Ein ganz verrückter Freitag
Veröffentlichungsjahr: 1976 | Genres: Fantasy, Komödie, Coming of Age, Literaturverfilmung, Familienfilm, Slapstick-Comedy
Originaltitel: Freaky Friday
Schauspieler: Barbara Harris, Jodie Foster, John Astin, Patsy Kelly, Dick Van Patten, Vicki Schreck, Sorrell Booke, Alan Oppenheimer, Ruth Buzzi, Kaye Ballard, Marc McClure, Marie Windsor, Sparky Marcus, Ceil Cabot, Brooke Mills, Karen Smith, Marvin Kaplan, Al Molinaro, Iris Adrian, Barbara Walden, Shelly Juttner, Charlene Tilton, Lori Rutherford, Jack Sheldon, Laurie Main, Don Carter, Fuddle Bagley, Fritz Feld, Dermott Downs, James Van Patten, Allan Hunt, Robert Karvelas, Jack Perkins, David Pollock, Dick Winslow
"Ein ganz verrückter Freitag" (Freaky Friday, 1976) ist eine US-amerikanische Fantasy-Komödie der Walt Disney Company, inszeniert von Gary Nelson nach einem Drehbuch von Mary Rodgers, die auch den zugrunde liegenden Roman Verrückter Freitag von 1972 verfasste. Der Film wurde in San Diego gedreht und erzählt mit leichtem Tonfall, Slapstick-Elementen und einem Hauch Magie von einer Mutter-Tochter-Beziehung, die durch einen außergewöhnlichen Vorfall auf die Probe gestellt wird.
Im Mittelpunkt stehen die gestresste Mutter Ellen Andrews (Barbara Harris) und ihre pubertierende Tochter Annabel Andrews (Jodie Foster), die beide überzeugt sind, dass das Leben der jeweils anderen viel einfacher sei. Während Ellen versucht, Haushalt, Familie und die Verpflichtungen ihres Mannes Bill Andrews (John Astin) unter einen Hut zu bringen, kämpft Annabel mit Schule, Erwartungen und dem Gefühl, ständig missverstanden zu werden. Als beide gleichzeitig den Wunsch aussprechen, für einen Tag miteinander zu tauschen, geschieht etwas Unerwartetes: Mutter und Tochter finden sich plötzlich im Körper der jeweils anderen wieder. Der Tausch trifft sie an einem denkbar ungünstigen Freitag, an dem sowohl zu Hause als auch in der Schule wichtige Ereignisse anstehen.
Der Film verbindet warmherzige Familienkomödie mit fantastischen Elementen und nutzt die Körpertausch-Prämisse, um humorvoll, aber auch liebevoll aufzuzeigen, wie unterschiedlich Perspektiven sein können. Die Musik stammt von Joel Hirschhorn, die Kamera führte Charles F. Wheeler, und der Schnitt lag bei Cotton Warburton. Die deutsche Synchronfassung besetzte unter anderem Brigitte Grothum für Ellen, Dagmar Biener für Annabel und Norbert Langer für Bill.
„Ein ganz verrückter Freitag“ wurde 1977 dreimal für den Golden Globe nominiert – für die Leistungen von Barbara Harris, Jodie Foster und für die Filmmusik von Joel Hirschhorn. Die zeitgenössische Kritik beschrieb den Film als Mischung aus Märchen, Slapstick und Familienmoral, wobei einige Rezensenten die charmante Grundidee lobten, während andere die Situationskomik als überstrapaziert empfanden. Dennoch gilt der Film als Klassiker des Disney-Familienkinos der 1970er Jahre.
Der Stoff wurde 2003 erneut verfilmt – diesmal unter dem Titel Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag mit Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan –, wobei die Neuinterpretation stärker auf ein jugendliches Publikum ausgerichtet war.
Pressematerial © The Walt Disney Company
Quellen: Wikipedia (CC BY‑SA)
Regie: Gary Nelson
Drehbuch: Mary Rodgers
Produzent: Tom Leetch, Ron Miller
Musik: Johnny Mandel
Kamera: Charles F. Wheeler
Schnitt: Cotton Warburton