Das gar nicht lustige Privatleben von Stan Laurel – Ein Hauch Historie

Ein schwarzweißes Porträt von Stan Laurel, frontal aufgenommen, mit ernstem Gesichtsausdruck. Links im Bild steht der Titel „Das gar nicht lustige Privatleben von Stan Laurel – Ein Hauch Historie“, der auf eine dokumentarische oder biografische Darstellung seines persönlichen Lebens hinweist.

Stan Laurel und Oliver Hardy sind wohl unbestritten das größte Komikerduo aller Zeiten. In der Stummfilmära brachten sie in Hunderten Kurzfilmen das Publikum zum Lachen. Selbst den Übergang zum Tonfilm überstanden sie unbeschadet und konnten ihre Popularität immer weiter steigern.

1921 standen sie erstmals gemeinsam vor der Kamera. In Laurel und Hardy: Der glückliche Hund (1928) fehlte es aber noch an der später berühmten Chemie zwischen den beiden. Während Laurel die Hauptrolle innehatte, tauchte Hardy nur in einer kleinen Rolle als Räuber auf.

Erst 1927 gaben sich beide als das Duo Stan und Ollie die Ehre. Dabei sollte in Laurel und Hardy: Leichte Beute eigentlich Syd Crossley an der Seite von Stan Laurel stehen. Aus welchem Grund er nicht konnte, ist nicht bekannt. Aber sein Ersatz war Oliver Hardy, und so begann Filmhistorie.

In über 100 Filmen traten die beiden gemeinsam auf. Darunter zahlreiche Klassiker. Laurel und Hardy: Der zermürbende Klaviertransport gewann einen Academy Award für den besten Kurzfilm. Zwar ging der Preis nicht direkt an Laurel oder Hardy, sondern ihren jahrelangen Produzenten und auf gewisse Weise auch Entdecker Hal Roach, aber die großen Namen in und hinter jedem Laurel und Hardy Film waren wenig überraschend Laurel und Hardy. Im Grunde haben sie also den Preis gewonnen.

1951 endete ihre Filmkarriere mit dem eher schwachen Dick und Doof erben eine Insel. Es folgte aber eine erfolgreiche Europa-Tour mit Bühnenshow und weitere erfolgreiche Auftritte weltweit.

Glück im Job kann man also nicht abstreiten. Glück in der Liebe … schon eher.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

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Monochrome Meisterwerke: 5 Arthouse-Filme in Schwarz-Weiß

Schwarz-weißes Porträt eines Mannes der mit der Hand auf den Betrachter zeigt. Im Hintergrund sind sitzende Menschen zu sehen. Über seinem Gesicht steht in weißer Schrift: „Monochrome Meisterwerke: 5 Arthouse Filme in Schwarz-Weiß“. Der Mann ist Wiktor Warski (Tomasz Kot) aus dem Film "Cold War - Der Breitengrad der Liebe".

Heute präsentieren wir euch monochrome Meisterwerke: 5 Arthouse-Filme in Schwarz-Weiß. Es geht also um Filme die entweder komplett farblos sind oder nur ganz wenige Farbklekse enthalten, wie „Die Farbe“ (2010). Alle von mir ausgewählten Filme sind auch künstlerisch wertvoll und haben eine tolle Bildsprache. Ihr seid neugierig geworden? Dann lest doch gerne in den Artikel rein.
🎞️🚬🖤📷

Meine Liste ist diesmal kein Ranking.

Ein Beitrag von: Maddin

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Media Monday #705

Media Monday #705 | Das Bild zeigt das Gesicht eines Mannes in Nahaufnahme. Er trägt einen Motorradhelm

Der Media Monday #705 ist der letzte Media Monday in diesem Jahr und somit schließen wir dieses Kapitel für 2024 ab. Das hier wird kein wirklicher Rückblick, aber ich berichte euch, welcher mein Lieblingsfilm aus diesem Jahr ist. Ein kleiner Vorgeschmack quasi auf die kommende Ausgabe der „5 besten am Donnerstag„. Außerdem erzähle ich erneut von einem Highlight, das sich während des Braunschweig International Film Festival 2024 ereignete. Außerdem verrate ich euch meinen neuen Lieblingsdarsteller und tauche auch sonst noch in die Welt der Filme ein. Seid gespannt!

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereit gestellt wird und von unterschiedlichen Blogger:innen ausgefüllt und präsentiert wird. Viel Spaß mit dem Media Monday #705.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Joker: Folie à Deux – Filmkritik

Joker: Folie à Deux – Filmkritik

Bevor ich damit beginne, den Film und alles, was damit zusammenhängt, zu besprechen, ein kurzer Disclaimer: Es handelt sich hierbei nicht direkt um eine Filmkritik. Die ist mit im Text verbaut, aber im Kern ist das hier eine Abrechnung, so wie auch der Film eine Abrechnung sein will. Es handelt sich hier also nicht um einen rein objektiven Blick auf den Film und es wird kein Text, der euch mit einem guten Gefühl entlässt. Denn das tut „Joker: Folie à Deux“ auch alles nicht und er hat die gleiche Behandlung verdient, die er dem Zuschauer aussetzt. Deshalb nehme ich hier weder ein Blatt vor den Mund, noch halte ich mich damit zurück, gegen alles und jeden auszuteilen.

Außerdem werde ich in diesem Text den kompletten Film spoilern, also betrachtet euch als vorgewarnt.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

Worum geht es in „Joker: Folie à Deux“?

„Joker: Folie à Deux“ ist die Fortsetzung des Films „Joker“ aus dem Jahr 2019. Und knüpft an die Ereignisse des ersten Films an. Regie führt erneut Todd Phillips, der auch gemeinsam mit Scott Silver das Drehbuch schrieb. Der Film wird von DC Films produziert und von Warner Bros. Pictures vertrieben. Die Hauptrolle des Arthur Fleck / Joker übernimmt erneut Joaquin Phoenix. Während Lady Gaga in die Rolle der Dr. Harleen Quinzel / Harley Quinn schlüpft.

Die Handlung setzt die Geschichte von Arthur Fleck fort, der nun tiefer in die Abgründe seiner dunklen Seite als Joker gerät. Dr. Harleen Quinzel, eine Psychiaterin in Arkham Asylum, versucht, die Motive und die Psyche des Jokers zu verstehen, während sie selbst von einer gefährlichen Faszination für seine Persönlichkeit erfasst wird. Das Aufeinandertreffen dieser beiden komplexen Figuren führt zu einer tiefgründigen psychologischen Auseinandersetzung, die die Grenzen zwischen Realität und Wahnvorstellung verschwimmen lässt.

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