Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren

Eine Nahaufnahme eines jungen MĂ€dchens mit dunklen Haaren und intensiven blauen Augen, das geheimnisvoll in die Kamera blickt. Im Vordergrund hĂ€lt sie ein Buch mit einem weißen Stoffbezug und einem Zweig Rosmarin. Über dem Bild liegt ein weißer Rahmen mit dem Text: „DIE 5 BESTEN FILME AUS DEN 70ER JAHREN“

Und wir steigen in die nĂ€chste Filmdekade ein. Diesmal widmen wir uns dem 70er Jahre Kino und suchen die 5 besten Filme aus den 70er Jahren. Die 70er waren in Hollywood eine Ära des Umbruchs. Filmschaffende revolutionierten das Kino durch ihre kreative Freiheit. Nach den großen Studiosystemen der vorherigen Jahrzehnte trat eine neue Generation von Filmschaffenden auf den Plan, die als „New Hollywood“ bekannt wurde.

Regisseure wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Steven Spielberg, George Lucas und Brian De Palma brachten frischen Wind in die Branche und setzten auf mutige, persönliche Geschichten. Die Stunde der Antiheld:innen schlug. Außerdem wagten sich viele Filmschaffende an unkonventionelle ErzĂ€hlweisen, Gewalt wurde explizierter dargestellt und mehr SexualitĂ€t fand den Platz auf der Leinwand. ZusĂ€tzlich wurde das Blockbuster Kino geboren.

Das Kino der 70er war mutig, revolutionĂ€r und prĂ€gend fĂŒr das moderne Filmemachen. Viele Werke dieser Zeit gelten bis heute als Meilensteine der Filmgeschichte.

Meine Liste hat kein Ranking, denn ich habe nur die Perlen herausgepickt, die mich auf besondere Art begeistert haben. Lasst uns gemeinsam die 5 besten Filme aus den 70er Jahren entdecken!

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

5. Charlie und die Schokoladenfabrik (1971)

Eine Filmszene aus Charlie und die Schokoladenfabrik (1971). Willy Wonka, gespielt von Gene Wilder, trĂ€gt einen violetten Samtanzug, eine große Fliege und einen braunen Zylinderhut. Er lehnt lĂ€ssig mit der Hand am Kopf, lĂ€chelt schelmisch und schaut eine andere Figur an, die nur von hinten zu sehen ist. | Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren
Gene Wilder als der exzentrische Willy Wonka – Charlie und die Schokoladenfabrik | 1971 ©Warner Bros.

Wovon handelt Charlie und die Schokoladenfabrik?

Charlie und die Schokoladenfabrik von 1971 ist eine filmische Adaption des gleichnamigen Buches von Roald Dahl. Der Film, unter der Regie von Mel Stuart, erzĂ€hlt die faszinierende Geschichte von Charlie Bucket, einem armen Jungen, der die Chance seines Lebens erhĂ€lt, die berĂŒhmte Schokoladenfabrik von Willy Wonka zu besuchen.

In einer Welt, in der Schokolade als kostbares Gut gilt, veranstaltet der exzentrische Chocolatier Willy Wonka (gespielt von Gene Wilder) einen Wettbewerb. In seinen Schokoladentafeln versteckt er fĂŒnf goldene Tickets, die dem Finder die Möglichkeit bieten, seine geheimnisvolle Fabrik zu besichtigen. Charlie Bucket (gespielt von Peter Ostrum), ein bescheidener Junge aus einer Ă€rmlichen Familie, hat das GlĂŒck, eines dieser begehrten Tickets zu finden.

Zusammen mit vier anderen Kindern, die ebenfalls ein goldenes Ticket gefunden haben, betritt Charlie die erstaunliche Welt von Wonkas Schokoladenfabrik. Diese ist gefĂŒllt mit skurrilen Maschinen, magischen Kreaturen und verlockenden SĂŒĂŸigkeiten. Im Verlauf der FĂŒhrung durch die Fabrik werden die anderen Kinder nacheinander durch ihre eigenen Fehltritte aus dem Rennen genommen, wĂ€hrend Charlie und sein Großvater (gespielt von Jack Albertson) beweisen, dass Tugend und Bescheidenheit letztendlich belohnt werden.

Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren: Die magische Welt von Willy Wonka

Charlie und die Schokoladenfabrik | 1971 ©Warner Bros.

Als 2005 der Film Charlie und die Schokoladenfabrik mit Johnny Depp als Willy Wonka im Fernsehen kam, wollte ich den natĂŒrlich sehen. Der abendliche Familienfilm stand. Der Film hatte mich damals auch sehr begeistert durch seine Aufmachung, die Ideen und vor allem Johnny Depp gefiel mir in der Rolle des Willy Wonka. Damals wusste ich nicht, dass Charlie und die Schokoladenfabrik aus dem Jahr 2005 ein Remake ist. Und es bereits einen Film mit Gene Wilder aus dem Jahr 1971 gab. Ein Moviepilot Mitglied hatte ein Bild von ihm immer als Profilbild. Ich kannte den Film aber nicht, wusste nicht einmal, woher die Person war.

Erst Jahre spĂ€ter erfuhr ich, dass es Charlie und die Schokoladenfabrik von Mel Stuart gibt und der Film landete auf meiner Watchlist. Als 2023 dann Wonka mit TimothĂ©e Chalamet in der Hauptrolle erschien, war ich erst verwirrt. Ich dachte der Film, der auf dem gleichnamigen Buch von Roald Dahl basiert, erhĂ€lt erneut ein Remake. TatsĂ€chlich handelt es sich hierbei jedoch um die Vorgeschichte. Damals mein letzter Kinofilm im Jahr 2023, konnte mich Wonka sehr begeistern. TimothĂ©e Chalamet war wie fĂŒr diese Rolle geboren. Das Highlight jedoch war Hugh Grant als Oompa Loompa!

Die Magie von Willy Wonka

Nach diesem Erlebnis musste ich mich endlich dem Original Charlie und die Schokoladenfabrik aus den 70er Jahren widmen und so landete der Film auf meinem heimischen Bildschirm. Man merkt sofort, wie sehr sich TimothĂ©e Chalamet an Billy Wilders Performance orientiert hat. Somit bekommt der Charakter nicht nur ein Ă€lteres Gesicht, sondern auch eine Lebensgeschichte. Auch in diesem Film sind die Ausarbeitungen ebenso kreativ, wie in dem 2005er Remake. Jedoch ist hier noch viel mehr Hand gefertigt, es ist weniger ĂŒberdreht, jedoch fokussiert. Charlie und die Schokoladenfabrik kommt nicht ganz so bunt daher wie sein Nachfolger. Willy Wonka wirkt auch nicht so schrill, aber auch Johnny Depp hat ein gute Interpretation abgeliefert. Vor allem aber empfinde ich Wilders Performance menschlicher und die Pointe der Geschichte kommt besser zur Geltung.

Charlie und die Schokoladenfabrik hat mich sehr begeistert und stellt das Remake um einiges in den Schatten. Man kann die beiden Filme, Charlie und die Schokoladenfabrik und Wonka als eine perfekte Filmreihe sehen, die unterschiedliche Aufmachungen haben, jedoch beide den Charme der Geschichte versprĂŒhen. Das Buch hab ich leider nicht gelesen, daher kann ich dieses nicht mit den Verfilmungen vergleichen. FĂŒr mich wird die Welt von Willy Wonka jedoch in diesen beiden Filmen sehr lebendig und ich fĂŒhlte mich in eine fantastische Welt entfĂŒhrt.

4. Suspiria: In den Krallen des Bösen (1977)

Media Monday #643: Suzy steht vor einer rot beleuchteten Wand, die mit Rundbögen und Treppen bemalt ist. Ihr GelbgrĂŒnes Gewand bietet einen Kontrast zum Hintergrund. Sie hĂ€lt einen Notizzettel in der Hand und schaut Ă€ngstlich
Suzy (Jessica Harper) ist sich sicher, dass in der Tanzschule irgendwas vor sich geht. „Suspira“ besticht vor allem durch seinen beklemmenden Soundtrack und seine unheimliche AtmosphĂ€re — Suspiria | 1977 ©Seda Spettacoli

Worum geht es in Suspiria: In den Krallen des Bösen?

Suspiria: In den Krallen des Bösen aus dem Jahr 1977 ist ein italienischer Horrorfilm unter der Regie von Dario Argento. Der Film ist ein Klassiker des Giallo-Genres und erzÀhlt die Geschichte einer jungen Amerikanerin, die in eine Tanzakademie in Freiburg, Deutschland, eintritt und bald mit unheimlichen und beÀngstigenden Ereignissen konfrontiert wird.

Die Handlung folgt Suzy Bannion, gespielt von Jessica Harper, die nach Deutschland reist, um an der renommierten Tanzschule Tanz Academy Freiburg zu studieren. Schon bei ihrer Ankunft inmitten eines heftigen Regengusses spĂŒrt sie eine dĂŒstere und beunruhigende AtmosphĂ€re in der Umgebung der Akademie. Kurz darauf erfĂ€hrt sie von seltsamen VorfĂ€llen und mysteriösen Verschwinden in der Schule.

Suzy wird neugierig und beginnt, Nachforschungen anzustellen, um die Geheimnisse der Akademie zu lĂŒften. Sie entdeckt, dass die Schule von einer Gruppe von Hexen betrieben wird und dass die TĂ€nzerinnen in schreckliche Rituale verwickelt sind. WĂ€hrend sie sich tiefer in das Mysterium verstrickt, wird sie von AlbtrĂ€umen, paranormalen Ereignissen und brutalen Morden heimgesucht.

Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren: Suspiria: In den Krallen des Bösen ist visuell beeindruckend & beklemmend

Suspiria: In den Krallen des Bösen | 1977 ©Seda Spettacoli

Suspiria: In den Krallen des Bösen aus dem Jahr 1977 habe ich zufĂ€llig entdeckt. Ich glaube jemand auf Discord hatte den Film zum Horroroktober gesichtet. Im September 2023 widmete auch ich mich Dario Argentos Werk und war begeistert. Die AtmosphĂ€re ist fesselnd und beklemmend. Dazu wird die Geschichte in Neonlicht getaucht und der Soundtrack von Goblin tut sein ĂŒbriges. Der Film hat mich von Anfang an gefesselt. Besonders die Kulissen stechen ins Auge. Perspektivisch und dynamisch zugleich, zeigt uns Dario Argento einen Horrorfilm, der visuell beeindruckt. Der Plot ist eher knapp gehalten, Luca Guadagnino fĂŒhrte diesen in seinem 2018 erschienen Remake noch weiter aus. FĂŒr meinen Geschmack ist es hier jedoch zu viel des Guten.

Vieles in Luca Guadagnino bleibt dennoch angerissen und wirkt deplatziert, wÀhrend Dario Argento alles prÀgnant auf den Punkt bringt. Manchmal muss man einen Film visuell wirken lassen, ohne viel zu erzÀhlen zu haben.

3. Valerie – Eine Woche voller Wunder (1970)

Eine Szene aus dem Film Valerie – Eine Woche voller Wunder (1970). Im Vordergrund zeigt ein junges MĂ€dchen mit langen, welligen Haaren lĂ€chelnd auf etwas. Hinter ihr steht eine unheimliche Gestalt in schwarzer Kapuze mit einem bleichen, grinsenden Gesicht. Ein kleiner, weißer Hund sitzt in ihrem Arm und blickt freundlich in die Kamera. | Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren
Valerie (Jaroslava SchallerovĂĄ) besitzt die Gabe, mit Tieren und der Natur zu kommunizieren – Valerie – Eine Woche voller Wunder | 1970 ©Janus Films

Wovon handelt Valerie – Eine Woche voller Wunder?

Valerie – Eine Woche voller Wunder ist ein tschechischer Film aus dem Jahr 1970, der von Jaromil JireĆĄ inszeniert wurde. Der Film basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von VĂ­tězslav Nezval und ist bekannt fĂŒr seine surreale und poetische Darstellung einer jungen Frau, die ihre sexuelle Erwachung wĂ€hrend einer turbulenten und mysteriösen Woche erlebt.

Die Handlung folgt Valerie (Jaroslava SchallerovĂĄ), einem jungen MĂ€dchen, das in einem abgelegenen Dorf lebt. Als ihre Großmutter stirbt, wird Valerie von ihrer Mutter allein gelassen, die in die Stadt reist, um sich um die Beerdigung zu kĂŒmmern. WĂ€hrend ihrer Abwesenheit gerĂ€t Valerie in eine Welt voller dunkler und sinnlicher Erfahrungen.

Valerie entdeckt, dass sie eine mysteriöse Gabe besitzt, mit der sie mit Tieren und der Natur kommunizieren kann. Sie trifft auf verschiedene bizarre und faszinierende Charaktere, darunter einen Prinzen mit einem Falken, einen verfĂŒhrerischen Priester und eine Gruppe von Hexen.

WÀhrend der Woche durchlebt Valerie eine Vielzahl von emotionalen und sexuellen Erfahrungen, die ihre Unschuld und NaivitÀt herausfordern. Sie wird in eine Welt voller Verlockungen und Gefahren gezogen, in der RealitÀt und Fantasie miteinander verschmelzen.

Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren: Valerie – Eine Woche voller Wunder ist eine Reise in die SkurrilitĂ€t der intimen Wandlung einer jungen Frau

Valerie – Eine Woche voller Wunder | 1970 ©Janus Films

Valerie – Eine Woche voller Wunder ist wie ein Fiebertraum, eine Reise in die SkurrilitĂ€t der intimen Wandlung einer jungen Frau. Jaroslava SchallerovĂĄ spielt Valerie auf eine zurĂŒckhaltende Art, unschuldig, neugierig und doch wiederum impulsiv und stark. UnterstĂŒtzt wird sie dabei von einem großartigen Ensemble, das die Audienz in einen Strudel voller AbstrusitĂ€ten, Wunder und unheimlichen Kreaturen fĂŒhrt.

Jaromil Jireơ‘ Vampirfilm ist eine kreative Umsetzung mit Gefahren des Erwachsenwerdens, Bewahrung von Unschuld und gleichzeitig der sexuellen Begierde. Meisterhaft gelingt es ihm eine einzigartige AtmosphĂ€re zu erschaffen, die das Publikum in ihren Bann zieht.
Die Bildsprache ist poetisch und hypnotisierend, voller symbolischer Bilder und surrealer Elemente, die die Grenzen zwischen Traum und RealitÀt verschwimmen lassen.

Eine filmische Reise in die magische Welt der Folklore und des Surrealismus

Valerie – Eine Woche voller Wunder ist eine filmische Reise in die magische Welt der Folklore und des Surrealismus. Daher trifft der Film möglicherweise nicht jeden Geschmack. Sein surrealer Stil und seine poetische ErzĂ€hlweise erfordern vom Publikum Geduld und Offenheit fĂŒr das Ungewöhnliche. Doch fĂŒr diejenigen, die sich auf dieses MĂ€rchen einlassen, eröffnet sich eine faszinierende Welt voller Symbolik, Poesie und spiritueller Tiefe.

Valerie – Eine Woche voller Wunder ist ein Film, der mit seiner einzigartigen Ästhetik und seiner tiefgrĂŒndigen ErzĂ€hlung noch lange nachwirkt. Ein besonderes und auch anspruchsvolles Werk aus der Filmkunst.

2. Im Reich der Sinne (1976)

Im Reich der Sinne: Das Bild zeigt ein Paar. Er blickt sie an und sie hat den Blick etwas schĂŒchtern gesenkt
Sada Abe (Eiko Matsuda r.) und Kichizƍ Ishida (Tatsuya Fuji) entwickelten eine sexuelle Sucht zueinander — Im Reich der Sinne | 1976 ©Argos Films

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Worum geht es in Im Reich der Sinne?

Im Reich der Sinne (Originaltitel: „Ai no KorÄ«da“) ist ein japanisch-französischer Erotik- und Arthouse-Film aus dem Jahr 1976, inszeniert von Regisseur Nagisa Ìshima. Basierend auf einer wahren Begebenheit aus dem Japan der 1930er Jahre erzĂ€hlt der Film die obsessive Liebesgeschichte zwischen einer ehemaligen Prostituierten, Sada Abe (gespielt von Eiko Matsuda), und ihrem Geliebten Kichizo Ishida (gespielt von Tatsuya Fuji). Ihre leidenschaftliche Beziehung entwickelt sich zu einer extremen Form körperlicher und emotionaler AbhĂ€ngigkeit, die zunehmend kontrollierend und gefĂ€hrlich wird. Im Zentrum des Films stehen Fragen der Selbstaufgabe, Begierde und die Grenzen menschlicher Hingabe.

Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren: Im Reich der Sinne verpönte Filmkunst

Im Reich der Sinne | 1976 ©Argos Films

Im Reich der Sinne hatte ich mir bereits vor Jahren einmal aus Neugierde angesehen. Ich war jung, vielleicht 17 oder 18 und begann mich fĂŒr solche Art von Filmen zu interessieren. Nicht Arthausfilme, sondern Erotikfilme. Das Werk von Nagisa Ìshima ließ mich damals etwas merkwĂŒrdig zurĂŒck, tatsĂ€chlich fragte ich mich, was ich da nun gesehen hatte. Ich konnte nicht so recht viel damit anfangen, es war mir schlussendlich auch dann zu langweilig, den beiden stĂ€ndig beim Sex zuzusehen und das Ende ließ mich auch eher gespalten zurĂŒck.

2024 gab ich Im Reich der Sinne noch einmal eine Chance, da ich inzwischen weiß, dass der Film viel mehr als ein Erotikfilm und schon gar kein Pornofilm ist. Nagisa Ìshima hatte es schwer mit seinem Werk, das von einer realen Person handelt und auch deren prĂ€gnanteste Lebensphase erzĂ€hlt. Die Geschichte handelt von Abe Sada, eine japanische Prostituierte, die eine ungewöhnliche PopularitĂ€t erlangte. Der Film musste in Paris entwickelt und fertiggestellt werden, da kein japanisches Filminstitut sich an das Material heran traute. Bei der UrauffĂŒhrung bei der Berlinale im Jahr 1976 in Berlin kam es dann zum Eklat. Im Reich der Sinne wurde als „Der grĂ¶ĂŸte Porno aller Zeiten“ angekĂŒndigt und bei der AuffĂŒhrung sofort von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Noch nie in der Geschichte des Films war so etwas je passiert.

PrĂ€dikat „besonders wertvoll“

Inzwischen erhielt Ìshimas Skandalfilm von der Filmbewertungsstelle das PrĂ€dikat „besonders wertvoll“ und gilt als Arthauskunstfilm. Im Reich der Sinne ist kein Pornofilm, wie anfĂ€nglich gedacht, sondern beschreibt die Beziehung zweier Menschen, die immer weiter in Besessenheit zueinander verfallen. AnfĂ€nglich ist Sada Abe (gespielt von Eiko Matsuda) in Kichizƍ Ishida (Tatsuya Fuji) vernarrt, doch im Laufe der immer fortschreitenden Handlung wendet sich das Blatt und Kichizƍ verfĂ€llt hemmungslos Sada auf emotionaler und auch sexueller Ebene.

Eiko Matsuda und Tatsuya Fuji spielen das Paar, dass sich immer weiter in der AbwĂ€rtsspirale der sexuellen Begierde nach unten bewegt, hervorragend und glaubhaft. Es heißt die Sexszenen sollen echt gewesen sein, um dem Film die grĂ¶ĂŸtmögliche AuthentizitĂ€t zu verleihen. Untermalt wird die Handlung von einem leisen und seichten Soundtrack, den Minoru Miki komponierte. Die KamerafĂŒhrung von Hideo Itoh zeichnet sich durch eine intensive, detailreiche und zugleich intime Inszenierung aus, die das Innenleben der Figuren ebenso stark einfĂ€ngt wie deren körperliche NĂ€he. Itoh nutzte oft Nahaufnahmen und enge Bildausschnitte, was die IntensitĂ€t der Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren betont. Viele Aufnahmen schaffen somit beinahe eine klaustrophobische AtmosphĂ€re, was die obsessive Leidenschaft der Protagonist:innen widerspiegelt. Somit zieht Itoh das Publikum in die IntimitĂ€t der Figuren hinein und wirkt dabei wunderbar Ă€sthetisch.

Ein teilweise unangenehmes Filmkunstwerk

Im Reich der Sinne hat jedoch auch ein paar unangenehme Szenen, wie die in der zwei Kinder nackt durch den Raum laufen und Eiko Matsuda den Jungen an seiner intimen Stelle fest hĂ€lt. Ebenso gibt es viele Szenen in Im Reich der Sinne, in denen Personen zu sexuellen Handlungen gezwungen werden. Bei den Szenen machte sich in mir Unbehagen breit und die Szenen waren nur teilweise sinnvoll fĂŒr die Handlung. Zwei davon kann man so deuten, dass die Protagonist:innen inzwischen völlig den Verstand verloren haben und in ihrer sexuellen Obsession so fest stecken, dass die die Grenzen nicht mehr wahren können.

Im Reich der Sinne ist zurecht ein Filmkunstwerk, denn nicht nur die herausragende Kameraarbeit, sondern auch die darstellerischen Leistungen sind exorbitant. Dazu liefert Nagisa Ìshima eine intime und intensive Inszenierung, die das Publikum in den Bann zieht und hinter die Fassade der sexuellen Begierde blicken lĂ€sst.

1. Die Jungfrau und das Ungeheuer (1978)

Eine junge Frau mit blonden Locken, geschmĂŒckt mit kleinen weißen BlĂŒten, sitzt in einem kunstvoll verzierten schwarzen Stuhl. Neben ihr steht eine unheimliche Gestalt mit einem vogelĂ€hnlichen Kopf und einem Gewand aus dunklen Federn. Die Szene hat eine mĂ€rchenhafte, dĂŒstere AtmosphĂ€re mit nebligem Hintergrund und kahlen Ästen. | Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren
Julie (Zdena StudenkovĂĄ) nĂ€hert sich langsam dem mysteriösen Ungeheuer an – Die Jungfrau und das Ungeheuer | 1978 ©FilmovĂ© studio Barrandov

Worum geht es in Die Jungfrau und das Ungeheuer?

Die Jungfrau und das Ungeheuer ist ein tschechischer MĂ€rchenfilm aus dem Jahr 1978, der von Juraj Herz inszeniert wurde. 

Der Film erzĂ€hlt von einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte zwischen der jungen Frau Julie (Zdena StudenkovĂĄ) und einem mysteriösen Ungeheuer. Die Jungfrau und das Ungeheuer spielt in einer abgelegenen, dĂŒsteren Landschaft, in der das Ungeheuer sein Zuhause hat. Als Julies Vater auf einer seiner GeschĂ€ftsreisen in dem Schloss des Ungeheuers landet, fĂ€llt ihm eine wunderschöne Rose ins Auge. Das „Biest“ erwischt ihn dabei, wie er diese stehlen möchte. Um sein Leben zu schonen, muss der Kaufmann (VĂĄclav Voska) eine seiner Töchter entbehren.

So zieht Julie in das Schloss ein und muss fortan ihr Leben in dieser DĂŒsternis verbringen, an der Seite eines Ungeheuers. Der Film erforscht die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, wĂ€hrend Julie versucht, das Ungeheuer zu verstehen und sich gleichzeitig vor seinem unheimlichen Wesen zu fĂŒrchten. 

Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren: Die Jungfrau und das Ungeheuer ein fantasievolles Kammerspiel

Die Jungfrau und das Ungeheuer | 1978 ©Filmové studio Barrandov | BraisOfTheNorth

Der Film Die Jungfrau und das Ungeheuer ist eine dĂŒstere Interpretation des Stoffes „Die Schöne und das Biest“ und weist stellenweise auch Horrorelemente auf. Besonders gelungen sind hierbei KostĂŒme und Kulisse, die die finstere und teilweise bedrohliche AtmosphĂ€re widerspiegeln. Ebenso ist die Maske des Biestes etwas anders gestaltet, dafĂŒr aber besonders kreativ. Das unheimliche Schloss, bietet einen großartigen Kontrast zu der fröhlichen Welt, aus der Julie stammt. Helle Straßen, Menschen, die im Hof Essen zubereiten, lachen und tanzen, diese Welt muss Julie hinter sich lassen. Stattdessen entpuppt sich „Die Jungfrau und das Ungeheuer“ zu einer Art Kammerspiel, in der Julies SehnsĂŒchte und TrĂ€ume beleuchtet werden, aber auch ihre Einsamkeit und Furcht. Der Film besteht ĂŒberwiegend aus GesprĂ€chen zwischen Julie und dem Ungeheuer, das ihr verbietet sich umzudrehen, damit sie seine schreckliche Gestalt nicht erblicken kann. So baut sich langsam eine engere Bindung zwischen der beiden auf.

Eine feinfĂŒhlige Interpretation von Die Schöne und das Biest

Die Jungfrau und das Ungeheuer stellt ebenso die innere Zerrissenheit des Ungeheuers in den Fokus. Der Prinz, der er einst war, fĂŒhrt im Stillen GesprĂ€che mit seinem Spiegelbild, das ihn verhöhnt. So setzt sich der Film auch intensiv mit der menschlichen Psyche auseinander.
Besonders gelungen ist auch die Kameraarbeit von Jiƙí MachĂĄně, der viele Details ins Auge fasst und die KreativitĂ€t der Kulissen unterstĂŒtzt. Ebenso glĂ€nzen können auch die Hauptdarsteller:innen Zdena StudenkovĂĄ und Vlastimil Harapes. Mit FeingefĂŒhl gelingt es Zdena, die Einsamkeit und auch die Ängste von Julie an das Publikum zu projizieren. Ebenso verleiht sie ihrem Charakter StĂ€rke und Mut. Vlastimil Harapes zeigt ein nuanciertes Schauspiel, das die innere Zerrissenheit des Ungeheuers widerspiegelt und dem Publikum diese Emotionen nahe bringt.

Das Ende kommt dann doch leider etwas plötzlich, verzichtet aber, im Gegensatz zu den anderen ErzĂ€hlungen, auf eine ĂŒber dramatisierte Handlung und bietet auch dahingehend keine Action, die man sonst bei dem Werk erwartet. Was jedoch nicht bedeutet, dass der Spannugnsbogen hier abbricht, im Gegenteil liefert Die Jungfrau und das Ungeheuer eine Interpretation, die durchaus auf emotionale und menschliche Weise logischer erscheint.

Subtile Horrorelemente untermauern die bedrohliche AtmosphÀre

Die Jungfrau und das Ungeheuer prĂ€sentiert eine dĂŒstere und doch faszinierende Interpretation des klassischen Stoffs von „Die Schöne und das Biest“, ergĂ€nzt durch subtile Horrorelemente. Die StĂ€rken des Films liegen in den herausragenden KostĂŒmen und der Kulisse, die die bedrohliche AtmosphĂ€re perfekt einfangen. Ebenso brillant ist die Kameraarbeit von Jiƙí MachĂĄně, die die Details der Kulissen einfĂ€ngt und die AtmosphĂ€re des Films unterstĂŒtzt. Auch die Hauptdarsteller:innen, Zdena StudenkovĂĄ und Vlastimil Harapes, brillieren mit ihren feinfĂŒhligen Darstellungen.

Obwohl das Ende des Films etwas plötzlich erscheint, verzichtet es auf ĂŒberdramatisierte Handlungen und bietet stattdessen eine emotionale und menschliche Interpretation des Stoffs. Die Jungfrau und das Ungeheuer ist somit eine fesselnde und eindringliche Neuinterpretation, die auf subtile Weise den Kern der Geschichte berĂŒhrt und das Publikum mitnimmt.

Weitere Filme aus den 70er Jahren aus der Redaktion

  • Die Dinge des Lebens (1970)
  • Der Mann mit der Todeskralle (1973)
  • Aristocats (1970)
  • Eine Leiche zum Dessert (1976)
  • Eraserhead (1977)
  • Dirty Harry (1971)
  • Assault – Anschlag bei Nacht (1976)
  • Die Ritter der Kokosnuß (1975)
  • Die Todeskralle schlĂ€gt wieder zu (1972)
  • Asterix erobert Rom (1976)
  • Ein Kind zu töten
 (1976)
  • Flammendes Inferno (1974)
  • Der Dialog (1974)
  • Angst ĂŒber der Stadt (1975)

Fazit zu die 5 besten Filme aus den 70er Jahren

Das Kino der 70er-Jahre war eine Ära des Umbruchs, geprĂ€gt von mutigen ErzĂ€hlweisen, revolutionĂ€ren RegiefĂŒhrenden und bahnbrechenden Stilmitteln. Ich denke, dass meine ausgewĂ€hlten Filme diese filmische Revolution widerspiegeln. Die Auswahl variiert von filmischen Meilensteinen, bis hin zu provokanten und mutigen ErzĂ€hlungen, ĂŒber kreative Neuinterpretationen.

Diese Filme sind auch heute noch relevante, inspirierende und vielschichtige Werke, die das moderne Kino maßgeblich geprĂ€gt haben. Wer sich mit der Filmkunst der 70er-Jahre auseinandersetzt, entdeckt eine Welt voller Innovation, Emotion und filmischer Brillanz, die bis heute nachhallt.

Das waren die 5 besten Filme aus den 70er Jahren aus meinem Hut, nun seid ihr dran!

Welche sind eure 5 besten Filme aus den 70er Jahren?


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RILEY – Chief Editor
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit ca. 14 Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel fĂŒr das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe fĂŒr Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist ĂŒberbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray. Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.

Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trĂ€gt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise ĂŒber seine Augen fĂ€llt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-PortrĂ€ts verstĂ€rkt.

 


WEITERE BLOGGER:INNEN AUS DER FILM COMMUNITY:

Created by Gorana Guiboud | Header Elements: Die 5 besten Filme aus den 70er Jahren – Passion of Arts Design | Valerie – Eine Woche voller Wunder | 1970 ©Janus Films

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16 Kommentare

  1. Was fĂŒr ein Filmjahrzehnt! Wegweisende, einflussreiche und bis heute exzellente Filme die zum Teil mehr ĂŒber unsere heutige Zeit sagen als aktuelle Filme wurden in diesem Jahrzehnt gedreht. Ich könnte eine Top 50 machen und hĂ€tte immer noch nicht alle großartige Filme. Dementsprechend wird meine Liste auch etwas unkreativ ausfallen, weil ich mich auf die bis heute einflussreichen und innovativen Filme berufen werde. Ich bin mit der Liste auch nicht zufrieden, aber ich musste eben eine Auswahl treffen.

    Der Pate (1972): Der wÀre auf jeder meiner Liste und ist eh auf vielen Listen zu finden. Aber wie könnte es auch anders sein. Charakterisierung, Storytelling, Inszenierung, Kamera, Schauspiel. Alles ist in jeder Szene auf dem absolut höchstem Niveau. Hier wird eine Geschichte erzÀhlt, die an Shakespeare erinnert. Jedes Detail stimmt Der Film ist tragisch, packend, spannend, epochal.

    Krieg der Sterne (1977): Heute ist Star Wars der Aufreger. Man kann sich darĂŒber streiten, aufregen, es lieben, es hassen. Aber dieser Film war nicht einfach nur der Anfang eines großen Franchises, sondern der Anfang des modernen Blockbusterkinos, DIe guten, wie die schlechten Blockbuster orientieren sich bis heute an der Machart, der Heldenreise, den Effekten. Der weiße Hai war der erste formale Blockbuster, Krieg der Sterne hat dem Inhalt gegeben. So etwas, hat man damals wirklich noch nie gesehen.

    Das Millionenspiel (1970): Immer noch sehr unbekannt, aber absolut wegweisend, weitsichtig und von der Inszenierung so innovativ, dass viele den als Film gar nicht wahrnehmen und das aus Deutschland. Es geht um eine Fernsehshow, in der jemand eine Million Mark gewinnt, wenn er es schafft am Leben zu bleiben und es bis in das Studio schafft. Er wird dabei von Killern gejagt, unter anderem Dieter Hallervorden. Das Besondere, es ist nicht als Film inszeniert, sondern als reale Fernsehshow in der es genau darum geht. Das war so realistisch, das es Menschen gab die sich ernsthaft beworben haben um da mit zu machen. Ein Fernsehfilm aus Deutschland von 1970, brach sĂ€mtliche Konventionen der Inszenierung und von Zuschauererwartungen. Das alles vor so innovatven Filmen von Mann beißt Hund angefangen bis Truman-Show.

    Taxi Driver (1976): Robert De Niro spielt Travis Bickle. Ein Arbeiter der die Schnauze voll hat. Eine tickende Zeitbombe, ein Soziopath und die Blaupause fĂŒr fast alle Soziopathen bis Arthur Fleck. Was den Film heute noch so erschreckend macht ist seine AktualitĂ€t. Es ist die Odyssee eines WutbĂŒrgers, der heute nicht Taxi fĂ€hrt sondern bei Facebook postet und darauf wartet seine Frustration und Gewaltfantasien auf die Welt nieder zu lassen. Ein Psychogramm eines Typen den wir alle auf die eine oder andere Art und Weise kennen. Grandios inszeniert und gespielt.

    Das Leben des Brian (1979(: Der Film hat Generationen geprĂ€gt und je Ă€lter man wird, desto besser und verstĂ€ndlicher wird der Film. Die Lieblingsszenen und Gags Ă€ndern sich und man versteht immer mehr, hier wird nicht der Glauben parodiert oder diskreditiert, sondern Dogmatismus und Ideologie und das deutlich, respektlos und unglaublich witzig. Eine Komödie fĂŒr die Ewigkeit.

    1. Dennoch eine tolle Auswahl @klaathu auch wenn du selbst nicht zufrieden bist. Unfassbar, dass ich „Das Leben des Brian“ ĂŒbersehen habe. Immerhin ist in den Zusatznennungen noch „The Holy Grail“. Aber der war mir irgendwie durch gerutscht. Von „Das Millionenspiel“ hab ich auch schon gutes gelesen und den auch schon empfohlen bekommen. Glaub @flis04 war das, der den mal angepriesen hatte.

      An „Taxi Driver“ hatte ich auch gar nicht mehr gedacht.

      1. @neon_dreamer:

        Vielen Dank, deine Liste ist auch toll und interessant. Im Reich der Sinne und Suspiria mag ich auch sehr.
        „Das Millionenspiel“ sollte man zumindest mal gesehen haben, ganz gleich ob einen der Film dann gefĂ€llt oder nicht. Von den gleichen Machern gibt es auch den Film „Smog“. Der ist gedreht und aufgemacht wie eine Dokumentation und es geht darum, dass im Ruhrgebiet die Belastung durch Smog so hoch ist, dass Maßnahmen getroffen werden mĂŒssen. Es war fiktiv. Einige Jahre spĂ€ter gab es tatsĂ€chlich einen Smogalarm im Ruhrgebiet, der der Film eigentlich genauso vorhergesehen hat. Wir reden immer noch ĂŒber die 70er Jahre.
        Habe gesehen die 80er werden auch demnĂ€chst kommen. Wird bei mir auch nochmal schwerer. Da bin ich aufgewachsen, da habe ich meinen Filmgeschmack entwickelt meine Liebe zum Film langsam entdeckt. Wird hart fĂŒr mich.

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