zu dem kunstvoll gestalteten Haus mit der blauen TĂŒr, in dem man noch mehr Details entdecken kann.


„I’m also just a girl,
standing in front of a boy,
asking him to love her.
“

– Anna Scott (Julia Roberts) in „Notting Hill“

Notting Hill ist auch wunderbare Filmkunst. FĂŒr manche ist der Streifen vielleicht einfach eine gewöhnliche RomCom, aber der Film bietet so viel mehr. Allein die Vier Jahreszeiten Szene ist schon kinematisches Gold. Notting Hill besticht mit wundervollen Alltagsszenen, angefangen bei den harmonischen FrĂŒhstĂŒcksszenen, Menschen, die Zeitung oder BĂŒcher lesen oder ein Kunde, der immer wiederkehrt, um nach Weltliteratur in einem Buchladen fĂŒr Reisebegleitung zu suchen, ist reine Filmkunst bieten.

Witzig ĂŒbrigens wie Ă€hnlich ich William Thacker bin. Vermutlich ist mir das vorher schon mal aufgefallen, aber der Charakter is literally me! Allein schon der Humor, diese Dusseligkeit und das Haus, das er hat, das könnte glatt meins sein. Und wir lieben BĂŒcher. Ich hatte auch mal eine Phase, da trĂ€umte ich von einem Buchladen. Aber nicht ĂŒber ReisefĂŒhrer.

2. Perfekt besetzt: Die Magie von The Place Beyond the Pines đŸŒČđŸŽ­đŸ’«

Das Bild zeigt Luke Glanton (Ryan Gosling) und Romina Gutierrez (Eva Mendes) mit ihrem gemeinsamen Kind | Media Monday #752
Luke Glanton (Ryan Gosling) und Romina Gutierrez (Eva Mendes) mit ihrem gemeinsamen Kind — The Place Beyond the Pines | 2012 ©STUDIOCANAL GmbH
ALT-Text: Schwarz-weißes Promo-Bild zur Netflix-Serie „Stranger Things“ mit sechs Jugendlichen, die nebeneinander stehen und nach oben blicken; im Hintergrund bunte Feuerwerke. Textaufschrift: „Unerschrockene Looks fĂŒr das epische Finale“ sowie „EMP – Shop Now“.

Der Film The Place Beyond the Pines begeistert mit einem großartigen Ensemble, das in jedem Abschnitt bis ins kleines Detail stimmig ist. Im ersten Part Eva Mendes mit Ryan Gosling, wo das Publikum sofort die Chemie der beiden spĂŒrt. Aber auch Ben Mendelsohn und Ryan Gosling haben den richtigen Vibe. Dass die beiden sich privat auch verstehen, merkt man auch auf der Leinwand. Ben Mendelsohn hat spĂ€ter auch in Gosling RegiedebĂŒt Lost River mitgewirkt.

Ebenso glĂ€nzen hier auch Bradley Cooper und natĂŒrlich Ray Liotta, der ein unglaubliches GespĂŒr fĂŒr unangenehme Charaktere hat. Rose Byrne kommt ein bisschen zu kurz, aber in den wenigen Szenen, die sie hat, beweist sie erneut, wie sie einem Charakter Leben einhauchen kann. Stimmig ist auch der letzte Part mit Dane DeHaan und Emory Cohen.

3. Zwischen Fakt und Fiktion: Filme nach wahren Ereignissen đŸŽ„âšĄđŸŒ€ im Media Monday #752

Das Bild zeigt Florence Pugh und Cillian Murphy in einer intimen Szene im Film "Oppenheimer" von Christopher Nolan | Media Monday #752
MerkwĂŒrdige und unnötige Nacktszene mit Florence Pugh in Christopher Nolans — Oppenheimer | 2023 © Universal Pictures
Nahaufnahme einer Tasse mit Espresso auf einem Tisch, umgeben von Kaffeebohnen und einer Zeitung. Der Text in großer Schrift lĂ€dt dazu ein, die Arbeit der Kreativen zu unterstĂŒtzen: „Dir gefĂ€llt was wir machen? Spendier uns einen Kaffee. Vielen Dank fĂŒr deinen Support!“ Ein Button mit der Aufschrift „Kaffee ausgeben“ rundet die Botschaft ab.

Die Sache mit Filmen „nach wahren Begebenheiten“ finde ich manchmal schwierig. Bei manchen Horrorfilmen wird das gerne als Gimmick benutzt, um den Film noch unheimlicher zu machen. Oft stellt sich jedoch heraus, dass nur das Haus, in das die Familie eingezogen war, wirklich existiert. Sich dort jedoch gar nichts ĂŒbernatĂŒrliches abgespielt hat. Ebenso wird an manchen Geschichten dann doch zu viel dazu erfunden, dass die Grundfigur vielleicht existiert hat, aber der ganze Kontext ĂŒberwiegend erfunden ist.

Also oftmals fĂŒhlt es mich einfach wie ein netter Werbeslogan an, um Menschen wie mich zum Beispiel an den Film heranzulocken. Da ich reale Geschichten wirklich am liebsten mag. Aber selbst bei Biopics wird zu viel dazu gedichtet. Und wenn man dann nachliest, dann stimmt nicht einmal die Anzahl der Kinder, die die Person hatte. Oder deren Geschlecht. Da weiß ich manchmal auch nicht, warum man solche Entscheidungen trifft. Ich glaube zuletzt bewusst war mir das bei Aufbruch zum Mond geworden. Da wurde bei den Kindern einiges „verwechselt“ oder ausgespart. Aber den Film muss ich mir nochmal ansehen. Der hat mich irgendwie nicht wirklich abgeholt.

Aber das ist nicht nur mit Kindern so, sondern besonders auch mit Liebesbeziehungen. Auch hier wird sich oft viel Freiheit gelassen. Diese cringe Sexszene in Oppenheimer erschließt sich fĂŒr mich auch nicht. Hauptsache Florence Pugh musste blank ziehen. Die Szene war komplett irrelevant. Allerdings kann ich nicht leugnen, dass ich nicht geschockt war, als am Ende von Paranormal Activity stand, dass die Ereignisse auf wahren Begebenheiten beruhen. Allerdings stellte sich im Nachhinein heraus, dass es nich stimmt. Aber vielleicht tĂ€uscht mich da meine Erinnerung.

4. Vom Popstar zum Filmstar: Harry Styles đŸŽ„đŸŽ”âœšđŸŽ­

Das Bild zeigt Harry Styles und David Dawson sich liebevoll kĂŒssend im Bett liegen. Das Bild ist aus dem Film "Der Liebhaber meines Mannes" | Media Monday #752
Harry Styles (links) und David Dawson kĂŒssen sich liebevoll im Film — Der Liebhaber meines Mannes | 2022 © Amazon Studios
Schwarz-weiß-Werbung von Thalia mit dem Titel „QUEER LOVE STORYS“. Links steht der Schriftzug in großen schwarzen Großbuchstaben. Darunter ein Button mit der Aufschrift „Shop Now“ und dem Thalia-Logo mit einem kleinen Vogel. Rechts im Bild kĂŒssen sich zwei Personen mit langen, hellen Haaren zĂ€rtlich. Die Szene vermittelt IntimitĂ€t, Liebe und Sichtbarkeit queerer Beziehungen. | Media Monday #751

Harry Styles hĂ€tte sicher das Potential, um noch weitere Rollen in der Filmbranche anzunehmen und diese auch zu meistern. In Der Liebhaber meines Mannes hat er mir sehr gut gefallen und ich finde auch in seinen Musikvideos zeigt er, dass er dafĂŒr ein Talent hat. Hab eben mal in seine Filmographie geschaut und gesehen, dass er ja auch bei Eternals dabei war. Ich hab von dem Film aber so viel vergessen. Hab den damals im Kino gesehen und ehrlich gesagt, fand ich den auch nur so mittelmĂ€ĂŸig. Auch in Don’t Worry Darling hat er mitgewirkt, aber auch da erinnere ich mich kaum. Fand den Film aber auch nicht so gut. Das Konzept wirkte stimmig, aber irgendwie ist der Film fĂŒr mich auch irgendwann abgedriftet. Weiß gar nicht mehr, was mir daran nicht so gefallen hat. Glaube der Plot war dann irgendwie doch so belanglos und wenig innovativ.

Dunkirk habe ich noch nicht gesehen, bin da aber auch unsicher. Erstens kann ich solche Kriegsdramen immer schwer ertragen und zweitens bin ich wirklich kein großer Fan von Christopher Nolan [Allgemeine Schnappatmung]. Ich war so gehyped nach Inception, der Film hat mich wirklich abgeholt, vor allem im Kino. Auch Memento mochte ich und Tenet fand ich wirklich spannend. Aber mit seinen Batman Filmen kann ich nichts anfangen. Allgemein geht mir inzwischen Batman auch ziemlich auf den Geist. Wie viele Filme braucht der denn noch? GefĂŒhlt jedes Jahr gibt es einen neuen Batman Film. Denkt euch doch mal was neues aus.

Und so sind wir auch schon wieder bei Oppenheimer. Gut, vielleicht hab ich einfach einen anderen Film erwartet. Aber wenn man einen Film Oppenheimer nennt und so gut wie nichts ĂŒber die Person erzĂ€hlt, dann ist das auch irgendwie am Thema vorbei. Immerhin geht der Film 180 Minuten lang. Was fĂŒr meinen Geschmack auch zu lang ist. Optisch war der peak und die Darstellenden ĂŒberragend, aber alles drum herum eher so mid. Hab Die Odyssee noch nicht gelesen, aber an dem Film bin ich irgendwie interessiert. Allerdings glaub ich auch nicht, dass Christopher Nolan einen guten Film daraus macht. Gestern hieß es, die Götter darin werden menschlich sein und der Fantasy Aspekt wird raus gestrichen. Warum widme ich mich dann so einem Stoff, wenn man nicht wirklich Interesse an der ganzen Geschichte hat?

5. Queere Winterliebe auf der Leinwand â›„đŸłïžâ€đŸŒˆđŸŽ„â€ïž

Das Bild zeigt Abby Holland (Kristen Stewart) und Harper Caldwell (Mackenzie Davis) aus "Happiest Season"
Die Beziehung von Abby Holland (Kristen Stewart, links) und Harper Caldwell (Mackenzie Davis) wird wĂ€hrend der Familienfeier von Abbys Familie auf eine harte Probe gestellt — Happiest Season | 2020 © TriStar Pictures | Hulu

Ich finde, es wĂ€re durchaus Zeit, dass mal mehrere queere Weihnachtsfilme gedreht werden. In der Nacht hat es geschneit und ich hatte plötzlich dieses winterliche, kitschige Weihnachtsfeeling. Was passiert mit mir? Die letzten beiden Jahre ist mir das irgendwie abhanden gekommen. Dabei hatte ich mich immer auf diese Zeit gefreut. Kitschige Weihnachtsfilme, in der eine normale BĂ€ckerin sich in einen Kronprinzen verliebt. Irgendwie hab ich es geliebt. Aber ich hab diese Liebe auch mit meiner Mama geteilt. Erst gestern hab ich so auf Prime oder Letterboxd, genau weiß ich es nicht mehr, gestöbert und da einiges entdeckt. Da dachte ich mir, dieser oder jener Film hĂ€tte ihr sicher gefallen. Dieses Weihnachten ist nun das erste, das ohne sie stattfindet und ich weiß nicht, ob ich dafĂŒr bereit bin.

Irgendwie war es immer unser Ding, wenn ich sie Weihnachten besucht habe. Den ganzen Tag entspannen, sĂŒĂŸes naschen und kitschige Weihnachtsfilme schauen. Ich hab es geliebt! Irgendwie kann ich dennoch diesen kitschigen Weihnachtsfilmen nichts mehr abgewinnen. Das ist mir alles zu drĂŒber. Aber mal sehen, wenn es das in queer gĂ€be, könnte ich mich da vielleicht eher angesprochen fĂŒhlen. Leider kenne ich nur Happiest Season von Clea DuVall mit Kristen Stewart und Mackenzie Davis. Den fand ich aber auch eher anstrengend. Wenn ihr Empfehlungen habt, bin ich offen dafĂŒr! Gerne her damit.

6. Glanz, Glamour und Hollywood-Zauber đŸ‘—đŸŒŸđŸŽŹđŸ’«

Das Bild zeigt Audrey Hepburn in ihrer Rolle der Holly Golightly in "FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany"
Audrey Hepburn hat mit ihrer Rolle der Holly Golightly Filmgeschichte geschrieben — FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany | 1961 © Paramount Pictures

FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany ist nun wirklich ein Klassiker, der durchaus seinen Charme hat. Ich denke jedoch, der Film wĂ€re nie so ein Kultklassiker geworden, hĂ€tte die Hauptrolle nicht Audrey Hepburn gespielt. Als Stilikone der damaligen Filmindustrie hat Audrey Hepburn dem Film Glanz und Glamour verliehen. Durch ihr außergewöhnliches Talent, Figuren zu verkörpern und ihren Charme, konnte der Film nur ein kommerzieller Erfolg werden. ZusĂ€tzlich besitzt FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany auch unglaublich viele ikonische Momente, wodurch der Film durchaus seinen Status verdient.

Mein letzter Rewatch des Films war jedoch irgendwie nicht so glĂŒcklich. Ich hatte das Buch mal gelesen und die Geschichte ist auch wirklich nicht sehr spektakulĂ€r muss ich sagen. Das Ende im Buch ist auch ganz anders und im Film wird Holly Golightly irgendwie auch viel besser dargestellt, als im Buch. Die Auflösung fand ich irgendwie ernĂŒchternd und auch irgendwie cringe. Das Ende im Film ist so typisch Hollywood und mir persönlich gefĂ€llt das auch nicht. Der Film wird viel zu sehr romantisiert, dabei ist da kaum was romantisches dran.

7. Kalter Kaffee und FrĂŒhstĂŒck☕🍞🍊

Zuletzt habe ich einen Schluck Kaffee getrunken und das war gut, weil Kaffee fantastisch ist. Und ja natĂŒrlich ist er auch schon wieder kalt. Aber das ist auch der letzte Rest aus der French Press. Ich habe heute schon einiges an Kaffee konsumiert. Aber immerhin auch gefrĂŒhstĂŒckt.

Das war mein Media Monday #752 fĂŒr diese Woche. Lasst gern einen Kommentar da!


Jetzt seid ihr dran! Der LĂŒckentext des Media Monday #752 fĂŒr euch:

1. Absolut großartig, was ____ mit/in ____ abliefert, denn ____ .

2. ____ begeistert mit einem großartigen Ensemble, das ____ .

3. Die Sache mit Filmen „nach wahren Begebenheiten“ ____ .

4. ____ hÀtte sicher das Potential, um ____ .

5. Ich finde, es wÀre durchaus Zeit ____ .

6. ____ ist nun wirklich ein Klassiker, der ____ .

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .


Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trĂ€gt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise ĂŒber seine Augen fĂ€llt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-PortrĂ€ts verstĂ€rkt.

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Header Elements – Media Monday #752: © Passion of Arts Design | Foto: Notting Hill | 1992 ©United International Pictures | Working Title Films

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21 Kommentare

  1. Wieder ein schöner Media Monday 🙂 Dass mit den Filmen auf wahren Begebenheiten fand ich sehr spannend. Ich google z.B. nicht danach, ob das jetzt Fiktion war oder nicht. Sollte ich wohl mal tun. ;-D
    Harry Styles fand ich in „Don’t worry Darling“ gar nicht gut, in „Der Liebhaber meines Mannes“ hat er mich deshalb ĂŒberrascht. An „Dunkirk“ hab ich jegliche Erinnerung verloren, den mĂŒsste ich nochmal gucken. Mochte den nicht.
    „Single all the way“ wurde mir bei Google als queerer Weihnachtsfilm ausgespuckt (ist leider auf Netflix, was du ja nicht hast). Der ist auf meiner Christmas Watchlist, hab den also selbst noch nicht gesehen. „Alles ist Liebe“ mochte ich tatsĂ€chlich, hat auch ein queeres Paar, finde ich aber wieder „schwierig deutsch drĂŒber“.
    Das klingt ganz interessant „Der Festclub (leihbar auf Amazon Prime), Bailey liebt Feiertage, Sam hasst sie. Die beiden Frauen kommen sich also ĂŒber eine Reihe von Festtagen bis hin zu den weihnachtlichen immer nĂ€her.“ Sagt mir aber gar nichts.

    Ich habe mich auch dieses Mal beim LĂŒckentext versucht. 🙂

    1. Absolut großartig, was Edward Norton in „Birdman“ abliefert, denn seine Performance bleibt mir im GedĂ€chtnis, obwohl ich den Film nicht sonderlich mochte. Mit seiner Karriere muss ich mich nun intensiver befassen. Ein Vorsatz fĂŒrs nĂ€chste Jahr. Der erste Film, dem ich jahrelang unrecht tat, liegt schon parat. Mal schauen, ob er mir dieses Mal gefĂ€llt.

    2. „The Avengers“ begeistert mit einem großartigen Ensemble, dass ich so gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Krass, wie gut sie alle in ihren Rollen aufgehen, insbesondere Robert Downey Jr. als Tony Stark. Seine Konflikte mit Steve Rogers sind sehr unterhaltsam.

    3. Die Sache mit Filmen „nach wahren Begebenheiten“ ist, dass man sie ihnen manchmal nicht abkauft. Stimmt das wirklich, was sie einem dort zeigen oder war all das nur eine dramaturgische Entscheidung des Films? Gerade bei „Conjuring“ muss ich ja sehr lachen, ebenso wie bei allen anderen Exorzismusfilmen. Sorry, aber da bin ich raus.

    4. Das indische Kino hĂ€tte sicher das Potential, um mehr Oscars abzurĂ€umen und dadurch bekannter in der Welt zu sein. Es ist eine riesige Filmindustrie, von der ich all die Jahre nichts wusste. Wenn sich diese TĂŒr erst einmal öffnet, lĂ€sst sie sich (zum GlĂŒck) nie mehr schließen.

    5. Ich finde, es wĂ€re durchaus Zeit fĂŒr die Weihnachtspause. Alle schleppen sich nun nur noch die letzten Wochen dahin und die letzten Tage vor Weihnachten passiert ja eh nichts mehr. Außer die, die in Panik geraten, weil sie noch kein Geschenk haben. Bin ich froh, dass ich das Problem nicht habe.

    6. „King Kong“ (2005) ist nun wirklich ein Klassiker, der beeindruckt. Auch wenn er altmodische Ansichten vertritt, ist er doch ein Meisterwerk und man kann ihn mit leuchtenden Augen verfolgen.

    7. Zuletzt habe ich endlich mal wieder Teil 1 und 2 von „The ring“ geschaut und das war ein spannendes GefĂŒhl, weil ich unheimlich Angst vor dem Film in meiner Jugend hatte. Ich konnte nicht einmal die DVD einlegen (dieses Backcover! Fies!), ohne zu zittern. Mittlerweile ist der Effekt verflogen, den ich aber immer noch nachvollziehen kann. Da ist es dann „nur“ noch ein interessantes und spannendes Filmerlebnis, wenn man sich der Nostalgie hingibt und genießt.

    1. Vielen Dank @viereckauge. Freut mich sehr, dass dir der Beitrag erneut gefÀllt.

      Manchmal steht es ja da, mit den wahren Begebenheiten. Und dann fang ich danach immer an zu recherchieren. Finde ich persönlich immer sehr interessant so Geschichten aus dem realen Leben. Ich guck da wirklich zu selten Fantasy.

      Ich kann mich ehrlich gesagt an „Don’t worry Darling“ so gar nicht mehr erinnern. Ich mochte den Film auch irgendwie nicht. „Der Liebhaber meines Mannes“ war auch eher so mid. Aber ich guck den im Februar nochmal. Mal sehen ob er mir dann besser gefĂ€llt.

      Danke fĂŒrs Googlen. „Single all the way“ hatte ich auch hin und wieder auf die Scheibe bekommen. Bisher hat er es nicht auf meine Watchlist geschafft. Aber mal sehen ob meine Sis Bock hat, den zu gucken. Sie hat ja Netflix. Der ist aus Kanada also mal sehen vielleicht nicht ganz so grottig. Sieht aber aus wie ein Episodenfilm, nich so mein Ding. Aber schauen wir mal was wird (was wird).

      „Alles ist Liebe“ fand ich tatsĂ€chlich auch ganz nett. Hab den vor ein paar Jahren mal geguckt. An das queere Paar erinnere ich mich aber tatsĂ€chlich gar nicht mehr. Im GedĂ€chtnis blieb mir da nur Fahri Yardım.
      „Der Festclub“ ist im Prime sogar enthalten. Hab ich mir mal auf die Watchlist gesetzt. Danke. Liest sich ganz nett, mal sehen, was mich erwartet.

      Edward Norton ist ein brillanter Darsteller. Aber ich habe gelesen, dass er am Set wohl sehr schwierig ist. Finde ihn in jeder Rolle einfach klasse. Welcher Film ist das denn? „Fight Club“?

      Ich vermisse die alte Avengers Garde. Steve Rogers und Tony Stark waren meine Favoriten. Daher hab ich auch irgendwie zusĂ€tzlich die Lust dran verloren. „Age of Ultron“ gefĂ€llt mir aber besser.

      „Conjuring“ ist aber wohl wirklich so passiert. Die Warrens gab es ja wirklich (inzwischen beide verstorben) und die ganze Reihe basiert auf ihren echten FĂ€llen. Schlimmer find ich „Conjuring 2“ da kann man Originalbilder des Falls und wie die MĂ€dchen im Raum schweben, im Internet finden.

      Vor „The Ring“ hatte ich auch jahrelang Angst. Aber es gibt inzwischen auch so viele Memes ĂŒber Samira, dass mir das nichts mehr tut. Aber die Szene mit den Pferden. Die kann mich emotional nicht verlassen.

      1. Das mit den wahren Begebenheiten muss ich dann auch mal machen, also danach recherchieren, was richtig ist und was falsch.

        Dann bin ich gespannt auf deine Meinung im Februar. 🙂

        Uii und berichte gerne mal von den Weihnachtsfilmen. 🙂 Bei „Alles ist Liebe“ waren es Friedrich MĂŒcke (Herzchenaugen bekomm) und Christian Ulmen, die da heiraten wollen.

        Mhm wer ist wohl nicht schwierig am Set oder nen Arsch in Hollywood? Bleiben langsam echt nicht mehr viele ĂŒbrig…
        Genau, „Fight club“ meinte ich.

        Ich hab auch gemerkt, wie viel Spaß mir der MCU Rewatch bringt. 🙂 Bis jetzt. Jetzt kommen die LĂŒckenfĂŒllerfilme…

        Ach sorry, aber das glaube ich nicht. 😉 Da bin ich zu sehr Realistin. Ich glaube weder an Exorzismus noch an fliegen MĂ€dchen oder Puppen oder gruselige Nonnen…

        Ja die Szene mit dem Pferd ist fies…

        1. @viereckauge

          Mach das gerne mal, musst du aber nicht. Ich liebe es mich in Recherchen zu verlieren.

          Dass mir „Der Liebhaber meines Mannes“ dann doch so gut gefĂ€llt beim Rewatch hĂ€tte ich gar nicht gedacht.

          Christian Ulmen hat jetzt einen ziemlich komischen Beigeschmack …
          Die queeren Weihnachtsfilme waren ja leider so mid …

          Ryan Gosling ist wohl nicht so schwierig am Set 😃

          Die LĂŒckenfĂŒllerfilme sind schlimm … da merkt man irgendwie, dass sie wirklich nur ne LĂŒcke fĂŒllen. Bei manchen haben sie sich echt keine MĂŒhe gegeben.

          Ha ha gestern haben wir noch von „The Ring“ geredet. Die Szene mit dem Pferd … und der TV-Ausgang đŸ“ș

  2. 1. Absolut großartig, was Jeremy Sumpter mit meiner Traumfrau Rachel Hurd-Wood in der Peter Pan-Verfilmung von 2003 abliefert, denn beide haben eine wirklich tolle Chemie und sind so sĂŒĂŸ zusammen. Und wie war ich glĂŒcklich, als ich erfuhr, dass beide jetzt wieder einen Film zusammen drehen. Dabei dachte ich schon, Rachel Hurd-Wood wĂŒrde inzwischen gar keine Filme mehr machen.

    2. „Batmans RĂŒckkehr“ begeistert mit einem großartigen Ensemble, das sich super ergĂ€nzt: Sei es Michael Keaton als einzig wahrer Batman, fĂŒr mich, Michelle Pfeiffer als Catwoman, die eine tolle Chemie mit Keaton hat, oder Danny DeVito als Pinguin, den ich nach wie vor in der Rolle grandios finde.

    3. Die Sache mit Filmen „nach wahren Begebenheiten“ ist immer sehr weit her geholt. Damit wird ja vor allem bei Horrorfilmen geworben, aber meist haben da vielleicht die Personen nur die Namen gemeinsam.

    4. Julia Koschitz hĂ€tte sicher das Potential, um auch in Hollywood groß raus zu kommen. Aber leider ist das bis jetzt nicht passiert.

    5. Ich finde, es wĂ€re durchaus Zeit, das es eine Neuauflage von dem Graphik Novell „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ gibt. Ich fand ja schon den Film dazu großartig, aber leider kam der bei Zuschauern und Kritikern nicht gut an.

    6. „ZurĂŒck in die Zukunft“ ist nun wirklich ein Klassiker, der immer wieder Spaß macht und auch nach dem 1000-Mal nichts von seinem Charme verloren hat.

    7. Zuletzt habe ich Wasser getrunken und das war gut, weil ich echt Durst hatte.

  3. „Notting Hill“ habe ich vor Ewigkeiten mal im Fernsehen gesehen. Wirklich hĂ€ngen geblieben ist aber nicht. Ich mag da eine andere Romcom mit Hugh Grant lieber, nĂ€mlich „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“.

    „FrĂŒhstĂŒck bei Tiffany“ gehört zu meinen filmischen BildungslĂŒcken.

    1. Wie du hast eine filmische BildungslĂŒcke @medienhobbit? *shockingface

      Wegen mir musst du den gar nicht unbedingt gesehen haben.
      „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ kenne ich auch. Weiß gar nicht mehr ob ich den zuletzt gut fand. „Notting Hill“ war tatsĂ€chlich der letzte Film, den ich im Free TV geguckt hab. Der Film geht nicht mal lange, aber mit der ganzen Werbung, ging der ein halbes Leben. Und dann hat es mir gereicht. Seit dem war das Free TV fĂŒr mich tot.

  4. Interessant wie sehr man Filme auch unterschiedlich bewerten kann, je nach dem worauf man den Fokus legt und was man fĂŒr relevant hĂ€lt. Das wird bei den Biopics deutlich. Aufbruch zum Mond und Oppenheimer mochte ich beide sehr. Aber ich legte da auch Wert auf andere Dinge. Bei „Aufbruch zum Mond“ fand ich es zum einen generell gut, dass mal Neil Armstrong mehr im Fokus stand, der Mann wurde noch nie wirklich filmisch portrĂ€tiert. Und ich mochte es sehr, dass mal mit der HeldenverklĂ€rung und dem Pathos etwas aufgerĂ€umt wurde. Der Film zeigt wie gefĂ€hrlich und strapaziös die ersten Raumfahrten waren und wie viele Opfer es bei dem Wettlauf zum Mond gab. Das realistische und authentische an dieser Ära fand ich sehr gut.
    Bei „Oppenheimer“ Ă€hnlich. Die Sexszene mit Florence Pugh war ĂŒberflĂŒssig, sehe ich genauso. Sonst mochte ich zum einen diese absolute Begeisterung fĂŒr Wissenschaft die in dem Film rĂŒber kommt. Ich empfinde die heutige Zeit als absolut Wissenschaftsfeindlich und das fand ich mal nötig. Was mich ebenfalls ĂŒberraschte war, wie viel dem Prozess und der Phase nach dem Manhattan-Projekt eingerĂ€umt wurde und wie Oppenheimer vom Held plötzlich zum „Kommunisten“ gemacht wurde, weil er sich gegen Atombomben aussprach. Gut fand ich, dass mal ein wenig mit dem Mythos aufgerĂ€umt wurde die Nazis waren kurz vor dem Bau einer Atombombe. Die waren weit davon entfernt. Wie weit wirklich wurde den Amerikanern auch erst nach dem Krieg klar.
    Ich verstehe deine Kritikpunkte absolut. Empfand selber nur nie als wichtig und die Aspekte die dargestellt wurden bei beiden Filmen interessanter, weil das so noch nie gezeigt wurde.

    1. Ja darĂŒber haben wir schon einmal gesprochen @klaathu und ich möchte „Aufbruch zum Mond“ noch einmal eine Chance geben. Manchmal bin ich nicht in der richtigen Stimmung fĂŒr einen Film, hab ich gemerkt. Und tatsĂ€chlich sind es viele Filme mit Ryan Gosling, die ich beim zweiten Mal erst richtig mochte. Nicht alle, aber die meisten eigentlich.

      Ja das war schon nicht schlecht an dem Film. „Oppenheimer“ meinte ich. Aber ich denke ich hatte einfach eine andere Erwartung. Deinen Punkten kann ich zustimmen, die Wendung fand ich auch gelungen gemacht und auch der Prozess war gut inszeniert. Aber wie gesagt die Figur Oppenheimer war mir dann zu blass. Aber es gibt wohl noch einen anderen Film, der das mehr beleuchtet.

  5. „Notting Hill“ ist tatsĂ€chlich ein wundervoller und unterhaltsamer Film. FĂŒr mich die perfekte RomCom. Auch fĂŒr mich ganz besonders, da es wĂ€hrend des Films damals zwischen meiner Frau und mir gefunkt hatte und wir unsere Hochzeitseinladungen am DVD-Cover angelehnt hatten. Sprich ich habe das Cover fotografisch nachgestellt und alle Texte auf uns angepasst und dieses dann in tatsĂ€chliche DVD-HĂŒllen gepackt; kann man hier leider nicht mehr so gut erkennen (vor ziemlich genau 18 Jahren war das!): https://moviescape.blog/2007/12/24/einstimmung-auf-das-fest/

    1. Ich liebe den Film auch total. Hab ich gestern Vormittag einfach mal wieder geguckt und irgendwie fĂŒhlte ich mich, als wĂ€re ich tatsĂ€chlich da.

      Das ist ja eine tolle Geschichte, die du mit dem Film verbindest. Und was fĂŒr eine grandiose Idee! Danke fĂŒrs teilen @moviescape ich schau es mir auf deinem Blog gleich mal an.

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