Sentimental Value – Filmkritik

Filmisches Stillleben mit Popcorn, Filmklappe und einem Poster zum Film „Sentimental Value“, das drei emotional inszenierte Porträts zeigt; dekorative Federn rahmen die Szene und betonen das nostalgische, gefühlvolle Thema des Films.

Gegen Ende des Jahres 2025 erschien mit „Sentimental Value“ ein Film, der mittlerweile bereits bei zahlreichen Preisverleihungen eine tragende Rolle spielte. Joachim Trier war schon zuvor ein fabelhafter Regisseur, doch nun hat er sich selbst nochmal übertroffen. Die Geschichte über intergenerationale Konflikte und Familie ist tiefgründig und nuanciert geschrieben. Lediglich Schauspiel und Inszenierung können das brillante Drehbuch noch übertreffen. Warum diese Elemente allesamt so meisterhaft in „Sentimental Value“ zusammenarbeiten erfahrt Ihr in der folgenden Filmkritik.

Ein Beitrag von: Florian

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Der Astronaut – Filmkritik

Filmstill aus Der Astronaut mit Ryan Gosling neben Filmklappe und Popcorn auf Holzuntergrund, cineastisch inszeniert.

Als Der Astronaut angekündigt wurde und klar war, dass Ryan Gosling die Hauptrolle übernehmen würde, war meine Neugier sofort geweckt. Nicht nur, weil Andy Weirs Roman in Science-Fiction-Kreisen längst Kultstatus genießt, sondern auch, weil die Geschichte eine dieser seltenen Mischungen aus Humor, Wissenschaft und echter emotionaler Tiefe ist. Eine Mischung, die auf der Leinwand leicht verloren gehen kann. Oder zu etwas ganz Besonderem werden könnte.

Sechs Jahre nach der ersten Ankündigung ist der Film nun endlich im Kino, und ich wollte wissen: Hält die Adaption, was die Vorlage verspricht? Wie viel Andy Weir steckt wirklich drin? Und kann ein Film, der fast vollständig auf einer einzigen Figur basiert, die gleiche Faszination auslösen wie das Buch?

Ich habe mich in den Kinosaal gesetzt, bereit für alles und wurde überrascht. Von der technischen Umsetzung, von der Wärme der Figuren, von der Dynamik zwischen Ryland und Rocky. Und, zu meiner eigenen Verwunderung, habe ich mehrmals laut gelacht, weil der Film an den richtigen Stellen wirklich komisch ist.

Was Der Astronaut als Film leistet, wo er brilliert, wo er anders erzählt als das Buch und warum manche Entscheidungen mich noch immer beschäftigen. All das möchte ich in dieser Kritik beleuchten. 🚀🌕🛰️✨🌌🪐

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Marty Supreme – Filmkritik

Das Bild repräsentiert das Titelbild zur Filmkritik zum Film Marty Supreme mit Timothée Chalamet

Marty Supreme war für mich eine der beeindruckendsten Marketingaktionen der letzten Jahre. Zwei Monate Wartezeit bis zum deutschen Kinostart können sich ziehen – vor allem dann, wenn der Hype bereits Wellen schlägt, während man selbst nur von außen zusieht. Doch spätestens mit der diesjährigen Berlinale war meine Vorfreude wieder entfacht. Ein neuer Film aus dem Hause A24 – und dann auch noch ein Sportfilm? Für mich fühlte sich das fast wie eine Verpflichtung an.

Ich hatte mir frühzeitig in der Redaktion ein Sichtungsticket gesichert. Natürlich. Es ist ein Sportfilm. Und wer mich kennt, weiß: Sportfilme sind mein Terrain. Ich wollte diesen Film sehen. Ich wollte ihn mögen. Vielleicht wollte ich ihn sogar lieben.

Doch was ich an diesem Abend im Kinosaal erlebt habe, hatte nur wenig mit dem zu tun, was ich erwartet hatte.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

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Prinzessin Mononoke – Filmkritik

Das Bild repräsentiert das Titelbild zur Filmkritik zum Film Prinzessin Mononoke

Vor fast 30 Jahren erschien Hayao Miyazakis Meisterwerk „Prinzessin Mononoke“. Ein Film, der längst als Klassiker gilt, als Meilenstein des Animationskinos und für viele der Türöffner in die wunderbare Welt des Animes war. Da ich den Film erst vor wenigen Jahren das erste mal sah, war es für mich bislang schlicht der stärkste Film aus dem Hause Ghibli.

Jetzt war es aber soweit und ich konnte „Prinzessin Mononoke“, einen Film den ich kannte und schätzte, zum ersten Mal auf der großen Leinwand erleben.

Warum dieser Film auch nach drei Jahrzehnten nichts von seinem Zauber verloren hat, weshalb seine Geschichte heute vielleicht sogar aktueller wirkt als damals – und wie sehr das Kinoerlebnis meine Wertung noch einmal vertieft und gefestigt hat, darum soll es in dieser Kritik gehen.

Ein Beitrag von: Martin K.

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Hamnet – Filmkritik

Das Bild ist das Titelbild zur Filmkritik zum Film Hamnet

William Shakespeare machte sich mit 154 Sonetten, 6 Versdichtungen und 38 Bühnenstücken im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert einen Namen. Wir alle kennen seine bekannten Werke, wie Romeo & Julia, Macbeth, OthelloKönig Lear und auch Hamlet. Letzteres genanntes Werk entstand wohl aus der Trauer um seinen einzigen Sohn Hamnet heraus. Der Junge erlag im Jahr 1596 vermutlich an der Pest. Filmregisseurin Chloé Zhao, bekannt für Filme wie The Rider, Eternals und Nomadland nahm sich des Stoffes an und schuf ein Meisterwerk der Filmkunst. In drei Akten erzählt sie eine herzergreifende Geschichte, die das Publikum fesselt, begeistert, bewegt und zu Tränen rührt.

Wie das Zusammenspiel von Mystik, Familiendynamik und historischen Bezügen funktioniert und warum Hamnet zu den eindrucksvollsten Filmen des Jahres zählt, erfahrt ihr in der vollständigen Kritik.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Viet und Nam – Filmkritik

Das Bild ist das Titelbild zur Filmkritik zum Film Viet und Nam

Surrealismus, mystische Bilder, Traumata und eine heimliche Liebe im glitzernden schwarzen Kohlemeer des Bergwerks. Trương Minh Quý bringt mit seinem neuesten Werk Viet und Nam viele Dinge zusammen, die Vietnam beschreiben. Für ihn selbst, war es laut den Interview mit Salzgeber eine Art Befreiungsschlag, um sich von Vietnam zu lösen. Der Film beschreibt die Folgen des Krieges und thematisiert die Traumata, die daraus entstanden sind. Außerdem wirft er einen Blick auf schwierige Lebensumstände in Vietnam und fesselt sein Publikum mit poetischen Bildern. ⛏️🖤✨🌈

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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Return to Silent Hill – Filmkritik

Das Bild ist das Titelbild zur Return to Silent Hill Filmkritik

Albtraumhafte Monster, Orientierungslosigkeit, verzerrte Realität, Personen die aussehen wie Bekannte und doch jemand anders sind und eine gewisse, morbide Anziehungskraft, vielleicht sogar krankhafte Faszination, geboren aus Emotionen. Silent Hill ist ein Ort, der kaum greifbar ist für jene die ihn erleben und doch, oder vielleicht grade deshalb hat die mysteriöse Stadt voller Asche und Nebel einen ganz klaren Platz in der Popkultur. Selbst Menschen ohne Bezug zu den gleich heißenden Videospielen haben den Namen oftmals schon mal aufgegriffen und verbinden ihn mit einem Gefühl und einer Visualität, oder zumindest einer Beschreibung. Return to Silent Hill ist also nicht einfach irgendeine Videospielverfilmung, es ist der Versuch dieses bestimmte Etwas noch einmal überzeugend auf die Leinwand zu bannen. An diesem Film hängt viel und genau deshalb wird er auch so extrem kritisch betrachtet.

Ein Beitrag von: Rick

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Urchin gewinnt den Werner-Herzog-Filmpreis 2025

Schauspieler Frank Dillane steht oberkörperfrei vor einem wolkenverhangenen Himmel und raucht eine Zigarette. Über dem Bild ist in weißer, fetter Schrift zu lesen: „URCHIN gewinnt den Werner-Herzog-Filmpreis 2025“. Die Szene wirkt rau und atmosphärisch und kündigt den preisgekrönten Film „Urchin“ an.

In Kooperation mit dem Filmmuseum München 🎥🏛️ verleiht die Werner Herzog Stiftung 🎬✨ einmal jährlich den Werner Herzog Filmpreis 🏆. Im Jahr 2025 gewann das Regiedebüt Urchin 🐀 des britischen Filmschaffenden Harris Dickinson. Insbesondere dient der Filmpreis dazu, innovative Arbeiten von Filmschaffenden 🎞️ auszuzeichnen und in den Vordergrund zu heben.

Die Preisverleihung fand am 13. Dezember 2025 in den Räumlichkeiten des Filmmuseums in München statt. Im Anschluss wurde der Film Urchin 🐀 einem kleinen Publikum gezeigt, welches danach in den Genuss eines Q&A 💬 mit Werner Herzog und Harris Dickinson kam. Ich war vor Ort und schildere euch in den folgenden Zeilen meine Eindrücke vom Q&A über den Ablauf bis hin dazu, wie Harris Dickinsons Regiedebüt Urchin 🐀 gestaltet ist.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

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