Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Veröffentlichungsjahr: 1991 | Genres: Abenteuer, Action, Science-Fiction, Thriller
Originaltitel: Star Trek VI: The Undiscovered Country
Schauspieler: William Shatner, Leonard Nimoy, DeForest Kelley, James Doohan, Walter Koenig, Nichelle Nichols, George Takei, Kim Cattrall, Mark Lenard, Grace Lee Whitney, Brock Peters, Leon Russom, Kurtwood Smith, Christopher Plummer, Rosanna DeSoto, David Warner, John Schuck, Michael Dorn
„Star Trek VI: Das unentdeckte Land“ (Originaltitel: „Star Trek VI: The Undiscovered Country“) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1991. Er bildet den sechsten Kinobeitrag der Reihe und markiert zugleich den letzten Auftritt der vollständigen Originalbesetzung aus der Serie „Raumschiff Enterprise“. Der Film basiert ausschließlich auf der klassischen TV-Serie und feierte seine Deutschlandpremiere am 13. Februar 1992 im Rahmen der Berlinale. Der Titel spielt auf eine Passage aus Shakespeares „Hamlet“ (III. Akt, Szene 1) an. Während im Theaterstück der Tod als „unentdecktes Land“ bezeichnet wird, bezieht sich der Film auf die ungewisse Zukunft.
Nach einem folgenschweren Zwischenfall, der die politische Lage in der Galaxis erschüttert, wird die Crew der Enterprise in eine diplomatische Mission verwickelt, die über Krieg oder Frieden entscheiden könnte. Captain Kirk und seine Offizierscrew müssen sich nicht nur mit alten Feindbildern auseinandersetzen, sondern auch mit Intrigen, die den fragilen Annäherungsprozess bedrohen. Der Film verbindet klassische Abenteuer-Elemente mit einem Kriminalplot und greift Themen wie Vorurteile, Wandel und Vertrauen auf.
Die Entstehung von „Star Trek VI: Das unentdeckte Land“ war eng mit dem 25-jährigen Jubiläum des Franchise verbunden. Regisseur Nicholas Meyer, der bereits „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ geprägt hatte, kehrte zurück und entwickelte gemeinsam mit Denny Martin Flinn ein Drehbuch, das politische Umbrüche der damaligen Zeit reflektierte — insbesondere das Ende des Kalten Krieges und den Fall der Berliner Mauer.
Die Produktion stand unter dem Anspruch, der Originalcrew einen würdigen Abschied zu ermöglichen. Gleichzeitig musste das Budget im Vergleich zu früheren Filmen deutlich reduziert werden, was kreative Lösungen bei Sets, Effekten und Kostümen erforderte. Viele Szenen wurden daher in bereits existierenden Kulissen gedreht oder geschickt umgestaltet. Trotz dieser Einschränkungen gelang es dem Film, einen atmosphärisch dichten und thematisch ambitionierten Abschluss der klassischen Ära zu schaffen.
Pressematerial © Paramount Pictures
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Nicholas Meyer
Drehbuch: Gene Roddenberry, Leonard Nimoy, Lawrence Konner, Mark Rosenthal, Nicholas Meyer, Denny Martin Flinn
Produzent: Brooke Breton, Marty Hornstein, Steven-Charles Jaffe, Robert Milicevic, Leonard Nimoy, Ralph Winter
Musik: Cliff Edelman
Kamera: Hiro Narita
Schnitt: William Hoy, Ronald Roose