Die 5 besten Filme mit Horror-Potential

Alan Parrish (Robin Williams) versinkt im Holzboden und streckt die Hände verzweifelt nach oben. Darüber steht in weißen Lettern und in einem weißen Rahmen "Die 5 besten Filme mit Horror Potential

Liebe Passioner, wir sind mitten im Oktober – der Zeit des Gruselns und des Horrors – und deshalb suchen wir heute die 5 besten Filme mit Horror-Potential! Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter. Die Stimmung wird düsterer, die Landschaft ist von Nebel verhangen und Halloween steht schon vor der Tür. Die perfekte Zeit für Horrorfilme.

Doch wollen wir diesmal nicht einfach nur gute oder bemerkenswerte Horrorfilme zusammentragen und darüber sprechen. Nein, wir werden kreativ und lassen unserer eigenen Fantasie freien Lauf. Wir blicken nicht auf Filme, die gruselig sind und uns einen Schauer über den Rücken jagen. Wir blicken auf Filme, die genau das tun könnten, jedoch einen anderen Weg eingeschlagen haben.

Was wäre, wenn aus einem romantischen Sommerflirt eine fanatische Sekte würde? Oder wenn aus einem abenteuerlichen Spiel ein Kampf ums bloße Überleben wird? Diesen und anderen Fragen wollen wir in dieser Woche auf den Grund gehen.

Die 5 besten Filme mit Horror-Potential – Worum es in dieser Top 5 geht

So manche Komödie, mancher Familienfilm und auch die ein oder andere Liebesgeschichte besitzen eine Grundidee, aus der sich mit etwas Fantasie auch ein waschechter Horrorfilm machen ließe.

Dabei geht es gar nicht darum, einfach irgendwelche Filme düsterer, brutaler und blutiger zu machen. Viel spannender ist die Frage, welche Geschichten bereits eine Idee in sich tragen, die mit einer anderen Inszenierung oder einem kleinen Kniff in der Erzählung wunderbar als Horrorfilm funktionieren könnte.

Ein verfluchtes Brettspiel, das seine Gefahren Wirklichkeit werden lässt? Ein Urlaubsresort, das eine tanzwütige Sekte beheimatet? Oder eine Schokoladenfabrik, in der Kinder einer nach dem anderen verschwinden? Manchmal braucht es erstaunlich wenig, um aus einer bekannten Geschichte einen Horrorfilm zu machen.

Also drehen wir heute ein wenig an Genre, Perspektive und Atmosphäre und fragen uns: Wie könnten diese fünf Filme aussehen, wenn sie Horrorfilme wären?

Ein Beitrag von: Martin K. & Rick

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Sacrifice – Filmkritik

Titelgrafik zur Filmkritik von Sacrifice auf Passion of Arts: Auf einem Holztisch mit Herbstblättern liegen eine Filmklappe, eine Schüssel Popcorn und eine Tafel mit der Aufschrift „FILM“. Daneben ist ein gerahmtes Motiv aus dem Film zu sehen. Chris Evans als Mike Tyler trägt einen weißen Smoking und macht ein Selfie vor einer dramatischen Vulkanlandschaft mit aufsteigenden Rauchwolken und Lava. Neben Chris Evans als Mike Tyler steht Anya Taylor-Joy als Joan in heller Outdoor-Kleidung. Oben rechts ist der Schriftzug Sacrifice zu sehen.

Woran glauben wir? Stimmt es, dass man die Welt verändern kann, wenn man sich selbst verändert? Welche Überzeugungen und Werte lassen uns in einen Vulkan springen, wenn wir die freie Entscheidung haben? Romain Gavras setzt sich in seinem neuen Werk Sacrifice mit diesen Fragen auseinander. In seinem satirischen Action-Abenteuer wollen die Protagonist:innen die Welt verändern. Jede Person auf ihre eigene Weise. Sei es aus demonstrativer Tugendhaftigkeit, aus tiefen, radikalen, erleuchteten Gründen oder um einen persönlichen Vorteil daraus zu ziehen.

Aber was geschieht, wenn radikaler Idealismus auf Wirklichkeit und Eitelkeit trifft? Kann diese Mischung die Welt verändern oder schlägt sie ein neues, klaffendes Loch, um uns weiter in den Abgrund zu ziehen? Sacrifice ist letztendlich ein Film über Glauben. Ihn zu suchen, vorzutäuschen und wie es sich anfühlt keinen zu haben oder zu viel davon. Am Ende steht man vor einer Entscheidung, so wie Romain Gavras und Autor Will Arbery vor der Entscheidung standen, einen Film zu machen, der ambitioniert und einzigartig ist. Zu dem es keine Vorlage gibt.

Romain Gavras beschrieb sein Empfinden zum Kino als einen Versuch, einer Welt, die er nicht verstehe, Bedeutung abzuringen. Oftmals ist alles Absurde, Schöne, Kleinliche und Gewalttätige in eine Welt gefasst. Und doch ist das Bild voller Anmut. Mit Sacrifice möchte er, dass das Publikum dieses Chaos und Staunen ebenso empfindet. Es fühle sich mehr denn je an, als würden wir alle am Rand eines Vulkanes tanzen und Sacrifice ist eine Einladung mit dem Tanzen aufzuhören und zu springen.

Ob Sacrifice uns tatsächlich zum Sprung ins Ungewisse verleitet oder uns am Ende doch lieber am sicheren Rand zurücklässt, zeigt sich in den folgenden Zeilen.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Media Monday #798: Science-Fiction, Medien & Horror Folklore

Das Bild zeigt Lily-Rose Depp in Nosferatu - Der Untote. Sie steht vor einer Wand ihre Augen sind im Dunkeln, nur ihre Pupillen leuchten wie glühend weiße Punkte. Ihre Mundpartie ist mit einem weißen Rahmen eingerahmt in dem in der linken Hälfte MEDIA MONDAY #798 steht

Willkommen zum Media Monday #798!
Letzte Woche kam ich leider nicht dazu am Media Monday teilzunehmen. Ich war von der Firma aus unterwegs in Hannover und hab da allerlei erlebt. Der Firmen Stuff ist nicht wirklich erwähnenswert, einen Mehrwert, da hingefahren zu sein, gibt es nicht wirklich. Ich habe dort jetzt auch nicht überwiegend tolle Menschen im Kollegium kennen gelernt. Mit niemanden habe ich Kontakte ausgetauscht oder einen so krassen Vibe gehabt, dass ich da einen dauerhaften Kontakt hätte wollen. Und auch im Arbeitsleben werde ich mit keinen der Personen etwas zu tun haben.

Diese Woche bin ich nun aber wieder dabei und ich nehme ich wieder auf eine Reise filmischer Entdeckungen mit. Den Start bildet mal wieder ein Ryan Gosling Film, auf den ich schon sehr gespannt bin. Außerdem berichte ich über meine letzte Seriensichtung und im Anschluss führe ich euch durch meine Gedanken zu Streaming und physische Medien. Danach habe ich leider keine Infos für euch aus der Gerüchteküche, höchstens einen Kaffee kann ich euch daraus anbieten.

Deshalb reise ich mit euch in die Welt des Horrors und wir begegnen Kreaturen, denen vor allem nach Blut dürstet. Ihr dürft wieder gespannt sein! Also begleitet mich gerne durch den Media Monday #798! Macht es euch bequem, holt euch einen heißen Tee oder einen Pumpkin Latte und lasst euch berieseln.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Media Monday #798!

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Das Ding mit Federn – Filmkritik

Herbstlich gestaltete Filmgrafik auf einem Holztisch: Links befinden sich eine Filmklappe, eine Schale mit Popcorn und eine Tafel mit der Aufschrift „FILM“. Rechts ist ein Porträt von Benedict Cumberbatch vor gelbem Hintergrund zu sehen. Über dem Bild steht der Schriftzug „Das Ding mit Federn“. Verstreute Herbstblätter und dekorative Lichteffekte rahmen die Komposition ein.

Wie geht man mit Trauer um? Wie hart trifft sie uns, und wie schaffen wir es, sie zu verarbeiten, während der Alltag unaufhaltsam weiterläuft? Max Porter widmete sich diesen Fragen in seinem Roman Trauer ist das Ding mit Federn auf eine ebenso ungewöhnliche wie eindringliche Weise. Das Buch setzt sich unverblümt und unsentimental mit Tod und Verlust auseinander. Dabei ist es mitunter geradezu lächerlich, zugleich aber auch witzig, gütig, zärtlich und stellenweise schroff. So beschrieb Regisseur Dylan Southern seine Erfahrung mit dem Roman, den er nun unter dem Titel Das Ding mit Federn auf die Leinwand bringt.

Southern war verblüfft darüber, wie sich die gegensätzlichen Aspekte des Romans zu einem Gesamtbild fügten. Und ihm auf ganz eigene Weise Zugang zu menschlichen Wahrheiten verschafften, wie er es zuvor noch nie erlebt hatte. Darüber hinaus half ihm die literarische Vorlage, eigene Erfahrungen mit Trauer und Verlust im Spannungsfeld der Elternschaft zu verarbeiten. Für seine Adaption stand er vor der Herausforderung, den vielschichtigen Stoff so für das Kino aufzubereiten, dass der Film nicht nur fesselt, sondern auch bewegt. Dabei wollte er sowohl ein Publikum ansprechen, das die literarische Vorlage kennt, als auch Menschen erreichen, die der Geschichte ohne jegliches Vorwissen begegnen.

Wie lässt sich Trauer auf die Leinwand übertragen?

Doch wie nähert man sich einem stilistisch avantgardistischen Roman über Trauer, der sich aus drei unterschiedlichen Perspektiven entfaltet? Darunter ausgerechnet jener einer Krähe? Wie überträgt man ein Werk auf die Leinwand, dessen emotionale Bandbreite zwischen herzzerreißender Melancholie, unheimlichem Schrecken, makabrem Humor und zutiefst berührender Introspektion oszilliert? Und wie bewahrt man dabei die außergewöhnliche narrative Vielschichtigkeit der Vorlage, ohne das Publikum mit ihrer Komplexität zu überfordern?

Trauer wird häufig als ein Prozess mit klar definierten Etappen dargestellt. In populären Ratgebern begegnet uns immer wieder das Modell der fünf Phasen der Trauer. Diese müssen wir nacheinander durchlaufen, um einen Verlust schließlich zu überwinden. Das Ding mit Federn widersetzt sich einer solchen vereinfachten Vorstellung. Stattdessen erzählt der Film von der chaotischen, widersprüchlichen Realität der Trauer. Trauer lässt sich weder in ein starres Schema pressen noch nach einem vorgegebenen Zeitplan bewältigen. Trotz seiner schmerzhaften Thematik gelingt es der Geschichte, Hoffnung zu vermitteln und immer wieder Raum für Humor zu schaffen.

Dylan Southern setzte sich zum Ziel, eine filmische Sprache zu finden, die der literarischen Vorlage möglichst nahekommt. Und zugleich visuell zum Ausdruck bringt, was Max Porter auf dem Papier geschaffen hat. Ob ihm das gelungen ist, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Mutiny – Filmkritik

Gestaltete Grafik zur Filmkritik von Mutiny auf einem rustikalen Holzhintergrund mit verstreuten Herbstblättern. Links befinden sich eine Filmklappe, eine Tafel mit der Aufschrift „FILM“ und eine Schüssel Popcorn. Rechts ist ein eingearbeitetes Filmposter zu sehen, das Jason Statham auf einem Schiff in stürmischer See zeigt. Jason Statham hält eine Pistole in der Hand, während im Hintergrund weitere Schiffe auf dem rauen Ozean erkennbar sind. Oben rechts steht der Filmtitel Mutiny in geschwungener Schrift. Die Grafik kombiniert Kinoelemente mit herbstlicher Dekoration.

Ein Notfall auf hoher See. Menschenhändler begehen auf einem Schiff Verbrechen und niemand kann sie stoppen. Zumindest fast niemand. Denn die Schurken haben die Rechnung ohne einen bestimmten Namen gemacht: Jason Statham! Und so darf er in seinem neuesten Film Mutiny diesmal wieder für Recht und Ordnung kämpfen. Das klingt auf den ersten Blick wohlbekannt, muss aber nichts Schlechtes bedeuten.

In der folgenden Kritik möchte ich nun erläutern, warum es sich bei Mutiny sowohl im positiven als auch im negativen Sinne um einen soliden Actionfilm handelt. Ein Fokus liegt dabei selbstverständlich auf der Rolle von Jason Statham, aber auch auf dem Marketing. Letzteres nimmt in der Bewertung von Mutiny eine große Rolle ein und erschwert die Rezeption. Mehr zu diesem komplexen Spannungsfeld und den weiteren Qualitäten sowie Schwächen des Actionthrillers in den folgenden Zeilen.

Ein Beitrag von: Florian

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Media Monday #796: Nostalgie, Neonlicht & Herbstgefühle

Grafik mit der Aufschrift „MEDIA MONDAY #796“ in großer weißer Schrift vor einem stimmungsvoll beleuchteten Arbeitsplatz am Fenster. Zu sehen sind Bücher, Stifte, Notizen und eine geöffnete Zeitschrift auf einem Schreibtisch. Warmes Sonnenlicht fällt durch das Fenster und sorgt für eine ruhige, kreative Atmosphäre.

Willkommen zum Media Monday #796!
Heute nehme ich euch mit bei einer meiner verrückten Ideen, was Mobilität und Arbeitsweg betrifft. Außerdem erzähle ich euch, welche neuen Goodies ich mir bei Rebuy gekauft habe und warum. Welcher Horrorfilm in meinem Warenkorb gelandet war, der sich über die Jahre zu einem meiner Guilty Pleasure etabliert hat. Außerdem, welches Buch ich mir zuletzt gekauft habe und welches ich mir noch kaufen möchte.

Zusätzlich gewähre ich euch einen kleinen Einblick in meine aktuelle Lektüre und reise mit euch durch die Zeit der Popikonen. Dabei drücke ich euch auch meinen aktuellen Lieblingssong aufs Ohr. Im nächsten Abschnitt muss ich erneut über die Kinos in meiner Umgebung jammern, die erneut einen Film nicht im Programm haben, den ich sehen wollte. Und ich berichte, welcher Film mein letzter im Kinosaal war, sowie, welcher das bisherige Highlight meines Kinojahres beschreibt.

Außerdem wird es auch noch ein bisschen kulinarisch, wenn man denn so will, zwei meiner liebsten Filmschaffenden haben ein gemeinsames Projekt angekündigt und ich gewähre euch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Dann macht es euch mal gemütlich, lehnt euch in eurem Sessel, Schaukelstuhl oder was immer ihr am bequemsten findet, zurück und holt euch zu der späten Stunde noch einen heißen Kakao. Vielleicht sogar schon einen Pumpkin Latte, immerhin spüre ich den Herbst schon in den Gliedern. 🎃🍁🥮🍂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Media Monday #796!

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Themenübersicht Oktober 2026 – Die 5 BESTEN am DONNERSTAG

Das Bild zeigt das Ensemble aus dem Film "Suspiria", dem Remake aus dem Jahr 2018. In einem weißen Rahmen, mit weißen Lettern steht "Die 5 BESTEN am DONNERSTAG: DIE THEMEN IM OKTOBER 2026"

We are back in time ….
Liebe Passioner, wir sind wieder da! Also so richtig vollständig und teilweise erholt. Unsere Pläne sind nicht ganz so aufgegangen, wie wir es erhofft hatten, aber immerhin sind wir wieder allgemein so fit, dass wir euch wieder regelmäßig den gewohnten Content bieten können. Und auch noch mehr, denn wer von euch Instagram hat ist gerne eingeladen unseren Account dort zu besuchen und an den Aktionen wie „Was habt ihr am Wochenende geschaut“, „Welche Serie schaut ihr aktuell“ und vielen weiteren, die gerade in der Pipeline stehen, teilzunehmen. Keine Scheu euch da einzubringen unsere Social Media Managerin Denise tritt dort gerne mit euch in Kontakt. Bevor wir in die Themenübersicht Oktober 2026 der 5 BESTEN am DONNERSTAG einsteigen, gibt es noch ein paar Ankündigungen vorab. Ich bitte euch, diese aufmerksam durchzulesen.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Media Monday #793: Erschöpfung, Kunst & Wahnsinn

Jared Leto als Nemo Nobody aus dem Film Mr. Nobody in einer Nahaufnahme, bei der Augen, Nase und Mundpartie im Fokus stehen. Über dem Gesicht liegt ein weißer, rechteckiger Rahmen mit dem Schriftzug „Media Monday #793“, der wie ein grafisches Overlay wirkt und das Bild als Teil einer Medienreihe markiert.

Willkommen zum Media Monday #793!
Ich muss gestehen, ich bin gerade mal wieder an einem Punkt angekommen, an dem mir alles ein bisschen zu viel wird. Und wenn ich „alles“ sage, meine ich diesmal vor allem Menschen, Gespräche und diesen ganzen täglichen Input, der irgendwie niemals aufhört. Ich merke immer mehr, wie sehr mich Menschen ermüden, die an alten Dingen festhalten, sich über alles beklagen, aber gleichzeitig keinen Schritt nach vorne gehen wollen. Dazu kommen Diskussionen, bei denen sich alles im Kreis dreht, alte Weltbilder, alte Strukturen und dieses ewige „Früher war alles besser“. Irgendwann ist mein Kopf einfach voll.

Dabei bin ich eigentlich jemand, der gerne nach vorne schaut. Wenn etwas nicht mehr funktioniert, suche ich mir etwas Neues. Wenn ein Ort verschwindet, findet man eben einen anderen. Und wenn eine Lebensphase endet, bedeutet das ja nicht automatisch, dass auch die Menschen daraus verschwinden müssen. Vielleicht ist genau das gerade mein Problem: Ich habe immer weniger Verständnis dafür, wenn Menschen lieber an Dingen festhalten, die längst nicht mehr funktionieren, anstatt gemeinsam nach etwas Neuem zu suchen.

Und so zieht sich dieses Gefühl auch durch diese Ausgabe. Ich bin müde. Von Menschen, von Diskussionen, von Hass und Hetze, von Dingen, die sich ständig wiederholen, obwohl längst klar ist, dass sie so nicht funktionieren. Gleichzeitig gibt es aber auch die kleinen Dinge, die mir zeigen, dass nicht alles schlecht ist. Eine ehrliche Entschuldigung zum Beispiel. Ein Film, der mich begeistert. Ein Buch, das mich tatsächlich fesselt. Oder einfach eine Tasse Tee, wenn mir kalt ist. Manchmal braucht es gar nicht so viel. 🖤

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Natürlich gibt es auch diesmal wieder jede Menge Film- und Serienkram. Ich erzähle euch, warum mich Pearl und MaXXXine beschäftigt haben, warum ich mich gerade durch H. P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns quäle und weshalb der Bücherclub für mich inzwischen eher zu einer zusätzlichen Belastung geworden ist. Außerdem geht es um Disney+, Kunst auf Instagram, politische Diskussionen und um den Film The Big Short.

Dazwischen gibt es wie immer ein bisschen Abschweifung, ein bisschen Gemecker und vermutlich auch die eine oder andere Erkenntnis, die ich beim Schreiben selbst noch nicht hatte. Denn manchmal muss man Gedanken einfach einmal aus dem Kopf herausbekommen, bevor man überhaupt weiß, was eigentlich darin los ist.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee, Tee oder irgendetwas anderes, das euch gerade durch den Abend bringt und kommt mit durch meinen Media Monday #793. Vielleicht ist ja für euch auch ein kleiner Gedanke, ein Film oder eine Serie dabei, die euch ein bisschen aus dem Alltag holt. 🌙

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Media Monday #792: Nerdgeek & trans Mann Geschichten

Eine Person, deren Haut mit glänzendem Glitter bedeckt ist, steht seitlich im Bild und wird von kräftigem Magenta‑ und Blaulicht beleuchtet. Der Hintergrund zeigt weiche Farbverläufe in Pink und Blau. Rechts im Bild befindet sich ein weißer, rechteckiger Rahmen mit dem Text „MEDIA MONDAY #792“.

Willkommen zum Media Monday #792!
Der September steht vor der Tür und irgendwie fühlt es sich diesmal an, als hätte ich mir ziemlich viel vorgenommen. Nicht nur für Passion of Arts, sondern vor allem für mich selbst. Ich möchte meinen Weg als trans Mann weitergehen, mich auf die Suche nach einem passenden Therapieplatz machen, herausfinden, welcher Sport zu mir passt und gleichzeitig noch ein paar liegengebliebene Dinge aufarbeiten. Klingt nach einem guten Plan. Ob ich den auch so umgesetzt bekomme, wird sich zeigen.

Dabei merke ich gerade besonders, wie wichtig Menschen sind, bei denen ich einfach ich selbst sein kann. Menschen, die zuhören, nachfragen und mir das Gefühl geben, mit all diesen Gedanken nicht alleine dazustehen. Und vielleicht ist genau das auch ein bisschen der rote Faden dieser Ausgabe: Es geht um Dinge, die mich beschäftigen, um Filme und Serien, die mich begeistern oder nerven und um ein paar sehr persönliche Gedanken, die ich bisher eher für mich behalten habe. 💜

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Natürlich bleibt dabei noch genug Platz für meinen üblichen Filmkram. Ich erzähle euch, warum Die Mitte der Welt einen ganz besonderen Platz in meiner Erinnerung hat, weshalb mich das aktuelle Marvel-Universum langsam ziemlich ermüdet und warum ich bei Interview with the Vampire inzwischen doch neugierig geworden bin. Außerdem gibt es einen kleinen Rant über KI-Fake-Trailer und meine Vorfreude auf Star Wars Starfighter. Inklusive Ryan Gosling, versteht sich. 🚀🎬

Und dann gibt es da noch einen Teil, der mir persönlich besonders wichtig ist: Ich erzähle euch ein bisschen mehr darüber, wie es sich für mich anfühlt, als trans Mann durch meinen Alltag zu gehen, warum alte Spuren aus meinem früheren Leben manchmal noch ziemlich nachhallen und weshalb ich trotzdem anderen Mut machen möchte, ihren eigenen Weg zu gehen.

Also macht es euch gemütlich, schnappt euch einen Kaffee, Tee oder was auch immer bei euch gerade auf dem Tisch steht, und kommt mit durch meinen Media Monday #792. ☕🌈✨

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Für immer 16 – Filmkritik

Eine Collage zum Film Für immer 16: Links liegen eine Filmklappe, eine Tafel mit dem Wort „Film“ und eine Schale Popcorn auf Holz, rechts daneben ein Foto von Oskar, Charlotte und Helena vor einem Gebäude, darüber handschriftlich der Filmtitel.

Der Film Für immer 16 ist seit dem 27. August 2026 im Kino und entführt in eine wunderbar eigenwillige Welt zwischen Undergroundkunst, Freundschaft, schwarzem Humor und Super-8-Ästhetik. Regisseur Brezel Göring, bekannt als eine Hälfte des Berliner Kultduos Stereo Total, erzählt von drei ehemaligen Freund:innen, die nach Jahren wieder aufeinandertreffen und dabei nicht nur alte Konflikte, sondern auch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Filmemachen wiederentdecken.

Herausgekommen ist ein Film, der sich konventionellen Erzählmustern konsequent entzieht und stattdessen mit fragmentarischen Bildern, anarchischem Humor und der Musik von Stereo Total seinen ganz eigenen Rhythmus findet. Doch was passiert, wenn jugendliche Rebellion auf das Älterwerden trifft und ausgerechnet ein gemeinsamer Film die längst verloren geglaubte Freundschaft wiederbelebt? 🎞️💜

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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