Venus und Mars

Wenn du nicht bei mir bist,
sehne ich mich nach dir,
ich vermisse deine Stimme,
bin süchtig nach ihrem Klang,
der Art, wie du die Worte sprichst. 
Es wird warm um mein Herz, 
wenn du mich in die Arme nimmst.
Gierig atme ich deinen Duft ein,
der sich fest in meinen Atemwegen manifestiert.
Mein Herz schlägt schneller,
wenn mich deine blauen Augen liebevoll mustern.
Ich verbrenne unter deinen Händen,
wenn du mich berührst sterbe ich. 
Doch sterbe ich in deinen Armen,
Kann es nicht die Hölle sein.
Dein will ich sein heut’ Nacht und immerfort.
Ein Leben ohne dich ist ein verlorenes Leben,
ein Leben ohne Feuer.
Ist es Liebe,
wenn ich unter deinen Blicken ins Wanken gerate?
Ist es Liebe,
wenn ich deine Stimme nicht vernehmen kann
und die Stille mich zerbricht?
Ist es Liebe, 
innerlich zu brennen, nur wenn deine Hand
die meine berührt? 
Liebe mich fort,
mein Herz,
mein Atem,
mein Leben.
Dein will ich sein für immer,
denn du bist mein
und somit wird es Liebe sein. 

25.07.2015
inspiriert von “Venus” by Lady Gaga

Dear Mr. M.

Würdest du mich sehen,
du könntest dich mit Freuden daran ergötzen,
was ich dir alles bieten könnte.
Ein Lächeln von dir,
lässt meine Welt perfekt erscheinen,
mein Herz höher schlagen,
kleine Schauer, Schmetterlinge in meinen Bauch jagen.
Ich liebe dich;
und du weißt es nicht;
du weißt nicht, wie sehr ich dich liebe.
Es bricht mir das Herz, denn ich weiß,
du bist bei ihr, mit ihr zusammen, nicht bei mir.
Mein Herz,
mein Herz, es sehnt sich nach dir,
deinem Lächeln, deiner Nähe.
Ich liebe dich
und du weißt es nicht,
denn deine Augen sind verschlossen,
verschlossen vor mir, der Blick in deine Seele,
der Schlüssel zu deinem Herz.
Ich liebe dich,
doch du siehst es nicht,
denn alles was du siehst ist sie,
sie, mit der du wohl nicht glücklich bist.
Sie, die dir ein Vormund ist.
Sie, die vielleicht für dich wunderschön ist.
Sie, die es ist, die dich kennt.
Sie, die in dein Herz sieht.
Sie, die du liebst.

12. Mai 2010

Der Sprung ins kalte Wasser

Ich fuhr mit dem Rad durch die Straßen.
Nur wage erinnere ich mich an die richtige Einfahrt.
Ist es der richtige Weg, den ich einschlage?
Bekämpfe ich nun die Dämonen, die mich seid Jahren quälen?
Ich muss springen, es wagen, denn wenn ich es nicht tue,
werde ich niemals erfahren, ob es die richtige Entscheidung war.
Mein Herz pocht!
Wohnen sie noch dort?
Oder sind sie bereits weggezogen?
Das Schicksal hätte längst entschieden, wenn sie nicht mehr dort wohen würden.
Langsam gehe ich zur Türschwelle.
Das Namensschild stimmt noch.
Ich habe Schmetterlinge in meinem Bauch, doch ich wage es!
Ich läute die Türglocke und warte.
Nichts tut sich erst, doch dann …
Dann öffnet sich die Tür und ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war!

3. April 2010

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