Marco – Filmkritik

Das Bild ist das Titelbild zur "Marco" Filmkritik

Marco“ war bereits Ende 2024 in Indien ein großer Erfolg und einer der erfolgreichsten Malayalam-Filme überhaupt. Nachdem der Actionfilm in Deutschland zu jenem Zeitpunkt nur einen streng limitierten und eher inoffiziellen Kinostart hatte, sicherte sich nun die Busch Media Group die Rechte und wird den Film im Dezember im Home-Entertainment veröffentlichen. Zuvor erhielt „Marco“ nun aber noch eine Handvoll Vorstellungen auf dem Fantasy Filmfest. Damit hat der Film von Haneef Adeni vielen anderen Filmen aus Indien und vor allem aus der Malayalam-Industrie einiges voraus. Der Grund für diesen Erfolg könnte nun damit zusammen, dass der Neo-Noir Gangsterfilm als brutalster indischer Film aller Zeiten vermarktet wird. Ob dieses Versprechen gehalten werden kann und inwiefern das Gesamtwerk sehenswert ist, erfahrt Ihr in dieser Filmkritik.

Ein Beitrag von: Florian

Worum geht es in „Marco“?

Der Film „Marco“ erzählt von Marco (Unni Mukundan), einem Adoptivsohn der mächtigen Adattu Familie, dessen Leben von Gewalt, Verrat und Mord geprägt wird. Als Victor (Ishaan Shoukath), Marcos blinder Bruder, Zeuge eines Verbrechens wird und daraufhin brutal ermordet wird, kehrt Marco zurück, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und sich an denen zu rächen, die für den Schmerz seiner Familie verantwortlich sind. Unterwegs muss er sich mit den Rivalitäten innerhalb mächtiger Familienclans, korrupten Intrigen und den eigenen inneren Dämonen auseinandersetzen.

„Marco“ ist eine seltsame Mischung aus Neo-Noir, Gangsterepos und Actionfilm

Das Bild zeigt Unni Mukundan in einer Szene des Films Marco. Er trägt eine kettensäge und es regnet.
Auch mit Kettensäge kann Marco (Unni Mukundan) nicht alle Rückschläge problemlos verkraften — Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group
Werbeplakat für den Roman Katzentage von Ewald Arenz. Im Fokus steht ein weiß-grauer, blauäugiger Kater, der nach oben blickt. Der Hintergrund ist weich verschwommen. Links im Bild steht ein Text, der die Handlung beschreibt: Zwei Menschen, Paula und Peter, erleben in Würzburg eine unerwartete Reise voller Fragen, Freiheiten und einer erzählenden Katze. Der Roman thematisiert das Glück des Augenblicks. Unten rechts befinden sich das Thalia-Logo und ein Button mit der Aufschrift „SHOP NOW“.

Das Versprechen einen ultrabrutalen Film sehen zu können, weckt Erwartungen im Publikum. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass letztes Jahr mit „Kill“ schonmal ein indischer Film auf dem Fantasy Filmfest lief, dem die FSK in Deutschland eine Freigabe verweigerte. „Kill“ entpuppte sich tatsächlich als fulminanter Actionfilm in einem Zug, der auf 105 Minuten einige Trademarks des indischen Blockbusters hintenanstellte. „Marco“ tut dies nicht und verdeutlicht das bereits durch die Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden. Haneef Adeni inszenierte hier einen Film, der in der Tradition einiger jüngerer südindischer Actionfilme steht. Nur in brutaler.

Für das Publikum bedeutet dies, dass „Marco“ keine geradlinige Rachegeschichte ist, wie man sie hätte erwarten können. Selbst als Actionfilm ist das Werk zunächst kaum zu erkennen, gibt es in den ersten 70 Minuten doch tatsächlich keine einzige größere Actionszene. Dafür versucht man sich an einer Neo-Noir Ästhetik und etabliert eine Vielzahl an Figuren. Die Zuschauenden finden sich in Familienstreitereien und einem substanzlosen Gangsterepos wieder, ohne die versprochene Gewalt. Bis der Film ab der Hälfte eine Kehrtwende macht und plötzlich das Blut ohne Unterlass bis zum Himmel spritzt.

Eine verwirrende Handlung erschwert den Einstieg

Zunächst lohnt aber ein Blick auf die erste Hälfte, die augenscheinlich den Fokus auf die Erzählung legt. Das ist allerdings nicht wirklich der Fall, denn die Geschichte ist komplett banal und voller Logiklöcher. Zudem fällt es schwer in das Geschehen hineinzufinden. „Marco“ bombardiert das Publikum mit Figuren und Namen, ohne deren Verbindungen und Beziehungen halbwegs verständlich zu kommunizieren. Dazwischen reiht sich dann mal ein Rückblick, der als solcher kaum zu erkennen ist. In die Charaktere investiert das Drehbuch hingegen gar nicht. Diese schreiten nur durch das Bild und verstärken den Eindruck, dass eine sehr einfache Geschichte unnötig aufgeblasen wurde. Es geht um eine Machtübernahme und um Rache. Um das zu etablieren, benötigt Adeni über eine Stunde Laufzeit.

„Marco“ sorgt für unfreiwillige Komik

Das Bild zeigt Unni Mukundan in einer Szene des Films Marco.
Unni Mukundan spielt die Titelfigur nicht sehr redselig — Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group
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Da hilft es dann auch wenig, dass „Marco“ immer wieder in das Komödiantische abdriftet. Das ist im indischen Film nicht ungewöhnlich, dann aber gewollt. Nur ist dem bei „Marco“ nicht so. Der Film von Haneef Adeni nimmt sich sehr ernst und trotzdem muss das Publikum immer wieder lachen. Vor allem passiert das in Dialogszenen. Wenn sich Figuren Dinge sagen, die ein normaler Mensch nie so formulieren würde und dies auch noch recht monoton vortragen. Noch schlimmer wird nur der Versuch Emotionalität anzudeuten. Ein Beispiel für eine solche, unfreiwillige Komik findet sich in folgender Szene. Nach einem Gewaltausbruch im Mittelteil des Films, bei dem Marcos Freund ein Arm abgesägt wurde, sitzen die beiden im Auto. Nach kurzer Stille beginnt Marco dann plötzlich seinen Begleiter zu fragen, ob dieser Schmerzen hätte. Er fragt immer lauter, fängt an dabei zu weinen und das Publikum verfällt in schallendes Gelächter.

Als Ausgleich überzeugt „Marco“ audiovisuell

Das klingt jetzt erstmal nach einem filmischen Desaster. Zumindest möchte sich ein Film nicht unfreiwilliger Komik und einer unnötig komplizierten Geschichte rühmen müssen. Doch „Marco“ wird trotz des langsamen Erzähltempos nie langweilig. Gerade in der ersten Hälfte ist die beeindruckende Stärke des gezeigten Handwerks der Hauptgrund dafür, dass die Zuschauenden interessiert bleiben.  Farblich hüllt sich der Film in verschiedenste Grautöne und kennt nur bei Blut und Feuer Kontraste. Dadurch entsteht ein visuell sehr schöner und stimmiger Stil, der in Form zahlreicher Zeitlupen bestmöglich ausgeschlachtet wird.

Doch Zeitlupen und schöne Bilder allein machen noch nicht genügend Coolness aus. Hier tritt die Musik auf den Plan. Diese stammt dabei von niemand geringerem als Ravi Basrur, der schon durch seine Arbeit zu „Salaar: Teil 1: Ceasefire“ mein Herz eroberte. An diese Kunst schließt er nahtlos an und präsentiert einen Klangteppich, der ihn endgültig als einen der ganz großen Komponisten bestätigt. Seien es der Soundtrack oder der Backgroundscore. Beides ist laut, aggressiv, dynamisch und untermalt die Bilder perfekt. Die Musik macht „Marco“ zu einem Rausch, bei dem die fehlende Substanz nur allzu gerne in Vergessenheit gerät.

Unni Mukundan genießt die Coolness in „Marco“

Das Bild zeigt Unni Mukundan in einer Szene des Films Marco. Er raucht und hatte eine Taube auf der Schulter.
Tauben und Zigaretten sorgen für Coolness — Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group
Person mit schwarzer Lederjacke. Der Hintergrund ist unscharf, Fokus liegt auf der Jacke und dem coolen, selbstbewussten Look. Text im Bild wirbt für Herbstmode mit 20 % Rabatt auf ausgewählte Styles – Motto: „Sweater Weather? Lieber Leather Weather“.

Davon profitiert auch Unni Mukundan in der Hauptrolle des Marco. Denn wenig überraschend ist die Titelfigur weder sympathisch noch tiefgründig. Wenn der Bösewicht ihm erklärt, er solle endlich aufhören intelligent zu sein, kann man nur laut loslachen. Marco ist nichts weiter als ein Mordwerkzeug auf zwei Beinen. Mit ihm mitzufühlen, scheint einfach unmöglich, denn Marco zelebriert ein Bild toxischer Männlichkeit. Frauen sind ihm, zumindest in ihren Gefühlen, egal. Er kennt nur Rache und versteht sich selbst als der größte Mensch auf Erden.

Darauf muss man sich einlassen können. Wenn das jedoch gelingt, bekommt man eine Interpretation dessen von Unni Mukundan, die wahrlich perfekt zu dieser fragwürdigen Hauptfigur passt. Mukundan ist einfach cool und weiß, wie er cool aussieht. Sein Gang ist genauestens überlegt und ohne Unterlass nuckelt er an einer Zigarre. Mukundan genießt es wie Haneef Adeni ihn in Szene setzt. Als Ober-Macho, der sich erlebtes Leid schnell mal in der Dusche abwäscht und dann mit Anzug und Parfum zum Gegenschlag ausholt. Das ist dämlich, aber stimmig. Kleine Ausreißer gibt es nur, wenn Unni Mukundan mal mehrere Sätze am Stück sagt. Dann ist man sofort wieder bei der unfreiwilligen Komik.

Zu viele Bösewichte, die ebenfalls cool sein wollen

Nun reicht es einem indischen Film aber nicht, nur den Helden möglichst cool erscheinen zu lassen. Daher benötigt „Marco“ auch einprägsame Widersacher. Leider setzt Hanef Adeni hierbei jedoch auf Masse statt Klasse. Insgesamt vier Antagonisten zaubert das Drehbuch aus dem Hut, wobei nur einer funktioniert. Jagadish hat als Tony eine bedrohliche Ausstrahlung. Er beherrscht seine Szenen und ist eine glaubwürdige Gefahr. Vor allem, weil Tony unter den ganzen brüllenden Männern recht ruhig bleibt.

Darum ist es auch so schade, dass der Film ihn viel zu früh aus dem Geschehen nimmt. Anson Paul ist als Devaraj vollkommen verschwendet und dass Abhimanyu Thilakan als Russell nicht zum Hauptbösewicht taugt, scheint auch Adeni selbst bewusst zu sein. Deswegen wird in der letzten halben Stunde aus dem Nichts ein neuer Schurke eingeführt. Kabir Duhan Singh sieht als Cyrus auch bedrohlich aus, mit seiner Figur fängt der Film jedoch nichts an und seine einzige Eigenschaft besteht in unmenschlicher Gewalt.

Spektakuläre Action, die sich sehen lassen kann

Das Bild zeigt Unni Mukundan in einer Szene des Films Marco. Er kämpft gegen maskierte Gegner.
Kein Gegner ist Marco (Unni Mukundan) gewachsen — Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group
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Doch bevor ich die Gewalt an sich untersuche, lohnt sich ein Blick auf die Action. Zwar besitzt „Marco“ in seiner ersten Hälfte wenige sehr kurze Kämpfe, doch aufgedreht wird erst in den letzten 70 Minuten. War vorher noch unklar, ob aus dem Gangsterfilm je ein Actionspektakel wird, bleiben nun keine Zweifel mehr übrig. Vier große Setpieces reiht Adeni nun aneinander. Eins ist hierbei brutaler, blutiger und verrückter als das vorherige. Mit Kettensägen, auf den Rücken gebundenen Händen, einem Messer, das im Mund gehalten wird und der obligatorischen Minigun ist für Abwechslung und Kreativität gesorgt.

Das allein reicht aber noch nicht. Die Action ist auch grandios inszeniert. Manche Szenen mögen vielleicht etwas dunkel erscheinen, doch dann wird wieder mit Licht gespielt und im entscheidenden Moment erkennt man alles. Die Kamera fängt hierbei sowohl spektakuläre Bewegungen als auch rohe Gewalt ein. Einsames Highlight ist aber der Treppenkampf, bei dem sich Marco durch ein Treppenhaus prügelt. Dies geschieht in einer langen und gut durchdachten Plansequenz. Und so ist die Action am Ende insgesamt eine gelungene Mischung aus Härte, Choreographie, Wahnsinn und Coolness.

Der Elefant im Raum: Die Gewalt in „Marco“

Ist „Marco“ denn nun der brutalste indische Film aller Zeiten? Vermutlich ja. Zu den brutalsten Actionfilmen aller Zeiten gehört er in jedem Fall. Doch liegt das nur an einer bestimmten Sequenz im letzten Drittel. Dennoch ist „Marco“ schon davor immer wieder brutal. Einem Hund wird das Maul auseinandergerissen, einem Mann der Arm mit einer Kettensäge abgetrennt und ein anderer lebendig in Säure aufgelöst. Immer wieder gibt sich der Film dem Splatter hin. Schocken tut das allerdings nie. Daran haben die digitalen Effekte ihren Anteil. Das Blut ist meistens nur ein Computereffekt, der zudem nie gut aussieht.

Doch kontrovers wird es dann in der letzten halben Stunde. Hier beginnt Haneef Adeni Grenzen zu überschreiten und sorgt dafür, dass sein Film heftig diskutiert wird. Die Bösewichte richten ein sadistisches Blutbad an. Nur richtet sich die Gewalt dabei hauptsächlich gegen Kinder und Frauen. Einem Jungen wird mit einer Gasflasche der Kopf zu Brei geschlagen, ein Mädchen qualvoll aufgehängt und einer Schwangeren wird ihr Baby aus dem Bauch geboxt. Die Schurken lächeln dabei in die Kamera, insofern sich diese nicht im Leid der Opfer suhlt.

Ist das noch genießbar?

Das Bild zeigt Unni Mukundan in einer Szene des Films Marco. Er hat ein blutverschmiertes Messer im Mund,
Auch mit gefesselten Händen können Gegner aufgeschlitzt werden — Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group
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Marco“ will mit diesen Szenen nur noch schockieren und provozieren. In allen anderen Szenen ist die Gewalt comichaft überzogen, außer wenn es an die Wehrlosen geht. Dann soll die Gewalt in die Magengrube schlagen. Doch warum soll sie das? Darauf finde ich keine Antwort. Der Film hat diese Szenen nie nötig. Weder sagt er etwas mit ihnen aus, noch muss durch sie Hass auf die Schurken geschürt werden. Letzteres ist Adeni schon in den vorherigen 110 Minuten gelungen. Die Gewalt ist also nur reiner Selbstzweck, um der brutalste Film der Geschichte Indiens sein zu können. Ein Argument für die Vermarktung.

Das ist zu wenig dafür, dass die Szenen die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Problematisch wird es dann noch beim Effekt, den das Gesehene auf die Zuschauenden hat. Es schockiert nämlich nicht. Wie auch, wenn sich der Protagonist danach nur abduscht und dann im schicken Anzug zur stylischen Macho-rache schreitet. So stumpft die Gewalt nur ab.

Warum ich „Marco“ Indien-Einsteigern nicht empfehle

Marco“ ist somit ein Beitrag zur recht neuen Ultraviolence-Welle in Indien. Nur hat ein Film wie „Kill“ die Gewalt besser in das Geschehen integriert und sie zeitgleich sogar reflektiert. Selbst in einem „HIT: The 3rd Case“ ist die Gewalt ein Thema, welches vom Drehbuch untersucht wird. „Marco“ macht nichts davon und zelebriert Gewalt nur um der Gewalt willen.  Das sorgt für Schlagzeilen und deswegen bekam der Film auch einen deutschen Verleih.

Ich finde das schade. Denn der indische Film ist in Deutschland unterrepräsentiert. Dabei erscheinen jährlich so viele tolle Filme, die kreativ sind, die verschiedenste, aber auch immer wieder sehr breite Zielgruppen ansprechen. „Marco“ ist weder richtig gut noch massentauglich. Ein Film der speziell ist und nicht stellvertretend für den indischen Film gesehen werden sollte. Noch ist diese Gewalt eine Ausnahme. Und dabei sollte es bleiben. Stattdessen erschien erst vor kurzem ebenfalls aus der Malayalam-Industrie mit „Lokah Chapter One: Chandra“ ein starkes und kreatives Werk. Doch trotz positiver Kritiken wird dieser weibliche Superheldenfilm wohl nie einen deutschen Verleih und somit hierzulande keine gebührende Veröffentlichung erfahren.

Fazit zu „Marco“:

Ich möchte „Marco“ eigentlich gar keine Wertung geben. Es fühlt sich einfach nicht richtig an und ich bin immer noch dabei zu reflektieren, wie ich mit der gesehenen Gewalt am besten umgehe. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich sehr viel Spaß hatte. Ich habe den Kinobesuch an sich, die Musik, die Action und die Inszenierung genossen. Gleichzeitig kann ich aber auch alle verstehen, die bei den fragwürdigen Figuren und Rollenbildern, sowie der unnötigen Gewalt einfach nur abgestoßen sind. Ich möchte „Marco“ daher weder empfehlen noch davon abraten. Als Kompromiss vergebe ich 6,0 von 10 Punkten.

Werdet ihr euch „Marco“ im ansehen?


TRAILER: © Cubes Entertainments | Busch Media Group

Das Bild listet den Cast und die Crew zum Film "Marco"

Passion of Arts Redaktion Florian

 

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Weitere Meinungen zu „Marco“ aus der Redaktion



Andere Meinungen zu „Marco“:

Christoph Uitz von Moviebreak.de
Am Ende bleibt ein widersprüchlicher Eindruck. Auf der einen Seite überzeugt Unni Mukundan in der Hauptrolle, die Inszenierung hat Kraft, und der treibende Score verleiht dem Film eine energetische Oberfläche. Auf der anderen Seite stehen eine überlange Laufzeit, digitales Blut und monotone Wiederholungen immer gleicher Brutalitätsspitzen, die in einen Schlussakt münden, der schlicht zu viel des Guten ist. Marco ist damit sowohl faszinierendes Genreexperiment als auch ermüdendes Gewaltgewitter – ein Film, der polarisiert und niemanden gleichgültig zurücklässt. 5,0 von 10 Punkte.

Pascal Ehrlich von Film plus Kritik
„Marco“ ist ein zynischer und Gewalt verherrlichender Film, dessen Überwältigungsstrategien beim Schauen sicherlich funktionieren. Doch selbst das sonst so abgebrühte Slash-Publikum, das auch hier wieder beinahe jede Szene feierte, ist im letzten Drittel des Films mucksmäuschenstill geworden… 7 von 10 Sterne.

Pressematerial: Marco | 2024 © Cubes Entertainments | Busch Media Group

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