Als ich vor kurzem die Auswahl an Hörbüchern in Spotify Premium entdeckt habe, fragte ich mich: Was sind die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen. Doch solche Listen gibt es im Internet zu Hauf. Wie wäre eine Liste über Buchverfilmungen? Davom gibt auch schon huderte. Aber was wäre wenn wir eine Liste am Donnerstag verfassen die Bücher präsentiert, die trotz ihrer Filmadaption es wert sind zu lesen? Klassiker wie Jurassic Park von Michael Crichton oder die Tribute von Panem-Reihe (Mockingjay, Suzanne Collins) haben so viel von Uns vor die Mattscheibe oder ins Kino gezogen, aber wer hat schon die Vorlage gelesen? Riley fand die Idee gut und deshalb widme ich mich heute den Top 5 Büchern die es wert sind zu lesen, auch wenn man die Film-Adaption schon gesehen hat.
Ein Beitrag von: Lennart Goebel
Filme sind großartig …
… sie reißen uns mit, sie lassen uns staunen, sie bringen uns die Kreativität anderer Künstler in schnellen Bildern nahe. Aber trotzdem haben Bücher etwas, das kein Film ersetzen kann: Zeit. Zeit, um in Gedanken zu versinken, jede Entscheidung und jede Emotion der Figuren nachzuspüren. Als angehender Vater ertappe ich mich oft dabei, wie ich mir vorstelle, meiner Tochter Geschichten vorzulesen. Abends, bevor sie schlafen geht, noch einmal in andere Welten einzutauchen. Von Hogwarts bis Mittelerde zu spüren, wie Worte mehr transportieren als bewegte Bilder.
Ich liebe Filme. Wer tut das nicht? Aber ich liebe auch Bücher. Und genau da liegt der Reiz meiner heutigen Liste. Ich will euch fünf Bücher vorstellen, die trotz ihrer Filmadaptionen lesenswert bleiben, oder es umsomehr sind. Nicht etwa weil die Filme schlecht sind. Ganz im Gegenteil, direkt der erste Titel spielt ganz oben auf der Liste der besten Filme aller Zeiten mit. Sondern weil diese Bücher etwas bieten, das man nur beim Lesen erleben kann. Eine Tiefe, eine Reflexion, eine innere Spannung, die sich nicht auf zwei Stunden Leinwand reduzieren lässt.
… Bücher sind es auch.
Dabei geht es mir auch nicht um die altbekannte „das Buch ist besser“-Leier. Vielmehr geht es darum, Geschichten in ihrer vollen Vielfalt zu entdecken. Es sind Werke, die eigenständig wirken, die auch neben ihren Blockbuster-Adaptionen bestehen. Geschichten, die man genießen kann, weil sie den Stoff anders denken, weiterdenken, hinterfragen oder einfach tiefer graben.
Hierzu möchte ich noch eine kleine Anekdote einschieben, die vermutlich einige von euch so oder so ähnlich erlebt haben. Wer wie ich das „Vergnügen“ hatte, Die Welle als Schullektüre durchzunehmen, hat vielleicht etwas ähnliches erlebt. Meine Lehrkraft hatte die letzte Buchbesprechung kurzerhand aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen verschoben. Pech für die, die sich nur den 2008er Film mit Jürgen Vogel angesehen haben. Da wir in der Klassenarbeit nach unserer eigene Interpretation zum Ende des Buches gefragt wurden. Tja, und da half der Film plötzlich gar nichts mehr. Ich habe selten so viele Sechsen auf einem Klausurenspiegel versammelt gesehen wie an diesem denkwürdigen Tag im Deutschunterricht.
Und während wir also gleich durch diverse imaginäre Welten reisen, soll eines klar sein. Es geht nicht um Bücher, die man gelesen haben sollte. Sondern unabhängig davon, wie oft man die Filme schon gesehen hat, vielleicht einen Blick zu riskieren wert sein könnte. Und vielleicht, nur vielleicht, entdeckt man dabei sogar eine ganz neue Perspektive auf einen Film, den man längst mitsprechen kann.
5. Jurassic Park – Micheal Criton (1990)

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Worum geht es in Michael Crichtons – Jurassic Park?
In Jurassic Park entwirft Michael Crichton ein packendes Szenario, das Wissenschaft, Technik und menschliche Hybris miteinander verwebt. Der milliardenschwere Unternehmer John Hammond verwirklicht seinen Traum: Auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Costa Ricas entsteht ein Freizeitpark der besonderen Art – mit echten, lebenden Dinosauriern, erschaffen durch modernste Gentechnologie.
Zur Eröffnung lädt Hammond eine Gruppe von Expert:innen ein, darunter Paläontologinnen, ein Chaostheoretiker und ein Anwalt, um die Sicherheit und Machbarkeit des Parks zu prüfen. Was als faszinierende Besichtigung beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit den Grenzen menschlicher Kontrolle über die Natur.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Jurassic Park ein Abenteuer aus einem Horrorroman.
Wenn irgendwo Dinosaurier brüllen, ist Steven Spielberg nicht weit. Jurassic Park ist ohne Frage einer der größten Blockbuster aller Zeiten. Der Soundtrack ist eine Hymne. Die T-Rex-Szene ist pure Kinogeschichte. Aber bevor Spielberg seine Raptoren losließ, gab es Michael Crichton. Arzt, Wissenschaftler, Autor – und Verfasser des Romans von 1990.
Dieser Roman ist ein ganz anderes Biest. Spielberg servierte uns eine Achterbahnfahrt für die ganze Familie. Crichton hingegen legte eine dystopische Warnung vor. Seine Geschichte ist düsterer und brutaler. Sie ist auch wissenschaftslastiger. Die Kinder sind weniger Plot-Device und mehr echte Charaktere. Und während Spielberg optimistisch enden lässt, bohrt Crichton tiefer. Er fragt:
„Sollten Menschen Gott spielen, nur weil sie es können?“
2025 wirkt Crichtons Roman aktueller denn je. Musk schießt Raketen hoch. Bezos will auf dem Mond parken. Doch Crichton erzählt mehr als eine Dino-DNA-Geschichte. Es geht um Hybris reicher Männer. Sie glauben, Kapital sei gleichbedeutend mit grenzenloser Macht. Der Roman ist antikapitalistischer Horror, getarnt als Abenteuergeschichte. Beim Lesen läuft einem Gänsehaut über den Rücken.
Und das Beste: Auch Filmfans entdecken im Buch die Grundidee neu. Ja, Spielberg brachte uns zum Staunen. Doch Crichton bringt uns zum Nachdenken. Vielleicht fragt meine Tochter irgendwann beim siebzehnten Rewatch nach dem Buch im Regal. Dann sage ich: „Das ist die Vorlage. Hast du Bock?“ Und ich hoffe, sie ist nicht so traumatisiert wie ich damals. Denn ich war viel zu jung, als ich die Raptorenküche sah.
4. Tribute von Panem – Flammender Zorn – Suzanne Collins (2010)

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Worum geht es in Tribute von Panem – Flammender Zorn?
Nach den erschütternden Ereignissen der vorangegangenen Bände steht Katniss Everdeen vor einer neuen, noch komplexeren Herausforderung: Sie soll zur Symbolfigur einer landesweiten Rebellion gegen das tyrannische Regime des Kapitols werden. Als „Mockingjay“ wird sie zur Stimme der Unterdrückten – doch diese Rolle bringt nicht nur Verantwortung, sondern auch innere Konflikte und moralische Dilemmata mit sich.
Während die politischen Spannungen eskalieren, muss Katniss sich nicht nur mit äußeren Feinden auseinandersetzen, sondern auch mit den Motiven derer, die sie angeblich unterstützen. Vertrauen, Manipulation und die Frage nach persönlicher Integrität stehen im Zentrum der Handlung. Der Roman beleuchtet die psychologischen Folgen von Krieg und Propaganda und stellt die Frage, wie viel ein Mensch opfern kann, ohne sich selbst zu verlieren.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Nicht jedes Buch sollte in zwei Filme gesteilt werden.
Wenn man über Die Tribute von Panem spricht, landet man schnell bei Jennifer Lawrence. Ihre Leistung prägte die Reihe nachhaltig. Genauso wichtig war der Impact, den Bücher und Filme auf das gesamte Young-Adult-Genre hatten. Aus ihnen entstand das Subgenre der dystopischen Young-Adult-Geschichten. Ich denke jedoch immer zuerst an den zweiten Teil Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe. Für mich ist er einer der wenigen Filme, die besser sind als ihre Vorlage. Aber Tribute von Panem – Flammender Zorn, der dritte Roman von Suzanne Collins, ist ein anderes Kaliber.
Genau hier zeigt sich, warum Bücher ihren eigenen Wert haben. Auch wenn die Filme längst Kultstatus genießen. Tribute von Panem – Flammender Zorn wird im Buch zu einem intensiven Psychodrama. Katniss kämpft nicht mehr in der Arena. Sie kämpft gegen Propaganda, Krieg und ihre inneren Dämonen. Collins nimmt sich Zeit, ihre Protagonistin in allen Facetten zu zeigen. Zweifel, Traumata, Schuldgefühle. Das Buch ist zermürbend. Es bietet nicht nur Unterhaltung, sondern fordert. Auf der Leinwand funktioniert diese Tiefe nur bedingt.
Hollywood entschied, das Buch in zwei Filme zu splitten. Ein Trend, den schon Harry Potter und Twilight erlitten. Für viele Stoffe ist das ein dramaturgisches Problem. Denn Tribute von Panem – Flammender Zorn lebt von Katniss’ innerer Perspektive. Von ihrem Ringen mit Krieg, Moral und Symbolfigur-Rolle. Und das Buch ist nicht so geschrieben, dass man es einfach in der Mitte teilen könnte. Dasselbe Problem hatten auch die Der Hobbit-Filme. Daran zerbrach sogar die Die Bestimmung-Reihe. Im Film wird vieles gekürzt oder vereinfacht. Logisch, aber das emotionale Gewicht geht dadurch verloren. Collins’ quälende Langsamkeit und Verzweiflung verschwinden.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Inner Konflik und Traumata sind schwer auf der Leinwand darzustellen.
Lesen bedeutet hier: eintauchen in Katniss’ Gedankenwelt. Eine junge Frau, die den Preis von Macht und Revolution erlebt. Ohne Explosionen oder Effekte. Jede Entscheidung wird spürbar. Jede Zerrissenheit trifft einen. Der Krieg wird nicht in Kulissen gezeigt, sondern im Innersten der Figuren.
Für mich macht genau das das Buch zu einem Muss. Die Filme wirken, keine Frage. Doch Tribute von Panem – Flammender Zorn erlaubt eine Intensität, die die Leinwand nicht tragen kann. Und ich stelle mir vor, wie meine Tochter irgendwann die Bücher stibitzt. Dann diskutieren wir am Esstisch, warum Katniss, Peeta wählte. Und ob es richtig war, Snow zu verschonen.
Und jetzt mal in die Runde: Hat jemand das neue Prequel Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an gelesen? Ich noch nicht. Lohnt es sich? Oder ist es wie Das Lied von Vogel und Schlange eher eine Verschwendung von Lebenszeit?
3. Die subtile Kunst des Daraufs*heißens – Mark Manson (2016)

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Wovon handelt Die subtile Kunst des Daraufs*heißens?
Mark Manson präsentiert in Die subtile Kunst des Daraufs*heißens einen erfrischend direkten und ungeschönten Ansatz für ein gutes Leben. Statt dem üblichen „Du kannst alles schaffen“-Optimismus fordert er dazu auf, sich bewusst zu entscheiden, worauf man wirklich Wert legt – und worauf eben nicht.
Der zentrale Gedanke: Unsere emotionale Energie ist begrenzt. Wer versucht, sich um alles zu kümmern, verliert den Fokus auf das, was wirklich zählt. Manson plädiert dafür, negative Erfahrungen nicht zu verdrängen, sondern als Teil des Lebens zu akzeptieren. Schmerz, Zweifel und Scheitern sind nicht nur unvermeidlich, sondern auch wertvoll – sie helfen uns, zu wachsen und authentischer zu leben.
Mit einer Mischung aus persönlichen Anekdoten, philosophischen Impulsen und viel schwarzem Humor hinterfragt Manson gesellschaftliche Erwartungen, das Streben nach ständiger Glückseligkeit und die Illusion, besonders sein zu müssen. Stattdessen lädt er dazu ein, Gewöhnlichkeit zu umarmen, klare Werte zu definieren und mutig „Nein“ zu sagen.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Wer hat Angst vorm Selbsthilfebuch?
Selbsthilfebücher – ja, ich weiß, allein der Gedanke lässt manche sofort die Augen rollen. Aber Mark Manson macht etwas Besonderes. Sein Bestseller Die subtile Kunst des Daraufs*heißens hebt sich klar von der Masse ab. Kein erhobener Zeigefinger, kein moralisches Lehrstück, das vorgibt, wie man zu leben hat. Stattdessen vermittelt es: Es ist okay, so zu fühlen, wie du fühlst. Und das wirkt überraschend radikal.
Noch spannender: Es gibt tatsächlich eine Art Kinofilm-Adaption, die Mansons Botschaft in 90 Minuten verpacken wollte. Er selbst hat die Message in einem zwanzigminütigen YouTube-Video nochmals runtergebrochen. Und ich sage es gleich: Das funktioniert nicht. Kein Film, keine Animation, keine Video-Version ersetzt Subtilität, Humor und Aha-Momente des Buchs. Selbsthilfebücher brauchen den Prozess des Lesens. Manson nimmt sich Zeit, bringt Beispiele, erzählt Geschichten aus seinem Leben. Man lacht, man nickt, man denkt: „Ja, stimmt.“
Es ist ok, das nicht alles ok ist!
Ich habe das Buch gerade erst wieder hervorgeholt. Es ist für mich ein typisches Morgen-Lese-Ding. Ein paar Kapitel beim Spaziergang, Gedanken sammeln, Selbstreflexion üben. Und ich muss sagen: Es funktioniert fantastisch. Kein Buch, das predigt, sondern eins, das begleitet. Es zeigt, dass man sich nicht in gesellschaftliche Formen pressen lassen muss. Dass man einfach man selbst sein darf, ohne ständige Beurteilung von außen.
Genau das ist der Grund, warum man es trotz Filmversion lesen sollte. Die Essenz eines Buches lässt sich nicht einfach zusammenstauchen. Wer nur das Video schaut, bekommt vielleicht die Kernidee. Aber nicht die kleinen Schlenker, Reflexionen und humorvollen Brechungen. Genau die machen den Unterschied zwischen einem „netten Clip“ und einem Buch, das hängenbleibt.
Es ist ein Buch, das man mehrmals lesen kann. Vielleicht gebe ich es eines Tages meiner Tochter. Nicht, weil sie lernen muss, nichts ernst zu nehmen. Sondern weil es eine Lektion in Authentizität ist. Verpackt in klare Worte, Humor und etwas Provokation. Ein Buch, das nicht endet, wenn der Abspann läuft. Sondern eins, das man immer wieder aufschlägt. Weil es trotz Adaption seinen eigenen Raum beansprucht.
2. Ender’s Game – Das große Spiel – Orson Scott Card (1985)

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Worum geht es in Ender’s Game – Das große Spiel?
In einer Zukunft, in der die Menschheit durch eine außerirdische Spezies bedroht ist, setzt die Internationale Flotte alles daran, sich auf einen möglichen neuen Angriff vorzubereiten. Der junge Andrew „Ender“ Wiggin wird als außergewöhnlich begabt erkannt und für eine militärische Eliteausbildung rekrutiert. In einer Raumstation, fernab der Erde, wird er durch taktische Simulationen und psychologischen Druck auf eine Führungsrolle vorbereitet.
Doch Enders Weg ist kein einfacher: Er muss sich nicht nur gegen ältere und ehrgeizige Mitschüler behaupten, sondern auch mit der Einsamkeit, der Verantwortung und den moralischen Fragen seiner Ausbildung umgehen. Während er in immer komplexere Szenarien geworfen wird, beginnt er zu hinterfragen, was Führung, Empathie und Macht wirklich bedeuten.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: War Games im Weltall.
Ender’s Game – Das große Spiel. Ein Buch, das man in der Sci-Fi-Welt kaum ignorieren kann. Und ein Film, der gemischte Gefühle hinterließ. Ich erinnere mich noch genau. Erst den Film gesehen, ohne das Buch zu kennen, und gedacht: „Okay, solide Action, nette Effekte. Aber irgendwie fehlt da was.“ Genau da liegt der Punkt. Der Film ist eine Einführung, eine grobe Skizze einer großen Welt. Doch Orson Scott Card packte so viel mehr hinein. Das Kinoerlebnis bleibt deshalb eher eine Vorspeise.
Das Buch nimmt sich Zeit, Ender Wiggin wirklich zu zeigen. Das Genie, die Isolation, den Druck, der auf ihm lastet. Jeder Schritt wirkt durchdacht. Jede Entscheidung und jeder psychologische Test vertiefen die Geschichte. Dabei geht es um ethische und moralische Fragen. Der Krieg gegen die Formics ist mehr als nur Schlachten. Im Film wird vieles zusammengefasst. Szenen komprimiert. Selbst wenn die Handlung korrekt bleibt, fehlt ein Großteil der inneren Spannung.
Das Problem der Zeitlichen Begrenzung von Filmadaptionen.
Trotzdem finde ich den Film nicht nutzlos. Er kann Neulinge in Enders Welt einführen. Ohne dass sie sofort hunderte Seiten durchackern müssen. Genau deshalb ist das Buch aber wichtiger. Wer verstehen will, was Ender durchmacht, muss lesen. Nur so erlebt man, wie Strategie, Moral und Manipulation ineinandergreifen.
Und ja, ich muss zugeben: Ich habe das Buch nie beendet. Warum, weiß ich nicht genau. Vielleicht lief mein Bookbeat-Abo ab. Vielleicht lenkte mich ein anderes Hobby ab. Oder ein Videospiel. Aber die Genialität sah ich trotzdem. Spätestens nach Dominic Nobles „Lost in Adaptation“-Video war mir klar: Das Buch gehört erwähnt. Es ist wie bei Davind Lynchs Dune. Oberfläche imposant, aber die Tiefe bleibt verborgen. Erst mit Geduld erschließt sich das volle Werk. Oder wenn Denis Villeneuve eine Adaption wagt.
Für mich ist Ender’s Game – Das große Spiel ein Paradebeispiel. Bücher bleiben trotz Adaption wertvoll. Gute Filme können Menschen zur Buchreihe zurückführen. Ähnlich wie bei der Percy Jackson-Reihe und ihren Fortsetzungen. Der Film ist ein Einstieg. Das Buch ist das Erlebnis. Und ich freue mich schon jetzt darauf, meiner Tochter beides zu zeigen. Erst die visuelle Einführung. Danach die volle Wucht der Originalgeschichte.
Honorble Mention – Ready Player 2 – Ernest Cline (2020)
Bevor wir zum Abschluss kommen, noch eine kleine Honorable Mention: Ready Player Two von Ernest Cline. Anders als der Vorgänger Ready Player One bekam dieser zweite Teil bisher keine Verfilmung. Vielleicht ist das sogar gut so. Denn was Cline hier macht, unterscheidet sich klar von dem Nostalgie-Cashgrab, das Spielberg am Ende ablieferte.
Das Buch spinnt die Dystopie des ersten Teils konsequent weiter. Die virtuelle Welt wird ausgebaut. Die Regeln werden erweitert. Die Charaktere vertieft. Und dabei verzichtet Cline auf den nostalgischen Overkill, den der Film so sehr ausreizte. Für mich ist das ein klares Plus. Ready Player Two ist ein eigenständiges Werk, das man ohne Leinwand-Erwartungen erleben darf.
Ich musste mich übrigens entscheiden: Ready Player One oder Jurassic Park? Zwei Mal Spielberg wollte ich vermeiden. Trotzdem wollte ich Clines Welt kurz ins Spotlight rücken. Für mich bleibt die Hoffnung auf einen dritten Teil bestehen. Ich warte sehnsüchtig darauf, wieder in diese Mischung aus Zukunft, Gaming und Dystopie einzutauchen. Und zwar ohne, dass ein Hollywood-Blockbuster schon alles vorwegnimmt.
1. Schwarz – Stephen King (1982)

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Worum geht es in Schwarz?
In einer Welt, die der unseren ähnelt und doch fremd ist – eine Mischung aus Western, Fantasy und postapokalyptischer Düsternis – folgt der letzte Revolvermann, Roland von Gilead, einem mysteriösen Mann in Schwarz durch eine endlose Wüste. Sein Ziel: den sagenumwobenen Dunklen Turm, der als Zentrum aller Welten gilt und möglicherweise die Schlüssel zur Ordnung des Universums birgt.
Rolands Reise ist einsam, rätselhaft und von inneren wie äußeren Prüfungen geprägt. Er begegnet seltsamen Wesen, durchquert verlassene Orte und wird mit Erinnerungen an seine Vergangenheit konfrontiert. Die Welt, in der er sich bewegt, scheint „sich weitergedreht“ zu haben – Zeit und Realität sind instabil, und die Grenzen zwischen Magie und Technik verschwimmen.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Fanatsy trifft auf Western.
Und zum Schluss kommen wir zu meinem Liebling: Stephen King. Genauer gesagt: Der Dunkle Turm, Band eins der Reihe. Ein Werk, so vielschichtig, dass Hollywood es nie richtig packen konnte. Wahrscheinlich wird es das auch nie.
Ich habe bisher nur Schwarz gelesen. Schon das war genug, um zu merken: Hier wartet eine Welt jenseits jeder Leinwand. Die Mischung aus Fantasy, Western, einer Spur Horror und einer gigantischen Mythologie ist schlicht zu komplex. Kings Multiversum ist zu verschachtelt, um es in wenigen Stunden Film zu pressen.
Natürlich gab es Versuche. Die Verfilmung mit Idris Elba und Matthew McConaughey löste kaum Begeisterungsstürme aus. Kein Wunder. King schreibt Geschichten, die Zeit brauchen. Geschichten, in die man eintauchen muss. Figuren, die man erleben will – nicht nur sehen. Romane wie Sie (Misery) oder Shining funktionieren im Kino. Auch Kurzgeschichten wie Die Leiche (Stand by Me) oder The Green Mile tun das. Aber Der Dunkle Turm-Zyklus? Eine endlose, verschachtelte Reise.
Die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen: Ich muss Zugeben Western ist nicht mein liebstes Genre
Genau deshalb lohnt sich die Lektüre. Die Bücher sind ein Erlebnis für sich. Ich stelle mir vor, irgendwann die Fortsetzung in die Hand zu nehmen. Aber vermutlich werde ich erst andere King-Romane lesen. Sein Horror spricht mich stärker an als seine Fantasy. Trotzdem erkenne ich das Potential.
Denn Kings Universum will gelesen werden. Es wartet darauf, dass man sich einlässt, tiefer gräbt, länger bleibt, reflektiert. Verdammt ich habe die 100 Seite Es überstanden, da werde ich mich wohl durch 300 weitere Seiten Fanatsy Western kämpfen können. Es lebt nicht von Spezialeffekten, sondern von Vorstellungskraft. Und genau das macht für mich den Wert von Büchern gegenüber Filmen endgültig klar.
Lange Tage und angenehme Nächte, meine Freunde.
Weitere Bücher aus der Redaktion
- Per Anhalter durch die Galaxis von Dougls Adams (1979)
- Eragon von Christopher Paolini (2002-2011)
- Berge des Wahnsinns von H.P. Lovecraft (1936)
- Robin Hood-Reihe von Mac P. Lorne (2018-2019)
- Feuer und Blut von George R.R. Martin (2018)
- Harry Potter von J. K. Rowling (1997-2007)
- Träumen Androiden von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick (1968)
- Kinder der Hoffnung von Marc Levy (2008)
- Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (1929)
- Die Känguru Chroniken von Marc-Uwe Kling (2009)
- Frankenstein von Mary Shelley (1818)
- Qualityland von Marc-Uwe Kling (2017)
- 1984 von George Orwell (1949)
- Das Tagebuch der Anne Frank von Anne Frank (1947),
- Millenium-Saga 1-3 von Stieg Larsson (ab 2004)
- Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane Felscherinow (1978)
- Queer von
Benno Gammerl (2023) - Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry (1943)
- Der Report der Magd von Margaret Atwood (1985)
- Dracula von Bram Stoker (1897)
- Wenn Worte meine Waffe wären von Kristina Aamand (2018)
- Die purpurnen Flüsse von Christophe Grangé (1997)
- Scythe – Der Zorn der Gerechten: Band 2 von Neal Shusterman (2018)
- Normale Menschen von Sally Rooney (2018)
- Untenrum frei von Margarete Stokowski (2016)
- Das Verbrechen von David Grann (2017)
- Die Irak-Mission von Carola Wegerle (2014)
- Herr der Fliegen von William Golding (1954)
Fazit zu die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen 📚
Am Ende des Tages zeigt diese Liste eins ganz klar: Filme können großartig sein. Sie können uns mit visueller Wucht, Musik und Schauspiel fesseln, sie können Geschichten auf eine Art erzählen, die Worte allein nicht erreichen. Aber Bücher? Bücher sind wichtig. Sie lassen uns denken, fühlen, reflektieren – und sie schenken uns Zeit. Zeit, um in Welten einzutauchen, die Filme nur anreißen können. Sie helfen uns die Bilder die die Wörter Zeichen in unserm Geist mit Farbe zu füllen.
Von Shining bis Dune – der Wüstenplanet – jedes Werk beweist, dass eine gute Filmadaption niemals das Ende der Geschichte ist. Sie ist ein Einstieg, ein Anstoß, ein eigener Weg, den Stoff zu erleben. Doch wer wirklich verstehen, erleben und fühlen will, sollte den Film genießen und im Anschluss das Buch aufschlagen.
Manchmal ist es der psychologische Tiefgang, manchmal die Komplexität der Welt, manchmal einfach die persönliche Verbindung, die ein Buch einzigartig macht. Und genau diese Erlebnisse sind es, die wir – egal wie viele Blockbuster wir gesehen haben – nie auf der Leinwand in voller Tiefe bekommen, abgesehen natürlich von Der Herr der Ringe, niemand braucht Tom Bombadils Gesang lesen …
Mir fällt da immer die Lektion ein die mir meine Mutter so sehr versucht hat beizubringen: Bücher sind eigenständig, Filme sind wunderbar und beide zusammen können uns auf unterschiedliche Weise bereichern. Und wer weiß – vielleicht schaffe ich es auch diese Wertvorstellung an meine Tochter weiterzugeben.
Das waren die 5 Bücher die ich lesenswert finde, die eine Filmadaption bekamen, aber jetzt seid ihr dran:
Welche sind eure 5 Bücher die ihr wiederlesen würdet bevor ihr den Film rewatched?
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LENNART – Autor
Seit November 1995 mache ich das Internet unsicher und nachdem ich viel zu früh gesehen habe, wie ein Anwalt von einem Tyrannosaurus-Rex gefressen wurde, ein Feuchtfarmer die Galaxy rettet und ein Waisenjunge erfährt, dass seine Eltern Zauberer waren, seitdem ist es um mich geschehen. Filme sind für mich das Medium Nummer 1, auch wenn ich so gut wie jeder Form von Kunst etwas abgewinnen kann, ist es das bewegte Bild, das mein Herz am meisten eingenommen hat. Abgesehen vom American Football, der mich 22 Jahre begleitet hat und durch Filme wie „Remember the Titans“ meine eigenartige Vorliebe für den Sportfilm geweckt hat, weswegen man mich auf Letterboxd nur als den Coach kennt.
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17 Kommentare
Bitte sehr: https://www.sneakfilm.de/2025/09/18/die-5-besten-am-donnerstag-429-die-top-5-buecher-die-es-wert-sind-zu-lesen/
1. Der Herr der Ringe, J.R.R. Tolkien
2. Der dunkle Turm-Zyklus, Stephen King
3. Cloud Atlas, David Mitchell
4. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
5. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
Man hätte das Missverständnis allerdings leicht umschiffen können, hätte man einfach „verfilmte Bücher“ geschrieben. 😉
Ich habe mich jetzt nicht auf Bücher beschränkt, die verfilmt wurden. Tatsächlich hab ich jeines dabei, das verfilmt wurde. Aber immerhin zwei, die mit Film zu tun haben.
https://filmlichtung.wordpress.com/2025/09/18/die-5-besten-am-donnerstag-top-5-bucher-die-es-wert-sind-gelesen-zu-werden/
Jo, ich hab meine Liste auch über die Woche vorbereitet (das brauchte wirklich Zeit, da ich fast nur Bücher besitze, die ich auch innig liebe), und ich wusste auch nicht, dass es um verfilmte Bücher gehen sollte. Lustigerweise habe ich bei den vier Büchern meiner Liste, die für die Leinwand adaptiert worden sind, tatsächlich auch was zu den Verfilmungen geschrieben; da brach dann auch der Filmnerd in mir durch…
Zu Deiner Top 5, Lennart: Ich kenne keines davon, aber Crichtons Dino Park wollte ich eigentlich schon immer mal lesen, da ich denke, dass es sicherlich besser ist als der Film. Das meiste andere, sagen wir es so, ist nichts für mich.
Meine Liste ist ab Mitternacht hier zu finden: https://thehomeofhorn.wordpress.com/25/09/18/meine-5-besten-buecher-die-es-wert-sind-zu-lesen
Ein schönes uns spannendes Thema. Auf deiner Liste befinden sich auch ein paar meiner Favoriten, die es knapp nicht geschafft haben. Hier meine Top 5:
https://moviescape.blog/2025/09/18/die-top-5-buecher-die-es-wert-sind-gelesen-zu-werden/
Live ab Mitternacht 🙂
Okay, alles kein Beinbruch! Da haben wir intern nicht richtig kommuniziert. Die Monatsübersicht hatte ja ich verfasst.
Meine Auswahl insofern:
– Träumen Androiden von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick (1968)
– Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (1929)
– Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane Felscherinow (1978)
– Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry (1943)
Noch nicht gelesen, aber von der Prämisse her sollte man das wohl
– Der Report der Magd von Margaret Atwood (1985)
– Herr der Fliegen von William Golding (1954)
Nicht verfilmt:
– Kinder der Hoffnung von Marc Levy (2008)
– Queer von Benno Gammerl (2023)
– Untenrum frei von Margarete Stokowski (2016)
– Die Irak-Mission von Carola Wegerle (2014)
@neon_dreamer:
Starke Liste, habe davon auch alle irgendwann mal gelesen. Der Report einer Magd habe ich auch noch nicht gelesen, möchte ich aber auch noch. Habe auch noch nicht die Serie gesehen, kenne den Film von Volker Schlöndorf. Herr der Fliegen kann ich empfehlen, sollte man echt mal lesen, ist bei mir aber auch schon über 20 Jahre her.
Ich habe es jetzt auch so verstanden, dass es nicht nur um Bücher geht die verfilmt wurden. Habe auch Bücher auf meiner Liste die nicht verfilmt wurden.
Der Ekel von Jean Paul Satre: „Er war kein nützliches Mitglied der Gesellschaft, er war einfach ein Individuum.“ Das ist der erste Satz im Buch und es geht um einen Mann, der eines Tages einen unbändigen Ekel verspürt, weil er sich der Sinnlosigkeit seiner Existenz bewusst wird. Dieser Roman ist seiner philosophischen Schrift „Das Sein und das Nichts“ vorgelagert und ist eines der Werke des Existenzialismus. Eine Philosophie die einen übergeordneten Sinn verleugnet. Es wird gerne sehr negativ ausgelegt, aber eigentlich ist es das nicht. „Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt,“ heißt es bei Satre. Aber die Pflicht seinen eigenen Sinn zu suchen, weil es sonst keinen gibt, bedeutet auch die Freiheit zu haben, zu machen, aber auch zu sein was und wer man will. Der Derpesonalisation, also Entfremdung von sich selbst, endet eben in Selbsterkenntnis, wenn man die Sinnlosigkeit einmal akzeptiert hat. Das kann man auch positiv sehen.
Julius Caesar von William Shakespeare: Es gibt wahrscheinlich kaum ein aktuelleres Buch in Sachen Populismus und politischer Kommunikation als dieses etwa 500 Jahre altes Theaterstück. Um die römische Republik zu retten ersticht unter anderem Brutus Julius Caesar. Dieser rechtfertigt seine Tat sachlich und logisch in feinster Prosa vor dem Volk. Dann kommt Marc Anton. Seine Rede ist lyrisch und emotionalisierend und hetzt das Volk gegen Brutus und den anderen Verschwörern auf. Das Ergebnis ist bekannt. Ein Bürgerkrieg an dessen Ende der Neffe Caesars steht, Octavian und die Republik endgültig begräbt. Besser bekannt als Kaiser Augustus. Shakespeare stellte zwei Reden gegeneinander und leider haben die Populisten diese Lehre am besten verstanden. Man mag in Prosa regieren, aber Wahlkampf, macht man in Lyrik.
Valis von Phillip K. Dick: Voluminöses Aktives Lebendiges Intelligenz System. Es wurde viel von Phillip K. Dick verfilmt, aber dieses Buch gilt als unverfilmbar. Es ist das erste Buch einer Trilogie und das beste davon. Es ist die Philosophie, die Gedankenwelt von Dick selbst verwoben Fantasie und Wahn. Man wird förmlich hinein gesaugt und am Ende weiß man selber nicht mehr auf welcher Realitätsebene man sich befindet. Wenn man sich drauf einlässt.
Der Prozess von Franz Kafka: „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Das ist der erste Satz aus dem Buch und weder er noch die Leser*innen werden jemals erfahren weshalb er angeklagt ist. Gefangen in einer Bürokratie und einem System, das selbstreferentiell ist und keiner Logik folgt. Düster, dystopisch und immer noch aktuell.
Der Mann mit der Ledertasche von Charles Bukowski: Die Geschichte einer gescheiterten Existenz und die wahre Geschichte des American Way of Life. Eines der Bücher des Amerikanischen Undergrounds. Hart, vulgär, direkt und in seiner poetischen Obszönität einfach wahrhaftig.
@klaathu: ich habe lange gebraucht, um den Sinn des Kafka’schen Werks in seiner Gänze zu erfassen – genauer gesagt, habe ich ihn vor Jahren gelesen, damals nicht verstanden – und erst während eines Theaterspaziergangs in diesem Jahr ist bei mir der Groschen gefallen, weil ich ihn mit aktuellen Ereignissen vergleichen konnte.
@blaupause7
Ich habe Kafka für mich entdeckt, als ich auch noch jung war, so Anfang 20. Habe viel von ihm gelesen und mittlerweile versuche ich Schülern Kafka zu erklären und näher zubringen. Aber ganz ehrlich. Ich würde nie von mir behaupten, dass ich ihn richtig verstanden habe. Je mehr die Zeiten voran schreiten und je älter ich werde, desto mehr entdecke ich in seinen Werken und in mir selbst und der Welt um uns herum. Kafka ist und war für mich auch immer mehr Faszination und weniger Verstehen.
@blaupause7 Ich glaube das muss ich auf meine Kappe nehmen. Für mich war das zwar dauerhaft die Prämisse der Kolumne, doch es kann sein dass ich das im Vorfeld nicht deutlich genug kommuniziert habe, ich bin dennoch gespannt welche zwei Vertreter du auf deiner Liste hast!
..
kein Problem, ich habe den ersten Schreck auch inzwischen verdaut 😉
Es gab bei „Die besten 5 am Donnerstag“ schon alles Mögliche, u.a. auch Songs, Alben, Serienepisoden oder Urlaubsorte. 😉
Einspruch euer Ehren – ich will ja nicht meutern, aaaaaaber: in der Monatsübersicht stand nichts davon, dass Bücher gefragt sind, die verfilmt worden sind – und an der habe ich mich orientiert.
Wenn ich euch zitieren darf:
18.09.2025: In dieser Woche nimmt euch Lennart mit auf eine Reise durch die Seiten, die Geschichten erzählen. Ob Klassiker, moderne Meisterwerke oder dystopische Visionen, Lennart taucht mit euch in die literarische Vielfalt ein und sucht mit euch die Top 5 Bücher die es wert sind zu lesen.
Auch hier ist wieder alles erlaubt, von Geschichten, die bewegen, Perspektiven verschieben und lange nachhallen, bis hin zu tiefgründigen, rebellischen oder poetischen Werken. Eurer Auswahl hier ist keine Grenzen gesetzt. Ein erster Blick fällt auf Die Tribute von Panem – ein Werk, das längst über das Genre der Dystopie hinausgewachsen ist. Die Geschichte von Katniss Everdeen ist ein Symbol für Widerstand, Selbstbestimmung und die Kraft, auch im Feuer der Ungerechtigkeit standzuhalten. Zwischen Spannung und Gesellschaftskritik entfaltet sich eine Erzählung, die Leser:innen weltweit geprägt hat.
Viel Spaß mit Lennart und seiner literarischen Reise.
Quelle: https://passion-of-arts.de/themenuebersicht-september-2025-die-5-besten-am-donnerstag/
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Ich möchte meinen Blogbeitrag, der zwei Bücher enthält, von denen es keine Verfilmungen gibt, nicht noch einmal umschreiben. Tut mir leid, wenn ich an dieser Stelle eventuell unhöflich rüberkomme, aber ich habe nicht schlecht gestaunt, dass du jetzt plötzlich mit diesem Ansatz um die Ecke kommst. Ich habe einen anderen verfolgt: Die Autoren sind allesamt weiblich.
Meinen Beitrag gibt es ab 0:11 Uhr:
https://blaupause7.wordpress.com/?p=26777
Mir gefällt übrigens, dass „Dino Park“ von Michael Crichton in deinen Top 5 ist. Was das Buch m.E. neben den von dir besprochenen Themen für mich besonders interessant gemacht hat, sind die Skizzen bzw. an Mandelbrot-Mengen erinnernden Iterationen am Kopf der einzelnen Kapitel; an denen kann man sehen, welche Auswirkungen kleine Veränderungen nach sich ziehen.
@blaupause7
In den weiteren Nennungen der Redaktion sind auch ein paar Bücher die noch nicht verfilmt wurden. Dürfte also nicht so schlimm sein😉😅.