Media Monday #777

Daniel Day‑Lewis in There Will Be Blood, dramatisches Close‑up mit Silhouette im Sonnenuntergang; Grafik mit dem Text „Media Monday #777“.

Willkommen zum Media Monday #777! 🎬✨💛
Diese Woche fühlte sich an wie ein Ritt durch verschiedene Welten: mal staubig wie ein Neo‑Western, mal schillernd wie ein Neontraum, mal so tief in meinem eigenen Bewusstsein verankert, dass ich kaum wusste, wo ich lande. Zwischen Alltag, Müdigkeit und kleinen Momenten der Klarheit haben mich Filme und Serien wieder dorthin geführt, wo ich mich am ehesten sortieren kann: in Bilder, die etwas in mir anstoßen und Geschichten, die mehr über mich erzählen, als ich manchmal zugeben möchte.

Es war eine Woche voller Kontraste: Die Serie Euphoria, die plötzlich Tarantino‑Vibes versprüht; ein Meisterwerk wie There Will Be Blood, das mich emotional überrollt hat; ein Mind‑Game‑Film wie Stay, der mich daran erinnert, wie brüchig Realität sein kann; und eine Serie wie The Boys, die kurz vor dem Finale steht und mich skeptischer zurücklässt, als mir lieb ist. Dazwischen lagen Identitätsfragen, die mich seit meiner Kindheit begleiten, und kleine Alltagsrituale, die mich wieder erden — Kaffee, Gedanken, ein bisschen Stille.

Kunst war in diesen Tagen weniger Ablenkung als Spiegel. Sie hat mich herausgefordert, beruhigt, irritiert und manchmal einfach nur daran erinnert, dass Identität ein Prozess ist, kein Zustand. Vielleicht liegt genau darin die Magie dieser Woche: dass Geschichten mich begleitet haben, während ich versucht habe, meinen eigenen Platz zwischen Neonlicht, Staub und Bewusstsein zu finden.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee ☕ und kommt mit mir durch einen Media Monday #777 voller Filmkunst, Reflexion und kleiner Momente, die mich durch diese Tage getragen haben. 🎥💫

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Was ist der Media Monday?

Der Media Monday ist ein wöchentlicher Lückentext, der vom Medienjournal-Blog bereitgestellt wird und von vielen unterschiedlichen Blogger:innen mit ganz eigenen Perspektiven ausgefüllt wird 📝🌍

Wir sind jede Woche mit dabei und nutzen den Media Monday als Raum für eine persönliche Kolumne über Queerness 🌈, Lebenserfahrungen 💭, Filme & Filmkunst 🎞️🖤 – mal nachdenklich, mal melancholisch, mal voller Sehnsucht nach der großen Leinwand.

Ein Ort für Reflexion, Filmleidenschaft, leise Gedanken und kleine Fluchten in andere Welten ✨📺📖

1. Zwischen Neon & Staub: Euphoria reitet in den Neo‑Western 🔥🌵🎬

Zendaya als Rue Bennett in Euphoria Staffel 3, Behind‑the‑Scenes im Auto; entspannte Szene mit Western‑Vibe und natürlichem Licht. | Media Monday #777
Behind the Scenes von Euphoria Staffel 3: Zendaya entspannt im alten Truck, während die weite Landschaft den Neo‑Western‑Look der neuen Staffel auch abseits der Kamera spürbar macht — Euphoria | seit 2019 © A24 | Home Box Office (HBO) | Little Lamb
Schwarz-weiß-Werbegrafik mit zwei eng aneinander liegenden Personen, die einander sinnlich berühren. Links steht in großen orangefarbenen Buchstaben „QUEER LOVE STORYS“. Rechts unten befindet sich ein Button mit „SHOP NOW“ sowie das Thalia-Logo.

Jetzt, da endlich die 3. Staffel der Serie Euphoria angelaufen ist, bin ich doch überrascht, wie sehr sich die Staffel von den anderen unterscheidet. Aber nicht im negativen Sinne, ganz im Gegenteil. Wo andere eher Kritik anbringen und der Meinung sind, dass Euphoria nicht mehr die Serie ist, die sie mal war, finde ich den Umbruch sehr gelungen. Die 3. Staffel hat für mich einen ziemlichen Neo Western Vibe und erinnert mich stark an den Stil von Quentin Tarantino. Auch wenn ich ihn im Media Monday #776 kritisiert habe, finde ich Tarantinos Stil dennoch sensationell. Seine irregeleiteten Aussagen ändern nichts an seiner filmischen Handschrift, wenn man rein auf die technischen und stilistischen Aspekte schaut.

Diese Einflüsse spiegeln sich nun überraschend deutlich in der neuen Staffel wider. Der Neon-Schriftzug für den Titel macht nun Platz für plakative, gelbe Schriften, wie wir es aus den alten Italo Western kennen. Und Tarantino oft auch für seine Werke verwendet hat. Der Ton ist rauer, manche Kamerafahrten und -perspektiven sind klassischer und erinnern an das New Hollywood Kino. Zusätzlich bekommt die Story ganz neue Züge und die Protagonist:innen schweben zwischen Zukunftsplänen und kriminellen Alpträumen. Die Storyline von Rue, gespielt von Zendaya, wirkt wie eine Hommage an die Spanische Fernsehserie Sky Rojo (2021–2023).

Für mich bleibt Euphoria auch in Staffel 3 eine der visuell und erzählerisch spannendsten Serien unserer Zeit.

2. There Will Be Blood: Ein Film der in die Seele bohrt & Chaos hinterlässt 🛢️🔥

Paul Dano als Eli Sunday und Daniel Day‑Lewis als Daniel Plainview in There Will Be Blood; intensive Konfrontation in rustikaler Innenraumszene. | Media Monday #777
Paul Dano als Eli Sunday und Daniel Day‑Lewis als Daniel Plainview in einer der intensivsten Konfrontationen von There Will Be Blood — ein Moment, der die emotionale Wucht des Films greifbar macht — There Will Be Blood | 2007 ©Paramount Vantage | Miramax | Ghoulardi Film Company

Der Film There Will Be Blood aus dem Jahr 2007 von Paul Thomas Anderson ist nun wirklich nicht der Film, den ich erwartet hatte. Zwar hatte ich vor vielen Jahren einmal grob erlesen, worum es in der Handlung geht und der Film wurde mir auch schon mehrfach von @klaathu empfohlen. Auf meiner Reise durch die Filmwelt bin ich diesem Meilenstein ebenfalls immer wieder begegnet. Trotzdem war ich unsicher, ob er mir gefallen würde, denn mit Andersons Werken werde ich allgemein nicht sonderlich warm. Hinzu kommt, dass ich persönlich das Gefühl hatte, der Film werde regelrecht gehypt. Und das ist für mich immer schwierig. Ich mache es nicht mit Absicht, aber oft gefallen mir Filme nicht, die die Masse so sehr „abfeiert“. Entsprechend gespannt war ich, wie ich There Will Be Blood am Ende auffassen würde.

Wie es der Zufall wollte, hatte ich gerade im Rahmen einer Monats‑Challenge den Channel FILMLEGENDEN bei Amazon Prime gebucht. Und dort war der Film enthalten. Diese Gelegenheit konnte ich nicht erneut verstreichen lassen, also war die Sichtung gestern endlich fällig. Ein weiterer Zufall ist, dass ich erst letzte Woche im Media Monday #776 über Quentin Tarantino und den Fauxpas, den er sich in den letzten Monaten geleistet hat, sprach. Darunter auch seine respektlose Aussage über Paul Dano, die besonders dessen Leistung in diesem Werk hart kritisiert.

Zwischen Kritik & Gefühl im Media Monday #777

Ich bin kein Quentin Tarantino, kein Martin Scorsese, kein Spielberg und keine Greta Gerwig, aber ich denke, ich habe inzwischen ein Gespür dafür entwickelt, wann eine schauspielende Person abliefert und wann nicht. Und wenn Paul Dano mir das Gefühl gibt, er spielt sich die Seele aus dem Leib, dann ist das so. Es geht nicht darum, was irgendeine regieführende Person behauptet, sondern darum, was das Publikum spürt, fühlt und sieht.

Ryan Gosling sagte kürzlich etwas Ähnliches: Früher habe er versucht, zu fühlen, was seine Figur fühlt. Heute weiß er, dass das irrelevant ist, denn wichtig ist, was das Publikum fühlt.


»Früher habe ich immer den Fokus darauf gelegt, was ich fühle, wenn ich eine Figur spiele. Aber das ist total irrelevant.
Wichtiger ist jedoch, was das Publikum fühlt.«

– Ryan Gosling

Der Horrorfilm getarnt im Mantel des Historiendramas

Ich habe gefühlt, was Eli Sunday, gespielt von Paul Dano, emotional durchgemacht hat. Und allein das zählt. Tatsächlich fand ich ihn in keiner Rolle stärker als in There Will Be Blood. Er war ein absolut ebenbürtiger Gegenspieler für Daniel Day‑Lewis. Doch nicht nur die schauspielerischen Leistungen waren überragend. Paul Thomas Anderson hat hier einen Film kreiert, den ich so nicht erwartet hatte. Obwohl ich nicht wusste, wie die Handlung verläuft, dachte ich immer, der Film sei ein Horrorfilm. Und stellenweise fühlt er sich tatsächlich so an. Die Musik von Jonny Greenwood trägt enorm dazu bei.

Nach der Sichtung las ich, dass Anderson genau diesen Vibe wollte: einen spürbaren, realen Horror, der die Figuren ins Verderben treibt. Irgendwie hatte ich auch erwartet, der Film würde in einem riesigen Blutbad enden – tut er nicht, zumindest nicht in dem Ausmaß, wie man es von einem Quentin‑Tarantino‑Film gewohnt wäre.

Abschließend kann ich sagen, dass ich keinerlei Erwartungen an There Will Be Blood hatte, aber der Film ist auch für mich das Masterpiece, von dem alle sprechen.


»Ich habe dich gebrochen
und ich habe dich geschlagen.
Ich bin fertig!
«

Daniel Plainview (There Will Be Blood)

3. Die Kunst der Desorientierung: Stay als Mind‑Game‑Philosophie im Media Monday #777 🎭🌀🌑🧠

Ryan Gosling als Henry in Stay (2005), sitzt nachts auf der Straße vor einem brennenden Auto; dramatische, filmische Szene mit urbanem Chaos. | Media Monday #777
Henry Letham, gespielt von Ryan Gosling, sitzt vor dem brennenden Auto – ein surrealer Moment, der die zerrissene Wahrnehmung und die traumartige Bildsprache von Marc Forsters Stay eindringlich sichtbar macht — Stay | 2005 ©Kinowelt Filmverleih
Schwarz-weiß Foto eines Gitarristen mit wehendem Haar, der energisch eine E‑Gitarre spielt. Darüber steht der Schriftzug ‚Bandmerch‘, daneben ein Button mit ‚Shop Now!‘ sowie das EMP‑Logo mit Rockhand-Symbol.

Regelrecht philosophisch Regelrecht philosophisch wirkt die Bildsprache in Marc Forsters Stay (2005), die die Grenzen zwischen Realität und Bewusstsein konsequent auflöst. Forster arbeitete bewusst mit assoziativer Montage, ungewöhnlichen Übergängen und Brüchen in Raum und Zeit. Laut der Filmwissenschaft gehören diese Mittel zu den sogenannten Mind‑Game Films, die das Publikum herausfordern, Realität infrage zu stellen.

In Stay bricht Forster gezielt filmische Regeln wie die 180‑Grad‑Regel und nutzt Achsensprünge, Dutch Angles und irritierende Übergänge, um die Orientierung zu zerstören. Diese Gestaltungsmittel sollen bewusst Desorientierung in Raum, Zeit und Perspektive erzeugen. Die visuelle Verunsicherung zwingt das Publikum, über Wahrnehmung und Bewusstsein nachzudenken. Und wird damit zu einem klassischen philosophischen Motiv. Dieser Effekt verstärkt sich durch die Verknüpfung verschiedener Wirklichkeitsebenen, die jedoch unvollständig bleiben und Interpretationsspielraum lassen. Forster setzt das nicht nur narrativ, sondern auch visuell um: Figuren tauchen entgegen jedweder Logik plötzlich auf, Räume verändern sich, Perspektiven kippen. Die Bildsprache stellt damit Fragen nach Identität, Erinnerung und subjektiver Realität.

Ein solcher Umgang mit filmischer Wahrnehmung macht Stay zu mehr als einem Thriller. Er wird zu einer Reflexion über das fragile Verhältnis zwischen Bewusstsein und Wirklichkeit. Forster zwingt das Publikum, die eigenen Wahrnehmungsmechanismen zu hinterfragen. Und genau darin liegt die philosophische Kraft des Films. Am Ende bleibt ein Werk zurück, das sich weniger sehen als erleben lässt. Stay entfaltet seine Wirkung nicht über Logik, sondern über Irritation. Und genau darin liegt seine Wahrheit: dass Realität immer nur ein brüchiges Konstrukt ist, das im nächsten Moment kippen kann.

4. Finale ohne Finale? Meine Skepsis zu The Boys im Media Monday #777 💥🧨💉

Karl Urban als Billy Butcher und Antony Starr als Homelander in The Boys; intensiver Blickduell‑Moment mit lasernden Augenstrahlen in dunkler, dramatischer Szene. | Media Monday #777
Homelander (Antony Starr, rechts) und Billy Butcher (Karl Urban) im ultimativen Machtduell — The Boys | seit 2019 ©Amazon Studios
Das Bild ist eine Werbeanzeige zu Marvel und DC Artikeln auf Thalia. Abgebildet ist Margot Robbie als Harley Quinn

Dass es von der Serie The Boys (2019) von Eric Kripke nur noch eine Episode gibt, macht mich skeptisch, denn die Story fühlt sich gerade jetzt eher mittendrin an. Ich fürchte, dass der Hauptplot von The Boys anschließend in der Serie Gen V (seit 2023) weitergeführt wird. Immerhin haben sie beide Serien bereits miteinander verknüpft und Charaktere zusammengeführt. Auch in den letzten Episoden von The Boys gab es diverse Crossover mit Figuren aus der Jugendvariante der Serie.

Prinzipiell finde ich es nicht schlimm, wenn die jüngere Generation ebenfalls Raum bekommt. Allerdings ist der Hauptgegner in Gen V eigentlich ein anderer. Und man könnte die Hauptserie durchaus so weit laufen lassen, dass der Plot mit diesen Charakteren wirklich abgeschlossen ist – wirklich abgeschlossen, ohne offene Türen.

Ich fürchte daher, dass ich nach der letzten Episode von The Boys, die am 20.05.2026 auf Amazon Prime erscheint, nicht zufrieden sein werde. Ich kenne diese Strapazen bereits von Supernatural: Zur Hölle mit dem Bösen (2005). Die Serie hatte ein hervorragendes Ende nach der fünften Staffel. Und wurde dann aufgrund ihres Erfolgs unnötig in die Länge gezogen. Das finale Ende – ja, irgendwann hatte die Serie tatsächlich ein Ende – war immerhin zufriedenstellend.

Am Mittwoch werde ich jedenfalls sehen, wie die Showrunner The Boys zu Ende gedacht haben. Ich bin skeptisch, aber dennoch ziemlich gespannt darauf.

5. 6. & 7. Im Kokon des Bewusstseins: Identität im Spiegel des Kinos 🦋👁️

Major Motoko Kusanagi in Ghost in the Shell (1995) vor einem Spiegel; ikonische Cyberpunk‑Szene über Identität und Selbstwahrnehmung. | Media Monday #777
Major Motoko Kusanagi im Moment der Selbstreflexion – ein visuelles Echo der zentralen Frage von Ghost in the Shell: Wo endet die Hülle, und wo beginnt das Bewusstsein? — Ghost in the Shell | 1995 ©Manga Entertainment
Passion of Arts Dein Fenster zur Filmkunst. Spendabler Kaffee.

Es hat sicher seinen Sinn, dass mich Geschichten über Bewusstsein, Realität und Identität so stark beschäftigen – vielleicht, weil sie Fragen stellen, die ich mir selbst längst stelle. Schon als Kind starrte ich auf meine Hände, blickte aus meinen Augen an die Decke und fragte mich: „Warum bin ich ich? Warum habe ich diesen Körper? Und warum blicke ich aus genau diesen Augen?“ Diese Fragen ließen mich nicht los. Ich habe oft stundenlang darüber nachgedacht, warum ich nicht jemand anderes bin und warum mein Bewusstsein in genau dieser „Fassung“ steckt.

Filme wie Ghost in the Shell (1995), Blade Runner 2049 (2017) oder Black Swan (2010) schlagen da direkt in diese Kerbe. Sie verhandeln Identität nicht nur erzählerisch, sondern existenziell. Und vielleicht sehe ich deshalb in ihnen eine Art Lebensphilosophie. Denn was macht uns aus? Wie werden wir zu den Personen, die wir sind? Und wie viel Druck hält eine Identität aus, bevor sie zu bröckeln beginnt?

Besonders Ghost in the Shell fasziniert mich als Gedankenexperiment. Im Grunde sind wir Menschen nur Hüllen – „Shells“ – und darin befindet sich unser Geist. Wir können diese Hülle optimieren, sie akzeptieren oder sogar aus ihr heraustreten, zumindest im metaphorischen Sinn. Identität ist nichts Festes. Sie wird uns nicht vorgeschrieben. Wir können uns verändern, wachsen, uns neu erfinden. Vielleicht sind wir alle nur Kokons, die irgendwann aufbrechen, um bunte Flügel zu bekommen und davonzufliegen.

…. scheint nicht, als ….. für diese Lücke fällt mir leider nichts ein. Ich hab jetzt wirklich eine Stunde lang überlegt. 👀 Wenn ich da noch weiter dran hänge, werde ich heute nie fertig.

Zuletzt habe ich Kaffee getrunken und das war gut, weil Kaffee egal zu welcher Tageszeit einfach lecker ist. ☕

※※※


Das war der Media Monday #777 🎬🌈✨.
Eine Woche, die sich angefühlt hat wie ein Ritt durch Neonlicht und Staub, durch filmische Welten und innere Räume, durch Fragen, die größer waren als jede Handlung. Zwischen Tarantino‑Echos, Paul Danos Wucht, Goslings leiser Schauspiel‑Philosophie und der brüchigen Realität von Marc Forsters Stay habe ich mich selbst wieder ein Stück weit gespiegelt gesehen. Und vielleicht auch ein bisschen verstanden.

Euphoria hat mich überrascht, The Boys hat mich skeptisch zurückgelassen, und There Will Be Blood hat mich emotional überrollt. Dazwischen lag dieses alte, vertraute Gefühl, dass Kunst manchmal mehr über mich erzählt als ich selbst. Dass Identität kein Zustand ist, sondern ein Prozess. Ein Kokon, der sich langsam öffnet, auch wenn man nicht weiß, was am Ende herauskommt.

Es war eine Woche voller Fragen, voller kleiner Erkenntnisse, voller Momente, die mich kurz innehalten ließen. Und auch voller Kaffee, der mich zuverlässig durch alles getragen hat. ☕💛

Danke, dass ihr mich durch diese Gedanken, Filme, Zweifel, kleinen Fluchten und großen Gefühle begleitet habt. Ich hoffe, ihr findet in den nächsten Tagen etwas, das euch stärkt: eine Geschichte, die euch berührt, ein Bild, das euch festhält, oder einfach einen Moment, der euch atmen lässt. ✨


Jetzt seid ihr dran! Der Lückentext des Media Monday #777 für euch:

1. Jetzt, da endlich ____ .

2. ____ ist nun wirklich nicht ____ .

3. Regelrecht philosophisch ____ .

4. ____ macht mich skeptisch, denn ____ .

5. Es hat sicher seinen Sinn, dass ____ .

6. ____ scheint nicht, als ____ .

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .


Ein stilvoll gekleideter Mann im Stil der 1940er Jahre trägt einen dunklen Fedora-Hut und einen dreiteiligen Anzug mit Krawatte. Sein Gesichtsausdruck ist ernst und geheimnisvoll, mit einem Schatten, der teilweise über seine Augen fällt. Die Farbgebung des Bildes ist in einem warmen Sepia-Ton gehalten, was den Eindruck eines klassischen Film-Noir-Porträts verstärkt.

» ⋯ «

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Header Elements – Media Monday #777: © Passion of Arts Design | Foto There Will Be Blood | 2007 ©Paramount Vantage | Miramax | Ghoulardi Film Company

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Ein Kommentar

  1. Filme können einen auf verschiedene Arten herausfordern und ich mag das sehr, auch wenn es manchmal schwierig und hart ist. „Stay“ habe ich vor etwa 20 Jahren gesehen, da war er noch relativ neu, den muss ich mir nochmal anschauen.

    Freut mich sehr, dass du mit „There will be blood“ so viel anfangen konntest. Es gibt Filme von Paul Thomas Anderson die mag ich sehr, andere nicht. Dieser wird für mich wahrscheinlich immer sein Bester sein.
    Die Kritik an Paul Dano von Tarantino habe ich auch nicht verstanden. Er steht glaube ich auch mit seiner Meinung ziemlich alleine da.

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