Manche Filme schaut man nicht einfach, man lässt sie über sich hinwegziehen wie Musik, die mehr fühlt als erzählt. Während am Wochenende gefühlt die halbe Filmwelt über die Neuverfilmung von Road House sprach, haben wir uns bewusst für leisere Töne entschieden und sind in die schwebende, poetische Welt von Terrence Malicks Song to Song (2017) eingetaucht. Ein Film, der weniger mit Handlung als mit Stimmungen, Blicken und inneren Monologen arbeitet und genau darin seine besondere Kraft entfaltet.
Mit Song to Song, seinem neunten Langfilm, kehrt Malick einmal mehr zu jener Form des Kinos zurück, die man eher erlebt als versteht: fragmentarisch, musikalisch, zutiefst emotional. Zwischen Liebesverwirrung, Sehnsucht und Selbstsuche entfaltet sich ein Werk, das wie ein visuelles Gedicht funktioniert. In unserer Montagsfrage wollen wir euch heute verraten, warum dieses oft missverstandene Filmkunstwerk eine echte Entdeckung sein kann. Gerade für alle, die Kino nicht nur sehen, sondern fühlen wollen.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark