EDEN
In Landshut im schönen Niederbayern gab es einmal einen König, der sein Reich mit Stolz, Vernunft und voller Güte regierte. Das Volk liebte ihn, selbst der kleinste Bauer lebte im Wohlstand. Der König ließ sich niemals lumpen, mit seinen Bürgern Feste zu feiern und so fanden oftmals im Hofe der schönen Burg Trausnitz prunkvolle Feiern statt und jeder hatte die Möglichkeit mit dem König persönlich zu sprechen. Als ihm seine Gemahlin einen Sohn gebar, war auch das Volk überglücklich und überhäufte das Königspaar mit Geschenken, Segen und wünschten ihm Anmut, Stärke und Schönheit. Er war wahrlich ein hübscher Junge mit blond gelocktem Haar und stahlblauen Augen, die jetzt schon seinen Ehrgeiz zum Ausdruck bringen konnten. Sie tauften ihn auf den Namen Mären und er war ihr ganzer Stolz.
Fear and Loathing in Las Vegas – nice try
„Fear and Loathing in Las Vegas„, langweiliges Machwerk eines Regisseurs, der sich in dem Wort „Kult“ sonnt, aber nichts weiter zu Stande brachte, als kreative Effekte.
Regie: Terry Gilliam
Darsteller: Johnny Depp, Benicio del Toro und Tobey Maguire
Genre: Drama, Komödie
„Fear and Loathing in Las Vegas“ erhielt nun zum dritten Mal die Chance, sich zu beweisen, sich als ein Meisterwerk zu entpuppen und zu begeistern. Leider sind nun mal nicht alle guten Dinge drei und somit stinkt „Fear and Loathing in Las Vegas“ auch diesmal wieder gehörig ab.
Pearl Harbor
„Pearl Harbor„, schmalziger möchtegern Historienfilm mit bombastischer Action.
Regie: Michael Bay
Darsteller: Josh Hartnett, Ben Affleck und Kate Beckinsale
Genre: Drama, Actionfilm
James Cameron (Avatar), griff sich 1998 ein historisches Ereignis, suchte sich ein Liebespaar und kombinierte beides zu einem fantastischen Epos, das nicht nur romantisch, sondern auch sehr nahe gehend war. Zugegeben, war „Titanic“ ein Remake von Robert Liebermans (The X-Files) Ausgabe, jedoch feierte er große Erfolge.
Nun, 2001 wollte Michael Bay (I Am Number Four) an diesen Erfolg anknüpfen, sozusagen in Camerons Fußstapfen treten.
Lucky Number Slevin
„Lucky Number Slevin“, packender Thriller, der mit kleinen Details den Zuschauer bannt und doch noch überraschen kann.
Regie: Paul McGuigan
Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman, Ben Kingsley und Lucy Liu
Genre: Drama, Kriminalfilm, Thriller
Harmlos beginnt Paul McGuigans (Sherlock: A Study in Pink) Streifen, zumindest vorerst. Doch rasch findet sich der Zuschauer in einem Strudel voller Ereignisse wieder, die irgendwie zusammen hängen und doch kann man sich keinen Durchblick verschaffen.
„Lucky Number Slevin“ ist auch nach der zweiten Sichtung ein so ausgezeichneter Thriller, wie man selten einen zu sehen bekommt. Die Handlung folgt flott aufeinander, Dialoge werden geführt, Dinge passieren und wenn man nicht genau aufpasst, wird man wieder und wieder überrascht.
The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben
„The Imitation Game“ spannungsgeladener und dramatischer Thriller mit einem fantastischen Hauptdarsteller.
Regie: Morten Tyldum
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Mark Strong
Genre: Drama, Thriller
Morten Tyldums (Hodejegerne) „The Imitation Game“ hält in allem Maße, was er verspricht. Benedict Cumberbatch (Starter for 10) für die Rolle des Alan Turing zu besetzen war eine vorzügliche Wahl. Die Oscarnominierung ist auf jeden Fall gerechtfertigt, den Benedict spielt diesen Charakter nicht nur, er lebt ihn. Großartig ist auch Matthew Goode (Watchmen) und der Rest des Mathematiker-Teams, das versucht, den Code der Enigma zu entschlüsseln.
Anna Karenina
„Anna Karenina“, ermüdendes Bühnenstück, das so emotional wirkt wie ein toter Baumstumpf.
Regie: Joe Wright
Darsteller: Keira Knightley, Jude Law und Aaron Taylor-Johnson
Genre: Drama, Historienfilm
„Anna Karenina“ aus dem Jahre 2012 ist nun schon ungefähr die 13te Verfilmung des gleichnamigen Romanklassikers von Lew Tolstoi. Das Buch beschreibt das Eheleben und die Moral in der adligen, russischen Gesellschaft des 19ten Jahrhunderts.
The Machinist
„The Machinist“ ein schockierender Psychothriller, der einem das Atmen vergessen lässt.
Regie: Brad Anderson
Darsteller: Christian Bale und Jennifer Jason Leigh
Genre: Thriller, Drama
„Who are you?“
Ein einfaches Post-It hängt an der Wand, mit genau dieser Notiz: „Who are you?“.
Mit einfachen Elementen schafft es Brad Anderson (Transsiberian) den Zuschauer zu fesseln. „The Machinist“ ist ein Puzzle, das sich Teil für Teil, in jeder Minute zusammen setzt.
Der Zuschauer bewegt sich ebenso wie der Protagonist in einem Strudel von Ereignissen, Bildern, Emotionen und einem verworrenen Spiel, das einem selbst einen Strick zu drehen scheint.
Der große Trip – Wild
“Wild” die Reise zur Vernunft.
Regie: Jean-Marc Vallée
Darsteller: Reese Witherspoon und Laura Dern
Genre: Abenteuerfilm, Drama
“Wild” erzählt die Geschichte von Cheryl Strayed, die Mitte der 90er Jahre nach einer langen Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe einen Trip der Extreme auf sich nimmt. Sie erwandert ohne große Wander- oder Trekkingerfahrungen den Pacific Crest Trail und berichtet anschließend über ihre Reise, die vor allem in ihr Innerstes führt.
Kiss Kiss Bang Bang – Kommentar mal anders
„Kiss Kiss Bang Bang“ – Das Überraschungspaket!
Regie: Shane Black
Darsteller: Robert Downey Jr., Val Kilmer und Michelle Monaghan
Genre: Actionfilm, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Thriller
>>Hi, ich bin Harry Lockhart ich mach euch den Erzähler. Ihr fragt euch sicher jetzt „hey wer ist dieser Kerl und was hat der schon groß zu erzählen?“; aber hey, hört zu. Ich versichere euch, das wird sich für euch lohnen. Ich meine, wie oft kommt es denn im Leben vor, dass man morgens aufwacht und den öden, tristen Alltag erwartet, sich das Ganze aber doch anders entwickelt als man denkt?
Edward mit den Scherenhänden – Filmkritik
Er hat keine Hände, sondern Scheren an deren Stelle. Seht her das Wesen aus der Finsternis, wie es sich ins Licht begibt. Tim Burton schuf mit „Edward mit den Scherenhänden“ ein düsteres Märchen, eines Außenseiters. Mehr dazu in der Filmkritik.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark
Worum geht es in „Edward mit den Scherenhänden“?
„Edward mit den Scherenhänden“ (Originaltitel: Edward Scissorhands) aus dem Jahr 1990 ist eine US-amerikanische Fantasy-Tragikomödie, inszeniert von Tim Burton. In den Hauptrollen spielen Johnny Depp und Winona Ryder. Der Film kam am 18. April 1991 in den deutschen Kinos.
In „Edward mit den Scherenhänden“ geht es um Edward (Johnny Depp), ein künstlich geschaffenes Wesen, das nach dem Tod seines Erfinders (Vincent Price) in einer einsamen Villa zurückgelassen wird. Er hat scharfe Scheren anstelle von Händen, was ihn sowohl verletzlich als auch einzigartig macht. Als eine freundliche Verkäuferin (Dianne Wiest) ihn entdeckt, nimmt sie ihn mit in ihre Vorstadtgemeinde. Edward versucht, sich in die Gesellschaft einzugliedern, kämpft jedoch mit Vorurteilen und seinem eigenen Wesen, während er gleichzeitig seine künstlerischen Talente entfaltet. Der Film thematisiert Identität, Akzeptanz und die Suche nach Zugehörigkeit.







