Willkommen zum Media Monday #763! 🎬✨☕📺 Auch diese Woche nehme ich euch wieder mit auf eine kleine Reise durch meine Gedankenwelt zwischen Filmkunst, Popkultur, persönlichen Erlebnissen und leisen wie lauten Gefühlen. Ich habe viel gegrübelt, einiges beobachtet, manches gefeiert und anderes kritisch beäugt. Und genau das spiegelt sich diesmal auch ziemlich deutlich in den Themen wider. Es ist ein Media Monday zwischen Neonlicht und Nachdenklichkeit, zwischen Sehnsucht nach großen Bildern und der ganz realen Welt da draußen.
In dieser Ausgabe geht es unter anderem um meine anhaltende Hoffnung auf einen neuen Film von Nicolas Winding Refn, um die unerschütterliche Pop-Ikone Madonna, um ein sehr persönliches Erlebnis bei meiner Stimmmessung, um das poetische Kleinod Viet und Nam, um Zukunftsängste zwischen Blade Runner und Black Mirror, um meine zunehmend ambivalente Beziehung zu Emily in Paris und natürlich um Hamnet, Der Astronaut und diesen ewigen, leicht nerdigen Blick auf alles, was mit Kino zu tun hat. Es wird also emotional, kritisch, verspielt und stellenweise auch ein bisschen melancholisch.
Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee ☕ oder Tee 🍵, lehnt euch zurück und begleitet mich durch den Media Monday #763. Zwischen Pop, Poesie und Projektionen auf die Leinwand ist diese Woche wieder einiges dabei! Vielleicht nicht immer leicht, aber hoffentlich ehrlich, persönlich und genau deshalb lesenswert. 🎥✨
Was ist der Media Monday?
Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍
Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.
Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
1. Zwischen Neonlicht und verlorener Unschuld: Meine Sehnsucht nach einem neuen Refn-Film im Media Monday #763 🌃💔🎥

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Wäre es nicht großartig, Nicolas Winding Refn würde mal wieder einen Film machen? Seit The Neon Demon ist inzwischen einige Zeit vergangen. Seit dem ist das nicht so viel filmisches mehr passiert. Drei Serien hat er gemacht. Copenhagen Cowboy hat mir sehr gefallen, Too Old to Die Young habe ich bisher noch nicht gesehen und an eine Neuinterpretation zu Die fünf Freunde bin ich nicht wirklich interessiert. Irgendwie bin ich aus dem Alter raus mir Kindersachen anzusehen. Meine beste Freundin meinte da mal zu mir, ob ich mein inneres Kind vielleicht untergrabe. Das könnte sein. Inzwischen habe ich alles kindliche in mir verloren, so scheint es mir. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich noch nicht genau.
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Von Nicolas Winding Refn wünsche ich mir also einen neuen Film. Natürlich ist bei ihm kein Film wie der andere, aber ich würde mir gerne nochmal einen Film im Stil von The Neon Demon, Drive oder Only God Forgives wünschen. Ryan Gosling macht ja derzeit ein bisschen kuscheligere Filme, so würde ich es mal ausdrücken. Filme die ihn emotional nicht so fordern. Interessant fände ich daher vielleicht einmal Chris Evans in einem Nicolas Winding Refn. Chris Evans geht zu selten aus seiner Komfortzone, was ich aufgrund seiner Ängste und Unsicherheiten über die er offen spricht, verstehe.
Aber ich würde mir gerne mal so eine richtig rohe, brutale Rolle von ihm wünschen. Untermauert im Neonlicht und fetten Beats mit Nicolas Winding Refns Ideenreichtum. Einfach Kunst, die mich begeistert. Mit seiner Rolle des Lloyd Hansen in The Gray Man hat er im Ansatz versucht aus dem Mr. Charming Image auszubrechen, aber wirklich gelungen ist es ihm leider nicht. Nicht falsch verstehen, Chris Evans ist ein toller und charmanter Darsteller, aber vor seiner Besetzung als Steve Rogers alias Captain America, war er wesentlich breit gefächerter unterwegs und wandelbarer.
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Ich werde mir aber vermutlich demnächst mal die alten Werke von Nicolas Winding Refn ansehen. Gerade hatte ich die Dokumentation NWR von Laurent Duroche angesehen, die viel von Nicolas‚ nerdigen Charakter preis gibt und auch seine Werke bis einschließlich Drive beleuchtet. Seine älteren Werke habe ich schon länger auf der Watchlist und ich sollte sie mir nun endlich einmal ansehen. Bronson hatte mir auch unglaublich gut gefallen und ich bin gespannt, was der Filmschaffende noch so auf die Leinwand gezaubert hat.
2. Media Monday #763: Madonna: Die Pop-Ikone, die sich niemals klein kriegen ließ 🎤💪🌟👑🎶

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Madonna ist eine der Größen der Zunft, eine Künstlerin, die den Pop über Jahrzehnte geprägt und immer wieder neu definiert hat. Die amerikanische Entertainerin hat vieles in ihrer Karriere richtig gemacht. Vor allem hat sie Stil nicht nur geprägt und gelebt, sondern auch neu kreiert. Die Künstlerin hat jede Epoche der Musikindustrie mitgestaltet, sei es als Innovatorin oder Mitschwimmerin. Wenn sie den Ton nicht vorgegeben hat, hat sie sich einfach angepasst. Das Ergebnis daraus war, dass Madonna niemals aus der Mode kam und immer omnipräsent war.
In jungen Jahren baute sie sich auch ein feministisches, freches Image auf und das hallt nach. Madonna vergisst auch niemand, dafür hat sie gesorgt. Und sie hat sich auch niemals klein kriegen lassen. In mehreren Interviews sprach sie offen über Sexismus, Miss- und Fehlinterpretationen ihrer Person und darüber, wie Männer sie eingeschränkt, kleinreden oder falsch darstellen wollten. Dabei war ein wiederkehrendes Thema, dass sie sich gegen eine männlich dominierte Medien- und Filmbranche behaupten musste.
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In einem Gespräch bei The Tonight Show Starring Jimmy Fallon erzählte sie, dass bereits mehrere männliche Studiobosse und Filmemacher versuchten, ein Biopic über sie zu machen, allerdings empfand sie die Drehbücher als zu „oberflächlich“ und von Männern geschrieben, die kein Verständnis oder Respekt für sie oder Frauen hätten. Sie kritisierte diese Versuche als „hideous superficial crap“ und sagte, sie wolle ihre Geschichte selbst erzählen, damit nicht „frauenhassende Männer“ sie verfälschen. (Quelle: emanuellevy.com).
Besonders Männer haben oft versucht, sie zu bestimmen oder zu kontrollieren, statt sie als gleichwertige, kreative und starke Persönlichkeit ernst zu nehmen. Ich denke viele haben einfach Angst vor ihr, weil sie sich eben nichts vorschreiben lässt. Und es gibt viel zu häufig den Fall, dass manche Männer sich von starken Frauen, die für sich einstehen und sich behaupten können, untergraben fühlen. Man sieht es leider oft in sozialen Medien: Noch immer gibt es Männer, die sich nur dann wohlfühlen, wenn Frauen klein beigeben, sich anpassen und in traditionelle Rollenbilder zurückgedrängt werden. Frauen wie Madonna wirken auf solche Männer zwangsläufig bedrohlich.
Tatsächlich ist ein Biopic über Madonna schon länger geplant, doch sie will das Ruder selbst in der Hand behalten und genau das passt zu ihr. Gerade dafür bewundere ich sie.
3. Von Tonleitern und Zweifeln: Mein Erlebnis bei der Stimmmessung im Media Monday #763 🌈🏳️⚧️🗣️✨🎤

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Von meinem HNO Termin letzte Woche hätte ich mir so viel mehr erhofft aber irgendwie hatte ich danach kein gutes Gefühl. Als ich den Termin ausmachte, sagte ich, ich hätte den Kontakt von der Transberatung in München. Das Telefonat war auch super freundlich und herzlich gewesen daher freute ich mich auch dort hin zu gehen. Vor allem aber war ich wegen der Stimmumfangmessung super aufgeregt. Wie halt immer bei Praxen kommt man rein, stellt sich vor und sagt man hat nen Termin. Das System ging nicht und konnte keine Karten einlesen. Aber ich bekam das Formular zum ausfüllen. Im Wartezimmer wurde ich dann mit dem falschen Pronomen schon aufgerufen ehe ich den Bogen ausgefüllt hatte, bei dem ich „divers“ ankreuzte.
Ich stellte das kurz klar, dann war das zumindest mit der einen Person geklärt. Die Person fragte aber, ob ich das an der Rezeption gesagt hätte. Ehrlich gesagt hat mich das überfordert, weil in welchem Kontext hätte ich das da ansprechen sollen? Ich stelle mich nicht überall vor und sage dazu welchen Gender ich jetzt habe. Das passiert dann im Kontext. Aber nevermind, die Person war sehr freundlich dann und die Stimmumfangmessung war spaßig. Ich kam mir vor wie bei einem Gesangscasting. Man muss quasi die Tonleiter immer wieder rauf und runter in hohen und in tiefen Tönen von sich geben.
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Im Behandlungszimmer wurde mir dann nur sowas gesagt wie „ihre Stimmmessung sieht ja auch gut aus“. Und ich hab dann gefragt, was das denn jetzt bedeutet. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es war gar nicht klar, was ich da eigentlich wollte. Dann habe ich das alles mal erzählt, dass ich meine Stimme anhand von Logopädie tiefer, männlicher klingen lassen möchte, sofern das denn mit meinem Stimmumfang möglich ist. Die Beratung war so mittelmäßig, dafür, dass die Praxis ja extra empfohlen worden war, da diese oft mit Transpersonen arbeitet. Aber dafür fühlte ich mich dann auch gar nicht so recht wohl. Zurück an der Rezeption wurde ich dann erneut missgendert und dann daheim fühlte ich dem ganzen noch nach. Ich erhielt ein Rezept für Logopädie, 10 Sitzungen quasi.
Und ich bin unsicher ob ich damit weiter komme. Ob ich jedes Mal hart trainieren muss, damit meine Stimme konstant tiefer bleibt. Mir gingen tausend Fragen durch den Kopf, vor allem weil die Ärztin in der HNO Praxis sagte, dass man sowas jederzeit mit Logopädie machen kann und kein Testosteron braucht. Das klang so selbstverständlich und einfach, dass ich daran zweifle. Und nun habe ich Angst, dass es nicht funktioniert, weil meine Stimme wohl einen breiten Umfang hat, falls ich das richtig verstanden hab aber im höheren Bereich angesiedelt ist.
4. Viet und Nam: Ein Kleinod voller Poesie, Traumata & leiser Liebe im Media Monday #763🎬🌿🕊️🌸

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Der Film Viet und Nam ist nun wirklich ein Kleinod, aber gerade diese Eigenwilligkeit macht ihn zu einem Film, den man nicht so schnell vergisst. Viet und Nam ist ein ganz besonderer Film, der zwar nicht einzigartig in seiner Machart ist, aber dennoch eine unfassbare Wirkung beim Publikum erzielt. Der Film ist Poesie in Reinform, beinahe ein Gedicht an Vietnam, vergangene Geister und heimliche Liebe. Hinter all dieser Poesie steckt allerdings auch eine gewisse Schwere, die omnipräsent im Raum steht: Traumata. Der leise Klang der Zikaden, der fallende Regen und die Stille zwischen den Zeilen wirken wie ein Schleier, der die Vergangenheit bedeckt und doch nach und nach ans Tageslicht fördert.
Mehr dazu in meine ausführlichen Kritik: Viet und Nam – Filmkritik
5. Blade Runner, Black Mirror & die Welt von morgen im Media Monday #763 🌆🤖🌐👁️

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Ich will mir gar nicht vorstellen, wie die Welt in 20 Jahren aussieht. Vieles was damals in den Science-Fiction Filmen bereits eine Idee war, ist heute Realität. Auch was George Orwell bereits 1946 in seiner Novelle 1984 beschrieb rückt immer weiter in den Vordergrund. Und es macht mir Angst. Die allgemeine Entwicklung macht mir Angst und ich weiß nicht, wohin das noch führen soll. Daher stelle ich mir lieber nicht vor, wie die Welt in 20 Jahren aussieht, da alles immer schneller in den Vordergrund zu rücken scheint. Was früher meilenweit entfernt war, ist heute direkt vor unserer Nase. Wie die Werbung aus Blade Runner von der wir rundum beschallt werden. Immerhin können wir noch wegsehen, wenn wir wollen, nicht so wie in einer Episode aus der Tec Serie Black Mirror, wo ein Alarm los geht, wenn man die Augen schließt.
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Aber auch das digitale Zeitalter verstärkt sich immer mehr. Neulich in München bei DM hatte ich mir eine Kopie ausdrucken lassen an dem Fotoprojektor. Bei uns in Landshut kommt da immer noch eine Person, die den Ausdruck verpackt und übergibt. Dort war alles voll automatisch. Ich habe meinen Zettel gescannt, das Ding hat gedruckt und ich konnte mir alles selbst nehmen. Auch eine neue Erfahrung. KI ist allgegenwärtig und wir nutzen sie alle. Das kann niemand leugnen, denn inzwischen steckt sie auch überall drin ohne dass wir es manchmal sogar wissen.
Von der Bedrohung eines Atomkrieges, die aktuell ständig im Raum zu stehen scheint, will ich gar nicht erst anfangen. Da habe mich diverse Filme dazu nachhaltig so schockiert, dass ich mir das gar nicht ausmalen will.
6. Media Monday #763: Emily in Paris: Outfits top, Story flop 🥐📺👠😅

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Die Serie Emily in Paris punktet mit tollen Kulissen, extravaganten Outfits und zwei, drei Nebencharakteren, die sympathisch sind. Leider war es das auch schon. Ich hatte die Serie damals sehnsüchtig erwartet, da ich Fan von Lily Collins bin und sie nicht nur die Hauptrolle übernahm, sondern die Serie auch mit produziert. Außerdem wurde Emily in Paris als das jugendliche Sex and the City angekündigt, vor allem weil Darren Star mit im Boot ist. Mit Sex and the City hat die Serie mal so gar nichts am Hut, außer vielleicht die extravagante Mode, die sich keine Normalsterbliche Person leisten kann.
In der ersten Episode in der Emily (gespielt von Lily Collins) in Paris ankommt, benutzt sie einen Vibrator und legt damit den ganzen Häuserblock lahm. Das ist auch alles was es da so an „Sex“ gibt. Na klar haben die Protagonist:innen Sex aber nicht so wie in Sex and the City und das ist auch gar nicht irgendwie im Fokus oder besonders gezeigt. Alles eben weichgespült weggeschnitten, was auch okay ist, aber eben dann nicht zu der Werbung passt, die vorab stattfand.
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Und nein ich muss auch nicht viel Sex in einer Serie sehen, es geht hierbei nur um den Vergleich zu Sex and the City im Zusammenhang mit der Vorankündigung. Emily ist auch unfassbar unsympathisch und eindimensional. Oftmals finde ich sie sogar wenig intelligent. Allgemein hat Emily in Paris unfassbar stereotypische Charaktere und die ganze Liebesgeschichte mit Gabriel (Lucas Bravo) ist schrecklich konstruiert. Noch dazu ist Gabriel ein Charakter, der durch und durch einfach nervt. Wie John Snow in Game of Thrones und man wird ihn einfach nicht los. Eine Jammerbacke auf höchstem Niveau. Sylvie Grateau (gespielt von Philippine Leroy-Beaulieu) ist der wesentlich interessantere Charakter in der ganzen Serie und auch die beste Freundin von Emily, Mindy Chen (gespielt von Ashley Park) unfassbar sympathischer.
Aber selbst jetzt nach der 5. Staffel von Emily in Paris weiß ich auch nicht, was ich an der Serie noch finden soll. Das ganze mutiert zu einer Sylvie Show und Emily ist immer mehr im Hintergrund. Oder hat Probleme mit ihrem neuesten Kerl. Auf Instagram schrieben einige, dass die letzte Staffel inhaltsleer und nur Product Placement war. Inhaltsleer war sie auf jeden Fall und die Charaktere wie Mindy und Sylvie beginnen auch mich jetzt richtig zu nerven. But surprise ich werde die nächste Staffel vermutlich doch mit meiner Sis gucken, weil wir da ganz böse ablästern (sorry) und naja die Outfits und Kulissen sind schon ein Hingucker.
7. Media Monday #763: Hamnet, Der Astronaut & der ewige Filmnerd-Blick auf alles 🍿📽️🎬🤓

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Zuletzt habe ich meinen Kinobesuch zum Film Hamnet geplant und das war gut, weil ich mich sehr freue, dass der Film jetzt doch bei mir im Kino läuft. Wenn alles klappt, werde ich am Mittwoch im Kinosaal sitzen. Mal sehen, ob ich den Film mag, aber ich habe eine Person, die mir relativ gut als Anhaltspunkt dient und diese meinte, Hamnet wäre durchaus ein Film für mich. Das finde ich oftmals ganz schön, wenn man sich dann auch austauschen kann, selbst wenn mein Filmgeschmack für alle Welt ein Mysterium ist.
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Außerdem habe ich mir nochmal das neue Poster zum Film Der Astronaut angesehen und naja ich weiß noch nicht. Auf dem Serializd Server in Discord schrieb jemand, dass es aussieht wie fanmade und ganz ehrlich, es begeistert mich auch nicht so wirklich. Mein erster Gedanke war KI, heutzutage weiß man ja nie. Tatsächlich gefiel mir das Buchcover am besten, aber auch das wurde inzwischen durch das Filmposter ersetzt. Aber das alte, das ich ganz gut finde, aber es zeigt halt Ryan Gosling und hat nicht mehr so den Charme von dem Buchcover. Auf dem neuen Poster ist mir auch viel zu viel los. Zwar finde ich es ganz cool, wenn die Schrift da so mitten drin steht, da ich Fan von Fonts bin, aber ich mag dieses Bild in Bild nicht. Muss ich aber auch nicht.
Eben habe ich auch beim Kinopolis Landshut angefragt, ob es bereits Poster zu Der Astronaut gibt und ob es eine Chance gäbe, dass ich eines erhalte. Hoffe dann aber es ist das vorherige Poster. Den Finalen Trailer wollte ich mir erst gar nicht ansehen, aber ich musste dann doch einen Blick riskieren. Ich bin wirklich sehr gespannt auf den Film wie ihr merkt.
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Das war der Media Monday #763, ein Streifzug durch Neonträume, Pop-Ikonen, Zukunftsängste und sehr persönliche Zwischentöne 🎬🌃🎤🤖💫. Diese Woche ging es um meine Sehnsucht nach einem neuen Film von Nicolas Winding Refn, um die Unbeugsamkeit von Madonna, um mein Erlebnis bei der Stimmmessung, um die leise Poesie von Viet und Nam, um düstere Visionen zwischen Blade Runner und Black Mirror, um meine weiterhin zwiespältige Beziehung zu Emily in Paris – und natürlich um Hamnet, Der Astronaut und diesen ewigen, manchmal leicht nerdigen Blick aufs Kino 🍿🚀📽️.
Danke, dass ihr wieder mit dabei wart und mich auf dieser kleinen Reise durch Filmkunst, Popkultur und Gedanken begleitet habt 💛. Ich hoffe, ihr nehmt euch diese Woche Zeit für eure eigenen Entdeckungen: für Filme, die euch berühren, Serien, über die man herrlich streiten kann, und Geschichten, die noch ein bisschen nachhallen 🎥✨. Bis zum nächsten Media Monday, wenn wir wieder gemeinsam zwischen Leinwandträumen, Realität und ganz viel Leidenschaft fürs Kino unterwegs sind. 🌙🎬✨
Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #763 für euch:
1. Wäre es nicht großartig, ____ .
2. ____ ist eine der Größen der Zunft ____ .
3. Von ____ hätte ich mir so viel mehr erhofft ____ .
4. ____ ist nun wirklich ein Kleinod, aber ____ .
5. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie ____ .
6. ____ punktet mit ____ .
7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
RILEY – Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit mehreren Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel für das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe für Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist überbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray.
Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.
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