Anfang des Jahres ist immer die sogenannte „Award Season!“ Passend zu den großen Leinwandmomenten dreht sich in dieser Woche deshalb alles um die Top 5 Oscar-prämierte Filme 🏆🎥✨. Ich persönlich kann leider schon lange nichts mehr mit dem wichtigsten Filmpreis Hollywoods anfangen. Früher war ich schon sehr begeistert, habe mit gefiebert und mich gefreut, wenn einer meiner Lieblinge diesen wichtigen Preis gewonnen hatte. Besonders bei Leonardo DiCaprio war das schon beinahe ein Running Gag und mit großer Erwartung, war man jedes Mal gespannt, ob er die goldene Statue nun endlich mit nach Hause nehmen darf.
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Allerdings stehen die Oscars schon seit Jahren in der Kritik. People of Color werden seit je her bei der Verleihung übergangen, ihnen war bis vor ein paar Jahren sogar verwehrt, an der Verleihung teil zu nehmen. Hattie McDaniel, die damals für ihre Rolle der Mammy in Vom Winde verweht (1939) als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde, durfte ihren Preis nicht einmal entgegen nehmen, sondern musste hinter den Kulissen bleiben.
Zusätzlich kamen mit der #MeToo Bewegung weitere Skandale ans Licht und somit erschließt sich nun auch, warum Gwyneth Paltrow im Jahr 1999 für ihre Performance im Film Shakespeare in Love den Award als beste Hauptdarstellerin gewann. Harvey Weinstein hatte seine Finger im Spiel. Ich möchte die schauspielerische Leistung von Gwyneth Paltrow auf gar keinen Fall schlecht reden oder sie als untalentiert betiteln. Aber der Film bietet weder den Raum für eine Performance, die mit einem hohen Preis ausgezeichnet werden könnte, noch die Schauspielleistung von Gwyneth Paltrow, die sicherlich in anderen Rollen mehr ihr Können unter Beweis gestellt hat.
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Ganz zu schweigen von dem Skandal, dass die Jurymitglieder die Filme nicht einmal ansehen und sie dann einfach nach Empfinden auszeichnen. Das ist schon ziemlich krass finde ich, zumal sich Filmschaffende wirklich Mühe geben und Herzblut in ihre Werke stecken. Aber das erklärt für mich persönlich auch, warum manche Filme oder Performances einen Oscar erhielten und andere, die ich stärker fand, nicht. Das Bild war für mich selten rund. Daher distanziere ich mich von dem Award, weil er für mich nicht glaubwürdig ist. Aber ich weiß, dass das Thema der Community am Herzen liegt, Rankings erstellt werden und die Veranstaltung mit Begeisterung verfolgt wird. Und deshalb widme ich mich heute für euch Top 5 Oscar-prämierte Filme egal aus welchem Jahr.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Die Rubrik „Die 5 BESTEN am DONNERSTAG“ erklärt 🌟🎥
Diese beliebte Rubrik wurde von der Bloggerin und Illustratorin Gorana Guiboud ins Leben gerufen und wir haben die Ehre erhalten, diese weiter zu führen, nachdem sie das Bloggen aufgegeben hatte. Jeden Donnerstag gibt es hier die spannendsten Listen, Rankings und Empfehlungen aus der Welt der Filme, Serien, Bücher oder anderer kreativer Themen.
Das Besondere: Jede Person mit einem eigenen Blog oder einer kreativen Plattform kann mitmachen! Ihr könnt eure eigenen Bestenlisten erstellen, sie in einem Beitrag veröffentlichen und auf unsere Rubrik verweisen. Oder eure Top 5 einfach in den Kommentaren unter unseren Beiträgen teilen. So entsteht eine lebendige, vielfältige Sammlung von Empfehlungen, die von der Community getragen wird. 💬🌟
Egal ob Klassiker, moderne Meisterwerke, Nischenperlen oder persönliche Favoriten. Hier zählt eure Sicht auf das Beste, eure Begeisterung und eure Perspektive. Die Rubrik bietet nicht nur Inspiration für Film- und Buchfans, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam cineastische und kreative Highlights zu entdecken. 🎥🥋📚
Seid dabei, lasst euch inspirieren, diskutiert mit und zeigt, welche fünf Favoriten ihr für die kommende Woche auf eurem Radar habt. Die 5 BESTEN am DONNERSTAG sind eure Bühne! 🌟🍿✨
Was genau ist denn eigentlich der Oscar?

Fauxpas: Bei der Oscarverleihung im Jahr 2017 wurde der Film „La La Land“ zunächst als Gewinner des Awards für „Bester Film“ aufgerufen. Der Preis ging allerdings an „Moonlight“.
Der Oscar oder besser gesagt der Academy Award of Merit, so wie der offizielle Name lautet, ist der bekannteste Filmpreis der Filmindustrie. Alljährlich wird er von der US-amerikanischen Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen. Der Award wird aufgrund der Zulassungsprozedur von US-Produktionen dominiert. Die nächste Veranstaltung soll am 15. März 2026 stattfinden.
Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 von Louis B. Mayer, dem damaligen Präsidenten der MGM Studios, ins Leben gerufen. Acht Jahre nach dem Photoplay Award, der als erster Filmpreis der Welt gilt. Heute wird der Oscar in über 30 Kategorien bei einer gemeinsamen Zeremonie verliehen. Die Gewinnenden erhalten eine Statuette, die einen Ritter mit Schwert auf einer Filmrolle zeigt.
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Die Geschichte hinter dem Award
Es waren die 1920er Jahre und gegen Ende steckte die US-amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Dies war neuen Erfindungen wie beispielsweise dem Radio verschuldet, denn Kinobesucher:innen widmeten sich lieber diesem neuen Medium, statt die Kinosäle aufzusuchen. Eine schwierige Lage für die Eigentümer:innen der großen Studios. Hinzu kam, dass sich immer mehr Gewerkschaften auch in der Filmindustrie bildeten und diese für eine ordentliche Bezahlung demonstrierten. Neben mehr Lohn forderten sie außerdem die Einführung geregelter Arbeitsverhältnisse. Zusätzlich gerieten die Studios in Schwierigkeiten wegen der Zensur.
Somit traf sich Louis B. Mayer, der Leiter der damals sehr erfolgreichen und einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios (MGM) mit zwei seiner guten Freunde, um eine Lösung für die Probleme zu finden. Er ersann gemeinsam mit dem US-amerikanischen Schauspieler Conrad Nagel und dem US-amerikanischen Filmregisseur Fred Niblo eine Institution. Diese sollte die Kunst des Filmemachens verkörpern und eine zentrale Steuerung der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten. Die drei kamen zu dem Schluss, dass eine Akademie diese Anforderungen erfüllen könnte und veranstalteten am 11. Januar 1927 ein Galadinner. Hierzu wurden 33 der damals einflussreichen und namhaftesten Filmgrößen (darunter Douglas Fairbanks, Mary Pickford, Cecil B. DeMille und die Warner Brothers) eingeladen, um schlussendlich die Academy of Motion Picture Arts and Sciences zu gründen.
Der Filmpreis war geboren und das erste offizielle Bankett der Akademie wurde am 11. Mai 1927 veranstaltet und Anfang 1928 offiziell eingeführt. Der erste Akademiepreis wurde am 16. Mai 1929 im Hollywood Roosevelt Hotel am Hollywood Boulevard in Hollywood vergeben.
Pioniere des Oscars: Die ersten Preisträger:innen in Hauptrollen 🎬🏆🌟🎭
Janet Gaynor war die erste Schauspielerin, die den Academy Award of Merit erhielt. Ausgezeichnet für ihre herausragenden Leistungen in den Filmen Sie liebt dich, Street Angel und Sunrise – A Song of Two Humans. Bei den Männern ging der erste Preis an den deutschen Schauspieler Emil Jannings. Er gewann in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für seine Rolle in Der Weg allen Fleisches (1927), dessen Kopien heute leider nicht mehr existieren. Gleichzeitig wurde seine Leistung in Sein letzter Befehl (1928) mit ausgezeichnet. Da Jannings zu dieser Zeit bereits auf dem Rückweg nach Deutschland war, wurde ihm der Oscar 1929 vorab überreicht. Von der Zeremonie selbst gibt es keine Aufnahmen. Bis heute ist er der einzige deutsche Schauspieler, der den Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen konnte.
Die in Düsseldorf geborene Luise Rainer schaffte es sogar, zweimal als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet zu werden. Im Jahr 1936 für Der große Ziegfeld und 1937 für Die gute Erde. Ebenfalls bemerkenswert: 1961 gewann der Österreicher Maximilian Schell, der in der Schweiz geboren wurde, den Oscar für seine Darstellung in Urteil von Nürnberg, als erster Österreicher in dieser Kategorie.
Meine Auswahl der Top 5 Oscar-prämierte Filme
Vermutlich habe ich heute mal bekannte Filme aus der Filmlandschaft ausgewählt. Ich muss ja nicht immer aus der Reihe tanzen. Allerdings auch nicht verwunderlich, denn die meisten Filme, die ich eher im Blick habe, bekamen die goldene Palme oder gar keinen so großen Award. Dennoch wollte ich eine vielfältige Auswahl treffen, vor allem mit Filmen, die mich begeistert oder in der Verleihung eine besondere Rolle verkörpert haben.
Ich finde diese Filme auch allesamt großartig und habe ihnen auch die exakt gleiche Wertung gegeben. Daher haben die Top 5 Oscar-prämierte Filme, die ich ausgewählt habe, kein Ranking, sondern dienen lediglich als Auflistung.
5. West Side Story (1961)

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Wovon handelt der Film West Side Story?
West Side Story (1961) ist ein US-amerikanischer Musicalfilm unter der gemeinsamen Regie von Robert Wise und Jerome Robbins und basiert auf dem gleichnamigen Broadway-Erfolg von Leonard Bernstein, mit Liedtexten von Stephen Sondheim und einem Libretto von Arthur Laurents. Die Produktion der Mirisch Corporation, vertrieben von United Artists, zählt zu den bedeutendsten Film-Musicals der Kinogeschichte und wurde mit insgesamt zehn Oscars ausgezeichnet. Der Film verlegt das klassische Romeo-und-Julia-Motiv in das New York der frühen 1960er-Jahre und verbindet gesellschaftliche Spannungen, jugendliche Rebellion und eine tragische Liebesgeschichte mit einer bis heute wegweisenden musikalischen und choreografischen Gestaltung.
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West Side Story (1961) erzählt die Geschichte rivalisierender Jugendbanden im New Yorker Stadtviertel, in dem Spannungen zwischen den „Jets“ unter Riff (Russ Tamblyn) und den „Sharks“ unter Bernardo (George Chakiris) herrschen. Inmitten dieses Konflikts begegnen sich Tony (Richard Beymer) und Maria (Natalie Wood) und fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Während ihre junge Liebe wächst, spitzen sich Konflikte zwischen den Banden zu, und Freundschaften, Loyalitäten und persönliche Träume geraten unter Druck. Anita (Rita Moreno), Maria’s enge Vertraute, sowie andere Mitglieder der Jets und Sharks erleben die gesellschaftlichen Spannungen, Unterschiede zwischen Herkunft und Integration sowie die Herausforderungen des Lebens in einem von Konflikten geprägten Umfeld. Musik, Tanz und leidenschaftliche Begegnungen durchziehen den Film, während die Figuren versuchen, zwischen Liebe, Freundschaft und Loyalität ihren Platz zu finden.
West Side Story | 1961 © MGM Home Entertainment
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Top 5 Oscar-prämierte Filme: West Side Story: Romeo & Julia in den Straßen von New York 💔🏙️🎵
West Side Story erzählt eine vielschichtige Geschichte, über soziale Verhältnisse, Liebe und Rassismus. Die Jugendlichen können nicht zu Hause bleiben, da ihr Elternhaus kein sicherer Hafen ist. Drogenprobleme, Prostitution und Gewalt sind dort an der Tagesordnung. Also treiben sich die jungen Leute auf der Straße herum und verweilen in Gangs. Zu der einheimischen Gang gesellt sich die puertorikanische. Einwander:innen, die sich ein besseres Leben in Amerika erhofft hatten. Doch dies blieb leider ein Traum, denn das Land der vielen Möglichkeiten hat ihnen nichts zu bieten. So verbringen sie ihren Alltag in den Slums, arbeiten für einen geringen Lohn und die Jugendlichen verbringen ihre Zeit ebenfalls auf der Straße.
Daraus hervor sticht ein Liebespaar wie Romeo und Julia. Die Hoffnung keimt auf, dass diese Liebe alles überdauert und die Gewalt und den Hass zwischen den Straßengangs, den Jets (weiße Amerikaner:innen) und den Sharks (puertorikanische Einwanderer:innen) ein Ende bereitet.
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Robert Wise und Jerome Robbins fangen die Themen gekonnt ein und projizieren diese perfekt auf ihr Publikum. Schnell kann man sich in die Dilemmata einfühlen und hat zuweilen auch Verständnis für die Gangs. Aber auch als Gegenpol agieren Erwachsene, wie der Ladenbesitzer Doc (gespielt von Ned Glass), die sich für die Jugend eine bessere Welt wünscht. Großartig ist in West Side Story nicht nur die darstellerische Leistung, die durch die Bank überragend ist, sondern auch die kontrastreiche Beleuchtung. Oft wird mit hell- und dunkel Effekten gearbeitet, um die Spannung zu erhöhen. Anfänglich, wenn die Gangs in den Straßen bei Sonnenlicht tanzen, wirken sie wie gemalt, so hart ist die Beleuchtung der Charaktere als Pendant zum Hintergrund.
Farbfilter verstärken die Stimmung und wechseln zwischen kurzweiliger Harmonie über blutrote Lichtquellen, die die aufkeimende Gefahr signalisieren. Auch die Kamera ist gekonnt eingesetzt und formt das Musical zu einem visuellen Kunstwerk.
Ebenso großartig sind die Songs, geschrieben von Leonard Bernstein, die mir noch heute im Ohr hallen. Die Darstellenden beweisen ein unglaubliches Gesangstalent und wirken im Solo ebenso überragend, wie in der Gruppe.
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Hier und da sind ein paar Szenen zu ausgedehnt, sind jedoch gefüllt mit schönen und hervorragend choreographierten Tanzszenen. Was mir nicht so zusagte, war, dass der Film über zwei Stunden geht und das Liebespaar sich schon von Anfang an unfassbar liebt. Sowas ist mir immer zu unglaubwürdig. Ich sehe das lieber, wenn die Menschen Zeit zum kennen lernen haben. Das fehlt hier, ist aber leider oft sehr üblich. Vielleicht ist bei mir die Romantik aber auch schon tot, denn ich glaube nicht an „Liebe auf den ersten Blick“.
PS.: Die Transgender Person in der amerikanischen Gang hab ich gefeiert!
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Film West Side Story erhielt folgende Auszeichnungen
- Bester Film für den Produzenten Robert Wise
- Beste Regie für Robert Wise und den Choreografen Jerome Robbins
- Bester Nebendarsteller an George Chakiris
- Beste Nebendarstellerin an Rita Moreno
- Beste Farbkamera an Daniel L. Fapp
- Beste Kostüme in einem Farbfilm an Irene Sharaff
- Bestes Szenenbild in einem Farbfilm an Boris Leven und Victor A. Gangelin
- Beste Filmmusik eines Musicals an Saul Chaplin, Johnny Green, Sid Ramin und Irwin Kostal
- Bester Sound an Todd-AO Sound Department, Fred Hynes und Samuel Goldwyn Studio Sound Department, sowie Gordon E. Sawyer
- Bester Schnitt an Thomas Stanford
4. Die Faust im Nacken (1954)

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Davon handelt der Film Die Faust im Nacken
Die Faust im Nacken (Originaltitel: On the Waterfront) ist ein in Schwarzweiß gedrehtes US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1954 unter der Regie von Elia Kazan. Der Film spielt im Hafen von Hoboken und zeigt die harten sozialen Bedingungen der Arbeiter, die unter der Kontrolle einer korrupten Gewerkschaft leben, die von Johnny Friendly (Lee J. Cobb) geleitet wird. Terry Malloy (Marlon Brando), ein ehemaliger Boxer, steht durch seine familiären Bindungen und seine Arbeit zwischen Loyalität und moralischer Verantwortung. Dabei entwickelt sich eine Verbindung zu Edie Doyle (Eva Marie Saint), die ihm neue Perspektiven auf Gerechtigkeit und Mut eröffnet.
Die Vorlage für den Film lieferte eine 1948 veröffentlichte Reportageserie von Malcolm Johnson in der New York Sun, in der er die Arbeitsbedingungen der New Yorker Hafenarbeiter schilderte und 1949 dafür den Pulitzer-Preis erhielt.
Die Faust im Nacken | 1954 © Sony Pictures Home Entertainment | TrailerTrackerClassic
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Top 5 Oscar-prämierte Filme: Die Faust im Nacken: Kriminalität, Konflikte & starke Charaktere 🕵️♂️💣🎭
Elia Kazans Die Faust im Nacken ist ein Katalysator für soziale Reflexion und künstlerische Inspiration in Hollywood. Der Film behandelt verschiedene gesellschaftliche und moralische Themen, darunter Korruption, Gewissenskonflikte und den Kampf gegen Ungerechtigkeit. Durch die starke Betonung dieser Themen trug der Film dazu bei, das Bewusstsein für soziale Probleme zu schärfen und das Publikum zum Nachdenken über moralische Fragen anzuregen.
Kazan fokussierte sich bei seinem Werk auf die ungeschönte Darstellung der Konflikte und Emotionen und setzte dabei auf realistische Schauplätze. Stilistisch prägte Die Faust im Nacken das Hollywoodkino besonders im Kriminalfilm und Film Noir Bereich. Eine Vielzahl von Filmschaffenden wurden durch den Film für ihre Werke inspiriert, beispielsweise ist Ruben Fleischers Gangster Squad eine schöne Hommage an den Film.
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Marlon Brando brilliert mit seinem Schauspiel und schafft es spielerisch, dem Publikum die innere Zerrissenheit seiner Figur nahe zu bringen. Besonders in der Schlussszene, wirkt seine Darbietung unglaublich präsent und stark, sowie authentisch. Brando hat ein Gespür dafür, sein Publikum zu fesseln und findet die richtigen Nuancen, um seinem Charakter Tiefgang zu verleihen.
Auch Karl Malden geht in seiner Rolle als Father Berry komplett auf und wirkt besonders in den Monologen unfassbar stark. Die Handlung des Films ist einfach gehalten, wirkt jedoch in jeder Szene authentisch und interessant. Insbesondere die resilienten Charaktere verleihen Die Faust im Nacken ein exzellentes Flair, indem sie eine authentische Narration aus der Realität hervorbringen und somit das Publikum fesseln.
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Die Faust im Nacken hinterlässt ein unvergessliches Erbe in der Geschichte des Films. Durch seine kraftvolle Darstellung verschiedener gesellschaftlicher und moralischer Themen sowie seinen Einfluss auf die Entwicklung des Hollywoodkinos hat der Film einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Film ist nicht nur ein zeitloses Meisterwerk des amerikanischen Kinos, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Reflexion über soziale Gerechtigkeit und moralische Werte.
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Film Die Faust im Nacken erhielt folgende Auszeichnungen
- Bester Film an Elia Kazan
- Bester Hauptdarsteller an Marlon Brando
- Beste Nebendarstellerin an Eva Marie Saint
- Beste Regie an Elia Kazan
- Bestes Drehbuch an Budd Schulberg
- Bestes Szenenbild (Schwarzweiß) an Richard Day
- Beste Kamera (Schwarzweiß) an Boris Kaufman
- Bester Schnitt an Gene Milford
3. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (2003)

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Welche Geschichte erzählt der Film Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs?
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (Originaltitel: The Lord of the Rings: The Return of the King) ist der dritte und abschließende Teil der epischen Filmtrilogie von Peter Jackson nach den Büchern von J. R. R. Tolkien. In dieser neuseeländisch-US-amerikanischen Produktion aus dem Jahr 2003 führen die Ereignisse der vorherigen Teile zu einem dramatischen Höhepunkt, in dem die Schicksale von Mittelerde entschieden werden. Mit über einer Milliarde US-Dollar Einspielergebnis avancierte der Film zum kommerziell erfolgreichsten Werk des Jahres 2003 und gewann bei der Oscarverleihung 2004 alle elf Nominierungen, darunter Bester Film und Beste Regie.
Die Geschichte zeigt zunächst in einer Rückblende, wie Sméagol (Andy Serkis) durch den Einfluss eines mysteriösen Rings zu der Kreatur Gollum wurde. Parallel dazu bereiten sich die Königreiche Rohan und Gondor auf die bevorstehenden Angriffe von Sauron vor. König Théoden (Bernard Hill) muss entscheiden, ob er seinem Bündnispartner Gondor zur Seite steht. Pippin (Billy Boyd) gerät durch seine Neugier in Kontakt mit einem mächtigen magischen Artefakt und enthüllt dadurch Saurons nächstes Angriffsziel, während Gandalf (Ian McKellen) versucht, Ordnung in die chaotische Lage zu bringen und Minas Tirith zu verteidigen.
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Frodo Beutlin (Elijah Wood) und Samweis Gamdschie (Sean Astin) setzen ihre gefährliche Reise durch Mordor fort, wobei sie sich zunehmend auf Gollum verlassen müssen, dessen eigene Pläne für den Ring das Paar auf die Probe stellen. Unterdessen formiert Aragorn eine Armee und sucht die Hilfe längst vergessener Verbündeter, während Éowyn (Miranda Otto) und Merry (Dominic Monaghan) in entscheidenden Momenten ihr Können unter Beweis stellen. Die Bedrohung durch Saurons Heere spitzt sich zu, die Schlachten werden immer intensiver, und jeder Charakter muss Mut, Loyalität und Opferbereitschaft unter Beweis stellen.
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs | 2003 ©Warner Bros Film GmbH
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Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs: Abenteuer, Herzklopfen & Abschied 🏹💔🌄
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs schließt die Trilogie perfekt ab und zählt nicht ohne Grund als einer der bedeutendsten Fantasy-Filme der Filmgeschichte. Der Film ist nicht nur, genau wie die anderen Teile, ein visuell einzigartiges Spektakel, sondern nimmt sein Publikum auch emotional auf die höchste Ebene mit. Hier kann man im Showdown so richtig mit den Lieblingscharakteren mit fiebern. Die Schlachten sind unfassbar spannend gestaltet und bilden ebenso visuell wie dramaturgisch den Kern von Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs. Der Humor kommt allerdings auch hier nicht zu knapp, selbst wenn der 3. Teil der beliebten Fantasy-Reihe, eher ernstere Töne anschlägt.
Denn hier geht es schlussendlich ums Ganze, wie man so schön sagt. Der Spannungsbogen wird bis zum Ermessen gespannt und Zusehende bekommen Schnappatmung, ob denn Frodo (hervorragend gespielt von Elijah Wood) stark genug ist, den Ring zu vernichten. Damals im Kino war der Film ein besonderes Erlebnis für mich und meine Lieblingsmenschen. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ist bis heute einer der Filme, der sich tief in unsere Herzen verankert hat. Aber der letzte Teil bildet auch den Abschied von den geliebten Charakteren, die wir über drei Filme begleitet haben.
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Das herausragende Ensemble führt die Zusehenden geschickt durch das Abenteuer mit all seinen Höhen und Tiefen. Der Soundtrack untermauert die Handlung in jeder Szene perfekt und macht jeden Moment auf seine Weise besonders. Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs ist ein Fantasy-Film, der zurecht mit so vielen Preisen ausgezeichnet wurde, denn er hat eine Kerbe in die Filmwelt geschlagen. Und das durch und durch positiv. Und egal wie oft ich diesen Film ansehe, am Ende habe ich immer Herzklopfen und Tränen in den Augen. ⚔️👑🌋
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Film Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs erhielt folgende Auszeichnungen
- Bester Film an Barrie M. Osborne, Peter Jackson und Fran Walsh
- Bestes adaptiertes Drehbuch an Fran Walsh, Philippa Boyens und Peter Jackson
- Bestes Szenenbild an Grant Major, Dan Hennah und Alan Lee
- Bestes Kostümdesign an Ngila Dickson und Richard Taylor
- Bestes Make-up an Richard Taylor und Peter Swords King
- Beste visuelle Effekte an Jim Rygiel, Joe Letteri, Randall William Cook und Alex Funke
- Bester Schnitt an Jamie Selkirk
- Bester Ton an Christopher Boyes, Michael Semanick, Michael Hedges und Hammond Peek
- Beste Filmmusik an Howard Shore
- Bester Song (Into the West) an Fran Walsh, Howard Shore und Annie Lennox
2. Titanic (1997)

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Worum geht es in Titanic?
Titanic ist ein US-amerikanisches Spielfilmdrama aus dem Jahr 1997, inszeniert von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen. Der Film erzählt die tragische Jungfernfahrt des Passagierdampfers Titanic, der im April 1912 mit einem Eisberg kollidierte und sank. Für die Produktion wurden Teile des Schiffes aufwendig und weitgehend originalgetreu rekonstruiert, wobei in die historische Geschichte eine fiktive Liebesgeschichte eingeflochten wurde. Eine Rahmenerzählung verknüpft die Handlung mit der modernen Unterwasserforschung des Wracks. Titanic gewann elf Oscars, darunter den Hauptpreis und erzielte ein weltweites Einspielergebnis von über 1,8 Milliarden US-Dollar, womit er zwölf Jahre lang der umsatzstärkste Film der Welt war. Die Filmmusik komponierte James Horner, der Titelsong My Heart Will Go On wurde von Céline Dion gesungen.
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Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen: Im Jahr 1996 sucht der Schatzsucher Brock Lovett (Bill Paxton) zusammen mit seinem Team nach dem legendären Diamantcollier „Herz des Ozeans“ auf dem Wrack der Titanic. Dabei stoßen sie auf eine alte Aktzeichnung, die Rose Calvert (Gloria Stuart) als junge Frau zeigt. Rose erzählt daraufhin ihre Geschichte, die 1912 auf der Titanic beginnt, wobei die romantische und dramatische Geschichte um Rose und Jack (Leonardo DiCaprio) im Zentrum steht. Die beiden begegnen sich auf dem Schiff, entwickeln eine intensive Verbindung und werden mit den gesellschaftlichen Erwartungen, persönlichen Konflikten und schließlich der Katastrophe konfrontiert.
Titanic | 1997 © 20th Century Fox
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Top 5 Oscar-prämierte Filme: Titanic: Ein technisches und emotionales Monument der Filmgeschichte 🚢🎬🌊🏆
Ohne Frage ist der Katastrophenfilm von James Cameron Titanic inzwischen eine Art Meilenstein der Filmgeschichte. Allein die Technik, die für den Film verwendet wurde, war im Jahr 1997 bahnbrechend. Teile des Schiffs wurden originalgetreu nachgebaut und James Cameron hatte im Vorfeld das original Wrack erkunden lassen. Sein Ziel war es, den Untergang der Titanic, in seinem Film, so genau wie möglich darzustellen. Und das ist ihm wahrlich gelungen. Die Untergangsszenen gehen mir bis heute durch Mark und Bein. Damals, als ich den Film das erste Mal im Kino sah, traf es mich bereits wie eine Wucht. Je öfter ich den Film sehe, er verliert nie seine Wirkung.
Auch die Liebesgeschichte zu Beginn, an der sich viele Zusehende stören, macht den Film zu etwas besonderem. Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm und meiner Meinung nach, braucht ein Publikum auch Charaktere, an die es sich klammern kann, wenn die Katastrophe alles zu überschatten droht. Ansonsten könnte man auch eine Doku schauen, statt einen Blockbuster. Mit Leichtigkeit kombiniert Titanic den Katastrophenfilm mit einem Liebesdrama und schafft dabei Charaktere, denen man nahe stehen möchte. Das finde ich besonders an dem Film, dass Jack (großartig gespielt von Leonardo DiCaprio) und Rose (ebenso legendär in ihrer Rolle, Kate Winslet) Zeit haben ihre Liebe zu leben und sich kennen zu lernen. Somit hat das Publikum auch Leitfiguren, mit denen es mitfühlen kann.
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James Horner komponierte dazu einen Soundtrack, der auch ohne den Film zu sehen, das Blut in den Adern gefrieren lässt. Hört man die Tracks von Anfang bis Ende durch, ist die Steigerung von der Harmonie bis zum bitteren Überlebenskampf nicht nur hörbar, sondern auch spürbar. Die kleinen Nuancen mit den Akzenten der irischen Musik und ruhigen, seichten Violine Tönen, runden den Soundtrack zu einem Stimmungsvollen Klangerlebnis ab.
James Cameron schuf mit Titanic nicht nur ein technisches, sondern auch emotionales Meisterwerk, das zurecht mit 11 Oscars und weiteren Filmpreisen ausgezeichnet wurde.
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Film Titanic erhielt folgende Auszeichnungen
- Bester Film an James Cameron
- Beste Regie an James Cameron
- Beste Musik an James Horner
- Bester Filmsong für My Heart Will Go On, gesungen von Céline Dion
- Bester Schnitt an Conrad Buff IV, James Cameron und Richard A. Harris
- Beste Spezialeffekte an Robert Legato, Mark A. Lasoff, Thomas L. Fisher und Michael Kanfer
- Bester Ton an Gary Rydstrom, Tom Johnson, Gary Summers und Mark Ulano
- Bestes Kostümdesign an Deborah Lynn Scott
- Beste Kamera an Russell Carpenter
- Bestes Szenenbild an Peter Lamont und Michael Ford
- Bester Tonschnitt an Tom Bellfort und Christopher Boyes
1. Fanny und Alexander (1982)

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Wovon handelt der Film Fanny und Alexander?
Fanny und Alexander (Originaltitel Fanny och Alexander) ist ein schwedisch-französisch-deutsches Filmdrama von Ingmar Bergman, das 1982 erschien und als sein letzter offizieller Kinofilm gilt. Der Film wurde sowohl in einer rund dreistündigen Kinofassung als auch in einer fünfeinhalbstündigen Fernsehfassung veröffentlicht. Im Zentrum steht ein Abschnitt aus dem Leben der großbürgerlichen Familie Ekdahl im Schweden des frühen 20. Jahrhunderts. Familienoberhaupt ist die warmherzige Großmutter Helena (Gunn Wållgren), deren drei Söhne Oscar (Allan Edwall), Gustav Adolf (Jarl Kulle) und Carl (Börje Ahlstedt) sehr unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. Oscar leitet das familieneigene Theater, an dem auch seine junge Frau Emilie (Ewa Fröling) als Schauspielerin tätig ist. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Fanny (Pernilla Allwin) und Alexander (Bertil Guve).
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Nachdem das Familiengefüge durch ein schweres Ereignis erschüttert wird, lernt Emilie den strengen Bischof Edvard Vergérus (Jan Malmsjö) kennen, dessen Haushalt von einer strikten, asketischen Ordnung geprägt ist. Auch seine Angehörigen, darunter seine Frau Henrietta (Kerstin Tidelius), stehen im Zeichen dieser Strenge. Emilies neue Verbindung führt für sie selbst sowie für Fanny und Alexander in ein vollkommen anderes Leben, das zunehmend von Einschränkung und Härte geprägt ist und die Geschwister emotional wie geistig herausfordert. Unterstützung erhält die Familie schließlich durch Isak Jacobi (Erland Josephson), einen alten Freund der Ekdahls, der eine wichtige Rolle dabei spielt, die Kinder aus ihrer belastenden Situation herauszuführen. In seinem Haus begegnen sie zudem dessen Neffen Aron Retzinsky (Mats Bergman) und der geheimnisvollen Ismael (Stina Ekblad). Darüber hinaus spielen weitere Figuren aus dem Theaterumfeld der Ekdahls, darunter der Schauspieler Filip Landahl (Gunnar Björnstrand), eine wichtige Rolle innerhalb des großen erzählerischen Geflechts.
Fanny und Alexander | 1982 ©Gaumont | Tobis Film
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Top 5 Oscar-prämierte Filme: Fanny und Alexander: Familie, Fantasie & Bergmans Bildpoesie 🎭✨🎥
Fanny und Alexander ist ein ganz besonderes Werk. Der Film hat nicht nur großartige Kulissen und Darstellende, sondern auch eine intensive Familiendynamik und tolle Kameraeinstellungen. Stellenweise musste ich an das Epos Vom Winde verweht denken oder die Serie Fackeln im Sturm. Der Film hat einfach einen ähnlichen Vibe und hebt sich dann doch brutal davon ab. Eine spannende Erfahrung, wie immer mit Bergman, durch dessen Filmographie ich mich gerade etwas durch arbeite.
Zurecht gewann der Film den Oscar für die beste Ausstattung, Kamera und Kostümgestaltung. Allgemein hat Ingmar Bergman ein unglaubliches Gespür für faszinierende und fesselnde Bilder. Genau, was ich am Arthaus Kino liebe. Perspektiven, ruhige Einstellungen, oftmals aus einem Blickwinkel, als würden wir die Welt gerade selbst betrachten. Die Geschichte von Fanny und Alexander bricht auch das Prisma zum Surrealismus in dem Bergman sehr verankert ist. Und doch zeigt der Film das authentisch Leben einer großbürgerlichen Familie im Schweden des frühen 20. Jahrhunderts.
Dass der ganze Film aus der Perspektive von Alexander (großartige Darbietung von Bertil Guve) erzählt wird, macht ihn besonders, denn das Publikum betrachtet die Welt aus einem kindlichen Blick.
Top 5 Oscar-prämierte Filme: Der Film Fanny und Alexander erhielt folgende Auszeichnungen
- Bester fremdsprachiger Film an Ingmar Bergman
- Beste Kamera an Sven Nykvist
- Beste Ausstattung an Anna Asp und Susanne Lingheim
- Beste Kostümgestaltung an Marik Vos-Lundh
Weitere Top 5 Oscar-prämierte Filme
- THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER (2015)
Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Kamera - BLADE RUNNER 2049 (2017)
Beste Kamera, Besten visuellen Effekte - LA LA LAND (2016)
Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Besten Filmsong, Bestes Szenenbild - BRAM STOKERS DRACULA (1992)
Bestes Kostümdesign, Bestes Make-up, Bester Tonschnitt - POOR THINGS (2023)
Bestes Szenen, Beste Kostüme, Bestes Make-up und Frisuren
Weitere Top 5 Oscar-prämierte Filme aus der Redaktion
◈ MARTIN ◈
- PARASITE (2019)
Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Bester internationaler Film - MAD MAX: FURY ROAD (2015)
Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Bestes Make-up und beste Frisuren, Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt - INCEPTION (2010)
Beste Kamera, Beste Tonmischung, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte - DEPARTED – UNTER FEINDEN (2006)
Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt - GLADIATOR (2000)
Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bestes Kostümdesign, Beste Tonmischung, Beste visuelle Effekte - BRAVEHEART (1995)
Bester Film, Beste Regie, Beste Kamera, Bestes Make-up, Bester Tonschnitt - BEN HUR (1959)
Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Beste Filmmusik, Bester Schnitt, Bester Ton, Beste Spezialeffekte
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◈ FLORIAN ◈
- NADER UND SIMIN – EINE TRENNUNG (2011)
Bester fremdsprachiger Film - FLOW (2024)
Bester internationaler Film - DUNE (2021)
Beste Filmmusik, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Beste visuelle Effekte, Bestes Szenenbild - DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN (1979)
Bester Film, Bester Nebendarsteller, Beste Regie, Bester Schnitt, Bester Ton - CINEMA PARADISO (1988)
Bester fremdsprachiger Film
Fazit: Top 5 Oscar-prämierte Filme
Auch wenn der Oscar für mich längst nicht mehr das Maß aller Dinge ist, lassen sich seine Spuren in der Filmgeschichte nicht leugnen. Meine vorgestellten Top 5 Oscar-prämierten Filme zeigen, dass große Kunst manchmal aber auch unabhängig von der Academy entsteht. Sie stehen für emotionale Wucht, handwerkliche Perfektion, visionäre Regie und Schauspielkunst, die über Jahrzehnte hinweg nachhallt.
Diese Auswahl ist kein Ranking und kein Gütesiegel für den Award selbst, sondern vielmehr eine persönliche Würdigung von Filmen, die mich bewegt, geprägt und cineastisch begleitet haben. Ob Musical, Sozialdrama, Fantasy-Epos, Katastrophenfilm oder Arthouse-Meisterwerk.
Am Ende zählt für mich nicht die Anzahl der gewonnenen Oscars, sondern das Gefühl, das ein Film hinterlässt. Herzklopfen, Tränen, Nachdenken oder das Bedürfnis, ihn immer wieder neu zu entdecken. 🎥✨
Das waren meine Top 5 Oscar-prämierte Filme. Jetzt seid ihr dran!
Welche sind eure Top 5 Oscar-prämierte Filme?

»If you ride like lightning,
you’re gonna crash like thunder.«
– The Place Beyond the Pines –
RILEY – Chief Editor
Queerer, professioneller Filmhasser & Arthouse Geek. ✨🌈💜
Ich blogge seit dem 14. Dezember 2014 auf passion-of-arts.de. Schon in meiner Jugend schrieb ich viele Gedichte und Kurzgeschichten. Seit mehreren Jahren widme ich mich professionell Filmrezensionen und war Guest Writer bei der Filmblogseite „We eat Movies“. Außerdem verfasste ich einige Artikel für das 35 MM Retro-Filmmagazin. Ich sterbe für Musik und gehe liebend gerne ins Kino, außer in 3D. TV ist überbewertet, ich gucke lieber DVD, Streaming oder Bluray.
Meine Lieblingsfilme sind unter anderem „La La Land“, „Barbie“ und „Blade Runner 2049“.
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Created by Gorana Guiboud | Header Elements: Top 5 Oscar-prämierte Filme – Passion of Arts Design | Titanic | 1997 © 20th Century Fox | Teile der Hintergrundinformationen wurden aus Wikipedia recherchiert und stehen unter der Lizenz CC BY‑SA
Ein Kommentar
Schöne historische Einordnung wieder. Deine Kritik an den Oscars teile ich. Habe auch noch nie eine Oscarverleihung ganz gesehen, sondern am nächsten Tag angeschaut wer gewonnen hat.
Um es mir selber nicht zu schwer zu machen, beschränke ich mich auf die Gewinner des Besten Films.
Das Schweigen der Lämmer (1992): Der Film der einer der ikonischsten Figuren etablierte, Hannibal Lecter, obwohl es nicht der erste Leinwandauftritt war. Außerdem mit Sieben immer noch der beste Film über Serienkiller.
Der Pate (1973): Fast ein Klischee den zu nennen, aber der Film ist geradezu perfekt. Er entfaltet eine erzählerische Wucht die man nur von Shakespear eher kennt, mit all seiner Tragik und komplexen Figuren und einer Inszenierung die bis ins Detail stimmt.
Ben Hur (1960): Gigantisch, damit lässt sich dieser Film am Besten beschreiben. Das Wagenrennen und die Galerenschlacht suchen heute noch ihres gleichen.
Tödliches Kommando (2010): Kathryn Bigelow gehörte nicht nur zu denen, die den Oscar für den Besten Film entegennahm, sondern war auch die erste Regisseurin, die ausgezeichnet wurde für die Beste Regie. Meiner Meinung nach zurecht und selten habe ich mich so über eine Vergabe gefreut. Weil es auch einer der besten Antikriegsfilme ist die jemals gedreht wurden und Bigelow kann einfach perfekt inszenieren.
Hamlet (1949): Gemocht habe ich den Film sofort, aber nachdem ich ich Hamlet gelesen habe, weiß ich vor allem diese Verfilmung richtig zu schätzen. Die beste Verfilmung des Stoffes, auch wenn ein wenig was rausgekürzt wurde. Lawrence Olivier wird für mich auch immer der perfekte Hamlet bleiben. Die Zerrissenheit und Melancholie verkörpert er perfekt.