Das Ding mit Federn – Filmkritik

Herbstlich gestaltete Filmgrafik auf einem Holztisch: Links befinden sich eine Filmklappe, eine Schale mit Popcorn und eine Tafel mit der Aufschrift „FILM“. Rechts ist ein Porträt von Benedict Cumberbatch vor gelbem Hintergrund zu sehen. Über dem Bild steht der Schriftzug „Das Ding mit Federn“. Verstreute Herbstblätter und dekorative Lichteffekte rahmen die Komposition ein.

Wie geht man mit Trauer um? Wie hart trifft sie uns, und wie schaffen wir es, sie zu verarbeiten, während der Alltag unaufhaltsam weiterläuft? Max Porter widmete sich diesen Fragen in seinem Roman Trauer ist das Ding mit Federn auf eine ebenso ungewöhnliche wie eindringliche Weise. Das Buch setzt sich unverblümt und unsentimental mit Tod und Verlust auseinander. Dabei ist es mitunter geradezu lächerlich, zugleich aber auch witzig, gütig, zärtlich und stellenweise schroff. So beschrieb Regisseur Dylan Southern seine Erfahrung mit dem Roman, den er nun unter dem Titel Das Ding mit Federn auf die Leinwand bringt.

Southern war verblüfft darüber, wie sich die gegensätzlichen Aspekte des Romans zu einem Gesamtbild fügten. Und ihm auf ganz eigene Weise Zugang zu menschlichen Wahrheiten verschafften, wie er es zuvor noch nie erlebt hatte. Darüber hinaus half ihm die literarische Vorlage, eigene Erfahrungen mit Trauer und Verlust im Spannungsfeld der Elternschaft zu verarbeiten. Für seine Adaption stand er vor der Herausforderung, den vielschichtigen Stoff so für das Kino aufzubereiten, dass der Film nicht nur fesselt, sondern auch bewegt. Dabei wollte er sowohl ein Publikum ansprechen, das die literarische Vorlage kennt, als auch Menschen erreichen, die der Geschichte ohne jegliches Vorwissen begegnen.

Wie lässt sich Trauer auf die Leinwand übertragen?

Doch wie nähert man sich einem stilistisch avantgardistischen Roman über Trauer, der sich aus drei unterschiedlichen Perspektiven entfaltet? Darunter ausgerechnet jener einer Krähe? Wie überträgt man ein Werk auf die Leinwand, dessen emotionale Bandbreite zwischen herzzerreißender Melancholie, unheimlichem Schrecken, makabrem Humor und zutiefst berührender Introspektion oszilliert? Und wie bewahrt man dabei die außergewöhnliche narrative Vielschichtigkeit der Vorlage, ohne das Publikum mit ihrer Komplexität zu überfordern?

Trauer wird häufig als ein Prozess mit klar definierten Etappen dargestellt. In populären Ratgebern begegnet uns immer wieder das Modell der fünf Phasen der Trauer. Diese müssen wir nacheinander durchlaufen, um einen Verlust schließlich zu überwinden. Das Ding mit Federn widersetzt sich einer solchen vereinfachten Vorstellung. Stattdessen erzählt der Film von der chaotischen, widersprüchlichen Realität der Trauer. Trauer lässt sich weder in ein starres Schema pressen noch nach einem vorgegebenen Zeitplan bewältigen. Trotz seiner schmerzhaften Thematik gelingt es der Geschichte, Hoffnung zu vermitteln und immer wieder Raum für Humor zu schaffen.

Dylan Southern setzte sich zum Ziel, eine filmische Sprache zu finden, die der literarischen Vorlage möglichst nahekommt. Und zugleich visuell zum Ausdruck bringt, was Max Porter auf dem Papier geschaffen hat. Ob ihm das gelungen ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Children of Men – Filmkritik

Children of Men:

In unserer heutigen Filmkritik begeben wir uns auf eine gefährliche Reise durch eine Welt ohne Kinder. „Children of Men“ ist ein dystopischer Science-Fiction-Film mit Clive Owen, Pam Ferris, Clare-Hope Ashitey und Michael Caine. Wir sagen euch in unserer Filmkritik warum sich ein Blick lohnt!

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Worum geht es in „Children of Men“?

„Children of Men“ ist ein dystopischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2006, der von Alfonso Cuarón inszeniert wurde. 

Die Handlung spielt in einer nahen Zukunft, in der die Menschheit von Unfruchtbarkeit bedroht ist. Wir folgen dem zynischen ehemaligen Aktivisten Theo Faron (gespielt von Clive Owen), der von einer geheimen Gruppe kontaktiert wird, um eine Frau namens Kee (Clare-Hope Ashitey) zu schützen. Theo begibt sich mit Kee, die ein Geheimnis verbirgt, und der ehemaligen Hebamme Miriam (Pam Ferris) auf eine gefährliche Reise durch ein von Chaos und Gewalt geprägtes Großbritannien, das von Regierungskontrolle und Flüchtlingskrisen geplagt ist. Während sie versuchen, Kee sicher zu einem mysteriösen Rettungsort zu bringen, werden sie von verschiedenen Interessengruppen gejagt. Der Film erkundet Themen wie Hoffnung, Menschlichkeit, Überleben und die Auswirkungen von Macht und Unterdrückung auf die Gesellschaft.

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The Huntsman: Winter’s War

Es ist soweit, der 4. Advent ist da und somit auch der letzte Kommentar zur Moviepilot User-Kommentare-Wichtel-Aktion 2016. Diesmal gewidmet meinem Filmfreund Tristan, alias Sand Sharks, der sich nicht wie die anderen, ein paar Filme aussuchte, sondern mich einfach mal machen lies. Ich habe 2 Stunden gegeben und mein Bestes getan. 

„The Huntsman: Winter’s War„, coole Effekte, CGI-Gesülze und eine Story zum Weinen.

The Huntsman Winter's War

REGIE: Cedric Nicolas-Troyan
DARSTELLER: Chris Hemsworth, Emily Blunt, Charlize Theron, Jessica Chastain, Sam Claflin, Sophie Cookson, Colin Morgan, Nick Frost, Sheridan Smith, Alexandra Roach und Rob Brydon
GENRE: Abenteuerfilm, Actionfilm, Drama, Fantasyfilm

Was ist nur passiert? Da hat mir doch „Snow White and the Huntsman“ so gut gefallen und deswegen habe ich dem Nachfolger so entgegen gefiebert und dann DAS. Wo fange ich da jetzt am besten an? 

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