Lost River – Filmkritik

Filmrezension: Lost River

Der Film „Lost River“ ist das Regiedebüt des Schauspielers Ryan Gosling, der unter anderem für Filme wie „La La Land„, „Drive“ und „Only God Forgives“ bekannt ist. Ob sich ein Blick lohnt, verrate ich euch in meiner Filmkritik.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Worum geht es in „Lost River“?

„Lost River“ ist ein Mysterythriller von Ryan Gosling mit Christina Hendricks, Iain De Caestecker, Saoirse Ronan, Matt Smith, Ben Mendelsohn, Eva Mendes, Reda Kateb, Barbara Steele und Landyn Stewart.

Die Kleinstadt Lost River, die nach dem nahe gelegenen Fluss benannt ist, ist dem Untergang geweiht. Der Einbruch auf dem Immobilienmarkt und die Wirtschaftskreise lassen die Stadt mehr und mehr zu einer Geisterstadt verkommen. Die Bewohner:innen haben es daher nicht leicht, viele Häuser sind verfallen und einige Anwohner*innen haben die Stadt bereits verlassen. Zurück blieben nur noch ein paar, die noch an ihrem Traum festhalten. Beispielsweise die alleinerziehende Mutter Billy (Christina Hendricks), die ihre beiden Söhne Bones (Iain De Caestecker) und Franky (Landyn Stewart) großziehen muss.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch sie ihre Heimat verlassen muss. Der Schuldenberg lastet schwer auf ihren Schultern und der Bankangestellte Dave (Ben Mendelsohn) ist ihr dabei auch keine große Hilfe. Er macht ihr lediglich ein Jobangebot um in seinem Performance-Theater der ganz besonderen Art aufzutreten.

Zur selben Zeit entdeckt ihr älterer Sohn Bones (Iain De Caestecker), der seinen Alltag damit verbringt, die leerstehenden Häuser zu plündern und vor dem gefährlichen Bully (Matt Smith) zu fliehen, eine Straße, die mitten in den Fluss führt. Man sagt, dass dort unten in der Tiefe des Wassers ein Monster hausen soll. So begeben sich Mutter, sowie Sohn auf eine Reise in bekannte und düstere Welten.

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Filmrezension: Triangle of Sadness

Filmrezension: Triangle of Sadness, Passion of Arts

Ich habe mal wieder eine Filmrezension für euch. Diesmal zu der Satire „Triangle of Sadness“.

„Triangle of Sadness“ aus dem Jahr 2022 ist eine Klassen-Sozialstudie und Drama Komödie des schwedischen Regisseur Ruben Östlund, der mit dem Film in Cannes die goldene Palme gewinnen konnte. 

Inhalt:

„Triangle of Sadness“ ist eine Satire von Ruben Östlund mit Harris Dickinson, Charlbi Dean Kriek, Woody Harrelson, Dolly de Leon, Zlatko Burićd und Iris Berben.

Die beiden Top-Models Carl (Harris Dickinson) und Yaya (Charlbi Dean) stehen als Paar ständig im öffentlichen Interesse. Das wirkt sich auch auf ihre Beziehung aus. Eines Tages werden die beiden auf ein Luxusschiff eingeladen und zögern nicht lange zuzusagen. Auf der Yacht findet die Gesellschaft der Super-Reichen ihren Platz. Dort sitzt der russische Oligarch neben britischen Waffenhändlern. Geführt wird das Schiff von dem kauzigen, ständig alkoholisierten Kapitän (Woody Harrelson).

Diese Reise scheint zunächst ein toller Ausflug aufs Meer zu werden. Besonders geeignet ist die Kulisse für den eigenen Instagram Kanal, der mit diesem teuren Trip bespielt werden kann. Doch nimmt der Spaß ein zähes Ende, als ein Sturm aufzieht und die Passagiere Übelkeit erfasst. Was nicht nur dem Sturm, sondern auch an dem verspeisten 7-Gänge-Menü verschuldet ist. Der Urlaub nimmt eine Katastrophale Wendung, als Carl (Harris Dickinson) und Yaya (Charlbi Dean) mit den Milliardär*innen auf einer einsamen Insel stranden. Die einzigen, die wissen, wie man sich selbst versorgt, sind die „niederen“ Angestellt*innen, wie die Reinigungskräfte. Nun beginnt sich die Hierarchie zu verschieben. 

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Tár – Filmkritik

Filmrezension: Tár

Endlich war ich mal wieder im Kino! Heute gibt es für euch die Filmkritik zum Film „Tár“. In dem Musikfilm „Tár“ verkörpert Cate Blanchett die gefeierte, jedoch fiktionale Dirigentin Lydia Tár.

Inhalt:

„Tár“ ist ein Musikdrama von Todd Field mit Cate Blanchett, Nina Hoss, Noémie Merlant, Adam Gopnik, Julian Glover und Mark Strong.

Die Dirigentin und Komponistin Lydia Tár (Cate Blanchett) ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Sie zählt zu den wenigen EGOTs (jemand, der sowohl Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen hat) und leitet als erster weiblicher Musikdirektor das Berliner Philharmonie-Orchester. In den Klassik-Kreisen gilt Lydia Tár (Cate Blanchett) als größter Name der Gegenwart. Ihre Ehefrau Sharon (Nina Hoss) hegt ebenso große Leidenschaft für die Musik und bekleidet den Posten der Konzertmeisterin. Gemeinsam ziehen sie ihre Adoptivtochter Petra (Mila Bogojevic) groß.

Lydia Tár (Cate Blanchett) steht kurz vor der Veröffentlichung ihrer Biographie „Tár on Tár“, außerdem soll eine Live-Aufzeichnung von Gustav Mahlers Sinfonie Nummer 5, die Krönung ihrer Karriere werden. Der berufliche Druck, wirkt sich stark auf Társ Privatleben aus. Vor allem als sich eine ihrer ehemaligen Studentinnen das Leben nimmt, spitzt sich die Lage immer mehr zu. Lydia muss sich Machtmissbrauchsvorwürfen stellen, außerdem gibt es Gerede, dass sie im Personalbereich, bestimmten Menschen einen Vorteil verschafft hat.

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Im Westen nichts Neues – Filmkritik

Passion of Arts Im Westen nichts neues

Ich hab mal wieder eine Filmrezension für euch. Diesmal zu der Neuverfilmung des Literaturstoffes „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque.

„Im Westen nichts Neues“ aus dem Jahr 2022 ist ein deutsches Anti-Kriegsdrama, basierend auf dem gleichnamigen Roman des deutschen Autors Erich Maria Remarque von 1928. Dieser verarbeitet semi-biographisch die erlebten Schrecken des 1. Weltkrieges. 

Darum geht es in „Im Westen nichts Neues“

„Im Westen nichts Neues“ ist ein Anti-Kriegsfilm von Edward Berger mit Felix Kammerer, Albrecht Schuch, Aaron Hilmer, Daniel Brühl und Moritz Klaus.

Diese Netflix-Produktion ist nun bereits die 3. Verfilmung des gleichnamigen Buches von Erich Maria Remarque. Der Film von Edward Berger ist jedoch die 1. deutsche Verfilmung des Stoffes. 

1917: Seit 3 Jahren herrscht Krieg in Europa und der 17-jährige Paul Bäumer (Felix Kammerer) kann es mit seinen Freunden kaum erwarten, endlich selbst in den Krieg zu ziehen. Paul und seine besten Freund*innen Albert (Aaron Hilmer) und Müller (Moritz Klaus), sehen sich schon an der Front und anschließend in Paris den Sieg feiern. Voller Optimismus melden sie sich freiwillig für Gott und Vaterland an die Westfront ziehen. 
Die Euphorie, die ihnen vorher von ihrem Lehrer eingetrichtert worden war, ist jedoch nur von kurzer Dauer. An der Front im Schützengraben angekommen fällt schon der erste Gewehrhagel, Granaten und gefährlichere Sprengsätze. Die nackte Angst sitzt den jungen Rekrut*innen täglich im Nacken gepaart mit Leid und Trauer. 
Nun lernen sie das wahre Gesicht des Krieges kennen und finden sich in einem täglichen Überlebenskampf wieder. Eine Rückkehr nach Hause ist nicht möglich, denn wer sich für das Vaterland verschrieben hat, der muss weiter machen, bis zum bitteren Ende. 

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Filmrezension: Nur die Sonne war Zeuge

Passion of Arts Filmrezension: Nur die Sonne war Zeuge

Heute habe ich wieder eine Filmrezension für euch. Diesmal zu dem Thriller „Nur die Sonne war Zeuge“. Der Film „Nur die Sonne war Zeuge“ ist die Literaturverfilmung von Patricia Highsmiths Roman „Der talentierte Mr. Ripley“. Viel Spaß beim Lesen der Filmrezension zu „Nur die Sonne war Zeuge“. Sagt uns doch in den Kommentaren, wie euch der Film gefallen hat.

„Nur die Sonne war Zeuge“, Klassiker mit perfektem Zusammenspiel von Score, Kamera, Regie und Darsteller*innen.

Inhalt:

„Nur die Sonne war Zeuge“ ist ein Thriller  von René Clément mit Alain Delon, Maurice Ronet, Marie Laforêt und Erno Crisa. 

„Nur die Sonne war Zeuge“ (Plein soleil – 1960) erzählt die Geschichte des armen Amerikaners Tom Ripley (Alain Delon), der seinen Freund den Millionärssohn Philippe Greenleaf (Maurice Ronet) ermordet und dessen Identität stiehlt, um in den Genuss dessen Lebens zu kommen. Der Film basiert auf Patricia Highsmiths Roman „Der talentierte Mr. Ripley“.

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Bodies Bodies Bodies – Filmkritik

Passion of Arts Bodies Bodies Bodies

„Bodies Bodies Bodies“ aus dem Jahr 2022 ist ein Horrorthriller mit leichten Whodunit Vibes. Der Film stammt aus dem Hause A24 und ist von der holländischen Regisseurin Halina Reijn. Sie präsentiert hier ihren ersten englischsprachigen Film und zugleich erst ihren zweiten Spielfilm. Mehr dazu in der heutigen Filmkritik.

Ein Beitrag von: Timo Raab

Worum geht es in „Bodies Bodies Bodies“?

„Bodies Bodies Bodies“ ist eine Horrorkomödie von Halina Reijn mit Amandla Stenberg, Marija Bakalowa, Myha’la Herrold, Rachel Sennott und Chase Sui Wonders.

Sophie (Amandla Stenberg) verbringt gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Bee (Marija Bakalowa) das Wochenende mit Freunden auf einem abgelegenen Anwesen. Um sich die Zeit zu vertreiben spielen sie alle gemeinsam das Spiel „Bodies Bodies Bodies“, was ähnlich wie Werwölfe von Düsterwald ist. Bis auf einmal tatsächlich einer der Truppe tot aufgefunden wird. Die große Frage bleibt: Wer ist der Mörder?

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Filmrezension: The Menu

Passion of Arts The Menu

Ich hab mal wieder eine Filmrezension für euch, diesmal zu dem kulinarischen Disney-Hit „The Menu“.

„The Menu“ aus dem Jahr 2022 ist ein Kammerspiel Thriller mit schwarzhumorigem, satirischen Einschlag, der sich mit einem kulinarischen Abend in einem sehr exklusiven Restaurant beschäftigt. 

Inhalt:

„The Menu“ ist eine Satire mit Horrorelementen von Mark Mylod mit Ralph Fiennes, Anya Taylor-Joy, Nicholas Hoult, Hong Chau und Janet McTeer.

Der Feinschmecker Tyler (Nicholas Hoult) führt die junge Frau Margot (Anya Taylor-Joy) zu einem ganz speziellen Dinner aus. Zusammen mit anderen handverlesenen Besucher*innen begeben sie sich auf die Insel Hawthorne. Dort betreibt der gefeierte Koch Slowik (Ralph Fiennes) ein äußerst exklusives Restaurant. Eine Einladung an seine Tafel ist äußerst exklusiv und seine Mahlzeiten legendär. 

Das Essen auf Slowiks Speisekarte wird wie Kunst behandelt. Jeder Gang wird von seinen Künstler*innen hoch geschätzt und das Publikum herausfordert und an die Grenzen gebracht. Die Art, wie Slowik (Ralph Fiennes) mit seinen kulinarischen Kreationen die feine Küche auslotet, nimmt für seine reichen Gäste überraschende und schockierende Züge an.

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Filmrezension: Avatar: The Way of Water

Passion of Arts Avatar The Way of Water

Ich hab mal wieder eine Filmrezension für euch, diesmal zum Kinoerlebnis 2022 „Avatar: The Way of Water“.

„Avatar: The Way of Water“ aus dem Jahr 2022 ist ein Action Science Fiction/Fantasy Abenteuer und nach 13 Jahren die Fortsetzung des 2009er „Avatar – Aufbruch nach Pandora„. Der Film, der damals durch sein atemberaubendes 3D eine Benchmark setzen konnte. Aber schafft dies auch der Nachfolger?

Inhalt:

Avatar: The Way of Water ist ein Science Fiction-Film von James Cameron mit Sam Worthington, Zoe Saldana, Stephen Lang und Sigourney Weaver.

In Avatar von Pandora kehrt endlich Ruhe bei den Ureinwohner*innen der Na’vi ein. Die meisten, feindlich gesinnten Menschen wurden vertrieben. Jake Sully (Sam Worthington) ist nun einer von ihnen geworden. Seine Zeit verbringt er nun damit, zusammen mit Neytiri (Zoe Saldana) seine neue Heimat besser kennenzulernen. Inzwischen haben die beiden zwei Söhne, Neteyam (Jamie Flatters) und Lo’ak (Britain Dalton). Außerdem eine Tochter. Sie ist die Jüngste der jungen Familie und trägt den Namen Tuk (Trinity Jo-Li Bliss). Dazu gesellen sich Adoptivtochter Kiri (Sigourney Weaver) und das verwaiste Menschenkind Spider (Jack Champion).

Das Glück scheint perfekt zu sein, doch es soll nicht von Dauer sein. Die menschlichen Invasor*innen bleiben Pandora nicht fern. Der Kampf gegen die Ausbeuter*innen geht weiter. Zudem wird Jagd auf den übergelaufenen Sully gemacht. Somit haben die Menschen auch seine Familie im Visier. Um seine Familie zu schützen, versteckt sich Jake mit seiner Familie beim Wasser-Stamm der Metkayina. Werden sie dort sicher vor den Jäger*innen und Ausbeuter*innen sein? 

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