Heat
Veröffentlichungsjahr: 1995 | Genres: Action, Drama, Thriller, Gangsterfilm
Originaltitel: Heat
Schauspieler: Al Pacino, Robert De Niro, Val Kilmer, Jon Voight, Tom Sizemore, Diane Venora, Amy Brenneman, Ashley Judd, Mykelti Williamson, Wes Studi, Ted Levine, Dennis Haysbert, William Fichtner, Natalie Portman, Tom Noonan, Kevin Gage, Hank Azaria, Susan Traylor, Martin Ferrero, Ricky Harris, Tone Loc, Begonya Plaza, Hazelle Goodman, Ray Buktenica, Jeremy Piven, Xander Berkeley, Rick Avery, Brad Baldridge, Andrew Camuccio, Brian Camuccio, Vince Deadrick Jr., Konstantinos Kampourakis, Tom Elfmont, Kenny Endoso, Kimberly Flynn, Steven Ford, Farrah Forke, Hannes Fritsch, Amanda Graves, Emily Graves, Niki Haris, Ted Harvey, Patricia Healy, Paul Herman, Cindy Katz, Brian Libby, Bill McIntosh, Dan Martin, Rick Marzan, Terry Miller, Paul Moyer, Daniel O\'Haco, Mario Roberts, Phillip Robinson, Thomas Rosales Jr., Rainelle Saunders, Kai Soremekun, Rey Verdugo, Wendy L. Walsh, Yvonne Zima
Heat ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1995. Drehbuchautor, Regisseur und Koproduzent ist Michael Mann. In den Hauptrollen sind Al Pacino und Robert De Niro zu sehen, die hier erstmals gemeinsam in einer Szene auf der Leinwand auftreten.
Der Film ist ein erweitertes Remake des Pilotfilms Showdown in L.A. und wurde wie dieser von realen Ereignissen inspiriert. Im Mittelpunkt steht die Jagd eines Polizeiermittlers auf einen professionellen Verbrecher und dessen Bande, die nach einem fehlgeschlagenen Raubzug ins Visier der Ermittlungen geraten, jedoch dennoch den nächsten Coup planen. Gleichzeitig erzählt der Film von den privaten und familiären Beziehungen der Figuren und zeigt im Verlauf der Handlung, wie eng die Schicksale von Jäger und Gejagtem miteinander verwoben sind. Der Titel Heat bezieht sich auf die im Film verwendete Redewendung, dass der Boden für die Gejagten „zu heiß“ werden könne.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz startete Heat im ersten Quartal 1996 in den Kinos. Während die Kritiken in den USA gemischt ausfielen, war die Resonanz im deutschsprachigen Raum überwiegend positiv. Obwohl der Film keine bedeutenden Preise gewann, gilt er heute als moderner Klassiker und als eines der Meisterwerke von Michael Mann. Zudem soll er weltweit Kriminelle inspiriert und als Vorbild für reale Raubüberfälle gedient haben.
Die Entstehung von Heat geht auf ein langjähriges persönliches Projekt von Michael Mann zurück. Bereits in den 1980er Jahren entwickelte er die Grundidee, basierend auf dem realen Polizisten Chuck Adamson und dem Berufsverbrecher Neil McCauley, deren tatsächliche Begegnung Mann stark beeindruckte. Der Stoff wurde zunächst als Fernsehfilm umgesetzt, bevor Mann ihn Mitte der 1990er Jahre mit größerem Budget, erweitertem Drehbuch und hochkarätiger Besetzung neu realisierte. Gedreht wurde fast vollständig an Originalschauplätzen in Los Angeles, was dem Film seinen dokumentarisch wirkenden Realismus verleiht. Besonders bekannt ist Manns Entscheidung, die legendäre Schießerei in der Innenstadt ohne Studioton, sondern mit den echten, vor Ort aufgenommenen Waffengeräuschen zu verwenden – ein stilistisches Markenzeichen, das die Szene bis heute prägt.
Pressematerial © Warner Bros.
Trailer © TrailerTracker
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Michael Mann
Drehbuch: Michael Mann
Produzent: Art Linson, Michael Mann
Musik: Elliot Goldenthal
Kamera: Dante Spinotti
Schnitt: Pasquale Buba, William Goldenberg, Dov Hoenig, Tom Rolf