Sommersby
Veröffentlichungsjahr: 1993 | Genres: Drama, Historienfilm, Mystery, Gerichtsdrama
Originaltitel: Sommersby
Schauspieler: Richard Gere, Jodie Foster, Lanny Flaherty, Wendell Wellman, Bill Pullman, Brett Kelley, William Windom, Clarice Taylor, Frankie Faison, R. Lee Ermey, Richard Hamilton, Karen Kirschenbauer, Carter McNeese, Dean Whitworth, Stan Kelly, Stephanie Weaver, Khaz Benyahmeen, Joshua David McLerran, Mark Williams, Muse Watson, Paul Austin, Frank Hoyt Taylor, Billy L. \\\'Butch\\\' Frank, Dale Stewart, Jake Cress, Doug Sloan, Ray McKinnon, Maury Chaykin, James Earl Jones, Stuart Fallen, Barry McLerran, Richard Lineback, Michael Gold, Joe Basham, Patrick Morse, Joe Neel, Harry T. Daniel
"Sommersby" ist ein US‑französisches Filmdrama aus dem Jahr 1993, inszeniert von Jon Amiel und geschrieben von Sarah Kernochan, Nicholas Meyer und Anthony Shaffer. Produziert wurde der Film unter anderem von Arnon Milchan und Steven Reuther, begleitet von der Musik von Danny Elfman, der Kameraarbeit von Philippe Rousselot und dem Schnitt von Peter Boyle. Die Geschichte basiert lose auf dem historischen Fall des Martin Guerre, der bereits 1982 in Die Wiederkehr des Martin Guerre verfilmt wurde und wiederum auf einer Kriminalfall-Sammlung von François Gayot de Pitaval beruht.
Im Mittelpunkt steht Laurel Sommersby (Jodie Foster), die nach dem Ende des Sezessionskriegs allein die Farm ihrer Familie in Vine Hill, Tennessee, bewirtschaftet. Ihr Ehemann John Robert Sommersby (Richard Gere) gilt seit Jahren als vermisst und der Nachbar Orin Meecham (Bill Pullman) hofft vergeblich auf ihre Zuneigung. Eines Tages kehrt ein Mann ins Dorf zurück, der behauptet, John Sommersby zu sein. Er kennt das Dorf, die Menschen und viele Details aus Johns früherem Leben – genug, um von der Gemeinschaft und auch von Laurel vorsichtig wieder aufgenommen zu werden.
Der Heimkehrer bringt neue Hoffnung nach Vine Hill. Er überzeugt die Bewohnenden, gemeinsam den Tabakanbau aufzubauen, um die wirtschaftliche Zukunft des Dorfes zu sichern. Unterstützt wird er dabei von Figuren wie Reverend Powell (William Windom), Buck (Lanny Flaherty), Travis (Wendell Wellman), Esther (Clarice Taylor), Joseph (Frankie Faison), Dick Mead (R. Lee Ermey) und Doc Evans (Richard Hamilton). Während das Dorf langsam wieder aufblüht, nähern sich Laurel und der zurückgekehrte Mann einander erneut an, und für einen Moment scheint ein neues Leben möglich. Doch die Ruhe hält nicht lange an. Bundesbeamte erscheinen im Dorf und bringen eine schwere Anschuldigung gegen den Mann vor, der sich John Sommersby nennt.
Hinter den Kulissen spielte die französische Beteiligung von Le Studio Canal eine wichtige Rolle, nicht zuletzt wegen Jodie Fosters großer Popularität in Frankreich. Während der Dreharbeiten in Virginia lernte Foster die Produktionsmanagerin Cydney Bernard kennen, die später ihre Lebenspartnerin wurde. Kritisch wurde der Film vor allem für die darstellerischen Leistungen gelobt, insbesondere für Jodie Foster, der man eine Mischung aus emotionaler Stärke und Verletzlichkeit zusprach. Treffpunkt Kino bezeichnete Sommersby als „großartiges Südstaaten‑Liebesdrama“, das Schauspiel, Musik und Kamera zu einem klassischen, emotionalen Filmerlebnis vereine. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh dem Film das Prädikat „besonders wertvoll“, und das Drehbuch wurde mit dem Preis der Western Writers of America ausgezeichnet. Zudem erhielt der Film die Goldene Leinwand.
Pressematerial © Warner Bros.
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Jon Amiel
Drehbuch: Daniel Vigne, Jean-Claude Carrière, Nicholas Meyer, Anthony Shaffer, Sarah Kernochan
Produzent: Richard Gere, Mary McLaglen, Arnon Milchan, Steven Reuther, Maggie Wilde
Musik: Danny Elfman
Kamera: Philippe Rousselot
Schnitt: Peter Boyle