Media Monday #793: Erschöpfung, Kunst & Wahnsinn

Jared Leto als Nemo Nobody aus dem Film Mr. Nobody in einer Nahaufnahme, bei der Augen, Nase und Mundpartie im Fokus stehen. Über dem Gesicht liegt ein weißer, rechteckiger Rahmen mit dem Schriftzug „Media Monday #793“, der wie ein grafisches Overlay wirkt und das Bild als Teil einer Medienreihe markiert.

Willkommen zum Media Monday #793!
Ich muss gestehen, ich bin gerade mal wieder an einem Punkt angekommen, an dem mir alles ein bisschen zu viel wird. Und wenn ich „alles“ sage, meine ich diesmal vor allem Menschen, Gespräche und diesen ganzen täglichen Input, der irgendwie niemals aufhört. Ich merke immer mehr, wie sehr mich Menschen ermüden, die an alten Dingen festhalten, sich über alles beklagen, aber gleichzeitig keinen Schritt nach vorne gehen wollen. Dazu kommen Diskussionen, bei denen sich alles im Kreis dreht, alte Weltbilder, alte Strukturen und dieses ewige „Früher war alles besser“. Irgendwann ist mein Kopf einfach voll.

Dabei bin ich eigentlich jemand, der gerne nach vorne schaut. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, suche ich mir etwas Neues. Wenn ein Ort verschwindet, findet man eben einen anderen. Und wenn eine Lebensphase endet, bedeutet das ja nicht automatisch, dass auch die Menschen daraus verschwinden müssen. Vielleicht ist genau das gerade mein Problem: Ich habe immer weniger Verständnis dafür, wenn Menschen lieber an Dingen festhalten, die längst nicht mehr funktionieren, anstatt gemeinsam nach etwas Neuem zu suchen.

Und so zieht sich dieses Gefühl auch durch diese Ausgabe. Ich bin müde. Von Menschen, von Diskussionen, von Hass und Hetze, von Dingen, die sich ständig wiederholen, obwohl längst klar ist, dass sie so nicht funktionieren. Gleichzeitig gibt es aber auch die kleinen Dinge, die mir zeigen, dass nicht alles schlecht ist. Eine ehrliche Entschuldigung zum Beispiel. Ein Film, der mich begeistert. Ein Buch, das mich tatsächlich fesselt. Oder einfach eine Tasse Tee, wenn mir kalt ist. Manchmal braucht es gar nicht so viel. 🖤

Natürlich gibt es auch diesmal wieder jede Menge Film- und Serienkram. Ich erzähle euch, warum mich Pearl und MaXXXine beschäftigt haben, warum ich mich gerade durch H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns quäle und weshalb der Bücherclub für mich inzwischen eher zu einer zusätzlichen Belastung geworden ist. Außerdem geht es um Disney+, Kunst auf Instagram, politische Diskussionen und um den Film The Big Short.

Dazwischen gibt es wie immer ein bisschen Abschweifung, ein bisschen Gemecker und vermutlich auch die eine oder andere Erkenntnis, die ich beim Schreiben selbst noch nicht hatte. Denn manchmal muss man Gedanken einfach einmal aus dem Kopf herausbekommen, bevor man überhaupt weiß, was eigentlich darin los ist.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee, Tee oder irgendetwas anderes, das euch gerade durch den Abend bringt und kommt mit durch meinen Media Monday #793. Vielleicht ist ja für euch auch ein kleiner Gedanke, ein Film oder eine Serie dabei, die euch ein bisschen aus dem Alltag holt. 🌙

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Continue Reading

Top 5 FYP Filme

Jake Gyllenhaal als Lou Bloom aus Nightcrawler, wie er nachts in einer urbanen Umgebung mit einer professionellen Kamera filmt. Er trägt dunkle Kleidung, steht vor unscharfen Stadtlichtern und Autos, während über dem Bild der Schriftzug „TOP 5 FYP FILME“ zu sehen ist, der auf eine Ranking‑Rubrik zu Kurzvideo‑entdeckten Filmen verweist.

Heute reden wir über Content – genauer gesagt über die Top 5 FYP Filme. Wir begeben uns damit erneut in die Regionen einer kleinen Hommage an ein Video von Patrick H Willems, der sich vor gut einem Jahr sehr ausführlich über Kurzvideoplattformen und das daraus entstandene Nutzerverhalten aufgeregt hat. Doch anstatt mich darüber zu beschweren, bin ich etwas wohlgesonnener gestimmt: Ich möchte mir heute fünf Filme herauspicken, die vielleicht erst durch die üblichen Hochformat-Videoplattformen überhaupt mein Interesse geweckt und im Anschluss den Weg auf meine Watchlist gefunden haben.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

Continue Reading

Die 5 besten Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren

Die 5 besten Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren

Heute huldigen wir die 5 besten Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren. Filme, die auf wahren Begebenheiten basieren, faszinieren uns seit jeher. Sie bieten nicht nur spannende und emotionale Geschichten, sondern lassen uns auch einen Blick in die Realität werfen und uns mit historischen Ereignissen oder außergewöhnlichen Lebensgeschichten auseinandersetzen. Von packenden Dramen über inspirierende Biografien bis hin zu fesselnden Kriminalfällen. Diese Filme berühren und bewegen uns auf besondere Weise. Diese Woche bei den 5 Besten am Donnerstag wollen wir uns diesen Filmen widmen und entdecken, welche wahren Begebenheiten bereits ihren Weg auf die Leinwand gefunden haben.

Meine Liste hat heute ein Ranking und ich habe ganz bewusst Biopics ausgelassen um mehr die geschichtlichen Ereignisse in den Vordergrund zu stellen. Gerne dürft ihr das jedoch anders handhaben.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Continue Reading
Technische Umsetzung durch die Internetagentur SEO Lausitz. Professionelles Webdesign in der Oberlausitz für Löbau, Bautzen, Görlitz und Zittau!