Wie ein verblasstes Polaroid, das dennoch leuchtet – „Die Farben der Zeit“ erzählt nicht laut, sondern mit Zwischentönen. Diese Kritik lauscht dem Echo und entdeckt darin etwas zutiefst Menschliches.
🌅🧑🎨🖼️
Ein Beitrag von: Maddin
Wie ein verblasstes Polaroid, das dennoch leuchtet – „Die Farben der Zeit“ erzählt nicht laut, sondern mit Zwischentönen. Diese Kritik lauscht dem Echo und entdeckt darin etwas zutiefst Menschliches.
🌅🧑🎨🖼️
Ein Beitrag von: Maddin
Originelle Horrorfilme sind seltener geworden, auch wenn das Genre immer noch den höchsten Anteil an neuen Stoffen innehat. „The Black Phone“ war einer dieser originellen Horrorfilme. Die Fortsetzung ist nun alles andere als Originell, schon alleine, weil es eine Fortsetzung ist, doch auch, weil sich an etabliertem sehr direkt bedient wird. Allerdings sind auch gute Fortsetzungen eher eine Seltenheit und hier kann der Nachfolger punkten, denn „Black Phone 2“ – so viel sei gesagt, ist spaßiger, blutiger und insgesamt auch einfach besser als der erste Film.
Ein Beitrag von: Rick
Der größte Superheld der 80er kehrt zurück auf die Leinwand – und nein, es ist weder Superman noch Batman. Es ist nicht Spider-Man und ganz sicher nicht Iron Man. Es ist der Held aus Tromaville, der atomare Rächer: The Toxic Avenger.
Mit „The Toxic Avenger“ wagt sich Regisseur Macon Blair an einen Stoff, der seit den 80ern Kultstatus unter Trash-Fans besitzt. Damals war es der dreckige, billige, unterhaltsame Wahnsinn von Troma, der eine Figur mit Wischmopp und giftigen Schlägen zum Helden einer ganzen Trash-Generation machte. Das Remake steht nun vor der schwierigen Aufgabe, den kultigen Charme modernen Konventionen anzupassen. Doch kann das funktionieren? Kann ein Film wie „The Toxic Avenger“ im Hier und Jetzt überhaupt noch bestehen?
Innerhalb weniger Tage habe ich sowohl das Original von 1984 als auch das Remake gesehen und möchte nun sowohl den Vergleich ziehen, als auch meine Meinung zur Neuauflage schildern.
Ein Beitrag von: Martin K.
Winston Gooze (Peter Dinklage) arbeitet als Reinigungskraft im größten Pharma-Unternehmen BTH. Mit seinem Stiefsohn lebt er in einer kleinen Wohnung und versucht, sowohl seine Beziehung zu ihm aufrechtzuerhalten als auch sein Leben in den Griff zu bekommen. Eine verheerende ärztliche Diagnose löst eine Kettenreaktion aus, die dazu führt, dass Winston in einem Pool voller Giftabfälle landet. Doch statt zu sterben, wird er deformiert – und erhält übermenschliche Kräfte sowie einen radioaktiven Wischmopp.
Als Toxic Avenger legt er sich fortan nicht nur mit allerlei Kleinganoven an und wird zum Helden der Stadt. Auch der korrupte Unternehmer Bob Garbinger (Kevin Bacon), Chef von BTH, wird auf ihn aufmerksam. Bald kreuzen sich ihre Wege – und Toxie hinterlässt einen blutigen Pfad der Zerstörung, während er versucht, die Stadt und vor allem seinen Sohn zu retten.
„Marco“ war bereits Ende 2024 in Indien ein großer Erfolg und einer der erfolgreichsten Malayalam-Filme überhaupt. Nachdem der Actionfilm in Deutschland zu jenem Zeitpunkt nur einen streng limitierten und eher inoffiziellen Kinostart hatte, sicherte sich nun die Busch Media Group die Rechte und wird den Film im Dezember im Home-Entertainment veröffentlichen. Zuvor erhielt „Marco“ nun aber noch eine Handvoll Vorstellungen auf dem Fantasy Filmfest. Damit hat der Film von Haneef Adeni vielen anderen Filmen aus Indien und vor allem aus der Malayalam-Industrie einiges voraus. Der Grund für diesen Erfolg könnte nun damit zusammen, dass der Neo-Noir Gangsterfilm als brutalster indischer Film aller Zeiten vermarktet wird. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann und inwiefern das Gesamtwerk sehenswert ist, erfahrt Ihr in dieser Filmkritik.
Ein Beitrag von: Florian
„Beating Hearts“ ist ein Film von Gilles Lellouche, der in erster Linie für seine Schauspielerkarriere bekannt ist. Nun versucht er sich an einem Epos, wie man es aus Europa in dieser Form lange nicht mehr gesehen hat. Verschiedenste Genres, vom Coming-of-Age-Film über den Gangsterkrimi bis hin zum Liebesdrama, treffen hier aufeinander. Das ist ambitioniert und die Fallhöhe ist nicht zu verleugnen. Warum der Plan aber nicht nur aufgeht, sondern zu dem voraussichtlich besten Film des Jahres führt, erfahrt ihr in dieser Filmkritik.
Ein Beitrag von: Florian
Über ein Jahr nach der Deutschlandpremiere erscheint „Kleine Dinge wie diese“ hierzulande auch offiziell. Allerdings nicht im Kino, sondern ausschließlich im Home Entertainment. Und das trotz Cillian Murphy, der erst seit letztem Jahr stolzer Oscar-Preisträger ist, in der Hauptrolle. Es mag daran liegen, dass nicht nur das Thema des Films von Regisseur von Tim Mielants, sondern auch der Film selbst recht sperrig sind. Dennoch ist eine Sichtung des realitätsnahen Historiendramas über ein nicht allzu weit zurückliegendes, dafür aber düsteres, Kapitel Irlands lohnenswert. Genaueres erfahrt Ihr in dieser Filmkritik.
Ein Beitrag von: Florian
24 Jahre hat es nun gedauert, bis der Häuptling der Apachen Abahachi und sein Blutsbruder Ranger wieder die Kinoleinwand füllen und diesmal das Kanu des Manitu suchen. Nach dem Kassenerfolg von Der Schuh des Manitu hatte man eher damit gerechnet und nach vielen Jahren dann auch gar nicht mehr. Eine ganze Abenteuer Filmreihe der beiden sehr unterschiedlichen Charaktere, die eine Hommage und gleichzeitig Parodie an die Winnetou Reihe sind, wäre möglich gewesen. Aber auch nötig? Das stellt sich hier die Frage. Publikum gibt es auf jeden Fall, denn am 21. August 2025 erreichte Das Kanu des Manitu die 1 Mio.-Besuchermarke.
Auch ich habe mich inzwischen auf mein Pferd geschwungen und bin in die weite Prärie hinaus geritten, um den beiden bei der Suche nach dem Kanu des Manitu zu helfen. Ob ich hierbei das große Abenteuer erlebt habe, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen. 🤠🎯🐎🛶
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Der Sommer 2025 steht ganz im Zeichen des psychologischen Horrors. Mit Together: Unzertrennlich, Weapons – Die Stunde des Verschwindens und Bring Her Back liefern gleich mehrere Regieführende Beiträge, die sich nicht nur mit dem Schrecken an sich, sondern mit seinen emotionalen und familiären Wurzeln beschäftigen. Während Rick bereits die ersten beiden Filme unter die Lupe genommen hat, widme ich mich dem neuen Werk der Philippou-Brüder – einem Film, der visuell beeindruckt, schauspielerisch herausfordert und dennoch erzählerisch ins Wanken gerät.
Bring Her Back verspricht viel: ein starkes Ensemble, eine dichte Atmosphäre und eine psychologisch aufgeladene Handlung. Doch wie viel davon wird tatsächlich eingelöst? Und wo liegen die Brüche zwischen Anspruch und Umsetzung? In meiner Kritik versuche ich dem nachzugehen. Zwischen Blut, Trauer und der Frage, wie viel Horror ein Mensch erträgt, bevor er selbst zum Monster wird.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark