Mean Girls: Der Girls Club
Veröffentlichungsjahr: 2024 | Genres: Komödie, Musical
Originaltitel: Mean Girls
Schauspieler: Angourie Rice, Auliʻi Cravalho, Reneé Rapp, Jaquel Spivey, Avantika, Bebe Wood, Christopher Briney, Jenna Fischer, Busy Philipps, Ashley Park, Jon Hamm, Tina Fey und Tim Meadows
"Mean Girls: Der Girls Club" aus dem Jahr 2024 ist eine US-amerikanische Satire, inszeniert von Samantha Jayne, Arturo Perez Jr.. Der Film ist das Remake des Films "Girls Club - Vorsicht bissig!" und wird diesmal als Musical präsentiert. Drehbuch und Produktion übernahm erneut Tina Fey, wie bereits im Original.
Die neue Schülerin Cady Heron (Angourie Rice ) wird von der Elite-Gruppe der beliebten Mädchen, genannt "The Plastics," in die Spitze der sozialen Nahrungskette aufgenommen. Angeführt wird die Gruppe von der berechnenden "Queen Bee" Regina George (Reneé Rapp) und ihren Gefolgsleuten Gretchen (Bebe Wood) und Karen (Avantika Vandanapu). Doch als Cady den großen Fehler macht, sich in Reginas Ex-Freund Aaron Samuels (Christopher Briney) zu verlieben, gerät sie ins Visier von Regina. Mit der Hilfe ihrer Außenseiter-Freunde Janis (Auliʻi Cravalho) und Damian (Jaquel Spivey) versucht Cady, die Anführerin der Gruppe zu stürzen. Dabei muss sie lernen, wie sie sich selbst treu bleibt, während sie sich durch den gnadenlosen Dschungel der Highschool kämpft.
Regie: Samantha Jayne, Arturo Perez Jr.
Drehbuch: Tina Fey
Produzent: Lorne Michaels, Tina Fey
Musik: Jeff Richmond
Kamera: Bill Kirstein
Ein Kommentar1 Kommentare
Haben wir dieses Remake gebraucht? Vielleicht ja. Für die Tik Tok Generation gibt es ja schon wieder ganz andere Bereiche, die man zusätzlich noch abdecken kann. Das ganze Social Media Shaming zum Beispiel. Die 90er und 2000er waren schon hart. Aber es hat sich leider bis heute auch gar nicht so viel geändert. Ich persönlich habe jetzt erst das Gefühl, es kommt etwas ins Rollen und das trotz der drölfmillionen Social Media Plattformen und dem ewigen Self-Puplishment. Das Remake von „Mean Girls“, das ebenfalls von Tina Fey produziert und geschrieben wurde setzt dies als Prise noch dazu, wenn auch nur einen Hauch. Hier hätte man das ganze im Internet präsentieren noch ein bisschen besser in den Fokus rücken können, da dies die heutige Generation prägt und leider auch viel zu sehr beeinflusst. Noch mehr als uns damals die Medien und die Bravo. Also schon komisch, dass Regina (Reneé Rapp) gar keinen Social Media Account hat.
Im großen und ganzen ist das Remake dem Original recht treu geblieben, abgesehen davon, dass es nun ein Musical ist. Auch wenn ich großer Musical Fan bin hätte es das nicht gebraucht. Tatsächlich hat es mich richtig gestört und irgendwie hat es die Handlung eher unterbrochen statt, dass die Songs einen Mehrwert dazu beigetragen haben. Nur der Song am Ende, gesungen von Angourie Rice (The Nice Guys) ist bei mir dann hängen geblieben. „I See Stars“ hat mich sogar emotional ein bisschen angekratzt, ansonsten sind die Lieder zwar großartig gesungen, aber irgendwie auch nicht weiter relevant. Angourie Rice hat eine wunderschöne Stimme, auftrumpfen können darauf noch Reneé Rapp und Auliʻi Cravalho. Besonders Reneé hat eine sehr kraftvolle Stimme.
Schön war übrigens die Originalbesetzung mit Tina Fey und Tim Meadows, außerdem der kleine Gastauftritt von Lindsey Lohan herself.
FAZIT ZU „MEAN GIRLS“
Das Remake von „Mean Girls“ mit dem gleichnamigen Titel, geht als Musical schlecht ist aber dennoch irgendwie für die Tik Tok Generation eine gute Idee. Allenfalls tut es das Original, das auch wesentlich bissiger daher kommt. Zusätzlich fehlten mir persönlich Cadys Gedanken über die Schulwelt, in Bezug auf die Tierwelt.