„Much Ado About Nothing„, gut gespieltes Drama mit pfiffigen Dialogen im Original-Stil.
„Much Ado About Nothing“ von William Shakespeare ist schon mehrmals verfilmt und aufgeführt worden, sogar im Jahre 2014 kam ein neuer Film heraus, wie ich gerade feststellte. Warum ich mich jedoch dem aus dem Jahre 1993 von Kenneth Branagh (Jack Ryan: Shadow Recruit) widmete ist doch klar oder?
„Bill & Ted’s Excellent Adventure„, Blödelstreifen mit klasse Musik, aber wenig Handlung.
Das war er also, der Sci-Fi-Kultstreifen aus den 80ern mit Keanu Reeves (Much Ado About Nothing) und dem anderen Typ, den keiner mehr kennt, der aber enorm viel in seiner Biographie geschafft hat. Neben Filme drehen, hat er nämlich hauptsächlich Musikvideos produziert und dabei Regie geführt. Alex Winter (The Lost Boys) heißt der gute Mann und war zuletzt in „Grand Piano“ an Elijah Woods (Sin City) Seite zu sehen.
Danny Boyle: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
Ich: Ich möchte mal wieder so richtig geflasht werden.
Danny Boyle: Glücklicherweise kann ich das einrichten, nehmen Sie doch platz.
Ich: <setze mich>
Danny Boyle: Lehnen Sie sich zurück, entspannen Sie sich und schließen Sie die Augen.
„A Walk in the Clouds„, traumhaft schöne Romanze, mit fantastischer Musik und ausgezeichneten Panoramen.
Erst einmal vielen Dank an meine Freundin Lydia (Cinemakritik), die mir den Film wärmstens empfohlen hatte. „A Walk in the Clouds“ basiert auf der Handlung des italienischen Filmklassikers „Lüge einer Sommernacht„ aus dem Jahre 1942. Diese wurde jedoch stark abgeändert und wurde von den Kritikern regelrecht als langweilig und kitschig zerissen. Ich für meinen Teil fand ihn weder langweilig noch kitschig, ganz im Gegenteil. Von Anfang an war ich gefesselt, verliebte mich in die Protagonisten und genoss die traumhafte Stimmung, in die mich dieses Drama versetzte.
„Street Kings„, langweiliger Thriller, der weder in die Gänge kommt, noch wirklich unterhalten kann.
„Street Kings“ ist nun der zweite Film, den ich mir von David Ayer (End of Watch) angesehen habe und leider haut auch dieser mich nicht vom Hocker. Nachdem „U-571“ ganz okay war und mich „The Fast and the Furious“ nach dem Trailer schon nicht interessiert hatte, widmete ich mich dennoch „Street Kings„, vor allem wegen meiner aktuellen Keanu Reeves-Werkschau.
Ja ich weis, ich werde vergesslich und ich habe wirklich auch keine Entschuldigung, denn ich habe es schlicht und ergreifend vergessen. Also hier die vier vorgestellten Filme, die im April bei uns im Kino anlaufen.
Aktuell läuft eine Neuverfilmung des Klassikers „Die Farbe Lila“ in den deutschen Kinos. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Alice Walker und auf dem gleichnamigen Musical. Im Jahr 1985 wurde der Stoff bereits von Stephen Spielberg verfilmt, in dem Whoopi Goldberg in der Hauptrolle brillierte.
„Die Farbe Lila“ ist ein Drama von Steven Spielberg mit Whoopi Goldberg, Danny Glover, Oprah Winfrey, Akosua Busia, Adolph Caesar und Rae Dawn Chong.
Die junge Celie (Whoopi Goldberg) ist eine dunkelhäutige Frau, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Georgia lebt. Ihr tyrannischen Vater (Adolph Caesar) vergewaltigt und misshandelt sie regelmäßig. Als sie schwanger von ihm wird, verkauft dieser herrschsüchtige Mann ihre Kinder. Den einzigen Trost, den Celie (Whoopi Goldberg) hat, ist ihre jüngere Schwester Nettie (Akosua Busia).
Nach dem Tod ihrer kranken Mutter verheiratet Celies Vater sie an den Farmer Albert Johnson (Danny Glover). Er benutzt das junge Mädchen als Mutter für seine Kinder aus erster Ehe. Albert kommandiert Celie herum und lässt sie anstrengende Tätigkeiten im Haushalt erledigen. Inzwischen vergreift sich Celies (Whoopi Goldberg) Vater auch an Nettie (Akosua Busia), weswegen sie zu ihrer Schwester flüchtet. Doch dort kann sie nicht bleiben.
In den folgenden Jahren kämpft Celie langsam gegen ihre Unterdrückung an und versucht von ihren Peinigern frei zu kommen.
Stille! Man hört nur das Schluchzen eines Kindes, den Wind, der durch das Meer rauscht und die Wellen, die auf den feinen Sand schwappen.
Und noch beim Abspann bringt mich Nick Caves (Hellboy) Score zum Weinen.
John Hillcoat (The Proposition) schuf hier ein kleines Meisterwerk an Film. So schnell können kleine Gestiken, ein einziges Wort oder einfach ein Stück, wie ein Sofakissen aus der Vergangenheit, es schaffen, die Unterlippe zum Beben zu bringen oder sogar vollends in Tränen auszubrechen.
„Les Misérables„, schön inszenierter Musikfilm mit einem bombastischem Cast, wundervollen Singstimmen und fabelhaften Kulissen.
Nachdem Victor Hugos „Notre-Dame de Paris“ schon oftmals verfilmt wurde und wir auch schon diverse andere Filme von „Les Misérables“ gesehen haben, wagen sich Tim Bevan, Eric Fellner, Debra Hayward und Cameron Mackintosh dieses Mal an eine völlig andere Umsetzung und gestalten dieses literarische Werk aus der Epoche der Romantik, als Musical. Kein schlechter Grundsatz, die Songs sind einmalig, hinreißend und kraftgeladen, was nicht gering mit den wundervollen Stimmen des Castes zu tun hatte.