Agora - Die Säulen des Himmels
Veröffentlichungsjahr: 2009 | Genres: Abenteuer, Historienfilm, Sandalenfilm, Monumentalfilm, Romanze
Originaltitel: Agora
Schauspieler: Rachel Weisz, Max Minghella, Oscar Isaac, Ashraf Barhom, Michael Lonsdale, Rupert Evans, Homayoun Ershadi, Sami Samir, Richard Durden, Omar Mostafa, Manuel Cauchi, Oshri Cohen, Charles Thake, Harry Borg, Yousef \'Joe\' Sweid, Clint Dyer, Sam Cox, George Harris, Sylvester Morand, Paul Barnes, Amber Rose Revah, Jordan Kiziuk, Francis Ghersci, Jonathan Grima, Edward Caruana Galizia, Chris Dingli, Stephen Buhagiar, Joseph Camilleri, Charles Sammut, Michael Sciortino, Joe Quattromani, Alan Meadows, Peter Borg, Paul Portelli, Robert Ricards, Alan Paris, John Montanaro, Malcolm Ellul, Ray Mangion, Mary Rose Bonello, André Agius, Frederick Testa, Sean Buhagiar, Theresa Celia, Frank Tanti, Anthony Ellul, Pierre Stafrace, Christopher Raikes, Clare Agius, Mario Camilleri, Wesley Ellul, John Marinelli, Simon Cormi, Peter Galea, Nikovich Sammut, Ronnie Galea, David Ellul-Mercer, Philip Mizzi, Alan Azzopardi, Polly March, Joe Pace, John Suda, Michael Tabone, Angele Galea, Malcolm Galea, Paul Celia, Jean-Pierre Agius, Samuel Montague
Agora – Die Säulen des Himmels ist ein Monumentalfilm von Alejandro Amenábar, der am 9. Oktober 2009 in Spanien in die Kinos kam. Der deutsche Kinostart folgte am 11. März 2010.
Der Film erzählt die Geschichte von Hypatia von Alexandria (griechisch Ὑπατία, geboren um 355 in Alexandria; gestorben März 415 ebenda), einer Philosophin, Astronomin und Mathematikerin, die historisch belegt ist, von der jedoch keine eindeutig überlieferten wissenschaftlichen Schriften erhalten sind. Obwohl der Film auf realen Personen und Ereignissen basiert, versteht er sich nicht als reiner Historienfilm. Vielmehr nutzt er die historische Epoche als Rahmen, um größere Themen wie Wissensdurst, religiöse Spannungen und gesellschaftlichen Wandel zu verhandeln.
Die Handlung spielt im Alexandria des 4. und frühen 5. Jahrhunderts, einer Stadt zwischen wissenschaftlicher Tradition und religiösen Spannungen. Im Zentrum steht Hypatia, eine Philosophin und Astronomin, die sich leidenschaftlich der Erforschung des Kosmos widmet. Während sie versucht, die Bewegungen der Himmelskörper zu verstehen, verändert sich das gesellschaftliche Klima zunehmend. Religiöse Konflikte und politische Machtkämpfe greifen immer stärker in das Leben der Stadt ein und stellen Hypatias Ideal von Vernunft und Toleranz auf die Probe. Der Film verbindet ihre wissenschaftliche Suche mit dem Wandel einer Welt, die an Stabilität verliert.
Die Idee zu „Agora“ entwickelte Alejandro Amenábar über mehrere Jahre, fasziniert von Hypatias Rolle in einer Zeit des Umbruchs. Gedreht wurde vor allem auf Malta, wo große Teile des antiken Alexandria detailreich nachgebaut wurden. Die Produktion setzte auf eine Mischung aus realen Sets und digitalen Erweiterungen, um die Bibliothek und das städtische Leben glaubwürdig darzustellen. Besonderes Augenmerk lag darauf, Hypatias astronomische Überlegungen visuell nachvollziehbar zu machen, ohne die historischen Ereignisse zu stark zu vereinfachen.
Pressematerial © Focus Features | TOBIS
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Alejandro Amenábar
Drehbuch: Alejandro Amenábar, Mateo Gil
Produzent: Álvaro Augustin, Fernando Bovaira, Simón de Santiago, Jaime Ortiz de Artiñano
Musik: Dario Marianelli
Kamera: Xavi Giménez
Schnitt: Nacho Ruiz Capillas