Wenn ein neuer Film von Christopher Nolan angekündigt wird, ist eines sicher: Die Erwartungen könnten kaum größer sein. Kaum ein anderer Regisseur steht so sehr für monumentales Kino, technische Perfektion und erzählerische Komplexität. Mit Oppenheimer widmet sich Nolan nun einer der schillerndsten und zugleich widersprüchlichsten Figuren des 20. Jahrhunderts – dem „Vater der Atombombe“. Ein Stoff von historischer Wucht, moralischer Tragweite und emotionaler Sprengkraft. Doch eignet sich diese Geschichte wirklich für Nolans pompösen, oft verkopften Stil? Bereits vor dem offiziellen Kinostart habe ich mir Oppenheimer angesehen und möchte euch erzählen, was euch erwartet – zwischen epischem Anspruch, künstlerischer Ambition und der Frage, ob hinter der gewaltigen Inszenierung auch genügend Tiefe steckt.
Ein Beitrag von: Riley Dieu Armstark