Jodie Foster und das Attentat auf den Präsidenten – Ein Hauch Historie

Jodie Foster als Iris in ‚Taxi Driver‘ sitzt geschminkt und nachdenklich in einem dunklen Raum; im Hintergrund brennt eine rote Kerze und der Bildtext verweist auf das Attentat auf den Präsidenten – dokumentarisch anmutende Filmszene.

Wenn man an Jodie Foster und den amerikanischen Präsidenten denkt, kommt einem vermutlich zuerst die jüngere Vergangenheit in den Sinn. Jodie Foster hat sich mehrmals gegen die Politik Donald Trumps ausgesprochen und seine Administration als „Tragödie“ bezeichnet. 2017 veranstaltete sie sogar eine Anti-Trump-Demonstration und spricht sich regelmäßig gegen die Waffengesetze der USA aus.

Lange Zeit vorher spielte Foster aber bereits eine Rolle im Leben eines anderen republikanischen Präsidenten, der – wie Trump – zuvor eine Karriere in der Entertainment- und Medienbranche hatte: Ronald Reagan.

Ihr wisst schon: Der Schauspieler, der Präsident ist, wenn Marty McFly in der Zeit zurückreist und Doc Brown im Jahr 1955 es nicht glauben kann, dass ein Schauspieler im Jahr 1985 Präsident ist. Das waren noch Zeiten, was?

Wie auch immer …

Jodie Foster und Ronald Reagan sind sich vermutlich niemals persönlich begegnet. Ihre Verbindung ist ein Mann, dessen Namen die meisten vermutlich gar nicht kennen. John Hinckley Jr. hat weder in einem Film mitgespielt noch war er Präsident der Vereinigten Staaten. Aber laut eigener Aussage ist er der Grund dafür, dass Jodie Foster lesbisch wurde. Und wenn das mal nicht ein Erfolg ist, den man sich gerne auf die Fahnen schreiben will, was dann? Wo das herkommt, lauert natürlich noch mehr Irrsinn. Und der beginnt im Jahr 1976 mit einem Taxi.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

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Hollywood-Streik im Jahr 1960 – Ein Hauch Historie

Titelbild zur Kolumne Hollywood-Streik im Jahr 1960 – Ein Hauch Historie. Darauf ist ein alter Filmprojektor aus der Froschperspektive zu sehen. Besonders ins Auge stechen die beiden großen Filmrollen. Das Bild ist klassisch schwarz weiß

Hollywood streikt. Was wir aus der mehr oder weniger jüngeren Vergangenheit bereits vor allem von den Autoren und Autorinnen kennen, weitet sich nun auch auf die Darsteller und Darstellerinnen aus. Auf gewisse Weise wiederholt sich hier die Historie, denn es gab bereits vor etwas über 60 Jahren ebenfalls einen Hollywood-Streik, in dem sowohl die schreibende als auch die darstellende Kunst im Mittelpunkt standen. Und die Gründe waren ähnlich zu heute.

Ein Beitrag von: Marcel Michaelsen

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