Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery – Filmkritik

Das Bild ist das Titelbild zur "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery" Filmkritik

Rian Johnson kehrt mit Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery zum dritten Mal zurück in die Welt von Benoit Blanc – und tut dabei erneut das, was diese Reihe so besonders macht: Er nutzt das Murder-Mystery-Genre nicht nur als Rätselspiel, sondern als Werkzeug zur Dekonstruktion von Erwartungen. Der dritte Benoit-Blanc-Film mit Daniel Craig ist kein bloßes Wiederholen bewährter Muster, sondern ein bewusster Richtungswechsel innerhalb der Trilogie.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

Um es kurz zu machen: Es war einfach wieder schön, Benoit Blanc dabei zuzusehen, wie er einen Fall löst. Ohne großes Zögern ist der dritte Rian-Johnson-Benoit-Blanc-Krimi für mich einer der besten Filme des Jahres. Und trotzdem bin ich an diesem Abend mit einem etwas anderen Gefühl ins Bett gegangen, als ich es von dieser Reihe gewohnt bin.

Nicht im Sinne von „schlechter“, sondern eher im Sinne von „anders“. Anders gebaut, anders gewichtet, anders erzählt. Ein Film, der sich sehr bewusst dafür entscheidet, Erwartungen zu unterlaufen. Selbst jene, die man nach zwei Vorgängern fast schon als gesetzt empfunden hat. Ein echter Rian Johnson eben. Und genau das ist etwas, das ich an seinen Projekten grundsätzlich schätze – ja, selbst an Star Wars – Episode VIII: Die letzten Jedi, auch wenn ich zu diesem Film wohl nie wieder zurückkehren werde.

Gleichzeitig blieb da dieses leise Gefühl, dass sich der Film weniger wie ein klassischer Höhepunkt anfühlt, sondern vielmehr wie ein bewusst gesetzter Seitenschritt innerhalb der Reihe. Kein Fehltritt, sondern eine Richtungsänderung. Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem meine Ambivalenz beginnt.

Worum geht es eigentlich in Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery

Das Bild zeigt Benoit Blanc (Daniel Craig) bei den Ermittlungen in "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Benoit Blanc (Daniel Craig) ermittelt erneut in einem Mordfall — Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery | 2025 ©Netflix
Rustikale Backszene mit einem frisch gebackenen, goldbraunen Gitterkuchen auf einem Abkühlgitter, umgeben von Mehl, einem Holz-Nudelholz und Backutensilien auf einer bemehlten Holzoberfläche – stimmungsvolle Weihnachtsküche mit dem Schriftzug ‚Weihnachtlich Kochen mit Thalia – Rezepte, die nach Zuhause duften
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Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist ein Mystery-Kriminalfilm von Rian Johnson und der dritte Teil der Knives Out-Reihe. Im Zentrum steht erneut Meisterdetektiv Benoit Blanc (Daniel Craig), der dieses Mal mit seinem bislang düstersten und persönlichsten Fall konfrontiert wird. Die Handlung führt Blanc in ein Umfeld, das von Geheimnissen, religiösen Motiven und moralischen Grauzonen geprägt ist, wo ein rätselhafter Todesfall weitreichende Fragen aufwirft.

Umgeben von einer illustren Gruppe verdächtiger Figuren – gespielt von einem hochkarätigen Ensemble – beginnt Blanc, Schicht für Schicht ein komplexes Netz aus Lügen, Schuld und verborgenen Motiven freizulegen. Anders als in den vorherigen Fällen schlägt der Ton diesmal ernstere und melancholischere Töne an, ohne dabei den für die Reihe typischen scharfen Witz und die cleveren Wendungen zu verlieren.

Rian Johnson verbindet klassische Whodunit-Elemente mit einer dunkleren, fast schon existenziellen Atmosphäre und nutzt den Kriminalfall erneut als Spiegel gesellschaftlicher und moralischer Fragen. Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery verspricht Spannung, überraschende Enthüllungen und einen Benoit Blanc, der tiefer als je zuvor graben muss – vielleicht sogar in den eigenen Überzeugungen.

Ein Detektiv am Rand – und warum sich das anders anfühlt

Das Bild zeigt Josh O’Connor in einer Szene aus "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Josh O’Connor (links) und Daniel Craig in einer Szene im Auto im Film "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Josh O’Connor in einer Szene aus "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Benoit Blanc (Daniel Craig) bei den Ermittlungen in "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Josh O’Connor (links) und Josh Brolin in "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
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Was Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery sofort von seinen Vorgängern unterscheidet, ist der Umgang mit Benoit Blanc selbst. In den ersten beiden Filmen war er – auf sehr unterschiedliche Weise – immer das narrative Zentrum. Mal als scheinbarer Gegenspieler der Protagonistin, mal als aktiver Strippenzieher in einem Spiel, dessen Regeln wir lange selbst nicht kannten.

Hier verschiebt sich dieser Fokus deutlich. Blanc ist weder von Beginn an präsent, noch im klassischen Sinne handlungsführend. Der Film erlaubt sich, ihn zurückzunehmen und stattdessen einem anderen Charakter den emotionalen und erzählerischen Mittelpunkt zu überlassen, bzw. noch mehr als in seinen Vorgängern. Erst nach einer langen Aufbauphase tritt Blanc wirklich in Erscheinung – und wird dann zum ungleichen Partner unseres eigentlichen Protagonisten, wortwörtlich.

Diese Entscheidung ist mutig aber thematisch schlüssig. Sie passt zur Geschichte, zur Atmosphäre und zum Motivkomplex des Films. Gleichzeitig verändert sie aber auch die Dynamik grundlegend: Statt eines Detektivs, der ein Ensemble ordnet, entsteht eine Art Buddy Cop Dynamik, in dem unterschiedliche Weltbilder, Überzeugungen und Methoden aufeinandertreffen.

Das Ergebnis ist eine neue Form von Spannung – weniger verspielt, weniger rätselhaft, dafür konzentrierter und ernster. Ob diese Verschiebung als Bereicherung oder als Verlust empfunden wird, hängt stark davon ab, was man von einem Benoit-Blanc-Film erwartet.

Ein zentrales Element der bisherigen Benoit-Blanc-Filme war immer das Ensemble: Figuren, die zunächst wie Karikaturen wirken, sich dann Schicht für Schicht entfalten und am Ende mehr sind als bloße Verdächtige. Genau hier verschiebt der dritte Teil seine Prioritäten spürbar.

Wenn das Ensemble zum Hintergrund wird

Zwar ist der Cast hochkarätig besetzt – mit Mila Kunis, Jeremy Renner, Kerry Washington, Andrew Scott, Cailee Spaeny und Daryl McCormack, doch ihre Figuren bleiben über weite Strecken bewusst im Hintergrund. Sie sind klar konturiert, pointiert geschrieben und oft mit einem starken ersten Eindruck versehen, entwickeln sich jedoch kaum über ihre narrative Funktion hinaus.

Der Film entscheidet sich sehr früh dafür, seine emotionale und dramaturgische Energie auf wenige Figuren zu konzentrieren. Neben unserem Anker der Trilogie Daniel Craig und unserm Hauptcharakter Josh O’Connor, sind die zwei Hollywood Giganten Glenn Close und Josh Brolin sehr im Zentrum des Ganzen. Dadurch entsteht weniger das Gefühl eines klassischen Ensembles, in dem jede Szene potenziell neue Verdachtsmomente erzeugt. 

Diese Reduktion ist kein handwerklicher Mangel, sondern eine bewusste Entscheidung. Der Fokus liegt nicht auf der Vielzahl möglicher Täter:innen, sondern auf der Dynamik zwischen den zentralen Figuren und der thematischen Idee, die der Film verhandeln will. Das führt jedoch auch dazu, dass sich das Mysterium sich schneller verdichtet. Damit lässt sich wiederum früher erahnen, in welche Richtung sich die Auflösung bewegen wird.

So entsteht letztendlich eine neue Form des Whodunit-Gefühls, bei dem jede Begegnung eine Neubewertung erzwingt, sondern das buchstäblich seine Vorlage präsentiert und im Anschluss wieder etwas ganz anderes daraus macht. Und durch die Erzählung entfaltet sich eine deutlich Themen zentrierte und wie es aus Interviews scheint, persönliche Geschichte. Geschlossener in seiner Form, aber auch blasser in der Breite. Und genau an dieser Stelle beginnt sich das Gefühl einzuschleichen, dass dieser Film nicht weniger durchdacht ist – sondern schlicht anders gewichtet.

Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery: Zwischen Glaube Gnade und Dem Damaskus Weg

Das Bild zeigt Josh O’Connor (links) und Daniel Craig in "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery". Sie stehen im Mittelgang einer Kirche
Das Bild zeigt Glenn Close (rechts) und Kerry Washington in "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Daniel Craig als Benoit Blanc in einer Szene aus "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
Das Bild zeigt Josh O’Connor in einer Szene aus "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"
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Die Auflösung ist thematisch nahezu perfekt. Alles, was der Film zuvor auslegt – Glaube, Selbsttäuschung, Inszenierung, Schuld – findet hier konsequent zusammen. Rian Johnson schließt seinen Film nicht mit einem Knall, sondern mit einer klaren Aussage. Und genau darin liegt zugleich seine größte Stärke und vielleicht auch für mich seine größte Schwäche..

Denn diese Auflösung überrascht weniger, als dass sie bestätigt. Sie ist kein klassischer Twist, der den Film rückwirkend neu ordnet, sondern eine Verdichtung dessen, was längst im Raum steht. Die Metaphern sind sauber, fast schon lehrbuchhaft gesetzt, die Vorgeschichte fügt sich logisch ein und gibt dem Geschehen eine zusätzliche Bedeutungsebene. Intellektuell funktioniert das hervorragend.

Emotional blieb ich dennoch ein wenig auf Distanz. Nicht gelangweilt, nicht enttäuscht – aber auch nicht so elektrisiert, wie ich es von dieser Reihe kenne. Das Ende fühlt sich weniger wie ein Höhepunkt an, sondern eher wie ein bewusst kontrollierter Schlusspunkt. Als wolle der Film sagen: Du hast alles gesehen, jetzt denk darüber nach.

Gerade dass der Film Benoit Blanc auf eine Eigene Reise schickt, die untypisch den dritten Akt schließt, sticht heraus. Weil Blanc genau das tut was kein Detektiv am Ende seiner Geschichten machen würde. Er tauscht sein Ego, sein Monolog, den Climax jedes Whodunits, gegen Gnade. So wie es sein „Partner in Crime-(solving)“ Jud ihm den Film über den Film vorgelebt hat.

Als Teil der Reihe ist das kein Fehltritt. Aber ein Ende, das zeigt, dass Rian Johnson auch hier wieder bereit war, Erwartungen zu opfern, um seiner Idee treu zu bleiben.

Eine Reihe wie guter Wein

Die Benoit-Blanc-Trilogie war für mich bislang eine dieser seltenen Filmreihen, die mit der Zeit besser wird. Nicht, weil sie sich beim Wiedersehen grundlegend verändert, sondern weil man selbst beginnt, mehr Schichten, Ebenen und kleine Details zu entdecken. Knives Out: Mord ist Familiensache überrascht mich selbst heute noch. Sechs Jahre später und nach vermutlich sechs oder sieben Sichtungen! Er überrascht mich immer wieder mit Momenten, die mir zuvor entgangen sind. Glass Onion: A Knives Out Mystery hat sich durch Rewatches sogar vom anfänglichen Mittelmaß zu einem der für mich stärksten Filme dieses Jahrzehnts entwickelt.

Nun liegt meine erste Sichtung von Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery hinter mir, und ich bin bereits jetzt sehr angetan. Gleichzeitig bin ich mir aber noch unsicher, wie stark dieser dritte Teil über die Jahre hinweg wachsen wird. Der Film ist deutlich direkter in dem, was er sagen will. Seine Themen, Metaphern und Aussagen liegen offener auf dem Tisch als bei seinen Vorgängern. Das kann ein Vorteil sein – aber auch bedeuten, dass sich weniger neue Bedeutungsebenen erschließen lassen.

Und doch glaube ich, dass jede erneute Sichtung von einem Moment der Selbstreflexion begleitet sein wird. Vielleicht nicht durch neue Plotdetails, sondern durch das erneute Nachspüren dessen, was der Film verhandelt. Denn großartige Filme – und das ist eine These, an der ich festhalte – beschäftigen einen länger als ihre reine Laufzeit.

Wird dieser Film am Ende der beste der Reihe oder sich als der sperrigste Eintrag gelten? Das lässt sich jetzt noch nicht sagen. Das Potenzial für einen starken Rewatch-Faktor ist definitiv vorhanden. Wie lange es trägt und wie sehr es sich entfaltet, wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Fazit zu Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery: Das Aufwachen aus dem Fiebertraum

Daniel Craig in seiner Rolle als Benoit Blanc
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist alles, was man erwarten konnte – und gleichzeitig etwas völlig anderes — Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery | 2025 ©Netflix
Festliches Werbemotiv mit rotem Hintergrund und weißer Schrift: ‚Laut unterm Baum – Die hässlichsten Sweater, die rundsten Kugeln oder die ersten Geschenke: Hier findest du alles, was dein sinnliches Herz begehrt!‘. Rechts im Bild ein dekorierter grüner Weihnachtskranz mit roter Schleife und Beeren, darunter das Logo von EMP.
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Inzwischen sind fast zwei Wochen vergangen, seit ich den Film gesehen habe – und er lässt mich immer noch nicht los. Ich habe darüber nachgedacht, Essays gesehen, Interviews gehört und gemerkt: Das hier ist ein Film, zu dem ich zurückkehren will. Nicht sofort, nicht hastig, sondern bewusst. Erst diese Kritik beenden, erst noch ein paar andere Filme dieses Jahres nachholen – und dann wieder eintauchen.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist alles, was man erwarten konnte – und gleichzeitig etwas völlig anderes. Und genau dadurch wieder exakt das, was man von Rian Johnson erwarten darf.

Ich hoffe sehr, dass Daniel Craig und Rian Johnson dieses Spiel noch viele Jahre weiterführen. Alle paar Jahre ein neuer Fall, ein neuer Ton, eine neue Form. Ich bin jedenfalls noch lange nicht satt. Diese Reihe fühlt sich mittlerweile an wie ein Besuch in einem Restaurant à la The Bear. Jedes Mal ein anderes Menü, jedes Mal handwerklich präzise, mit spürbarer Liebe zubereitet – von denselben Meister:innen ihres Fachs. Es schmeckt immer großartig, aber nie gleich.

Um die Metapher weiterzuspinnen: Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist kein fancy Degustationsgang. Es ist eher ein guter Eintopf. Herzhaft, sättigend – aber mit Zutaten, die man so nicht auf dem Speiseplan erwartet hätte. So ein Gericht, das auf dem Papier ganz anders klingt, als es am Ende schmeckt. Und das einen dann so überrascht, dass man am liebsten direkt noch einen zweiten Teller nehmen würde. (Ich merke gerade selbst: Ich habe Hunger.)

Eine Sache lässt mich dennoch mit den Zähnen knirschen – und das hat nichts mit der Qualität des Films zu tun. Dieser Film ist schlicht zu gut, um im Netflix-Katalog zu versauern. Er ist genau einer jener Titel, die man besitzen, archivieren, jederzeit wiedersehen möchte. Die Vorstellung, ihn irgendwann nicht mehr sehen zu können, weil irgendein Konzern Machtspielchen spielt, gefällt mir gar nicht. Das schwingt mit, auch wenn es dem Film selbst nichts anhaben kann.

Am Ende bleibt festzuhalten: Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery gehört für mich zu den besten Filmen dieses Jahres. Eine starke 8 von 10. Innerhalb der Trilogie landet er aktuell auf dem letzten Platz, aber nur mit einer Haaresbreite Abstand zu Glass Onion: A Knives Out Mystery. Und wie wir inzwischen wissen. Diese Filme haben die Angewohnheit, mit der Zeit zu wachsen. Vielleicht ist das hier also gar kein Abschluss.
Sondern nur ein erstes Aufwachen.

Werdet ihr euch Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ansehen?


TRAILER: ©Netflix

Das Bild listet den Cast und die Crew zum Film "Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery"

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Weitere Meinungen zu Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery aus der Redaktion

„Mit Knives Out: Mord ist Familiensache schuf Rian Johnson einen Whodunit im frischen Gewand, mit Glass Onion: A Knives Out Mystery einen Whodunit, Erwartungen unterläuft und dadurch aneckt, aber mit Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery schuf er einen Film, der am ehesten wie ein klassischer Whodunit wirkt und gerade dadurch so überzeugt. Er wirkt klassisch, aber dennoch modern, er wirkt vertraut, bietet aber trotzdem eine spezielle Handschrift. Und er bietet genügend Raum und Mystery um mitzuknobeln und sich doch überraschen zu lassen.
Und dadurch wird er zum wahrscheinlich besten Film der Trilogie, bei der ich nun wirklich hoffe, dass sie noch weitergeht und wir noch mehr Fälle mit Benoit Blanc lösen dürfen!“

»Martin«

Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist für mich der beste Film der Reihe. Und das liegt daran, dass Rian Johnson das großflächige Experimentieren hinten anstellt. Dieser dritte Teil der Reihe ist endlich wirklich ein Whodunit und trotzdem frisch, frech und modern.
Wunderschöne, verspielte Bilder sorgen zudem für die perfekte Atmosphäre. Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist visuell immer wieder überraschend verspielt, mutet mal klein, mal groß und dann wieder Bühnenhaft an, verbindet dies aber vollkommen stimmig miteinander, wodurch Bilder entstehen, die sich in das Gedächtnis einbrennen.“

»Flo«


Pressestimmen zu Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery

Ilija Glavas von KinoMeister
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery ist ein weiterer starker Benoit-Blanc-Krimi. Intelligent, makaber, stilvoll und mit einem Ensemble voller Nuancen. O’Connor brilliert als junger Priester, Craig festigt seinen Status als ikonischer Filmdetektiv, und Johnson kombiniert Humor, Glaube, Moral und gesellschaftliche Paranoia zu einem fesselnden Puzzle. Ein Krimi, der Spaß am Genre vermittelt. Benny B. darf gern weitermachen.
8 von 10 Punkte.

Antje Wessels von Wessels Filmkritik
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery erweist sich als bemerkenswert gereifte Weiterentwicklung der Reihe, weil Rian Johnson den kalkulierten Exzess zugunsten eines deutlich menschlicheren Kerns zurückfährt. Die dichte Figurenzeichnung und die religiös aufgeladene Themenebene verleihen dem Film eine überraschende Tiefe, auch wenn einzelne Charaktere spürbar zu kurz kommen. Trotz kleiner Schieflagen überzeugt der dritte Teil der „Knives Out“-Reihe durch seine empathische Perspektive und die kluge Selbstreflexion des Regisseurs.

Film plus Kritik
Benoit Blanc konfrontiert mit einem biblischen Mysterium – Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery kann als dritter Teil der „Knives Out“-Reihe absolut mit seinen Vorgängern mithalten und bietet dem Publikum eine neue Seite der beliebten Krimiserie. Trotz kleinerer Schwächen verpackt Johnson erfolgreich den Charme des Originals in ein düsteres Gothic-Setting und kompromittiert dabei nicht die gewohnte Qualität seiner Geschichten. 8 von 10 Sterne.

Yannick Vollweiler von Filmrezensionen.de
Rian Johnson gelingt mit „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ die Rückkehr zu einer feinen Balance aus klassischem Krimi, pointierter Satire und Charakterstudie, die bereits den Originalen „Knives Out“ ausgezeichnet hat. Nach dem grellen Spektakel von „Glass Onion“ ist der dritte Teil der Reihe bodenständig und bescheidener, ohne auf Humor und Exzentrik zu verzichten. Zusätzlich bereichert Johnsons nuancierte religiöse- und gesellschaftliche Kritik „Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“ ungemein. 8 von 10 Punkte.

Der Watchdog
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery markiert den bisherigen Höhepunkt einer durchweg starken Reihe: stilistisch konzentrierter, inhaltlich ambitionierter und emotional nachhaltiger als zuvor. Rian Johnson vertieft das Genre, ohne dessen Reiz zu opfern, und findet in der Schwere neue Klarheit. 4 von 5 Sterne.

Anna Rinderspacher von GQ
Auch der dritte Teil der “Knives Out”-Reihe ist ein atmosphärischer Krimi voller cleverer Wendungen und scharfsinniger Beobachtungen über den moralischen Verfall der Eliten. Daniel Craigs Benoit Blanc schlüpft darin erneut in die Rolle einer guten Fee: Er besucht die wenigen noch verbleibenden aufrichtigen Menschen und hilft ihnen, sich gegen die schleichende seelische Korruption in ihrem Umfeld zu behaupten.

Pressematerial: Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery | 2025 ©Netflix

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2 Kommentare

  1. Ich habe den gestern gesehen und fühlte mich, im Gegensatz zu Teil 2, mich sehr unterhalten. Daniel Craig ist eigentlich nicht die Hauptrolle, aber Josh O Connor machte das gut. Schön auch dein Kommentar zu Rian Johnson. Er ist kein Regisseur der sich um Zuschauererwartungen irgendwie kümmert und das mag ich auch an ihm. Ich fand Episode 8 übrigens auch ganz ok, hatte damit nie Probleme.
    Das Rian Johnson Krimis kann, hat er nicht mit dem ersten Knives Out gezeigt, den mag ich von der Reihe auch noch am liebsten. Sondern bereits mit „Brick“. Eine Hommage und Neuinterpretation des klassischen Film Noir, der leider sehr untergegangen ist. Und mit Looper hat er mich damals kalt erwischt, da dachte ich zunächst, ich würde einen einfachen Science-Fiction Actionfilm sehen. Aber bekam dann einen der besten Science Fiction Filme der letzten 20 Jahre zu sehen. Der einzige Film der mich bis jetzt wirklich enttäuscht hat von ihm war der zweite Knives Out, das auch eher eine typische Netflix-Produktion und weniger ein Film von ihm. Aber der dritte ist wieder mehr Rian Johnson als Netflix.

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