Jodie Foster und das Attentat auf den Präsidenten – Ein Hauch Historie

Jodie Foster als Iris in ‚Taxi Driver‘ sitzt geschminkt und nachdenklich in einem dunklen Raum; im Hintergrund brennt eine rote Kerze und der Bildtext verweist auf das Attentat auf den Präsidenten – dokumentarisch anmutende Filmszene.

Wenn man an Jodie Foster und den amerikanischen Präsidenten denkt, kommt einem vermutlich zuerst die jüngere Vergangenheit in den Sinn. Jodie Foster hat sich mehrmals gegen die Politik Donald Trumps ausgesprochen und seine Administration als „Tragödie“ bezeichnet. 2017 veranstaltete sie sogar eine Anti-Trump-Demonstration und spricht sich regelmäßig gegen die Waffengesetze der USA aus.

Lange Zeit vorher spielte Foster aber bereits eine Rolle im Leben eines anderen republikanischen Präsidenten, der – wie Trump – zuvor eine Karriere in der Entertainment- und Medienbranche hatte: Ronald Reagan.

Ihr wisst schon: Der Schauspieler, der Präsident ist, wenn Marty McFly in der Zeit zurückreist und Doc Brown im Jahr 1955 es nicht glauben kann, dass ein Schauspieler im Jahr 1985 Präsident ist. Das waren noch Zeiten, was?

Wie auch immer …

Jodie Foster und Ronald Reagan sind sich vermutlich niemals persönlich begegnet. Ihre Verbindung ist ein Mann, dessen Namen die meisten vermutlich gar nicht kennen. John Hinckley Jr. hat weder in einem Film mitgespielt noch war er Präsident der Vereinigten Staaten. Aber laut eigener Aussage ist er der Grund dafür, dass Jodie Foster lesbisch wurde. Und wenn das mal nicht ein Erfolg ist, den man sich gerne auf die Fahnen schreiben will, was dann? Wo das herkommt, lauert natürlich noch mehr Irrsinn. Und der beginnt im Jahr 1976 mit einem Taxi.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

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Media Monday #763

Grafisches Bild mit abstraktem Hintergrund in Pink‑, Lila‑ und Dunkelblautönen. In der Mitte steht in einem weißen Rahmen der Schriftzug Media Monday #763.

Willkommen zum Media Monday #763! 🎬✨☕📺 Auch diese Woche nehme ich euch wieder mit auf eine kleine Reise durch meine Gedankenwelt zwischen Filmkunst, Popkultur, persönlichen Erlebnissen und leisen wie lauten Gefühlen. Ich habe viel gegrübelt, einiges beobachtet, manches gefeiert und anderes kritisch beäugt. Und genau das spiegelt sich diesmal auch ziemlich deutlich in den Themen wider. Es ist ein Media Monday zwischen Neonlicht und Nachdenklichkeit, zwischen Sehnsucht nach großen Bildern und der ganz realen Welt da draußen.

In dieser Ausgabe geht es unter anderem um meine anhaltende Hoffnung auf einen neuen Film von Nicolas Winding Refn, um die unerschütterliche Pop-Ikone Madonna, um ein sehr persönliches Erlebnis bei meiner Stimmmessung, um das poetische Kleinod Viet und Nam, um Zukunftsängste zwischen Blade Runner und Black Mirror, um meine zunehmend ambivalente Beziehung zu Emily in Paris und natürlich um Hamnet, Der Astronaut und diesen ewigen, leicht nerdigen Blick auf alles, was mit Kino zu tun hat. Es wird also emotional, kritisch, verspielt und stellenweise auch ein bisschen melancholisch.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee ☕ oder Tee 🍵, lehnt euch zurück und begleitet mich durch den Media Monday #763. Zwischen Pop, Poesie und Projektionen auf die Leinwand ist diese Woche wieder einiges dabei! Vielleicht nicht immer leicht, aber hoffentlich ehrlich, persönlich und genau deshalb lesenswert. 🎥✨

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍

Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.

Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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