Willkommen zum Media Monday #776! 🎬✨💛
Diese Woche fühlte sich an wie ein seltsamer Balanceakt zwischen Außenwelt und Innenleben: ein bisschen überreizt, ein bisschen verletzlich, ein bisschen getragen von Geschichten, die mich mehr beschäftigen, als ich geplant hatte. Während der Alltag laut war und Erwartungen von allen Seiten auf mich einprasselten, haben mich Bücher, Filme und kleine Alltagsrituale wieder dorthin geführt, wo ich mich am ehesten sortieren kann: in Gedankenräumen, die mir gehören.
Es war eine Woche voller Kontraste: ein Buch, das mich mehr nervt als begeistert, ein Filmemacher, der vom Idol zum Relikt geworden ist, persönliche Identitätsfragen, die schwerer wiegen als jede Fiktion und ein Rewatch, der mich emotional völlig überrascht hat. Dazwischen lag viel Reflexion, ein bisschen Wut, ein bisschen Heilung und sehr viel Ramen. 🍜
Kunst war in diesen Tagen weniger Flucht als Spiegel. Sie hat mich herausgefordert, beruhigt, irritiert und manchmal einfach nur hungrig gemacht. Und vielleicht steckt genau darin die Magie dieser Woche: dass Geschichten, egal ob gelesen, gesehen oder gekocht, mich begleitet haben, während ich versucht habe, meinen eigenen Weg zwischen Erwartung, Identität und Alltag zu finden.
Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee ☕ oder eine Schüssel Ramen 🍥 und begleitet mich durch einen Media Monday #776 voller Filmkunst, Gedanken, Selbstreflexion und kleinen Momenten, die mich durch diese Woche getragen haben. 🎥💫
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Was ist der Media Monday?
Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍
Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.
Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖
1. Once Upon a Time in… meinem Nervenkostüm 😅📖

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Wenn man mich fragt, ich würde Quentin Tarantinos Buch Es war einmal in Hollywood einfach abbrechen. Aber ich habe jetzt nur noch 179 Seiten zu lesen. Außerdem bin ich Mitglied im Filmwelt Bücherclub und die Deadline wurde wegen mir, naja und noch wegen zwei anderen, verlängert. Mitgehangen, mitgegangen oder wie man eben sagt. Ich wollte ja schon immer mal in so einem Buchclub oder zumindest mit Freund:innen das gleiche Buch lesen und darüber reden. Zwar sind wir alle Leseratten, aber wir lesen doch unterschiedliche Genres. Austauschen können wir uns dennoch, aber wir sind allgemein breit gefächert.
Widerwillig nach Hollywood im Media Monday #776
Es war einmal in Hollywood es hieß das Buch sei eine Weiterführung des gleichnamigen Films. So richtig sicher war sich niemand darüber. Das System funktioniert so, dass jede Person aus dem Club ein Buch vorschlägt und am Ende wird abgestimmt. Mein Pick Die Outsider von Susan E. Hinton hätte auch gewinnen können, denn es gab ein Kopf an Kopf rennen. Schlussendlich hat eine Münze das Los entschieden und somit wurde es Es war einmal in Hollywood von Quentin Tarantino. Große Lust hatte ich nicht wirklich darauf muss ich zugeben. Zumal sich Tarantino in letzter Zeit so einiges merkwürdiges geleistet hat und ich mich ein wenig von ihm distanziert habe.
Quentin Tarantino: Vom Rebell zum Relikt

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Früher war er einer meiner Lieblingsfilschaffenden, gerade deswegen, weil er unfassbar kreativ ist und seine eigenen Ideen umsetzt. Seine Figuren fand ich immer cool, egal ob das die Braut, gespielt von Uma Thurman in Kill Bill (2003) war oder Butch Coolidge, den Bruce Willis in Pulp Fiction (1994) verkörperte. Mein Lieblingsfilm von ihm ist noch immer Django Unchained (2012). Quentin Tarantino war früher progressiv. Er hat People of Color in den Fokus gesetzt, starke Frauenfiguren geschrieben und gegen Rassismus gekämpft. Heute trifft er fragwürdige Aussagen und beleidigt Schauspielkolleg:innen wie Paul Dano und highlightet Roman Polanski. Der ebenso eine Rolle in Es war einmal in Hollywood spielt.
Heute wirkt Quentin Tarantino nicht mehr wie der damalige Filmnerd, der gegen das System gearbeitet hat. Heute wirkt er wie ein verbitterter gealterter Mann, der ein Problem mit Veränderungen hat. Die hatte er ja schon immer, aber das ganze Bild hat sich einfach verschoben. Die Gesellschaft ist feinfühliger und sensibler auf bestimmte Themen geworden und dann wirken seine Aussagen kontrovers. Aber Kolleg:innen öffentlich zu beleidigen ist einfach kein cooler Move Mr. Tarantino.
Zwischen Fiktion & Fehltritt, durchhalten oder durchdrehen?
Das Buch kam mir auch sehr homophob vor, aber Tarantino rechtfertigt die Sprache damit, dass die Protagonist:innen damals so geprägt waren. Es war einmal in Hollywood spielt im Hollywood der 70er Jahre und da herrschte ein anderer Ton. Dennoch hätte man das Buch sensibler schreiben können. Auch die Darstellung von Bruce Lee wurde besonders von dessen Tochter sehr kritisch aufgenommen und die beiden führen seit dem eine öffentlichen Krieg. Tarantino stellt Bruce Lee als arroganten und eingebildeten Menschen dar. Sagt auf der einen Seite, das wäre ja alles fiktional, betont aber dann auf der anderen Seite, dass er solche Aussagen aus Interviews und von Kolleg:innen aufgeschnappt habe.
Das ist auch mein Problem mit dem Buch. Auf der einen Seite beinhaltet es unglaublich viel Filmwissen. Vor allem über Western und deren Darstellenden. Die meisten davon kenne ich nicht. Ich sag es ganz offen, ich habe und hatte dazu nie richtig Zugang und ganz ehrlich, es interessiert mich auch nicht. Viele Seiten des Buches sind eine Aneinanderreihung diverser Filme und dazu Erklärungen, von denen ich dann auch nicht weiß, ob das alles Realität oder Fiktion ist. Denn teilweise werden die beiden Protagonisten Rick Dalton und Cliff Booth darin eingebunden. Den Film dazu fand ich damals ganz okay, tatsächlich mochte ich Brad Pitt als Cliff Booth sehr gern. Fand ihn irgendwie ziemlich cool. Aber der Film an sich erzählt nicht wirklich viel und das Buch leider auch nicht.
Noch 179 Seiten ….
2. Media Monday #776: Identität ist keine Ideologie 🧩🌈

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Die Kritik an Sexualität oder Identität ist ungerechtfertigt, denn niemand hat das Recht, anderen vorzuschreiben, wer sie sein dürfen oder wen sie lieben. Irgendwann hat irgendwer einfach festgelegt, dass es nur Mann und Frau gibt. Und dass nur diese beiden Konstellationen sich lieben dürfen. Oft wird das mit der Bibel begründet. Aber was ist die Bibel letztlich? Ein Sammelwerk von Geschichten, die Menschen vor langer Zeit zusammengetragen haben. Muss ich daran glauben? Nein. Können andere das tun? Natürlich. Aber Religion hat in gesellschaftlichen Fragen, in der Politik oder in Diskussionen über Identität und Liebe nichts verloren.
Dass auf dieser Grundlage Gesetze entstehen, finde ich mehr als fragwürdig. Niemand würde auf die Idee kommen, die gesammelten Märchen der Gebrüder Grimm als Maßstab zu nehmen und daraus abzuleiten, dass Zwerge hinter den Bergen in einer reinen Männer-WG leben. Genauso absurd ist es, Identität oder Sexualität als „Ideologie“ zu bezeichnen. Wenn ich sage, ich bin ein Transmann, der auf Männer steht, dann ist das so. Warum sollte das falsch sein? Warum darf ich nicht genauso darüber sprechen wie ein Mann, der auf Frauen steht? Und warum lehnen Menschen etwas ab, nur weil sie es nicht verstehen?
Es macht außerdem einen Unterschied, ob man über Identität sprechen muss, um überhaupt sichtbar zu werden. Dinge, die es seit der Evolution gibt, gelten als „nicht normal“ und müssen erkämpft werden. Menschen, deren Geschlecht oder Sexualität nie hinterfragt wird, können das oft nicht nachvollziehen, aber sie könnten es versuchen. Niemand drängt ihnen eine Ideologie auf. Ich stehe einfach für meine Identität ein. Und die hat denselben Wert wie jede andere.
»[…] es ist bequem über Geschlecht als Kategorie herzuziehen und anderen vorzuwerfen, sie machten daraus eine Ideologie, wenn das eigene Geschlecht nicht in Zweifel gezogen oder benachteiligt wird, es ist einfach, Sexualität für etwas Intimes und Privates zu halten und irritiert zu reagieren, dass andere darüber sprechen, wenn der eigenen Sexualität zugestanden wird, etwas Normales oder Persönliches zu sein.«
– Carolin Emcke
3. Die alten Stimmen in mir ✨💜💛

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Nun hat es sich gezeigt, dass viele Menschen mich einfach nicht respektieren. Und vielleicht liegt das auch daran, dass ich mich selbst nicht genug respektiere. Schon als Kind wurde mir vermittelt, dass ich nicht gut genug bin und nicht richtig, so wie ich bin. Ich war ständig Kritik ausgesetzt, selbst dann, wenn ich gar nichts falsch gemacht hatte.
Ich war ein verträumtes Kind und das bin ich heute noch. Manchmal sitze ich einfach da, starre ins Leere und bin gedanklich weit weg. Früher wurde ich dafür gescholten. Heute fällt es vermutlich kaum noch jemandem auf. Respekt bekam ich weder in meiner Familie noch später von anderen Menschen. Sei es im Job, im Internet oder in Gruppen. Das führt dazu, dass ich Abwertung oft zulasse. Dann passiert es, dass man mir meine Identität abspricht, mich als Führungskraft nicht ernst nimmt oder mich verspottet. Mobbing, Degradierung, Diskriminierung, all das ist mir leider vertraut.
Und das Verrückte ist: Wenn ich versuche, mir Respekt zu erarbeiten, ecke ich an. Menschen reagieren über, als wäre mein Selbstschutz eine Provokation. Es ist paradox und schwer auszuhalten.
Aber ich habe wie jede andere Person das Recht, für mich einzustehen. Und ich habe das Recht, respektiert zu werden.
4. Media Monday #776: Der Moment, in dem ein Film sich verändert 🎥✨

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So mancher Film braucht eine zweite Chance, die den Blick auf das Werk verändert. Vor drei Jahren habe ich mir zum ersten Mal Damien Chazelles Film Aufbruch zum Mond (2018) angesehen und fand ihn langatmig und beinahe monoton. Damit habe ich dem Film Unrecht getan. Damals blieben die Figuren für mich emotional kaum greifbar, und insgesamt vermochte mich Chazelles inszenatorische Herangehensweise nicht zu involvieren.
Der Rewatch jedoch erwies sich als kathartische Erfahrung, denn in Aufbruch zum Mond steckt erheblich mehr Potenzial, als ich damals wahrgenommen habe. Neil Armstrong und seine erste Ehefrau Janet Shearon verloren ihre gemeinsame Tochter an ein diffuses, intrinsisches Ponsgliom und starb im Alter von nur zwei Jahren an einer Lungenentzündung. Dieses familiäre Trauma erhält in Chazelles Werk bemerkenswert viel Raum und prägt die atmosphärische Grundierung des Films nachhaltig. Die emotionale Zäsur nach der Beerdigung ist so eindringlich und meisterhaft inszeniert, dass sie sich unmittelbar auf die Zuschauer:innen überträgt. Dazu trägt nicht zuletzt das exzellente Ensemble bei: Ryan Gosling und Claire Foy brillieren in ihren Rollen, und auch der übrige Cast überzeugt durchweg.
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Kameramann Linus Sandgren liefert eine visuelle Handschrift, die nicht nur ikonische Bildkompositionen erzeugt, sondern den Zusehenden ein immersives Gefühl von Unmittelbarkeit vermittelt. Im Kino muss das ein außergewöhnliches Erlebnis gewesen sein. Selbst am heimischen Bildschirm wirkt die Inszenierung wie eine filmische Achterbahnfahrt. Langweilig fand ich an Aufbruch zum Mond diesmal nichts mehr. Zwar ist die Testphase dramaturgisch etwas ausschweifend erzählt und streckt den Film minimal, doch die Spannung bleibt konstant erhalten. Der atmosphärische Score von Justin Hurwitz trägt maßgeblich zur emotionalen Resonanz bei.
Besonders eindrucksvoll ist der Moment der Mondlandung, in dem absolute Stille herrscht. Ein audiovisuelles Innehalten, das sich fast transzendental anfühlt.
5. & 6. Media Monday #776: Zwischen Erwartung und Identität 🌈🏳️⚧️

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Es wäre schon eine große Überraschung, wenn ich nicht das Gefühl hätte enormen Druck ausgeliefert zu sein. Seit ich mich als queer geoutet habe, scheinen viele Menschen aus meinem Umfeld eine gewisse Erwartung an mich zu haben. Ich soll verstehen, dass der „Umstand“ schwierig für sie ist. Ich soll mich am besten für ein Geschlecht entscheiden, damit es nicht so kompliziert ist. Als ich mich outete, erwarteten viele ich würde mich nun auch operieren lassen. Damit man auch sehen kann, dass ich an anderes oder gar kein Geschlecht habe. Warum? Weil es für Außenstehende einfacher ist.
Selten fragt eigentlich jemand wie es für mich ist. Ob es schwierig ist? Wie ich mich dabei fühle? Es wird stattdessen ständig erwartet, dass ich Antworten auf alle ihre Fragen liefere. Dabei hab ich doch selber kaum welche auf meine. Mir selbst schwirren so viel Fragen im Kopf und ich suche vergeblich nach Austausch mit gleichgesinnten, die ähnliches erlebt haben, aber finde keinen Anschluss.
Der Druck von außen, der Zweifel von innen
Mir wird Druck gemacht, wenn ich darüber nachdenke körperliche Veränderungen zu machen. Ich solle das am besten jetzt tun, ehe ich wieder ins Berufsleben einsteige, weil ich ja dann länger ausfallen würde. Aber es fragt im Grunde kaum jemand ob ich emotional schon so weit bin. Stattdessen wird mir oft vorgeworfen, ich hätte kein Verständnis oder wäre empfindlich, wenn man mich missgendert. Ich hätte doch auch jetzt so viel Zeit gehabt, darüber klar zu werden, was meine Identität betrifft, dann soll ich gefälligst auch den anderen für die Veränderung Zeit lassen. Aber hatte ich diese Zeit wirklich?
Und es wird erwartet, dass ich auf alle queeren Themen eine Antwort weiß. Dabei denke ich selbst oft genug darüber nach, ob ich queer genug bin? Ob ich in die Community passe. Wenn ich anderen queeren Personen begegne hab ich Angst nicht zu genügen. Oder etwas falsch zu machen. Dabei bin ich queer. Ich bin trans. Punkt. Und dennoch ist da immer wieder diese Unsicherheit mit der ich mich alleine fühle. Ich kenne nicht alle Antworten. Dennoch finde ich es schön, dass man mir in der Hinsicht vertraut und das zutraut. Aber ich kann leider auch nicht allem gerecht werden, da ich mich selbst auch noch in einem Prozess befinde.
So machen Aussage hat es wirklich in sich und sitzt bis heute sehr tief. Das schlimmste daran ist, dass die Menschen, die mich so verletzt haben, das nicht einmal verstehen. Sie drehen die Tatsache einfach um und sehen sich als Opfer in der Sache. Aber Fakt ist, ich kann nichts dafür, dass du das nicht verstehst. Aber du kannst was dafür, wenn du mich nicht respektierst und beleidigst, weil du vor irgendetwas Angst hast.
7. Comfort Food im Media Monday #776: Meine aktuelle Ramen‑Obsession 🍜🍥

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Zuletzt habe ich Ramen gegessen und das war sensationell, weil ich derzeit obsessed mit diesem Essen bin. Fragt mich nicht warum, ich könnte gerade jeden Tag Ramen essen und das auf sämtliche Art und Weise. Natürlich vegetarisch, vegan oder pescetarisch. Je nach Lust und Laune mach ich mir Frühlingszwiebeln rein, traditionell mit Ei, Party Garnelen, Ananas, Orangenscheiben und und und. Egal ob Instant aufgepeppt oder selbst gekocht mit Reisnudeln, ich liebe es! Und nein das liegt nicht daran, dass ich Tampopo – Magische Nudeln (1985) geguckt hab. Den Film hatte ich mal angefangen, bisher aber nie zu Ende geschaut, weil ich dabei wirklich fast verhungere. Ich weiß nicht was das bei mir für ein Phänomen ist, dass mich asiatisches Essen so anspricht, dass ich alleine, wenn ich eine Serie oder einen Film schaue, wo Menschen asiatisches Essen konsumieren, ich unfassbar Hunger bekomme.
Ging mir auch bei Nina Wu (2019) so, nur weil in dem Film eine Szene vorkommt, in der die Schauspielenden essen und diese wird immer wieder wiederholt, weil dem Regisseur Nina Wus (gespielt von Wu Ke-xi) Schauspielerei in der Szene nicht gefällt. Ja nu also … hab ich schon erwähnt ich liebe Ramen? 🍜
※※※
Das war der Media Monday #776 🎬🌈✨. Eine Woche zwischen Frust und Faszination, zwischen Identitätssuche und Filmkunst, zwischen alten Stimmen und neuen Erkenntnissen. Eine Woche, in der mich ein Buch genervt, ein Filmemacher enttäuscht, ein Rewatch überrascht und mein eigenes Innenleben mehr beschäftigt hat als jede Fiktion.
Diese Ausgabe führte durch Tarantinos Fall vom Rebell zum Relikt, durch die Frage, wie viel Respekt man sich selbst schuldet, durch die Stille einer Mondlandung, die mehr sagt als tausend Worte und durch den Druck, der entsteht, wenn die Welt Antworten verlangt, die man selbst noch sucht. Und irgendwo dazwischen lag auch die simple, ehrliche Freude an einer Schüssel Ramen, Comfort Food, das mich mehr geerdet hat als manche Menschen.
Zwischen Alltag, Queerness, Müdigkeit und kleinen Momenten der Klarheit entstand erneut ein sehr persönlicher Media Monday. Einer, der zeigt, wie sehr Kunst uns spiegelt, wie sehr Geschichten uns halten und wie sehr Identität ein Prozess ist, der Raum braucht. Und Respekt.
Danke, dass ihr mich auch diesmal begleitet habt. Durch Gedanken, Filme, Überforderungen, kleine Fluchten, queere Fragen und große Filmleidenschaft. Ich hoffe, ihr findet in den nächsten Tagen etwas, das euch gut tut: ein Buch, das euch überrascht, ein Film, der euch trägt, oder einfach einen Moment, der euch leise sein lässt. 💛✨
Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #776 für euch:
1. Wenn man mich fragt, ich würde ____ .
2. ____ ist ungerechtfertigt, denn ____ .
3. Nun hat es sich gezeigt, dass ____ .
4. ____ braucht eine zweite Chance, die ____ .
5. Es wäre schon eine große Überraschung, wenn ____ .
6. ____ hat es wirklich in sich und ____ .
7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
RILEY – Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit mehreren Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel für das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe für Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist überbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray.
Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.
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