Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Veröffentlichungsjahr: 1988 | Genres: Abenteuer, Action
Originaltitel: Indiana Jones and the Last Crusade
Schauspieler: Harrison Ford, Sean Connery, Denholm Elliott, Alison Doody, John Rhys-Davies, River Phoenix, Julian Glover, Michael Byrne, Kevork Malikyan, Robert Eddison, Alex Hyde-White, Richard Young, Bradley Gregg, Paul Maxwell, Alexei Sayle, Michael Sheard, Vernon Dobtcheff
Mit „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ schloss Regisseur Steven Spielberg 1989 zunächst die ursprüngliche Indiana-Jones-Trilogie ab. Der Abenteuerfilm verbindet temporeiche Action, humorvolle Dialoge und historische Legenden zu einem der beliebtesten Vertreter des Genres. Neben Harrison Ford überzeugt insbesondere Sean Connery als Vater des berühmten Archäologen, dessen Zusammenspiel mit seinem Filmsohn den Film bis heute zu einem Höhepunkt der Reihe macht.
Der Archäologe und Abenteurer Dr. Henry „Indiana“ Jones Jr. (Harrison Ford) erhält den Auftrag, den sagenumwobenen Heiligen Gral aufzuspüren. Als sein Vater Professor Dr. Henry Jones (Sean Connery), der sein Leben der Gralsforschung gewidmet hat, während seiner Nachforschungen verschwindet, macht sich Indiana gemeinsam mit seinem Freund Dr. Marcus Brody (Denholm Elliott) auf die Suche nach ihm. Unterstützt wird er von der Archäologin Dr. Elsa Schneider (Alison Doody) und seinem langjährigen Freund Sallah (John Rhys-Davies). Doch auch der wohlhabende Unternehmer Walter Donovan (Julian Glover) sowie nationalsozialistische Truppen verfolgen das Ziel, den Heiligen Gral und dessen legendäre Kräfte für sich zu gewinnen. Die Suche führt Indiana quer durch Europa und den Nahen Osten, wo ihn verschlüsselte Hinweise, uralte Fallen und spektakuläre Verfolgungsjagden erwarten.
Nach der gemischten Aufnahme von „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ wollten Steven Spielberg und George Lucas den dritten Film wieder stärker am Stil von „Jäger des verlorenen Schatzes“ ausrichten. Im Mittelpunkt sollte neben der Schatzsuche vor allem die Beziehung zwischen Indiana Jones und seinem Vater stehen. Für diese Rolle verpflichtete man Sean Connery, dessen humorvolles Zusammenspiel mit Harrison Ford zu den größten Stärken des Films zählt – obwohl Connery tatsächlich nur zwölf Jahre älter als Ford war. Gedreht wurde an zahlreichen Originalschauplätzen, darunter Venedig, die spanische Wüste von Almería, Schloss Bürresheim in Deutschland sowie die weltberühmte Felsenstadt Petra in Jordanien, die als Kulisse für den Gralstempel diente. Für die Eröffnungsszenen mit dem jungen Indiana Jones wurde River Phoenix engagiert, dessen Darstellung später maßgeblich die Fernsehserie „Die Abenteuer des jungen Indiana Jones“ inspirierte. Auch technisch setzte der Film Maßstäbe: Die Produktion gehörte zu den ersten großen Kinofilmen, die digitales Compositing und modernes Morphing bei den Spezialeffekten einsetzten und damit neue Wege für spätere Blockbuster ebneten. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 470 Millionen US-Dollar entwickelte sich „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ zum erfolgreichsten Film der Reihe seiner Zeit. Besonders gelobt wurden die perfekte Balance aus Abenteuer, Humor und Spannung, John Williams' ikonische Filmmusik sowie die außergewöhnliche Chemie zwischen Harrison Ford und Sean Connery. Bis heute gilt der Film für viele Fans und Kritiker als der Höhepunkt der gesamten Indiana-Jones-Reihe und als einer der größten Abenteuerfilme der Kinogeschichte.
Pressematerial © Paramount Pictures | Lucasfilm
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA).
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Jeffrey Boam, George Lucas, Menno Meyjes
Produzent: Robert Watts
Musik: John Williams
Kamera: Douglas Slocombe
Schnitt: Michael Kahn