Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen

Das Bild zeigt Aragorn in Frontaufnahme. Sein Blick ist stark und voller Tatendrang. Vor ihm hält er sein Schwert mit dem Knauf an sein Kinn. Auf seinem Gesicht prangt in weißen Lettern, im weißen Rahmen die Schrift: Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen

Fortsetzung gefällig? Heute suchen wir die Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen. Hollywood gräbt aus was geht. Vorher bekamen wir Prequels, jetzt bekommen wir Sequels. Aber zu Filmen, die schon sehr alt sind. Die Zeitspanne beläuft sich hierbei aktuell bei über 10 oder 20 Jahren. Ob das gut oder schlecht ist, lässt sich diskutieren. Es gibt jedoch auch Fortsetzungen, die keine so lange Zeitspanne haben und dennoch besser als das Original sind. Diese Filme gilt es heute ebenfalls zu finden.

Meine Liste hat heute kein Ranking, da ich sie bis auf die beiden letzten Plätze gleich bewertet habe. Diese sind einfach eine 10 von 10.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

5. Logan: The Wolverine (2017)

Das Bild zeigt Logan: The Wolverine, gespielt von Hugh Jackman, der mit dem Rücken halb zu uns gedreht ist. Seinen Blick hat er über die Schulter gelegt, sein Mantel und Haar ist nass vom Schnee, der herabrieselt | Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen
Hat eine lange Reise hinter sich — Logan: The Wolverine | 2017 ©20the Century Fox

Wovon handelt Logan: The Wolverine?

Logan – The Wolverine ist ein Superheldenfilm, der auf dem Marvel-Comiccharakter Wolverine basiert und als Teil der X-Men-Filmreihe gilt. Der Film spielt in einer dystopischen Zukunft, in der die meisten Mutanten ausgelöscht wurden und nur wenige Überlebende existieren. Logan, auch bekannt als Wolverine, hat seine Kräfte verloren und altert langsam aufgrund einer Vergiftung seines Adamantium-Skeletts.

Logan (Hugh Jackman) arbeitet als Limousinenfahrer in einem abgelegenen Teil von Mexiko und kümmert sich um den in die Jahre gekommenen Charles Xavier (Patrick Stewart), auch bekannt als Professor X, der an einer degenerativen Gehirnerkrankung leidet, die seine telepathischen Fähigkeiten außer Kontrolle geraten lässt. Ihr ruhiges Leben wird gestört, als Logan von einer Frau namens Gabriela gebeten wird, ein junges Mädchen namens Laura (Dafne Keen)zu beschützen.

Laura, auch bekannt als X-23, ist ein Mutantenkind, das wie Logan mit Adamantium-Skelett und Klauen ausgestattet ist. Sie ist das Produkt eines geheimen Experiments, das darauf abzielt, eine Armee von supersoldatenähnlichen Mutanten zu schaffen. Logan widersteht zunächst, aber als Gabriela und andere Verbündete getötet werden, macht er sich mit Laura und Charles auf den Weg, um sie zu einem sicheren Ort in Kanada zu bringen.

Auf ihrer Reise müssen sie zahlreiche Gefahren und Feinde überwinden, darunter die skrupellosen Schergen des Unternehmens, das Laura geschaffen hat. Logan kämpft mit seiner Vergangenheit, seinen inneren Dämonen und der Verantwortung, Laura zu beschützen, während er gleichzeitig gegen seine eigene Sterblichkeit und die schwindende Gesundheit von Charles ankämpft.

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen: Warum ist Logan: The Wolverine besser als das Original?

Logan: The Wolverine | 2017 ©20the Century Fox

Fun Fact: Logan – The Wolverine war der erste Film der Reihe, den ich gesehen hatte. Damals im Kino wurde der nur mit dem Titel „Logan“ beworben und irgendwie dachte ich, das will ich sehen. Ich meine Hugh Jackman ist immer einen Blick wert. Kann aber auch sein, dass ich das wusste und dennoch mit meiner Schwester ins Kino ging. Von Logan – The Wolverine war ich damals sehr angetan, der Film hat mich bis zur letzten Szene komplett begeistert. Allein der Einsatz von Musik, die Lichteinstellungen und der trockene Humor, hat bei mir einen Nerv getroffen. Ganz anders als bei den Vorgängern, die ich irgendwann später mal nachgeholt habe. Ich spreche hier bewusst von Vorgängern, da mir von der Reihe sonst wirklich keiner gut gefallen hat.

4. The Return of the First Avenger (2014)

Film-Ensembles: Links steht Chris Evans in seinem Captain America Kostüm. Neben ihm ist Scarlett Johansson, die ihre Hand an ihr Kinn gelegt hat. Beide überlegen etwas
Chris Evans und Scarlett Johansson als Superheld:innen in „The Return of the First Avenger“ — The Return of the First Avenger | 2014 ©Marvel Studios / Disney

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Worum geht es in The Return of the First Avenger?

The Return of the First Avenger (Captain America: The Winter Soldier) ist ein US-amerikanischer Action- und Science-Fiction-Spielfilm aus dem Jahr 2014. Inszeniert von Anthony Russo und produziert von Kevin Feige. Der Film basiert auf der Superhelden-Comicfigur Captain America des Verlages Marvel.

The Return of the First Avenger setzt den Film Captain America: The First Avenger aus dem Jahr 2011 fort. Zusätzlich baut der Film auf Marvel’s The Avengers aus dem Jahr 2012 auf.

Steve Rogers (Chris Evans), besser bekannt als Captain America, lebt nach den Ereignissen von Marvel’s The Avengers ein ruhiges Leben in Washington, D.C. und versucht, sich an die moderne Welt anzupassen. Doch als ein S.H.I.E.L.D.-Kollege angegriffen wird, gerät Steve in ein Netz aus Intrigen, das die ganze Welt bedroht. 

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen: Warum mich die Rückkehr des ersten Avengers mehr beeindruckt hat, als der Vorgänger

The Return of the First Avenger | 2014 ©Marvel Studios / Disney

Anfänglich wurde ich allgemein mit Captain America nicht warm. Es widerstrebte mir auch, Chris Evans in dieser Rolle anzunehmen, da er für mich immer Jonathan Storm aus Fantastic Four war. Captain America: The First Avenger haben meine Besties und ich uns damals nicht im Kino, sondern im heimischen Wohnzimmer angesehen. Das Ergebnis viel allesamt fatal aus: Wir mochten ihn alle nicht. Langweilig, oberflächlich und nicht richtig durchdacht. Captain America war für uns eine Lachnummer. Inzwischen kann ich dem Film etwas abgewinnen, habe Steve Rogers auch ins Herz geschlossen und liebe auch Chris Evans in dieser Rolle. Ein Grund für mich, dass die Marvel Filmzeit für mich zu Ende ist, denn ohne Chris Evans als Captain America, ist es nicht mehr für mich das, was es einmal war. Ich möchte Anthony Mackie, der Captain America im 4. Teil der Reihe Captain America: Brave New World, der aktuell im Kino läuft, nichts absprechen. Sicher macht er das großartig. Ich mochte ihn bereits als Falcon, was ja der gleiche Charakter ist, auch sehr gerne. Aber Steve Rogers ist eben einer meiner Lieblinge und ich vermisse ihn.

Warum The Return of the First Avenger für mich der beste Marvel Film ist

The Return of the First Avenger ist tatsächlich für mich der beste Marvelfilm, der je gemacht wurde. Und ich rede nicht allein von der Captain America Reihe, sondern von dem ganzen MCU. Der Film vereint so viele Genres in einem und bleibt dabei stets on Top. Allein der Einstieg in die Geschichte ist phänomenal geschrieben. Captain America übernimmt quasi fast im Alleingang einen ganzen Frachter. Die Stunts sind großartig und die strategische Einnahme des Schiffs ist intelligent gestaltet. Allgemein hat der ganze Film etwas von einem Spionagethriller. Dazu die Dramatik mit seinem Jugendfreund Bucky (Sebastian Stan), bietet The Return of the First Avenger nicht nur ein Actionreiches, sondern auch ein Spannendes Unterfangen aus dem MCU.

3. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)

Passion of Arts Frodo Beutlin | Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen
Frod (Elijah Wood) muss den Drang, dem Ring zu verfallen, widerstehen — Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs | 2003 ©Warner Bros Film GmbH

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Wovon handelt Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs?

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ist der Abschluss der Trilogie von Peter Jackson, basierend auf den Romanen von J.R.R. Tolkien. Im dritten Teil stehen die entscheidenden Ereignisse im Kampf um Mittelerde im Mittelpunkt.

Die Handlung folgt mehreren Hauptsträngen: Frodo Beutlin und Samwise Gamdschie setzen ihre gefährliche Reise zum Schicksalsberg fort, um den Einen Ring endgültig zu zerstören und damit den dunklen Herrscher Sauron zu besiegen. Sie sind dabei weiterhin Gollum ausgesetzt, dessen wahre Absichten sich zunehmend offenbaren.

Parallel dazu bereiten sich die freien Völker von Mittelerde auf die entscheidende Schlacht um Minas Tirith, die Hauptstadt von Gondor, vor. Aragorn, der wahre Erbe des Thrones von Gondor, nimmt seine Rolle als Führer und König ernst und kämpft an der Seite der Menschen und ihrer Verbündeten, um die Stadt gegen die angreifenden Truppen Saurons zu verteidigen. Die Verteidigung von Minas Tirith und die darauffolgende Schlacht auf den Feldern von Pelennor sind zentrale Momente des Films.

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen: Warum die Rückkehr des Königs besser ist als Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs | 2003 ©Warner Bros Film GmbH

Als es damals in der Schule hieß, wir gehen ins Kino, wusste ich noch gar nicht, wie mir passiert. Herr der Ringe? Noch nie von gehört. Damals war das noch nicht so, dass man sich Trailer einfach im Internet ansehen konnte. Also ließ ich das alles einfach mal auf mich zukommen. Von Der Herr der Ringe: Die Gefährten war ich sofort begeistert. Ich glaube ich habe den Film 3 oder 4 Mal im Kino gesehen damals. Diese ganze Welt, hat mich unglaublich fasziniert und ich war sehr gespannt, wie diese Reise weiter geht. Cool war, dass wir den zweiten Teil der Reihe Der Herr der Ringe: Die zwei Türme ebenfalls mit der Schulklasse im Kino angesehen haben. Beim 3. Teil blieb unsere Klasse wegen einer Zusatzklausur im Haus und Frodo & Co. musste erst einmal ohne uns ganz Mittelerde retten.

Opulente Kulissen, Nervenkitzel und tausend Tränen

Der zweite Teil war eher ernüchternd, die Extended Version gefällt mir allemal besser, als die Kinofassung, die überwiegend Schlachten hat. Im 3. Teil Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs wurde dies für die Kinoversion besser gehandhabt. Der Film jongliert zwischen epischen Schlachten und emotionalen Momenten, die sich auf einen phänomenalen Showdown zubewegen. Allein zu sehen, wie jede Gruppe ihr bestes gibt und welche Überraschungen noch aus dem Hut gezaubert werden, machten schon damals das Kinoerlebnis für mich zu einem Highlight. Nicht zu vergessen die opulenten Kulissen, die die in den Vorgängern noch einmal übertrumpfen. Unglaublich wie gelungen Minas Tirith ist und wie echt das alles wirkt. Allein im Kino war es ein unfassbares Erlebnis, diese Stadt, die in die Berge gebaut wurde, auf der großen Leinwand zu sehen. Ganz zu schweigen von dem Endshot, der mich bis heute zu Tränen rührt.

In Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs fügt sich die ganze Geschichte zusammen und bietet Nervenkitzel der Extraklasse. Wo in Der Herr der Ringe: Die Gefährten noch alles ganz unschuldig seinen Anfang hatte und man die Welt kennen lernte, nimmt uns Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs direkt mit in ein Kriegs Geschehen, das man noch spannender inszenierte, als in jeden Kriegsfilm.

2. Blade Runner 2049 (2017)

Blade Runner 2049: Das Bild zeigt Officer K in lilafarbenes Neonlicht getaucht. Er blutet im Gesicht und hat ein Pflaster auf seiner Nase. Sein Blick ist traurig
Officer K (Ryan Gosling) versucht ein Geheimnis aufzudecken — Blade Runner 2049 | 2017 ©Alcon Entertainment | Warner Bros. Pictures | Sony Picture

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Worum geht es in Blade Runner 2049?

Blade Runner 2049 ist eine Utopie & Dystopie von Denis Villeneuve mit Ryan Gosling, Harrison Ford, Robin Wright, Ana de Armas, Wood Harris und Jared Leto.

30 Jahre, nachdem Rick Deckard (Harrison Ford) den Auftrag erhielt, die letzten der hochentwickelten Serie Nexus-6 zu eliminieren und anschließend verschwand, hat sich die Welt weiterentwickelt. Drohnen dringen durch den Smog und die Menschen werden inzwischen von Hologrammen begleitet. Ebenso leben die Replikant:innen nun Seite an Seite mit den Menschen und dienen ihnen nicht mehr als Sklaven, wie einst. Die Wallace Corporation entwickelte den neuen bioidentische Replikantentyp Nexus 9 und dieser hegt keinen Groll mehr gegen seinen Schöpfer.
Da die Ökosysteme zerstört sind, existieren keine echten Tiere und Pflanzen mehr. In weitläufigen Gewächshäusern vor der Stadt werden proteinreiche Käferlarven gezüchtet. Diese dienen den Menschen als Nahrung.

Auch wenn das Problem mit den Replikant:innen der Vergangenheit angehört, gibt es noch immer die Replikant:innen Jäger:innen. Die sogenannten Blade Runner. Officer K (Ryan Gosling) ist einer davon. Als er draußen bei einem der Gewächshäuser eine Entdeckung macht, droht ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht zu kommen, dessen Offenlegung die gesamte Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern könnte.

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen: Warum ist Blade Runner 2049 besser als Blade Runner?

Blade Runner 2049 | 2017 ©Alcon Entertainment | Warner Bros. Pictures | Sony Picture

Blade Runner aus dem Jahr 1982 war revolutionär für seine Zeit. Allerdings brauchte ich dafür zwei Anläufe um richtig warm mit dem Film zu werden. Das erste Mal fand ich ihn ziemlich langweilig. Beim zweiten Versuch verstand ich jedoch die Thematik dahinter besser. Inzwischen habe ich auch das dazugehörige Buch Träumen Androiden auch von elektrischen Schafen von Philip K. Dick gelesen und bin nun komplett in diese Welt abgetaucht. Auch wenn der Film Veränderungen zum Buch aufweist, ist er dennoch gelungen, hat aber noch Potential nach oben.

Sein Nachfolger, Blade Runner 2049, der ganze 35 Jahre später kam, setzt noch einen drauf. Der Film führt nicht nur die Thematik weiter, sondern beeindruckt auch visuell. Das Original setzte einen Meilenstein im Sci-Fi-Genre mit seiner Erkundung von künstlicher Intelligenz und was es bedeutet, menschlich zu sein. Blade Runner 2049 vertieft diese Themen und fügt eine tiefere philosophische Ebene hinzu. Der Film setzt sich mit Fragen zur Identität, Erinnerungen und dem freien Willen auseinander. Zusätzlich bringt er gesellschaftliche und ökologische Fragestellungen ins Spiel, die im Original nur angedeutet werden.

Bin ich echt?

Die ruhige Erzählweise, für die Regisseur Denis Villeneuve bekannt ist, kommt hier besonders gut zur Geltung. Der Film lässt seinem Publikum Raum, Gedanklich besser in die Thematik einzutauchen. Dazu liefert Roger Deakins ein bildgewaltiges Setting, an dem man sich nicht sattsehen kann. Die Landschaften, die Städte und das Spiel mit Licht und Schatten sind atemberaubend und erzeugen eine düstere Atmosphäre, die bereits im Buch und auch in Blade Runner einen Platz fand.

Dadurch, dass man im Nachfolger einem Replikanten und keinem Menschen wie in Blade Runner folgt, erhält der Film mehr emotionale Tiefe. Denn dieses Segment wirft noch einmal die Frage in den Pool, die Blade Runner am Ende gestellt hat. Wer hängt mehr an seinem Leben? Der Mensch oder die Maschine? Zusätzlich thematisiert der Film detailreicher die Frage „bin ich echt?„, welche sich Deckart auch im Buch stellt und hier auch nochmal den Schwerpunkt von Ghost in the Shell in den Ring wirft. Officer K (Ryan Gosling) muss sich als „Replikant“ mit seiner Existenz und seinem Platz in der Welt auseinandersetzen, was emotional packender ist und dem Film eine weitere Dimension verleiht. Die Beziehung zu Deckard (Harrison Ford) bietet zudem eine interessante Erweiterung des ersten Films.

Auch wenn der erste Teil bereits gelungen ist, bietet Blade Runner 2049 nicht nur visuell, sondern auch philosophisch mehr Ansätze. Bleibt jedoch dem Setting und der Prämisse treu. Für mich persönlich jedoch der bessere Film, weil er mich auf seine Art und Weise so in den Bann zieht, dass es fast hypnotisierend wirkt.

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1. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1988)

Passion of Arts Indiana Jones und der letzte Kreuzzug | Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen
Vater und Sohn haben sich ständig in den Haaren: Professor Dr. Henry Jones (Sean Connery l.) und Indiana Jones (Harrison Ford) — Indiana Jones und der letzte Kreuzzug | 1989 ©United International Pictures GmbH

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Worum geht es in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug?

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist ein Abenteuerfilm von Steven Spielberg mit Harrison Ford, Sean Connery, Denholm Elliott, Alison Doody, John Rhys-Davies und River Phoenix.

Der Millionär Walter Donovan (Julian Glover) bittet Indiana Jones (Harrison Ford) den Heiligen Gral zu finden. Dieser soll die Kraft besitzen, seinem Besitzer ewige Jugend zu schenken. Indys Vater Henry Jones Sr. (Sean Connery) hat sein Leben lang nach dem Gral gesucht und wird deshalb von den Nationalsozialisten entführt. Er schaffte es vorher noch, Indy sein Tagebuch zukommen zu lassen, das seine wichtigsten Aufzeichnungen enthält. Indiana Jones (Harrison Ford) macht sich auf die Suche nach dem heiligen Gral und auch nach seinem Vater. Dabei lernt er Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) kennen. Was Indy nicht weiß, sie steckt mit den Nazis unter einer Decke. Zudem schwebt sein Vater in Lebensgefahr.

Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen: Warum ist Indiana Jones und der letzte Kreuzzug besser als seine beiden Vorgänger?

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug | 1989 ©United International Pictures GmbH

Wer will nicht seit Jäger des verlorenen Schatzes mal aus der Kanalisation in Venedig steigen und sagen: „Ah Venedig!“ Und wer möchte nicht dem Zorn von Kali Ma entkommen und sein Herz behalten, seit auch der Nachfolger seine Abenteuer auf der Leinwand erlebte? Jedoch sind alle guten Dinge eben drei und so begebe ich mich auch gerne in einen Trog voller Schlangen, während ich mich mit Grabräubern auf einem fahrenden Zug prügle. Wenn sich später dann auch noch der alte Herr dazu gesellt, kann es nur noch schlimmer besser werden oder?

Steven Spielberg behauptete, dies sei der lustigste Dreh seines Lebens gewesen. Allein die Kombination aus Harrison Fords trockenem Humor und Sean Connerys pointierter Selbstironie, formten den Filmdreh zu einem humoristischen Abenteuer alleine. Die beiden zusammen auf der Leinwand geben eine moderne Slapstick Comedy vom Feinsten. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich aus Indiana Jones und der letzte Kreuzzug zitiere, da der Streifen so viel Potential für einzigartige Filmzitate liefert. Für mich vom ersten Mal bis heute mein Lieblingsfilm der Reihe. Actionreich, humorvoll und mit Harrison Ford und Sean Connery eines der besten Leinwandgespanne, die ich bisher gesehen habe.

Weitere sensationelle Top Fortsetzungen, die das Original übertreffen aus der Redaktion

  • High School Musical 2 (2007)
  • Avengers: Infinity War (2018)
  • Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)
  • Mad Max Fury Road (2015)
  • Spider-Man 2 (2004)
  • Paddington 2 (2017)
  • Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück (2004)
  • Der gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch (2022)
  • Armee der Finsternis (1992)
  • Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück (1980)
  • Der Pate – Teil II (1974)
  • The Dark Knight (2008)
  • Aliens – Die Rückkehr (1986)
  • Die drei ??? und der Karpatenhund (2025)
  • Doctor Sleeps Erwachen (2019)
  • Verachtung (2018)
  • Twisters (2024)
  • One More Shot (2024)
  • Iron Man 3 (2008)
  • John Wick: Kapitel 4 (2023)

Fazit zu die Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen:

Fortsetzungen haben oft einen schweren Stand. Doch einige schaffen es nicht nur, dem Original gerecht zu werden, sondern es sogar zu übertreffen. Manche Filme beweisen, dass eine gelungene Fortsetzung nicht nur die Geschichte sinnvoll erweitert, sondern auch in Inszenierung, Atmosphäre und emotionaler Tiefe neue Maßstäbe setzen kann.

Ob es der düstere, introspektive Ton von Logan: The Wolverine, die packende Thriller-Spannung von The Return of the First Avenger, die epische Wucht von Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, die philosophische Tiefe von Blade Runner 2049 oder das perfekte Abenteuerkino von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist. All diese Filme zeigen, dass Sequels nicht nur Cashgrabs sein müssen, sondern auch cineastische Meisterwerke sein können. Letztlich ist es wohl die Kunst der Weiterentwicklung, die eine Fortsetzung erfolgreich macht: Sie muss die Essenz des Originals bewahren und gleichzeitig mutig genug sein, eigene Wege zu gehen.

Das waren meine Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen. Jetzt seid ihr dran!

Welche sind eure Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen?


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RILEY – Chief Editor
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit ca. 14 Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel für das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe für Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist überbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray. Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.

Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trägt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise über seine Augen fällt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-Porträts verstärkt.

 


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Created by Gorana Guiboud | Header Elements: Top 5 Fortsetzungen, die das Original übertreffen – Passion of Arts Design | Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs | 2003 ©Warner Bros Film GmbH

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Ein Kommentar

  1. Fortsetzungen die besser als der Erste sind, schwierig. Bei Blade Runner finde ich beide gleich gut, zum Beispiel. Aber ich habe fünf zusammen gekriegt und einen haben wir gleich.

    Mad Max II-Der Vollstrecker (1981): Wenn wir an diese postapokalyptische Wüstenlandschaften denken, die Brutalität, die Anarchie und eigenwillige Mischung aus Barbarenfilm und Postapokalypse, sowie den langen Autoverfolgungsjagden, denken wir nicht an Mad Max sondern an Mad Max 2. Die ganzen B-Movies und C-Movies mit ähnlicher Thematik und auch die Fortsetzungen, orientieren sich alle an diesem Film und nicht an den Ersten. Der Zweite ist und bleibt für mich auch immer der Beste.

    Logan (2017): Mit den zwei Wolverine Filmen davor konnte ich nicht viel anfangen, aber den fand ich richtig gut. Der ist hart, zynisch, hat viel vom Italowestern, gerade mit seinen gebrochenen und ambivalenten Helden. Eine Comicverfilmung die sich zu keiner Zeit wie eine Comicverfilmung anfühlt und gerade deswegen so gut ist.

    Das Imperium schlägt zurück (1980): Krieg der Sterne war ein großartiges Weltraum Abenteuer. Aber diese Fortsetzung hat der ganzen Reihe Tiefe und Dramatik gegeben wie es in einfacher Unterhaltungs- Science Fiction seines Gleichen sucht. Mit Zitaten, Szenen und einem Twist, die alle in die Popkultur eingegangen sind.

    The Dark Knight (2008): War „Batman Begins“ ein wirklich guter Neustart, hat „The Dark Knight“ Comicverfilmungen Relevanz gegeben. Mit einem Joker der zurecht in die Filmgeschichte eingegangen ist.

    Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989): Ich liebe auch die beiden Vorgänger, aber Sean Connery als Vater von Indie bringt viel Humor und eine unglaubliche Dynamik in die Reihe. Gerade mit dem Film, habe ich immer viel Spaß.

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