Media Monday #760

Das Bild zeigt Christina Hendricks in einer emotionalen Nahaufnahme im Film "Lost River" von Ryan Gosling. Über ihrem Gesicht steht in einem weißen Rahmen in weißen Lettern "Media Monday #760"

Willkommen zum Media Monday #760! 🎬📺🎥✨ Ich weiß (guckt in den Kalender), es ist Mittwoch. Das ist mir nicht entgangen. Aber ich war die letzten zwei Tage viel unterwegs und dann auch total ausgelaugt. Für den Media Monday #760 will ich mir auch immer Zeit und Ruhe nehmen. Wie eigentlich zu all meinen Artikeln. Also diese Woche verspätet und euch erwartet meine Vorschau auf das Kinojahr 2026. Außerdem hebe ich ein filmisches Kleinod hervor, das meiner Meinung nach zu unrecht von der Kritik abgestraft wurde. Zusätzlich reflektiere ich Diskussionen über meinen Filmgeschmack und lasse euch noch einmal tief in meine Familiendynamiken blicken. Gespannt sein dürft ihr auch auf die Filmschaffenden, die ich diese Woche in den Fokus hebe.

Also macht es euch gemütlich, holt euch eine Tasse Kaffee ☕, eine heiße Schokolade oder einen heißen Tee 🍵 und begleitet mich auch diese Woche durch die neue Ausgabe Media Monday #760.

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍

Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.

Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

1. Zwischen Schubladen und Seelenkino im Media Monday #760 🎬✨🎥

Das Bild zeigt Nora (Greta Lee) und Hae Sung (Teo Yoo) bei einer Schiffsfahrt im Film "Past Lives" | Media Monday #760
Community und Publikumsliebling, der mich kalt ließ — Past Lives | 2023 ©A24
Werbegrafik für das Buch „Der Fremde“ von Albert Camus, passend zur Filmadaption. Gezeigt wird ein nachdenklich blickender Mann in Schwarz-Weiß, der nach oben schaut. Text auf dem Bild: „Das Buch zum Film!“, „Der Fremde – Albert Camus“, „Shop Now!“ sowie das Thalia-Logo. Hinweis auf das Foto: ©Weltkino Filmverleih.

Es ist wirklich interessant, wie Menschen versuchen meinen Filmgeschmack einzuordnen. Dabei weiß ich das ja selbst nicht so genau. Das ist einfach typisch für mich, weil ich wirklich nicht in irgendwelche Schubladen passe. Egal welches Thema. Und so ist das auch mit Filmen. Mit ein paar Leuten habe ich tatsächlich einen Vibe, die können mir auch was empfehlen. Meistens ist es aber so, dass man mir einen Film empfiehlt und ich ihn einfach nicht mag. Oder ich erhalte überraschte Rückmeldungen, warum mir zum Beispiel ein Film wie I’m Thinking of Ending Things gefällt. Also der Film ist doch genau mein Ding. Tief psychologisch und philosophisch. Dazu ein Hauch skurril und ja ich finde die Kulissen auch ziemlich peak.

Oder auch die Rückmeldung, warum mir Past Lives nicht gefallen hat. Es kam die Frage „zu langsam?“. Verstehe ich bis heute nicht, weil ich mich nicht erinnern kann, dass ich mal gesagt hätte, langsame Filme ermüden mich. Tatsächlich hat mich Past Lives in keiner Minute so richtig berührt, selbst wenn der schneller, in Slow Motion oder wie auch immer gewesen wäre, der Inhalt war einfach nicht stimmig für mich. Die Geschichte suggeriert eine tief greifende Liebe, die über Jahre besteht. Aber ich hab das in keiner Minute gefühlt. Dafür war mir das alles viel zu kühl und die Charaktere stellenweise auch zu unnahbar.


Du magst Ingmar Bergman Filme?

– ClinTarantino

Das ganze würde mich nicht so verwundern, wenn ich nicht so oft das Gefühl bekäme, dass die Menschen wissen, wie mein Filmgeschmack ist. Also selbst kann ich ihn nicht eingrenzen oder einschätzen, aber ich hab doch oft auch ein Händchen dafür, dass ich im Vorfeld weis, welche Filme ich sicher nicht mögen würde. Das alles gibt mir aber auch so diesen Vibe, dass man bei mir nicht so richtig hinter die Fassade blickt, oder sich nicht so sehr mit mir an sich beschäftigt. Das klingt irgendwie eingebildet, aber was ich sagen will ist, dass ich oft mit Menschen in der Diskussion um Filme bin und dann ein überraschender Ausruf wie „du magst Ingmar Bergman Filme? Das ist ja verrückt!“ aufploppt und ich dann denke: „Ehm ja klar is doch genau meins.“ Darüber muss ich wirklich regelmäßig Schmunzeln. Aber umso schöner ist es dann auch, wenn eine Person sagt, sie schaut jetzt einen Film, den kenne nur ich und eine andere dazu meint „der ist bestimmt queer!“ 💛💜✨

Das überrascht mich dann im positiven Sinn, denn dann weiß ich, dass die Person wirklich mich sieht.

2. Kino als Kunstform: Xavier Dolan und die Schönheit komplexer Gefühle im Media Monday #760 💜🎥🎬

Das Bild zeigt Matthias (Gabriel D’Almeida Freitas) und Maxime (Xavier Dolan) nebeneinander sitzend im Film "Matthias & Maxime" | Media Monday #760
Xavier Dolan erzählt Geschichten aus dem Leben und verarbeitet sie künstlerisch in seinen Werken — Matthias & Maxime | 2019 © Les Films Seville | Sons of Manual | Téléfilm Canada | MUBI
Schwarz-weiß-Werbegrafik mit zwei eng aneinander liegenden Personen, die einander sinnlich berühren. Links steht in großen orangefarbenen Buchstaben „QUEER LOVE STORYS“. Rechts unten befindet sich ein Button mit „SHOP NOW“ sowie das Thalia-Logo.

Xavier Dolan hätte es verdient mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, denn er ist ein wirklich interessanter Filmschaffender. Seine Filme behandeln sozialkritische Themen, Identität und auch Queerness. Dolan setzt sich oftmals mit Charakterstudien auseinander und seine Filme sind unfassbar künstlerisch gefilmt. Bereits sein Erstlingswerk I Killed My Mother beinhaltet unglaublich viel Tiefgang und künstlerische Aspekte. Man merkt, dass Xavier Dolan sich mit dem Medium als Kunst auseinander setzt und nicht einfach einen Film dreht, um eine Geschichte zu erzählen. Er kombiniert beides und nutzt dabei Poesie, Kunst und Musik im Einklang mit ansprechenden Themen, die Menschen bewegen.

Wechselnde Dynamiken zwischen Beziehungen, wie in Herzensbrecher, wenn die Liebe zu einer Person, eine Freundschaft ins Wanken bringt. Oder wie plötzliche Zuneigung eine langjährige Freundschaft aus den Fugen reißt wie in Matthias & Maxime. Xavier Dolan bleibt bei seinen Filmen wenig oberflächlich und spricht daher nicht unbedingt ein breites Publikum an. Aber ein Blick in seine Filmographie lohnt sich.

3. Spät verliebt in den Abgrund im Media Monday #760: wie David Lynch mich doch noch gefunden hat 🖤🎞️🎥🌀

Das Bild zeigt Patricia Arquette in David Lynchs "Lost Highway" | Media Monday #760
Lost Highway | 2003 ©CiBy 2000 | Asymmetrical Productions
Werbebanner für Dark Romance Literatur: Vor dunklem, stimmungsvollem Hintergrund ragen tiefviolette Tulpen empor und erzeugen eine dramatische, emotionale Atmosphäre. Der Text hebt die genretypischen Themen hervor – gefährliche Obsessionen, moralisch ambivalente Held:innen und die Spannung zwischen Licht und Schatten. Mit dem Slogan „DUNKEL. VERBOTEN. ATEMLOS.“ wird die intensive, düstere und fesselnde Wirkung von Dark-Romance-Romanen betont. Ein „Shop Now!“-Button verweist auf das Angebot bei Thalia.

Ich war ja schon immer der Meinung, dass David Lynch nicht mein Fall ist. Wie konnte ich mich da nur so geirrt haben? Inzwischen habe ich einige seiner Werke nachgeholt und eben auch die Serie Twin Peaks endlich einmal angesehen. Naja fast, ganz durch bin ich noch nicht. Ist die Frage, ob mir die Serie damals auch schon so gut gefallen hätte, früher habe ich ja eher weichgespülter Sachen wie Gilmore Girls geguckt habe. Allerdings möchte ich die Serie nicht schlecht reden, denn diese hat viel Kulturellen Input und einen wirklich grandiosen Humor. Ja aber auch einige Red Flags aber die gibt es ja fast überall.

Ganz durch bin ich mit den Werken von David Lynch noch nicht, aber ich arbeite mich weiter durch. Inland Empire ist bisher der Film, der mich nicht so abgeholt hat, aber allen anderen gesehenen Werken war ich sehr zugetan. Vor vielen Jahren habe ich ja bereits Der Elefantenmensch angesehen und mochte ihn auf Anhieb. Ich denke aber auch, dass das der zugänglichste Film von David Lynch ist. Mulholland Drive – Straße der Finsternis hat mir beim ersten Mal gar nicht gefallen. Ich glaube ich hatte den Film sogar abgebrochen damals. Letztes Jahr hab ich ihn mir noch einmal angesehen und er hat mich begeistert. Lost Highway läuft dieses Jahr ja in der Best of Cinema Reihe. Aber auch wenn ich den Film mochte, würde ich ihn aktuell nicht nochmal im Kino ansehen. Allerdings hat mir dieser Film auch so ein wenig die Welt zu David Lynch geöffnet, der gestern übrigens 80 geworden wäre. Leider ist dieser bemerkenswerte Filmschaffende letztes Jahr verstorben.

4. Ryan Goslings unterschätztes Regiedebüt: Lost River zwischen Neonträumen und Filmkunst 🎬✨🌊🎶👹

Das Bild zeigt Christina Hendricks in einer emotionalen Nahaufnahme im Film "Lost River" von Ryan Gosling | Media Monday #760
Christina Hendricks arbeitete Bereits 2011 mit Ryan Gosling in Nicolas Winding Refns Film „Drive“ zusammen. In Goslings Regiedebüt übernahm sie eine tragende Rolle — Lost River | 2014 ©Tiberius Film
Das Bild zeigt einen Astronauten, der im All treibt. In weißen Lettern steht "Hol dir den Roman zum Film"
Foto: Buchcover von Will Staehle ©Unusual Co

Das Regiedebüt von Ryan Gosling, Lost River ist ein filmisches Kleinod, das leider zu arg in Vergessenheit geraten zu scheint. Der Film hatte es auch nicht leicht, denn nachdem im November 2014 ein Hackangriff auf Sony stattfand, wurde entschieden, den Film nicht in den US-Kinos zu zeigen. Schlussendlich erschien Lost River im April 2015 als Direct-to-Video-Produktion und wurde somit auch keinem breiten Publikum gezeigt. (Quelle Wikipedia). Allerdings war es für Ryan Gosling wohl dennoch eine große Ehre, dass sein Film bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde. Immerhin sagte er in einem Interview zum Film Drive von Nicolas Winding Refn, der damals den Preis als beste Regie gewann, dass es für ihn eine Ehre ist hier zu sein. Und nicht, dass er irgendwann mal einen renommierten Preis gewinnen würde. Aber vielleicht wird das ja doch noch irgendwann was mit der goldenen Palme, ich hoffe inständig, Gosling würde noch einmal einen Film machen.

Die Kritik nahm Lost River überwiegend schlecht auf. Sie beschimpften Ryan Gosling als überambitioniert (Süddeutsche Zeitung) und Nachahmer von Nicolas Winding Refn und David Lynch (Barbara Schweizerhof: Hamburger Abendblatt). Das Publikum sah das anders. Es erkannte die Kunst dahinter. Den Neonfarbenen Fiebertraum, gespickt mit hypnotischen Bildern, einen tragenden Soundtrack und vor allem großartigen Darstellenden. Der Cast ist bemerkenswert immerhin sind darin Saiorse Ronan, Christina Hendricks, Matt Smith, Ben Mendelsohn und auch Eva Mendes vertreten. Mendes entwarf sogar die Kostüme für den Film und stellte sie auch eigenständig her. Man merkt, dass Lost River ein Herzensprojekt ist, dass von Lynch und Refn inspiriert, aber nicht kopiert ist.

Finde den Look allgemein auch ziemlich stark von dem Film. Eben auch das rundherum. Das Filmlogo ist schon mega künstlerisch und ich feiere es total. Das Filmplakat hat auch etwas, auch wenn mir ein anderes noch besser gefallen hätte.

5. Schuldzuweisungen, familiäre Brüche & das stille Hoffen auf Einsicht im Media Monday #760 💭💔🕊️😭

Eine Person sitzt mit dem Rücken in die Kamera und sich selbst umarmend auf einem Bett | Media Monday #760
Foto © Gioele Fazzeri
Werbeanzeige von Thalia zum Winterschlussverkauf. Links im Bild sind rot leuchtende Beeren mit Schnee bedeckt, die eine winterliche Stimmung erzeugen. Rechts steht in stilisierter Schrift: „Winter SCHLUSSVERKAUF – Sale-Zeit! Im Winterschlussverkauf warten reduzierte Highlights aus Spielen, englischen Büchern, Schreibwaren und mehr.“ Darunter ein Button mit „Shop Now!“ und das Thalia-Logo.

Einmal möchte ich es noch erleben, dass Menschen vielleicht nach längerer Zeit einmal reflektiert haben, ihre Fehler einsehen und auf mich zukommen, um sich zu entschuldigen. Tatsächlich ist mir das noch nie passiert und das ist wirklich traurig. Das Schlimmste ist wohl, dass die Menschen denken, sie seien im Recht und es ist okay und richtig, dass sie mich degradiert, beleidigt, sogar bedroht haben. Schlimm, wenn das sogar in der eigenen Familie passiert und die Person jetzt auch so tut, als wäre ich eine Bedrohung. Dabei habe ich einfach nur gesagt „ich bin erschöpft, ich arbeite rund um die Uhr, ich kann das leider nicht ableisten, was du von mir verlangst.“ Die Folge war totales Ausrasten des Gegenübers. Ich wurde als die Persona non Grata hingestellt, auch von deren Partner. Ich wurde für Dinge verantwortlich gemacht, die ich nicht getan habe, aber zuhören wollte mir auch niemand. Der schlimmste Satz, der mich am härtesten traf und der noch immer nachhallt ist:


„Halte dich von meinen Kindern fern!“


Wie sich das anfühlt? Als wäre man eine schlimme Krankheit. Und als meine Mutter Anfang letzten Jahres im Sterben lag, da traf man sich wieder. Mir wurde rückgemeldet ich sei zu viel, die Situation mit mir sei sehr belastend. Was suggeriert mir das? Dass ich eine Last bin, wie allgemein in meiner Familie. Ich werde immer noch als eine Person hingestellt, die etwas schlimmes getan hat. Tatsächlich bin ich nur für mich eingestanden und das war auch realistisch gedacht. Es ging damals darum, dass mein Vater einen Schlaganfall hatte mit Hirnblutung. Als er aus dem Krankenhaus kam, brauchte er erst einmal Pflege. Seine Lebensgefährtin konnte ihn nicht aufnehmen, weil sie es nicht schaffte ihn zu pflegen, was verständlich ist und ihre Wohnung auch nicht barrierefrei ist.

Wir Kinder haben uns zusammen gesetzt und wollten besprechen was wir für Alternativen haben. Die einzige Lösung – meine Schwester wollte sich ja in allem Umfang erkundigen – war, dass sie ihn zu sich holt und pflegt. Ich sprach mich dagegen aus. Die Gruppe sagte jedoch, ich sei überstimmt. Also kam es so. Natürlich habe ich im Vorfeld schon gewusst, wie es enden wird. Dass es ihr zu viel ist. Schlussendlich wurde entschieden, sie kann es nicht mehr, ich soll das jetzt machen. Und ich sagte nein. Weil ich psychisch instabil war, 24/7 gearbeitet habe und die alleinverdienende Person war. Ich konnte nicht einfach meinen Job aufgeben und in Vollzeitpflege gehen. Nach anderen Alternativen wurde auch nicht gesucht und immer noch bin ich der schlimmste Mensch der Welt. Aber naja so ist es halt und so wird es immer sein. Ich glaube ich habe das hier an dieser Stelle schon einmal erzählt, aber es belastet mich auch immer noch. Weil ich es traurig finde, dass man sich nicht aussprechen kann, sondern man einfach einen Stempel abbekommt und damit dann leben muss.

Außerdem macht mich meine ganze Familie inzwischen einfach nur noch traurig und wo meine älteste Schwester sich als Familienmensch mit großer Familie und viel Liebe sieht, sehe ich mich eher in der Region „ich such mir meine Lieblingsmenschen selber aus„. Und da bin ich zu Haus 💜✨

6. Kinojahr 2026: Vorfreude auf Hits, Highlights & große Leinwandmomente 🍿🎬🎥✨

Das Bild zeigt Timothée Chalamet als Marty Mauser, der sich auf eine Tischtennisplatte stützt. Die Szene ist aus dem Film "Marty Supreme" | Media Monday #760
Bisher der erfolgreichste Film des Studios A24 — Marty Supreme | 2025 © TOBIS Film
Romantische Nahaufnahme zweier Personen, die sich fast küssen; darüber steht der Titel Sturmhöhe von Emily Brontë sowie ein Hinweis auf Thalia und die Filmvorlage.

Das Kinojahr 2026 hat es tatsächlich geschafft mich bereits im Vorfeld schon für einige Kinobesuche zu begeistern. Ich hoffe nun auch, dass sie stattfinden werden. Bisher hat die Sichtung von Der Fremde leider nicht geklappt. Letzten Samstag überlegte ich mir den Film in Regensburg im Andreasstadel anzusehen, aber ich hätte den Zug nach Hause nicht mehr geschafft. Und ich will auch nicht eher aus dem Film gehen, das Ende nicht zu sehen wäre ja Quatsch. Nun hatte ich auf Hamnet gehofft, der morgen in den deutschen Kinos startet. Allerdings gibt es keine Premierenvorschau und auch sonst nichts im Kinopolis Landshut, was mich wirklich wundert. Oder auch nicht, nach meinen Erfahrungen allgemein.

Außerdem auf dem Schirm habe ich noch Wuthering Heights mit Margot Robbie und Jacob Elordi. Mal wieder eine Verfilmung des bekannten Stoffes. Aber ich habe bisher keine gesehen und auch das Buch nicht gelesen. Wollte ich mir aber einmal vornehmen. Der Film wird immerhin im Ladykino gezeigt, das lässt ja hoffen. Natürlich werde ich auch und ich hoffe meine Gesundheit macht da mit, Der Astronaut im Kino sehen. Diesen Film werde ich auf gar keinen Fall verpassen und wenn man mich in den Kinosaal tragen muss! Gespannt bin ich auch auf Marty Supreme, tatsächlich erwarte ich den Release schon sehr heiß. Ich liebe Timothée Chalamet und bin auf jeden seiner neuen Performances gespannt. Für mich einer DER Nachwuchsdarsteller schlecht hin.

Interessant sind außerdem für mich Pillion, ein queerer Film mit Alexander Skarsgård und The History of Sound. Bei letzteren muss ich vermutlich auf den MUBI Release warten. Mal sehen. Weiß jetzt noch gar nicht wann The Drama mit Zendaya und Robert Pattinson startet, auch ein Film, den ich unbedingt sehen möchte. Und nicht zu vergessen Die Odyssee von Christopher Nolan. Scheint ein spannendes Filmjahr zu werden und ich hoffe ich kann die meisten dieser Filme auch im Kino sehen. Es bleibt spannend!

7. Von Kaffee zu Community: Discord, Spaß & kleine digitale Filmwelten 💬🎬☕🎉

Drei Hände stoßen mit Getränken an – zwei Tassen mit Herz-Latte-Art und ein Glas mit Eisgetränk, eingefangen in einem schwarz-weißen Moment gemeinsamer Kaffeekultur. Der Hintergrund deutet auf ein Café hin, mit Tellern und Besteck, die eine warme, soziale Atmosphäre unterstreichen.
Foto © Nathan Dumlao
Passion of Arts Dein Fenster zur Filmkunst. Spendabler Kaffee.

Zuletzt habe ich meinen Kaffee ausgetrunken und das war schade, weil ich ja nun eine ganze Kanne neuen machen muss. Vielleicht mache ich aber auch lieber eine Kanne Tee. Mal sehen. Außerdem habe ich mit der Community auf unserem Discord Server Quatsch gemacht, was immer wieder erfrischend ist. Hätte gar nicht gedacht, dass ich mal auf Discord lande. Damals auf Twitter noch, wurde das öfter erwähnt, aber ich dachte das wäre eher was für Menschen die Games zocken. Aber Discord ist so vielschichtig. Und man kann da wirklich eine kleine, nette Community aufbauen, Filmabende veranstalten, Ideen sammeln, Team Meetings abhalten oder einfach mit lieben Menschen im Sprachchat reden.

Das war der Media Monday #760, ein kleiner Ausflug durch Filmkunst, Familienturbulenzen und digitale Gemeinschaften 🎬💭☕✨. Diese Woche habe ich mich mit euch tief in die Leinwandträume gestürzt, von Lost River über Xavier Dolan bis zu David Lynch. Meinen manchmal unergründlichen Filmgeschmack reflektiert 💜, Einblicke in schwierige familiäre Dynamiken gewährt 💔🕊️ und schließlich auch die Freude an kleinen Alltagsmomenten und unserer Discord-Community geteilt ☕💬🎉.

Danke, dass ihr wieder dabei wart! Nehmt euch Zeit für eure eigenen Filmabenteuer, für eure Lieblingsmenschen und für Momente der Ruhe und Inspiration. Bis zum nächsten Media Monday, wo wir wieder in neue Geschichten, spannende Filme und persönliche Perspektiven eintauchen 🎥✨🌈.


Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #760 für euch:

1. Es ist wirklich ____ .

2. ____ hätte es verdient ____ .

3. Ich war ja schon immer der Meinung, dass ____ .

4. ____ ist ein filmisches Kleinod, das ____ .

5. Einmal möchte ich es noch erleben, dass ____ .

6. ____ hat es tatsächlich geschafft ____ .

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .


Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trägt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise über seine Augen fällt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-Porträts verstärkt.

» ⋯ «

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Header Elements – Media Monday #760: © Passion of Arts Design | Foto: Lost River | 2014 ©Tiberius Film

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