Deadpool & Wolverine – Filmkritik

Deadpool & Wolverine – Filmkritik

Deadpool geht in die 3. Runde! Mit dabei hat er diesmal Wolverine. Ob das gut geht? Mehr dazu heute in der Filmkritik zu „Deadpool & Wolverine“.

Seit Wochen bin ich mir unschlüssig, wie ich diese Kritik angehen soll. Es gibt kaum etwas, das ich in den letzten Jahren so oft kritisiert habe wie Marvel und ihren verzweifelten Versuch, an die unmenschlichen Erfolge von „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ anzuknüpfen. Die gesamte Phase 4 war für mich im Großen und Ganzen eine herbe Enttäuschung. Seit „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ habe ich das MCU komplett hinter mir gelassen. Der gesamte Content, den sie seitdem herausgebracht haben und all die News, die ich noch vor 10 Jahren in Phase 2 förmlich aufgesogen habe, ließen mich kalt. Vielleicht hängt das auch mit meiner Antipathie gegenüber Disney im Allgemeinen zusammen. „Ikarus flog zu nah an die Sonne“, sagt man ja so schön. Doch all das war nichtig, als dieses YouTube-Video erschien, in dem Ryan Reynolds Hugh Jackman fragt, ob er Lust hätte, nochmal Wolverine zu spielen.

Ryan Reynolds hat eine Frage:

Deadpool & Wolverine | 2024 ©20th Century Studios | Ryan Reynolds

Und nun ist es so weit! Die erhoffte Rettung des Marvel Cinematic Universe wird von unserem Marvel-Jesus auf die große Leinwand gebracht. Zumindest ist es das, was der Hype einem weiß machen will. Ob der Film das Marvel Cinematic Universe wirklich aus der Krise ziehen kann und wie viele Brüche der vierten Wand dafür nötig sind, möchte ich heute in meiner wohl letzten Marvel-Kritik beleuchten.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

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The Acolyte – Serienkritik

The Acolyte: Serienkritik

In unserer „The Acolyte – Serienkritik“ verraten wir euch spoilerfrei, ob sich ein Blick auf diese Star-Wars-Disney-Plus-Serie lohnt. Mittlerweile sind auch alle Folgen der 1. Staffel erschienen, sodass ihr diese direkt durchbingen könnt.

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „The Acolyte“?

Die Serie „The Acolyte“ von Leslye Headland, der Schöpferin von „Matrjoschka„, spielt etwa 100 Jahre vor den Ereignissen von „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung„.

Wir befinden uns im Zeitalter der Hohen Republik. Der Jedi-Orden und die Republik stehen im Zenit ihrer Macht und verbreiten Frieden und Ordnung in der Galaxis. Doch einige Jedi verbergen ein dunkles Geheimnis und eine junge Akolythin wird ausgesandt, um diese zu töten und so Rache für ihre Familie zu nehmen. Es entspinnt sich ein spannender Mystery-Thriller, um Schuld, Trauer, Verrat und Wut.

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Twisters – Filmkritik

Twisters Filmkritik

Mit „Twisters“ soll das Katastrophenfilm-Genre neu belebt werden. Doch ist die Fortsetzung des 1996er „Twister“ genauso spaßig wie sein Vorgänger? Kann sie dem Katastrophenfilm-Genre vielleicht sogar neue Impulse geben oder stellt sie sich dann doch eher als Sturm im Wasserglas heraus?

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Twisters“?

„Twisters“ ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2024 unter der Regie von Lee Isaac Chung und nach einem Drehbuch von Mark L. Smith. Die Hauptrollen spielen Daisy Edgar-Jones als Kate Cooper, Glen Powell als Tyler Owens und Anthony Ramos als Javi. Der Film, eine Fortsetzung des Klassikers „Twister“ von 1996, wird von Amblin Entertainment, Universal Pictures und Warner Bros. Pictures produziert. Als Produzent:innen fungieren Frank Marshall, Kathleen Kennedy und Patrick Crowley.

Die Handlung folgt Kate Carter, einer Sturmjägerin, die seit einer traumatischen Begegnung mit einem Tornado nur noch am Computerbildschirm Stürme verfolgt. Ihr Freund Javi überredet sie jedoch zurück ins Feld zu kommen, wo sie auf Tyler Owens trifft, einen Social-Media-Tornadojäger, der seine Abenteuer live im Internet teilt. Zusammen mit anderen Sturmjägern geraten sie mitten in die Pfade mehrerer Sturmsysteme, die über Zentral-Oklahoma zusammenlaufen. Sie kämpfen nicht nur um wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch um ihr eigenes Überleben.

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Berlin Nobody – Filmkritik

Berlin Nobody

Eric Bana und Sadie Sink müssen sich im Mystery-Thriller „Berlin Nobody“ aus den Fängen einer deutschen Sekte befreien. Wird ihnen das gelingen?

Ein Beitrag von: Maddin

Worum geht es in „Berlin Nobody“?

Der Film „Berlin Nobody“ ist ein US-amerikanisch-deutsches Filmdrama unter der Regie von Jordan Scott. Der Film basiert auf dem Roman „Tokyo“ von Nicholas Hogg und wird von Eric Bana und Sadie Sink in den Hauptrollen getragen.

Der US-amerikanische Sozialpsychologe Ben Monroe (Eric Bana) reist nach Berlin, um Nachforschungen über eine mysteriöse Sekte anzustellen, die mit einem verstörenden Ereignis in Verbindung steht. Seine sechzehnjährige Tochter Mazzy (Sadie Sink) begleitet ihn, um nach der chaotischen Scheidung ihrer Eltern wieder eine engere Beziehung zu ihrem Vater aufzubauen. Während Ben tief in seine Arbeit und eine neue aufkeimende Beziehung mit der Ermittlerin Nina Hoffmann (Sylvia Hoeks) vertieft ist, lernt Mazzy den geheimnisvollen Martin (Jonas Dassler) kennen und verliebt sich in ihn.

Martin führt Mazzy in die Underground-Partyszene Berlins ein, wo sie zunehmend in Gefahr gerät. Außerdem ist Martin auch Teil einer radikalen Umwelt-NGO, welche durch Hilma (Sophie Rois) angeführt wird. Mazzy soll Teil dieser NGO werden, doch dann nehmen die Ereignisse eine unvorhersehbare Wendung und führen zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, die sowohl Mazzy als auch Ben an ihre Grenzen bringt.

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Kinds of Kindness – Filmkritik

Kinds of Kindness Filmkritik

Macht, Kontrolle, freier Wille und die Dynamik menschlicher Beziehungen. „Kinds of Kindness“ ist eine Charakterstudie mit Ansätzen von Sigmund Freud. Mehr dazu in der heutigen Filmkritik.

Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark

Worum geht es in „Kinds of Kindness“?

In „Kinds of Kindness“ verwebt Regisseur Yorgos Lanthimos drei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Geschichten, die im heutigen Amerika spielen. Jede Erzählung taucht tief in Themen wie Macht, Kontrolle, freier Wille und die Komplexität menschlicher Beziehungen ein.

Die erste Geschichte folgt einem ruhelosen Mann, der nach Kontrolle über sein Leben strebt. Dabei wird er mit den Herausforderungen persönlicher Autonomie konfrontiert. In der zweiten Erzählung ringt Polizist Daniel mit der Rückkehr seiner Frau Liz. Diese kehrt, nach einem Verschwinden auf See, scheinbar verändert zurück. Ihre Wiedervereinigung wirft Fragen nach Identität und Veränderung auf. Schließlich begibt sich eine ehrgeizige Frau auf die Suche nach einem angeblichen spirituellen Führer. Dabei erkundet sie Themen wie Glaube, Überzeugungen und die Anziehungskraft charismatischer Persönlichkeiten.

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The Bikeriders – Filmkritik

The Bikeriders Filmkritik

Setzt eure Helme auf, lasst die Morten heulen! Heute nehmen wir euch mit „The Bikeriders“ auf eine Spritztour mit 🏍

Es war ein beschissener Samstag, an dem ich startete. Der Traum vom Heim-EM-Titel war vergangen, der Abend danach eine Qual, meine Laune am Boden. Ich war leicht gereizt, ja sogar aggressiv. Auf den Rat meiner besseren Hälfte sollte ich die Abendplanung verwerfen und etwas tun, das mich ablenkt und auf andere Gedanken bringt. „Gab es da nicht diesen Film, den du seit einem Monat schauen wolltest? Wie hieß der noch einmal?“ fragte sie mich, als wir mit dem neuen Terrassentisch im Gepäck von Jysk nach Hause fuhren. „Welchen genau? Da musst du schon etwas spezifischer werden“, sagte ich. Zwar mit einem Schmunzeln, aber mit Anspannung in der Stimme. „Der mit den Motorradfahrern!“ antwortete sie und traf den Nagel auf den Kopf.

Anstatt also mit meinen Freunden die anderen beiden Viertelfinalspiele zu gucken und den Abend in einer Bar ausklingen zu lassen, bewegte ich meinen Hintern ins Kino. Neben der letzten Vorstellung des Haikyu-Films, schaute ich auch „The Bikeriders“ in einem improvisierten Double Feature.

Meine Laune war dank des ersten Films schon deutlich angehoben, als ich mich nach einer kleinen Pause erneut in einen anderen Saal meines Stammkinos setzte. Was dort in den kommenden zwei Stunden an mir vorbeifegte, war wie der Wind der leeren Highways im mittleren Westen der späten 60er Jahre.

Ein Beitrag von: Lennart Goebel

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The Acolyte Folge 6 – Lehren / Verderben

The Acolyte Folge 6

Folge 6 der Star-Wars-Serie „The Acolyte“ trägt den Titel „Lehren / Verderben“. In dieser Folge erfahren wir etwas mehr über den geheimnisvollen Sith und Jedi-Meisterin Vernestra Rwoh führt eine Rettungsmission nach Khofar.
Achtung: Diese Kritik enthält Spoiler zur Serie „The Acolyte“. Falls ihr eine spoilerfreie Kritik sucht, dann schaut euch gerne unseren Beitrag zu den ersten beiden Episoden an: „The Acolyte – Ersteindruck„.

Ein Beitrag von: Maddin

The Acolyte – Was bisher geschah

Bisher haben wir gesehen, wie Mae Aniseya zwei Jedi-Meister:innen ermordete und dann auf Khofar versuchte den dritten Jedi zu töten. Dort angekommen ist der Wookiee-Jedi Kelnacca aber bereits tot. Ermordet von ihrem Meister. Dieser ist übrigens kein geringerer als ihr bisheriger Helfer Qimir, der zuvor seine wahre Identität vor ihr und den Jedi geheim halten konnte. Nachdem Qimir besagten Wookiee getötet hat, wendet er sich den anderen Jedi auf Khofar zu. Er kann sieben der acht Mitglieder von Sols Rettungsmission töten. Anschließend verlässt Qimir zusammen mit Osha den Planeten, während ihre Schwester Mae zusammen mit Sol zum Schiff der Jedi zurückgeht. Dabei gibt sich Mae, scheinbar unbemerkt von Sol, als ihre Schwester Osha aus.

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