Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ erscheint Quentin Tarantinos vierter Film nun endlich in jener Fassung, die der Kultregisseur seit jeher geplant hatte. Über 20 Jahre hat es gedauert, bis wir dieses Racheepos in der Form sehen können, wie es ursprünglich gedacht war.
Eine Vision, die nun beide Filme zu einem gewaltigen Epos vereint. Eine Version, die lange Zeit fast schon mythologisch verklärt wurde. Als der „wahre Kill Bill“, als das vollständige Werk, als das fehlende Puzzlestück.
Doch was bedeutet das eigentlich? Wie verändert sich die Wirkung dieser zwei für sich genommen schon starken Filme? Wird daraus nun das versprochene Meisterwerk – oder ist es am Ende doch „nur“ eine alternative Schnittfassung für Fans?
Ich durfte diese Version nun endlich auf der großen Leinwand erleben und kann eines vorweg sagen. „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ ist weit mehr als nur das Zusammenfügen zweier Filme zu einem.
Ein Beitrag von: Martin K.

