Jedes Jahr feiern wir die großen Jahreshighlights, die Meisterwerke und großen Erfolge, vergessen dabei allerdings gerne einmal die kleinen Perlen, weswegen ich nun die 5 besten Geheimtipps 2025 vorstellen möchte. Filme, die es wert sind, gesehen und besprochen zu werden, denen aber meist das Schicksal des Vergessenwerdens widerfährt. Ich möchte also jenen Filmen eine Plattform schenken, die im Jahr 2025 untergingen und kaum beachtet wurden. Das mag am problematischen Marketing liegen oder schlichtweg an der geringen Größe des Films. So oder so, die großen Blockbuster und Preisträger haben diesmal Hausverbot.
Da ich den Fokus also mehr auf die mangelnde Bekanntheit der Werke lege, folgt die spätere Auflistung keinem klaren Ranking. Doch zuvor sollen erst noch ein paar Ehrennennungen erwähnt werden. Hierbei ist zu beachten, dass ich mich nach dem offiziellen deutschen Starttermin richte und reine Starts auf Festivals ausklammere.
Ein Beitrag von: Florian
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Bereits besprochene Geheimtipps

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Da es heute auch um Aufmerksamkeit geht, entschloss ich mich, jene Filme, die hier auf Passion of Arts bereits ihre eigene Filmkritik erhielten, direkt auszuklammern. Dennoch verdienen sie einer Erwähnung. Den Anfang macht ein irisches Duo, wobei „Kneecap“ eigentlich aus Nordirland stammt. Unter den vielen Musiker-Biopic konnte die kleine Produktion mit ihrer wilden Art herausstechen. Deutlich ruhiger ging es derweil in „Kleine Dinge wie diese“ zu. Cillian Murphy trug das stille Drama über skandalöse Vorkommnisse in einem Magdalenenheim komplett auf seinen Schultern.
Noch um ein Vielfaches unbekannter dürfte „Make Me Feel“ gewesen sein. Hierbei handelt es sich um einen deutschen Independent-Genrefilm, den vermutlich nur eine sehr kleine Zahl an Menschen überhaupt sehen konnte. Dabei verblüfft „Make Me Feel“ mit verhältnismäßig spektakulären Schauwerten. Ob Revolverhelden, Mafiosi oder Piraten, all das konnte die fantastische kleine Produktion aufbieten.
Fantasy für die ganze Familie
Bleiben wir doch direkt beim Genre Fantasy, welches ja nicht selten unterrepräsentiert ist. Aus den USA kamen dabei dieses Jahr gleich zwei nennenswerte Filme, die an den Kinokassen und leider auch bei der Kritik zu Unrecht untergingen. Zunächst wäre hier „Die Legende von Ochi“ zu nennen. Wirklich geheim ist diese schräge Mischung aus Arthouse und Familienfilm zwar nicht, aber trotzdem wurde er viel zu wenig geschaut. Gleiches gilt auch für „Monster Summer“, welcher jedoch nochmal ein ganzes Stück unbekannter sein dürfte. Trotz Mason Thames und Mel Gibson in den Hauptrollen. Dabei hat diese Mischung aus Fantasy, Krimi und Abenteuer sehr viel Charme.
Charme besitzt auch die Neuverfilmung „Momo“. Mit für deutsche Verhältnisse enormen Budget entstand ein bildgewaltiger Film, den man so kaum kommen sehen konnte. Mit Claes Bang, Kim Bodnia, Martin Freeman und Alexa Goodall konnte die internationale Besetzung auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl das alles mehr nach Blockbuster klingt, wurde gefühlt gar nicht über diesen Film gesprochen und geschrieben. Doch das ist schade, denn er ist es absolut wert.
Deutschsprachige Dramen

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Ich möchte nun direkt im deutschsprachigen Bereich verweilen, denn aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kamen dieses Jahr doch einige tolle und ruhigere Filme. Aus Österreich ist hier „Pfau – Bin ich echt?“, eine satirische Tragikomödie mit einem faszinieren Albrecht Schuch auf der Suche nach sich selbst, zu nennen. Die Schweizer hingegen beeindruckten mit „Heldin“. Angesiedelt in einer Spätschicht in einem Krankhaus sorgte der Film für eine mitreißende, anstrengende, intensive und emotionale Reise.
In Deutschland hingegen stellt mal wieder Christian Petzold unter Beweis, dass er wahrscheinlich der interessanteste Arthouse-Regisseur des Landes ist. Mit „Miroirs No. 3“ wurde dieser Eindruck erneut bestätigt. Hierbei handelt es sich um zutiefst gefühlvolle Erzählung über Familie, Trauer und das Fremdsein in der Welt.
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Die Grauen des Krieges

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Weniger überraschend ist nun der Umstand, dass das deutsche Kino Kriegsfilme kann. Fatih Akin zauberte dabei mit „Amrum“ eine emotionale Heldenreise eines kleinen Jungen in den letzten Zügen des 2. Weltkrieges auf die Leinwand. Währenddessen unternahm Regisseur Dennis Gansel mit „Der Tiger“ ein Ausflug in psychologische Abgründe. Der Panzerfilm ist dabei allerdings wohl nur deshalb ein Geheimtipp, weil die Kinoauswertung streng limitiert war und der Streamingrelease erst vor wenigen Tagen stattfand.
Ein ganz besonderer Kriegsfilm stammt allerdings aus Dänemark. In „Kein Weg zurück“ versucht ein ehemaliger Soldat in Syrien seinen Sohn zu finden, der sich dem IS angeschlossen haben soll. Liebe um jeden Preis oder sollten wir doch irgendwann loslassen? Diese Frage muss sich, die von einem starken Nikolaj Lie Kaas gespielte, Hauptfigur stellen. Ein kompromissloser, harter und in gewisser Weise sehr ehrlicher Film.
Für die Actionfreunde
Vom Krieg zieht es uns nun in den klassischen Actionfilm. Hierbei sind zwei französischsprachige Werke zu empfehlen, die selbstredend keinen deutschen Kinostart erhielten. Mit der Qualität hat dies jedoch nichts zu tun. Denn neben dem üblichen One-Man-Army Konzept überzeugt „Elyas – A Mission without Mercy“ auch als Psychodrama über einen Mann, der den Krieg nicht hinter sich lassen kann.
Ganz andere Töne schlägt der belgische Thriller „Night Call – Überlebe die Nacht“ an. Hierbei wird ein junger Mann in eine tödliche Gangsterintrige hineingezogen. Eigentlich soll der Nebenjob beim Schlüsseldienst Mady nur sein Studium finanzieren, als ein blöder Zufall ihn in das Visier des organisierten Verbrechens bringt. Nur eine Nacht bleibt ihm, um das verschwundene Geld zu finden und Themen wie Rassismus und Polizeigewalt machen die Odyssee nicht einfacher.
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Tipps aus Indien

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Vom französischsprachigen Kino machen wir einen großen Sprung nach Indien. Dort überzeugen neben dem üblichen Actionbombast immer auch ein paar kleinere Filme. Aus Kollywood wäre diesmal „Maareesan“ zu empfehlen. Hierbei werden ein Gelegenheitsdieb und ein an Demenz erkrankter älterer Mann durch ein paar Zufälle auf einen eindrucksvollen Roadtrip geschickt. Irgendwo zwischen Tragikomödie und Psychothriller entwickelt sich daraus ein ruhiger Film voller Wendungen, der zum Nachdenken anregt.
Der Hindi-Film setzt dem mit „The Diplomat“ einen starken Politthriller entgegen. John Abraham trägt den Film mit seiner zurückhaltenden Präsenz auf den Schultern, während das Schicksal der weiblichen Hauptfigur zu Herzen geht. Ein weiteres Highlight aus der Industrie bildet „Die Superboys von Malegaon“. Trotz hervorragender Kritiken floppte die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte über die Liebe zum Filmemachen finanziell auf ganzer Linie. Immerhin erhielt der Film dafür aber von Amazon Prime Video eine deutsche Synchronisation, was eine Seltenheit bei indischen Filmen darstellt.
5. Freaky Tales (2024)

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Wovon handelt „Freaky Tales“?
Der Film „Freaky Tales“ spielt im Jahr 1987 in Oakland, Kalifornien, und erzählt vier miteinander verbundene Geschichten über Außenseiter, die sich in einer von Gewalt und Musik geprägten Stadt behaupten müssen. Jugendliche Punks verteidigen ihr Revier gegen Nazi-Skinheads, ein Rap-Duo kämpft um die Unsterblichkeit des Hip-Hop, ein müder Handlanger sieht die Chance auf Erlösung, und ein NBA-All-Star begleicht eine alte Rechnung. Die Handlung verbindet Action, Musik und gesellschaftliche Themen zu einem dynamischen Gesamtbild.
Freaky Tales | 2024 © Lionsgate | Entertainment One Films | MACRO Media | Gowanus Projection
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Geheimtipp trotz Hollywood-Stars
So kommen wir nun zu meinem Platz 5. Bei „Freaky Tales“ musste ich lange überlegen, ob ich ihn in die Liste mit hineinnehme, denn von den noch folgenden Filmen, wird er der mit Abstand Bekannteste sein und trotzdem ist er nicht wirklich bekannt. Dann kommt noch hinzu, dass nun vor allem Dramen und Filme, die weder seicht noch locker sind, folgen werden. Doch Geheimtipps sollen auch Spaß machen können. Deshalb hat es „Freaky Tales“ auf diesen Platz geschafft.
Daran konnten dann weder die bekannten Darsteller noch das bereits bei einem Blockbuster erprobte Regieduo etwas ändern. Zwar spielen Pedro Pascal, Ben Mendelsohn und sogar Tom Hanks mit und Ryan Fleck und Anna Boden inszenierten noch 2019 „Captain Marvel“, doch „Freaky Tales“ fand im Kino fast nicht statt. In Deutschland lief er limitierter als manch ein indischer Film und so hielt sich die Aufmerksamkeit trotz solider bis guter Kritiken in Grenzen.
Ein wilder Nostalgie-Trip
Das mag natürlich daran liegen, dass die Zielgruppe recht speziell ist. Schließlich weiß man vor der Sichtung auch nicht wirklich, worauf man sich einlässt. „Freaky Tales“ ködert über 80er Nostalgie und eine sehr hohe Altersfreigabe, die ziemlich viel Gewalt verspricht. Auf inhaltlicher Ebene macht die Aufteilung in vier Episoden die Vermarktung allerdings ziemlich schwer. Es werden viele verschiedene Themen angeschnitten, wobei auch die Tonalität beständig am schwanken ist.
Doch das Konstante begeistert. Dies ist in der Nostalgie zu finden. Dementsprechend wird mit den Charakteren auch einmal eine Videothek besucht. Hierbei lässt Tom Hanks in seinem Cameo das Herz jedes Film-Nerds aufgehen. Gleichzeitig ist „Freaky Tales“ aber nie so ziellos, wie vermutet. Am Ende laufen doch fast alle Geschichten zusammen, das Schicksal der verschiedenen Charaktere in den verschiedenen Geschichten hängt zusammen. Während sich der Film nun bis dahin etwas in seinem ruhigen Charme ausruhte, alles zwar nett, aber auch zahm wirkte, explodiert das Geschehen wortwörtlich in einem brutalen Wust aus Blut und Gedärmen.
Somit macht „Freaky Tales“ genau das, was er soll. Das Publikum wird in die Vergangenheit gezogen und dort ereignet sich einiges, was angenehm abstrus und freaky ist, während die Darsteller einfach Spaß haben.
4. Oxana – Mein Leben für Freiheit (2024)

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Worum geht es in „Oxana – Mein Leben für Freiheit“?
„Oxana – Mein Leben für Freiheit“ ist ein biografisches Drama von Charlène Favier, das lose auf dem Leben der ukrainischen Künstlerin und Aktivistin Oksana Schatschko basiert, Mitgründerin der feministischen Bewegung FEMEN. Der Film erzählt in zwei Zeitebenen von Oxanas radikalem Protest in der Ukraine 2008 und ihrem Leben im Pariser Exil zehn Jahre später. Während sie sich mit ihrer Vergangenheit und dem Kampf um Anerkennung als politische Geflüchtete auseinandersetzt, kehren Erinnerungen an ihren unerschrockenen Einsatz gegen Sexismus, Korruption und autoritäre Strukturen zurück.
Oxana – Mein Leben für Freiheit | 2025 ©X Verleih
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Eine düstere Lebensgeschichte
Nach dem etwas leichtfüßigeren Wahnsinn ohne Grenzen, bietet „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ genau das, was ich oft mit Geheimtipps verbinde. Eine Aufarbeitung vieler schwerer Themen, welche nur ein bestimmtes Publikum in die Kions locken oder zum Anklicken des Streams bewegen kann. Dadurch wird der Film aber nicht schlechter, denn das ist „Oxana – mein Leben für die Freiheit“ aus einer ganzen Reihe an Gründen nicht. Insbesondere aber aufgrund der gegenwärtigen Relevanz, welche von den behandelten Themen ausgeht.
Wie auch Oxana selbst macht sich „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ stark für die Äußerung der eigenen Meinung und den Protest. Wenn man wirklich etwas bewegen will, muss man sich Gehör verschaffen, provozieren, anecken und Missstände anprangern. Genau dafür steht der Film ein und portraitiert auf diese Weise auch das Leben von Oxana. Denn sie widmete ihres dem Kampf für Frauenrechte, gegen Korruption und fragwürdige Politiker. Dennoch stellt sich am Ende die Frage, ob sie gescheitert ist. Genau das untersucht dann auch der Film.
Mehr Kunst als Biopic
Hierbei handelt es sich nämlich aus vor allem zwei Gründen weniger um ein klassisches Biopic als um eine künstlerische Auseinandersetzung mit Oxanas Leben. Getragen wird dieser Ansatz von der Leitfrage, warum sich Oxana das Leben nahm. Diese Frage steht im Zentrum und wird von Regisseurin Charlène Favier aus mehreren Perspektiven, besser gesagt Zeitebenen aus untersucht. Daher ist „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ durchaus etwas wirr und sperrig, versucht aber auf diese Weise den Charakter der Titelfigur einzufangen. Das ist teils deprimierend, oft düster und driftet trotzdem nie ab.
Grund dafür ist der zweite große Aspekt, von dem „Oxana – Mein Leben für Freiheit“ zehrt. Es ist der inszenatorisch-künstlerische Ansatz, demzufolge Bilder mehr erzählen können als tausend Worte. Problemlos wird Charlène Favier dem gerecht und fängt Oxanas Gemütszustand immer wieder in Bildern voller Einsamkeit, aber gleichzeitig auch surrealer Schönheit ein. Der Anfang und Beginn an einem Lagefeuer brennen sich dadurch in das Gedächtnis ein.
3. Stolen (2023)

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Wovon handelt „Stolen“?
Der Film „Stolen“ ist ein indischer Hindi-Thriller aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Karan Tejpal und wurde von Gaurav Dhingra für Jungle Book Studio produziert. In der Hauptrolle ist Abhishek Banerjee zu sehen. Erzählt wird eine intensive, gesellschaftlich geprägte Geschichte, die sich mit Vertrauen, moralischer Verantwortung und sozialen Gegensätzen auseinandersetzt und zugleich zeigt, wie leicht Angst, Vorurteile und Gruppendynamiken eskalieren können.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen die beiden Brüder Gautam (Abhishek Banerjee) und Raman (Shubham Vardhan), die an einem abgelegenen Bahnhof in ländlichem Indien Zeugen eines erschütternden Vorfalls werden: Ein Baby verschwindet aus den Armen seiner Mutter Jhumpa Mahato (Mia Maelzer). Während Raman aus einem starken moralischen Impuls heraus helfen will, zögert Gautam zunächst. Ihre Entscheidung, sich dennoch einzumischen, zieht sie in eine zunehmend bedrohliche Situation hinein, in der Misstrauen, Angst und falsche Annahmen eine zentrale Rolle spielen. Ohne konkrete Wendungen vorwegzunehmen, begleitet der Film die Brüder auf einer nervenaufreibenden Reise, die sie mit staatlichen Institutionen, einer feindseligen Umgebung und ihren eigenen Überzeugungen konfrontiert.
Stolen | 2023 ©Jungle Book Studio | Trailer: ©Prime Video India
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Die Geschichte des unfreiwilligen Helden
Alles beginnt an einem Bahnsteig. Ruhig und ungestört schläft die Mutter mit ihrem Baby, bis es plötzlich verschwunden ist. Ohne Vorwarnung bricht die Hölle los und die Zuschauenden sind durch die Kamera direkt im Geschehen. Mitten in der Verzweiflung der Mutter und ihrer Wut darüber, dass nichts voran geht. So werden auch Unbeteiligte hineingezogen, wie etwa die Brüder Gautam und Raman.
Zwar sind die Figuren Raman und Jhumpa auch von großer Bedeutung und angenehm komplex geschrieben, der interessanteste Charakter ist aber Gautam. Er erfüllt die Anforderungen des unfreiwilligen Helden. Zunächst kritisiert er die Zivilcourage seines Bruders und wird dann immer weiter unfreiwillig in die düstere Geschichte hineingezogen. Bis er selbst zum unschuldigen Gejagten wird. Anhand von Gautam verhandelt der Film Fragen über das eigentliche Wertvolle im Leben, aber auch über Vorurteile. Seine gesamte Welt, seine bisherige Weltsicht wird eingerissen und er muss über sich selbst hinauswachsen, um der Hölle zu entfliehen.
Eine intensive Gewaltspirale
Diese Hölle entsteht vor allem durch die hervorragende Kameraarbeit. Hierbei erwähnte ich bereits ihre Nähe zu den Figuren und dem Geschehen. Das Publikum bleibt immer mittendrin und das ist intensiv und anstrengend. Denn „Stolen“ bietet keine schönen Bilder, sondern viel Braun und Grau. Eine öde und gefährliche Welt, die eine Eigendynamik entwickelt. Wenn das Trio schließlich einmal quer durch die Wüste gejagt wird und im Wagen flieht, ist das enorm intensiv eingefangen.
Diese Intensität entsteht aber auch durch die sich steigernde Gewalt. Anfangs präsentiert sich „Stolen“ noch als harmloser Thriller. Doch mit einem Wurf, der einen aktiven Handlung von Gautam, der ersten direkten sichtbaren Gewalt im Film, bricht das absolute Chaos aus. In der Folge ist „Stolen“ hart, unnachgiebig und brutal. Die Gewalt verkommt allerdings nie zum Selbstzweck, wird nie ausgeschlachtet, sondern tut einfach weh. Genau wie dieses starke Thrillerdrama auch insgesamt.
2. Femme (2023)

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Worum geht es in „Femme“?
„Femme“ ist ein britischer Spielfilm aus dem Jahr 2023 und das Langfilmdebüt der Regisseure Sam H. Freeman und Ng Choon Ping. Der Rache-Thriller feierte seine Premiere im Februar 2023 bei der 73. Berlinale in der Sektion Panorama. Erzählt wird eine zeitgenössische Geschichte aus London, die sich intensiv mit Identität, Begehren und Machtverhältnissen auseinandersetzt.
Im Mittelpunkt steht Jules (Nathan Stewart-Jarrett), der als Dragperformer unter dem Künstlernamen Aphrodite Banks große Erfolge feiert. Nach einem gewalttätigen Übergriff trägt er nicht nur körperliche, sondern vor allem seelische Narben davon und zieht sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Monate später kreuzen sich seine Wege zufällig erneut mit Preston (George MacKay), dem Mann, der für das traumatische Ereignis verantwortlich ist. In einer Situation, in der Jules nicht erkannt wird, entsteht eine gefährliche Nähe, aus der heraus er einen Plan verfolgt, der von innerem Konflikt, emotionaler Spannung und moralischer Ambivalenz geprägt ist.
Femme | 2023 © Agile Films | Anton | BBC Film | Trailer: ©Pandastorm Pictures
Die 5 besten Geheimtipps 2025: Wildes Queer-Cinema
In der Welt existiert für etwas Außenstehende durchaus das Vorurteil, Queer Cinema müsse immer schwer und getragen sein, dem ich mich selbst auch nur bedingt erwehren kann. Zum Glück gibt es aber auch Filme, wie „Femme“, die derartige Gedanken aufbrechen. Leider haben es solche Filme allerdings schwer, wie dieses Beispiel zeigt. Bereits im Frühjahr 2023 lief „Femme“ erfolgreich auf der Berlinale um anschließend in Vergessenheit zu geraten. Ganze zwei Jahre hörte man in Deutschland nichts mehr von diesem Werk, bis es klammheimlich im Januar 2025 im Streaming auftauchte. Der Kinostart jedoch war verweigert worden.
Dabei hätte „Femme“ genau dorthin gehört. Auf die größtmögliche Leinwand, wo die visuelle Pracht sich erst so richtig hätte entfalten können. Immer wieder lassen Sam H. Freeman und Ng Choon Ping vor allem die hypnotischen Bilder sprechen. Dabei wird das Publikum förmlich von dem allgegenwärtigen Neon-Look, bestehend aus rot und blau bezirzt. Hinzu kommen ein starkes Sounddesign und viel Musik. Unter der Oberfläche schwerer Themen offenbart sich „Femme“ als wild, ungezügelt und temporeich.
Eine intensiv-brutale Romanze
Das hängt mit der zentralen Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren zusammen, welche den Film unbarmherzig voranpeitscht. Zum einen ist da Jules, der als Drag-Künstler arbeitet und nach einem brutalen Angriff schwer traumatisiert ist. Nathan Stewart-Jarrett ist brillant in der Rolle des stilleren Künstlers, der plötzlich beginnt vieles zu hinterfragen und seinen Schritt zurück in sein altes Leben plötzlich in der Rache zu sehen scheint. Zum anderen ist da auch Preston, erst Täter wird er durch die geplante Racheaktion von Jules auch zum Opfer. George MacKay ist nichts anderes als meisterhaft in der Darstellung dieser hin und her gerissenen Figur. Denn Preston unterdrückt seine eigene Homosexualität und reagiert auf den inneren Kampf mit Gewalt nach außen.
„Femme“ lebt nun von dem Zusammenspiel dieser beiden Figuren und hält sich dabei angenehm zurück. Der Zuschauerschaft wird viel an Interpretation selbst überlassen. Dadurch muss jeder selbst entscheiden ob zwischen Jules und Preston wirklich etwas wie Liebe und Anziehung entsteht oder nicht. Unabhängig davon ist ihr Miteinander intensiv geschrieben und oft unangenehm anzusehen. Während Preston schon lange in einer Identitätskrise steckt, aus der es scheinbar keinen Ausweg gibt, stürzt sich Jules in die reine Selbstzerstörung. Dabei verschwimmen Kategorien wie Gut und Böse oder Opfer und Täter wunderbar miteinander ohne problematische Züge anzunehmen. Lediglich ein etwas provokanteres Ende wäre wünschenswert gewesen.
1. Handling the Undead (2024)

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Worum geht es in „Handling the Undead“?
„Handling the Undead“ (Originaltitel: Håndtering av udøde) ist ein norwegischsprachiges Horrordrama aus dem Jahr 2024, das unter der Regie von Thea Hvistendahl entstand und auf dem Roman Hanteringen av odöda des schwedischen Autors John Ajvide Lindqvist basiert. Der Film erzählt von einer Reihe unerwarteter und rätselhafter Ereignisse, die an einem heißen Sommertag in Oslo beginnen, als die frisch Verstorbenen auf geheimnisvolle Weise wieder auftauchen. Im Mittelpunkt stehen mehrere Familien, die kürzlich einen Verlust erlitten haben und deren Mitglieder versuchen, das Geschehen zu verstehen und mit den ungewöhnlichen Umständen umzugehen. Dabei stehen menschliche Emotionen wie Trauer, Hoffnung und das Zusammenspiel von Leben und Verlust im Vordergrund.
Handling the Undead | 2024 ©Alamode Film | Trailer: ©NEON
Die 5 besten Geheimtipps 2025: (K)Ein Horrorfilm
„Handling the Undead“ ist auch deshalb ein Geheimtipp, weil die Verfügbarkeit mal wieder ein großes Problem darstellte. Ohne Kinorelease landet der Film direkt als Leih- oder Kauftitel im Stream. Die Veröffentlichung per Disc fand ausschließlich im Rahmen eines limitierten Mediabooks statt. Vielleicht lag es daran, dass das Vertrauen in diesen außergewöhnlichen Zombiefilms aus Norwegen nicht das Größte war. Denn trotz zum Teil begeisterter Stimmen fand „Handling the Undead“ auf vielen Festivals nur zum Teil Zuspruch.
Das mag auch mit der Erwartungshaltung zusammenhängen. Was ist „Handling the Undead“ eigentlich? Ein Horrorfilm und irgendwie auch nicht. Letzteres sogar mehr. Thea Hvistendahl verzichtet komplett auf klassische Schockmomente, Grusel oder Schaurigkeit. Die wieder auferstandenen Toten sind keine üblichen Zombies, sie sind keine Wesen, vor denen das Publikum direkt Angst haben soll. Schließlich ist „Handling the Undead“ viel mehr ein Drama und ein anspruchsvolles Gedankenspiel.
Die Bitte loszulassen
In drei unabhängig voneinander ablaufenden Geschichten widmet sich Hvistendahl folgender Frage: Was wäre, wenn plötzlich die Toten wieder auferstehen würden. Allerdings nur ihre körperlichen Hüllen, der Geist scheint für immer verloren. Damit müssen nun die Hinterbliebenen umgehen. Ein Familienvater, dessen Frau gerade einen vermeintlich tödlichen Unfall hatte, die alte Dame, die gerade die Trauerfeier für ihre Lebensgefährtin abgeschlossen hat und die Mutter, die plötzlich wieder ihren vor Monaten verstorbenen Sohn in den Armen hält.
Doch bis es so weit kommt nimmt sich „Handling the Undead“ Zeit. Zeit, die notwendig ist, um die verschiedenen Facetten der Trauer zu beleuchten. Denn darum geht es in diesem niederschmetternden Drama in erster Linie. Was bedeutet Trauer? Dieses Gefühl wird fühlbar gemacht. Jeder geht anders damit um und somit auch mit der Rückkehr einer geliebten Person. Doch so sehr die Hoffnung aufkeimt, alles könne so werden wie früher, bestätigt sich am Ende eine klare Gewissheit. Wir können nur überleben und weiterleben, wenn wir uns mit unserer eigenen Trauer konfrontieren und lernen loszulassen.
Die schlimmste Szene des Jahres 2025

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Ich möchte nun noch auf ein persönliches Erlebnis im Zuge von „Handling the Undead“ eingehen. Dabei handelt es sich viel mehr um eine Empfindung, die mich während der Sichtung überkam und im Filmjahr 2025 einmalig war. Die Rede ist von der schlimmsten Szene des Jahres. Hierbei ist schlimm nicht im negativen Kontext zu verstehen. Viel mehr steht die emotionale Ebene im Fokus, die Aushaltbarkeit eines gezeigten Momentes. Schlimm ist allerdings nicht einmal, was man sieht, sondern was man spürt und was das Geschehene bedeutet. Für den Film, die Themen, vor allem aber für die betroffenen Figuren.
Um nicht zu spoilern, möchte ich lediglich andeuten, welche Szene gemeint ist. Es handelt sich um einen Krankenhausbesuch, wenn ein Kind seiner Mutter, die als Untote zu klassifizieren ist, etwas zeigen möchte. Was nun folgt ist entzieht sich des Beschreibbaren und muss gefühlt werden. Selten war Film so schmerzhaft und ehrlich zugleich. Selten hat mein Körper so stark reagiert. Mein ganzer Körper verkrampfte sich und minutenlang rang ich nach Luft. Dadurch wird die Brillanz von „Handling the Undead“ noch einmal unterstrichen, allerdings wird auch die Bereitschaft für ein solche Erlebnis vorausgesetzt.
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Fazit zu Die 5 besten Geheimtipps 2025
Wenn wir am Ende über ein vergangenes Filmjahr sprechen, beurteilen wir es meist an den großen Werken. Gemeint sind jene Filme, über die alle Welt gesprochen hat. Über unsere persönlichen Flops und Lieblinge. Allerdings bietet ein Filmjahr auch viel mehr. So sind auch 2025 zahlreiche Filme erschienen, die nur wenig Aufmerksamkeit erhielten. Wie ich in meinem Artikel nun erfolgreich aufzeigen wollte, sind es derer viele.
Und noch ein Fazit lässt sich anhand dieser Geheimtipps ziehen. Das Filmjahr 2025 war kein schlechtes. Zumindest konnte ich über 20 Filme finden, von denen es auch nur einer in meine persönliche Top-Liste des Jahres schaffte, die sehenswert sind und von vielen übersehen wurden.
Das waren meine 5 besten Geheimtipps 2025. Jetzt seid ihr dran!
Welche sind eure 5 besten Geheimtipps 2025?
FLORIAN – Filmkritiker
Meine Leidenschaft begann wohl schon recht früh in meiner Kindheit, als ich erstmals die Karl May Verfilmungen der 60er Jahre von Rialto Film sah. Daraufhin erforschte ich klassische und modernere Filmreihen von Star Wars bis hin zum Marvel Cinematic Universe. Irgendwann wurde aus der Lust nach Abenteuer und Action eine Liebe zum Medium Film, die mich auch abseits der berühmten Blockbuster auf faszinierende Reisen schickte. Seit Juli 2020 bin ich auf Letterboxd aktiv und erweitere seither meinen Horizont beständig. Daraus entwickelte sich seit der Sichtung von „RRR“ und dem Kinobesuch von „Jawan“ eine Liebe für das indische Kino. Offen bin ich abseits dessen für nahezu alle Jahrzehnte und Genres, lediglich amerikanischen Komödien bleiben ich am liebsten fern.
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16 Kommentare
Ich habe zu wenige Filme aus 2025 gesehen, daher habe ich einfach weniger bekannte Filme unabhängig von ihrem Erscheinungsjahr genommen, die ich letztes Jahr gesehen habe:
1. Monsieur Verdoux (1947) – Charlie Chaplin als Serienmörder in einem Film mit viel schwarzem Humor
2. The Molly Maguires (1970) – Sean Connery und Richard Harris in einem Drama über irische Bergarbeiter
3. Die Katze (1988) – deutsches Heist-Movie mit Götz George und Heinz Hoenig, wirkt phasenweise wie die Blaupause für das Geiseldrama von Gladbeck im gleichen Jahr
4. Der Tod trägt schwarzes Leder (1974) – italienisches Genrekino über Kindesmissbrauch und eine rätselhafte Mordserie. Lohnt allein schon wegen der tollen Verfolgungsjagd durch Mailand.
5. Hundreds of Beavers (2022) – die Rückkehr des Stummfilms als cartooneske Biberjagd
Bitte sehr: https://www.sneakfilm.de/2026/01/08/die-5-besten-am-donnerstag-445-die-5-besten-geheimtipps-2025/
@gnislew
Schöne Liste. Kennen keinen davon.
Und hier meine 5 Geheimstipps aus 2025:
https://mwj2.wordpress.com/2026/01/08/die-5-besten-geheimtipps-2025/
@medienhobbit
Habe davon ebenfalls noch keinen gesehen, aber teilweise wurde Interesse geweckt.
Den letztgenannten Film wollte ich sogar sehen, hatte aber keine Möglichkeit dazu.
„Code 3“ und „Oxana…“ hätte mich auch interessiert, aber wenigstens haben wir als einzige Gemeinsamkeit „Therapie für Wikinger“ – was bei mir diesmal nicht schwer ist, weil ich mit meinem Beitrag in eine ganz andere Richtung wandere als von euch gedacht; warum das so ist, zeigt mein gerade online gegangener Beitrag, der definitiv NICHT als verfrühter Aprilscherz gedacht war:
https://blaupause7.wordpress.com/2026/01/08/die-5-besten-am-donnerstag-unsere-geheimtipps/
@blaupause7
Toller Ansatz, warum auch nicht. Hat sehr viel Spass gemacht das zu lesen. Insbesondere Tipp 5 war wirklich super. Sieht absolut toll aus.
„Therapie für Wikinger“ hab ich erst am Montag nachgeholt und war auch absolut begeistert.
Ich habe leider zu wenige Filme aus 2025 gesehen, um wirkliche Geheimtipps abgeben zu können, dafür habe ich Filme gewählt, die ich 2025 gesehen habe, aber auch schon älter sind:
https://moviescape.blog/2026/01/08/die-5-besten-geheimtipps-die-ich-2025-gesehen-habe/
Filmische Geheimtips habe ich auch kaum, dafür aber Dinge, die man unter Umständen erleben kann, wenn man in der Nähe von Frankfurt/Main wohnt.
@moviescape
Nette Liste, die ersten beiden kenne ich sogar.
Auch ein schönes Thema. Habe versucht Filme auszuwählen die allgemein wenig Beachtung fanden oder unbekannt sind.
Heldin (Petra Volpe): Für mich ist es der Film des Jahres gewesen. Unglaublich intensiv und realistisch. Aber der ist leider an den Meisten vorbei gegangen obwohl es so ein wichtiger Film ist.
Hundreds of Beavers (Mike Cheslik): Eigentlich ist der Film schon etwas älter, kam aber erst dieses Jahr ins Kino. Ein Cartoon als schwarz-weiß Realfilm. Ich fand es großartig und sehr lustig.
Memoiren einer Schnecke (Adam Elliot): Ein Stop Motion Film aus Australien. Die tragische und traurige Lebensgeschichte einer Frau in Australien in den 70er Jahren. Skurril und sehr berührend und mitreißend.
Sirat(Oliver Laxe): Ein Vater sucht nach einem Rave in Marokko seine Tochter. Eine zum Teil hypnotische Reise die in ihren Entwicklungen einen auch ratlos zurück lässt. Sollte man mal gesehen. Von dem Film wurde leider kaum Notiz genommen.
Orwell 2+2=5(Raoul Peck): Ein wichtiger Dokumentarfilm der nicht nur das Leben von George Orwell und seine Entwicklung vom Kolonialbeamten zum schärfsten Kritiker des britischen Kolonialismus zeigt. Sondern auch immer wieder seine Werke im Kontext aktueller politischer Entwicklungen setzt.
Heldin: War für mich einer der Filme des Jahres, was ich bereits 2025 auf meinem Blog beschrieben hatte. /// Hundreds of Beavers : War für mich in seiner raffinierten Einfachheit so genial, dass ich ihn mir zweimal angesehen habe – letztes Jahr und das Jahr davor. /// Memoiren einer Schnecke: Eine ganz wunderbare Entdeckung, an der ich mich bei einem Filmfestival erfreut habe. /// Sirat: Über den Trailer bin ich leider erst letzte Woche gestolpert.
@blaupause7:
Deine Idee, die Liste mit den Geheimtipps so zu machen finde ich übrigens großartig.
„Therapie für Wikinger“ habe ich noch nicht gesehen, aber bis jetzt haben mich alle Filme von Anders Thomas Jensen begeistert und bin entsprechend sehr gespannt auf den Film. Ich kann verstehen wenn man sein Humor und seinen Stil nicht mag. Aber mich holen seine Filme immer ab.
„Memoiren einer Schnecke“ habe ich erst letzte Woche gesehen, sonst wäre der auf meiner Besten-Liste gelandet.
@klaathu
Heldin fand ich auch super.
Hundreds of Beavers nicht ganz mein Fall, aber sehenswert.
Sirat klingt sehr interessant. Werde den mal bei Gelegenheit nachholen.
Hier sind meine 5 für heute: https://filmlichtung.wordpress.com/2026/01/08/die-5-besten-am-donnerstag-die-5-besten-geheimtipps-2025/
@filmlichter
Habe noch keinen davon gesehen, aber die Plätze 4, 3 und 2 auf der Watchlist.